4x10 - Unsterbliches Blut (The Blood Line)

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    • 4x10 - Unsterbliches Blut (The Blood Line)

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      Inhalt findest du im Guide: TW 4x10 - Miracle Day - The Blood Line

      Trailer Starz: torchwood.de/media/trailer/torchwood/trailer_4x10.avi
      Trailer BBC: torchwood.de/media/trailer/torchwood/trailer_4x10_bbc.avi (720p HD)

      Schreibt eure Meinung zur zehnten Episode der vierten Staffel von Torchwood - Miracle Day.
    • Na ich geb mal ein gut - vom Erzählstil temporeich genug, dass man während des Schauens nicht dazu kam, über die doofigen Bösewichter nachzudenken, die sich doch recht leicht haben die Butter vom Brot nehmen lassen. Wobei das, wie alles andere in Folge auch ja typisch RTD war, mit Familiendramen, Smalltalk zwischen Freund und Feind, der während dieser Zeit dann auch fast nur untätig herumsteht, im Drehbuch gut positionierten Explosionen, und am Ende ein ordentlichen Klopfer mit der CGI-Faust auf den Reset-Button. War alles soweit zu erwarten, und hat man soweit auch alles bekommen. Zwei, drei weitere überraschende Wendungen hätte ich mir noch gewünscht, z.B. dass am Ende herauskommt, das Esther gar nicht tot ist, sondern nur von der Bildfläche verschwunden ist, um im Hintergrund nach dem CIA-Maulwurf zu suchen. Stattdessen also der ziemlich aufgesetzt wirkende Schusswechsel und die in dem Moment dann auch nicht mehr überrascht wirkende Pointe. Sicherlich alles nichts, was die Zuschauer animieren würde Petitionen für eine fünfte Staffel zu unterschreiben, sollte es demnächst heißen, dass Torchwood eingestellt wird.
    • Ich möchte eine fünfte Staffel. Dann aber sollte die BBC sich die Beschwerden zu Herzen nehmen und das Tempo oder die emotionale Tragweite wie CoE wieder einführen. Vor allem sollte man die Handlung ins Kleinste ausarbeiten und die Autoren sich nicht selbst überlassen.

      Mal ganz ehrlich, auch wenn es bei Lost damals noch viele offene Fragen gab, so war doch die Serie an sich immer spannend erzählt und hat auf das Finale hingearbeitet. Bei TW war das eine völlig uninspirierte Hin- und Herreiserei ohne dass die "Spuren" irgend etwas mit dem Finale zu tun hatten.

      Ich muss das jetzt erstmal sacken lassen. Immerhin fand ich witzig, dass Jack die Alien-Rassen erwähnt hat, die ich in einem älteren Post einmal aufgezählt habe, als ich dachte, die Erde müsse ja ein schweizer Käse sein.

      Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"
    • Super Abschluss für eine durchwachsene Staffel.

      Im Nachhinein hätten 5 Folgen wohl auch gereicht. Für Staffel 5, sofern sie kommt, was ich doch sehr hoffe, wünsche ich mir etwas mehr Fokussierung und mehr Torchwood-Elemente und ehrlich gesagt auch wieder mehr Tempo, analog Season 1 und 2.

      Herrlich die RTD-Selbstzitate (I'm sorry... und What?!? WHAT?!?).

      VLG
      s/tnd
    • Ich fand die Folge wirklich gut. Das Einzige was mir diesmal negativ aufgefallen ist, ist wie schon von Einigen erwähnt, die Tatsache dass die "Bösewichte" sich alles gefallen lassen haben und nur dumm daneben standen ohne einzugreifen. Man hätte Gwen, Jack, Esther und Rex ja nicht gleich erschießen müssen - bewusstlos hätten sie auch nicht viel anrichten können, und das vollkommen unblutig (oder nur minimal). Ob Oswald sich dann mit allen in die Luft gesprengt hätte, wäre in dem Fall egal gewesen, da das Blut nur einseitig gewesen wäre. Ach ja, und seltsam fand ich auch, wieso "the Blessing", wenn es Jacks Blut als Vorlage hatte, Jacks Unsterblichkeit umgekehrt hat. Eigentlich hätte es doch gar nichts ändern müssen, da er der Vorlage 1:1 enspricht.

