6x00 - Fest der Liebe (A Christmas Carol)

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    • Die goldene Mitte von mir. Die Steampunk-Welt war klasse, die Fischidee auch. Selbst mit der Geschichte konnte ich mich anfreunden. Leider zuviel Tränen und das Singen am Ende wurde durch das nicht vorhandene, jedoch zu hörende Orchester unglaubwürdig. Amy und Rory kamen viel zu kurz, Goldlocken und große Augen machen noch keinen guten Schauspieler. Matt Smith und Michael Gabon dagegen fand ich spitze.

      Eine (klitze)kleine Anspielung auf die vom Staffelfinale offenen Punkte hätte auch nicht geschadet - als Überleitung.
    • Ich fand die Folge sehr schön und anrührend. Gerade der eher zurückhaltende Umgang mit dem drohenden Tod der Herzdame führte bei mir dazu, mitzufühlen und nicht vor zuviel Rührseligkeit zu würgen. Hier zeigt Moffat, wo man eine Grenze ziehen kann, ohne alles mit dem Holzhammer darzustellen. Hier werden Geschichten mit der Feder, nicht mit dem Herzpresslufthammer erzählt. Auch die Umgebung unterstützt das märchenhafte Flair, auch wenn die Handlung an sich stark genug ist.

      Insgesamt eine visuelle Overtüre der Gefühle, von Hass bis Humor. Jeder, der nicht mitgenommen wird, hat ein Herz aus Stein ;)

      Nenene, ich will keine zusätzlich Diskussion anheizen. Jedem ist es überlassen, die Folge nicht so zu schätzen, und die meisten haben es hier auch ordentlich und verständlich dargelegt (auch wenn ich die Meinung nicht teile). Nur die überzogenen und leicht aggressiven Grundtöne halte ich für übertrieben und angesäuert.
    • Radioactiveman schrieb:

      Dass der Doctor nicht einfach mit der Tardis die Insassen des Raumschiffes evakuiert, gebongt, das ist in der Serie einfach so, beim Starship UK hatten wir das ja auch schon und da gab es keine physikalischen Hinderungsgründe.
      Es wurde in der Fogle erwähnt, dass die TARDIS an Bord des Schiffes nicht materalisieren kann. Warum habe ich nicht ganz mitbekommen.

      Radioactiveman schrieb:

      Und, warum da auf dem Planeten so viele Menschen tiefgekühlt werden, dafür wird es irgendeine Erklärung geben, die ich verstehen werde, sobald ich die Untertitel habe. Aber warum der Doctor den Planeten verlässt, ohne dass sich an der Praxis des Einfrierens etwas ändert, das verstehe ich nicht. Normalerweise würde der Doctor die Regierung stürzen und zum Schluss würden alle Kryotanks sich öffnen und die Menschen herauskommen.
      Weil Karzan und dessen Vater die Leute eingeforen haben. Karzans Vater hatte Geld an Leute verliehen und als Pfand Angehörige eingefroren. Karzan hat das Geschäft weitergeführt und die Geschäftspraktiken seines Vaters übernommen.

      Radioactiveman schrieb:

      Der Zähler, der am Tank von Abigail abläuft, ist für ein Märchen in seiner eindeutigen Symbolik ausreichend. Der Zauber einer bösen Hexe muss nicht weiter erklärt werden. In einer Science Fiction Serie fragt man sich aber, was denn so schlimm daran sein soll, wenn sie nicht in den Tank zurückkehren kann, sondern aufgetaut bleibt. Falls es medizinische Probleme geben sollte, könnte der Doctor doch sicher mit den Mitteln der Tardis etwas machen.
      Ja es ist ein medizinisches Problem. SO wie ich das verstanden habe, kann man nur sieben Mal gefahrlos aufgetaut und wieder eingeforen werden. Beim achten Mal sind die Körper zu sehr geschädig um noch zu überleben.

      Radioactiveman schrieb:

      Ich habe mich gewundert, wo der Doctor plötzlich den Sohn von Kazran hergezaubert hat. Aber es ist kein Wunder, dass uns Moffat die Zukunft von Kazran nicht zeigen wollte. Kazran mit einer anderen Frau und Mutter seines Sohnes als Abigail, unvorstellbar. Kazran mit Abigail als Mutter seines Sohnes, das würde der Story frühzeitig die Luft rausnehmen. Schließlich sollen wir Abigail als Todeskanditin wahrnehmen und entsprechend um sie und den letzten Tag ihrer Lebenszeit bangen.
      Das war NICHT Karzans Sohn, dass war Karzan als Kind, dem der Doctor die Zukunft gezeigt hat. Deswegen hat der Doctor ja auf Karzans Aufforderung, er solle ihm die Zukunft zeigen, entgegnet, dass er dies gerade tue.

