6x03 - Der Fluch des Schwarzen Mals (The Curse Of The Black Spot)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 32x03 / 6x03 - The Curse Of The Black Spot

      Wie fandest du diese Episode? 124
      1.  
        Super (13) 10%
      2.  
        Gut (46) 37%
      3.  
        Durchschnitt (51) 41%
      4.  
        Ausreichend (11) 9%
      5.  
        Schlecht (3) 2%



      Inhalt findest du im Guide: drwho.de/drwho/index.php?id=inhalt/003-guide/11doc/17
      Prequel: drwho.de/media/trailer/season6x03_prequel.avi (1080p HD)
      Trailer: drwho.de/media/trailer/trailer_32x03.avi (720p HD) (1080p HD)
      Trailer 2: drwho.de/media/trailer/trailer_32x03_b.avi

      Schreibt eure Meinung zur dritten Episode der 6. Staffel: "The Curse Of The Black Spot".
    • Ein paar erste Gedanken:

      Natürlich sind da einige Probleme in der Logik. Im Endeffekt ist nämlich jeder Mensch ständig irgendwie krank, da braucht es nicht Blut oder Fieber. Und wie kann die Siren alle Patienten freigeben, wenn Amy nur für Rory unterschreibt? Und so toll Karen Gillan im Piratenkostüm auch aussieht, woher kann sie mit einem Schwert umgehen?

      Charakterlich aber wirklich gut. Echtes Happy End irgendwie, dass das Ende von Avery darstellt- ein Space Pirate. ;)
      Sehr toll auch die Szene, in der der Doctor die Alien-Rotze an Amy abschmiert. Netter Tribut an die entsprechende Szene in Fluch der Karibik.

      €dit nach Pascals Post: Stimmt, das fiel mir auch auf. Auch, dass er ne halbe Minute nach dem Ende der Wiederbelebung erst wieder erwacht...naja.

      Nette Standartfolge, bin noch unsicher, ob ganz gut oder gut durchschnittlich.
    • Guter Durchschnitt.

      Fand es recht unterhaltsam zu Beginn, aber das wurde immer Klicheehafter zum Schluss. So wie Amy Erste Hilfe durchgeführt hat, wäre Rory NIEMALS wieder zum Leben erwacht. traurig, dass man das im Fernsehen immer wieder sieht. Und der Durchschnittsbürger glaubt das dann auch noch.

      Ah ja, und warum waren Amy, der doctor und der Pirat zum Schluss nicht auf der medizinischen Liege und die "Sirene" machte auch keine Anstalten bei denen?
    • So hier mal meine ungefilterten Gedanken direkt nach der Episode.

      Ich bin etwas zwiegespalten. Die ersten 20-25 Minuten fand ich eigentlich ziemlich uninteressant und auch relativ langweilig. Wir sehen wie sich die Piraten, zu denen man keine Bindung aufbaut, relativ dumm von der Siren erwischen werden, dann taucht auch noch der obligatorische "Sohn" auf und es dümpelt dann irgendwie vor sich hin. Matt Smith hat in diesem Teil der Episode zwar ein paar ganz nette Momente, aber irgendwie hat es mich auch nicht wirklich in Begeisterung versetzt.

      ABER den Rest der Episode fand ich eigentlich ziemlich ansprechend. Es wurde bedeutend interessanter als der Sohn des Captains erwischt wird und Rory über Bord geht. Die Entdeckung des Paralleluniversums, des Schiffes mit der toten Besatzung und der Erklärung mit der Siren als Holodoc fand ich durchaus interessant und die Episode nahm in den letzten 15-20 Minuten auch merklich an Fahrt auf. Das hat mir gut gefallen.

      Eigentlich wollte ich noch Rorys "Fast-Ableben" kritisieren, da ich es persönlich eigentlich etwas zu lang gefunden habe, aber als ich zu meiner Freundin schaute hatte sie sogar Tränen in den Augen und deshalb wird die Szene wohl gut funktioniert haben.

      Achja und so ein bisschen Storyarc läuft dann auch noch nebenher. Jetzt ist es also die Einäugige-Frau, die mal wieder eine Lucke aufmacht und etwas sagt. Den genauen Wortlaut habe ich aber schon wieder vergessen.