      Was mir sehr gut gefallen hat, war die Anspielung auf die vielen anderen "Dinge" die so in der Erde untergebracht wurden, im Laufe von Doctor Who. Ich hatte mich schon gefragt, wo das alles Platz hat. "The Blessing" müsste ja zeitweise quer durch das Racnoss Schiff verlaufen sein, wenn mich nicht alles täuscht. Allerdings frage ich mich immernoch, wieso der Doctor nichts vom Miracle Day weiß - Amy und Rory müssten ja zu dem Zeitpunkt zuhause gewesen sein.

      Während dieser Folge kam mir öfters in den Sinn, wie gut diese Staffel mit nur 5 Folgen hätte funktionieren können, wenn man das Tempo der letzten 2 Folgen durchgezogen hätte, und viele unnötige Handlungsstränge, die nichts oder wenig zur Haupthandlung beigetragen haben gekürzt hätte (z.B. Esthers Schwester, die Exposition und Klärung der Frage was Torchwood bedeutet, unnötige Sexszenen, Angelos Tod, Oswald Danes, Gwen's Vater, etc.).

      Trotz allem würde ich mich über eine 5. Staffel sehr freuen, und hoffen dass die Macher aus ihren Fehlern gelernt haben. Insgesamt hat mich auch diese Staffel gut unterhalten - man musste nur manchmal sein Gehirn ausschalten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lilithia ()

    • Ja, auch ich bin von dieser Folge angetan. Mir persönlich haben die privaten Dinge von Gwen eigentlich gefallen. Allerdings hätte ich jetzt gerne auch gesehen, wie sich die Umkehrung des Miracles weltweit ausgewirkt hat. Da müssen doch tausende von vermeintlich "geheilten" Menschen plötzlich auf der Straße zusammengebrochen sein.

      Ich sage nur "Flash Forward".

      Eigentlich könnte man ja jetzt Torchwood und Warehouse13 zusammenbringen. Wo sonst sollten wohl die ganzen Alien Artefakte eingelagert werden? Oder doch lieber zur Untersuchung nach Eureka? Schade, ist der falsche Sender, aber immerhin hatte Jane Espenson dort ihre Finger im Spiel.

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    • Eine "gute" Folge.

      Die meisten Negativpunkte, allen voran die doofen Bösewichte ohne wirkliche Motivation (die Regierungen kann man auch ohne so einen Scheiß ziemlich leicht kontrollieren, wie man heute ja sieht), wurden ja schon erwähnt.
      Gut fand ich, dass nicht alle überlebt haben. Dass es Esther traf, war äußerst stimmig, weil sie vom Team ja diejenige war, die am schwächsten und am wenigstens "böse" war.
      Dafür war die letzte Szene einfach nur doof. Warum hätte man Charlotte nicht einfach mit ihrer Sache durchkommen lassen können? Wäre doch mal schön gewesen.
      Wofür die Familien nun Kitzinger brauchten, hat sich mir nicht ganz erschlossen, aber ihr Ende war nett. Passte zum Charakter.

      Insgesamt zur Staffel: Schade, dass sie einen Zehnteiler draus gemacht haben. Als Fünfteiler wäre es super Unterhaltung gewesen, aber so wie es war waren einfach zu viele dumme und langweilige Momente dabei.
    • Geniales Finale einer genialen Staffel.
      RTD versteht es einfach, Emotionen zu wecken. (Ach, wäre er doch auch bei DW geblieben :13: ).
      Jack, Rex, Gwen, - alle waren bereit, das größte bzw ein sehr großes Opfer zu bringen.
      Der Tod von Gwen's Vater, des unbekannnten Mädchens, überhaupt, der weltweite letzte Atemzug - Gänsehaut pur
      Dass Esther am Schluss sterben musste, tat mir sehr leid :baeh:


      Aber, die Familien haben noch einenPlan B in petto, Jack hat jetzt einen unsterblichen "Kumpel" - da kann man sich doch nur auf eine hoffentlich kommende und hoffentlich möglichst bald kommende Staffel 5 freuen
    • Naja, mit diesem Ende deutet ja wohl alles darauf hin, dass man plant eine neue Staffel zu inszenieren.