      Radioactiveman schrieb:

      Auf den zweiten Blick, der Doctor manipuliert Kazran, verändert dessen Leben, handelt jenseits jeder Moral, nur um sein Ziel zu erreichen. Vergeblich, die Kapitän Nemo Orgel funktioniert mit dem veränderten Kazran nicht mehr (man hat sowieso an keiner Stelle gezeigt, dass der Apparat irgend etwas bewirkt hätte, Gelegenheit hätte genug gegeben, als zwischendurch auf die Knöpfe gedrückt wurde, Stichwort Budgetkürzungen) - und dann opfert der Doctor bedenkenlos Abigail, jenseits jeder Moral.
      War es wirklich so unmoralisch in Karzan wieder den Glauben an das Gute wiederzuerwecken? Eigentlich nicht, vorallem wenn man vorraussetzt, dass über 4000 Leben wesentlich wichtiger sind als eins. Dadurch ist auch der Tod von Abigail zu rechtfertigen.

      Radioactiveman schrieb:

      Zur Vorbereitung hatte ich mir The Unquiet Dead angesehen, wo Charles Dickens persönlich einen Ausschnitt aus seiner Weihnachtsgeschichte vorträgt. Interessanterweise ist "time can be rewritten" in dieser Episode für den 9. Doctor eine feststehende Tatsache und eine Option, von der Gebrauch zu machen, er selbstverständlich bereit ist. Der 11. Doctor erweckt in Flesh and Stone dagegen den Eindruck, als habe er die Möglichkeit "time can be rewritten" gerade erst entdeckt und macht dazu einen Gesichtsausdruck wie ein Baby, das gerade herausgefunden hat, dass es sich den Fuß in den Mund stecken kann.
      Weil er gelernt hat, dass die Zeit komplett "rewritten" werden kann. Wie wir in "Fires of Pompeii" gelernt haben, gibt es "Fix Points in Time" und die können durch den Riss auch "rewritten werden". Okay, dem widerspricht allerdings Chibnalls "The Hungry Earth" könnte man jetzt sagen, aber der Doctor hat dort ja nirgends den "Crack" gesehen.

      Radioactiveman schrieb:

      Inzwischen hat der 11. Doctor sich offenbar an das "time can be rewritten" wieder gewöhnt und geht in einer Weise mit der Zeit um, wie es sich keiner seiner Vorgänger erlaubt hätte. Er lässt Kazran zusehen, wie er dessen Vergangenheit ändert und der behält die Erinnerung daran und ist sich der Manipulation bewusst. Mal abgesehen von der Unmoral gegenüber Kazran, das verstößt auch gegen alle Time Lord Regeln.
      Nun ja, der zehnte Doctor hat ja gerne auch mal an "Fix Points in Time" herumgefuscht, und ich meine nicht den in "Waters of Mars", sondern den in "Fires of Pompeii", wo er einfach so eine Familie rettet, die eigentlich hätte sterben müssen. Und der Doctor selbst hat sich nie wirklich an die Regeln der Time Lords gehalten, wenn wir jetzt mal eherlich sind.

      Radioactiveman schrieb:

      Moffat zeigt uns wieder einmal, dass er solche Beschränkungen für das Thema Zeitreise nicht akzeptiert und die Regeln für den Doctor neu definiert. Wir werden sehen, wieweit Moffat und der Doctor damit kommen werden. Ein Thema, das in der Luft liegt, ist ja, dass der Doctor durch sein Verhalten, seine Hybris als Time Lord Victorious, immer mehr zur Gefahr für das Universum wird (ein Universum hat er bereits verbraucht), irgendwann endgültig durchdreht und River Song keine andere Möglichkeit mehr sieht, als ihn zu töten.
      Der Doctor hat das erste Universum nicht zerstört, dass war der Kerl, der "Silence Will Fall" in der TARDIS geflüstert hat! Und es steht immer noch nicht fest, wenn River umgebracht hat! Außerdem hat der zehnte Doctor den Time Lord VIctorious erlebt, nicht der elfte, und der zehnte hatte bereits seine Fehler erkannt und, so wollte es uns RTD weiß machen, seine Hybris überwunden.

