1x09 - Das leere Kind / The Empty Child

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    • Zwei der stärksten und originellsten Folgen der Staffel beginnen hiermit. In einer absolut finsteren Szenerie entwickelt sich ein gruseliges Drama (als Kind hätte ich das nicht mal von hinterm Sofa geguckt). Ich fühlte mich vage an Mario Bavas Horrorklassiker "Operazione Paura" ("Die toten Augen des Dr.Dracula", 1966) erinnert, in dem ein kleines Kind durch seine bloße Anwesenheit für Schrecken sorgt. Und es ist so clever, dass es inmitten eines Krieges ausgerechnet ein unbewaffnetes Kind ist, das Furcht verbreitet!

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    • Mir hat die Folge wirklich sehr gut gefallen. Da ich von den neuen Folgen bislang nur das Oster- und Weihnachtsspecial gesehen habe, fällt es mir etwas schwer zu schreiben, dass es das beste ist, was ich ich von NewWho bisher gesehen habe.

      Allein das Setting fand ich schon sehr gelungen, London im 2. WK während eines Luft angriffes der Deutschen. Das alleine wäre ja schon gruselig genug, aber dann noch dieses Kind. Obwohl ich das weniger gruselig fand, weil das irgendwie schon wieder so *schnüff* war, dass ich es am liebsten mit nach Hause nehmen wollte. Der hat doch nur seine Mami gesucht. Da fand ich die Massen im Krankenhaus dann doch schlimmer und die Verwandlung des Arztes war auch nicht grad so schön. Der Cliffhanger am Ende war in soweit interessant, dass man nicht wusste, wie sie wieder rauskommen, weil dass ist ja leider nie so wirklich die Frage.

      Und jetzt hab ich auch mal gesehen, wie der Jack in die Serie kommt. Kenne den ja nur aus Torchwood. Joa, weiß nicht so recht, wie ich das finden soll. Wäre wohl mein einziger Kritikpunkt an der Folge, da ich den so unsympatisch finde.

      Alles in allem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, kann aber auch nicht wirklich sagen warum.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • chandy schrieb:

      Wäre wohl mein einziger Kritikpunkt an der Folge, da ich den so unsympatisch finde.


      RTD hat im entsprechenden Confidential gesagt, daß er Captain Jack bewusst als einen cheesy (=schmierig) Charakter angelegt hat.
      Ich dachte zuerst - was ist denn das für ein komischer Tom Cruise-Verschnitt ? Bis heute finde ich aber hat er sich trotz aller späteren (auch teilweise sehr selbstlosen) Heldentaten einen erheblichen Zacken Umsympatischsein bewahrt. Er bleibt recht undurchschaubar und seltsam entrückt und einen Vertrag über eine langfristige Finanzanlage würde ich bei ihm nicht abschliessen wollen.

      Kompliment übrigens für Deine frühe Auswahl der Doppelfolge.

      Sie gehört zu den absolut besten der ersten Staffen und der New Series ingesamt (meiner Meinung nach).
    • THE NEXT DOCTOR schrieb:


      Kompliment übrigens für Deine frühe Auswahl der Doppelfolge.

      Sie gehört zu den absolut besten der ersten Staffen und der New Series ingesamt (meiner Meinung nach).
      Naja, so ganz freiwillig war es ja eigentlich nicht, da ich ebenfalls beim PublicWhoing war. Allerdings habe ich am Ende für die Episode mit abgestimmt.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Die Folge gehört zu meinen Lieblingsfolgen überhaupt. Ich fand die gruslig, der kleine Junge als der immer sagte "Are you my mummy?", die Stimme und die Tonlage, ich fand es gruslig. Ich muss auch zustimmen, das ganze Szenario mit WW2 und dunkel und das Kind mit der Gasmaske, macht die Folge düster und gruslig. Und genial umgesetzt war die "Verwandlung" als der Arzt auch zu diesen Gasmaskending wurde, da hatte ich schon große Augen bekommen.

      Delete! Delete! Daleks will be deleted!
    • Mein Namensgeber hat eine beeindruckende Verwandlung durch gemacht. Da bekam der Zuschauer genau die gleichen großen Augen wie er mit der Gasmaske.

      Eine Spitzenfolge mit einem guten Einstieg für Captain Jack. Na klar ist er cheesy, aber das ist ja auch das lustige dran.
    • Schöne Episode. Düster mal was ganz anderes, das Telefon in der TARDIS das anfängt zu klingeln und ein kleiner
      leerer Junge der immer wider nach seiner Mummy sucht.
      Kinder werden in Filmen immer gerne als gruselig dargestellt und hier ist das auch gut gelungen,
      die Atmosphäre in der Nacht,einfach ne tolle Idee.
      Nicht eine meiner lieblings Episoden aber macht spaß sie zu gucken.
      Ich finde die Rolle von Jack zu der Zeit noch ganz schön arogant, er doch ein ziehmlicher Egomane und ein Betrüger,
      später in Torchwood hat er sich doch sehr verändert das macht wohl die Zeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tardis87 ()

    • Diesmal nur ein GUT von mir.