      Dass Esther sterben muss fand ich eigentlich unfair. Der Schuss hat sie in die rechte Brust getroffen, da wurde jedenfalls nicht das Herz getroffen. Aber wahrscheinlich saßen die Herrschaften in der Drehbuchkonferenz zusammen und mussten per Handzeichen abstimmen: "Soll Esther überleben? Ja, oder nein?" So hätte man dann ein beliebiges anderes Begräbnis gezeigt.

      Ehrlich hätte ich es befürwortet, wenn es Shapiros Begräbnis gewesen wäre. Sie wollten wohl noch zeigen, dass Rex nun auch unsterblich ist und mussten Charlotte noch auf ihn feuern lassen. Ich hätte es aber, in Anbetracht möglicher weiterer Staffeln, lieber gesehen, wenn sie das nächste Mal wieder dabei wäre ohne, dass unsere CIA Fritzen wissen, für wen sie arbeitet.

      Wie auch immer. Die Folge war sehr gelungen, wenngleich einige "Erklärungen" doch sehr dämlich waren.
      Oder wie Gwen zu Jack sagt: "Du hast keine Ahnung, was das ist, oder?" - (lacht) "Nein....."

      Immerhin durfte UNIT diesmal die beiden Enden des Blessings wieder einbuddeln.....

      Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"
    • Für mich ein sehr guter und versöhnlicher Abschluss einer Staffel, die klasse anfing, aber zu schweren Hängern in der Mitte neigte.

      Es war in dieser Folge spannend bis zum Ende. Und wer hätte gedacht, das ich Oswald Danes fast noch richtig symphatisch gefunden habe (zumindest soweit das bei einem perversen Pädophilen möglich ist, aber Bill Pullman hat hier eine klasse Vorstellung abgegeben).

      Das Rex am Ende auch unsterblich ist, fand ich zwar etwas weit hergeholt (wie Jack in der Staffel bemerkte, kann seine Unsterblichkeit ja eigentlich nicht an seinem Blut liegen sondern eher daran, das Rose ihn zu einem fixen Punkt in der Zeit gemacht hat - wie sollte sich das auf Rex übertragen?), aber ich finde die Idee sehr witzig und hoffe, das es bei einer möglichen 5.Staffel aufgegriffen wird. Mekhi Phifer fand ich hier in TW übrigens zum ersten Mal richtig gut (in anderen Serien habe ich ihn früher gerne mal ignoriert).

      Auch der Soundtrack ist mir bei dieser Folge mal wieder richtig positiv aufgefallen (wird da was veröffentlicht???)

      So jetzt werde ich die Folge gleich noch mal schauen und einfach genießen... :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von saoirse ()

    • Stintfang schrieb:

      Allerdings hätte ich jetzt gerne auch gesehen, wie sich die Umkehrung des Miracles weltweit ausgewirkt hat. Da müssen doch tausende von vermeintlich "geheilten" Menschen plötzlich auf der Straße zusammengebrochen sein.
      Ich vermute, daß nur jene sterben, die ohne das Blessing keine Chance zum Weiterleben haben (die Kategorie 1 Patienten) alle anderen, wie Oswald Danes, wenn er sich nicht selbst in die Luft gejagt hätte, deren Wunden in den immerhin Vierteljahr seit dem Ersten Miracle Day wieder verheilt sind, leben einfach weiter...

      saoirse schrieb:

      Das Rex am Ende auch unsterblich ist, fand ich zwar etwas weit hergeholt (wie Jack in der Staffel bemerkte, kann seine Unsterblichkeit ja eigentlich nicht an seinem Blut liegen sondern eher daran, das Rose ihn zu einem fixen Punkt in der Zeit gemacht hat - wie sollte sich das auf Rex übertragen?), aber ich finde die Idee sehr witzig und hoffe, das es bei einer möglichen 5.Staffel aufgegriffen wird.
      Nun ja. Vielleicht ist Rex ja gar nicht unsterblich, sondern nur das erste Opfer von Plan B der Drei Familien. Und die Kitzinger, welche die Drei Familien für die nicht weiter erläuterte zweite Phase ihres Plans brauchen, lebt auch noch. Apropos Phase 2, da es kein Reset-Button gab, herrscht weiterhin in allen Ländern Ausnahmezustand und die Wirtschaft liegt hoffnungslos am Boden. Das Chaos in der Welt dürfte längst eine Dimension erreicht haben, daß es für die Drei Familien und die Phase 2 ihrer Pläne eigentlich egal sein kann, ob das Blessing kontinuierlich anhält oder nicht. Also genug Stoff für eine zweite Staffel wäre da. -

      Insgesamt finde ich es erstaunlich, daß man die Staffel nicht, wie die 3. NewWho-Staffel, mit dem totalen Reset-Button beendet hat. Denn eigentlich braucht nun nur jemand das Blut von Jack erneut einsammeln und erneut in diesen Riss durch die Welt kippen, damit alles von vorne losgeht. Für mich endet daher die 4. Staffel von Torchwood eher mit einer Art Cliffhanger.

      Trotzdem glaube ich im Moment nicht an eine fünfte Staffel bei Torchwood, zumindest nicht bei Starz, einfach weil Miracle Day inhaltlich und viel wichtiger quotentechnisch m. E. nur Durchschnittsware war.
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • Grandioses Finale! Habe noch nie soviel Lachen müssen - herrlich Selbstironisch und eine Dekonstruktion des SF-Genres an sich mit sozialkritischen... Wie bitte? Das war ernst gemeint und keine Satire? Oh...

      Ne im Ernst - das war eine Katastrophe unglaublicher Ausmaßen. Das Wunder war also wortwörtlich die Spalte der Erde die Leben spendet, sogar ewiges wenn man sie mit Blut füttert??? Waren die Free Skaro Jungs mit der Beschreibung "Rockgina" gar nicht so weit von entfernt.
      Und warum ist auf einmal Jacks Blut dann plötzlich doch dafür verantwortlich, dass alle (und Rex, oh mein Gott Rex!) unsterblich werden???
      Und, und, und... das war unglaublich dumm, dämlich, besch... Da fehlen mir echt die Worte.
      Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
      - Charlie Brooker (frei nach)


      25. Mai ist Towel Day
    • Ein wenig weit hergeholt war für mich auch die Tatsache, dass sie Rex auf einmal Jacks Blut verabreicht haben.

      Als der Unit-Laster in die Luft flog war Esther erstaunlich entspannt. Statt "Oh mein Gott.... Jacks Blut ist weg...." zu rufen.

      Sorry, aber die Koordination der Autoren in der Serie war wirklich unter aller Sau.

      Letzte Woche dachte man noch, dass Charlotte jetzt Rex auf den Radar hat weil er den Koffer als Diplomatengepäck aufgegeben hat. Doch spielte das diese Woche ein Rolle? Nada....

      Ganz davon abgesehen, dass eigentlich ja Esther den Koffer hatte, war es doch merkwürdig, als sie am Flughafen mit Gepäck ankam und schon mit Rex mit dem Metallkoffer erwartet wurde. Ich hatte gedacht, es sein ein zweiter Koffer.

      Manchmal wünsche ich mir die Qualität von J. Michael Straczinski (Babylon 5) zurück, der locker eine ganze staffel alleine geschrieben hat, wo wirklich alles Hand und Fuß hatte.

      Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"
    • Großes Kino. Ganz Großes Kino...
      Also wen ich das sage, dann meine ich wirklich so wie...."Matrix Revolutions" oder "Fluch der Karibik 4"...

      Nagut, damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Was für ein Sche*ß!
      Die Leute gucken zu - Das Blut ist die Lösung - die scheinbar endlosen Endszenen die so 20 vor Schluss der Folge angefangen haben....
      Was für ein gigantischer Blödsinn. Soeben habe cih wieder aml meine Zeit verschwendet, warum genau hat ja manch anderer weiter oben genauer ausgeführt, aber dass ist es mir nicht mal Wert dass ich dazu noch irgendwie mehr schreiben täte... :thumbdown:
      Meine Wahrnehmung für die Umgebung schwand, als ich einen leisen Singsang unsinniger Silben anstimmte und die Energie bündelte, die ich in dem Kreis brauchte, den ich um mich gezogen hatte. Erst später erinnerte ich mich, dass ich "Ubriacha, ubrius, ubrium" zur Titelmusik der "Peanuts" gesungen hatte.

