5x03 - Sieg der Daleks (Victory of the Daleks)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Gut, ich habe zwar nur die Hälfte verstanden (Müdigkeit und nebenbei noch Frettchen beschäftigen verstärken die Englischschwächen schnell um den Faktor 10), aber die Daleks als Akteure fand ich großartig. Hat mich doch sehr an ihr erstes Auftreten bei Hartnell erinnert, recht listig, aber doch nicht ganz sooooo schlau wie gedacht. Und als freundlich getarnte Soldaten fand ich die auch irgendwie spooky :D

      Das Aussehen...nun ja, was die Farbe betrifft, von mir aus, aber das Design ist wirklich abscheulich. Also diese Konsorten werde ich mit Sicherheit nicht auf Taschen und Leinwand pinseln X/

      Die Tage schau ich mir die Folge noch mal an, aber ich fand sie so ganz unterhaltsam und die Weltraumballerei kam auch nicht so aufgesetzt rüber wie bei EoT weil nicht so extrem aufgebauscht.

      Ob ich diesen Running Gag mit dem Riss am Ende jetzt gut finden soll oder nicht weiß ich noch nicht...ich denke dass wird wohl von der Auflösung abhängen. Bad Wolf war ja doch deutlich subtiler eingebaut, teilweise so dass man es beim ersten Gucken und ohne vorher gespoilert worden zu sein gar nicht richtig mitbekommt, dafür war aber die Auflösung für meinen Geschmack umso entäuschender. Der Riss hinterlässt zumindest bisher den Eindruck dass der Zuschauer mehr weiß als der Doctor (ausgenommen 11th hour)...


      @ Citizen Sam:

      Ich meine es war sogar die erste produzierte Folge, zumindest war der Dalek auf dem Dach eins der ersten Bilder die im Netz zur neuen Staffel kursierten, ebenso wie Audios zu "I am the doctor and you are the Daleks" und der Teeszene, worüber auch heftig spekuliert wurde, ob das nicht sogar nur ein Scherz von Briggs gewesen war ;)
      "Why you all so happy?" - " 'cause our lives suck"
      Avenue Q

      "Herr und Frau Verwesung?" - "Bis dass der Tod sie zentrifugiert."
      CSI
    • Ich hab mal mit "gut" abgestimmt, da ich mich im Gegensatz zu der in meinen Augen schwachen Folge von letzter Woche diesmal gut unterhalten gefühlt habe. Ich hatte mich ja schon auf das schlimmste gefasst gemacht, zumal ich nicht gerade ein Fan der Daleks bin, aber im großen und ganzen bin ich mit der Folge ganz zufrieden. Es gibt nur eine Sache, mit der ich überhaupt nicht klar komme, und das ist das neue Design der Daleks. Ich fand die alte Version ja schon nicht sonderlich furchteinflößend, aber der neue "Anstrich" raubt ihnen auch noch den letzten Rest Bedrohlichkeit. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie erinnern sie mich jetzt an wild gewordene Küchenmaschinen.
    • Satia schrieb:

      Mir hat's gefallen. Was angesichts der Tatsache, dass ich Daleks wirklich zum Abgewöhnen finde, echt erstaunlich ist.
      Ok - diese Glücksbärchi-Variante der Daleks ist wohl ausschließlich fürs Merchandise gedacht (hatten die irgendwo HASBRO-Aufkleber?) ...


      Hehe, ich bleibe bei Pikachu als Spitznamen für den gelben Dalek. Der ist spontan mein Lieblingsdalek geworden. :D

      Die Folge war auf jeden Fall wieder um einiges besser als "The Beast Below". Trotzdem fand ich sie nicht soooo toll und habe nur mit "ausreichend" abgestimmt: die neuen Daleks und der Riss der hier wirklich mit dem Vorschlaghammer in die Köpfe der Zuschauer hineingehämmert wurde (für wie dämlich halten die uns? Denken die wir können uns das nicht merken oder bemerken dezentere Andeutungen nicht?) haben mir den Spaß etwas genommen.

      Die Keks als autodestruct-button-Szene war hingegen klasse! :thumbsup:
      [sign=16]Fortune favors the brave, dude![/sign]
    • Ich fand die Folge gut, dass sie von vielen hier doch recht negativ bewertet wird, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die Story war mal wieder superb, aber das war ja schon immer Moffats Stärke. Dalek-Folgen habe ja seit dem Start von New Who schon immer einen schweren Stand gehabt, aber ich denke, das war definitiv eine der besseren. Allerdings gemessen an der ersten Dalekfolge aus der Staffel 2005 muss ich ein paar Abstriche machen, das ist allerdings kaum Moffats Schuld. Ich bin einfach überfüttert mit den "Ein Dalek-Schiff hat überlebt"-Episoden der RTD-Ära und nehme jenes als Ausrede, warum sie immer wiederkommen nicht mehr so hin. Da haben sie es in dieser Folge besser gelöst (wie in "Dalek" 2005 auch) und sie diesmal nicht vermeintlich vernichtend geschlagen. Hier noch mal ein paar gute und nicht so gute Aspekte:

