6x05 - Gieriges Fleisch (The Rebel Flesh [Part 1])

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    • Eine Verständnisfrage:

      Wie verhielt sich das nun mit den Klonen vor dem SonnenTsunami?
      Waren das wirklich nur Fleischvehikel ohne eigenes Bewusstsein, die von den jeweiligen Originalen mental ferngesteuert wurden?
      Eigentlich wäre das nur logisch, denn das würde immerhin den Konflikt zwischen den beiden Fraktionen erklären, nachdem die Doppelgangers nach dem Tsunami mit eigenem Bewusstsein ausgestattet sind.
      Andernfalls wäre nämlich schon die Szene in dem Aufenthaltsraum mit der Dusty Springfield Platte und dem Kartenhaus nicht sehr plausibel, und genau so kam sie mir beim Ansehen allerdings auch vor!
      Die Klone machten nämlich auf mich vorher keineswegs den Eindruck, einfach nur unselbständig und ferngesteuert zu sein! In der Szene, als der Doctor, Amy und Rory kurz nach ihrem Eindringen in das Kloster von den Almoust People und deren Originalen in Empfang genommen werden, machen die Klone auf mich einen eher selbstständigen und unabhängigen Eindruck!

      Allerdings ist auch hier schon das Verwirrspiel zwischen Originalen und Kopien genauso unübersichtlich, wie in der ganzen restlichen Episode auch.

      Ich vermute mal, dass es sich mit dem Bewusstsein der Klone tatsächlich so verhält (sie bekommen es erst durch den Tsunami verpasst), dass aber die Verwirrung durch die ungeschickten Darstellungen und Erzählstrukturen entstehen (zumindest meine Verwirrung! 8) )

      Noch was: Kann sein, dass die Factory-Chefin zwei mal als Klon dabei ist? An einer Stelle schaut sie ihrem (offensichtlich durch das unfertige Gesicht als Klon erkennbaren) Klon hinterher, dann verdreht sie ihren Kopf um 90° - oder war das der Klon, der von einem zum nächsten Moment plötzlich doch ein fertiges Gesicht hatte? Absolut nicht nachvollziehbar!

      Wie gesagt, genau so was meine ich mit unübersichtlichem und schwer zu verstehendem Verwirrspiel.
      Verwirrung und Verwechslungen gehören bei Doppelgängern (ich benutze jetzt mal wieder das deutsche Wort dafür) storytechnisch dazu, trotzdem sollte der Zuschauer in der Lage sein, den Twists und Wendungen der Erzählung folgen zu können. Indem man einfach nur unübersichtlich erzählt, lässt sich ja aus allem ein Verwirrspiel gestalten, dazu braucht man dann keinen Doppelgänger-Plot mehr!
    • Anfangs haben sich natürlich die Gangers auch schon wie Menschen verhalten, weil in ihnen eben die normalen Menschen steckten. Da waren die Klone noch Avatare. Und die Chefin war nicht zweimal da; die echte Chefin ist die, die Rory und Klon-Jennifer nachschaut, wie auch um die Ecke schaut, als ihre Klonversion den Hals verdreht. In beiden Szenen ist es sehr dunkel, sodass man beim ersten Schauen erstmal denkt, es würde sich eigentlich um den Klon handeln, weil man auch noch dachte, die Klon-Chefin wäre sicherlich auch böse, und dass ist Dir sicherlich im Gedächtnis geblieben. Geht aber alles schon mit rechten Dingen zu.
    • Also mir hat die folge eigentlich sehr gut gefallen. Ich mach besonders die Mischung zwischen witzig und ziemlich düster. Ja, das war vielleicht etwas vorrausschaubar, aber es war meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt und da gehe ich doch mal lieber nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel". Ich fands jedenfalls sehr spannend und freue mich auf die nächste folge!

      Ein bisschen gestört hat mich, dass es von der Thematik noch sehr wie die Folge mit den Lizzard-Aliens (ich bin so ein Amateur :X) ist. Also schon wieder versucht der Doctor Frieden herzustellen, schon wieder geht alles schief weil eine blöde Kuh rumzicken muss.

