6x01 - Der Astronaut, den es nie gab (The Impossible Astronaut (Part 1])

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    • Don't scare the hare,
      eine klassische Invasionsgeschichte, Doctor Who verspricht damit auch den Fans wieder entgegenzukommen, die mit den Weltraummärchen der vergangenen Staffel weniger anfangen konnten. Aber auch diesmal wieder reichlich Timey-Wimey. Der Present Doctor muss immer paranoider werden, denn alle außer ihm wissen mal wieder mehr als er. Und wieder braucht er keinen eigenen Plan zu entwickeln, denn es wurde ja aus der Zukunft bereits alles vorbereitet. Auch der Stetson Doctor braucht keinen eigenen Plan zu entwickeln, denn er bereitet nur das vor, was er in seiner eigenen Vergangenheit erlebt hat. Der Münchhausen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht, ist der Standardplot bei Moffat.

      Der Present Doctor wird lernen müssen, die Dinge endlich in die eigene Hand zu nehmen und dafür zu kämpfen, sich eine andere Zukunft zu schaffen. Der Weg der Paranoia, der Hybris und des ständigen Timey-Wimey führt unvermeidlich zu seinem Tod.

      Der Stetson Doctor hat, wie von mir vorhergesagt, an seinem eigenen Tod mitgewirkt. Er weiß, wer ihn tötet, er bestätigt, dass es der richtige Zeitpunkt ist, er wird auch Tips gegeben haben, wie seine Regeneration zu verhindern ist. Ob das Mädchen im Raumanzug ihm dazu seinen wahren Namen zugeflüstert hat, war leider nicht zu erkennen. Es ist jedenfalls sehr wichtig, dass der Körper des Doctors verbrannt wurde, damit keine Körperzellen zurückbleiben.

      Amy ist schwanger und sie hat Gründe, es nicht Rory, sondern dem Doctor zu sagen. Am Ende von Flesh and Stone versuchte Amy, den Doctor zu verführen. Es wurde dann die Digitaluhr von Amy gezeigt, die 24 Stunden überspringt. Offensichtlich hatte Amy doch Erfolg, es gibt zumindest eine Zeitlinie, wo sie Sex mit dem Doctor hatte.

      Über die Silence wissen wir immer noch nicht viel mehr. Streng genommen wissen wir noch nicht einmal, ob die Grey Monster mit den Silence identisch sind. Als Kandidaten gibt ja es außerdem noch das Mädchen im Raumanzug und den Space Man, die dazu dann allerdings auch Angehörige einer ganzen Spezies oder irgendein Schwarmwesen sein müssten. Bleiben wir dabei, dass die Grey Monster sich als die Silence herausstellen werden.

      Die Silence haben also überall Tunnel unter der Erde. Was würden die Silurians dazu sagen? Es gibt dort mindestens eine Lodger Tardis. Die Besitzverhältnisse stehen leider immer noch nicht fest. Es ist immer noch möglich, dass die Lodger Tardis sonstwoher stammt, bereits vor langer Zeit abgestürzt ist und die Verbindung zu den Silence rein zufällig ist.

      Die Silence haben die Frau in der Toilette getötet. Der Name Joy hat eine Doppelbedeutung und erinnert damit an die Weeping Angels, die Dinge aus "Fun" heraus getan haben. Die Frau wurde anscheinend desintegriert, aber es ist immer noch möglich, dass diese Energieblitze aus dem Finger auch die Funktion hatten, sie als Sammlerstück irgendwohin zu schaffen oder aus der Existenz zu löschen. Schließlich erwarten wir von den Silence, dass sie einiges mehr können als gewöhnliche Aliens mit Strahlenwaffen. Auch Hypnose und das Gedächtnis löschen ist noch sehr konventionell, den Titel "scariest monsters ever" müssen sie sich erst noch verdienen.

      Ein langsamer Auftakt mit einigen Knalleffekten. Die entscheidenden Fragen sind immer noch offen. Sehr schön die Kleinigkeiten am Rande, der Stetson Doctor erweckt die Aufmerksamkeit von Amy und Rory auf die gleiche abgedrehte Weise, wie es River Song sonst mit ihm tut. Bei Stan & Ollie hätte ich erwartet, dass sich der Doctor als Fezträger unter die Wüstensöhne mischt, aber die gewählte Szene ist auch sehr schön.

      Radioactive Man
    • Sehr schöne Episode! Ich fühlte mich prima unterhalten und hatte auch rein gar nichts auszusetzen. Wirklich beurteilen kann ich die Folge aber erst nächste Woche.

