6x05 - Gieriges Fleisch (The Rebel Flesh [Part 1])

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    • Kaoru schrieb:

      Doch spätestens als der toilettenschlängelnde Jenniferkopf Rory entgegengruselte war ich komplett draussen. Neben dem Fenstersprung in "The End of Time", dem Myrka-Kickboxing in "Warriors of the Deep" und dem Olympiafeuer in "Fear Her" (da, schon wieder) einer der bescheuertsten Who-Szenen aller Zeiten.

      Nachdem ich als Interessierter der japanischen Filmkunst schon ganz ähnliches in "Uzumaki" und "The great Yokai War" gesehen habe, war die Szene für mich hingegen nun eine nette Anspielung an eben jene Filme.

      Das Problem liegt also ganz klar bei Dir. Guck mehr japanische Filme, sofort !
    • Viel herum gerenne, meist aneinander vorbei.
      Wirklich toll ist die folge tatsächlich nicht, man muss aber beachten, dass dies bereits der zweite Zweiteiler der Staffel ist, also so zu sagen das Staffel 6 Gegenstück zum Silurian-Zweiteiler der 5. Staffel.
      Ein paar Szenen sind wirklich, wie hier gerade gesagt wurde, recht unnötig und überflüssig, die Zeit hätte man mit besserem Füllen können, aber ich denke, dank der Rennerei, das die ohnehin viel zu viel Zeit hatten.
      Nun, ich hatte nicht viel erwartet, da auch der Trailer schon eher lahm war, daher kann ich mit der Folge gut leben.


      Solus schrieb:

      Kaoru schrieb:

      Doch spätestens als der toilettenschlängelnde Jenniferkopf Rory entgegengruselte war ich komplett draussen. Neben dem Fenstersprung in "The End of Time", dem Myrka-Kickboxing in "Warriors of the Deep" und dem Olympiafeuer in "Fear Her" (da, schon wieder) einer der bescheuertsten Who-Szenen aller Zeiten.

      Nachdem ich als Interessierter der japanischen Filmkunst schon ganz ähnliches in "Uzumaki" und "The great Yokai War" gesehen habe, war die Szene für mich hingegen nun eine nette Anspielung an eben jene Filme.

      Das Problem liegt also ganz klar bei Dir. Guck mehr japanische Filme, sofort !


      Oder im Pixar Film, "Die Unglaublichen". ;)
    • The Lone Dalek schrieb:

      @ Den Spruch mit der losbrechenden Hölle

      Vielleicht war das eine Anspielung auf die Venedig Folge, da muss er doch auch auf einen Turm klettern usw.


      Ich hatte auch schon dran gedacht, und mal nachgeschaut, glaub aber eigentlich nicht, dass er sich darauf bezieht:
      Zum einen fehlt der Wetterhahn, der Doctor klettert da "nur" auf einen normalen, unbehahnten Glockenturm, zum anderen (aber da kann ich mich irren, so gründlich hab ich die Stelle in Vampires of Venice und vor allem die Minuten davor nicht angeschaut) fehlt der Ausspruch, auf den er sich hier bezieht: dass er nie gedacht hätte, dass er das noch mal sagen wird.

      Einen kurzen Moment dachte ich an eine andere Kletterszene, mit 10thdoc , in The Idiot Lantern, aber da brauch ich wohl nicht nachschauen, das war ein Sendemast und definitiv kein Turm mit Wetterhahn! 8)
    • Scharfschütze schrieb:

      Aber der passte nicht zur sonstigen Charakterisierung der Pseudo-Jennifer. Generell ist dieser Charakter dermaßen inkonsequent geschrieben, dass es fast weh tut. Dann soll sie entweder die Vernünftige unter den künstlichen Leuten sein, oder die fiese Anführerin. Aber nicht je nach Laune und Verlangen des Drehbuchs beides.

      AL333 schrieb:

      Aber eins hab ich auch nicht verstanden: Wie konnte die Jennifer, die vorher noch total nett und schüchtern und alles war auf einmal gegen Ende so herzlos brutal sein...


      Es kam mir auch etwas übertrieben vor, aber es war zumindest eine gewollte Unterscheidung. Klon-Jennifer erzählte ja von ihrem "anderen Ich", "a stronger Jennifer, a tough Jennifer, she´d always lead me home." Wer weiß, vielleicht ist die Kleine tatsächlich schizophren, denn ein bisschen merkwürdig klang diese Kindheitserinnerung für mich schon. Aber noch hat sie nichts richtig Brutales getan, ich bezweifle, dass sie die echte Jennifer offscreen ausgelöscht hat.

      Solus schrieb:

      Was mir nicht so gut gefallen hat, war erstmal die Idee mit dem Sonnensturm und dass dadurch der Lebensfunke überspringt.


      Genau das machte für mich ein bisschen Classic-Feeling, die sonnenverwüstete Erde war ja immer wieder Thema.

      Kaptain Knotter schrieb:

      Wie verhielt sich das nun mit den Klonen vor dem SonnenTsunami?
      Waren das wirklich nur Fleischvehikel ohne eigenes Bewusstsein, die von den jeweiligen Originalen mental ferngesteuert wurden?


      So wie ich das verstanden habe: Vorher waren alle Fleischavatare, lediglich Erweiterungen der "wahren" Crew, quasi ferngesteuerte. Ausnahme Jennifer, die offensichtlich "in echt" auf den Doctor traf und dann in die Steuerungsrüstung zurückschlüpfte. Nachher traf der Doctor die echten Jimmy, Dickens und Buzzer, aber auf Jenniferganger und Cleavesganger.

      Sonic Screwdriver schrieb:

      Andersherum: sagt nicht die Wissenschaftlerin, daß diese Masse etwas bis auf submolekularer Ebene kopieren kann, inklusive aller Eigenschaften des Originals?


      Und der Dialog betonte, dass Buzzergangers Herz gestoppt wurde. Müsste also heißen, dass Doctorganger zwei Herzen hat und wahrscheinlich mehr ist als eine reine Fleischkopie.

      Scharfschütze schrieb:

      Sie sagt es durchaus- aber sie handelt trotzdem anders. Während die menschliche Chefin durchaus eine Führungsperson ist und sich als Kriegstreiberin herausstellt, ist die künstliche im Vergleich zu Kunst-Jennifer sehr schwach und diejenige, die den Kampf gegen die Menschen als einzige hinterfragt.


      Tut sie das? Alle waren ja vor Cleaves Elektroschock-Auftritt zum Dialog bereit, nachher kam von Cleavesganger nur ein leicht wehmütiges "Jennifer...". Fand nicht, dass sie sich sehr von den anderen abhob. Und dass die beiden so verschieden sind, kann man schon mit der unterschiedlichen Situation begründen. Die echte Cleaves ist ein Mensch, für die die einfache Lösung ist, ihr Gegenüber zu "dekomissionieren". Ihr Ganger hätte aber nichts davon, alle anderen einfach nur zu ermorden, sie will als Lebewesen akzeptiert werden und denkt wohl berechtigterweise, dass der Versuch, einen Dialog zu beginnen, vernünftiger ist.

      Noch ein paar Kleinigkeiten:

      Wie der Doctor und der Doctorganger nächste Woche zu unterscheiden sein werden, wurde praktischerweise schon gesagt: An Schuhen der Größe 10. Und ich gehe auch davon aus, dass die Husterei von Mr. "Ich durfte einen vollen Satz sprechen" Gaststar noch bedeutsam sein wird. Und ja, der Doctor weiß offensichtlich ganz genau Bescheid, was das "Flesh" ist. Und ich denke nicht, dass sich das "They´re coming back in a big way" nur auf die vier verbliebenen Gangers bezog.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • Eine solide Folge mit guter Ausgangsidee und schön anzusehendem Setting. Allerdings baut dieser Teil eigentlich nur das Setting auf für den nächsten Teil, in dem ich mir ein spannendes Kammerspiel erhoffe. Aber mal sehen wie das dann wird. Die neuen Charaktere finde ich logisch, da man natürlich jeder anders damit umgehen würde und vieles von der Perspektive abhängt, ob nun ein Mensch ist oder ein Ganger, auch die Wandlung von Jennifer als ängstliche Ganger zu einer rachsüchtigen Ganger, ist durchaus natürlich - aus Angst kann das schon mal passieren; das in die enge getriebene Tier quasi.
      Hervorzuheben finde ich sind noch die Masken sowie der Sturm, der schon wirklich stark aus. Etwas genervt hat mich Rory, da er doch etwas krass den Gutmenschen rauslässt und dabei sich nicht mal sonderlich mit den anderen, bis auf die letzte Szene, abspricht. Amy wurde gut gespielt, aber hatte erschreckend wenig Zeilen eigentlich. Der Doctor top wie immer - lustig fand ich das mit den Schuhen.

      Insgesamt bewerte ich die Folge mit Durchschnitt, da es eben mir einfach fast schon zuviel Aufbau für die nächste Folge und es sich dementsprechend schon tlws. zog. Identitätsmonologe hin oder her, ich fand die Szene schauspielerisch auch schwach, wenn auch okay geschrieben. Ich fand die Folge übrigens weder philosophisch noch sonderlich düster.
      Das war eine Mischung aus Angst und Bier.
    • Ich finde nicht, dass sich Amy merkwürdig verhält. Sie kauert sich ja nicht aus Angst zusammen, sondern um ihren Kopf zu schützen. Zumindest habe ich keinerlei Jammerei oder Schluchzen mitbekommen, vorher oder nachher. Also ich sehe da einfach jemanden, der gerade abstürzt und sich selbst schützt. Hab da gar kein Problem mit. Denn mal ehrlich, wie hätte sie denn sonst reagieren sollen? Wäre sie stehen geblieben, hätten hier Leute (zurecht) gemotzt, hätte sie sich nur festgehalten, hätten Leute gemotzt (warum hat sie sich nicht geschützt oder sonst was). Die Folge hat ihre Schwächen, aber sich über sowas zu beschweren ist jawohl Haarspalterei.

      Ich fand die Folge im Großen und Ganzen okay. Ich fand die Geschichte ganz gut. Abgesehen von Firefly sehe ich keine SciFi Sendungen, demnach habe ich mich an Klonen noch nicht satt gesehen und fand die Charaktere, ja, zweckmäßig. Sind halt standard. Aber was soll man denn bei fünf (zehn) Charakteren denn erwarten? Die werden ja schließlich in weiteren Folgen nicht mehr vorkommen, wozu dann eine Backstory und Verhaltensmuster, für die man pro Person eine halbe Stunde erzählen müsste.
      Die Folge ist meiner Meinung nach, durchschnitt, aber das heißt nicht, dass sie schlecht ist.
      Nur der Cliffhanger war viel, viel zu vorhersehbar. Aber auch hier, man kann das Rad eben nicht immer wieder von neu erfinden. Insofern, ich bin unterhalten worden, erwarte mir für die nächsten Folge aber mehr. Ich freue mich auf den nächsten Teil, damit das Rätsel gelöst wird, was der Doktor tun wird, aber fiebere ihm nicht entgegen, wie bei Impossible Astronaut/Day of the moon.

      Aber das ständig am Scanner rumhängen geht mir auch langsam auf die Nerven, sowie die Augenklappenfrau. Wenn sie wenigstens mal was sagen würde. Allerdings könnte es ja auch sein, dass Amy gelenkt werden soll und die Frau den Auftrag hat, immer mal wieder nachzusehen, ob sie auch in die Richtung/die Zeit geht, in die sie gehen soll. Zumindest würde mir das erklären, warum sie dann auch nie einen Satz sagt.
    • Goettrik schrieb:

      Das "The Rebel Flesh" in einem alten Kloster spielt, sehe ich als Anspielung auf die Ursprünge des Themas in der Dunklen Romantik an (insbesondere auf E.T.A. Hoffmanns "Die Elexiere des Teufels"). - Ähnliches gilt für die Anspielungen auf Mary Shellys "Frankenstein". Insofern bewegt sich diese Episode nicht nur stilistisch, sondern auch inhaltlich völlig auf der Linie der Doctor Who-Episoden der 70er Jahre - wenn ich die Umsetzung auch bisher für eher durchschnittlich halte.


      Tja, warum spielt dieser Zweiteiler in einem Kloster? Ich sehe das so: Die Leute in dieser Story erschaffen neue Menschen nach ihrem eigenen Abbild, sie spielen quasi Gott. Die Menschen, die von der Crew erschaffen wurden haben jedoch einen eigenen Willen und wenden sich gegen ihre Erschaffer. Es passt also thematisch ganz gut, dass das Ganze in ein Kloster verfrachtet wurde.

      Ich fand diese Folge wirklich interessant, will aber erst noch bis zum zweiten Teil warten bevor ich eine finale Wertung abgebe.
    • The Botch schrieb:

      Goettrik schrieb:

      Das "The Rebel Flesh" in einem alten Kloster spielt, sehe ich als Anspielung auf die Ursprünge des Themas in der Dunklen Romantik an (insbesondere auf E.T.A. Hoffmanns "Die Elexiere des Teufels"). - Ähnliches gilt für die Anspielungen auf Mary Shellys "Frankenstein". Insofern bewegt sich diese Episode nicht nur stilistisch, sondern auch inhaltlich völlig auf der Linie der Doctor Who-Episoden der 70er Jahre - wenn ich die Umsetzung auch bisher für eher durchschnittlich halte.


      Tja, warum spielt dieser Zweiteiler in einem Kloster? Ich sehe das so: Die Leute in dieser Story erschaffen neue Menschen nach ihrem eigenen Abbild, sie spielen quasi Gott.


      Ich glaube ja eher, dass die Kulisse recht billig war und so einen Hauch "gothic" miteinbringt. Bah.
    • Pascal schrieb:

      The Botch schrieb:

      Goettrik schrieb:

      Das "The Rebel Flesh" in einem alten Kloster spielt, sehe ich als Anspielung auf die Ursprünge des Themas in der Dunklen Romantik an (insbesondere auf E.T.A. Hoffmanns "Die Elexiere des Teufels"). - Ähnliches gilt für die Anspielungen auf Mary Shellys "Frankenstein". Insofern bewegt sich diese Episode nicht nur stilistisch, sondern auch inhaltlich völlig auf der Linie der Doctor Who-Episoden der 70er Jahre - wenn ich die Umsetzung auch bisher für eher durchschnittlich halte.


      Tja, warum spielt dieser Zweiteiler in einem Kloster? Ich sehe das so: Die Leute in dieser Story erschaffen neue Menschen nach ihrem eigenen Abbild, sie spielen quasi Gott.


      Ich glaube ja eher, dass die Kulisse recht billig war und so einen Hauch "gothic" miteinbringt. Bah.
      Nachdem ich das Confidential gesehen habe kann ich mir das kaum vorstellen, die haben ja irgendwie in 3-4 verschiedenen Burgen/Klöstern gedreht, je nachdem welcher Gebäudeteil am besten repräsentiert wurde. Also ich glaube nicht, dass es aus Geldgründen geschah.

      Grundsätzlich hat mir die Folge recht gut gefallen, was vielleicht auch daran lag, dass mich der Trailer nicht so umgehauen hatte und meine Erwartungen nicht zu hoch waren.
    • Rincewind schrieb:

      Nachdem ich das Confidential gesehen habe kann ich mir das kaum vorstellen, die haben ja irgendwie in 3-4 verschiedenen Burgen/Klöstern gedreht, je nachdem welcher Gebäudeteil am besten repräsentiert wurde. Also ich glaube nicht, dass es aus Geldgründen geschah.
      Möglicherweise doch. Wenn die staatlich sind, sollte die BBC kostenlos da rein dürfen, oder sehe ich da was falsch?
    • Scharfschütze schrieb:

      Rincewind schrieb:

      Nachdem ich das Confidential gesehen habe kann ich mir das kaum vorstellen, die haben ja irgendwie in 3-4 verschiedenen Burgen/Klöstern gedreht, je nachdem welcher Gebäudeteil am besten repräsentiert wurde. Also ich glaube nicht, dass es aus Geldgründen geschah.
      Möglicherweise doch. Wenn die staatlich sind, sollte die BBC kostenlos da rein dürfen, oder sehe ich da was falsch?