      Positiv
      • Der Doctor. Ich frage mich schon, wie ich je an Matt Smith zweifeln konnte. Schauspielerische Mängel, wie sie ihm manche Forumsmitglieder andichten, kann ich nicht sehen. Er hat eine andere Art als Tennant und auch Ecclestone. Aber das ist auch gut so, er hat ausdruckstark gespielt. Offensichtlich (und nicht aufgesetzt) an Hartnell orientiert aber mit einer eigenen Note. Besonders gut gefiel mir das Wegschlagen des Teeservices und die Enttäuschung nach der Flucht der Daleks. Ich liebe ja David von ganzem Herzen, aber das hätte er nie mit so subtiler Tiefgründigkeit hinbekommen.
      • Story-Twists. Das kann Moffat wie kein anderer. Die berüchtigten WTF-Momente bleiben einfach aus, weil er es schafft, den Bombast in Grenzen zu halten und die Wendungen im Plot logisch zu erklären. Es war ja alles drin: weltverändernde Entscheidungen, Täuschung, selbst verschuldete Tragik, der Sieg des Gegners.
      • Humor. Der 11te Doctor kann nie so lustig sein wie der 10te. Das wird er auch nie mehr schaffen. Aber hier gibt es mehr Wortwitz (no bones....) und weniger albernen (dennoch komischen) Slapstick (Worst. Rescue. Ever.) Ich hab nicht einmal laut gelacht, dafür aber meiste Zeit geschmunzelt und das ist schon mal was wert.
      • Daleks. Ich liebe diese konsequente Art. Es gab diesmal keine Hintertürchen, wie bspw. in Dalek 2005 mit dem Rose-Dalek-Gentransfer. Die Daleks haben ihre erste und einzige Moral gnadenlos durchgezogen: Bist du kein richtiger Dalek, musst du sterben. Und bedankst dich noch dafür. Großartig.
      • Bracewell, der Android. Ein Charakter, den ich sehr mochte. Ein aufrichtiger und wackerer Mann, der zeigte das Alientechnologie nicht durch und durch schlecht ist (wie die Daleks es vermuten lassen) und obwohl er thoretisch mit seinem Wissen die Welt beherrschen könnte, kommt ihm dieser Gedanke gar nicht. Er entscheidet sich für ein ruhiges Leben auf dem Land, schönes unkitischiges Happy End.
      Nicht 100%ig positiv
      • Churchill und Amy waren erschreckend inaktiv. Wenn man schon jemanden wie Winston Churchill als Figur einführt, dann soll man ihn bitte auch agieren und nicht nur reagieren lassen. Die Attitüde war da, aber das Feuer hat gefehlt. Amy hatte ein paar starke Minuten und einige gute Einfälle, aber die Interaktion zwischen dem Doctor und ihr kam etwas kurz.
      • Daleks. So wundervoll ich ihre Charakterzeichnung fand, so sehr hasste ich die neue Aufmachung. Sieht aus wie Plastik nicht Metall. Den Power Rangers-Vergleich fand ich sehr passend.
      • Atmosphäre. Bei mir kam nicht wirklich das Gefühl auf, der 2. Weltkrieg würde draußen lauern. Das hatte Moffat in The Doctor dances/Empty Child schon mal besser hingekriegt.
      • Story Arc. Ja, da ist ein Riss in der Wand. Schon wieder. Nächste Folge bestimmt auch. Da ersehnt man sich Bad Wolf zurück, wo man sich beim nochmaligen Gucken der Staffel fragte, wie man all die Hinweise übersehen konnte.
      Vom Trailer bin ich wenig begeistert. Sie werden unmöglich ein zweites Blink hinbekommen. Aber sonst guten Mutes, ich bin immer noch absolut hin und weg von Moffats New New Who.
      What's going on with Rose Tyler? Went off with another bloke, is what. Tall, dark, handsome. Good sense of humor . . . Time machine. When he gets killed, he just comes back better looking. . .
      (DMW 368)
    • Mir hat die Episode sogar richtig gut gefallen, weil sie im Gegensatz zu den beiden Folgen davor, die Grunde nur Sammelsurien lieblos zusammengetackerter Elemente, die dem Publikum gefallen könnten, waren, endlich mal eine echte Geschichte erzählte wollte. Natürlich, ein paar kleine Schwächen konnte ich auch ausmachen, aber der Gesamteindruck zählt, und der muß sich nicht vor anderen guten Dalekgeschichten aus der Classic-Zeit verstecken. Die Daleks erst einmal als brave Diener auftreten zu lassen, war natürlich eine schöne Idee, und tatsächlich hätte man auch eine ganze Folge dabei zusehen können, wie der Doctor versucht sie zu reizen, sie aber ganz brav bleiben. In einem Einteiler müssen sie aber natürlich irgendwann ihr wahres Gesicht zeigen, und das geschah im richtigen Moment. Daneben war auch die Auflösung, daß der Wissenschaftler ein von ihnen gebauter Android ist, deutlich origineller, als der Standard-Wissenschaftler, der nur behauptet, sie erfunden zu haben - was ich und der Doctor ja auch als Erstes vermuteten. Dann der Showdown - ich denke man muß sich nicht mehr darüber aufregen, daß die Daleks den Doctor nicht sofort erschießen, nachdem sie das bei den gefühlten 5000 Zusammentreffen davor bisher noch nie getan haben. Die Angelegenheit wurde mit dem Keks ja (erneut originell) halbwegs erklärt, das passt schon. Und die Mischung zwischen dem Pokerduell Daleks<>Doctor und der Flugzeugaction draußen war generell auch sehr stimmig. Die Anleihen an Independence Day sind natürlich offensichtlich - aber auch hier muß ich darauf hinweisen, daß dieses Referenzieren irgendwo auch ein Teil der Serie ist. Originell war immerhin, daß die Daleks London nicht mit einer Superwaffe bedroht haben, sondern einfach mit einem Lichtschaltersignal, und ebenfalls originell (aber zugegebenermaßen auch etwas albern) am Ende die Geschichte mit der Bombe im Android und der Art sie zu deaktivieren.
      "Originell" - ich denke das ist es, was mir an der Episode am meisten gefallen hat. Daß hier nicht einfach das Standardprogramm abgespult wurde, mit bösem Wissenschaftler, Dalek-Superwaffe und einem Doctor, der das Dalekschiff mit deren eigener Bombe in dle Luft sprengt, sondern daß sich Gatiss tatsächlich Gedanken gemacht hat, wie man den Stoff mal etwas variiert unter die Leute bringt. Hätte ich nicht erwartet von ihm, denn gerade wenn man schon Superstars in der Geschichte hat, denken viele Autoren, daß es dann einfach reicht, einen Standardplot um sie zu stricken. Gatiss wollte mehr und hat aus de 40 Minuten fast das Maximum herausgeholt.