      Da ich es geschafft habe mich von Spoilern fern zu halten, habe ich dieses Jahr auch kaum Ahnung, was so alles passieren wird. Dieser Raum am Ende sah aus wie die Konsole der unbekannten Zeitkapsel aus "The Lodger". Interessant.
    • Eine gute Episode. Allerdings eine Episode in der vieles passiert, was erst nächste Woche wenn nicht sogar erst über die nächsten Wochen aufgeklärt werden wird. Das wird für einige mit Sicherheit ein großer Schwachpunkt sein, eben weil so viele Dinge ins Rollen gebracht werden.

      Aber mal ganz ehrlich. Doctor Who ist in der 6. Staffel angekommen und ein weiteres Mal bekommen wir einen neuen Grundtenor. Der Stammcast hat sich endgültig gefunden und Moffat weiß noch genauer wie er für seine Schauspieler schreiben muss. Das zeigen die Dialoge ganz klar, eine Entwicklung die schon in der letzten Weihnachtsfolge zu beobachten war. Noch dazu gehen wir bei Doctor Who neue Wege, der Doctor ist dem Publikum und seinen Begleitern um eine wichtigen Information im Nachteil. Man darf gespannt sein wie sich dieser "Vorteil" unsererseits in den nächsten Wochen ausspielen wird. Ist es überhaupt ein Vorteil?

      Und natürlich sieht die Szenerie toll aus, ansonsten wären die ja nicht nach Utah gefahren um dort zu drehen. ^^


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • Ein interessanter Staffelbeginn, der gleich ans Eingemachte geht, viele Fragen aufwirft und nur sehr wenige Antworten liefert. Hinter jeder Ecke vermutet man irgendwelche versteckten Hinweise oder Anspielungen auf den weiteren Verlauf des Zweiteilers und vielleicht sogar der Staffel.

      Ich finde es sehr schwer diese Episode zu bewerten, da eben noch sehr wenig Sinn ergibt, aber letztendlich funktioniert sie als Staffelauftakt sehr sehr gut. Man ist gleich mitten drin, es gibt kaum Vorgeplänkel und auch der vermeintliche Spoiler "Jemand stirbt in dieser Episode" funktioniert prächtig wenn der um 200 Jahre gealterte Timelord ins Gras beißen muss.

      Sehr schön fand ich auch, dass River darauf hinweist, dass die Zeit eben nicht nach belieben neu geschrieben werden kann und der Doctor jetzt quasi in seiner eigenen Vergangenheit herumspielt und dies nach "Konsequenzen" schreit.

      Sehr clever fand ich auch den Kurzauftritt von William Morgan Sheppard, der das ältere Ich des Charakters seines Sohnes Mark Sheppard spielt.

      Man darf sehr gespannt sein wie es weitergeht und jetzt werde ich mich mit den anderen Beiträgen in diesem Thread befassen.

      Sehr schön fand ich auch, dass man Elisabeth Sladen am Anfang mit einer Widmung ehrte. Allerdings hätte ich mir durchaus auch noch den Namen Nicholas Courtney an dieser Stelle gewünscht.
    • In einem Moffat-Interview das ich neulich gelesen habe meinte er dass es langsam notwendig sei die bisherige Staffelstruktur (eine harmlose Folge am Anfang, hier und dort Einsprinkelungen eines Story-Arcs, grosses Ende am Schluss) aufzubrechen, da der Zuschauer mittlerweile weiss wann genau er welche Catchphrases und in etwaige Geschichten zu erwarten hat. Also hat er kurzerhand mal nen Zweiteiler an den Anfang gesetzt der mit einem RUMS statt einem p-l-i-n-g gleichzusetzen ist. Und es hat sehr gut funktioniert. Vom Tempo und der Ereignisdichte her hätte ich rein gefühlsmässig behaupt dass wir uns mindestens im traditionellen mittleren Zweiteiler der auf das Ende der Staffel hinarbeitet befinden. Schon ne sehr coole Sache es so zu machen.

      Auch sehr cool: Zur Zeit ist "Doctor Who" beinahe schon sowas wie eine Ensembleserie. Wir haben nicht nur ein zwei Hauptcharaktere... sondern gleich vier von der Sorte. Und der Doktor ist nicht der einzige grosse Macker der etwas zu sagen hat... sonden alle vier Figuren sind durchaus ebenbürtig und auf Augenhöhe. Und so sehr ich River Songs Charakter Anfangs noch recht anstrengend bis nervig fand, so sehe ich ihr mittlerweile sehr gerne zu. So sehr dass ich sie mir sogar nur schwer aus dem Whoversum wegdenken mag. Ich hoffe mal, dass Alex Kingston noch lange die Figur spielen mag... und dass ihr Storyarc es auch weiterhin zulässt.