      Wenn man Geld sparen will, dann dreht man möglichst an einem Drehort und nicht an unterschiedlichen Orten. Ich habe das Confidential noch nicht gesehen, aber Außendrehs sind aufwendig und teuer und besonders dann, wenn man auch noch zwischen Locations hüpfen muss. Ich glaube daher auch nicht an irgendwelche Geldsparmaßnahmen. Die Drehortmiete dürfte dabei der geringste Kostenfaktor sein.
    • Ich habe mit ausreichend gestimmt, weil mich die Geschichte und ihre Personen komplett kalt gelassen haben. Die Geschichte war furchtbar vorhersehbar, auch ist irgendwie wieder jeder Stereotyp vertreten der in so eine Geschichte rein gehört (Eine aggressive Anführerin die Krieg will, ein Opfer mit dem man Mitleid haben muss und die beiden Mitläufer von denen ich schätze das nicht alle überleben werden). Ich habe mich teilweise wirklich gelangweilt bei all dem sinnlosen rumgerenne. Einzig Rorys mitfühlende Art hatte noch etwas tiefgehendes, ansonsten kratzt das ganze nicht mal an der Oberfläche. Wenigstens blieb in der Folge noch der berühmte Holzhammer weg, der uns bösen Zuschauern doch eintrichtern will, dass wir alles Leben zu schätzen haben müssen und das auch Klone nur Menschen sind usw.
      Und wenn ich mir den Teaser für nächste Woche ansehe, dass bin ich mir nicht mal sicher ob ich das noch gucken muss, oder ob ich nicht sowieso schon weiß wie das ganze weitergeht.

    • ein Opfer mit dem man Mitleid haben muss


      erstmal ist es häufig beabsichtigt, mit Opfern Mitleid zu haben ;)
      zweitmals wurde der Dame-Doppelgänger doch wieder gebrochen, als sie die treibende Kraft hinter der Rache wird. Ich finde es außerdem gerade interessant, wie sehr sich die beiden "Chefinnen" unterscheiden (das "Original" sehr aggressiv, die andere rational), obwohl beide die gleichen Erinnerungen haben.

      Ich fand die Folge im Grunde eher durchschnittlich, aber da ich Klon-Geschichten mag, vor allem die aufgeworfenen Diskussionen, was eine Person ausmacht (das körperliche, das geistige) und was individualität ist, habe ich sei mit gut bewertet. Gerade als ein Doppelgänger von der angeblich eigenen Tochter und dem Heimweh erzählte, entwickelte sich bei mir doch ein gewisses, storytragendes Mitgefühl. Während die letzte Folge mir etwas zu esoterisch war, hatte die mehr das Gefühl von Lem oder Asimov.
    • aber ich denke, dank der Rennerei, das die ohnehin viel zu viel Zeit hatten.


      Oder .... ;) sie mussten so viel rennen, weil ihnen die Darsteller sonst festgefroren wären - das ist nämlch die Folge, die während des Schneechaos letzten Winter gedreht wure, als England praktisch eingeschneit und zugefroren war und zu grossen Teilen komplett zum Stillstand kam (diverse Dreharbeiten von anderen Serien wurden gecancelt, nur das Doctor Who Team hat durchgehalten - aber bei heftigsten Schneestürmen und bitterer Kälte in insgesamt 6 ungeheizten Ruinen, Klöstern und Burgen drehen..... brrrr - kalt)
      Schätze Mal sie waren über jede Szene froh, die sie rennen durften - das hält wenigstens ein bisschen warm.
      Das Confidential ist diesmal wirklich zu empfehlen, wenn man einen Eindruck gewinnen will, wie hart und kalt die Dreharbeiten für diese Folge waren.
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Das spannende ist doch gerade, das die Klone und die Menschen, sich nicht wirklich gleich verhalten.
      Die Chefin sucht immer nach einem Ausweg und von Naturaus ist sie Aggressiv. So, die Klonversion sieht ihre "Hoffnung" aber im ruhig sein, während das Orginal es wie immer mit Gewalt versucht.
      Bei Jennifer ist es ganz anders, besonders weil wir ihr Orginal bis jetzt nicht mehr gesehen haben. Was mich dazu bringt, dass der Klon das Orginal umgebracht hat, da sie schlicht physisch stärker ist. Dazu kommt noch, dass die Klonversion absolut einen an der Murmel hat. Sie wurde von einer Frau abkopiert, die offensichtlich psychische Störungen hat. Was man in der Geschichte aus ihrer Kindheit ganz gut sehen kann.
      Ich finde es etwas schade, dass die Story um den blonde schlanke Kerl nicht ganz benutzt wird. Weil der Klon und er eben ihr Kind gleich stark lieben.

      Gut ist, dass der ungestüme schwarzhaarige Klone tot ist, da es so nur zu unnötiger Gewalt kommen würde und die Geschichte unnötig schnell machen müsste.

      Rory glänzt ihr und das er sich um Leben im allgemeinen sorgt kommt hier besonders stark raus, so wie es in der Folge davor, am ende halt angefangen hat. Er ist eben ein Krankenpfleger und unterscheidet bei Leben nicht. Was ihn spontan zu einem großartigen Begleiter macht, da der Doctor durchaus ähnlich tickt.

      Nun der Klon Doctor. Der Trailer verspricht viel Konflikt, aber wenn der Klon wirklich praktisch identisch mit dem Doctor ist, wissen wir, dass es eigentlich keinen Konflikt geben darf.
      Er ist ja der Doctor und versucht in erster Linie Probleme durch Reden zu lösen, danach kommen Tricks und zum Schluss Gewalt, auch im extremen, aber das ist immer die letzte Lösung.

      Ich gehe auch davon aus, das er mutwillig eine Klon Version von sich geschaffen hat, um die Situation zu lösen.
      Vielleicht hätten die Klone sonst, ja einen Krieg gestartet, von dem der Doctor weiß und ihn auf jeden fall verhindern will.

      Ich mag die Folge, aber sie brauch einen guten zweiten Teil, sie kann nicht für sich alleine stehe.
    • Starfury schrieb:


      Rory glänzt ihr und das er sich um Leben im allgemeinen sorgt kommt hier besonders stark raus, so wie es in der Folge davor, am ende halt angefangen hat. Er ist eben ein Krankenpfleger und unterscheidet bei Leben nicht. Was ihn spontan zu einem großartigen Begleiter macht, da der Doctor durchaus ähnlich tickt.


      Rory ist nicht nur Krankenpfleger. Rory weiß, wie sich das anfühlt. Er war als Auton doch nur Mittel zum Zweck und aus Plaste. Er hatte jedoch seine Gefühle für Amy und die haben ihn menschlich bleiben lassen. Er war ja auch kein Mensch mehr, fühlte sich jedoch wie einer. Hier liegen die Prallelen also noch vie enger zusammen, als ihn nur auf seinen Job zu reduzieren.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Hmm, so recht kann ich die Folge nicht einordnen. Ehrlich gesagt habe ich mich teilweise sogar ziemlich gelangweilt und fand das ganze sehr unspektakulär. Ich habe das ganze erst einmal darauf zurückgeschoben, dass ich doch recht müde war, als ich die Folgen gesehen habe und dementsprechend nicht alles wirklich mitbekam, zumal die Gueststars alle so einen reizenden Dialekt gesprochen haben, dass ich teilweise nur die Hälfte verstand. Dementsprechend wenig hat mich ihr Schicksal/handeln berührt, da ich einfach keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Doch wenn ich das hier so lese, hat das wohl nicht unbedingt an meinen Sprachproblemen gelegen ;) .

      Die Jennifer-Ganger fand ich übrigens auch sehr inkonsequent erst schien sie das Gewissen der Truppe zu werden und zum Schluss schwang sie sich zum Racheengel auf, hmm schade eigentlich. Sie war die einzige, die ich wenigstens ein bisschen interessant fand.

      Ansonsten, ja das Setting der Folge war nett, ich mag düstere verlassene Burgen. Würde mich mal interessieren welche Castle Ruine von Wales dafür wieder herhalten musste :) , habe ja schon überlegt, ob die Burg am Anfang, die auf der Insel St. Michaels Mount bei Cornwall ist, ich denke aber nicht.
      Rory hat mir wieder sehr gut gefallen, da er nicht nur Initiative übernahm, sondern auch nach Jennifer suchte, obwohl Amy und der Doctor dagegen waren. Zeigt, dass er durchaus auch seinen eigenen Kopf durchsetzen kann :) .
      Es gab auch wieder ein paar nette Doctor-Momente, z.B. als er in die Säure trat und sich somit auch die Suche nach ein paar neuer Schuhe begeben musste.

      Aber das war es auch schon, ich habe trotzdem mal mit einem befriedigend abgestimmt, da ich einfach auf den zweiten Teil hoffe und vielleicht war ich gestern abend ja wirklich schon zu müde zum gucken.
      Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
      (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)