1x06 - Dalek

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    • Möglicherweise die beste Folge der Staffel.
      Es wird sehr viel über den Time War der Daleks und der Time Lords verraten.
      Man sieht die dunklen Seiten des Doctors in ihren finstersten Fassetten.
      Besonders der Schluss, der Doctor als blutrünstigres Monster und der Dalek, der den Frieden sucht… verkehrte Welten. Doch das muss man gesehen haben, um zu verstehen, wie genial das alles war.

      Und es gibt einen neuen Companion, Adam, kommt allerdings doch recht unsympathisch für mich rüber und daher hatte ich das, was mit ihm in der nächsten Folge so passiert erwartet.
    • Super! Genauso muß eine Dalek-Episode aussehen.
      Man hatte richtig Mitleid mit dem "armen" Kerl. Und das obwohl er kurz vorher noch jede Menge Menschen getötet hat. Allerdings haben diese ihn ja auch gefangen gehalten und gefoltert...
      Auch den Doctor kann man verstehen.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Tach!

      Endlich habe ich auch diese Folge sehen können und muß sagen:

      "Nicht schlecht, Herr Specht!".

      Jetzt aber mal eine "technische" Frage:

      Warum haben sich die Sicherheitsleute so schwer damit getan, den Dalek zu zerstören? In früheren Folgen (z.B. Remebrance Of The Daleks) reicht ja eine einfache Panzerfaust, oder etwas Sprengstoff aus, um das Ei zu knacken. :|

      Soll ich einfach davon ausgehen, dass sie nur relativ leichte Waffen zur Verfügung hatten?

      Gruß

      Christian


      P.S. Ja, ja, eine sehr platte Frage.... beschäftigt mich aber dennoch. :rolleyes:
    • Original von the_7th_doctor
      Warum haben sich die Sicherheitsleute so schwer damit getan, den Dalek zu zerstören? In früheren Folgen (z.B. Remebrance Of The Daleks) reicht ja eine einfache Panzerfaust, oder etwas Sprengstoff aus, um das Ei zu knacken. :|

      Soll ich einfach davon ausgehen, dass sie nur relativ leichte Waffen zur Verfügung hatten?


      Also ich tue das.
      Ich hab mich das auch nähmlich auch schon gefragt, aber in einem unterirdischen Bunker (der als Museum benutzt wird) hat man eben normal nur leichte Waffen, was willste da auch mit nem Raketenwerfer oder ner Panzerfaust anfangen?
    • Meine Beurteilung dieser Folge:

      Endlich! Endlich hat jemand das fast Unmögliche geschafft: Nach dreissig Jahren endlich wieder eine Doctor Who Folge zu drehen, bei der man beim Anblick eines Daleks das Gruseln bekommt. Seit "Genesis Of The Daleks" war eine Dalek Geschichte nicht mehr so spannend wie diese. Und dazu benötigte man weder einen "Davros", noch einen "Emperor Dalek" noch irgendwelche "Special Weapons Daleks" mit eingebauten Panzerfäusten oder ähnlichem Unsinn.

      Genau letztere "Special Weapons Daleks" waren für mich der Tiefpunkt des Dalek-Universums. Ein Dalek wird nicht dadurch unheimlicher, dass man ihm eine fette Waffe in die (ahem) Hand gibt, wir sind hier nicht bei Rambo. Das Unheimliche an den Daleks ist in erster Linie ihre Unberechenbarkeit, ihre absolute Andersartigkeit, das komplett Unmenschliche. Und genau diese Elemente stehen hier in Vordergrund. Dazu kommt nun eine neue Komponente, die nach der Berührung des Daleks mit Rose entstanden ist. Aber gerade diese "menschliche" Komponente macht den Dalek eben noch unberechenbarer.