      Radioactiveman schrieb:

      Aber in der nächsten Staffel möchte ich endlich wieder Science Fiction sehen !
      Doctor Who ist keine reine Science Fiction-Serie, also reg dich jetzt mal nicht so künstlich auf.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • Nicht mein Ding. Ich lasse mich eigentlich relativ leicht rühren, aber diese ganze Geschichte ging emotional direkt an mir vorbei. Und Sachen wie der Kutschenhai sind einfach zuviel des Guten. War gut gespielt und auch visuell ansprechend, keine Frage, aber insgesamt für meinen Geschmack viel zu süßlich.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • So sehr berührt hat mich das Special jetzt nicht... aber ich fands trotzdem sehr schön.

      Weihnachtsstimmung kam auf jeden Fall auf. Den "Look" des Planeten fand ich sehr faszinierend, vor allem weil alles so schön aussah. Die fliegenden Fische waren für mich das Highlight, das kann wirklich nur DW.
      Das Verändern der Zeitlinien war mir etwas unlogisch, di Vergangenheit wird verändert, was sich aber nicht sofort auf die Zukunft auswirkt...
      Etwas viel Kitsch gabs auch, aber der gehört doch irgendwie zu Weihnachten dazu.

      Ein sehr gutes Special, das Beste bis jetzt. Wenn das Niveau gehalten wird, dann wird die sechste Staffel mindestens genau so gut wie die vorherige.
    • Es weihnachten im Who-Universum und mein kleines Herz macht mit. Eine wirklich tolle Folge, die zwar nicht ganz an ein super und sicher nicht an mein heißgeliebtes Vincent ran reicht, aber dennoch das beste Weihnachtsspecial war, dass ich bei Dr. Who bisher gesehen habe. Und das besonders, weil es Weihnachten war. Nicht aufgesetzt, wie in der Christmas Invasion (da hätte auch Ostern sein können, es wäre egal gewesen), der Titanicteil ging wie das Schiff unter, der nächste Doctor war einfach zu peinlich und der Abgang des 10. Doctors hatte nur eine positive Sache und die heißt John Simm. Und jetzt kommt Moffat mit seinem Märchen und schafft es, dass mir warm wird.
      Am Anfang musste ich auch an Star Trek denken und als Rory und Amy dann in ihren Klamotten kamen musste ich sehr lachen. Das war nicht blöd, das war lustig. Auch das "Come along Pond" war toll. Der Doctor war in der Folge großartig. Wie er auf dem Bett vom kleinen Jungen gehoppst hat, durch den Kamin kam, um an den Code zu kommen hin und her hüpfte in der Zeit, die Sache mit Marilyn, er von seiner Bekanntschaft mit dem Weihnachtsmann erzählt, oder mit dem Teenie Kazran über Gefühle redet. Es war so toll. Ich liebe den 11. Doctor. Auch die erneuten Verweise auf alte Folgen, wie der Fez oder der Schal vom 4. Doctor waren wieder so toll. Das liebe ich ja auch an den neuen Folgen.
      Zudem hat die Folge ein tolles Setting, es war düster, aber doch beschaulich. Es war einfach Weihnachten. Erinnerte irgendwie an die Muppets Weihnachtsgeschichte.
      Und natürlich könnte man kritisieren, dass der Doctor ja nicht einfach die Vergangenheit ändern darf, aber die Geschichte drum her herum war einfach zu toll. Die vielen verschiedenen Weihnachtsfeste waren süß und ich fand den Walschlitten auch nicht schlimm, sondern einfach stimmig. Auch wenn ich das mit den Fischen irgendwie am störensten an der ganzen Folge fand, weil ich damit nicht warm geworden bin. Aber dafür habe ich mich beim 1. Auftritt vom Hai richtig kräftig erschrocken.
      Und ich finde auch, dass die Folge eine sehr gute Mischung aus Gefühl, Witz und Action hatte. Ich habe die ganze Folge mit großen, leuchtenden Kinderaugen gesehen. Fand das Ende gut, weil es eben nicht das Friede, Freude, Eierkuchen Ende war und der Doctor mit der Änderung der Geschichte eben nicht bewirkt hat, dass alle überleben. Ein Leben wurde gegen das von 4000 getauscht. Der alte Dumbledore (sorry, der musste jetzt sein ;) ) war am Ende eben nicht der nette alte Mann, er war immer noch verbittert, weil das Leben für ihn nach wie vor nicht fair war und er nur noch einen Tag mit seiner geliebten Abigail hatte. Doch machte er das beste daraus.
      Ich gebe der Folge 8,5 Punkte. Eine ganz tolle Folge, die zu Weihnachten gepasst hatte, ein wirklich tolles Special war und jetzt muss ich mir mal den Trailer für die 6. Staffel ansehen.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chandy ()