      Insgesamt fand ich die Episode beim ersten Anschauen ganz unterhaltsam, aber es war auch nur so was für zwischendurch.

      Sehr toll hat mir übrigens der Doctor zu Beginn des Confidentials gefallen wie er die Kinder aufruft ein Doctor Who Script einzureichen und unbeabsichtig traurig war es, als dieser eine Typ durch die Sarah Jane Sets gelaufen ist.

      Und jetzt bin ich mal gespannt was ansonsten hier in diesen Thread geschrieben wird.
    • Da haben wir sie also, die "ganz normale" Folge nach furiosem Staffelfinale, "most christmassy" Christmas Special und noch furioserem Season Opener. Vielleicht kommt sie gerade wegen letzteren bei mir recht schlecht weg oder vielleicht liegt es daran, dass das sehr hohe durchschnittliche Niveau der Moffat/Smith/Gillan-Folgen Standards gesetzt hat, die es einer "ganz normalen" Folge schwer machen, den Erwartungen gerecht zu werden. Oder vielleicht war die Folge auch ganz einfach, ganz objektiv gesehen nicht so dolle.

      Dabei liess das Setting ja eigentlich Gutes erhoffen. Piraten mag ich, und über eine Folge im "Fluch der Karibik"-Stil hätte ich mich echt gefreut. Das "Fluch der Karibik"-Gefühl kam bei mir am Anfang, beim Schwertkampf mit Amy, mal ganz kurz auf, flachte aber danach relativ schnell ab und wurde auch durch nichts abgelöst, an dem die Folge gewonnen hätte. Im Grunde genommen habe ich mich über weite Strecken ziemlich gelangweilt. Die Sirene war zwar als Gegner ganz hübsch anzusehen, aber auch nicht wirklich spannend, die Piraten waren mir als Charaktere ziemlich egal, und die Vater-Sohn-Story hat mich einfach nur genervt.

      Die Auflösung des Ganzen war keine grosse Überraschung. Es ist Doctor Who, also war schon von vorneherein klar, dass es eine "wissenschaftliche" Erklärung geben muss, sprich: die Sirene ist ein Alien (bzw. ein ausserirdisches Computerprogramm - same difference). Und dass das Computerprogramm seinen Hilfsauftrag falsch interpretiert, hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Dafür sind "The Empty Child", "The Girl in the Fireplace" und "The Lodger" einfach noch nicht lange genug her. Ziemlich dämlich fand ich dann auch, dass die Piraten mit dem Raumschiff davonfliegen.

      Und dann stirbt Rory mal wieder - beinahe. So langsam wird er zum Kenny bei Doctor Who, und dadurch hat mich sein Fast-Tod diesmal auch überhaupt nicht berührt.

      Was die Folge mal wieder etwas hochzieht, sind diese kleinen, typischen 11. Doctor-Momente; zum Beispiel, als er seine Hand an Amys Ärmel abwischt, oder als er die Tardis umarmt.

      Dass die Folge insgesamt bei mir immer noch mit einem "Durchschnitt" davonkommt (wobei ich sie als unteren Durchschnitt einstufen würde), liegt daran, dass ich in den letzten Jahren schon sehr viel schlimmere Folgen gesehen habe. Vergleicht man sie allerdings nur mit den Folgen der 5. Staffel, fällt sie für mich noch etwas weiter ab und steht so auf einer Stufe mit der Vampir-Folge.
      All hail Frobisher! All hail the big talking bird!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fenchurch ()

    • Gerade als ich dachte,
      warum nimmt der Doctor die bedrohten Menschen nicht einfach an Bord seiner Tardis und bringt sie in Sicherheit, da geht er los, um genau das zu versuchen. Schon allein dafür bekommt die Episode von mir die höchste Punktzahl.

      Letzte Woche hatten wir den roten Fleck auf der Hand, diese Woche den schwarzen. Letzte Woche ein Hinweis auf Silence, diesmal ein Zeichen für Sirenengesänge. Abgesehen vom ungünstigen Timing bei dieser Koinzidenz von Stilmitteln, gelingt es sehr gut, das Schatzinsel-Feeling aufzubauen. Alle verstecken sich in dem einzigen sicheren Raum und werden doch immer weiter dezimiert. Der Doctor hat wie üblich keinen Plan, kommt aber rechtzeitig auf die richtige Idee. Welch ein Glück, dass es sich nicht um ein Energiewesen handelt, das die Menschen auffrisst, sondern um eine Art Holodoc vom Raumschiff aus dem anderen Universum. So werden alle gerettet und die Piraten dürfen zu Weltraumpiraten aufsteigen.

      Die Existenz der Silence wird wohl für die Besatzung der Tardis inzwischen vollständig vergessen sein. Aber immerhin erinnern sich Amy und Rory noch an den Tod des Doctors aus der Zukunft und der Doctor grübelt immer noch über die rätselhafte Anzeige des Scanners.

      Hier hatten wir sie, die Überlappung von Universen und Spiegel, die als Gateways zum Übergang genutzt werden. Ist das Thema damit abgehandelt oder wurden wir nur dezent auf Dinge, die da kommen werden, hingewiesen? Ich hatte einige auffällige Spiegelszenen in der 5. Staffel und jetzt im Opener bemerkt.

      Die Eye Patch Lady wird jetzt wohl regelmäßig auftauchen. Im Moment müssen wir befürchten, dass sich die gesamte bisherige Handlung auf einer Traum- oder Simulationsebene abspielt und die Eye Patch Lady der erste Zipfel der Realität ist. Nehmen wir vorerst lieber an, dass Amy, die die Silence bringen wird, unter einer besonderen Fürsorge steht.

      Radioactive Man
    • Nach dem klasse Opener fiel es mir etwas schwer, mich wieder eine DW-Welt ohne Silence, River etc. zu gewöhnen (man will doch einfach zu gerne wissen, was dahinter steckt und sich nicht mit Nebengeschichten aufhalten. Vielleicht hat die Folge daher nur ein "Durchschnittlich" von mir erhalten. Um es kurz zu machen:

      Was mir gut gefiel:
      Das Piraten-Thema
      Hugh Bonneville (und seine Plänkeleien mit dem Doc darüber wer der Captain ist und wer das bessere Schiff hat)
      der Soundtrack
      einige Anspielungen auf den Story-Arc (die Frau mit der Augenklappe etc.)
      Die Space-Piraten am Ende (das wär doch mal ne nette Spin-Off Idee :D )

      Was mir nicht gefiel:
      das das Piratenthema schnell in den Hintergrund rückte (vielleicht ist man aber durch "Fluch der Karibik" einfach mehr Action gewöhnt).
      Die Art der Auflösung: Computerprogramme die nur helfen wollen, es aber dadurch schlimmer machen gibt es genug in TV/Film
      das die Folge fast nur auf diesem kleinen dunklen Schiff spielte - ich hatte den Eindruck, die BBC war froh mal auf teure Außendrehs verzichten zu können und die Stars in einfachen Kulissen rumturnen zu lassen (aber auch hier setzt man auf Grund von FdK vielleicht zuviel voraus)
    • Hmmm, also irgendwie ein sehr starkes "Fang Rock" Feeling. Die Storie an sich eine nette Standalone Folge ohne echte Hightlights aber mit netten Doktor Sprüchen, die aber auch schon mal besser waren. Gab es da eigentlich offizielle Re-Shoots? Denn sonst wissen wir ja jetzt, dass sowohl die Ermordung des Doks und die Klappen-Lady erst zum Ende der Staffel und nicht im Mid-Season Finale aufgeklärt werden.

      Tja, und die Nahe Tod Erfahrung Rorys - einerseits setzt da tatsächlich ein Kenny Effekt ein, andererseits ist die Serie mittlerweile so unvorhersehbar, das ich ganz ganz kurz Befürchtungen hatte. Da ist Matt Smiths Mimik, während der Wiederbelebung, Ausschlag gebend. Anscheinden macht sich der Doktor doch wesentlich mehr aus den Ponds.

      An ihrem ursprünglichen 9. Platz hätte die Folge warscheinlich etwas besser gepasst. Aber nach den dem Frage aufwerfenden Auftakt war das jetzt mal eine nette, wenn auch nicht sooo gelungene Abwechslung.
      PS. Spin-Off Gelegenheit mit Sabalom Glitz ;)
      Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
      - Charlie Brooker (frei nach)


      25. Mai ist Towel Day
    • Nuja, so scheiße wie befürchtet war das Piratenabenteuer ja tatsächlich nicht. Guter Durchschnitt trifft es für mich auch. Mir ging es aber auch so, dass mich der ganze Plot auf dem Schiff überraschend kalt gelassen hat. Schwer zu sagen, ob es die zu glatte Präsentation oder die Dialoge waren - wobei der Autor ja durchaus versucht hat, da etwas Emotionen zwischen die Actionszenen zu packen. Aber die kamen bei mir nicht an. Das Alienschiff hat die Geschichte dann immerhin noch aufgepeppt; das hat dem Gesamtwerk gut getan. Größtes Problem der Folge ist aber natürlich die Logik. - erstmal: Da ist doch einfach mal so ein kompletter Pirat verschwunden, oder ? Der, den der Junge angepiekst hat. Weil sein Kumpel ist ja dann alleine abgehauen, aber als Doctor und Kapitän ins Pulverfasslager zurückkehrten, war der nicht mehr da. Da freue ich mich jetzt schon auf die Folgen-Intensiv-Analyse des Radioactivemans... :) Aber die echten Logikfehler: Wie schon gesagt, jeder ist irgendwo krank - und wenns die bösen Bakterien sind, die wir alle im Darm haben. Und mane möchte auch meinen, dass so eine fortschrittliche Holo-Doctorine Rorys Herz hätte wieder werfen können, anstatt ihn nur an Geräte zu hängen. Und warum waren die anderen Piraten eigentlich an den Maschinen ? - die hatten sich doch größtenteils nur am Finger gestochen. Und wieso Amy/Doctor/Captain wiederum nicht ? Und in der TARDIS saß der Doctor auch überraschend passiv herum, als Rory wiederbelebt wurde, anstatt vielleicht mal ein Stromkabel zu suchen, um den Nasenmann per Elektroschock wieder ins Leben zu holen. Da hätte das Drehbuch wirklich noch ein paar Nachbesserungen vertragen.

      Ansonsten war es aber okay. Der Doctor war sogar gar nicht so schlecht geschrieben, und...war das eigentlich eine Spitze gegen den 10.Doc, als Rory im Sirenenwahn alles brilliant findet und der Captain meint, von der Sirene Markierte führen sich immer auf wie Idioten ? Fand ich ulkig.
    • Sagtmal bin ich der einzige, den die Auflösung der Folge verdächtig stark an den Empty Child 2teiler erinnert hat?
      Die Folge war soweit ganz unterhaltsam. Die kämpfende Amy hat mich nicht weiter gestört, fühlte sich wie ne Anekdote an Super-Ian in The Aztecs an^^
      Die Wiederbelebung war ziemlich doof, das hätten sie echt besser gekonnt und man merkte der Folge an, dass sie die Low-Budget-Folge der Staffel ist.
      Die Szene, wo die Ärztin da in das Krankenzimmer geschwebt ist, sah aus wie aus ner alten Classicfolge, wirklich billig...

      Ich geb mal ein Gut.
      Currently Watching:
      Peter Davison
      Peter Capaldi
      ...und:
      Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
      Twin Peaks, Narcos



    • Ich fand die Folge grundsätzlich ganz nett ^^
      Der Captain war großartig, sein Sohn ganz nett, nur irgendwie öden mich Vater Sohn Beziehungen in Doctor Who langsam an... erinnerte mich ein wenig an "the next doctor" und auch an "The Hungry Earth/Cold Blood" ...
      Die restlichen Piraten waren wirklich langweilig, ich habe jetzt schon vergessen wie sie alle aussahen...
      2 Schiffe zur selben Zeit am selben Ort... kommt mir sehr bekannt vor, spätestens aus "Time Crash", aber okay, finde die aufbereitete Idee nicht zu mies.. kann man lassen...
      Aber ein MHN (Medizinisch Holographisches NotfallProgramm) als Sirene? Da hat doch jemand gesoffen als er das geschrieben hat? ^^;
      Gutes altes Happy End, Piraten im Raumschiff, ein bisschen wie Lady Cassandra de Souza im fliegenden 200er Bus xD ... Könnte man durchaus später wieder aufgreifen, altbackene Piraten auf PlünderungsStreifzügen im Weltraum ;)
      ...
      Total mies finde ich dass Rory immer als das arme Sorgenkind dargestellt wird ^^ der vergleich mit Kenny aus SouthPark drängt sich da erschreckend passend auf, wie einige schon bemerkt haben ^^
      Ich bin etwas unzufrieden mit der Teilnahmslosigkeit des Doctors bei Amys armseligem Versuch Rory wiederzubeleben... ich meine... wieso konnte das nicht einfach er tun? Ich bin überzeugt davon dass er das kann OHNE Fehler zu machen, OHNE hoffen zu müssen dass es klappt ^^ Aber so wars wohl besser für die Dramatik, insbesondere für Kinder, die sowieso nicht darüber nachdenken ob das eine effiziente WiederBelebung war oder nicht xD
      ...
      Die Dame hinter dem Schiebefenster ist nun also das was der Crack in Series 5 war... nicht sehr aufregend, aber von mir aus ^^
      Ich hoffe nur dass der Doctor nicht am Ende jeder Folge ihren Schwangerschaftsstatus checkt... wird auf dauer langweilig...
      ...
      Ich gebe der Folge 3,5 von 5 möglichen Punkten ^^ ab ,5 rundet man auf, also entscheide ich mich für GUT xD

      ...oly

      'The very powerful and the very stupid have one thing in common. Instead of altering their views to fit the facts, they alter the facts to fit their views...
      which can be very uncomfortable if you happen to be one of the facts that needs altering.'
      - the Doctor, 1977
    • @AL
      Klar, in Soaps liegen doch auch ständig Leute im sterben und werden unrealistisch wiederbelebt xD
      Würde passen ^^

      'The very powerful and the very stupid have one thing in common. Instead of altering their views to fit the facts, they alter the facts to fit their views...
      which can be very uncomfortable if you happen to be one of the facts that needs altering.'
      - the Doctor, 1977
    • Hm... ein paar haben bisher ja was von "guter Durchschnitt" geschrieben, bei mir reicht es irgendwie nur zum Durchschnitt. Ich wollte von der Folge gefangen werden, aber dann hat sich mein Gefühl der Trailer doch wieder breit gemacht. Mir persönlich war dann die Widerbelebung am Ende irgendwie zu viel. Einfach weil es schon wieder Rory war und dann kommt der Doctor so extrem passiv rüber. Also er überlässt es komplett Amy, als wenn nur sie dies machen dürfte und beobachtet sie dabei. Klar erinnert dies irgendwie sehr stark an frühere Inkarnationen, doch wirkte es in dieser Episode, wo er schon so oft davon gesprochen hatte man müsse Rory schützen, dann irgendwie so ganz fehl am Platze.
      Ich weiß auch nicht so recht. Es gab einige nette Momente ("Toby!" - "Rory!" - "Tardis!"), aber es fehlt irgendwie so das große HUI. Und damit meine ich nicht nur den verschwindenden Piraten. Aber wer weiß, der kommt vielleicht auch wieder. Möglicherweise liegt es auch am Autor, ich hatte mit Steven Thompsons Sherlock Episode auch so meine Probleme.

      Insgeheim waren die Highlights für mir an diesem Wochenende wohl der Trailer für die nächste Woche und die Vorschau auf das Confidential nächste Woche. Ein Empfinden was ich seit 2008 nicht mehr hatte. :-/


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • Das war ja mal öde. Zuviele Fehler:

      - Eine Münze reicht (so die Annahme) um die Sirene erscheinen zu lassen, aber Glassplitter, Spiegelscherben usw. sind egal. Wenn Glas reicht, warum ist die Sirene am Anfang dann erst an Deck nach ~1min gekommen? Der Typ war doch schon vorher verletzt und danach erschien die Sirene augenblicklich.

      - Der Junge ist unbemerkt seit Tagen/Wochen an Board?! Erzählt seinem Vater, dass seine Mutter seit 2 Jahren tot ist?! Wie passt das alles zusammen?

      - Warum ertrinkt Rory wenn er von der Maschine gelöst wird? Ist die Sirene nicht im Prinzip ein Teleporter? Wenn er aus dem Wasser geholt wird, dann war's das doch. Kein Grund ihn da ewig zu "behandeln"

      uvm...