      ~ Harry Dresden
    • Wo wird gesagt, dass Rex nun auch unsterblich ist?
      Klar, er hat Jacks Blut, das natürlich auch Jacks Fähigkeiten hat, aber Blut wird normalerwiese innerhalb einer Woche im Körper wieder absorbiert und durch neues ausgetauscht. Also Rex Unsterblichkeit dürfte nur von kurzer Natur sein.
      Abgesehen davon frag ich mich, warum es in Buenos Aires nicht gewirkt hat. Da wurde er ja auch angeschossen und nach dem das Miracle beendet wurde, hätten seine Wunden sofort verschwinden müssen, genau sowie bei Jack.

      Zur Folge:
      Spannend war es schon. Ein paar unerwartete Wendungen gab es auch, allerdings waren ein paar davon auch überflüssig, bzw. an den Haaren herbeigezogen.
      Aber im Vergleich zu den anderen Folgen der Staffel war die wirklich recht gut. Kein Vergleich zu den früheren Staffeln aber jetzt, hier schon.

      (Edit) Und Charlotte ist schon schön blöde. Es ist doch klar, dass die Daten der Tracking Software noch im Hauptcomputer der CIA sind und die nur jemand aufzurufen braucht, damit die auffliegt, da verschwindet man doch so schnell wie möglich und bleibt nicht noch zur Beerdigung

      Zur Fortsetzung:
      Man beachte das Torchwood im Verhältnis zu anderen Starz Serien sehr billig war und das wenige, das es gekostet hat konnte man dann auch noch durch 2 Teilen. (Nicht mathematisch.) So das die Einschaltquoten, auch wenn sie sicher nicht die Welt waren, dennoch genügt haben dürften um die Staffel profitabel für alle zu machen.
      Aber wie der Starz CEO schon gesagt hat, es hängt alles an RTD, nur wenn der weitermacht, hat auch Starz Interesse an einer Fortsetzung.
    • Seriously? Seriously?? Oh my.

      Ich fand das als Staffelabschluss ehrlich gesagt fast schon schockierend schlecht. Das Ende war hanebüchen, und die Auflösung um das Blessing, die Familien und die Hintergründe des Miracles, wenn man es überhaupt Auflösung nennen kann, fand ich einfach nur schlampig. Heißt, weder zufriedenstellend noch sinnvoll noch überzeugend zusammengeführt.

      Bezeichnend dafür war meiner Meinung nach die Szene, als Gwen Jack fragt, ob er weiß, was das Blessing ist und er anfängt, über die Racnoss usw. zu schwadronieren und sie dann grinsend feststellen, dass sie keine Ahnung haben. Das hat mich sehr daran erinnert, wie man die Dinge in den Anfangszeiten von Torchwood angegangen ist. Man hat sich einfach nicht so furchtbar ernst genommen, und das hat zur Serie gepasst, wie sie damals war. Das Problem ist nur, Miracle Day ist ja -genau wie CoE- dafür gedacht, ernstgenommen zu werden. Das führt man mit sowas ad absurdum. Und vom Zuschauer erwartet man trotzdem, dass er Miracle Day ernstnimmt, wie die (mit dem in dieser Staffel vielbedienten Stilmittel IN YOUR FACE) vermittelte Sozialkritik zeigt.


      Ich finde einfach, dass das alles zu inkonsistent, inkonsequent und teilweise an wichtigen Stellen nicht genug ausgearbeitet war, um überzeugend zu sein, während man auf anderen Sachen völlig ohne Not herumgekaut hat, bis es einem zu den Ohren rauskam. Das betrifft sowohl Charaktere als auch Handlungsstränge.