    • Aloha,

      the next doctor schrieb:

      Jau, her mit der Quelle, lieber Raphaelo.
      Jo, Steff! Unter anderem findest Du die Overnights der Weihnachtstage hier:

      gallifreynewsbase.blogspot.com/

      Und wenn ich nochmal genau hinsehe hat es das diesjährige Specialsogar schon geschafft das letztjährige zu übertrumpfen: Es ist SECOND most watched of the Day und nicht nur THIRD wie letztes Jahr.... schön :)


      the next doctor schrieb:

      Die Leute, die ich im UK allerdings kenne sind eher nicht DW-Hardcore so wie Du oder ich oder der Rest des Forums sondern eher Mainstream (und Tangofans) und diese sind inzwischen allerdings bereits in Teilen abgesprungen.
      Oh, scheint dann tatsächlich am Tango zu liegen. Mein Freundeskreis von der Insel hat dieses Jahr wieder sehr langsam wieder angefangen die Serie zu schauen und war sehr zufrieden mit dem Special... Aber um so beruhigender zu sehen, dass sich das beim "Mainstream" scheinbar auch ganz gut die Waage hält.. :)


      @Radioactiveman: Bin schon auf dein Posting gespannt, NACHTDEM Du die Geschcihte verstanden hast. Vielleicht solltest Du von vorner herein MIT Untertiteln schauen?

      R:
    • Ist ist sehr schön, das mal wieder darauf zurückgegriffen wird, dass der Doctor ein großer Fan von Dickens ist. :D Daher passt es auch, das der Doctor nicht zufällig in eine Geschichte reinfällt, die wie "A christmas carol" ist, sondern sie absichtlich herbeiführt.
      Ich finde es auch nicht so schlimm, dass Amy und Rory noch einen Honeymoon haben und mit den Kostümen ein bisschen "Spaß haben". Wir wissen von Pandorica Opens, dass Amy einen Rory im Römerkostüm nicht abgeneigt ist. (Und wer daran meckert, darf nicht vergessen, dass die beiden frisch Verheirateten gestört wurden, während sie Spaß in der Honeymoon Suite hatten. ;) )

      Desweiteren fand ich gut, dass man nicht in einer dramatischen Szene gezeigt hat, wie Abigail stirbt. Das wäre unnötig gewesen.

      Die Effekte fand ich in Ordnung und zauberten eine schöne Atmosphäre. (Bis auf die nervende Beleuchtung im Raumschiff)
      Die Story fand ich gut umgesetzt, sehr weihnachtlich mit schönen netten kleinen Ideen. Genau das richtige, was ich zu Weihnachten sehen will.
      Die Leistung der Schauspieler war solide. Bis auf Katherine Jenkins, aber ihre Rolle war ja nicht dazu da, dass der Doctor sie abschlabbern kann, sondern um zu singen und das kann sie nun mal besser als eine durchschnittliche Schauspielerin.

      Ich gebe der Episode 9,5/10.
      Listen: There's a hell of a good universe next door; let's go!

      - E. E. Cummings
    • @Balko,
      Wieder mal kreativ aneinander vorbei reden? Das ersparen wir uns besser. Nur soviel. Dass das Geschäft des Einfrierens in Kazrans Familie schon über Generationen läuft war mir schon klar. Das erklärt aber nicht, warum es geschieht. Die Familien derer, die sich einfrieren lassen, bekommen Geld dafür, gut, aber was ist der Nutzen für Kazran bzw. seine Vorfahren? Worin besteht für die das Geschäft? Dass die Familien Wucherzinsen bezahlen, um ihre Angehörigen wieder freizukaufen? Ich hoffe auf eine bessere Erklärung durch die Untertitel.

      Ein Junge, der auf das Stichwort Future auftaucht und den alten Kazran Dad nennt. Verwirrend, aber da hast Du wohl richtig beobachtet, ich war mit dem analysieren noch nicht so weit, es ist tatsächlich der junge Kazran, der da aus der Tardis auftaucht und ihm zeigt der Doctor die Zukunft. Kazran bleibt also kinderlos, Abigail stirbt tatsächlich nach Ablauf des Tages. Schade, ich hatte immer noch auf ein Happy End gehofft. Umso schlimmer, wie teilnahmslos der Doctor mit ihrem Schicksal umgeht. Und umso schlimmer, wie sehr der Blinovitch Limitation Effekt ignoriert wird, der blaue Blitze hätte erzeugen müssen, als der alte und der junge Kazran sich berührt haben.