      Die Dalek Geschichten der Colin Baker und McCoy Ära bauten damals auf den stereotypen Klischees auf und wärmten immer wieder die gleiche Story neu auf ohne etwas wirklich Neues hinzuzufügen. Letztlich wurden die Daleks damit schon fast zu lächerlichen überdimensionierten Salzstreuern degradiert. Was für ein sozialer Abstieg vom ehemals gruseligsten Monster... ;)

      Hier ist nun alles anders. Ein einzelner Dalek, eingesperrt und in Ketten gelegt. Machtlos. Schwach. Und doch ahnen wir schon früh, dass ein Unheil seinen Lauf nehmen wird, dass nur ein kleiner Fehler diesen Blechhaufen in eine tödliche Kampfmaschine verwandeln kann, der keiner entkommt. Und dann passiert so ein Fehler...

      Dass die Geschichte dann auch gegen Ende eine ganz unerwartete Wendung nimmt und regelrecht melancholisch wird, zeigt wie viel Potential in Doctor Who stecken kann, wenn man sich nur mal traut, sich von den stereotypen Einheitsgeschichten zu entfernen, wie sie bei den Daleks früher üblich waren.

      Ein anderes Highlight war für mich auch Henry Van Statten. Klasse Figur, und sehr gut gespielt, ein würdiger Gegner für den Doctor. Alles in allem eine der besten Sendungen der 2005er Staffel.
    • Erstmal volle Zustimmung, die Folge ist wirlich ein Highlight der neuen Staffel. Und es ist in jedem Fall ein Gewinn, daß die Daleks nach dem Streit mit den Rechteinhabern nun doch dabei sein dürfen.

      Aaaaaaber...

      Irgendwie kommt einem doch die Handlung in weiten Teilen bekannt vor!

      Ein einzelner Dalek, der sich für den letzten seiner Art hält, wird von Menschen gefangen gehalten...
      Sie foltern ihn, damit er spricht...
      Der Doktor wird in den Raum mit dem Dalek gesperrt...
      Der Dalek erkennt ihn, es fallen die typischen Sätze "Doctor... THE Doctor ... you are an enemy of the Daleks ... ... Exterminate"...
      Der Dalek versucht den Doktor zu exterminieren - wie hat das eigentlich RTL übersetzt - aber seine Waffe funktioniert nicht...
      Der Dalek spricht am liebsten mit dem Companion und interessiert sich sehr dafür, ob dieser Angst hat, will sie aber auf keinen Fall verletzen...
      Letztendlich sorgt dann der Companion für die Vernichtung des Daleks und ist darüber sehr traurig.

      Das gabs doch schon vor nicht gar so langer Zeit!
      Kann es sein, daß die Macher der neuen Staffel doch ein kleines bisschen abschreiben?

      überlegt
      Helmut
    • Die Handlungselemente auf die ich mich beziehe sind aus dem Anfang 2003 erschienenen Big Finish Hörspiel "Jubilee".

      Der 6. Doktor (Colin Baker) landet hier auf einer durch ein Zeitparadoxon veränderten Erde im Jahr 2003, wo das 100. Jubiläum der Abwehr der Dalek-invasion 1903 gefeiert wird.
      Das englische Imperium (British Empire, wie passend) hat die Welt erobert und einen Dalek-ähnlichen Staat aufgebaut. Besonders witzig: der amerikanische Premierminister ist Untertan des englischen Präsidenten.

      Der Doktor und sein Companion Dr. Evelyn Smythe sind fast in der gleichen Situation wie der 9. Doktor und Rose, nur verhalten sie sich natürlich auf ihre Weise. Und die Handlung läuft auch etwas weiter auseinander, weil man ja etwas mehr Zeit hat. Trotzdem, die Handlung bis hin zu den Dialogen ist schon sehr sehr sehr ähnlich.

      Und das eben 2 Jahre vor dem 9. Doktor.
      Natürlich ist die Folge trotzdem sehr gelungen. Allein wie der Doktor zum Dalek "exterminate" sagt, Tom Baker hätte es nicht besser hinbekommen.

      Überhaupt, ich bin ja nicht böse wegen dieser, nennen wirs mal Parallele, es fällt ja nur auf. Und warum soll der Doktor nicht mal bei sich selbst abschreiben, wo doch alle anderen wesentlichen SF-Serien bei ihm abgucken.