      Die Alienviechers fand ich sehr cool... aber zu den nächsten Kultmonstern wie die Weeping Angels reicht's dann doch noch nicht ganz. Zumindest bis jetzt nicht. Erstmal muss man Teil 2 abwarten... wie eigentlich immer bei diesen Mehrteilern. ;)

      Bissl Timey Wimey mal wieder... aber... ach Gott... Lieber habe ich gutes Timey Wimey als ein schlechtes Nicht-Timey Wimey. Mal gucken wo es uns dieses Mal hinführen wird. Aaaaaaber... so langsam könnte Moffat anfangen es sparsamer zu dosieren. Auch wenn's weiterhin gut gemacht ist.

      Mark Sheppard spielt Mark Sheppard. ;) Was er halt am besten kann... und das halt auch sehr gut.

      Öhmja... auf jeden bester Staffelanfang von New Who bis jetzt. (Vielleicht auch einer der besten Staffelanfänge in der Serie so ganz überhaupt?) Erst recht weil er knalliger und knackiger als erwartet herkam.

      Wie gesagt... für die Bewertung der Geschichte muss man wie immer Teil 2 abwarten... aber als Folge und Staffelbeginn ganz für sich gesehen auf jeden Fall ein "super". :)


      Sehr clever fand ich auch den Kurzauftritt von William Morgan Sheppard, der das ältere Ich des Charakters seines Sohnes Mark Sheppard spielt.

      Ach, das war sogar sein Vater? Das wusste ich gar nicht.

      Heh. Cool. :D
    • UIIIIHHHH!!!! Ich bin gerade zu platt, um eine klare, durchdachte Kritik abzugeben, aber diese Folge ist wohl richtig gut gelungen. Vor allem sind mir der Humor und die unheimliche Atmosphäre um die normalerweise mundlose Wesen im Kopf geblieben. Da freut man sich doch auf mehr.
    • Radioactiveman schrieb:


      Amy ist schwanger und sie hat Gründe, es nicht Rory, sondern dem Doctor zu sagen. Am Ende von Flesh and Stone versuchte Amy, den Doctor zu verführen. Es wurde dann die Digitaluhr von Amy gezeigt, die 24 Stunden überspringt. Offensichtlich hatte Amy doch Erfolg, es gibt zumindest eine Zeitlinie, wo sie Sex mit dem Doctor hatte.


      Und woher leitest du ab, dass Rory nicht schon längst weiss, dass Amy schwanger ist? Schliesslich war der Doctor die letzten 2 Monate nicht bei den Beiden und ist somit nicht mehr ganz 'up to date'...

      :D Aber diesmal hat das Monster ( zum ersten Male übrigends) meinem 10 jährigen Töchterlein doch etwas Angst eingehjagt - somit scheint das mit dem 'scariest monster ever' ja schon Mal zu stimmen..... ich denke nächste Woche schaue ich die Folge erst ohne sie und danach erst mit ihr zusammen, denn Gruseln = OK; Alpträume .... muss nicht sein
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Kaptain Knotter schrieb:

      Ich hab jetzt die Namen nicht mehr so ganz im Gedächtnis - könnte das der (alte) FBI-Agent-Companion sein? Hat man seinen Namen überhaupt genannt?


      Natürlich hat man seinen Namen genannt, denn sonst hätte der Doctor doch überhaupt nicht gewusst wo er im Jahr 1969 ansetzen sollte. ;)
    • ok wir packen jetzt wohl die ganze silence geschichte die in staffel 5 vorbereitet wurde


      und da war da die episode "silence in the libary" wo river song das erste mal auftratt

      was ist wenn sich das silence nicht auf die vashta nerata oder die tatsache das die bücherei leer war bezog

      sondern auf river song die in bei ihrem ersten auftritt einen raumanzug trug

      wenn river song die silence ist dann wäre die "silence" im wahrsten sinne des worte in der libary

      ob moffat schon seit staffel 4 sein silence arc plant ?
    • Also wenn das nicht der brillianteste Auftakt einer Staffel war, weiß ich auch nicht weiter.

      Zu Anfang wird der Doctor umgebracht- freiwillig und geplant. Hierbei fand ich, dass Smith schon etwas älter aussah und die 200 Jahre mehr auch rübergebracht hat. Ganz, ganz toller Schauspieler.

      Dann der Bruch und der "junge" Doctor, der nun fast schon als total irre bezeichnet werden kann. Gefällt mir einfach nur absolut.
      Auftritt der Silence. Wahnsinnig angsteinflößend. Eine gute Maske und CGI ist eine Sache (und hier durchaus gegeben), die Stimme etwas anderes. Und die war total heftig. Alleine die Reaktion auf Amys Frage, warum er die Frau getötet habe. Die Tonlage des "Joy." ist heftig. Das verspricht ein super Gegner zu werden. Das Problem des Vergessens ist auch spannend und in soweit innovativ, dass zumindest ich dieses Konzept noch nirgends gesehen habe.

      Die Lodger-Tardis spielt also tatsächlich eine große Rolle- gut.
      Was aber an der Szene wirklich der Wahnsinn war, war die Rede von River über sie und den Doctor. Ganz große Leistung von Alex Kingston und eine wunderbar geschriebene Szene. Auch sehr schön, dass Rory als Trigger dabei ist und nicht, wie vieleicht erwartet, die River wohl eher vertraute Amy.

      Das Ende ist dann auch klasse. Amy will dem Doctor in ihrer Verzweiflung das Leben retten und richtet wohl ziemlich was an.
      Das ganze lässt uns dann mit einem heftigen Cliffhanger zurück.

      Allgemeine Anmerkung: Ein Viererteam, in dem jeder seine Aufgabe hat, gab es ja schon mit dem Anfang der Serie. Es freut mich total, dass sich das unter Moffat fast schon regelmäßig finden lässt.

      Super Folge, keine Frage.
    • Weil's so schön war hab ich es sogar schon zweimal durch - einmal live via stream und dann gut 30 min später noch mal mit engl. Untertiteln (die waren diesmal echt flott die Jungs ;) )

      Seeeehr schöne Folge - schön spooky und mit reichlich Humor gespickt, m.E. sogar trotz düsterer Atmosphäre die "funniest" Folge der NewWho-Ära.
      "Why you all so happy?" - " 'cause our lives suck"
      Avenue Q

      "Herr und Frau Verwesung?" - "Bis dass der Tod sie zentrifugiert."
      CSI
    • Ausreichend, gerade so.
      Hauptsächlich noch ausreichend, weil das Schauspiel der Schauspieler gut anzusehen war.
      Bei der Story versemmelt es mir eine leicht plumpe Erzählweise und Plotlöcher.

      Den Doctor am Anfang umzubringen passt imho dramaturgisch nicht.
      Zumal dann wieder der Doctor in der eigenen Zeitlinie wohl rumpfuscht. Yet again.
      Man kann auch getrost einmal ignorieren das der Doctor angeblich nicht allzu lange ohne Companion reisen kann.

      Die TARDIS kriegt noch eine tolle Fähigkeit, war ja auch echt nötig.

      Nun und die Idee das man die Aliens vergisst wenn man weg sieht ist ja ganz nett.
      Aber das anscheinend keiner die Zähne zwei Zentimeter auseinander kriegt nachdem er/man sie gesehen hat?
      Das Plotwriting dahingehend fand ich richtig schlecht. Aber wirklich so richtig. Die ersten paarmal kann man es ja noch verstehen. Keine Ahnung, ist Amy halt ein wenig auf den Mund gefallen. Aber dann erzählt River Song noch von ihren Brüller (Screamer) Qualitäten, steigt hinab, und anstelle mal zu zeigen das sie schreien kann, dreht sie sich mucksmäuschen still um und klettert wieder raus. *headz* Auch Rory muckst sich natürlich nicht nachdem er nen Haufen bedrohlicher Aliens sieht sondern wendet sich erstmal mucksmäuschen still um. Man muss ja auch nicht mit ansehen wie die einen angreifen, umbringen oder so.
      Bisher "funktioniert" der Plot nur wenn sich die Leute konsequent dumm verhalten. Was imho sehr schlecht ist.

      Der Schlußcliffhanger fand ich zudem sehr schlecht konstruiert.
      Zumal es verdammt schwierig ist zu erklären weshalb Amy nach der Auflösung des Plots noch beim Doctor bleibt.
      War da nicht mal was mit 'Don't shoot' oder auch Spoilers? Egal, wird sicherlich genauso ignoriert wie "Keine Reisen ohne Companion" oder timeywiney irrelevant gemacht..
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Gut, ich hatte ja noch irgendwie das Gefühl die Schwangerschafts Sache wäre nur ne Art Affektlüge gewesen, aber Moffat spricht das im Confidential an, also wohl doch nicht... hm... mal sehen...

      @Teylen
      Egal, wird sicherlich genauso ignoriert wie "Keine Reisen ohne Companion"

      Öhm... wo steht das denn? 8| Mir fallen da dautzende Stories ohne Companion ein. Einige sogar in den letzten Jahren.

      Und wer sagt denn, dass er in diesen 200 Jahren nicht irgendwie nen Companion hatte?


      Der Tod der Titelfigur als Beginn ist übrigens ein dramaturgisch sogar sehr passender Aufhänger für ein neues Kapitel (also eine neue Staffel) einer solchen Serie. Ich meine... genau durch solch einen dramaturgischen Kniff funktioniert z.B. Citizen Kane.


      The Doctor is our guide.
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      then we know not to worry about it.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Komohdo ()

    • Naja, allzu überraschend ist es nicht.
      Da sieht Amy die Aliens, da wird ihr übel und dann sagt sie dem Doctor was ganz wichtiges - das sie schwanger ist.
      Wobei bisher allen Frauen die die Aliens sahen und überlebten übel wurde. [Vermute das die auch quasi geschwängert wurden]


      [Nicht ohne (m)einen Companion]
      Öhm... wo steht das denn? 8| Mir fallen da dautzende Stories ohne Companion ein. Einige sogar in den letzten Jahren.

      Es wurde iirc einmal in der Tennant Staffel erwähnt.
      Da war etwas damit das der Doctor wahnsinnig und/oder megaloman wird wenn er zu lange ohne Begleitung reist.
      Nu, und imho wurde schon durch dieses "Postkarten" schicken [was imho auch mal kurz ein bisschen den suspension of disbelief springt] suggeriert das er eher alleine war.

      Der Tod der Titelfigur als Beginn ist übrigens ein dramaturgisch sogar sehr passender Aufhänger für ein neues Kapitel (also eine neue Staffel) einer solchen Serie.

      Vielleicht. Wenn man es gut umsetzt und nicht inflationär gebraucht.
      Immerhin ist der Doctor schon einmal im Staffel Finale, also keine 2 Folgen zuvor, "Pseudo drauf gegangen".
      Sich derart schnell zu wiederholen finde ich Story technisch eher etwas billig.
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Teylen ()

    • Engelskrieger79 schrieb:

      Oh ja, bei TENiboy, glaub ich das unbesehen... ;) - Aber die anderen Doctoren haben nicht so ein Rad ab, die verkraften das schon ganz gut ;)

      Nunja, wobei die Companion Sache wirklich das kleinste Problem der Folge ist.

      Da finde ich das Storytelling hinsichtlich der Schweigsamkeit der Charaktere noch wesentlich grausiger.
      Nun oder das sich da gleich zwei große TimeyWiney-Wischwasch Erklärungen ankündigen [Tod des Doctors, Konsequenz aus Amys Verhalten].
      Nun oder das recyclen von Plot Elementen [Der Doctor ist schon wieder angeblich Tod] oder imho wenig ansprechende Plot Elemente wie die [wahrscheinlich von Aliens] geschwängerte Amy.
      (Wobei, wenn es richtig abgedroschen wird, sich vielleicht noch herausstellt das sie da auf ihr eigenes Kind geschossen hat)



      Und nur um es schonmal fest zu halten.
      Am Anfang hieß es, in der Szene am Lake sinngemäß
      "Rory: 1969? Da war doch die Mondlandung?
      Doctor: 1969 war nicht nur die Mondlandung sondern viel mehr als man sich vorstellen kann, viel das Vergessen wurde."
      Wenn dieser Spruch als Rechtfertigung dafür genommen wird eine "Ain't not happen - ällabätsch" Lösung als tolles, vorausschauendes, anspruchsvolles Skript Writing heranzuziehen... Das ist es imho nicht.
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Teylen ()

    • Moffat im Confidential: "It's all about the pregnancy"

      -> River Song = Mädchen im Raumanzug = Amys Tocher (möglicherweise auch noch vom Doktor?)

      Das wäre dann irgendwie John Connor (Terminator) Stil. Na mal sehen was sich da noch entwickelt, Moff schafft es ja trotz diverser Theorien immer wieder zu überraschen.
      "You point a finger back far enough, and some germ gets blamed for splitting in two"