      Sehr viele schöne Elemente:
      • ein Historical
      • des Doctors "Auftritt" mit dem enerwarteten Lacherfolg
      • Rose beweist Mut und Mitgefühl, als sie sich um das Kind kümmern will
      • eine schöne Portion Realismus (die Kinder"bande")
      • Jack; die Szenen zwischen ihm, Rose, dem Doctor. Der Charakter von Jack erinnert mich so ein wenig an meinen kiebsten Star Wars-Helden Han Solo. "Spock" :D
      • ein spannender Cliffhanger, der den Namen verdient
      • Nancy und Dr. Constantine sind starke Charaktere
      Was mich ein klitzekleinwenig störte war dass es in meinen Augen eine leichte Unausgewogenheit in der Stimmung der Episode gab: Der Junge als leichtes Gruselelement, die Interaktion zwischen dem Doctor, Rose und Jack als Amusement-Faktor. Beide für sich gelungen, aber zusammen in einer Folge ...
    • So, endlich ist Jack da. Mein Held. Mein Lieblingscharakter im gesamten Doctor Who Universum. :thumbup: :th_CptnJckspikyerHsltA:

      Eingebunden wird er in eine ziemlich deftige Horrorstory. Gruselig ohne dabei brutal zu werden. Okay, das herauswachsen der Gasmaske geht schon als Ekelszene durch, auch die identischen Verwundungen der Opfer sind makaber. Aber letztendlich bleibt alles sehr Atmosphärisch. Gut eingefangen, die Stimmung eines Londons unter Attacke. Und vor allem hervorragend gefilmt. Die Szenen hoch über London, auf dem Raumschiff und am Seil des Ballons... Wow, das war klasse. Optisch beeindruckend. Da hatte ich ja selber Schiss hinunter zu stürzen.

      Geil wie Jack zuallererst auf Roses prallen Hintern zoomt anstatt sie möglichst schnell zu retten. War dann ja auch in letzter Sekunde. Aber Jack bleibt halt Jack. :love:
      Ebenso Exzellent: Wie der Doctor auf einmal beim Essen auftaucht. Und sich glatt Zwei Szück Fleisch nimmt. Gierschlund.
      Der Gasmasken Junge ist nun wirklich heftig gewesen. Ich habe mich totgegruselt. Dieser Zweiteiler ist nicht umsonst die vieleicht unheimlichste Episode die Doctor Who zu bieten hat. Und eine meiner Liebsten.

      Ein Sehr gut für eine der besten Folgen. Ein Meisterwerk. Schätze, Teil Zwei schaue ich mir noch heute an. Und obwohl ich ihn bereits kenne fiebere ich ihm voller Spannung entgegen. Gibt es ein besseres Qualitätsmerkmal? Ich denke nicht :snack:


      "Man sollte sämtliche Pennen anzünden! Jeden Tag eine andere Katastrophe!

      (Pepe Nietnagel alias Hansi Kraus)
    • Für mich war diese Episode quasi der Einstieg in die ganze Serie.
      Ich mag an sich unheimlicher gestaltete Sachen. Der Schauer, das ganze Szenario .... an sich eine wirklich gelungene unheimliche Geschichte.

      Eigentlich hat da alles in sich gepaßt und war stimmig.

      Jede Staffel hat Highlights, für mich ist diese Episode eine solche, die wie ein Fliegenfänger agieren kann - man bleibt kleben und irgendwie an allem richtig hängen.
    • Zu Beginn der Episode hatte ich keine Ahnung, dass dies bloß die erste einer Doppelfolge war. So einen extremen Cliffhanger habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

      Von Anfang an herrschte eine gruselige Atmosphäre, wofür alleine schon Ort und Zeit ausreichten: London, nachts, zweiter Weltkrieg und dann auch noch während eines Fliegerangriffs der Deutschen. Und wer baumelte natürlich mittendrin an einem Ballon? Rose. Wer auch sonst?! Zum Glück betrat der charmante und zugleich schmierige, selbst ernannte Trickbetrüger Captain Jack Harkness die Bildfläche und rettete ihr mit seinem Traktorstrahl das Leben. Irgendwie erinnerte mich das an Star Trek aber gut. Durch die Technik seines Raumschiffs erkannte er, dass Rose nicht aus dieser Zeit stammte. Allerdings hielt er sie lustigerweise für eine Zeitagentin und sie ließ ihn in dem Glauben. Nach heftigem Geflirte zwischen den beiden, rückte Jack mit seinem Anliegen raus und Rose meinte, dass sie ihm den Doctor vorstellen würde, da er für sowas zuständig sei.

