5x02 - Der Sternenwal (The Beast Below)

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    • Jo, da müsste man dann konsequent sein. Aber solange nichtmal für größere Kinoproduktionen die originale Bildspur verändert wird, kann man wohl lange warten.


      In dieser Folge fand ich synchromäßig Liz X (vor allem stimmlich) ganz übel. Dafür war das "I'm the bloody queen. Basically, I rule." sehr schön ins Deutsche gebracht.
    • Bei dieser Staffel habe ich das Gefühl, das ich sie mir noch öfter ansehen werde als die anderen. Steven Moffatt hat es einfach drauf spannende Geschichten zu erzählen und geniale Aufnahmen zu zeigen. Bei ihm kommen die Episoden wie Kino-Filme rüber und das gefällt mir. Besonders auf Blu-ray.
    • Der Schluss war mir - der Vergleich wurde schon gebracht - zu viel "Free Willy". Wie sich das dann alles in Niedlichkeit auflöste ... aber okay, halt was fürs Herz. Die Urban Fantasy fand ich gut, weil ich generell sehr zu diesem Genre tendiere, die Kinder haben nicht genervt, Amy hatte ein paar sehr gute Szenen. Insgesamt ein "gut" von mir.
      hello sweetie!
    • Es schien wohl weiterhin zum allgemeinen Konzept der New Who Serie zu gehören, dass die zweite Reise stets in die Zukunft geht. Ein wenig Kontinuität, schön.
      Dieses Mal entdeckten der Doctor und Amy scheinbar zufällig, während einer interessanten durch-das-All-Schwebeaktion, das Raumschiff UK, welches von dem letzten lebenden Sternenwal transportiert wurde. Dies erfuhr man zwar erst zum Ende hin aber in der Handlung ging es praktisch nur darum herauszufinden was das Schiff eigentlich vorwärts brachte. Als der Missstand mit dem geknechteten Sternenwal aufgedeckt wurde musste natürlich eine Lösung her. Im Endeffekt rettete Amy durch ihre etwas plötzliche Kombinationsgabe das Leben aller Beteiligten, denn sie ließ den Wal frei und er transportierte das Sternenschiff weiter obwohl die Menschen ihn all die Zeit gefoltert hatten. Ein wenig kitschig aber für ein Märchen ok. Ende gut, alles gut. Wieder gab es keine Toten. Ist ja nicht so, dass das unbedingt sein muss aber ein wenig merkwürdig war es schon, denn immerhin starben in den vergangenen Folgen vor der fünften Staffel allerhand Leute, sobald der Doctor die Bildfläche betrat.

      Dieser Sternenwal war nun vom Äußeren her wirklich keine Schönheit aber er hatte ein richtig großes Herz. Irgendwie passte der Vergleich den Amy zwischen ihm und dem Doctor zog. Allerdings fand ich es etwas merkwürdig, dass sie dies bereits nach so kurzer Zeit schon feststellen konnte. Hätte sie dies ein paar Reisen später erst bemerkt, wäre es wesentlich realistischer gewesen. Herrlich auch, dass es niemandem aufzufallen schien, dass Amy in Nachthemd, Bademantel und Puschen durch das Raumschiff spazierte. Wäre doch kein Ding gewesen sich kurz umzuziehen :lach: Aber bei all dem Trubel konnte sie das schon mal vergessen. Immerhin war es ihr erster Tripp in die Zukunft und mit der TARDIS. Jedenfalls forschte Amy fleißig nach, lernte das Raumschiff sowie seine Geschichte kennen, verärgerte mit ihren Handlungen den Doctor zunächst und vertrug sich schlussendlich wieder mit ihm. Nichts besonders aufregendes.

      Der Doctor wirkte durch sein Auftreten wieder eher wie ein Außerirdischer. Ich weiß nicht genau woran ich es erklären soll. Einfach vom Allgemeinen her. Seine Aussage zu Beginn von wegen "Nur Beobachten", passte irgendwie nicht wirklich zu ihm. Und der Zusatz, dass dies nicht gilt, wenn Kinder weinen, war doch auch bloß eine faule Ausrede, um sein Eingreifen zu rechtfertigen. Sag bloß, dass er nach all den Jahren dazugelernt hatte und sein neues Ich sich nun weniger in Geschehnisse einmischen wollte. Kann ich nicht wirklich glauben. Anaonsten fällt mir grad nichts weiter zum Doctor ein. Irgendwie gehörte diese Geschichte Amy.

