6x04 - Die Frau des Doktors (The Doctor's Wife)

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    • Die Folge! Ich hab sie gleich zweimal hintereinander geschaut (nicht weil ich verrückt bin, aber es hat sich so ergeben). Und es hat sich gelohnt, sie war beim zweiten Mal auch noch genauso toll wie beim ersten Mal :)

      Wirklich, die Folge war anders als man erwartete, und deshalb gerade deshalb so perfekt.
      This Heart was like a TARDIS
      I went and lost the Key in a Fight

      avatar by saraangel @ LJ
    • Interessante Reaktionen hier, muss ich feststellen, denn beim Schauen gerade kam es mir mit der Zeit schon so vor, als könnte die Folge auch locker aus der Feder des Herr Russell T.D. stammen. Erst ein etwas ningeliger Doctor der sein Zuwirken am Tode aller Time Lords bedauert, dann zur Aufheiterung ein bißchen Slapstick mit einer Fratzen schneidenden, sexuellen, recht gut genährten Frau - also Donna-Reloaded, bei der dann auch auf die Serien-Logik gepfiffen wird (TARDIS sollte eigentlich keine Probleme haben, die richtigen Wörter zu finden, wo doch einer ihrer Fähigkeiten die Universalübersetzung ist), was dann in schon ziemlich heißes Material für die TARDIS-Doctor-Slash-Schreiber mündet, und am (sülzigen) Ende wird nochmal ein kleines Tränchen verdrückt, weil Astrid...nein halt, Irdis stirb...nein auch das nicht, nur einfach ihren Körper verliert, was den Doctor eigentlich arschkalt lassen sollte, weil sie stirbt ja eben nicht. Aber schön, dass er trotzdem mal wieder weinen durfe. - Nicht falsch verstehen, für mich sind das keine großen Kritikpunkte, aber ich hatte eigentlich erwartet, dass sich jetzt hier schon alle die Köppe einschlagen, weils einige gut, und andere zu RTDhaft fanden. Schon alleine der Folgentitel - so reißerisch und letztendlich falsch wie "The next Doctor". Als wäre die Serie drei Jahre zurück in die Vergangenheit gesprungen. Komisch, und an den Dialogen kann es eigentlich auch nicht liegen - was schon eher ein Kritikpunkt meinerseits wäre -, denn so dufte fand ich die wirklich nicht. Gab natürlich schöne Szenen, aber eben auch viel Recycling; Stichwort "basically run", und Nacherzählungen von Dingen, die man als Zuschauer schon weiß oder sich noch recht gut dran erinnern kann, weil es erst eine Staffel her ist.
      Die Geschichte war ansonsten soweit ganz okay, die Abenteuer in der TARDIS optisch etwas eintönig, aber auch nett, und so als Gesamtpaket ging das für mich trotz allem in Ordnung. Hat ganz knapp die Note "gut" erreicht. Mehr aber wirklich nicht, und begeistungssturmauslösend sollte es auf keinen Fall sein, vorallem nicht für diejenigen, die die einzelnen Elemente der Folge vor zwei-drei Jahren noch verflucht hätten...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Solus ()

    • Brilliant, alles andere ist untertrieben. Seit Vincent nicht mehr sowas packendes gesehen und eine absolute Ausnahmefolge, mit Leichtigkeit in meinen Top 3 Doctor Who Folgen. Ich bin... beeindruckt.
      Das war eine Mischung aus Angst und Bier.
    • Zum ersten mal, seit S. Moffat das Ruder übernommen hat, hatte ich fast so etwas wie das "alte" Doctor-Feeling. Eine sehr schöne Folge, die von allem etwas hatte.
      Sehr nett war auch das Wiedersehen mit den alten Kontrollräumen. Hach ...
      Und am Ende, als Rory (der den Titel "the pretty one" auf jeden Fall eher verdient als das leere Gesicht Amy) den Doctor fragt, ob dieser eigentlich einen Raum habe und der Doctor glücklich am der TARDIS rumbastelt, da war Eleven mir zum ersten Mal ein ganz klein wenig sympathisch.

      relativ GUT.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Herr Duck ()

    • Scharfschütze schrieb:

      Ich dachte die ganze Zeit: Bitte sagt nicht "I love you".

