5x07 - Amys Entscheidung (Amy's Choice)

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    • Torian schrieb:

      Kann daran liegen, das die TARDIS öfters gestorben ist. Also reine Gewohnheitssache. :D
      "Torian, dein .. ist tot. " "Oh, jo, mal wieder..." :P
      Insbesondere da die TARDIS als lebensdiges Wesen dargestellt wurde, unser neuer Doctor sie gar auch lobte, hätte ich mehr Reaktion als ein "oh Mist" erwartet.

      Wobei man natürlich auch in die Richtung argumentieren könnte, im Traumzustand ist sowohl Begreifen als auch Schlussfolgern etwas schwieriger. Das macht es für mich auch insgesamt etwas schwer, Logiklücken an der Folge zu finden und oder zu kritisieren - denn im Traum kann nunmal alles ganz wild und verrückt und unlogisch sein.
    • Mäßig. Bei "Amy's Choice" ging es mir umgekehrt wie bei "Vampires of Venice": dort niedrige Erwartungen (schon wieder Vampire, öde?) gefolgt von positiver Überraschung, hier hohe Erwartungen (Traumfolge, klingt abgefahren und könnte interessant sein) gefolgt von ziemlicher Enttäuschung. Die Folge ist reichlich vorhersehbar, wie u.a. Ms Charcoal schon sagte, und unglaubwürdig. Oder dachte jemand, Amy wäre tatsächlich so schnell "von null auf neun"? :huh:
    • Hier ist also die Psychofolge, die sich keine SciFi-Serie entgehen lässt. Allerdings eine der Besseren.
      Der Zuschauer weiß zwar, dass die plötzliche Schwangerschaft nicht echt sein kann, aber aus Sicht der Hauptcharaktere würde es durchaus Sinn machen. Und gleich zu Beginn gehen die Meinungen auseinander, wie erstrebenswert dieses Bild ist - für den Doktor ein Alptraum der Langeweile, Amy zeigt auch nicht ganz die Begeisterung, auf die ihr Liebster gehofft hätte, aber Rory selber schwärmt noch davon, wie friedlich dieses Leben ist, als sie neben der Wiese voller Kinderreste stehen... Der Angriff der Rentnerzombies war zwar albern, aber genau die verrückte Art von Bedrohung, die man in kaum einer anderen Serie zu sehen kriegt. Gefällt mir.

      Auf der anderen Seite eine funktionsunfähige TARDIS, die in einen physikalisch unmöglichen Stern stürzt. Hätte ich vielleicht drauf kommen können, dass diese Welt ebenfalls falsch ist (dazu fallen mir spontan eine TNG- und eine SG1-Folge ein), aber in SciFi-Serien ist "unmöglich" schließlich ein dehnbarer Begriff. Schön fand ich dazu Rorys Einwand, dass man in einem dimensional transzendenten Schiff schwer nach Merkwürdigkeiten suchen kann.

      Der Dreamlord als Gegenspieler war gut gemacht - die angesprochenen Probleme waren zwar nicht neu, aber die Art, wie er den Finger in die Wunde legt, war schön fies. So ein richtiges Ekelpaket eben, das mit der TARDIS-Crew seine Psychospielchen treibt...
      Den Stress, dem die drei ausgesetzt waren, konnte man gut nachvollziehen - in der einen Welt Hilflosigkeit, weil man außer Ponchos basteln nichts tun kann, und in der anderen ums Leben rennen, teilweise mit Kugelbauch oder im übermüdeten Zustand. Und zwischendurch all die lästigen Fragen, wie viel ein spießiger Rory mit Pferdeschwanz wert ist, oder ob man jemandem vertrauen kann, der nichts von sich verrät und seine "Freunde" nur noch aus Versehen besucht, wenn sie erwachsen werden.

      Dass Rory erst sterben muss, damit Amy merkt, was er ihr bedeutet, ist gemein - aber immerhin sind die Verhältnisse jetzt geklärt. Als Bonus gibts noch einen Seitenhieb auf den Doktor, der nutzlos daneben stehen muss, während einer seiner Schützlinge zu Staub zerfällt.
      Die Auflösung war sehr knapp - beide Welten sind geträumt, ein paar Sporen waren das Mittel zum Zweck... und ach ja, der widerliche Psychopath entstammt der Seele des Titelhelden. Kam mir beim ersten Anschauen etwas billig vor, wie dieser Punkt abgehandelt wurde, aber genauer betrachtet passt es sehr gut - wäre schließlich ganz was Neues, wenn der Doktor plötzlich freimütig über seine kaputte Psyche plaudern würde.
      Also bleibt es bei der minimalen Erklärung für die Betroffenen (und die Zuschauer), aber sobald Amy genauer nachhakt, fällt ihm rein zufällig ein, dass sie noch was mit Rory besprechen muss. Während er nervös sein Spiegelbild kontrolliert...