      Nehmen wir nur mal Oswald als Beispiel. Der war für mich einer der wenigen nicht flachen Charaktere, und gut gespielt auch. Letztendlich hat er aber nur insofern eine Rolle gespielt, dass er das Team durch die Verbindung zu Jilly auf die Spur Shanghai gebracht hat, und dass er am Ende das Shanghaier Blessing begraben hat. Letzteres war sicher wichtig für die Story, aber warum er sich geopfert hat, ist doch überhaupt nicht vermittelt worden. Die Figur Oswald ist von Anfang an getreu dem Motto 'Watch it mates! He's important!' aufgebaut worden, aber eben weder glaubwürdig noch konsequent, wie ich finde. Zum Beispiel ist nie vermittelt worden, warum Jack Oswald so obsessiv verfolgt und überwacht hat. Das war halt einfach so. Und da hätte meiner Meinung nach einiges Potential auch hinsichtlich Jack als Charakter dringesteckt. Ich dachte auch, in die Richtung gehen sie, als sie anfangs mal den Faden 'gemeinsamer Nenner Kindstötung' in die Hand genommen haben. Aber das war anscheinend nur der Aufhänger, damit Jack Oswald eine Todessehnsucht unterstellen kann, was letztendlich wohl die Basis für seine Selbstopferung sein sollte. Nur fand ich diesen Bogen schon damals absolut nicht überzeugend, weil der lediglich darin bestand, dass Jack sagt 'Komm schon, Oswald, ich weiß doch, dass du sterben willst'. Das wurde in keinster Weise ausgearbeitet. Stattdessen wurde ein Haufen screentime darauf ver(sch)wendet zu zeigen, wie Oswald zum Messias aufsteigt, was nicht glaubwürdig war und verständlicherweise irgendwann genervt hat, weil man dem Zuschauer ja auch nichts an die Hand gegeben hat, was ihn an den Charakter gefesselt hätte bzw. die Art seiner Relevanz für die Story hätte vermuten lassen. Stattdessen hat man die Figur dazu benutzt, sich einmal mehr in endlosen Versuchen zu ergehen, seine sozialkritischen Anmerkungen -hier bezgl. der Rolle der Medien und der Beeinflussbarkeit der Menschen- loszuwerden. An sich ist das ja auch ein hehres Ziel, nur hätte es für mich vielleicht besser funktioniert, wenn es nicht so Karikatur-like verfolgt worden wäre, dass ich es nicht ernstnehmen konnte. Und nun soll es also glaubwürdig erscheinen, dass Oswald sich einfach so in die Luft sprengt, um seinen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten und sich selbst zu erlösen. Wenn das letztendlich die Bedeutung der Figur war, hätte man die Zeit nicht lieber darin investiert zu zeigen, wie er an diesen Punkt kommt?

      Und das ist eben nur ein Beispiel dafür, wie man meiner Meinung nach schon die ganze Staffel oft völlig sinnfrei an die Dinge herangegangen ist, und das macht es natürlich schwierig, ein funktionierendes Ende hinzubekommen.


      Was es mit dem Blessing nun genau auf sich hat, wissen wir also nach wie vor nicht so wirklich. Nun gut.

      Was es mit den Familien nun genau auf sich hat, leider auch nicht. Die sind eine Art Geheimbund, eine Sekte, oder was? Die eine neue Weltordnung schaffen will, in der nur die Starken bestehen (was natürlich im Prinzip schon vorher so war, wie Jilly nicht versäumt uns zu sagen; hab ich schonmal erwähnt, IN YOUR FACE...?). Wobei das Miracle nur Phase 1 war. Also erfreut man sich vorerst daran, dass man Regierungen, Medien und Wirtschaft unterlaufen hat und macht sich locker flockig an Plan B, was auch immer das heißt. Na dann ist ja alles klar.


      Und das Blessing haben sie gefunden, weil sie rausgefunden haben (Google machts möglich wahrscheinlich), dass an den beiden Punkten der Erde die Leute genau mit Ablauf der durchscnittlichen Lebenserwartung sterben? Und dann dachten sie, buddeln wir da mal, wir haben doch noch Jacks Blut im Kühlschrank, da geht bestimmt was? Seriously?