      Die neuen Daleks...sehen nicht so schlimm aus, wie befürchtet, aber die Farben sollten sie trotzdem auf jeden Fall noch abdunkeln. Positiv immerhin die tiefe, böse Dalekstimme, vor der man wirklich Angst bekommen kann. Und ja - endlich mal kein weiteres endgültiges Ende, wo man sowieso schon weiß, daß es Keines ist, sondern ein Remis. Die Niederlage sehe ich für den Doctor zwar auch nicht, aber ich finde es gut, daß sie dem Publikum als Solches verkauft wurde, denn Bösewichter brauchen hin und wieder ihre Erfolge, sonst nimmt sie keiner mehr erst. Bei nächsten Mal möchte ich aber dann trotzdem einen klaren Daleksieg sehen, bei dem mindestens ein Planet und ein vorher liebgewonnener Charakter drauf geht.

      Und sonst... Ich fand, daß die Folge erneut stellenweise etwas klassisch wirkte. Schon als die TARDIS mitten in einem muffigen Büro landete, oder der etwas kauzige Soldat auf dem Dach, der ab und zu etwas sagen durfte...das strahlte so etwas Gemütliches aus, was der neuen Serie vorallem zuletzt abhanden gekommen war.

      Engelskrieger79 schrieb:

      Wenn ich Raten müsste würde ich sagen, dass unter RTD Dorabella ein Dorabello gewesen wäre ;)

      Ich seh das ja generell nicht so eng mit der Gay-Agenda, aber an der Stelle muß ich sagen "ABER SOWAS VON !!!". Wenn es etwas gibt, woran man bei dieser Episode gemerkt hat, daß es einen neuen Showrunner gibt, dann tatsächlich an der Abwesenheit des kurz auftauchenden Homosexuellen. Herr Davies stand total darauf, Homosexualität in Szenerien einzuführen, wo man sie nicht erwartet. Und er hätte garantiert nicht die Gelegenheit ausgelassen, da einen Schwulen ins Kriegshauptquartier mitten in den 40ern zu setzen. Und wenn nicht als Android, dann als junger Sekretär, der total traurig ist, weil sein geliebter Fliegerpilot umgekommen ist. Und es hätte an der Stelle einfach nur gestört.
    • Ich fand die Folge sehr gut. Das einzige, was ich nicht verstanden habe: wieso brauchen die Daleks das Geständnis des Doktors, um die Master-Daleks zu erschaffen? Haben seine Worte solche ein magische Macht, daß es ohne nicht geht?


      Ich bin mir übrigens sehr sicher, daß Amys Erinnerungslücke und der Riss im Raum-Zeit-Gefüge zusammenhängen, wobei jedoch noch nicht geklärt ist, ob nur Amy nichts mehr von den Ereignissen aus "Journey's End" weiß, oder alle Menschen, schließlich hat der Doktor bisher nur mit sie danach gefragt. Es bleiben also mehrere Möglichkeiten, eine davon könnte sein, daß der Gefangene Null ihr Gedächtnis manipuliert hat. Eine ganz andere Möglichkeit wäre, daß die TARDIS beim Absturz in Folge 1 (mal wieder) in einem Parallel-Universum gelandet ist, in dem einige Dinge eben etwa anders verlaufen sind.

      Übrigens: der Soldat mit dem Rhett Butler-Bärtchen kommt mir irgendwie bekannt vor. War der nicht in der Folge Torchwood zu sehen, als Jack Harkness einen Ausflug in die Vierziger Jahre (Staffel 1, Folge 12/13) machte?

      Oder war der in der Folge DW zu sehen, als der 9. Doktor mit Rose im "London Blitz" landete?
      Wolfgang.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sonically Screwed ()

    • Wiederum eine Folge, die in eine ganz andere Richtung ging als erwartet. Vor allem aber eine Folge die mich in vielerlei Hinsicht leider nicht sonderlich überzeugt hat.

      Aus meiner Sicht gab es einige wirkliche Pluspunkte:

      Die ersten zehn Minuten.
      Die waren sehr spannend und witzig geschrieben und gut gespielt. Herrlich, wie der Doktor alle Umstehenden mit seinem Dalekhass (der ja mehr als verständlich ist) verstört. Hier war Ecclestons Entsetzen in Dalek zwar noch einen Zacken aufregender umgesetzt, aber die Szene mit dem Schrauber, die den Doktor ja wirklich ans Ziel bringt, nämlich, daß die Daleks ihre Pläne offenbaren, waren große klasse!!

      Einige wirklich gute Ideen

      Dax schrieb:

      Teeservierende Daleks? Spitfires mit Laserkanonen im Weltraum? Winston Churchill? Herrlich.
      Abgesehen vom wie in Bernstein agierenden Churchill stimme ich zu. Das waren wirklich zwei lustige Ideen. Dazu kommt noch der wirklich gute Bluff mit dem Tardisselbstzerstörungskeks.

      soylent schrieb:

      Dann die Idee, dass man die Bombe durch ein Gefühl deaktivieren kann? An sich gut, gerade weil Daleks nur das Gegenteil von Liebe kennen, Hass. Aber diese bunten Lämpchen auf der Brust?
      Ja diese Idee hat mir auch richtig gut gefallen.
      Überhaupt Brachewell:

      Lily Rose schrieb:

      Bracewell, der Android. Ein Charakter, den ich sehr mochte. Ein aufrichtiger und wackerer Mann, der zeigte das Alientechnologie nicht durch und durch schlecht ist (wie die Daleks es vermuten lassen) und obwohl er thoretisch mit seinem Wissen die Welt beherrschen könnte, kommt ihm dieser Gedanke gar nicht. Er entscheidet sich für ein ruhiges Leben auf dem Land, schönes unkitischiges Happy End.
      Das war einer der Pluspunkte der Folge.