      Ich soll mich nicht künstlich aufregen? Wieso, ich rege mich gar nicht auf, es ist Weihnachten, da darf ich mir was wünschen. Und ich wünsche mir Doctor Who wieder mehr als Science Fiction. Punktum. Da ich den Wunsch in einem Brief an Santa persönlich zum Nordpol geschickt habe, rechne ich auch fest damit, dass er erfüllt wird. Also schön locker bleiben, alles wird gut.

      Radioactive Man
    • Aloha,

      Radioactiveman schrieb:

      Worin besteht für die das Geschäft? Dass die Familien Wucherzinsen bezahlen, um ihre Angehörigen wieder freizukaufen? Ich hoffe auf eine bessere Erklärung durch die Untertitel.
      Ähm, also für die Banken heut' zu Tage ist das ein durchaus lohnenswertes Geschäft - und das OHNE dass sie Deine Mama als Druckmittel einfrieren dürfen....


      Radioactiveman schrieb:

      Ein Junge, der auf das Stichwort Future auftaucht und den alten Kazran Dad nennt. Verwirrend,
      Oh, das erklärt einiges von dem, was man im letzten Jahr von Dir gelesen hat. Vielleicht wirklich DIREKT mit den Untertiteln anfangen...

      R:
    • Nun ja, nicht so begeistert, aber ging schon so.
      Klar, es war das weihnachtlichste Special bisher, aber sicher nicht das beste Special das zur Weihnachtszeit gezeigt wurde.
      Viel Quatsch, viel uninteressant, viel nicht verstanden und die Musik war Mist. Schöne Bilder, das war‘s dann aber auch schon.

      Was hier bisher aber noch gar nicht angesprochen wurde sind die zwei Stiche, die der Doctor abbekommen hat, von denen er behauptet, es wären Fische gewesen, die aber wie der Zuschauer sah, gar nicht da waren. Man kann wohl davon ausgehen, dass dies die nächste Staffel lenken wird.
    • @Engelskrieger,
      die Banken machen durch Zinsen, die sie für Kredite kassieren ein Geschäft, weil sie nicht irgendwelche Angehörigen dafür als "Bürgen" einfrieren müssen. Wenn das nötig wäre, wäre es kein lohnendes Geschäft mehr. Nehmen wir aber einfach an, dass auf einem Planeten mit einem so reichlichen Angebot an Eiskristallen das Einfrieren kostengünstiger ist und damit das Geldverleihen als Erklärung ausreicht. Im Sinne der Story hätte ich aber eher erwartet, dass die "surplus population" in irgendeiner Weise für den Betrieb des Apparates nötig ist, mit dem Elliot Sardick den Himmel gezähmt hat und die Fische von den Menschen fernhält. Aber da habe ich wohl noch zu Science Fiction-mäßig gedacht, die Episode ist eben auch in diesem Punkt "nur" ein Märchen.

      Auch in den Untertiteln ist es nicht anders. Der Junge, der hinter dem alten Kazran auftaucht, nennt diesen Dad. Es ist so zu hören, es ist so zu lesen, da macht es keinen Unterschied, ob ich mit den Untertiteln anfange. Und es gibt keinen Blinovitch Limitation Effekt, als die beiden sich berühren. Ich musste also zugunsten von Moffat zunächst davon ausgehen, dass es sich um unterschiedliche Personen handeln muss, also um Kazran und vermutlich seinen Sohn aus der Zukunft. Doch es soll sich wirklich bei beiden um Kazran handeln. Ich kann Moffat daher nicht länger verteidigen, er hat sich tatsächlich an dieser Stelle einen Produktionsfehler geleistet, indem er den Blinovitch Limitation Effekt vergessen hat. Ist es so besser, Engelskrieger?

      Radioactive Man
    • Ich hab das Speical jetzt noch einmal angesehen und mir hat die Episode auf den zweiten Blick um Meilen besser gefallen. Wahrscheinlich bin ich gestern nicht in der Stimmung gewesen, aber gerade hat mich das Special wirklich begeistert. Ich fand es gestern zwar auch nicht schlecht, aber irgendwie musste ich mich anscheind erstmal auf die eher Who-untypische Besinnlichkeit einlassen.


