5x01 - Fünf vor Zwölf (The Eleventh Hour)

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    • Ich würde auch nicht zu viel hinein interpretieren, wenn ein kleines Mädchen zum Nikolaus betet.
      Das dürfte ganz stark einfach der Niedlichkeit wegen so gemacht worden sein. Oder ganz einfach der Vermutung, dass viele Kinder stärker an den Nikoaus und das Christkind glauben, als an den Lieben Gott. Schließlich bringt der ja keine Geschenke. Deshalb: whom You gonna call? ;)
    • So isses. Ich bin kein Geschichtslehrer, aber meines Wissens hat die religiöse Figur St. Nicholas in der britischen Kultur nie eine größere Rolle gespielt, als seinen abgewandelten Namen dem Weihnachtsmann zu geben. Was hast du denn im Englisch-Unterricht gelernt? War es vielleicht im 19. Jahrhundert oder so anders?

      Unsere Kinder werden am 6.12 vom Nikolaus , dann am 24.12 vom Christkind oder am 25.12 von Father Christmas besucht – je nachdem, wo wir Weihnachten feiern.

      Das Santa-Gebet ist nur witzig bzw. niedlich gemeint.
      Just this once, everybody lives!
    • Der tanzende Arzt schrieb:

      So isses. Ich bin kein Geschichtslehrer, aber meines Wissens hat die religiöse Figur St. Nicholas in der britischen Kultur nie eine größere Rolle gespielt, als seinen abgewandelten Namen dem Weihnachtsmann zu geben. Was hast du denn im Englisch-Unterricht gelernt? War es vielleicht im 19. Jahrhundert oder so anders?

      Unsere Kinder werden am 6.12 vom Nikolaus , dann am 24.12 vom Christkind oder am 25.12 von Father Christmas besucht – je nachdem, wo wir Weihnachten feiern.
      Kurz gesagt, wir hatten beim Lesen von verschiedenen Weihnachtsgeschichten gelernt, dass nur in den USA der Weihnachtsmann als Santa Claus bezeichnet wird, was von holländischen Einwanderern herrührt, die den "Sinterklaas" in die neue Welt mitbrachten. In UK würde er allerdings "Father Christmas" genannt werden. Und dabei bezog man sich auf die Gegenwart (die damalige jedenfalls, ist ja nun auch schon wieder 25 Jahre her).

      Aber stimmt ja so anscheinend nicht. :13: Da glaube ich Dir als Briten eher als meiner damaligen Englischlehrerin.

      Der tanzende Arzt schrieb:


      Das Santa-Gebet ist nur witzig bzw. niedlich gemeint.
      Ja, vermutlich hast Du recht.
      Stand: 8x09 Flatline
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      7thdoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc Wardoc 12thdoc
    • Der tanzende Arzt schrieb:

      Unsere Kinder werden am 6.12 vom Nikolaus , dann am 24.12 vom Christkind oder am 25.12 von Father Christmas besucht – je nachdem, wo wir Weihnachten feiern.
      Das finde ich allerdings sehr praktisch!
      Drei mal Bescherung! ;) Welches Kind wünscht sich das nicht?

      Ich nehme aber mal an, dass Ihr nicht drei mal Geschenke verteilt, sondern dass das entweder am 24. per Christkind oder am 25. per Father Christmas geschieht, oder? In England werden die Geschenke am Morgen des 25. geöffnet, hab ich das richtig in Erinnerung?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaptain Knotter ()

    • Kaptain Knotter schrieb:




      Ich nehme aber mal an, dass Ihr nicht drei mal Geschenke verteilt,
      sondern dass das entweder am 24. per Christkind oder am 25. per Father
      Christmas geschieht, oder?
      Schreibt er doch genau so! ?(
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Der tanzende Arzt schrieb:

      Genauso isses – obwohl es durchaus vorkommen kann, dass bei unserer Rückkehr nach Hause manche Geschenke unter dem Baum liegen, die vom Christkind in der Zwischenzeit da gelassen wurden...

      Meine Cousine aus Mailand hat auf die Weise auch gerne mal davon profitiert, in einer italienisch-deutschen Familie zu leben. Da gab es auf die Weise auch gerne mal mehrere Bescherungen. (Auch wenn sie Weihnachten in Mailand verbracht haben. Deshalb auch meine dumme Frage.)