      Ganz große Klasse war auch, daß der Schallschrauber wieder nichts nutzt. Hier hat sich die Serie gegenüber den vorherigen Seasons deutlich verbessert (vermutlich sehr zum Leidwesen unkreativer Drehbuchschreiber.


      Was aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial gehabt hätte:

      Churchill

      Engelskrieger79 schrieb:

      - Interessante Beziehung zwischen dem Doctor und Churchill

      Ich würde mich eher Lily Rose anschliessen.

      Lily Rose schrieb:

      Churchill und Amy waren erschreckend inaktiv. Wenn man schon jemanden wie Winston Churchill als Figur einführt, dann soll man ihn bitte auch agieren und nicht nur reagieren lassen. Die Attitüde war da, aber das Feuer hat gefehlt.

      Churchill, DIE Ikone der britischen Geschichte, ein Mensch voller Witz, Schläue, Abgründe blieb zweidimensional, ein zigarrerauchender Stichwortgeber, seltsam statisch, fast wie in Bernstein gegossen. Ich hätte mir von ihm wenigestens einen schlauen Gedanken erwartet. Nicht mal die Idee mit den Spitfires kam von ihm (wieder mal Amy), er hat sie nur noch verstärkt.

      Die iDaleks

      Citizen Sam schrieb:

      Bei Twitter hat jemand iDaleks geschrieben.
      Das neue Design ist etwas woran ich mich noch gewöhnen muss.

      Engelskrieger79 schrieb:

      - Das neue Design der daleks ist da leider nicht so wirklich mein Fall... (Ähnlich wie die neue Anzeige auf dem bildschirm der Tardis) Fand es aber sehr erfrischend, dass der Daleklspreme eine neue Stimmlage bekommen haben - jetzt sehen sie aus wie ein PopArtZelt, aber klingen z.T. 10 mal böser als die alten :) - Hat noch jemand "METAEBENE" gedacht, als die neuen Daleks die alten mit dem Argument "inferior" ausgelöscht haben? ;)
      Für eine Metaebene allerdings etwas vorhersehbar.

      soylent schrieb:

      Daleks hin oder her... dass sie alle ohne zögern "exterminieren" aber jedesmal beim Doktor warten nervt.
      Genau, das nervt wirklich etwas. Wie schön war da doch der spontane und glatte Durchschuss durch den Dokteur im Finale der 4. Season.

      Der Doktor
      Steht immer noch neben sich.

      soylent schrieb:

      Dann die Idee, dass man die Bombe durch ein Gefühl deaktivieren kann? An sich gut, gerade weil Daleks nur das Gegenteil von Liebe kennen, Hass. Aber diese bunten Lämpchen auf der Brust?
      Was mich daran gestört hat, ist daß der Doktor nun zum zweiten Mal hintereinander alles in Scherben gelegt hätte, wenn Amy ihn nicht aufgehalten hätte. Still cooking?

      Matt Smith spielte ihn in dieser Folge zudem weniger elektrisierend als in The Eleventh Hour oder in EoT..

      soylent schrieb:

      Quoted from "Citizen Sam"
      Matt Smith fand ich in dieser Folge auch nicht überzeugend. Kann es sein, dass die Folgen nicht chronologisch gedreht wurden? Denn in der ersten Folge hatte er den Doctor besser drauf.

      Auch die erste Season mit Tennant wurde so gedreht (glaub kam irgendwo in ner Confidential mal vor). Hängt damit zusammen, dass gerade bei Pilotfolgen, die ja die Hauptpersonen und ihr Zusammenspiel in den Vordergrund stellen (das Wichtigste bei DW) die Darsteller vertraut miteinander umgehen müssen. Nur so ist es möglich lebendiger zu spielen. Deine Beobachtung könnte also durchaus zutreffen.

      Rein Schauspieltechnisch war "Eleventh Hour" die beste Folge bisher. Mir kam Smith heut auch mehr wie ein Wannabee Tennant vor, der nicht so recht weiß was er tut. (alleine sein "Brilliant").
      Sowohl Eccleston als auch Tennant lebten durch die Mimik und Artikulation (lange Theatererfahrung), das kann Smith einfach (noch) nicht so gut. Smith steht erst seit ~7 Jahren auf der Bühne und auch in keiner nennenswerten Produktion (Wikipedia).
      Sehr guter Punkt. Würde einiges erklären. Schauspieltechnisch hätten Eccelston (schaue ich grade mal wieder) und auch Tennant diese Folge um Längen besser ausgefüllt als Matt Smith. Allerdings fand ich ihn in EoT und in The Eleventh Hour sehr sehr gut.

      Kaoru schrieb:

      Ausserdem fand ich weder den Doctor noch Amy gut oder gar interessant geschrieben.
      Dies kommt in dieser Folge ganz im Gegensatz zu den beiden vorherigen auch noch erschwerend hinzu. Wie gut die beiden zusammen sein können, haben wir vor allem in The Eleventh Hour bestaunen können.

      Die Atmo

      Lily Rose schrieb:

      Atmosphäre. Bei mir kam nicht wirklich das Gefühl auf, der 2. Weltkrieg würde draußen lauern. Das hatte Moffat in The Doctor dances/Empty Child schon mal besser hingekriegt.
      Jep, um Längen besser.

      Infinity schrieb:

      Und die Raumschlacht als Mischung aus ROTZ (eh Verzeihung "Star Wars Episode III - Revenge of the Sith") und Star Trek (XI) hätte auch nicht not getan. Das weckte starke Erinnerungen an die ähnliche Sequenz in EoT.
      Ob da jemand auf den US-Markt schielt?