      Na, da bist du dann ja leider enttäuscht worden. Ich hab's zwar erst beim zweiten Mal gehört, dass sie es sagt, während sie sich auflöst - aber da war's dann ja doch unüberhörbar.

      Ich fand die Folge zwar fantastisch, aber sie hat mir auch nochmal vor Augen gehalten, wie sehr ich den alten Konsolenraum vermisse. Dass ausgerechnet DER nun endgültig gelöscht ist, ist für mich bitter.
    • Puh...äh...Wow.
      Das war...überraschend. "Super" reicht hier eigentlich nicht mehr....
      Mehr später...
      Wow...
      Meine Wahrnehmung für die Umgebung schwand, als ich einen leisen Singsang unsinniger Silben anstimmte und die Energie bündelte, die ich in dem Kreis brauchte, den ich um mich gezogen hatte. Erst später erinnerte ich mich, dass ich "Ubriacha, ubrius, ubrium" zur Titelmusik der "Peanuts" gesungen hatte.

      ~ Harry Dresden
    • Solus schrieb:

      Erst ein etwas ningeliger Doctor der sein Zuwirken am Tode aller Time Lords bedauert
      Aber wie er es bedauert, das ist genial. Er wirkt da eher verbittert als verzweifelt. Dass er die Chance nutzen will, "Vergebung zu erlangen", finde ich ok. Die Handlungsweise passt.


      Solus schrieb:

      (TARDIS sollte eigentlich keine Probleme haben, die richtigen Wörter zu finden, wo doch einer ihrer Fähigkeiten die Universalübersetzung ist)
      Es wurde doch mehrfach gesagt, dass sie Probleme hat, mit einem menschlichen Gehirn auszukommen.


      Solus schrieb:

      am (sülzigen) Ende wird nochmal ein kleines Tränchen verdrückt, weil Astrid...nein halt, Irdis stirb...nein auch das nicht, nur einfach ihren Körper verliert, was den Doctor eigentlich arschkalt lassen sollte, weil sie stirbt ja eben nicht.
      Er hat erfahren, dass sie tatsächlich so denken kann wie ein Mensch, unter den richtigen Voraussetzungen. Dass eine Verbinung da ist, hat er ja gewusst, aber dass sie so intensiv ist. Naja, ich fand seinen Ausbruch nachvollziehbar, auch, weil er vorher ja schon einiges durchgemacht hat.

      Ich habe aber auch was zu kritisieren an der Beziehung Doctor-Tardis. Der erste Satz, den der Doctor zu ihr gesagt haben soll, passt nicht wirklich zum Hartnell-Doctor. Ich erinnere mich nicht mehr an den genauen Wortlaut, aber während der Folge fiel mir sofort auf, dass ich es nicht passend fand.

      Herr Duck schrieb:

      Rory (der den Titel "the pretty one" auf jeden Fall eher verdient als das leere Gesicht Amy)
      Also wirklich...

      Herr Duck schrieb:

      da war Eleven mir zum ersten Mal ein ganz klein wenig sympathisch
      Ne, ernsthaft? Muss man sich ja fast im Kalender anstreichen den Tag. ;)


      Satia schrieb:

      Na, da bist du dann ja leider enttäuscht worden. Ich hab's zwar erst beim zweiten Mal gehört, dass sie es sagt, während sie sich auflöst - aber da war's dann ja doch unüberhörbar.
      Echt? Verdammt. Muss ich nochmal nachhören. Vielleicht war ich schon zu erleichtert und hatte abgeschaltet.
      €dit: Ok, stimmt, sie sagt es. Negativpunkt.
    • Hui, was für eine Folge. Die muss auch bei mir erst mal sacken.