      ...aber vielleicht sollten wir langsam (gaaaaanz langsam! ;) ) wieder back to topic finden. :) Auch wenn ich diesen vorweihnachtlich-nostalgischen Exkurs wirklich sehr mag. Aber vielleicht wollen andere ja wieder über die Folge diskutieren. ;)
    • Mein erster Gedanke zu dieser Folge: Wow, die haben ja wirklich alles verändert, frei nach dem Motto "Wenn schon, denn schon."

      Der Vorspann wirkte ziemlich modern mit diesem neuen Schriftzug. Allerdings waren die Namen durch ihre klobigen und farbähnlichen Buchstaben etwas unleserlich. Der Schriftzug, sowie das neue Logo sind für mich gewöhnungsbedürftig. Nichtsdestotrotz gefiel mir der Flug der TARDIS durch den Vortex sehr. Die vom Kurs ablenkenden Blitze hatten etwas mysteriöses an sich und alles schimmerte herrlich blau. Keine Ahnung, wieso es nachher noch in dieses gelb übergehen musste. Von mir aus hätte es ruhig bläulich bleiben können. Habe ich es richtig rausgehört, dass die Musik bloß anfangs für den blauen Vortex verändert wurde und die im gelben Abschnitt dem Sound der 2006er Staffel ähnelte? Ob das nur Zufall war oder was zu bedeuten hat? Jedenfalls erkannte man Murray Golds Handschrift sofort. Er blieb also weiterhin bei der Serie. Ok. Die neue Vorspannmusik mochte ich. Zum Glück war sie nicht mehr so bombastisch, sondern flott und mystisch zugleich.

      Die neue TARDIS gefiel mir von außen ganz gut. Natürlich sah sie recht neu und wenig mitgenommen aus aber da sie sich komplett regeneriert hatte, war das für den Anfang ok so. Die Abnutzungserscheinungen sollten dann mit der Zeit aber schon dazu kommen. Jedenfals ein schickes blau und ein hübscher Aufkleber.
      Die neue Inneneinrichtung der TARDIS war ziemlich farbenfroh, viel größer und mit jeder Menge Schnickschnack versehen. Gerade an der Steuerkonsole gab es allerhand aufregendes zu entdecken. Es wirkte so, als hätte sich die TARDIS aus allen möglichen Räumen das zusammengesammelt, was sie zur Reperatur verwenden konnte. Sehr sympathisch. Machte den Kontrollraum viel einladener und wohnlicher. Dass sie nebenher auch noch einen brandneuen Schallschraubenzieher entwickelte, wunderte mich nicht. Wenn schon, denn schon.
      Leider wurde nur dieser Regenerationsvorgang der TARDIS nebenbei erläutert und der Vorfall, der zur Zerstörung ansich führte, blieb ungeklärt. Schade. Dafür konnte der Doctor sie nun wieder mit einem Fingerschnippen öffnen. Hätte ich nicht unbedingt gebraucht aber zu diesem neuen Doctor passte es irgendwie.

      Ja, der neue Doctor könnte ein interessanter Typ werden. Sein junges Gesicht, seine eigenwillige Frisur und dein exzentrischer Kleidungsstil, gepaart mit seiner Lebenserfahrung und seinem Wissen, versprachen ein gewisses Potenzial. Dazu kam dann noch sein ziemlich loses Mundwerk und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Abwarten, wie sich der 11. Doctor weiter entwickelt. Matt Smith nahm ich diese Rolle sofort ab. Seine Darbietung gefiel mir sehr gut.
      Anfangs entdeckte der Doctor auf recht kindliche Art und Weise seinen neuen Körper. Das harmonierte sehr gut mit der kleine Amelia. Stellenweise erinnerte er mich an einen kleinen Jungen im KiGa-Alter. Nur kurze Beispiele:
      - Als er nach dem Absturz mit "Guck-Guck-Manier" aus der TARDIS schaute.
      - Lebensmittel, die er glaubte zu mögen, die ihm aber nun nimmer schmeckten, spuckte er geradewegs wieder aus.
      - Das Feuerwehrauto, dass er sich zur Rettung organisierte, der Traum vieler Jungen.
      - Diverse Gesten und Handlungen schienen recht unbeholfen bis tollpatschig.
      - Seine überschwängliche Lebensfreude und Begeisterung.
      Einige Verhaltensweisen schrieb ich dem Regenerationsstress zu und denke, dass er sich ab demnächst zumindest ein wenig erwachsener verhält. Ich habe nichts gegen ein jugendliches Auftreten aber das komplett kindliche bräuchte ich nun nicht auf Dauer. Gegen Ende schien er sich ja schon etwas gefangen zu haben. Ich bin da guter Dinge. Was habe ich gelacht, als er sich seine neuen Klamotten im Krankenhaus zusammenklaute und es später damit rechtfertige, dass es nur gerecht sei, weil er schon 1000x die Welt unentgeltlich gerettet hatte. Der 8. Doctor sammelte sich seine Klamotten ja auch im Krankenhaus zusammen. Und sein Spruch am Ende fand ich auch sehr amüsant: "Ich bin ein Verrückter mit ner Notrufzelle!" Wie wahr, wie wahr :lach:

      Neue TARDIS, neuer Doctor, neuer Companion = Amy Pond. Schade, dass es nicht bei Amelia gelieben war. Der Name klang viel schöner und märchenhafter aber na gut, an Amy kann ich mich gewöhnen.
      Die kleine Amelia war ja wirklich zum knuddeln und super dargestellt. Wie sie mit dem Doctor zu Abend naschte und am Ende mit ihrem gepackten Köfferchen im Garten auf ihn wartete. Schade, dass sie nicht wenigstens ein Mal mit in der TARDIS reisen durfte. Das hätte super zu diesem märchenhaften Beginn gepasst. Irgendwie erinnerte mich die ganze Szenerie ein wenig an Tim Burton Filme. Amy im Wunderland sozusagen. Gefiel mir gut diese Atmosphäre. Sehr viel blau. Ich mag blau ^^
      Dass sich die TARDIS schon mal in der Zeit irrte, war ja nix Neues. Aber 12 Jahre und dann nochmal 2 war dann schon eine Hausnumnmer. Musste wohl sein, damit Amy als Erwachsene mitreisen konnte. Schon wieder so ein junges Mädel. Wenigstens war sie mit Rory verlobt und stand kurz vor der Hochzeit. Keine Companion-Doctor-Romanze, juppie. Ok, ansonsten schien Amy ein taffes Mädel zu sein. Schön fand ich, dass man bereits so viel über sie erfuhr und das ganz beiläufig. Auf jeden Fall stimmte die Chemie zwischen ihr und dem Doctor. Gut gefiel mir, dass Amy den Doctor später fragte, wieso er ausgerechnet sie mitnahm. Irgendwie konnte ich ihm seine Antwort, dass es bloß aus Einsamkeit geschah, nicht gänzlich abnehmen. Er sah in diesem Zusammenhang nämlich auf seinen TARDIS Bildschirm und dort flackerte eine Linie, die dem Riss aus Amys Schlafzimmerwand sehr ähnelte. Und bevor sie es erblicken konnte, schaltete er den Bildschirm ab.

      Ich fand es eh ein wenig merkwürdig, dass so ein Fokus auf diesen Riss gelegt wurde. Bestimmt verbirgt sich mehr dahinter. Es war auf jeden Fall interessant, das Prisoner Zero etwas über dieses Geschehen wusste und der Doctor noch im Dunkeln tappte. Ob er Amy deshalb mitnahm? Vielleicht tauchten in ihrer Vergangenheit ja noch weitere Risse auf. Mal abwarten.

      Zur Story ansich gibt es nicht allzuviel zu sagen. Sie war recht simpel und unaufgeregt, was für eine Charaktereinführungsgeschichte aber völlig in Ordnung war. Allerdings fragte ich mich, wieso direkt wieder die ganze Erde bedroht werden musste. Hätte doch ausgereicht, wenn bloß das Dorf ausgelöscht werden sollte. Immerhin wussten die Atraxi, dass sich Prisoner Zero in Leadworth aufhielt. Na ja, so konnte der Doctor mal eben in 18 Minuten die Welt retten. Ach ja, er betonte ja so sehr, dass er das ohne seinen Schallschraubenzieher bewältigt hatte. Ok, stimmte. Aber bevor das Wunderding kaputt ging hatte es Hochsaison: 13x benutzte er es für alles mögliche :lach: Ich hoffe, dass sich der Einsatz des neues etwas reduziert aber glaube nicht so wirklich daran.