      Der Storyarc

      3DDude schrieb:

      Dax schrieb:

      Vielleicht haben die Risse etwas mit Amys fehlender Erinnerung zu tun? Wenn die Erinnerung an das Ende von Staffel 4 dadurch ausgelöscht wird bin ich bereit, den etwas übertrieben eingeführten Storyarc zu verzeihen ;)

      Lily Rose schrieb:

      Story Arc. Ja, da ist ein Riss in der Wand. Schon wieder. Nächste Folge bestimmt auch. Da ersehnt man sich Bad Wolf zurück, wo man sich beim nochmaligen Gucken der Staffel fragte, wie man all die Hinweise übersehen konnte.

      soylent schrieb:

      P.s. Der Riss nervt mich jetzt schon dermaßen, dass ich gar nicht wissen will, was es damit auf sich hat. Ich mochte die versteckten Andeutungen a la Bad Wolf, aber hier wird es einem dermaßen unter die Nase gerieben... Am Ende ist es dann wieder Davros?

      zaty schrieb:

      Wie kommt es das sie sich nicht errinnert an die Daleks?? Oder habe ich jetzt da was verpasst ??
      Die neuen Daleks sehen ja naja interesannt aus , ausser das sie mir immer noch angst machen wegen der stimme *lach* Sind ja auch etwas grösser , oder ?
      Sorry das ich solche frage stellen aber mein englisch ist halt nicht sooo gut das ich alles verstehe , leider .
      Ich glaube ja der Doktor/Tardis wird durch den Riss gestört. Vielleicht Alternative Zeitlinie oder Amy kam durch den Riss...
      Das ist jetzt schon sowas von klar. Erinnert Euch an die Frage von Prisoner Zero, ob der Doktor wirklich nicht weiss wer den Riss verursacht hat. Das war ja schon mit der Tür ins haus gefallen. Ich spekuliere mal: Weil der Doktor in Waters Of Mars die Geschichte geändert hat als Timelord Victorious splittert nun die Zeit und lauter quatschige Sachen passieren, die dem aufmerksamen Beobachter sofort auffallen.

      Beispielsweise:
      - Der Ausweis von Rory von 1990 und gleichzeitig modernste Technologie in der Folge (sehr gut aufgepasst @ 3DDude)
      - Die Abwesenheit von Unit in THE ELEVENTH HOUR
      - Daleks und Cybernauten im Blitzlondon
      - Die Unfähigkeit Amys sich an die Daleks zu erinnern sowie
      - Das ständige zu spät kommen der Tardis (kein Scherz)

      Was heisst das für uns: spätestens zum Seasonfinale muss der Doktor irgendetwas schwerwiegendes, herzzerreissendes tun, um den Riss zu kitten und die Realität an sich zu retten (kommt einem bekannt vor, wa? Richtig! EoT)

      Zusammengefasst - spannend ist die Folge sicherlich, weil sie ähnlich EoT oder auch The Beast Below offensichtlich stark polarisiert. Ob dies dem Franchise weiterhilft, das sich ja auch an einem Markt behaupten muss, ist fraglich. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Quoten weiterentwickeln.


      VLG
      s/tnd

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von the next doctor ()

    • Gut zu wissen dass "Journey's End" nie stattgefunden hat. Dafür gibts schon mal einige Pluspunkte.

      Ansonsten eine gute Folge. Tee servierende Daleks sind einfach herrlich. Und die neue Aufmachung gefällt mir sehr.
      Das Ende mit dem Crack in Time fand ich dagegen wie in der letzten Folge etwas sehr offensichtlich. Subtiler geht's doch sicher auch.
    • Kybermann schrieb:

      Gut zu wissen dass "Journey's End" nie stattgefunden hat. Dafür gibts schon mal einige Pluspunkte.


      Nicht zu früh freuen, denn wie ich schon sagte, wissen wir noch nicht, ob die Erinnerungslücke nur Amy oder alle Menschen betrifft. Wir (und auch der Doktor) wissen es bisher nur von Amy. Und da Amy einer der wenigen Menschen ist, die vom "Gefangenen Null" heimgesucht wurden, könnte da ein gewisser Zusammenhang bestehen.

      Da fällt mir gerade noch ein, daß Amy nicht nur die Ereignisse aus "Journey's End" vergessen hat, sondern auch die aus "Doomsday", wenn sie die Daleks überhaupt nicht kennt. Selbst, wenn sie während dieser Ereignisse nicht auf der Erde gewesen wäre oder im Koma gelegen hätte, so hätte sie spätestens aus Nachrichten oder dem Internet zwangsweise davon erfahren müssen. Um diese Ereignisse konnte wohl niemand auf der Welt vorbeikommen.
      Wolfgang.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sonically Screwed ()

    • Sonic Screwdriver schrieb:

      Zitat von »Kybermann«
      Gut zu wissen dass "Journey's End" nie stattgefunden hat. Dafür gibts schon mal einige Pluspunkte.



      Nicht zu früh freuen, denn wie ich schon sagte, wissen wir noch nicht, ob die Erinnerungslücke nur Amy oder alle Menschen betrifft. Wir (und auch der Doktor) wissen es bisher nur von Amy. Und da Amy einer der wenigen Menschen ist, die vom "Gefangenen Null" heimgesucht wurden, könnte da ein gewisser Zusammenhang bestehen.

      Da fällt mir gerade noch ein, daß Amy nicht nur die Ereignisse aus "Journey's End" vergessen hat, sondern auch die aus "Doomsday", wenn sie die Daleks überhaupt nicht kennt. Selbst, wenn sie während dieser Ereignisse nicht auf der Erde gewesen wäre oder im Koma gelegen hätte, so hätte sie spätestens aus Nachrichten oder dem Internet zwangsweise davon erfahren müssen. Um diese Ereignisse konnte wohl niemand auf der Welt vorbeikommen.

      Jenau. Glaube auch nicht, daß im Nachhinein der Canon durch den nächsten Showrunner so grundlegend umgeschrieben werden kann (auch wenn es im Fall von JE eher in Teilen wünschenswert wäre ;) )

      VLG
      s/tnd
    • Sonic Screwdriver schrieb:

      wieso brauchen die Daleks das Geständnis des Doktors, um die Master-Daleks zu erschaffen? Haben seine Worte solche ein magische Macht, daß es ohne nicht geht?


