5x10 - Vincent und der Doktor (Vincent and the Doctor)

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    • Eine wunderschön Folge... :love:

      Ich bin selber ein grosser Fan von Van Goghs Bildern. Leider werd ich nie eins besitzen. ;)

      Sehr gutes Casting von Vincent. Super gespielt von Bill Nighy. (Ich erkannt ihn sofort. ^^) Ich lieeeebee die Szene, in der sie in den Himmel schauen und dann die berühmte Sternennacht kommt. Das Monster fand ich doch ein bischen überflüssig.
      Shut up, just shut up,

      shut up, shut up,

      shutity-up-up-up!
      - 12. Doctor
      ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dont Blink ()

    • Grammar-Nazi bzw. Rechtschreibungs-Nazi Modus an:

      Dont Blink schrieb:

      Sehr guter Cast von Vincent.
      Bitte was? Meinst du vielleicht "Sehr gutes Casting von Vincent"? Oder "Sehr guter Darsteller von Vincent"? Cast ist Mehrzahl.

      Dont Blink schrieb:

      Super gespielt von Bill Nighty.
      Der Mann heißt Bill Nighy, ohne das "t".

      Ich weiß, wir sind im Internet, aber warum muss man Alles in Englisch schreiben, wenn wir ein genau passendes deutsches Wort haben, das sich sogar nur in einem verdammten Buchstaben unterscheidet?

      Grammar-Nazi bzw. Rechtschreibungs-Nazi Modus aus.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 2_1Doc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Balko ()

    • Balko schrieb:

      Gramma-Nazi Modus an:

      Den Modus wohl erst nach dem Doppelpunkt aktiviert :D ;)

      Balko schrieb:

      Ich weiß, wir sind im Internet, aber warum muss man alles in Englisch schreiben, wenn wir ein genau passendes deutsches Wort haben, dass sich sogar nur in einem verdammten Buchstaben unterscheidet?

      Sprach der im "Grammar"-Nazi Modus :D
      "Colonel, ich, äh ..."
      "Wenn Sie den Operationsplan gelesen hätten, wüßten Sie, daß heute das Dorf Tai-Dong beschossen wurde."
      "Wahrscheinlich haben sie's provoziert. Ihre Kinder gewaschen, gefrühstückt oder andere böse Aggressionen gestartet."


    • Fand die Episode gleich von Anfang an sehr gut gemacht.
      Die Figur des Vincent war sehr gut dargestellt.

      Erst hatte ich befürchtet, dass es am Ende zu schmalzig wird, aber durch das Ende (er wird halt nicht "gerettet") war es die vollkommen richtige Dosis.

      Vincent durfte nochmal richtig glücklich werden, aber Depressionen sind leider nicht so schnell zu heilen.

      Dadurch das Vincent schon beinahe die Hauptfigur geworden ist, war es auch gar nicht weiter wild, dass der Doctor diesmal zur Nebenfigur wurde.
      Would You like a Jelly Baby? 8|


    • Das wollte ich euch nicht vorenthalten, können ja eigentlich nur so alte Säcke wie ich kennen.
      "Versuch nicht, mich zu verstehen, sei einfach dankbar dafür, dass du die Wärme von Zaphod Beeblebrox' Aura in deinem von Staunen ergriffenen Gesicht spüren durftest."




      "Well done, shoppers!"
    • Oh, was für eine wunderbare Folge und das in vielerlei Hinsicht. Eine Reise in die Vergangenheit und dazu noch eine berühmte Persönlichkeit: Vincent van Gogh. Das schaffte zusätzlich spezielle Umstände, denn der kleinste Fehler von Amy und dem Doctor und die Kunstgeschichte wäre gravierend verändert worden. Glücklicherweise waren sie sich dessen bewusst.