      Queen Liz die 10. war insgesamt recht unköniglich. Verhalten, Outfit und Aussprache glichen eher einer ganz normalen Frau. Sie sollte also bereits an die 300 Jahre als sein und das nur durch diese Maske? Als Mensch? Alles ein wenig merkwürdig und ich will da nun auch gar nicht mehr weiter drüber nachdenken. An und für sich war die Handlung ganz schlüssig. Diese Lächler fand ich jedoch unheimlich, wobei sie eine einfache Möglichkeit der Bewertung darstellten.
      Ach, seit wann kann man einfach so in der TARDIS anrufen? Steht die Nummer des Doctors im Telefonbuch? Von dieser Szene war ich nicht wirklich begeistert, obwohl Amy als Assistentin einen amüsanten Eindruck hinterließ.

      Alles in allem fand ich diese Folge eher "durchschnittlich" von der Geschichte her. Sie war nicht wirklich schlecht aber irgendwie auch nichts besonderes dafür wieder sehr kindgerecht und märchenhaft. Ich bin gespannt, was Churchill mit den Daleks am Hut hat.
    • Churchill war ja beileibe (hihi, Wortspiel) nicht der erste, der mal in der Tardis anrief. Und da er und der Doctor sich offenbar schon vorher kannten, hatte der ihm wohl die Möglichkeit gegeben, ihn zu kontaktieren.

      Was mich in der Folge auch sehr gestört hat, war die Art, wie dort Wahlen bzw. Abstimmungen durchgeführt werden. Das war keine Demokratie, das war allenfalls eine Simulation von Demokratie!
      Stand: 8x09 Flatline
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      7thdoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc Wardoc 12thdoc
    • Tja, irgendwie prophetisch, die Folge.

      (Aus dem Gedächtnis)

      Die Schottische Unabhängigkeit

      "Sind die Haare gefärbt?"

      "Nein, ich bin Schottin, ist das ein Problem? Die Schotten müssen doch auch hier irgendwo sein.."

      "Nein, die wollten ein eigenes Raumschiff."

      "Also wie immer."


      Liz X, eine dunkelhäutige Queen

      Wo das wohl herkommt? Mal Prinz Harry fragen? :D

      (Ist ja nicht ungewöhnlich, daß ein Familienzweig (Wiliam) irgendwann ausstirbt, und dann der nächste (Harry) an's Ruder kommt)

      PS:

      Spaceship UK, alleine unterwegs in einer unfreundlichen Umgebung, und die Schotten haben sich davon getrennt, eine Vision des #BREXT?

      Man weiß so wenig..
      12thdoc 10thdoc 11thdoc 9thdoc Wardoc 1stdoc 7thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The_Piper ()

    • "The Beast Below" wird oft unterbewertet und von vielen sogar als eine der schlechtesten Moffat-Geschichten eingestuft, ich mag sie aber eigentlich ziemlich gerne.

      Die erste Folge mit dem neuen Companion geht natürlich erstmal in die Zukunft und ist vorallem dazu da, das Verhältnis zwischen dem Companion und dem Doktor richtig aufzubauen und weiter zu entwickeln. Und das macht Beast Below meiner Meinung nach auch sehr gut. Der Doktor fordert Amy immer wieder heraus und am Ende kann Amy dann auch mal die Initiative ergreifen und sich beweisen. Der Doktor macht hier auch wieder richtig Spaß und hat viele tolle Momente. Besonders sein Ausraster gegen Ende hin hat mir sehr sehr gut gefallen und zeigt auch wieder eine neue Facette seines Doktors.

      Der Polizeistaat, der einfach die am wenigsten wichtigsten Mitglieder der Gesellschaft für das Allgemeinwohl opfert, ist ein ziemlich interessantes Setting und die Smiler sind auch eine recht coole Idee (auch wenn nie wirklich erklärt wird, wie sie gleichzeitig Smiler und Mensch sein können). Das Mystery um das Wasser, das Voting-System und die Auflösung, dass Liz 10 immer wieder die gleichen 10 Jahre regiert hat sind auch wirklich gut gelungen. Die Regierungsleute in Kutten, die Betäubungsgas mit ihrem Ring verstreuen, fand ich aber schon sehr überzogen. Der Star Whale hat mir auch recht gut gefallen, auch wenn ich es schon sehr konstruiert fande, dass niemand verstanden hat, dass sie den Star Whale überhaupt nicht foltern müssen. Außerdem wirkten die Kindersklaven sehr out-of-place.
      Aber so vom Gesamtgefühl haben mich viele Elemente in dieser Folge sehr an die McCoy Ära erinnert, was mir sehr gut gefallen hat.

      "Beast Below" behält die märchenhafte Stimmung von "The Eleventh Hour" bei und ist eine tolle Folge, die die Beziehung zwischen dem Doktor und Amy voranbringt und uns neue Facetten von den beiden offenbart: 7/10
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"