      Die, nennen wir sie mal, "WW2 Daleks" haben (woher auch immer) reine, pure und 100%tige Dalek-DNA dabei. Diese wollen sie benutzen um neue/mehr Daleks zu machen. Sie sind ja nur zu noch zu dritt und mit 3 Daleks lässt sich das Universum nicht erobern also wollen die mehr erschaffen. Ist bei denen ja immer Plan-A^^ . Das Problem an der sache ist nur, dass diese DNA-Gefäß/Maschine einen Sicherheitsmechanismus hat der wohl unbefugten zugriff vermeiden soll damit sich keiner an der DNA vergeht. Und da die "WW2-Daleks" keine rein rassigen Daleks sind (waren bestimmt diese Daleks auf menschen basis oder halt nur über die jahrhunderte verwaschen oder warum auch immer, is ja auch erstma egal) wurde Ihnen der Zugriff verweigert.

      So, und als 2. trigger oder Schutzmaßnahme oder was auch immer, wird die Maschine aber auch aktiviert wenn die Präsenz des Doctors erkannt wird. Ist ja schließlich Ihr Erzfeind. ala "Oh, der Doctor is da, lass mal schnell ein paar Daleks werfen um ihn zu töten"


      @Risse an der Wand
      Ja stimmt...... Die "Storyübergreifenden" sachen von RTD waren ja immer so subtiler.... Ich erinner mich dunkel an eine Rose die andauernd auf irgendwelchen Monitoren erschien und Tennilein jedes mal ,unglücklicherweise, weg geschaut hat o.0 Genau so wenig mochte ich die "BadWolf" kacke. "i scattered myself throu time and space to send a message" (so oder so ähnlich hat es Tardis-Rose doch gesagt), ja ne is klar.....

      Nein danke! Dann lieber son blöder Riss, der überall is aber nicht gesehen wird als sowas.

      @Gedächnisverlust
      Egal was es ist, ich bin dafür. Und wenn die grade dabei sind, hätte ich gerne auch was davon!!! Was würde ich dafür geben um EoT zu vergessen....

      aber:
      Um diese Ereignisse konnte wohl niemand auf der Welt vorbeikommen.

      Ist ja spätestens seid "Donna" wiederlegt.... Man kann (anscheinend) auch einfach so blöd und ignorant sein, dass man eine Dalek Invasion "übersieht"....
      “Rational arguments don’t usually work on religious people. Otherwise there would be no religious people.” House

      4thdoc 11thdoc 7thdoc 5thdoc 2nddoc 8thdoc 6thdoc 1stdoc 9thdoc 3rddoc..........................................10thdoc
    • MuHskelkater schrieb:

      Ja stimmt...... Die "Storyübergreifenden" sachen von RTD waren ja immer so subtiler.... Ich erinner mich dunkel an eine Rose die andauernd auf irgendwelchen Monitoren erschien und Tennilein jedes mal ,unglücklicherweise, weg geschaut hat
      Nicht zu vergessen "TORCHWOOD" :)

      Aber davon mal ab, denke ich, dasss sich hier einige Leute leicht an der Nase herumführen lassen.
      Ich würde ja nicht soweit gehen von einem McGuffin oder gar Red Herring zu sprechen, aber ich denke der Riss wird so plakativ in Szene gesetzt, DAMIT man das Gefühl hat, dass er uns als DER ROTE FADEN vor die Füße geworfen wird.
      Er wird IMHO aber nur einen kleinen Teil des selben ausmachen und in diversen Folgen werden x andere Elemtene zu finden sein, die tatsächlich einen näheren Bezug zum Storyarc haben als dieser.

      R:
    • Ich sollte wieder mit der Premisse an die Folgen gehen "Erwarte nichts, dann wirst du auch nicht enttäuscht." Was ich an sich ja auch gar nicht bin, aber irgendwie wirft die Folge dann doch soviel Fragen auf, dass es wohl schwer sein wird, sie als eigenständige Folge zu betrachten. Das alles wirkt auf mich nach wie vor so, dass man den Grundstein für die nächsten Jahre legen will und deshalb bleibt einiges an Story noch ziemlich auf der Strecke. Jetzt sind die Daleks wieder zurück. Damit hat man sicher eine unterschwellige Bedrohung geschaffen, die man noch das ein oder andere Mal zu sehen bekommt. Der erste Dreher in der Story war im großen und ganzen das Beste an der Folge. Dass die Daleks ihren vermeindlichen Erfindert selbst erfunden haben war doch eine sehr nette Idee, wie man die weiter geführt hat steht wieder auf einem ganz anderen Blatt. Zwar hat man versucht die Katastrophe human abzuwenden, aber ob das der richtige Weg war? Ich weiß ja nicht. Da macht man die Bombe einfach mal menschlich. Ich glaube, es wäre besser gewesen, wenn sie ihn einfach zerstört hätten. Man war ja früher auch nicht zimperlich jemanden über die Klinge springen zu lassen.
      Zudem war mir die Folge auch zu schnell und zu hektisch, was man wohl darauf zurück führen muss, dass man versucht hat etwas zuviel in die Folge zu packen. Die Szene auf dem Rauschiff der Daleks wird wohl aus 2 Gründen in Erinnerung bleiben: viele, viele bunte Daleks und der Doktor mit seinem Keks. Lieber nen Keks, als den Sonic Screwdriver.
      Sehr schade fand ich, dass es sehr wenige Szenen mit dem Doctor und Amy gab. Dass er sie nicht mitgenommen hat charakterisiert den Doctor an sich zwar etwas mehr, aber nimmt auch ein gutes Element der neuen Folgen. Und ob sie in eine Krieg wirklich sicherer ist, als bei den Daleks? Das will ich jetzt nicht beurteilen. Aber so hatte man zwar einen etwas aktiveren Doctor, aber ein diesmal doch ziemlich blasse Amy, die nicht viel zu tun hatte. Ihre größte Aufgabe war diesmal wohl zu sagen, dass sie sich nicht an die Daleks erinnern kann. Und hier haben wir ja dann auch schon die Fortsetzung der Geschichte im weiteren Verlauf. Ein Riss, ein Rätsel und Daleks auf der Flucht. Ich bin gespannt, was folgt, diese Episode war hoffentlich nur die Grundlage einer anschließenden guten Geschichte.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • So, nun gebe ich auch mal meinen Senf dazu ab.
      Matt Smith ist wirklich klasse. Herrisch, albern, ernsthaft, exzentrisch...wirklich wundervoll! Auch Amy als Companion ist ein echtes Goldstück, obwohl sie allerdings diesmal nicht so aktiv war wie in 11th Hour und The Beast Below.