      Aber fange ich doch einfach mal an und zwar mit der berühmten Persönlichkeit: Es war beeindruckend, welche Ähnlichkeit Tony Curran vom Aussehen her mit dem Künstler hatte. Das haben Maske und Kostüm hervorragend hinbekommen. Auch seine Darstellung dieses durchaus schwierigen Charakters gefiel mir sehr gut. Für eine 45-minütige TV-Folge war Vincent van Gogh ziemlich gut getroffen. Er war und blieb der tragische Held dieser Geschichte.
      Schön fand ich den Moment, wo van Gogh Amys tief sitzende Traurigkeit ansprach und ihr Mut machen wollte. Er spürte, dass sie einen schlimmen Verlust erlitten hatte und dachte, dass sie es bloß verschleiern wollte. Er konnte ja nicht wissen, dass Amy sich dieses Verlustes nicht wirklich bewusst war. Diese unterschwelligen Bemerkung zog sich durch das ganze Abenteuer ohne zu sehr nach Aufmerksamkeit zu schreien.
      Gut gefiel mir außerdem der Moment, als der Doctor mit van Gogh direkt über das schwierige Thema Depression sprechen wollte und der ihn bloß leise aber bestimmt darum bat zu schweigen, da er arbeitete. Irgendwie ganz typisch.
      Die Szene, wo die drei nachts im Gras lagen, sich an den Händen hielten und der Maler schilderte, wie er die Welt wahrnahm, war wunderschön und rührend. Herrlich wie praktisch dieses Gemälde "Sternennacht" entstand. Da haben sich die Spezialeffekte doch mal ausgezahlt.
      Viele Gemälde van Goghs sehe ich mir gerne an. Er war schon ein besonderer Künstler. Zwei seiner Werke hängen sogar bei mir daheim: "Das Café" und ebendiese "Sternennacht". Leider nicht die Originale, das ist undenkbar, aber als Malen nach Zahlen Variante selbst coloriert ^^
      Etwas merkwürdig, aber nicht weniger rührend, fand ich den Ausflug des Malers in die Pariser Galerie im Jahre 2010. Die Absicht des Doctors van Gogh einen positiven Moment zu ermöglichen, war ehrenhaft. Doch auch dieses Erlebnis konnte den Verlauf der Geschichte, zum Glück, nicht verändern. Manche Dinge in der Vergangenheit müssen/mussten einfach geschehen selbst wenn sie noch so traurig sind/ waren. Nichtsdestotrotz oder vielleicht auch gerade deswegen, kullerten bei diesen Szenen auch bei mir zwei, drei Tränen. Diese Laudatio auf den Künstler in seinem Beisein war einfach wunderschön.

      Obwohl Amys Beziehung zu Vincent van Gogh recht ausgelassen und flirtintensiv war, hatte sie in diesem Abenteuer keine wirklich tragende Rolle. Ihre Bewunderung für van Goghs Kunst kam etwas plötzlich, denn bisher gab es keinerlei Hinweise darauf. Oder habe ich diese übersehen? Jedoch schien mir diese Tatsache unerlässlich für diese Geschichte. Am Ende erhielt sie sogar eine Widmung auf einem Gemälde. Das wunderte mich nicht wirklich, denn sie hatte es dem Künstler ganz schön angetan. Er wollte sie sogar heiraten aber sie lehnte dankend mit folgenden Worten ab:"Heiraten ist nicht so mein Ding." Endlich bemerkte sie es selbst und gestand es sich ein. Tragisch, dass es nun geschah, wo sie Rory und Ihre bevorstehende Hochzeit vergessen hatte.

      Apropos Rory: Der Doctor schien sich definitiv an den Mann zu erinnern, denn er fand es ziemlich doof, wenn Amy mit dem Künstler flirtete, griff allerdings auch nicht ein. Generell kam es mir so vor, als wenn er momentan nicht die Absicht hatte Rory wieder in ihr Gedächtnis zu holen. Vielmehr gab er sich die Mühe gemeinsame, starke und besondere Erinnerungen mit sich und Amy zu schaffen. Dieser Umstand wäre mir beinahe gar nicht aufgefallen, denn er wurde bloß zu Beginn beiläufig erwähnt. In diesem Zusammenhang fiel mir ein, dass er Amy in diesem Engelzweiteiler als scheinbar anderer Doctor eindringlich dazu ermahnte sich an ihn zu erinnern. Macht den Eindruck, als wenn das in Zukunft irgendwie wichtig sein würde. Geheimnisvoll und aufregend. Ich bin entzückt. Bei Amy löste dieses aufmerksame Verhalten eher Misstrauen aus, worauf jedoch nicht weiter eingegangen wurde.
      Spannend fand ich, dass der Doctor hin und wieder mit van Goghs Art und Weise nichts anfangen konnte, sowie hier und da etwas unbeholfen wirkte. Er wusste um den schwierigen Charakter und seinen Krankheiten und versuchte ihm auf seine Weise zu helfen, was nicht immer leicht war. In diesem Abenteuer stieß der Doctor erneut an seine Grenzen. Für seine Ungeduld vor der Kapelle, als sie auf das fremde Wesen warteten, hätte ich ihn ohrfeigen können. Einerseits war es interessant zu erfahren, dass ihn diese Warterei oder generell linear verlaufende Zeit nervös machte aber andererseits hätte ich gedacht, dass er den Anstand hat einen Künstler nicht bei der Arbeit zu stören. Na ja, ein Typ, der seit über 900 Jahren durch die Zeiten hüpfte, hat wohl kein Gespür mehr für den normalen Verlauf.