      Citizen Sam schrieb:

      Allerdings frage ich mich, warum die Episode so teuer gewesen sein soll. Die fünf Meter TARDIS-Korridor können ja nicht so viel gekostet haben. Da hätte ich mir mehr TARDIS-Kulissen gewünscht.
      Ja, stimmt. Davon war ich auch enttäuscht. Man hat ja schon im Confidential der letzten Folge diesen einen Gang gesehen, den sie gebaut haben, und außer viel Holz und ein paar Tischler-/Schreinerarbeiten kann der nicht viel gekostet haben. Und vier verschiedene Kameraeinstellungen sorgen dann dafür, daß es wie 5 Gänge aussieht. Das erinnerte mich doch stark an Star Trek, wo die Leute auch immer wieder in den selben Gängen herumliefen und nur die Wanddekoration ab und zu verändert wurde.

      Citizen Sam schrieb:

      Und was gibt's sonst noch zu sagen: The only water in the forest is the river. ;)
      Ich glaube, diesen Satz habe ich zuvor schon mal gehört, aber nicht in DW. Ich weiß nur nicht mehr wo. Vielleicht ist das eine Redensart oder eine verdrehte Redensart. Egal, jedenfalls ist klar, worauf das anspielt: "river" und "pond", zwei Gewässerarten, die beide als Namen im direkten Umkreis des Doktors vorkommen. Es wird also irgend wann so sein, daß der Doktor eine Entscheidung treffen muss, in der Amy und River eine große Rolle spielen.

      Komohdo schrieb:

      Ich frage mich ja wirklich wieviele von dem Episodentitel enttäuscht sein werden, vor allem weil der direkt nie in der Episode angesprochen wird.
      Ich finde, die Beziehung, die der Doktor zu seiner TARDIS hat, kann man schon als eine Art Ehe sehen.

      Solus schrieb:

      (TARDIS sollte eigentlich keine Probleme haben, die richtigen Wörter zu finden, wo doch einer ihrer Fähigkeiten die Universalübersetzung ist),
      Es ist ein Unterschied, ob ein Wort zu übersetzen ist, oder ob jemand ein passendes Wort sucht, um die Bedeutung eines Gefühles oder eines Gedanken auszudrücken. Besonders dann, wenn diese Person dieses Gefühl vorher nicht wirklich kannte.
      Wolfgang.
    • Sonic Screwdriver schrieb:

      Zitat von »Citizen Sam«
      Allerdings frage ich mich, warum die Episode so teuer gewesen sein soll. Die fünf Meter TARDIS-Korridor können ja nicht so viel gekostet haben. Da hätte ich mir mehr TARDIS-Kulissen gewünscht.

      Ja, stimmt. Davon war ich auch enttäuscht. Man hat ja schon im Confidential der letzten Folge diesen einen Gang gesehen, den sie gebaut haben, und außer viel Holz und ein paar Tischler-/Schreinerarbeiten kann der nicht viel gekostet haben. Und vier verschiedene Kameraeinstellungen sorgen dann dafür, daß es wie 5 Gänge aussieht. Das erinnerte mich doch stark an Star Trek, wo die Leute auch immer wieder in den selben Gängen herumliefen und nur die Wanddekoration ab und zu verändert wurde.

      Oder auch an alte Doctor Who-Folgen... in denen sie sich noch nicht mal die Mühe gemacht haben die Dekoration zu verändern. ;)

      Aber die hohen Kosten dürften wohl durch die ganzen CGI-Sequenzen entstanden sein. Die waren in ihrem Auftreten nämlich massig.


      Hat hier schon jemand das Confidential gesehen? War das erste seit langer Zeit das ich nicht schon nach 15 Minuten wieder ausgestellt/vorgespult habe. Neil Gaiman der auf dem TARDIS-Set aus seinem Script liest ist schon eine imposante Erscheinung. ;) Und Neil Gaiman in der Kantine eine sehr lustige. :D

      Naja, vielleicht lese ich demnächst jetzt auch endlich mal ein Buch von ihm. Bisher kenne ich nur ein paar Comic von ihm die mich alle nicht so gepackt haben... und die Babylon 5-Folge von ihm die ich ganz okay fand. Mal gucken ob ich mich einer seiner Schriftschinken umreissen kann. Dieses Episödchen hier fand ich jedenfalls schon mal ordentlich schick. :)
    • Kaoru schrieb:


      Naja, vielleicht lese ich demnächst jetzt auch endlich mal ein Buch von ihm. Bisher kenne ich nur ein paar Comic von ihm die mich alle nicht so gepackt haben... und die Babylon 5-Folge von ihm die ich ganz okay fand. Mal gucken ob ich mich einer seiner Schriftschinken umreissen kann. Dieses Episödchen hier fand ich jedenfalls schon mal ordentlich schick. :)


      Empfehlungen:

      Film:
      Stardust (dt. "Sternenwanderer") Einer der besten Fantasykomödien der letzten Jahre, sehr nahe an der Comic- und Buchvorlage.

      Buch:
      -Neverwhere (dt. Niemalsland) Gibt es auch als Low-Budget BBC-Serie. Tolle Atmosphäre, geniale Charaktere und originelle Plot-Ideen.
      - Coraline: Eigentlich als kinderbuch deklariert, ist das doch mehr wie die Horror-Version von Alice im Wunderland. ich fands jedenfalls gut!
      - Smoke & Mirrors: ganz schräge Kurzgeschichtensammlung
      - American Gods: Darauf schwören alle, muss es aber noch lesen, steht bei mir schon seit Jahren herum. Gibt auch eine Fortsetzung "Ananzi Boys".
    • Aber die hohen Kosten dürften wohl durch die ganzen CGI-Sequenzen entstanden sein. Die waren in ihrem Auftreten nämlich massig.

      War es nicht einfach so, dass die Folge zu teuer für die letzte Staffel war und da The Lodger einfach die günstigere Alternative geboten hat?

      Ich finds noch immer schade, dass sie den Planet of the Rain Gods nicht in die Episode aufgenommen haben. :(


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • Also ich kann die allgemeine Begeisterung nicht wirklich verstehen. Genauso wie letztes Jahr bei Vincent haben wir hier eine gute Folge und seltsamer Weise drehen alle am Rad weil es so viele Emotionen gibt. Damals hat der Monsterplot alles versaut (wäre eine beinahe perfekte Episode geworden) und nun, naja , nun nahe zu alles. Die Folge war gut, aber es gibt einfach viel zu viele Kleinigkeiten, die mich stören:

      -Der Titel. Wie Solus bereits angemerkt hat, erinnert dies stark an "The Next Doctor", wobei einmal ja wenigstens eine Anspielung darauf gemacht wird, kurz bevor der Doctor Idris/die TARDIS aus ihrem Käfig holt: "We married when you open the codes" oder so ähnlich.
      -Eine unlogisch Auflösung. Ich muss ausnahmsweise sogar einmal Radioactiveman recht geben, es macht einfach keinen Sinn warum der "Host" (nicht "House", wobei ich das auch erst beim zweiten Mal sehen richtig verstanden habe) nun ist echte Universum will, weil er ernährt sich von TARDISsen und die exisitieren nicht mehr. Obwohl man sich ja herausreden kann, dass er dem Doctor einfach nicht glaubt, aber dann hat er erst recht keinen Grund zu fliehen.
      -Idris/die TARDIS war fiel zu sehr auf Slap Stick getrimmt. Teilweise erinnerte sie mich wirklich an Donna, was kein gutes Zeichen ist. Das sie am Anfang etwas verwirrt war, war in Ordnung, schließlich muss sie sich erst in einem neuen Körper zurecht finden, aber die Probleme mit den Wörtern :18: Wie Solus bereits angemerkt hat, hat das Ding eine Universal-Translator. Verdammt noch einmal.
      -Das der Doctor beinahe anfängt zu weinen, weil er sich jetzt nicht mehr mit der TARDIS unterhalten kann :bad: (Doctor Nummer zehn lässt grüßen)
      -Insgesamt wirkte die Doctor-TARDIS-Beziehung wie aus der RTD-Ära und dies empfinde ich nicht als etwas positives.