      Auffällige Kleinigkeiten:
      • Gut gefallen hat mir, dass als Winston befahl "roll out the secret weapon" man nicht einen echten Dalek losrollen sah, sondern einen Modelldalek auf der strategischen Karte. Gab dem ganzen etwas liebevolles.
      • Matt Smith's Blicke auf die Uhr ("You're late" etc. ) sind herrlich.
      • Bisschen blöder Schnittfehler bei ungefähr Minute 3 wenn ich dass noch richtig in erinnerung habe. Der Doctor hat die Hände in den Taschen |SCHNITT| Der Doctor hat die Hände verschränkt |SCHNITT| Der Doctor hat die Hände in den Taschen. Naja, kann vorkommen, ist mir wahrscheinlich auch nur aufgefallen weil Matt Smiths "Händereiben" noch so "neu" ist.
      • So richtig Kriegfeeling war es nicht, aber die Farbkompositionen haben mir (mit ausnahme der iDaleks) gut gefallen.
      • Laut loslachen musste ich als Amy so dieses typische Companion "There's a blue wire...red wire...whatever" loslässt und der Doctor sie kurz anguckt, man denkt: "Jetzt hat er's" und er nur "You're not helping". Fand ich spitze.
      • Die Szene mit dem Tardiskey. Doctor & Amy at their best. Wunderbare Beziehung. Gerade wie schelmisch Matt Smith dann seine Hand ausstreckt. Die Szene erinnerte mich ein wenig an "What you're gonna do" - "What I always do" aus The Beast Below. Sehr schön in-character.
      • Wenn es darum geht eine schnelle, spannende Stimmung zu erzeugen ist Murray Gold wirklich nicht schlecht. (Er hängt nur zum Hals raus, aber ignoriert man, dass wir das Ganze schon so oft hören mussten) waren die ersten 2/3 der Folge ganz vernünftig untermalt.
      The Doctor: In The 11th Hour hatten wir einen Doctor der ständig zu spät kommt und sich an eine Heizung ketten lässt. Auffälliger das ganze bei "The Beast Below" in dem der Doctor dabei ist einen rießigen Fehler zu begehen (und bevor nichts Eindeutiges zu Tage gebracht wird dass beweist dass er nur bluffte um Amy zu täuschen gehe ich auch nicht davon aus). Hier haben wir einen Doctor ("zurecht" erfährt man erst später) auf einen vermeintlich harmlosen Dalek eindrischt, brüllt, schreit... Einen Doctor der letztendlich die Daleks entkommen lassen muss. ==> Ich habe das Gefühl dass wir einen Trend haben, in welchem der Doctor wieder weniger zum Supermann wird. Wir haben wieder Handlungen in welchen das Blatt sich mehrfach wendet, und der Doctor nicht "schon gewonnnen" hat. Einen Trend den ich sehr begrüße, denn ein Hauptcharakter der eh recht hat ist für mich bei weitem nicht so interessant wie ein fehlbarer Doctor.

      The Daleks: oO, die Transformer Daleks von Hasbro... Die Solider-Daleks haben mir sehr gut gefallen. Aber die kunterbunten...sie wirken natürlich weniger bedrohlich und mehr nach einem Gimmick aus dem Yps-heft. An sich muss ich sagen, dass es mir bei den Daleks immer sehr gefallen hat, dass sie wirklich nicht zum fürchten aussehen (unsere kleinen lieben Salzstreuer) aber trotzdem "immer" zum Fürchten sind. An sich wäre da die Farbe noch ein Schritt mehr in die Richtung "Man-kann-sie-vom-Aussehen-nicht-ernst-nehmen-aber-in-Action-wirken-sie-dann-doch-gefährlich". Ich fürchte nur dass es zuviel "man-kann-sie-nicht-ernst-nehmen" ist mit den Farben. Aber das wird sich zeigen, die haben wir sicher nicht zum letzten Mal gesehen. Immerhin finde ich die Stimme bedrohlicher und das Gold im Auge wirkt auch ganz gut.

      Ziehmlich gegen den Strich ging mir diese Geschichte dass die Bombe durch Emotionen aufgehalten werden kann. Das ist der ziehmliche Standardgriff in die Trickkiste "Mensch-Gegen-Maschine; Günstige Plotelemente zum halben Preis". Das ging mir echt auf den Wecker. Allerdings brilliant gespielt von Amy & Doctor, insofern nicht sooo unerträglich wie es hätte werden können.