      Und natürlich bin ich ja gespannt, ob bzw. wann Eccleston bei BigFinish mitmacht. Es haben ja schon andere abgelehnt und sind dann umgefallen, zuletzt Tegan. Da gibts ja auch bei Tom Baker noch Hoffnung.
      Und das wäre doch mal eine Folge, Doktor 4-10 zusammen, das wäre doch Rekord (vom Buch "The eight doctors" mal abgesehen)

      meint
      Helmut
    • Kein Wunder, Jubilee ist ja auch von Rob Shearman.
      Angeblich hat Jubilee Davies so gut gefallen, dass Shearman es in ein Skript für die TV-Serie umschreiben sollte. Ähnlichkeiten sind also beabsichtigt. :D
      Und da ich mit den Audios nicht viel am Hut hab, bin ich für die TV-Version sehr dankbar.
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    • Schon wieder dazugelernt. Die Namen im Hintergrund entgehen mir oft etwas.

      Die Audios sind übrigens sehr empfehlenswert. Es gab zwar am Anfang einen Durchhänger. Nachdem man mit Sirens of Time einen tollen Start hingelegt hat, waren einige Geschichten danach schon etwas langatmig. Aber seitdem man den 8. Doktor eingebaut hat, gehts eigentlich echt aufwärts.
      Hier bekommt man in jedem Fall mit, wie eine Staffel mit Paul McGann hätte werden können, wenn man sie denn produziert hätte. Er ist ja inzwischen gut in die Rolle hineingewachsen und stellt einen wirklich überzeugenden Doktor dar. Dadurch ist ein frischer Wind in die (Hörspiel-) Serie gekommen, der irgendwie auch die Geschichten der anderen Doktoren mit nach oben zieht. Von gelegentlichen Durchhängern abgesehen, aber die gibts ja in jeder länger laufenden Serie.
      Auf jeden Fall: wann kommt Eccleston im Hörspiel???
      Bei Tennant sollte es da ja kein Problem geben.

      Nochmal zum Thema abschreiben:
      Für die 2006er Staffel sind ja die Cybermen angekündigt. Da bietet sich doch das Davison-Hörspiel "Spare Parts" als Vorlage an, in dem man den Ursprung der Cybermen miterlebt.

      meint
      Helmut
    • Ich würd ja zu gerne mal ein paar der Hörspiele erleben. Aber ich hab schon nicht die Muße und Konzentration, um mich deutschsprachigen Hörspielen zu widmen. Ganz zu schweigen von englischen, bei denen ich noch besser aufpassen muß um alles zu verstehen.
      Beim TV ist das leichter, da sieht man ja den Kontext auf dem Bildschirm und zur Not gibt's auch noch Untertitel... Es lebe die DVD. :D
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    • Original von Helmut
      Auf jeden Fall: wann kommt Eccleston im Hörspiel???
      Bei Tennant sollte es da ja kein Problem geben.


      Ich dachte immer, Big Finish hätte nur die Lizenz für die ersten 8 Doktoren von der BBC bekommen, damit wären Eccleston und Tennant erstmal tabu.

      Denkbar wäre natürlich, dass die BBC Eccleston "freigibt" wenn Tennant erstmal auf dem Bildschirm ist. Allerdings spricht auch einiges dagegen, denn die Lizenz der BBC ist ausdrücklich für "Classic" Who plus McGann, hat also mit der neuen Sendung erstmal gar nichts zu tun.
    • Ich dachte immer, Big Finish hätte nur die Lizenz für die ersten 8 Doktoren von der BBC bekommen, damit wären Eccleston und Tennant erstmal tabu.

      So ist es auch. Beim 8. Doktor geht es sogar weiter, sie dürfen ihn nicht in jemand anders regenerieren, und auch seine Film-Companions dürfen sie nicht verwenden.