      Und die 2 halbherzigen Versuche, Jack zuvor zu töten, waren wirklich alles, was die allmächtigen Familien mit den unendlichen Ressourcen aufbieten konnten, wo er der einzige war, der das Miracle beenden konnte und sie das doch unbedingt verhindern wollten?

      Esther nimmt mal eben einen Blutaustausch bei Rex vor in der ollen Lagerhalle in Buenos Aires. SERIOUSLY?

      Rex loggt sich nach der Beerdigung mal kurz mit seinem Smartphone auf dem CIA-Server ein. Yup. Gibts bestimmt auch bald eine App für.

      Die Sprengung der Blutbanken wurde natürlich nicht erklärt. Aber gut, dass man Gwen nochmal hat darauf hinweisen lassen: 'This MUST be important!'. Das war dann also einzig und allein dafür da, Buenos Aires ins Spiel zu bringen. Und da hätte es wirklich keine weniger Deus ex machina-ige Möglichkeit gegeben......?

      Von Rex Unsterblichkeit will ich gar nicht anfangen. Und überhaupt, die Sache mit Jacks Blut. Fixer Punkt und so?

      Und so weiter, und so fort.


      Dass von den Torchies jemand gestorben ist, fand ich insofern gut, als dass es unpassend gewesen wäre, wenn alle überlebt hätten. Auch wenn ich das Gefühl habe, es wird so langsam zum running gag á la RTD, dass auch nur die kleinste Aussicht auf ein sich erfüllendes Liebesglück das Todesurteil für die Figur ist. :D Und da Jack und Gwen eh sicher sind, waren die Möglichkeiten natürlich auch gering.

      Den Verweis auf den Doctor fand ich nett. Aber 'I'm sorry, I'm so sorry' und 'What? What?! What?!?' kann der einfach besser.

      Gefallen hat mir auch die Darstellung von Gwens und Jacks Reaktion, als sie vor dem Blessing standen. Gwen, RTDs herzensguter Liebling, dann wohl doch nicht so eine reine Seele. Und für Jack, bei dem -wie beim Doctor- Schuld ein großes Thema ist, weil er halt immer in der Position ist, die beschissenen Entscheidungen zu treffen um die Welt zu retten, wird das etwas relativiert.
      (Ist jedenfalls meine Interpretation. :D )


      Ansonsten, tja, was soll ich sagen. Mei, was für ein Mist.
      'I love old things, they make me feel sad.

      What's good about sad?

      It's happy, for deep people. '



      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von knusperfl0cke ()

    • Das war ja wohl mal ein Griff ins Klo. Ich hatte eigentlich bis zur letzten Folge gehofft, dass sies noch rumreissen, aber das war ja wohl mal der grösste Müll seit langem. ?(
      Leider beweist es mal wieder, dass RTD 95% der von ihm geschriebenen Enden verhunzt. Die Szene mit dem Blut dass von Rex und Jack aus ins Blessing fliegen sollte, sah so lächerlich aus, dass ich mir nen Lacher nicht verkneifen konnte, was wohl kaum der Sinn der Szene war.
      Der Charakter von Danes wurde auch komplett entgegen seiner Natur als grosser Suizidbomber fürs Gute hingestellt - ne, muss nicht sein.

      Von Rex's neuer Unsterblichkeit fang ich gar nicht mal an - ich glaub da reicht ein Zitat von Jack selber 'but there's nothing special about my blood'....... *headdesk*

      Schade um die vertane Chance was gutes aus der eigentlich guten Grundidee zu machen.



      "You were the Doctor on the day it wasn't possible to get it right."
    • Jack's Blut ist ein Teil von Jack (okay, eigentlich besteht res aus ganz vielen Teilen ;))
      Als Jack sterblich wurde, wurde natürlich auch sein Blut sterblich. "The last mortal blood on Earth"
      Als der Prozess wieder umgekehrt wurde, wurde Jack wieder unsterblich - alle Teile von Jack, also auch dass ihm angezapfte Blut. Und dies übertrug sich dann - ob permanent oder nicht, wird hoffentlich noch gezeigt werden - auf den Küörper, in dem es sich befand: Rex.
      Für SF-Serien-Verhältnisse hinreichend logisch.