      Alles in allem war "The eleventh Hour" ein toller Einstieg in die neue Staffel. Die Einführung der Hauptcharaktere war gelungen und niemand ist gestorben. Wow. Generell wirkte diese Folge wie gehobenes Kinderfernsehen, was ich jedoch nicht abwertend meine. Ich fühlte mich "gut" unterhalten und finde, dass für jede Altersklasse etwas dabei war. So sollte es bei Familienserien halt sein. Für die Älteren fällt mir da gerade die Laptop-Szene in Jeffs Schlafzimmer ein. Unschlagbar :lach: Ich freue mich jedenfalls auf die kommenden Folgen und die neuen Abenteuer mit dem 11. Doctor.
    • Mooncat schrieb:

      Der Schriftzug, sowie das neue Logo sind für mich gewöhnungsbedürftig.
      Also ich fand das neue Logo im Aussehen einer Tardis eigentlich sofort ziemlich klasse!

      Mooncat schrieb:

      Die vom Kurs ablenkenden Blitze hatten etwas mysteriöses an sich und alles schimmerte herrlich blau. Keine Ahnung, wieso es nachher noch in dieses gelb übergehen musste.
      Glaub mir, manche Menschen konnten aus diesem einfachen Farbwechsel die wahnwitzigsten Theoriegebäude errichten! ^^

      Mooncat schrieb:

      Ja, der neue Doctor könnte ein interessanter Typ werden. Sein junges Gesicht, seine eigenwillige Frisur und dein exzentrischer Kleidungsstil, gepaart mit seiner Lebenserfahrung und seinem Wissen, versprachen ein gewisses Potenzial. Dazu kam dann noch sein ziemlich loses Mundwerk und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Abwarten, wie sich der 11. Doctor weiter entwickelt. Matt Smith nahm ich diese Rolle sofort ab. Seine Darbietung gefiel mir sehr gut.
      Für mich ist der 11. der Doctor schlechthin in NewWho! Ich finde ihn einfach großartig.
      (muß dazu aber sagen, dass ich seinen Nachfolger auch noch nicht kenne)

      Mooncat schrieb:


      Anfangs entdeckte der Doctor auf recht kindliche Art und Weise seinen neuen Körper. Das harmonierte sehr gut mit der kleine Amelia. Stellenweise erinnerte er mich an einen kleinen Jungen im KiGa-Alter. Nur kurze Beispiele:
      - Als er nach dem Absturz mit "Guck-Guck-Manier" aus der TARDIS schaute.
      - Lebensmittel, die er glaubte zu mögen, die ihm aber nun nimmer schmeckten, spuckte er geradewegs wieder aus.
      - Das Feuerwehrauto, dass er sich zur Rettung organisierte, der Traum vieler Jungen.
      - Diverse Gesten und Handlungen schienen recht unbeholfen bis tollpatschig.
      - Seine überschwängliche Lebensfreude und Begeisterung.
      Hihi, da ist was dran. :D

      Mooncat schrieb:

      Die kleine Amelia war ja wirklich zum knuddeln und super dargestellt. Wie sie mit dem Doctor zu Abend naschte und am Ende mit ihrem gepackten Köfferchen im Garten auf ihn wartete.
      Das ist eigentlich die prägende Szene für Amys gesamtes Leben, die auch in späteren Folgen immer wieder aufgegriffen wird (bis hin zu Amys letzter Folge).


      Insgesamt ein sehr schöner Recap der Folge von Dir. Danke schön. :)
      Stand: 8x09 Flatline
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      7thdoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc Wardoc 12thdoc
    • Wow! Endlich mal wieder richtiges Doctor Who! Kein aufdringlicher Kitsch, keine dämlichen Ideen, keine unzähligen Plotholes und kein deprimierter Doktor! "Eleventh Hour" ist nach dem immer gleichen Einheitsbrei in der späten Tennant-Zeit wirklich mal wieder ein bisschen frischer Wind. Wir haben einen neuen Doktor, einen neuen Companion, eine neue TARDIS, ein komplett anderen Look und mit Moffat auch einen ganz anderen Stil Geschichten zu erzählen.

      Die Handlung ist eigentlich nichts wirklich besonderes aber die Umsetzung ist wirklich durch und durch gelungen. Die Charaktere, die Dialoge, der Humor, die Regie und auch die Musik sind einfach alle so gut gelungen, dass ich beim Schauen die ganze Zeit einfach nur ein Grinsen im Gesicht hatte.

      Es ist im Grunde genommen eine klassische "Die Welt wird bedroht"-Geschichte, die aber nicht auf so plumpe Weise wie die typischen RTD-Invasionsgeschichten erzählt wird, indem man einfach ein paar Newsberichte und Menschenmassen rumrennen zeigt, sondern stattdessen haben wir ein kleines Dorf mit wenigen interessanten Charakteren als Rahmen für diese Geschichte. Sehr gut gefällt mir auch, dass eine Companion-Einstiegsfolge endlich mal wieder aus der Sicht von Doktor und nicht aus der Sicht des Companions erzählt wird, was für mich eigentlich sogar noch besser funktioniert. Prisoner Zero funktioniert für mich als Gegenspieler auch sehr gut (gerade die Sache mit den wechselnden Stimmen ist ziemlich gruselig). Der Smith-Doktor gefällt mir hier schon um Längen besser, als Tennant in seinen letzten beiden Staffeln zusammen. Er fühlt sich richtig "alien" an und hat einfach eine grandiose Mimik, Gestik und einen wunderbaren kindlichen Enthusiasmus.

      Es wird sehr viel schon subtil vorbereitet (Amelia's Eltern, der Duck Pond, der Scan vom Crack am Ende) und Moffat wirft hier schon viele Fragen auf, die im Laufe der Smith-Ära noch (mehr oder weniger :D ) beantwortet werden. Dank dem Mysterium um die Cracks und dem ganzen Märchen-Motiv, was sich durch die ganze Folge gezogen hat, hat die Folge bei mir auch einfach so ein gewisses magisches Gefühl hinterlassen, das ich gar nicht so wirklich beschreiben kann.

      Der Doktor hat auch sowohl mit der jungen als auch mit der alten Amy eine richtig gute Chemie. Und Amy als etwas verrückter, sehr impulsiver neuer Companion gefällt mir (genauso wie Rory) richtig gut. Obwohl Moffat das "Girl Who Waited"-Thema hier eigentlich nur aus Girl in the Fireplace recycelt, finde ich es wieder sehr schön und gut umgesetzt. In manchen Szenen scheint auch das kleine Mädchen in Amy wieder durch und am Ende wird das ja auch noch durch Prisoner Zero, der die Gestalt der kleinen Amelia annimmt, dargestellt.

      Sehr gut gefallen hat mir auch noch die "Basically... run!"-Szene, in der wir alle Doktoren nochmal sehen und die ganz toll geschriebene Endszene zwischen dem Doktor und Amy, gefolgt von einem Trailer für den Rest der Staffel, der wirklich Lust auf mehr macht.

      Eleventh Hour ist wirklich so eine Folge, die ich mir immer wieder anschauen könnte und wahrscheinlich auch DIE Folge, die ich am häufigsten gesehen habe. Dementsprechend also eine "Super" Folge (oder in Punkten: 9/10).
      In dem Sinne, "Goodbye Leadworth, hello everything!"
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • Neu

      Sonically Screwed schrieb:

      Garibaldi schrieb:

      "Prisoner Zero has escaped."

      Bei Amy ist es der intime Kontakt mit dem in ihrem Schlafzimmer entstandenen Riss; beim Doktor muss das Glas als technisches Hilfsmittel her, damit er die Botschaft akkustisch versteht, die ihm hinterher durch die Ataraxie auch noch in sein Psychic Paper gebrannt wird.
      Hier habe ich mich allerdings gefragt, wie Amy die Sprache der Aliens verstehen konnte, bevor sie Kontakt zum Doktor und der TARDIS hatte. :?:
      Lol, acht Jahre später:

      Naja, die Gefängniswärter senden ja ihre Botschaft an die Erdlinge. Bei deren fortgeschrittener Technik traue ich ihnen durchaus zu, dies durch eine entsprechende Übersetzungsmatrix laufen zu lassen. Später kommt ja auch die Szene, wo die Botschaft in vielen verschiedenen Sprachen im Fernsehen läuft. Also schon von den Atraxie in die verschiedenen Landessprachen wie deutsch, französisch, etc. gesendet.

      Zufrieden? :)