      Der Doctor versuchte in der Zwischenzeit herauszufinden, wo sich das außerirdische Dingen befand, was er zu Anfang mit Rose in der TARDIS gejagt hatte. Es wunderte mich, dass er seine Begleiterin nicht suchte. Bei den herrschenden Umständen hätte ja alles passiert sein können. Jedenfalls traf er auf eine junge Frau namens Nancy, die sich rührend um die Straßenkinder kümmerte. Während des Fliegerangriffs suchte sie ein Haus wo es reichlich zu Essen gab und rief die hungrigen Kinder herbei. Ich fand es sehr mutig von ihr, denn ungefährlich ist das Ganze nicht. Der Doctor heftete sich an ihre Fersen und Nancy führte ihn zu der Absturzstelle des geheimnisvollen Dings. Außerdem erfuhr er von ihr, dass sie ihren Bruder namens Jamie verloren hatte, dass diese besondere Kind mit der Gasmaske gefährlich sei und das es einen Doktor gab, der über all dies etwas wusste. Unser Doctor nahm natürlich sofort Kontakt mit diesem Doktor Constantine auf und erhielt dadurch viele wichtige Informationen. Die Verwandlung von Constantine fand ich zwar gut gemacht aber sehr ekelig. Beim zweiten Anschauen der Folge, schloss ich an der Stelle sogar die Augen. Nutzte aber nichts, weil sich diese Szene beim ersten Mal gucken schon eingebrannt hatte.

      Am Ende erfuhr man, dass dieser kleine Gasmaskenjunge Jamie sei. Komischerweise gand ich ihn anfangs gar nicht so gruselig. Ich sah in ihm nur einen kleinen ängstlichen Jungen, der verzweifelt seine Mutter suchte. Er tat mir sogar Leid, als Nancy ihn rigeros aussperrte. Erst als der Kleine die Elektrogeräte zum Laufen brachte, begann ich daran zu zweifeln, dass er ein normaler, menschlicher Junge war.

      Trotz der ernsten und gruseligen Thematik gab es für mich auch dieses mal wieder einige amüsante Momente. Das lockerte alles ein wenig auf:
      - der Doctor, wie er in dem Lokal ungewollt komisch war
      - als Rose den Doctor piesackte, da er nur ein Mal mehr wie Spock sein sollte
      - als der Doctor mit der Katze sprach und das Telefon der TARDIS klingelte. Seine anschließende Nutzung und der Blick dabei. Unbezahlbar :lach:
      - der Doctor und die Kinder am Esstisch im Gespräch
      - Nancys Anspielung auf die große Nase und die großen Ohren des Doctors
      - als Jack den Doctor trifft und ihn mit "Mister Spock" begrüßt

      Tja, und wie eingangs erwähnt, gab es am Ende noch sehr viele offene Fragen:
      - Was hat es mit diesem mysteriösen außerirdischem Ambulanzschiff auf sich?
      - Sagt Jack wirklich die Wahrheit?
      - Woher kommt das genmanipulierende Virus, der diese Gasmaskenwesen erschafft?
      - Wer ist die Mutter dieses gruseligen Junges?
      - Wird sich dieser Virus noch weiter ausbreiten?
      - Kann man den Verwandelten irgendwie helfen? Und falls ja, wie?
      - Was verschweigt Nancy alles?
      - Wer oder was findet man in dem Zimmer, dass DR. Constantine erwähnte?

      Ich hoffe sehr, dass all diese Fragen im zweiten Teil ordentlich geklärt werden. Da mich diese Folge gänzlich überzeugte, bekam sie ein "Super" von mir in der Bewertung. Dabei stehe ich normalerweise gar nicht auf solchen Horros-/ Gruselkram.
    • Empty Child ist immer noch eine super Folge, keine Frage. Aber irgendwie hat sie mich nicht mehr so überzeugt wie beim ersten Mal.
      Die Einführung von Jack ist immernoch klasse und die Szene auf dem unsichtbaren Raumschiff vor dem Big Ben sieht einfach großartig raus - vorallem für die sonst eher schlecht gealterte 2005er CGI. Die beiden Handlungsstränge Jack/Rose und Doctor/Nancy und die Kinder funktionieren toll und die Zusammenführung am Ende für den Cliffhanger ist gelungen.
      8/10
      "We all have a universe of our own terrors to face"
      "Everyone's a monster sometimes"
      "Entropy demands that everything will not be all right, but sometimes we can rage against the dying of the light"
      -The Seventh Doctor

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