      Alles in allem eine schöne, rasante Dalekfolge. So kann es weitergehen. Und Tardiszerstörungskeks ist einfach sowas von Doctor Who!


      the next doctor schrieb:

      Das ist jetzt schon sowas von klar. Erinnert Euch an die Frage von Prisoner Zero, ob der Doktor wirklich nicht weiss wer den Riss verursacht hat. Das war ja schon mit der Tür ins haus gefallen. Ich spekuliere mal: Weil der Doktor in Waters Of Mars die Geschichte geändert hat als Timelord Victorious splittert nun die Zeit und lauter quatschige Sachen passieren, die dem aufmerksamen Beobachter sofort auffallen.
      Bester Ausweg:
      Der Doctor realisiert, dass alles mit seiner Aktion als siegreicher Timelord zusammenhängt...Reist anschließend zurück, kurz nachdem er die Leute in WoM sicher auf die Erde gebracht hat (eigene Timeline geht ja nicht), sagt: "Wartet, ich hab noch nen leckeren Keks in der Tardis" (gut, er muss erklären warum er anders aussieht^^) aber wenn alle drin sind fliegt er wieder hoch und schmeißt die Leute raus. :thumbsup: Mission Complete, the Universe is balanced.
      "WE ARE THE DALEKS! DO YOU WANT TO PLAY WITH US?"
    • Engelskrieger79 schrieb:

      Er wird IMHO aber nur einen kleinen Teil des selben ausmachen und in diversen Folgen werden x andere Elemtene zu finden sein, die tatsächlich einen näheren Bezug zum Storyarc haben als dieser.

      Genau, solche Sachen, wie, dass Amy sich laut dem Doctor an die Daleks erinnern müsste oder die erneute Verspätung, um immerhin einen Monat.

      Was die Folge angeht, mach' ich's kurz. Ich hab' für SUPER gestimmt, obwohl mir die neuen Daleks doch sehr zu schaffen machen und die Geschichte bzw. ihre Umsetzung nicht ganz meinen Erwartungen gerecht wurde. Drunter ging's aber trotzdem nicht, denn dafür hat sie mir dann doch einfach zu gut gefallen. :D
    • Ms. Charcoal schrieb:

      Zitat von »the next doctor«
      Das ist jetzt schon sowas von klar. Erinnert Euch an die Frage von Prisoner Zero, ob der Doktor wirklich nicht weiss wer den Riss verursacht hat. Das war ja schon mit der Tür ins haus gefallen. Ich spekuliere mal: Weil der Doktor in Waters Of Mars die Geschichte geändert hat als Timelord Victorious splittert nun die Zeit und lauter quatschige Sachen passieren, die dem aufmerksamen Beobachter sofort auffallen.

      Bester Ausweg:
      Der Doctor realisiert, dass alles mit seiner Aktion als siegreicher Timelord zusammenhängt...Reist anschließend zurück, kurz nachdem er die Leute in WoM sicher auf die Erde gebracht hat (eigene Timeline geht ja nicht), sagt: "Wartet, ich hab noch nen leckeren Keks in der Tardis" (gut, er muss erklären warum er anders aussieht^^) aber wenn alle drin sind fliegt er wieder hoch und schmeißt die Leute raus. :thumbsup: Mission Complete, the Universe is balanced.

      :thumbsup: Richtig. Genau dieses Staffelfinale würde Douglas Adams schreiben. :thumbsup:

      VLG
      s/tnd
    • Zu dem Geständnis:

      MuHskelkater hat es fast richtig: Die WW2 Daleks sind wiedermal genetisch verfälschte Daleks. Nur so können sie überhaupt den Menschen dienen und auf den Doktor warten. Bis dahin sind sie eben nur "Ironsights" und keine Daleks. Erst der Doktor besteht regelrecht darauf, dass sie die Daleks sind und eine Bedrohung für alle. Jetzt dürfen sie sich selber als Daleks bezeichnen. Der Doktor ist nicht direkt der Trigger, sondern seine "Zeugenaussage - Testimony". Wenn also der Doktor nichts gesagt hätte, wär nichts passiert. Das wird ihm auch kurz klar, aber es trifft ihn weniger hart als ich es gewünscht hätte. Hätte man ruhig etwas ausbauen können.

      Die Frage ist jetzt nur die, wussten die Daleks, dass der Doktor kommt? Hätte ein Testimony von jemand anderem auch genügt? Es scheint ja, dass keiner die Daleks kennt, wenn Amy sie nicht erkennt, also waren sie auf den Doktor angewiesen. Ok es ist relativ wahrscheinlich, dass er irgendwann wieder vorbeischaut, aber was wäre wenn er erst 100 Jahre später vorbeikommt? Hätten die Daleks sich weiter genetisch falsch bauen lassen und sich den Menschen unterworfen? usw. Entweder Denkfehler in der Story oder es wird im Seasonfinale erklärt.

      Zu dem Riss:

      Ich stell mir grad vor, wie am Ende von Season 1 klar wird, das alles ist ein Paralleluniversum, Tennant und Smith treffen sich in der Weihnachtsfolge usw. Ich hab bei den Außenszenen auch die ganze Zeit geschaut, ob man nicht kurz Cpt. Jack auf dem Raumschiff beim Big Ben sehen kann, wär ein netter kleiner Gag im Hintergrund gewesen.

      Leider befürchte ich eben, dass wir schon nach 3 Folgen eine relativ komplexe Idee bzw. Auflösung des Risses haben und diese auch zutreffen könnte. Das war weder bei Bad Wolf, noch bei Saxon oder bei den verschwindenden Planeten möglich. Aber vielleicht liegen wir ja falsch, bzw. ich hoffe es.
      "You point a finger back far enough, and some germ gets blamed for splitting in two"
    • soylent schrieb:

      Zu dem Riss:

      Ich stell mir grad vor, wie am Ende von Season 1 klar wird, das alles ist ein Paralleluniversum, Tennant und Smith treffen sich in der Weihnachtsfolge usw. Ich hab bei den Außenszenen auch die ganze Zeit geschaut, ob man nicht kurz Cpt. Jack auf dem Raumschiff beim Big Ben sehen kann, wär ein netter kleiner Gag im Hintergrund gewesen.

      Leider befürchte ich eben, dass wir schon nach 3 Folgen eine relativ komplexe Idee bzw. Auflösung des Risses haben und diese auch zutreffen könnte. Das war weder bei Bad Wolf, noch bei Saxon oder bei den verschwindenden Planeten möglich. Aber vielleicht liegen wir ja falsch, bzw. ich hoffe es.

      Oben wurde diese Hoffnung ja auch schon geäußert. Ich hege sie zu 20% auch noch.

      VLG
      s/tnd