      Der Schluss wäre mein einziger ernster Kritikpunkt gewesen, aber das hat sich in der Nachbetrachtung geklärt. Sonst hatte die Folge alles - man konnte mitfiebern, es gab nette Kleinigkeiten wie den Kurbelgenerator, und dass der Fokus mal eher auf den Charakteren liegt, ist auch okay. Viele Elemente waren zwar schon bekannt, aber dafür gut umgesetzt, also kriegt die Folge ein "super" von mir.
      "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")
    • Da ich außer Doctor Who nebst Spin-Offs lediglich Primeval sehe, ansonsten aber keine Sci-Fi Serien, kenne ich diese Art Geschichte nicht. Deshalb war es für mich sehr erfrischend. Wenn man mit dem Konzept nicht vertraut ist, dann wirkt die Folge nachhaltig. Unheimlicher Gegner, Rentner-Zombies und Menschen, die zu Staub zerfallen... Und dem gegenüber die vereiste Tardis. Gruselig. Und das Ende? Überraschend. Obwohl ich es geahnt habe. Schließlich kann der Dreamlord keine Kontrolle über die Realität haben, weshalb das Szenario bei genauem nachdenken zerfällt.

      Andererseits lässt einem die Folge keinen Moment Ruhe, um dies auch zu tun. Und das, obwohl alles still ist, fast schon bedächtig. Ich fand, dies ist bisher die beste Folge der Season. Story stimmte, Atmosphäre war genial und die Auflösung kaum vorher zu sehen. Zumindest für mich nicht. Vielleicht bin ich ja zu schlicht, um das zu kapieren. Wer weiß das schon?

      Rory trumpfte stark auf. Der Knabe gefällt mir immer besser. Bodenständig und ängstlich, was er aber vor lauter Mut oft beiseite schiebt. Ein Held, der keinesfalls wie einer wirkt. Oder kurz: Ein Mensch. ;(

      Fazit: Klasse. Mehr brauch man nicht zu schreiben. So will ich meinen Doctor. :thumbsup:


      "Man sollte sämtliche Pennen anzünden! Jeden Tag eine andere Katastrophe!

      (Pepe Nietnagel alias Hansi Kraus)
    • 5x07 - Amys Entscheidung (Amy's Choice)

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      Inhalt findest du im Guide: drwho.de/drwho/index.php?id=inhalt/003-guide/11doc/07
      Trailer 1: drwho.de/media/trailer/trailer_31x07.avi
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      Schreibt eure Meinung zur siebenten Folge der 5. Staffel von Doctor Who, Amys Entscheidung.
    • Ich habe bei dieser Folge mit "Durchschnittlich gestimmt.Vielleicht lag es daran,dass ich hohe Erwartungen an diese Folge hatte,weil sie hier im Forum löblich erwähnt wurde.Die Folge fing sehr spannend an,flachte aber dann iwie ab...und ich habe auch schon einen besseren 11thdoc gesehen.Das Positive war aber,das durch diese Folge die Dreier-Beziehung zwischen 11thdoc ,Amy und Rory geklärt wurde.
    • Ich muss sagen, dass ich die Folge im englischen Original recht langweilig fand.
      Im Grunde hat sich jetzt nicht viel verändert, dennoch war sie interessanter. Muss wohl daran liegen, weil man nun weiß, (oder wissen kann) wie es weiter geht.
      Die Folge gewinnt bei späterem, nochmaligen ansehen also definitiv.
    • Gute Folge mit viel Wortwitz.

      Ja, beim zweiten Anschauen gewinnt sie noch dazu, weil man sich besser auf die Details konzentrieren kann. Zum Beispiel, dass es zwischendurch bei den Dorfszenen immer mal anfängt zu schneien. Zufall beim Dreh?

      Die englische Version kenne ich nicht. Was sagt der Dreamlord im Original bei "Es geht um die Wurst"?
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Habe die Folge letztens noch mal mit meinem Sohn gesehen.
      Und gerade auch den dazugehörigen Whocast gehört.

      Beim ersten Mal sehen fand ich die Folge gar nicht so gut - aber ja, sie gewinnt definitiv.
      Mein Sohn fand die Alten sehr gruselig - also das funktioniert schon sehr gut.
      Mittlerweile mag ich die Folge sehr, auch, oder gerade weil ich weiß, wie sie aufgelöst wird.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Absolut geniale Folge! Sehr gute Lösung der Rory-Doctor-Amy Konstellation und viele nette Ideen (mal abgesehen von der Steinchen-Auflösung). Auch der Dream Lord bzw. dessen Darstellung sowie die Erklärung am Ende wussten sehr zu gefallen. So kann die Staffel gerne weitergehen! "Super"

      "Der Graf wurde geboren um zu leben.
      Lana was born to die.
      Ich wurde geboren um geboren zu sein!"
    • Ich fand die Folge ganz gelungen. Vor allem, wie immer, die hervorragenden Kostüme, Make-Ups (Frost-Effekt auf den Gesichtern und der TARDIS) und Requisiten. Hier "stirbt" Rory also zum ersten mal und kommt danach zum Glück wieder. (Leider habe ich mir auf youtube das Almost Daily zum Thema Doctor Who angeschaut und dort wurde extrem viel gespoilert, unter anderem die Tode von Rory und weitere Ereignisse, die erst in den Staffeln 6 und 7 passieren werden.) Die deutsche Synchro finde ich generell sehr gut gelungen und gibt einem immer mehr das Gefühl sich einen Kino-Film anzusehen statt nur eine weitere neue Folge von Doctor Who.
    • Menschenskinder, was für eine Folge. Zwei verschiedene Orte, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Wovon bloß einer die wirkliche Realität sein sollte und sich im Endeffekt herausstellte, dass beide Szenarien nur Träume waren. Und das alles, weil parasitäre Pollen sich in die TARDIS verirrt und des Doctors dunkelste Seite angezapft hatten. Immerhin war er der Älteste und hatte am meisten von den dreien miterlebt. Amüsant, dass er diese fiesen Pollen zum Schluss einfach so ins All frei ließ, damit sie wegfliegen konnten. Allerdings war ich ihnen ganz dankbar, dass sie so eine interessante Seite des Doctors offenbarten. Das gefiel mir. Spannend, was er selbst so von sich hielt.

      Dass der Dreamlord eine selten gezeigte Seite des Doctors darstellte, konnte man recht flott erraten. Zum einem ähnelten sich die Outfits der beiden sehr und zum anderen war der Name mit dem Lord-Zusatz praktisch ein Zaunpfahl. Irrwitzigerweise trug der Dreamlord eine rote und der Doctor eine blaue Fliege. Irgendwas hat es damit doch auf sich. Werd ich mal im Auge behalten, denn mir ist schon öfter aufgefallen, dass der Doctor auf seinen Reisen farblich verschiedene Fliegen trug.

      Jedenfalls war mir von Beginn an klar, dass diese Upper Leadworth Realität nicht die echte war. Irgendwie schien mir dieser Ort einfach zu unpassend für Amy und Rory. Ok, letzterer fühlte sich dort absolut wohl und wünschte sich scheinbar nichts sehnlicher als dieses Leben. Amy hingegen wollte all das gar nicht wirklich und rannte immer noch vor dem Erwachsenwerden weg. Sie verhielt sich am Anfang wieder richtig kindlich und mies gegenüber Rory. Das hatte der arme Kerl echt nicht verdient, denn er kümmerte und sorgte sich wirklich rührend um seine Verlobte. Erst Rorys Tod machte Amy klar, was sie an ihm hatte und was sie für ihn empfand. Endlich musste sie eine Entscheidung treffen. Das tat sie und teilte es sogar allen deutlichst mit. Wurde auch mal Zeit. Zum Glück wählte sie Rory. Alles andere hätte ich unpassend gefunden. Hoffentlich geht sie von nun an besser mit ihrem Verlobten um.
      By The way: Rory sah mit dieser Frisur wirklich zum Schmunzeln aus. Was habe ich gelacht, als ich ihn mit diesem Pferdeschwanz sah :lach:

      Erstaunt war ich darüber, dass auch das zweite Szenario in der TARDIS, die auf diesen kalten Stern zutrieb, ebenfalls nur ein Traum war. Ich muss gestehen, dass ich bis zur Auflösung der Meinung war, dass dies die richtige Realität war, denn alles schien so vertraut und normal. Da wurde ich zum Ende hin tatsächlich überrascht.

      Nett fand ich auch die kleine Anspielung auf K9 und dass dieses Vogelgezwitscher den Weltensprung ankündigte. Weniger interessant waren die Ü90-Leute, die von diesen komischen außerirdischen Wesen vor langer Zeit in Besitz genommen wurden. Ja, eine von denen tötete Rory aber an und für sich schienen sie mir eher harmlos und bloß Mittel zum Zweck.

      Alles in allem war dies eine ungewöhnliche aber unterhaltsame Episode. Allerdings wirkte sie für mich eher aus der Reihe und für den roten Faden der Staffel nicht ganz so wichtig. Wenn ich es richtig gesehen habe, kam dieses Mal kein Zeitriss vor, was nicht schlimm war, sondern bloß auffiel. In der Bewertung gab es jedenfalls ein "gut" von mir, denn so gefiel mir die Folge.