      Alles in allem etwas durcheinander und wenig durchdacht. Rory stirbt zum 100sten Mal... nicht. Das Element "Etwas wird scheinbar getötet aber eigentlich nur teleportiert" hatten wir ja auch schon mal (Season 3 o. 4). Das Ende mit den Piraten im Flug durch's Universum fand ich grauenvoll, fehlte nur noch "My Heart Will Go On" als Musik. Das hätte nicht sein müssen.

      Das einzige was mir gefiel, war der Doctor. Er kämpft immer damit seine übersprudelnden Gedankengänge und Intelligenz in für Menschen verständliche Worte/Sätze zu packen und scheitert dabei oft sehr grandios. Man merkt gut, dass er eben doch ein Alien ist.

      Naja, nächste Woche kommt ja eine bessere Folge, diese hier vergesse ich ganz einfach. ;)
      "You point a finger back far enough, and some germ gets blamed for splitting in two"
    • Naja. Eine Folge mit viel Belanglosem, einigem Miesen und zumindest ein paar Goodies, also in Summe ein "Durchschnitt".

      Die Handlung an sich ist einfach zum Gähnen. Als geneigter Fan der Serie weiß man, so richtige Fantasy-Plots gibt´s nicht, also muss die Meerjungfrau ein Alien sein. (Ja, war sie nicht ganz, aber läuft auf´s selbe raus.) Und ab dem Moment, wo das blöde Kind zerbröselt wird, ist auch klar, dass die ganzen Sirenenopfer nicht gestorben sind. Was einem aber eh wurscht wäre, da die ganzen Piraten denkbar uninteressant sind. Die Auflösung des ganzen ist auch nicht sehr originell, neben den genannten Moffat-Folgen hat mich das auch an McGanns Embrace the Darkness erinnert. Dass das ganze Ende nicht sonderlich logisch ist, wurde eh schon mehrfach erwähnt. Mich hat auch noch gestört, woher der Doctor riechen will, dass alle nur "teleportiert" werden und warum auch Amy und vor allem der wohl mit derartigen Konzepten nicht sonderlich vertraute Kapitän des 17. Jahrhunderts das so bereitwillig schlucken.

      Letzerer hatte auch nicht viel zu bieten. Ganz offensichtlich mehr als nur ein Pirat, aber es fiel mir schwer, auch nur einen Funken Interesse für seinen Hintergrund aufzubringen. Bei seinem Sohn Toby habe ich hingegen regelrecht jubiliert, als er draufging. Und geheult, als er noch lebte. Und frohlockt, als das mit der unheilbaren Krankheit kam. (Ja, ich übertreibe etwas. ;)) Man sollte meinen, dass SciFi-Fernsehen seit Wesley Crusher dazu gelernt hat, aber nein ... bei so Sachen wie "You´re honourbound" und dem "Three years no word from you" musste ich tatsächlich grimassieren vor lauter Peinlichkeit. Furchtbares Balg.

      Das Piratensetting an sich fand ich dafür im Grunde ganz nett. Das Schiff, die Kostüme, das Plündergut ... das alles sah sehr stilecht aus und erzeugte gekonnt ein "Schatzinsel"-Gefühl bei mir. Leider wurden für meinen Geschmack die ganzen obligaten Klischees (Kielholen, Fechtkampf, Meuterei, Schießpulverkammer, Raubgut, Seesturm) zu lieblos durchgespult, hatte für mich etwas vom Abarbeiten einer Checkliste. Optisch toll fand ich hier auch die TARDIS, schön gefilmt. (Und wir wissen nun, dass sie drei verschiedene Badezimmer und eine Küche hat. 8))

      Und klar, das sollte alles irgendwie locker-flocker wirken, aber so einiges gerade am Anfang war viel zu Kinderserien-mäßig für mich. Dass Amy rumgefochten hat wie der Teufel, ging noch halbwegs in Ordnung, aber dass sie sich dafür auch noch extra umzog, war entschieden zu viel des Guten. Und dass der Doctor das ganze auch überhaupt nicht ernst nahm und sogar Rory mehr oder weniger beglückwünschte, dass er jetzt von einem Dämonen heimgesucht werden wird, störte mich auch. Gefährliche Situationen sollten auch von den Protagonisten als solche empfunden werden, ansonsten ist´s halt schrecklich unglaubwürdig. Und ja, ich weiß, das sollte alles ein bisschen unernster sein, aber damit passte es auch überhaupt nicht mehr zum sehr als dramatisch verkauften Ende.

      Der Doctor war mir am Anfang auch aus diesem Grund zu albern, Matt Smith muss aufpassen, dass er es mit der Verrücktheit nicht übertreibt. Später hatte er dann aber wieder klasse Momente, gerade sein "We are NOT HELPLESS" und seine Sorge und Trauer um Rory waren großartig. Und das war zu meiner Überraschung auch Amy. Ich weiß nicht, was seit der letzten Staffel mit Karen Gillan passiert ist, aber sie war in allem, was sie tat, wirklich, wirklich gut. Sympathisch in den lockeren Momenten, glaubwürdig in ihren ruhigeren Stellen und richtig anrührend in ihrer Verzweiflung. Daumen hoch.

      Der arme Rory hingegen war hier wieder voll auf "Micky the Idiot"-Schiene. Ich hoffe schwer, dass er bald mal so richtig glänzen darf, ansonsten kann auch Arthur Darvills natürlicher Sympathiebonus nicht mehr alles rausreißen.

      Tja, und irgendwie wollte ich diese Folge wohl auch gar nicht so richtig sehen. Sondern etwas über River. Die Silence. Die Schwangerschaft. Den toten Doctor. Und die Geburtshilfesekunde mit der Augenklappendame und die Wiederholung des Schwangerschaftstests haben mir da nicht gereicht. Ich habe nichts dagegen, wenn die Serie auf das Schema "Staffelgeschichte" umschwenkt, aber dann empfindet man Folgen wie diese halt auch nur als Geschichten zweiter Klasse.

      Ein Dialog hätte übrigens wohl besser zum Staffelauftakt gepasst:

      "I´m confused." - "Well, it´s a big club, we should all get T-shirts." :)
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • Ich fand die Folge auch relative öde, denke aber, wenn man dann die Episoden im Marathon nach der DVD-Veröffentlichung schaut, ist man froh, wenn nach diesem Staffelauftakt eine etwas ruhigere, unaufregende Folge kommt.

      Das Setting der Folge fand ich natürlich klasse, ich mag Piraten. Auch fand die vielen kleinen Momente, allen voran die Reaktion des Doctors als er die TARDIS wieder hatte! Und das Ende der Piraten fand ich auch toll.

      Nicht gefallen haben mir entgegen, wie bereits angesprochen die Logikfehler, und das irgendwie so gar nichts passierte bzw mich wirklich mitgerissen hatte.

      War hat eine nette Episode für zwischendurch, mehr aber auch nicht.
      This Heart was like a TARDIS
      I went and lost the Key in a Fight

      avatar by saraangel @ LJ
    • Ich finde die Folge macht einen richtig großen Fehler. Sie geht weg vom Schiff und dieser tollen Atmosphäre in das Krankenlager und nimmt sich somit jegliche Luft. Klar war die Folge vorher schon nicht perfekt und weit von dem weg, was im Staffelzweiteiler passiert ist, aber sie macht dort unheimlich Spaß. Sie ist gespickt mit tollen Einzeilern, netten Ideen und einem Matt Smith, der mal wieder in Höchstform ist. Toll auch die Chemie zwischen dem Doctor und dem Piratenkapitän.
      Aber meine Lieblingsszene in der Folge ist dann doch in dem Krankenlager. Der Captain rennt zu seinem Sohn, Amy zu Rory und der Doctor zur Tardis - Super :D
      Das Ende war auch noch ziemlich gut. Ich fand den letzten Satz des Doctors und die ganzen letzten Minuten wirklich gut. Klar, er hat nicht viel gesagt und wir wissen jetzt auch nicht mehr, aber mir hat das trotzdem gefallen.
      Ich gebe der Folge, weil sie sehr amüsant ist, das Ende mir ziemlich gefallen hat und auch die ersten 35 Minuten eine tolles Fealing haben 7 Punkte. Würde ich nur die Geschichte bewerten sicher nicht mehr als 5, aber das Gesamtpaket reißt es dann wieder raus.

      Edit: Und was besetzt man eigentlich sone Sirene, die ja meines Wissens nach für eine schöne Frau steht, mit so einer hässlichen Olga wie Lily Cole? Für mich völlig fehl besetzt. Aber ich glaube, dass liegt ja im Auge des Betrachters.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chandy ()