      Das "kein Problem" bei Tennant bezog sich auch auf die Bereitschaft des Schauspielers, da er bereits bei BigFinish mitgemacht hat, wenn auch nicht als Doktor.
      Tom Baker will ja bis jetzt nicht, Janet Fielding hat sichs erst vor kurzem anders überlegt (aber ob das ein Gewinn ist).
      Ich hatte ja auch an anderer Stelle meine Hoffnung ausgedrückt, die BBC möge den Vertrag bzgl. der neuen Doktoren ändern, damit wir eine TimeWar-Folge bekommen, die die Regeneration des 8. Doktors zum 9. enthält, das fehlt ja irgendwie schon.

      Aber ich glaube, das regelt die Zeit schon, insbesondere, da die BF-Audios ja jetzt im BBC Hörfunk laufen, wird da eine Hand die andere waschen, vorausgesetzt, die Schauspieler machen mit. Damit sind wir wieder bei der ursprünglichen Aussage.

      meint
      Helmut
    • Wow :thumbup: … das war zweifelsohne eine Episode der Kategorie 'SEHR GUT'. Und ich habe endlich einen Dalek kennen gelernt :25: , von denen ich ja schön öfters hier gelesen hatte. Ich muss schon sagen, die bringen echt Leben in die Bude, aber ich möchte ihnen nicht unbedingt begegnen. :03:

      Bei dieser Episode hat eigentlich alles gestimmt. Rose war großartig, wie sie mit diesem armen, gequälten Wesen schier vor Mitleid zerfließt, ohne zu ahnen, wie bösartig diese Kreatur in Wirklichkeit ist. Dann ihre Angst und dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen. :33:

      Auch den Dalek finde ich genial. :thumbup: Zuerst dieses bemitleidenswerte Wesen, das sich aber dann ganz schnell in eine gefühllose Killermaschine verwandelt, um dann zum Ende plötzlich ziemlich emotional zu reagieren und damit erneut unser Mitleid erregt … wow, kann ich da nur sagen.

      Dann hätten wir natürlich noch den Doctor und wir erfahren mehr über diesen Time War zwischen seiner Rasse und den Daleks. Er war ganz schön wütend auf dieses Wesen und dann ziemlich erstaunt, über die Wandlung, oder vielleicht besser gesagt Mutation, dieses Daleks, die dann schließlich sogar zu dessen Selbstzerstörung führte.

      Eine absolut tolle Episode. :thumbsup:

      Gruß
      Schusy
    • lemoncloud schrieb:

      Schusy schrieb:



      Eine absolut tolle Episode. :thumbsup:


      Ganz deiner Meinung. Dieses war die Episode wodurch ich wirklich suechtig wurde. Ich dachte, es kann nicht mehr besser werden, bis.. tja... bis... ;)

      Kann es sein, dass du mich damit so ein ganz klein bisschen neugierig machen möchtest? :03: Hmmm ... dummerweise scheint das zu funktionieren, denn ich bin ziemlich gespannt, was noch besser werden könnte ... :33:

      Was das süchtig werden betrifft, muss ich dir ebenfalls Recht geben - inzwischen hat es mich auch schon ziemlich gepackt und ich werde wohl nicht so schnell wieder von dieser Serie loskommen ... es sei denn, sie enttäuscht mich irgendwann mal zutiefst. :33:

      Diese Episode war wirklich der Hammer und von den Daleks bin ich begeistert. :thumbup:

      Gruß
      Schusy
    • Schusy schrieb:

      Was das süchtig werden betrifft, muss ich dir ebenfalls Recht geben - inzwischen hat es mich auch schon ziemlich gepackt und ich werde wohl nicht so schnell wieder von dieser Serie loskommen ... es sei denn, sie enttäuscht mich irgendwann mal zutiefst. :33:

      Was könnte das verursachen? Ich meine, nicht nur eine Enttäuschung an sich, sondern gar eine die sämtliche positiven Erfahrungen negiert...



      Diese Episode war wirklich der Hammer und von den Daleks bin ich begeistert. :thumbup:

      Schon komisch, dass sie diese Wirkung haben. :doctor:
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)