      Matt Smith in Höchstform, tolle Bilder, tolle Musik, eine für Weihnachten absolut passende Atmosphäre und der tolle Humor. Sehr lustig finde ich übrigens, dass gestern anscheind sehr zeitnah der Wikipedia-Eintrag von Marilyn Monroe angepasst wurde:




      Es gibt Punktabzug, da gerade gegen Ende der Episode etwas sorglos mit den Zeitreise-Regeln der Serie ungegangen wurde und ich die Ausgangssituation (4000 Menschen drohen zu sterben und Kazran interessiert es nicht) für überzogen halte. Das ist mir selbst für eine kaltherzige Scrooge-Version zu übertrieben.

      Ich würde daher glatte 8 Punkte vergeben.

      Im nächsten Jahr kann das Weihnachtsthema dann aber wieder etwas mehr in den Hintergrund rücken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skeletor ()

    • Arp schrieb:

      und wie passte der Hai überhaupt in diesen Frostsarg?


      It´s bigger on the ... ok, ich verkneif´s mir. ;)

      Kaoru schrieb:

      Jedenfalls muss ich sagen, dass von der Optik generell SEHR beeindruckt war. Sah jemals eine Doctor Who-Episode bisher SO gut aus?


      Derart begeistert bin ich nicht. War schon beeindrucken, aber wirkte auf mich optisch in seiner Überladenheit fast schon wie Zeichentrick. Da gefiel mir Vincent schon rein visuell deutlich besser.

      Balko schrieb:

      Nur warum sorgt der Gesang dafür, dass die Wolken "unlocked" werden? Warum fängt es an zu schneien? Warum kann man das Schiff nun vernüftig steueren? Könnte mir das mal bitte jemand erklären?


      Weil ... weil ... die Frequenz des Gesangs die Nebelmoleküle zum Schwingen bringt. Oder so. :)

      Balko schrieb:

      Und Herr Duck, wo wiederspricht das den bitte schön den Gesetzen der Zeit? Wo? Seit "Blink" gilt das Gestz "Wimbly, wobly, timey, wimey" Nein im Ernst, die Regel "You can't change History, not one line!" von Hartnell aus "The Aztecs" gilt doch schon längst nicht mehr. Also verstößt das nicht gegen irgendein Gesetz der Zeit und nur weil bisher niemand dabei zugesehen hat, heißt das nicht, dass es unmöglich ist.


      Naja. Wie Radioactive Man schon schrieb, gerade in der Classic Serie war es schon eine klare Regel, dass der Doctor nicht mehr in der Zeit rumdoktorn kann, wenn er selbst "part of events" wird. Genau so hat beispielsweise 5thdoc erklärt, warum er nicht einfach ein paar Minuten zurückhüpft und Adric rettet. (Könnte natürlich auch eine Notlüge gewesen sein. ;)) Und ein bisschen heikel finde ich schon, dass Steven Moffat damit gebrochen hat. Klar, damit bringt er ein bisschen frischen Schwung in eine Serie, die bislang erstaunlich wenig aus den Möglichkeiten eines Zeitreisenden gemacht hat. Andererseits ist es ein noch problematischerer Kniff als der vielgeschmähte Screwdriver: Wann immer jetzt was unerfreuliches passiert - was hält den Doctor davon ab, einfach ein paar Minuten zurückzureisen und das Ruder noch mal rumzureißen? Ein sehr leichtes Mittel, um sich aus allem Möglichen sehr faul rausschreiben zu können. Siehe etwa The Pandorica Opens, wo ich mit dieser Am-eigenen-Schopf-aus-dem-Sumpf-zieh-Nummer auch nicht sehr glücklich war.

      Mealla McAllister schrieb:

      Was mir nicht gefallen hat (*gasp!*) war als er Kazran Sardick's Leben auseinandergenommen hat. Ein bißchen zu sehr Sherlock für meine Begriffe, scheint unbeabsichtigt zu sein, und stört auch nicht wirklich, fiel mir nur auf da ich "Sherlock" vielleicht ein wenig zu oft gesehen habe.


      Ja, da dachte ich mir auch, dass Moffat seine beiden Serien verwechselt hat.

      Radioactiveman schrieb:

      uf den zweiten Blick, der Doctor manipuliert Kazran, verändert dessen Leben, handelt jenseits jeder Moral, nur um sein Ziel zu erreichen. Vergeblich, die Kapitän Nemo Orgel funktioniert mit dem veränderten Kazran nicht mehr (man hat sowieso an keiner Stelle gezeigt, dass der Apparat irgend etwas bewirkt hätte, Gelegenheit hätte genug gegeben, als zwischendurch auf die Knöpfe gedrückt wurde, Stichwort Budgetkürzungen) - und dann opfert der Doctor bedenkenlos Abigail, jenseits jeder Moral.