      Ein Plus ist für mich auch, das Rory jetzt endlich auch mal was tun darf/kann/muss. Wenn ich es auch ein bisschen konstruiert finde, weil ich glaube dass es einfach benutzt wird um ihn und Amy auseinanderzubringen? naja mal gucken wo das alles hinführt. Richten kann man ja dann eh erst nach Teil2
    • Snuffkin schrieb:

      Ein bisschen gestört hat mich, dass es von der Thematik noch sehr wie die Folge mit den Lizzard-Aliens (ich bin so ein Amateur :X) ist. Also schon wieder versucht der Doctor Frieden herzustellen, schon wieder geht alles schief weil eine blöde Kuh rumzicken muss.
      Wenn ich das richtig mitbekommen habe, entstand der aktuelle Zweiteiler nach den gleichen Vorgaben von Steven Moffat für den gleichen Time Slot in der 5. Staffel wie der bewußte Silurians-Zweiteiler. Ich hoffe, man hat das gewonne Jahr dazu benutzt, daß Drehbuch nicht nur an die Staffel 6 anzupassen, sondern auch etwas zu variieren - Ansonsten kennen wir z. B. das Ende von Teil 2 bereits...

      Inhaltlich finde ich die Story jetzt nicht so innovativ. Doppelgänger sind ein sehr altes Motiv in der Literatur. Laut der englischen Wiki war Jean Paul mit der Komödie "Siebenkäs" 1796 derjenige, der dieses Thema in die moderne Literatur einführte. Laut deutscher Wiki war es Jean Pauls Freund E. T. A. Hoffmann der wenige Jahre später mit "Die Elexiere des Teufels" die erste Gothic Novel mit einem Bösen Doppelgänger schrieb. Mary Shelly damals als Übersetzerin tätig, nahm dann 1822 in einem Brief bezug auf die Doppelgänger-Thematik. Ihr Ehemann Percy baute die Doppelgängerthematik dann in den Prolog eines seiner Werke ein. Noch etwas später bedienten sich dann auch amerikanische Autoren wie Edgar Allen Poe dieses Themas.

      Das "The Rebel Flesh" in einem alten Kloster spielt, sehe ich als Anspielung auf die Ursprünge des Themas in der Dunklen Romantik an (insbesondere auf E.T.A. Hoffmanns "Die Elexiere des Teufels"). - Ähnliches gilt für die Anspielungen auf Mary Shellys "Frankenstein". Insofern bewegt sich diese Episode nicht nur stilistisch, sondern auch inhaltlich völlig auf der Linie der Doctor Who-Episoden der 70er Jahre - wenn ich die Umsetzung auch bisher für eher durchschnittlich halte.

      Nun ja. Mal sehen, wie dieses Verwirrspiel endet ...
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • Knuzi schrieb:

      Mal so in den Raum gestellt - die Bemerkungen "die Technik ist noch ganz neu" und ähnliche Anspielungen darauf, dass der Doc mehr über die Masse weiß...

      kanns eventuell sein, dass wir die Entstehung der Nesteen mitgekriegt haben? ^^

      Den Gedanken hatte ich auch. Das wäre wirklich ein absolut genialer Schachzug von Herrn Moffat, wenn sich das später herausstellen würde: der Doktor erlebt die Geburt eines seiner früheren Feinde. Wie damals bei den Daleks. Das wäre richtig klassisches DW! 8)

      Torian schrieb:

      Hmmmmmm. Ist es möglich, dass der doppelte Doctor, der Ganger-Doctor, unser zukünftiger Doctor aus The Impossible Astronaut werden könnte?

      Ist mir gerade mal spontan durch den Kopf gegangen. ;)
      Ja, das könnte durchaus sein. Aber dann müsste dieses "Fleisch", wie sie es nennen, nicht nur die Form, sondern auch die Regenerationsfähigkeit des Doktors kopiert haben, denn nach dem Schuss auf den Doktor sieht man den Beginn dieses Prozesses. Und die TARDIS, mit der dieser Klon seine letzten 200 Jahre gereist ist, müsste ebenfalls geklont worden sein. Ob das geht...

      Andersherum: sagt nicht die Wissenschaftlerin, daß diese Masse etwas bis auf submolekularer Ebene kopieren kann, inklusive aller Eigenschaften des Originals? Wenn ich das mit der Aussage von Herrn Smith in einem Interview kombiniere, daß wir den großen Bösewicht bereit in der ersten Folge der letzten Staffel (The Eleventh Hour) gesehen haben, jedoch nicht in seiner normalen Form... Hui, das lässt diese Aussage dann plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen... :ohm:

      Kaptain Knotter schrieb:

      Noch was: Kann sein, dass die Factory-Chefin zwei mal als Klon dabei ist? An einer Stelle schaut sie ihrem (offensichtlich durch das unfertige Gesicht als Klon erkennbaren) Klon hinterher, dann verdreht sie ihren Kopf um 90° - oder war das der Klon, der von einem zum nächsten Moment plötzlich doch ein fertiges Gesicht hatte? Absolut nicht nachvollziehbar!
      Meine Vermutung ist die, daß sich im zweiten Teil alle noch zu sehenden Personen als Klon erweisen und die Originale in der fehlenden Stunde während der Bewusstlosigkeit von irgend jemandem weg transportiert wurden.
      Wolfgang.
    • Ich hab mit durschnittlich gewertet.

      Positiv:
      + Schön, dass die Staffel endlich zeigt, wie sich die Charaktere in der Tardis häuslich einrichten
      + Rorys Entwicklung zum vollwertigen Companion
      + Matt Smith wird immer besser als Doctor bzw hält sein großartiges Niveau
      + Amy ist nicht mehr so sehr im Vordergrund der Action

      Negativ
      - Holzhammermethode um auf die Storyarc aufmerksam zu machen (Schwangerschaft/ Augenklappenfrau)
      - Amy verhält sich recht seltsam und "out of charakter" indem sie sich gegen die Gangers stellt
      - Cliffhänger war aber sowas von lahm und vorhersehbar
      - Als Sci-Fi fan hab ich den Doppelgänger/Clon- Plot nur wirklich zum x-ten male vorgesetzt bekommen. Daher finde ich auch die Moral und Ethik viel zu oberflächlich. Das müsste tiefer greifen um mich zu beeindrucken. So ist es nur eine 0/8/15 Story


      by the way:
      Seltsamerweise hatte ich bei dieser Folge extreme Verständnissschwierigkeiten. Eigentlich ist mein Englisch recht gut. Ist der Doctor eh immer eine Herausforderung, sprechen diesesmal alle rechtschnell und nuschelig. Erging es euch auch so?

      Die Schlussfolgerung, dass der Clondoc der ist, der in Episode 1 ermordert wird, liegt zu sehr auf der Hand, als dass sie wahr sein könnte. Ein typischer Moffatscher Kniff um uns in die Irre zu treiben m.E.

      Ich weiß nicht ob es Zufall ist, aber wird da versucht zwischen Jennifer und Amy eine gewisse Parallele zu ziehen (rote Stiefel)? Dann der Beschützerinstinkt von Rory und die Eifersucht von Amy...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Doctor_forever ()

    • Engelskrieger79 schrieb:

      Da die Folge ja in unserer Zukunft spielt, die Nesteen aber schon in unserer Vergangenheit da waren und imho NICHT Zeitreisen können, frag ich mich wieviel Sinn das machen würde...

      R:
      Wenn Du meinen Post aufmerksam gelesen hast, habe ich genau auf dieses Problem (Nesteens erster Auftritt 1970, gestrige Folge: 22. Jh) hingewiesen. Vielleicht hat ja der Proto-Doktor/die Plempewanne die Tardis nicht ohne Grund in der Erde verschwinden lassen, zumal der Doktor etwa bei Minute 35 sagt, dass er schon weiss wie das weitergehen wird und er das versuchen muss, zu verhindern. Kann natürlich sein, dass er damit eher die verhängnisvolle Gesamtsituation meinte, ich denke eher dass das ein Bezug in die Nesteen-Richtung sein soll.

      VLG
      s/tnd
    • Knuzi schrieb:

      Mal so in den Raum gestellt - die Bemerkungen "die Technik ist noch ganz neu" und ähnliche Anspielungen darauf, dass der Doc mehr über die Masse weiß...

      kanns eventuell sein, dass wir die Entstehung der Nesteen mitgekriegt haben? ^^

      Den Gedanken hatte ich auch. Das wäre wirklich ein absolut genialer Schachzug von Herrn Moffat, wenn sich das später herausstellen würde: der Doktor erlebt die Geburt eines seiner früheren Feinde. Wie damals bei den Daleks. Das wäre richtig klassisches DW! 8)

      Torian schrieb:

      Hmmmmmm. Ist es möglich, dass der doppelte Doctor, der Ganger-Doctor, unser zukünftiger Doctor aus The Impossible Astronaut werden könnte?