      Dazu kam, dass der Gegner ein unsichtbares Wesen war, das nur Vincent van Gogh sehen konnte. Doch der Doctor wäre nicht der Doctor, wenn er nicht eine Lösung für dieses Problem gefunden hätte. Diese komische Aparatur seiner Patentante tauchte zum richtigen Zeitpunkt auf. Damit konnte er das Wesen identifizieren und zumindest teilweise für sich sichtbar machen.
      Jedenfalls erinnerte mich dieses Krafayis anfänglich an den großen schwarzen Hund, denn es begleitete Vincent ja in gewisser Weise. Es stellte sich heraus, dass dieses Wesen bloß einsam und blind war und die Nähe zu anderen suchte, um nicht alleine zu sein. Das erwies sich als schwierig, denn durch seine Blindheit verletzte es die Menschen oder tötete sie sogar. Und das nur, weil es Angst hatte und um sich schlug. Selbst Vincent erkannte diesen traurigen Umstand erst, als er das Wesen getötet hatte. Er bedauerte seine Tat, denn er erkannte eine gewisse Ähnlichkeit zwischen sich und dem Krafayis.
      Nachdem dieses Wesen gestorben war, verschwand es auch von dem Gemälde in der Pariser Galerie. Ein klein wenig wurde durch dieses Abenteuer also doch verändert.
      Theoretisch hätte ich diese Geschichte um dieses Wesen nicht gebraucht, denn das Zusammentreffen mit Vincent van Gogh bot genug Potenzial. Aber da diese Geschichte für mich eher in den Hintergrund rückte, empfand ich sie als nicht so tragisch. War halt irgendwie der Auslöser für dieses Abenteuer und gehörte nun mal dazu.

      Alles in allem gefiel mir diese Episode außerordentlich gut. Teilweise wirkten die einzelnen wunderbaren Szenen zwar etwas unbedacht aneinandergereiht aber auch das ließ sich verkraften. Sogar die Musik sagte mir dieses Mal wieder gänzlich zu. Herrlich. Und die Vorspannmusik gefällt mir von mal zu mal immer besser. Sonst spule ich bei anderen Serien immer vor aber hier nicht :lach: Da ich absolut hin und weg von dieser Folge bin, bewerte ich sie mit einem "Super". So gut, wie hier, habe ich mich bisher in der 5. Staffel noch nicht unterhalten gefühlt.
    • Ich kann dir nur zustimmen. Die Geschichte mit van Gogh ist eine meiner Lieblingsgeschichten vom 11. Doctor. Ich studiere Kunstgeschichte und muss immer mal wieder Hausarbeiten über Künstler schreiben, die zu jung gestorben sind, große Pechsträhnen im Leben hatten, oder zu Lebzeiten nicht anerkannt wurden. Man hat, wenn man ihr Leben, ihre Ansichten und Ideen ausarbeitet, immer Mitleid mit ihnen und versucht etwas von ihrer Persönlichkeit zu erhaschen, die nach all der Zeit so flüchtig ist, das man sich nicht sicher sein kann, ob man Recht mit seiner Einschätzung hat oder nur zu viel interpretiert. Dann wünscht man sich man hätte diesen Künstler treffen können. Ihm erzählen können, dass seine Arbeit nicht vergebens ist. Und genau das ist in dieser Folge geschehen, das macht sie so toll. Es ist nicht nur interessant, diesen Charakter zu treffen, sondern man ist am Ende, als er seine Bilder sieht, auch unwahrscheinlich glücklich. ^^
      "Eureka is greek for this bath is too hot!" (4th Doctor, Talons of Weng-Chiang)
    • Ich finde es schade, dass die kleine NewWho-"Tradition", in jeder Staffel eine Folge zu haben, die sich einer bestimmten historischen Persönlichkeit widmet und diese auch recht wahrheitsgemäß wiedergibt, nach Staffel 5 abgebrochen wurde.
      We're thirty thousand light years from galactic central point
      We go round every two hundred million years
      And our galaxy is only one of millions of billions
      In this amazing and expanding universe!
    • Basil Disco schrieb:

      Ich finde es schade, dass die kleine NewWho-"Tradition", in jeder Staffel eine Folge zu haben, die sich einer bestimmten historischen Persönlichkeit widme[...], nach Staffel 5 abgebrochen wurde.
      In Staffel 6 hatten wir Richard Nixon, Henry Avery und Adolf Hitler. In Staffel 7 hatten wir Nofretete und Königin Elisabeth. In Staffel 8 hatten wir zumindest Robin Hood, der zwar so nicht existiert hat, aber zumindest eine reale Legende ist. Ja okay, die Folgen waren nicht zentriert um diese Figuren, außer bei Robin Hood und vielleicht Henry Avery - aber sie hatten, mit Ausnahme von Hitler, größere Rollen in den Folgen.

      Basil Disco schrieb:

      und diese auch recht wahrheitsgemäß wiedergibt
      Naja ob die Darstellung von Shakespeare z.B. jetzt originalgetreuer umgesetzt war, als Nixon, Avery oder Nofretete sei mal dahingestellt. Generell haben sich die Autoren immer sehr viele Freiheiten beim darstellen dieser Persönlichkeiten genommen. Auch Curchill z.B., das waren immer Karikaturen der Wirklichkeit. Nur weil die besonders positiv dargeboten wurden wie Madame de Pompadour oder Agatha Christie, machte sie das nicht automatisch "wahrheitsgemäß". Die warscheinlich einzige originalgetreue Umsetzung (und auch da gabs Freiheiten) war tatsächlich Van Gogh.
    • André McFly schrieb:

      Naja ob die Darstellung von Shakespeare z.B. jetzt originalgetreuer umgesetzt war, als Nixon, Avery oder Nofretete sei mal dahingestellt. Generell haben sich die Autoren immer sehr viele Freiheiten beim darstellen dieser Persönlichkeiten genommen. Auch Curchill z.B., das waren immer Karikaturen der Wirklichkeit. Nur weil die besonders positiv dargeboten wurden wie Madame de Pompadour oder Agatha Christie, machte sie das nicht automatisch "wahrheitsgemäß". Die warscheinlich einzige originalgetreue Umsetzung (und auch da gabs Freiheiten) war tatsächlich Van Gogh.
      Na ja, wahrheitsgetreu in verschiedenen Abstufungen. Natürlich mit Van Gogh als Spitze der Perfektion, gefolgt von Dickens.
      Aber ich meine eben auch, dass man eine Folge um eine bestimmte Person herum aufbaut, und das war nach Vincent nie wieder der Fall. Dabei gibt es einige Figuren, die vermutlich großartig beim 12. Doctor funktioniert hätten, z.B. Harry Houdini.

      Churchill war jetzt auch gar nicht Teil der Folgen, die ich meinte. Bei dem war es ja fast die Karikatur der Karikatur.
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    • Basil Disco schrieb:

      Harry Houdini
      Super Idee! Er könnte z.B. das Mysterium um die Elfen-Fotografien aufklären und nebenbei einen TARDIS-basierten Zaubertrick aufführen. Und dabei Sir Arthur Conan Doyle zur Figur des Sherlock Holmes inspirieren. Das dürfte der Docteuse schwerfallen.
      "Versuch nicht, mich zu verstehen, sei einfach dankbar dafür, dass du die Wärme von Zaphod Beeblebrox' Aura in deinem von Staunen ergriffenen Gesicht spüren durftest."




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