      Berechtigtes Argument. Der Doctor schreibt einen Menschen freudig-grinsend um und scheint nicht mal einen Anflug von moralischen Bedenken zu haben. Fand ich etwas merkwürdig, vor allem weil die Companions nicht mal darüber gemurrt haben. Der Doctor spielt hier Gott, und es scheint ihm egal zu sein.

      Balko schrieb:

      Ja es ist ein medizinisches Problem. SO wie ich das verstanden habe, kann man nur sieben Mal gefahrlos aufgetaut und wieder eingeforen werden. Beim achten Mal sind die Körper zu sehr geschädig um noch zu überleben.


      Hab ich anders verstanden. Abigail war schon so gut wie tot, als sie sich einfrieren ließ, offenbar hatte sie halt nur noch eine begrenzte Anzahl von Tagen übrig.

      chandy schrieb:

      Am Anfang musste ich auch an Star Trek denken


      Wie wohl jeder. :) Hat mich gefreut, wieder mal ein paar furchtbare SciFi-Uniformen zu sehen, ist auch in der Classic Serie immer wieder lustig. :) Wer war übrigens Frau Captain? Kam mir so bekannt vor.

      Schlaubi schrieb:

      Was hier bisher aber noch gar nicht angesprochen wurde sind die zwei Stiche, die der Doctor abbekommen hat, von denen er behauptet, es wären Fische gewesen, die aber wie der Zuschauer sah, gar nicht da waren. Man kann wohl davon ausgehen, dass dies die nächste Staffel lenken wird.


      Man beachte auch den Text von Abigails Lied ... sehr viel "Silence" hier, "Silence" da. 8)

      Radioactiveman schrieb:

      Auch in den Untertiteln ist es nicht anders. Der Junge, der hinter dem alten Kazran auftaucht, nennt diesen Dad. Es ist so zu hören, es ist so zu lesen, da macht es keinen Unterschied, ob ich mit den Untertiteln anfange. Und es gibt keinen Blinovitch Limitation Effekt, als die beiden sich berühren. Ich musste also zugunsten von Moffat zunächst davon ausgehen, dass es sich um unterschiedliche Personen handeln muss, also um Kazran und vermutlich seinen Sohn aus der Zukunft.


      Klein Kazran hält sein altes Ich für seinen Vater. Und gerade dieser Schock ist es wohl, was den Alten erkennen lässt, wer aus ihm geworden ist und ihn dazu bringt, schnell mal doch noch ein guter Mensch zu werden. :)

      Es gibt Punktabzug, da man gerade gegen Ende der Episode etwas sorglos mit den Zeitreise-Regeln der Serie ungegangen wurde und ich die Ausgangssituation (4000 Menschen drohen zu sterben und Kazran interessiert es nicht) für überzogen halte. Das ist mir selbst für eine kaltherzigen Scrooge-Version zu übertrieben.


      Das fand ich auch sehr unglaubwürdig. Ein paar Knöpfe drücken wäre wohl selbst bei diesem Fiesling drin gewesen. War zwar ohnehin alles nur ein Plotvehikel, aber da hätte sich der Herr Chefautor was Besseres einfallen lassen können.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • Arp schrieb:

      Mr. Silver schrieb:


      Wie man allerdings mit ausreichend oder schlecht abstimmen kann entzieht
      sich meiner Kenntnis,da sind wahrscheinlich wieder die ganzen Obernörgler
      oder Leute die keinen Plan haben.


      Oder Leute denen es einfach nicht gefallen hat. Du weisst ja.... Meinung und so.

      Schreibt jemand der: "The one, the only, the best... Nr. 10." in seinem Profil stehen hat. Das ist ja fast so als würde von einem Blinden fragen, wie er die Farbe findet. Sorry je mehr ich hier im Forum wieder lese um so mehr wünsche ich mir eine große Knarre mit viel Bumps.
      Bin noch am gucken, bisher das beste Special was es gab, mehr dazu später.