      Ist mir gerade mal spontan durch den Kopf gegangen. ;)
      Ja, das könnte durchaus sein. Aber dann müsste dieses "Fleisch", wie sie es nennen, nicht nur die Form, sondern auch die Regenerationsfähigkeit des Doktors kopiert haben, denn nach dem Schuss auf den Doktor sieht man den Beginn dieses Prozesses. Und die TARDIS müsste ebenfalls geklont worden sein. Ob das geht...

      Andersherum: sagt nicht die Wissenschaftlerin, daß diese Masse etwas bis auf submolekularer Ebene kopieren kann, inklusive aller Eigenschaften des Originals? Wenn ich das mit der Aussage von Herrn Smith in einem Interview kombiniere, daß wir den großen Bösewicht bereit in der ersten Folge der letzten Staffel (The Eleventh Hour) gesehen haben, jedoch nicht in seiner normalen Form... Hui, das lässt diese Aussage dann plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen... :ohm:

      Kaptain Knotter schrieb:

      Noch was: Kann sein, dass die Factory-Chefin zwei mal als Klon dabei ist? An einer Stelle schaut sie ihrem (offensichtlich durch das unfertige Gesicht als Klon erkennbaren) Klon hinterher, dann verdreht sie ihren Kopf um 90° - oder war das der Klon, der von einem zum nächsten Moment plötzlich doch ein fertiges Gesicht hatte? Absolut nicht nachvollziehbar!
      Meine Vermutung ist die, daß sich im zweiten Teil alle noch zu sehenden Personen als Klon erweisen und die Originale in der fehlenden Stunde während der Bewusstlosigkeit von irgend jemandem weg transportiert wurden.

      the next doctor schrieb:

      Wenn Du meinen Post aufmerksam gelesen hast, habe ich genau auf dieses Problem (Nesteens erster Auftritt 1970, gestrige Folge: 22. Jh) hingewiesen. Vielleicht hat ja der Proto-Doktor/die Plempewanne die Tardis nicht ohne Grund in der Erde verschwinden lassen, zumal der Doktor etwa bei Minute 35 sagt, dass er schon weiss wie das weitergehen wird und er das versuchen muss, zu verhindern. Kann natürlich sein, dass er damit eher die verhängnisvolle Gesamtsituation meinte, ich denke eher dass das ein Bezug in die Nesteen-Richtung sein soll.
      Das stimmt durchaus, aber Zeit ist bei DW mehr als relativ. Auch die Daleks kannten das Prinzip der Zeitreise ursprünglich nicht und haben es sich erst lange nach ihrer Entstehung angeeignet. Somit könnte es durchaus sein, daß dieses "Fleisch" später zum Nesteen wird und noch später entweder selber das Geheimnis der Zeitreise entdeckt oder, was wahrscheinlicher ist, sich von einer zeitreisenden Person als blinder Passagier mitnehmen lässt.
      Wolfgang.
    • Alsooo.
      Ich fand es echt toll! Die Folge hat mir sehr gut gefallen! Die Atmo war spitze! Die CGI war richtig toll.
      Die Dialoge waren nicht auf Moffats Niveau, aber die Atmosphäre hat mich mehr gepackt als in allen bisherigen Season 6 Episoden.
      Ich tendiere zu Höchstwertung. Mal den 2.Teil abwarten, und die 2.Sichtung.

      Die Musik Szene zu beginn war toll!
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Ich fand die Episode als Auftakt eines Zweiteilers ziemlich gut und interessant. Das Setting ist atmosphärisch, die Grundidee zwar nicht orginell aber ansprechend und die Figurenkonstellation erscheint ambivalent. Letztendlich geht es im Kern aber um den Doctor und dies lässt eine gute Ausgangslage für Teil 2 erahnen.

      Wir sehen in Teil 1, wie sehr der Doctor über den Dingen steht und hat dadurch stehts die Kontrolle über das Geschehen. Er weiß offensichtlich was passieren wird und kann dementsprechend reagieren. Er kann es sich auch leicht erlauben den Menschen einen "richtigen" Umgang mit ihren Doppelgängern vorzuschreiben.

      Der Doctor setzt dadurch einen hohen moralischen Standard an dem sich alle halten sollten, da so die noch unbekannte "schreckliche" Zukunft verhindert werden kann. Der Doctor kann sich dies auch erlauben, denn eigentlich scheint es ihn persönlich überhaupt nicht zu betreffen. Interessant wird es, wenn er jetzt selbst ein Teil des Problems wird und ich bezweifle, dass er seinen eigenen moralischen Standard letztendlich bei sich selbst und seinem eigenen Doppelgänger auch anwenden wird. In diesem Punkt erwarte ich sehr viel von der Fortsetzung und ich hoffe nicht, dass ich hier auf dem Holzweg bin und der zweite Teil in einen substanzlosen "Wir oder Die"- Actionplot übergeht.

      Jedenfalls sind das meine Gedanken nach dem ersten Anschauen der Episode.
    • Mir fällt leider überhaupt nichts positives zu der Folge ein ...

      Langweilige Charaktere, deren Schicksal einen kalt lässt, hangeln sich unmotiviert durch eine Handlung, die lediglich vom Drehbuch vorangetrieben wird. Dazu zuweilen auch noch widersprüchlich (die menschen und die Ganger haben die gleiche Persönlichkeit, aber die Chefin und ihr Ganger handeln total gegensätzlich). Garniert mit ausgelutschten Klischees wie dem Gewitter zur Erweckung des "Monsters".

      Oh, und der Schwangerschaftstest und die Augenklappen-Frau schauen kurz vorbei, um den genialen Story-Arc voranzutreiben (das war Ironie).

      Selten kamen mir 45 Minuten so kang vor. Da graut ir schon jetzt vor der nächsten Folge ... Schade, die vorangegangenen beiden Folgen, besonders "The Doctor's Wife" weckten schon den leisen Funken der Hoffnung in mir, "Doctor Who" könnte wieder eine gute Serie werden ...
    • Herr Duck schrieb:

      die lediglich vom Drehbuch vorangetrieben wird.
      Wo wird die Handlung denn überall "vom Drehbuch vorangetrieben"?

      Dazu zuweilen auch noch widersprüchlich (die menschen und die Ganger haben die gleiche Persönlichkeit, aber die Chefin und ihr Ganger handeln total gegensätzlich).
      Nein, die Chefin handelt genauso wie sie es immer gemacht hat. Das sagt sie auch selbst.

      Und auch Jennifer macht am Ende genau das, was sie auch als Kind gemacht hat. Sie passt sich der Situation an und wird "thougher" und "stronger". Ich sehe da noch keinen Widerspruch.
    • Joa, das war doch ganz gut. Mein Problem ist wohl, dass ich von der Folge viel erwartet habe. Das hat sich Matthew Graham aber selber eingebrockt und da muss er jetzt durch. :D
      Ich gebe auch zu, dass ich das ganze am Anfang nicht verstanden habe. Musste mir das erstmal erklären lassen, aber dann ging es eigentlich ganz gut mit der Folge. sicher ist sie kein Hit und man muss auch sicher den 2. Teil dazu erstmal abwarten, aber sie hat eine interessante Grundthematik, die mich doch anspricht. Erinnert etwas an Moon.
      Und ich finde es sehr gut, dass man Rory hier mal eine Bühne bietet, die nichts mit sterben zu tun hat, sondern ihn auch mal von einer anderen Seite zeigt. Dass Amy davon nicht begeistert ist versteht sich von selbst. In meinen Augen ist sie nicht out of Character, sondern mal so richtig dolle eifersüchtig und verhält sich deswegen so. Hinzu kommt wohl noch, dass der Doctor sie am Anfang mit seiner Aussage und dem ausdauernden Blick etwas verunsichert hat. Und warum habe ich das Gefühl, dass das Folgen hin und her schieben uns hier eine Verständnisfrage gebracht hat? Aber erstmal egal, weil das plottechnisch erstmal nicht so wichtig erscheint.
      Dass man mal wieder die Schwangerschaft und die Dame mit der Augenklappe eingebracht hat würde ich hier auch nicht kritisieren. Zumal der Doctor sich, wenn er mal nicht versucht ist die Welt oder jemanden zu retten, sich sehr damit auseinander setzt, weil er Amy sehr gerne hat und wissen will, was mit ihr los ist. Da erscheint es mir doch sehr logisch, dass er, während Amy und Rory Dart spielen, am grübeln ist. Die Augenklappenlady mag da vielleicht mehr plaziert wirken, aber da wir noch nicht wissen, was es mit ihr auf sich hat wage ich dieses Urteil nicht zu fällen.
      Zur Geschichte an sich kann ich eigentlich nicht viel sagen, weil sie sehr einfach gestrickt war. Der Doctor hat 2 wirklich tolle Szenen, als er registiert dass Rory weg ist und als seine Tardis im Boden versunken ist und er sie fragt, was sie da macht. Ach ja und seine Schuhfrage war auch sehr typisch für den 11.
      Ich warte ab, was nächste Woche passiert, würde der Folge aber schon mal 6,5 Punkte geben, habe aber mit gut abgestimmt, weil sie dann doch etwas über Durchschnitt für mich ist. Mir hat das insgesamt besser gefallen, als letzte Woche, was aber auch sehr an Rory liegt. Aber ich will in der nächsten Folge keinen Kuss sehen. Oder wenn dann nur einen zwischen dem Römer und der Rothaarigen.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Skeletor schrieb:

      Nein, die Chefin handelt genauso wie sie es immer gemacht hat. Das sagt sie auch selbst.
      Sie sagt es durchaus- aber sie handelt trotzdem anders. Während die menschliche Chefin durchaus eine Führungsperson ist und sich als Kriegstreiberin herausstellt, ist die künstliche im Vergleich zu Kunst-Jennifer sehr schwach und diejenige, die den Kampf gegen die Menschen als einzige hinterfragt.


      chandy schrieb:

      In meinen Augen ist sie nicht out of Character, sondern mal so richtig dolle eifersüchtig und verhält sich deswegen so.
      Ganz übel fand ich gleich am Anfang die Szene, in der sie sich in dem Stuhl in der Tardis zusammenkauert, weil alles etwas wackelt. Das kennt sie und diese Reaktion passt zu einhundert Prozent nicht. Sowas hat Susan gemacht. Aber sicher nicht Amy.
      €dit: Ok, es gab ne Anweisung durch den Doctor, die in die Richtung geht. Also kein Fehler vom Drehbuch her, sondern entweder Regie oder Karen Gillan.

      Zur Augenklappenfrau/ dem Schiebefenster: Im Vergleich zu den Cracks leider bisher ziemlich schlecht. Geht in Richtung der "Handlungsstränge" davor. Aber vielleicht entwickelt sich ja was. Allerdings hatten die Cracks in Folge 5 der 5. Staffel bereits eine besondere Bedeutung- vielleicht nutzt Moffat ja das gleiche Muster wieder. Wir werden sehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Scharfschütze ()

    • Mal ne Frage an die besser englisch-kundigen bezüglich der teilweise schwer verständlichen aussprache:
      Kann das evetnuell Walisischer Dialekt sein? speziell Jennifer und der Blonde Typ (der mit dem Sohn und dem Geburtstag,der dann mit seinem Ganger zusammen die Gänge abchecken wollte), beide erinnerten mich in der Aussprache an Gwen Cooper und mehr noch an ihren Mann. Und den Schwager von Ianto. Und da Torchwood in Wales spielt... (btw, so isses also, wenn ein Fremdsprachler Deutsch auf ner Schule gelernt hat und auf nen Bayern oder Rheinländer trifft. Autsch :) )

      Abgesehen von üblichen Doctor-Sprüchen, die immer fetzen, fand ich Rory ausserordentlich geschickt dargestellt. Er hat schliesslich als einziger die Perspektive vo beiden Seiten,er ist das Original udn erinnert sich daran,2000 Jahre lang ne Kopie gewesen zu sein. Da kann nicht jeder mithalten.

      P.S. weils weiter oben zu lesen war,der Bösewicht wäre in der 11.Stunde zu sehen gewesen: wenns nicht der Doctor selber war, und der Formwandler wohl auch nicht, bliebe da eigentlich nur noch Amy. Sagte der Silent nicht im zweiten Teil: "You will bring the silence"? Weil, Rory als Bösewicht ginge nicht so toll, und die Tante auch nicht.
      Und "the good looking one" wäre auch zu öde.

      Nachtrag:
      Scharfschütze meinte:
      " Ganz übel fand ich gleich am Anfang die Szene, in der sie sich in dem
      Stuhl in der Tardis zusammenkauert, weil alles etwas wackelt. Das kennt
      sie und diese Reaktion passt zu einhundert Prozent nicht. Sowas hat
      Susan gemacht. Aber sicher nicht Amy."

      Der Doctor sagte was recht schnell und unverständliches,was wie "Notlandepositionen einnehmen,wie knallen hart auf" oder so ähnlich interpretiert werden kann.
      Daher auch Rory,der verwirrte nach nem zweiten Sessel suchte udn sich dann zu boden hockte.
    • @ Scharfschütze

      Naja, der Doctor sagt ja irgendwas vonwegen das sie sich hinkauern sollen oder etwas in der Richtung, ich denke also das sich Amy daher so auf den Stuhl kauert.

      @ Den Spruch mit der losbrechenden Hölle

      Vielleicht war das eine Anspielung auf die Venedig Folge, da muss er doch auch auf einen Turm klettern usw.
    • Bleh. Das wäre dann also das neueste Werk des "Fear Her"-Hit-Autors. Viel erwartet hatte ich im Voraus ja nicht, da ich auch nicht fand dass seine Serie "Life on Mars" den dollen Knackarsch hatte dem andere ihr immer nachgesagt hatten. Aber eine zweite oder dritte Chance wollte ich ihm trotzdem ruhig mal geben. Eine andere Wahl hatte ich ja eh nicht.

      Und siehe da: Die ersten 15 bis 20 Minuten waren noch ganz in Ordnung. Nichts herausragendes vielleicht... aber immerhin konnte man es GUCKEN. Doch spätestens als der toilettenschlängelnde Jenniferkopf Rory entgegengruselte war ich komplett draussen. Neben dem Fenstersprung in "The End of Time", dem Myrka-Kickboxing in "Warriors of the Deep" und dem Olympiafeuer in "Fear Her" (da, schon wieder) einer der bescheuertsten Who-Szenen aller Zeiten.

      Nachdem ich dann 5 Minuten gebraucht habe um wieder in die Folge reinzufinden war es nur noch ödes, einen auf philosophisch machendes Geplänkel. Dann haben diese Kopiewesen halt auch ne Seele, na und? Und ob die "Echten" oder die "Kopien" nun am Ende die Oberhand gewinnen werden (oder eine Allianz dabei herauskommt) juckt mich nicht die Bohne.

      ...aber vielleiiiiicht hätte es mich jedoch jucken können wenn die Figuren und Dialoge einen Zacken knackiger gewesen wären. Aber das alles waren nur Standardfiguren die Standardphrasen von sich geben wenn sie im Standard auf Standardsituationen reagieren. Also genau das selbe was mich schon an Grahams "Life on Mars" so angeödet hat. Es passiert nur das Erwartete... und das finde ich leiderleider langweilig anzuschauen.

      Jetzt kann ich zwar immer noch sagen: "Mal sehen wie Teil 2 ausfällt, vielleicht wird der ja besser." ...nur ist der Punkt daß mich der zweite Teil überhaupt nicht interessiert.

      Öhmjoah. Gewählt habe ich dennoch nur die Vorstufe zu "schlecht" weil die Regie an sich gar nicht mal so übel war. Und wegen den ganz netten ersten 15 Minuten.
    • Scharfschütze schrieb:



      chandy schrieb:

      In meinen Augen ist sie nicht out of Character, sondern mal so richtig dolle eifersüchtig und verhält sich deswegen so.
      Ganz übel fand ich gleich am Anfang die Szene, in der sie sich in dem Stuhl in der Tardis zusammenkauert, weil alles etwas wackelt. Das kennt sie und diese Reaktion passt zu einhundert Prozent nicht. Sowas hat Susan gemacht. Aber sicher nicht Amy.
      €dit: Ok, es gab ne Anweisung durch den Doctor, die in die Richtung geht. Also kein Fehler vom Drehbuch her, sondern entweder Regie oder Karen Gillan.


      Ja gut, die Szene war an sich schon etwas merkwürdig, da hat es den Braten auch nicht mehr fett gemacht. Zumal das ja echt ein toller Notfallsitz ist. da kann man auch stehen bleiben und es sein lassen, wenn der Sessel aussieht, als stände er nur da und keinen Sicherheitsgurt hat. Das war ne Szene, die es nicht gebraucht hat und die in sich so unlogisch war, dass alles andere nur Beiwerk ist.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"