      Aber wie schon gesagt war die Folge nicht schlecht, aber in meinen Augen unnötig, alleine schon wegen der teilweise wirklich an den Haaren herbeigezogenen Story. Aber es gab auch viele positive Punkte:

      -Der Humor war super.
      -Es wird gezeigt, dass der elfte Doctor zwar lockerer mit dem Ausstreben seiner Rasse und seiner Verantwortung dafür umgeht als seine beiden VOrgänger, besonders sein direkter Vorgänger, aber trotzdem noch damit hadert und nach Vergebnung sucht. Dies wurde in einer zwar leicht emotionalen, aber nicht über emotinalen Szene deutlich gemacht.
      -Die Special Effects waren in Ordnung.
      -Amy und Rory alleine in der TARDIS, alleine schon weil wir mehr von der TARDIS sehen.
      -Alle Schauspieler waren super.
      -Bis auf wenige Ausreiser in die zehnte Doctor Zeit war Murray Golds Musik auch gut.
      -Die Regiearbeit war solide, teilweise sogar gut.

      FAZIT: Eine gute Episode, die leider viel zu viele Anwandlungen der RTD-Ära hat, die nicht mehr wirklich zu dieser Ära passen und mir teilweise auch noch nie geschmeckt haben, deshalb nur 8/10 Punkten.

      PS: Als Rory da tot lag, habe ich nur gesagt: "Oh mein Gott, sie haben Rory getötet. Ihr Schweine!" Der South-Park-Gag geht langsam auf ;)
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • Scharfschütze schrieb:

      Ich habe aber auch was zu kritisieren an der Beziehung Doctor-Tardis. Der erste Satz, den der Doctor zu ihr gesagt haben soll, passt nicht wirklich zum Hartnell-Doctor. Ich erinnere mich nicht mehr an den genauen Wortlaut, aber während der Folge fiel mir sofort auf, dass ich es nicht passend fand.

      Idris: " I was already a museum piece when you were young and the first time you touched my console you said ..." - Doctor: "I said you were the most beautiful thing I had ever known."
    • Balko schrieb:

      Der Titel. Wie Solus bereits angemerkt hat, erinnert dies stark an "The Next Doctor", wobei einmal ja wenigstens eine Anspielung darauf gemacht wird, kurz bevor der Doctor Idris/die TARDIS aus ihrem Käfig holt: "We married when you open the codes" oder so ähnlich.
      Ja, ich erinnere mich auch vage an eine Aussage, nach der jede TARDIS auf spezielle Weise mit ihrem "Eigentümer" verbunden ist. Ich glaube, das wurde irgendwann in der klassischem Ära gesagt.
      Wolfgang.
    • Ich fands eine Superfolge.

      Sie war:
      - witzig
      - ergreifend
      - spannend

      alles was eine Folge braucht.

      Ein lustiger One-Liner: "Another Ood I couldn't save.", nach der Landung im alten Kontrolraum.


      EDIT: Der Dialog Doctor und Idris/TARDIS war sehr gut geschrieben und gespielt. Kompliment an das ganze Team (falls sie es lesen und Deutsch können) :thumbup:
    • Der Titel. Wie Solus bereits angemerkt hat, erinnert dies stark an "The Next Doctor", wobei einmal ja wenigstens eine Anspielung darauf gemacht wird, kurz bevor der Doctor Idris/die TARDIS aus ihrem Käfig holt: "We married when you open the codes" oder so ähnlich.

      Im Confidential liest Gaiman ne Passage aus dem Drehbuch, wo er Doctor und Idris während sie die neue Konsole zusammenbauen mit "sie verhalten sich wie ein altes Ehepaar" beschreibt. Daher wird der Titel kommen. Und der Vergleich zu "The Next Doctor" hingt halt in der Hinsicht, weil wir dort nie einen wirklich anderen Doctor bekommen haben. Die "Beziehung" zwischen dem Doctor und der Tardis wird hier aber thematisiert und besteht weiterhin.

      es macht einfach keinen Sinn warum der "Host" (nicht "House", wobei ich das auch erst beim zweiten Mal sehen richtig verstanden habe)

      Um den Abspann zu zitieren: Voice of House: Michael Sheen


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • Okay. Scheinbar hab ich ne andere Folge gesehen als der Rest hier. Ich würde mich dazu aufbringen können sie mit "durchschnittlich" zu bewerten, aber das war's dann schon.

      Ich meine, ich bin auch kein großer Fan von den meisten Folgen der fünften Staffel (der vorigen Staffel natürlich erhaben, aber mit wenigen "sehr guten" Folgen, was sie im Gesamtbild etwas schwächer erscheinen ließ als z.B. Staffel 1 & 3), aber war die Staffel und die Piratenfolge hiervor jetzt wirklich so schlecht, dass Doctor's Wife als "brilliant" gelten kann?

      Von tollen Dialogen und großartigen Charakteren hab ich ehrlichgesagt nichts bemerkt. Ich mag nicht mal soweit gehen und Auntie und Uncle überhaupt groß als Charaktere bezeichnen. Sie waren halt einfach da. Und tolle Dialoge ... nein, mir ist, abgesehen von ein paar One-Linern und Begrifflichkeiten der TARDIS (z.B. "my thief") kein einziger Satz im Gedächtnis geblieben. Das war eher alles business as usual.

      Der einzig neue Charakter war die Verkörperung der TARDIS. Hey, dass die so am Rad dreht konnte ich dann wieder verstehen, einfach in einen menschlichen/menschenartigen Körper gesteckt, dass muss sie ja verwirren und verrückt machen. Wieso sich das dann in Beißen äußert, keine Ahnung, aber ich fand's ok. Ich fand auch das Geplapper und Gestichle zwischen TARDIS und Doctor ziemlich angenehm. Überhaupt konnte mich Matt Smith wieder ganz mit seiner Doctor-Darstellung überzeugen. Nur leider wurde das am Ende dann doch wieder so triefig, dass ich wirklich dachte, die Folge muss RTD geschrieben haben* (wozu musste man die menschliche TARDIS nach dem Ableben ihrer Hülle noch mal als Hologramm zeigen, damit sie mit dem Doctor rumsüffeln kann? Ohne wäre es soooo viel besser gewesen). Und dabei fand ich die Darstellung eigentlich noch gut, dafür, dass die Folge einfach mit einer Thematik kämpft, die ich absolut hasse: Personifizierung der TARDIS. Ja, sie ist ein lebendes Schiff/Wesen/Objekt, was auch immer, mit einer Persönlichkeit (temperamentvoll, etwas eifersüchtig), und ich gönne ihr auch ihr Bewusstsein. Ich finde es sogar cool, dass die TARDIS fast eine Art von Lebewesen ist. Aber diese Personifizierungen als Mensch hasse ich einfach wie die Pest. Ich weiß nicht, ob ich da einfach noch schwer traumatisiert von den Domina-Anwandlungen der TARDIS aus Zagreus bis, aber diese Vermenschlichung raubt ihr für mich einfach den Zauber. Warum scheint es bei Doctor Who einfach völlig unmöglich, einem Wesen eine Persönlichkeit zu geben, ohne es menschlich zu machen? Das ist auch wieder etwas, was mich so furchtbar an die schlimmsten RTD-Zeiten zurückerinnert, und ich will es in meinem Moff-Who einfach nicht haben. :P

      Achso, ja, und dann gab's noch den Planeten. Ja. Ok. Der war halt auch da. :P Ich meine, gut, der war wohl irgendwie der große Bösewicht. Ok. Unbeeindruckend. Erinnerte mich irgendwie sehr an die Classic-Serie, da schreien die entkörperten Monster am Ende auch so unberührend rum, wenn's ihnen an den Kragen geht, nur dass ich es da verzeihe weil's schon ein paar Jahrzehnte her ist, während es heutzutage einfach nur peinlich ist. Vielleicht hätte ich ihn mit einer anderen Stimme eher ernst genommen. Tut mir Leid.

      Ach, und dann lief da noch so ein Ood rum, weil man seine Hirnkugel so gut als Radiosender missbrauchen konnte. Nicht wirklich verwerflich, aber auch nichts, was ich jetzt dem Schreiberling lobend anrechnen würde. Na wenigstens sehen Ood mit ihren glühenden Augen immer schön cool und bedrohlich aus, also gibt's da einen Punkt für Style!

      Was ich dagegen sehr gut fand, war das TARDIS-Friedhof-set und die Korridore in der TARDIS selber. Letzteres ist eine sehr tolle Homage an die alte Serie. Da hat man auch nie viel mehr als Korridore gesehen, und das Rennen durch Korridore gehört zu Doctor Who halt mal dazu. Ich musste sehr lachen, als diese Szenen gar nicht enden wollten. Sehr schön. :) Schade, dass man es so mit Amy und Rory da übertrieben hat. Im Grunde ist ihre Story nur ein Zeitfüller, weil, seien wir doch ehrlich, die Handlung, so wie sie erzählt wird, hätte vielleicht mehr hergeben könne, aber was wir letztlich sehen, hätte eigentlich nur ne halbe Stunde füllen sollen. ;) So viel neues erfährt man über die Charaktere und ihre Beziehung leider nicht in der Folge (eventuell, dass Amy Schuldgefühle wegen Rorys Zeit als Legionär haben könnte).


      *Und nein, wie ich heute morgen erfahren habe, wurde die Folge nicht von RTD geschrieben, sondern von Neil Gaiman (ja, schlagt mich, aber ich gehöre zu den Leuten, die ab und an den Vorspann dazu nutzen, noch mal E-mails zu checken oder die jaulende Katze aus dem Fenster zu lassen, damit ich mich danach ganz auf die Folge konzentrieren kann, und kriege darum nicht immer mit, welcher Autor oder Gaststar im Vorspann genannt wird). Das erklärt einiges. Kein Wunder, dass mir "my thief" so im Kopf geblieben ist, die TARDIS ist mit ihrer Rede ein absolut typisch skuriler Gaiman-Charakter. Kein Wunder, dass mir die Folge schief im Magen sitzt. Denn scheinbar bin ich einfach nicht intelligent oder intellektuell genug, um Neil Gaimans tiefsinnige Geschichten zu verstehen. Erklärt auch, warum ich die tollen Dialoge nicht gehört hab, weil sie für mich so trivial klangen, wie das übrliche Geschnorre in seinen Romanen. ;) (nein, versteht mich nicht falsch. Ich bin ein Fan von Sandman, der Comic hat mich wunderbar durch die Teens begleitet; ich mag die paar Kurzgeschichten, die ich von ihm kenne, aber seine Romane verfolgen mich in meinen Albträumen, weil sie so schrecklich langweilig sind. Lustigerweise ist Good Omens eines meiner absoluten Lieblingsbücher, aber das ist auch Co-written mit Terry Pratchett und die beiden haben einfach gut ihre Stärken ergänzt und davon abgehalten, sich ihren Schwächen zu ergeben -- d.h. während Gaiman Pratchett davon abgehalten hat das Werk zu vergeistigen und einen seiner "Wir unterbrechen den Humor für einen Lehrgang in Sozialer Gerechtikeit"-Anfälle zu bekommen, hat Pratchett Gaiman wohl dazu ermuntert, weniger langatmig, und humorvoll über Dinge zu schreiben, die Leute auch wirklich interessieren. ;) und dieser Exkurs in "warum Neil Gaiman bei Kurzgeschichten und Comics bleiben sollte" gehört hier jetzt auch nicht hin, aber ich fand's so passend, weil im Nachhinein deckt sich das Gefühl, dass ich beim Ansehen der Folge hatte, mit dem Gefühl , dass ich hatte, als ich American Gods gelesen habe, und der vierzigste Charakter mit einem ach-so-cleveren-Mythology-Gag-Namen aufgetreten ist -> :rolleyes: )

      eeeh, also, Wertung ja. "durchschnittlich" mit Tendenz zu ausreichend, weil das die goldene Mitte ist, und ich keine Ahnung hab, was ich von dieser Folge wirklich halte.


      In dem Sinne: Wenn ihr bis hierhin meinem entsetzlichen Geheule gefolgt seid, seid erlöst, ihr dürft euch jetzt auf den "negativ bewerten" Button stürzen. Have fun.


      Komohdo schrieb:

      Um den Abspann zu zitieren: Voice of House: Michael Sheen

      und jetzt kriege ich den Gedanken nicht aus dem Kopf, wie viel geiler der Charakter, ja, die ganze Folge gewesen wäre, wenn das ein anderer Sheen gewesen wär. *g*
    • und jetzt kriege ich den Gedanken nicht aus dem Kopf, wie viel geiler der Charakter, ja, die ganze Folge gewesen wäre, wenn das ein anderer Sheen gewesen wär. *g*

      WINNING!


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • Die Kritik an den Episodentitel verstehe ich nicht. Hat wirklich jemand den Titel wörtlich genommen? Wenn die tatsächliche Ehefrau des Doctors auftreten würde, hätte man das sicherlich nicht im Titel gespoilert. So wie man auch sagt "Mein Nachbar ist mit seinem Beruf verheiratet", ist der Doctor halt mit seiner Tardis verheiratet. Ich habe keine Probleme mit dem Titel.

      Was mich allerdings etwas störte, ist das:

      Der Doctor erwähnt einen anderen Timelord (The Corsair), der bei der Regeneration das Geschlecht wechselte. Dann haben sie jetzt diesen Quatsch tatsächlich offiziell gemacht.

      Und was die personifizierte, weibliche TARDIS betrifft, bin ich gespannt, ob sich Lawrence Miles zu Wort meldet. Ähnlichkeiten zu seiner Kurzgeschichte "Toy Story" und anderen Miles-Sachen sind schon erkennbar. "Toy Story" ist als Zugabe im Miles-Buch "Dead Romance" enthalten, jedenfalls in der Ausgabe, die ich besitze. Aber wie ich gerade auf einer anderen Seite lese, erschien die Kurzgeschichte zuerst in dieser Anthologie. Man beachte die Schlange, die sich selbst auffrisst:



      Würde mich nicht wundern, wenn Gaiman dieses Buch besäße. Allerdings ist dieses Schlangen-Symbol ja auch nicht so unbekannt. Aber ob nun von Miles inspiriert oder nicht, das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

      An RTD musste ich übrigens nicht denken, als ich die Episode sah.
      "I can’t think of any other fandom that assumes they have a canon when nobody has ever told them that they do. Especially since our show itself declares that it doesn’t now have, and probably never did have, a canon."
      - Paul Cornell

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Citizen Sam ()