      (Damit das nicht nur negativ wird, was ich hier schreibe: Den Gag mit der Honeymoon Suite zu beginn fand ich witzig ... hab aber trotzdem mit "schlecht" gestimmt)
      hat Raphael nicht behauptet die ewig gestrigen wären alle auf ihre Insel verschwunden, irgendwie ja nicht. Das mit schlecht zu bewerten ist einfach und schlicht weg engstrinig, aber man brauch ja nur ins Pprofil der Ente zu gucken um es zu verstehen *kopfschüttel*. Warum fällt mir beim Wort Ente gleich wieder Knarre ein. Schon komisch oder? War das jetzt gemein. Ich hoffe es doch!
      "Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellektsentführen, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen müssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren." David Lynch

      "Don’t watch films on your fucking telephone!" David Lynch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Feenfleisch ()

    • Ich kann gar nicht verstehen, wie man diese Folge überhaupt nicht mögen kann. Gut, bei allem was auch nur in die Nähe von Physik reicht muss man ganz fest die Augen zukneifen und "hey, es ist Weihnachten" sagen, bis die Szene rum ist, aber ansonsten war das doch grossartig geschrieben, gespielt und gefilmt...
      Und die meisten etwas haarigen Punkte haben sie zumindest zu erklären versucht. Atmosphäre mit irgendwelchen mystischen Kristallen die die Haie dort halten und das Schiff behindern, Absturz wenn das Schiff nicht landen kann bevor die Systeme endgültig versagen und Landung nur möglich wenn die Kristalle aus dem Weg geleitet werden. Am besten gefiel mir die Inspiration die der Doctor hatte als er beschloss A Christmas Carol nachzuspielen, um Sardick zum Guten zu verändern.

      Selbst das mit der ÄNDERUNG der Vergangenheit würde ich nicht so wahnsinnig schwer nehmen, weil es überwiegend nur wie WIEDERERWECKTE, lange verschüttete Erinnerungen wirkte, die nur wahcgerufen werden mussten und die zB mit den Andenkenstücken erst so richtig lebendig werden und er hätte ja auch jeden Grund gehabt, nicht mehr an die damalige Zeit erinnert werden zu wollen. Ob die Andenken vor dem Film NICHT in jener Schublade lagen können wir doch überhaupt nicht begutachten, ebenso wie der Film ausgesehen hat bevor der Doctor ihn mit Quantum-Handwedelei aus dem Computer geholt und auf den Projektor gebracht hat und ob sich daran irgendwas geändert hat. Im Zweifelsfall - wenn man davon ausgeht, dass Zeitveränderungen unmöglich seien - ist es eine feste Zeitschleife, die schon immer so aussah wie hier gesehen und fertig. Das einzige was dann noch "schlimm" wäre, war der kurze Moment in dem Blimovitch vergessen wurde... Alles andere PASST in die Story und lässt sich ohne jede Änderung der Zeit durchaus begründen (zB das ablehnende Verhalten den Verwandten von Abigail gegenüber damit, dass er nicht eingestehen will dass sie nur noch einen Tag zu leben hat und die Rolle des zynischen bösartigen Geldgeiers ihm dazu nur zu gelegen kommt, weil er da keine Gefühle zeigen muss (halt so wie im Keller mit dem Doc zusammen, bis er dann sein eigenes Ich schlagen will, wodurch sich sein wahrer Charakter zeigt). Die temporale Physik ist durchaus okay. Was klemmt ist die Newtonsche Normalphysik zB in Sachen Wolkenhaie :)


      @Radioactive Man das Einfrieren kostet die Sardicks überhaupt nichts, weil sie in einem natürlich vorkommenden "Wolkensee", einem eiskalten Naturphänomen eingefroren gehalten werden. Also keine Fixkosten ausser der Erstellung der Kammern selbst

      ach und dein so ausführlich bekriteltes "Dad" kommt bei genauem Hinsehen daher, dass derselbe Darsteller sowohl Kazran als auch den verstorbenen Elliot Sardick gespielt hat, der alte Kazran für sich selbst als jungen Menschen also aussehen musste wie "Dad" ohne seinen Bart... und sich so verhalten hat wie der gehasste/gefürchtete alte Mann der den jungen Kazran so sehr eingeschüchtert hat (Misshandlung wurde ja durch die Tränen wenn er unfähig war ein Kind zu schlagen angedeutet und auch in den wenigen Spielszenen mit beiden zusammen ein sehr von Furcht geprägtes Verhältnis angedeutet), als ihm das klar und / oder bewusst wurde, führte das zu dem Zusammenbruch und der letztlichen Charakterveränderung "zum Guten" hin. Der Junge MEINT das Dad also so, dadurch wird es aber noch nicht zutreffend, dass die für den Vater gehaltene Figur wirklich identisch mit dem Vater sein muss!




      @Michael Who Frau Captain war eine "Pooky Quesnel", die TARDIS Info Files geben an, dass sie mal mit Christopher Eccleston zusammen in "the Accused" gespielt habe... IMDB findest du hier (hehe, sie hat 99 schon in der Patrick Stewart Version vom Christmas Carol mitgespielt :D)
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •