6x07 - Demons Run (A Good Man Goes To War)

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    • Das Prequel zu dieser Folge verriet ja schon so einiges über die Geschenisse in der nachfolgenden Geschichte und dennoch war es ganz interessant. Dieser blaue Dorium kam mir bekannt vor aber ich konnte ihn nun keiner vorigen Folge zuordnen.

      Dass die echte Amy von dieser Frau mit der Augenklappe, namens Madame Kovarian, irgendwo gefangengehalten wurde, habe ich mir ja schon gedacht. Spätestens seit dieser Doppelfolge mit diesen Fleischwesen. Nun sollte man also endlich den Aufenthaltsort von Amy und ihrer Tochter Melody erfahren: Demons Run, ein Asteroid, der im 52. Jahrhundert als Stützpunkt einer Allianz zwischen der Neuen Kirche und den Kopflosen Mönche diente.
      Die Organisation der Neuen Kirche hatte ja bereits in dem Engel-Zweiteiler ihren Auftritt. Doch die Mönche waren neu. Ziemlich finstere Gesellen, diese Kopflosen Wesen in ihren dunklen Kutten und mit diesen leuchtenden Schwertern. Mit denen ist wohl nicht zu spaßen. Was wohl sonst deren Aufgabe im Universum ist, wenn sie nicht gerade hinter dem Doctor her sind?

      Madame Kovarion schien jedenfalls die Anführerin dieser Allianz zu sein. Sie plante Melody als Waffe gegen den Doctor einzusetzen und nahm Amy deshalb die Kleine ziemlich schnell nach der Geburt weg. Der Doctor hatte natürlich bereits einen Befreieungsplan und versammelte einige seiner alten Mitstreiter um sich. Sie alle schuldeten ihm noch einen Gefallen. Zu diesem Trupp gehörten der Sontaraner Kommander Strax, der blaue Händler Dorium, die Silurianer-Kriegerin Vastra und deren Frau Jenny, die Piratencrew aus einer früheren Folge, einige Silurianer-Soldaten und sogar die Jadoon. Keine Ahnung, ob ich da nun wen vergessen habe. Es tummelten sich allerhand verschiedene Charaktere auf diesem Stützpunkt herum.
      River Song sollte ebenfalls helfen, doch sie verweigerte sich, da sie bereits wusste, was auf Demons Run geschehen würde.

      Mithilfe eines ziemlich raffinierten Plans verschaffte sich der Doctor mitsamt seinem Trupp Zugang zum Stützpunkt. Madame Kovarin verließ diesen jedoch mit dem Baby und stellte dem Doctor mit all ihren Aktionen eine Falle. Sehr von sich überzeugt, tappte der Doctor schnurstracks in die Falle und somit in sein kleines Unglück. Wahrlich sein Aufstieg und sein Fall. Die Leute in dieser Zukunft fürchteten ihn nämlich so sehr, dass sie ihn bekämpfen wollten. Und er begriff erst ziemlich zum Schluss, welche weitreichenden Folgen seine Handlungen aus seiner Vergangenheit hatten. Na ja, ob er drauß gelernt hat, bleibt abzuwarten. Jedenfalls verspricht diese Entwicklung noch ganz interessant zu werden.

      River Song war also Melody und somit die Tochter von Rory und Amy. Zugegebenermaßen war diese Auflösung für mich keine so große Überraschung, da ich das bereits vermutete. Was habe ich mich gefreut, als dieser Fakt "offenbart" wurde. Allerdings fand ich es trotz Zeitreisemöglichkeit extrem befremdlich, dass Melody/ River älter war, als ihre Eltern. Zumal sie in dieser Situation viel reifer, erwachsener usw. wirkte. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Vorher war das irgendwie ganz ok, dass es war, wie es war.
      Dieser Halbmensch-HalbTimeLord-DNA-Kram wurde immerhin auch erklärt. War meiner Meinung zwar etwas sehr weit zurecht gesponnen aber passte schon so.
      Was mich aufhorchen ließ: River erzählte zu Beginn, als Rory sie im Gefändnis rekrutieren wollte, dass es den Doctor in einer Realität 2x gegeben haben soll und zwar an einem ihrer Geburtstage. Ich kann mich jedoch an keinen solchen Augenblick erinnern und tippe mal darauf, dass das in einer zukünftigen Folge passieren wird. Fänd ich zumindest interessant.

      Was mich an dieser Geschichte so gar nicht überzeugte war Amys Rolle oder Karens Schauspiel. Keine Ahnung, ob es an der Darstellung oder am Schauspiel lag. Des Öfteren hätte ich Amy am liebsten geschüttelt. Irgendwie wünschte ich mir ständig andere Reaktionen von ihr in dieser recht heiklen Situation.
      Selbst Rory schien mir zwischendurch etwas neben der Spur. Und warum er am Anfang noch auf die Cyberman traf, wurde zwar erklärt aber fand ich merkwürdig und überflüssig. Für diese paar Sekunden hätte man die Cyberman nicht gebraucht.

      Diese Lorna Buckett wirkte für mich, wie ein extra für diese Story geschaffener Charakter. U.a. weil man sich am Ende ihrer entledigte. Sie stickte diesen Gebetsstern mit Rivers Namen, traf kurz auf den Doctor, dem sie als Kind bereits begegnet war, und starb dann, als sie für ihn und seine Freunde kämpfte. Sie war nicht die einzige. Dorium verlor seinen Kopf und Strax schien ebenfalls gestorben zu sein. Am Ende ließ der Doctor seinen gesamten Trupp zurück und machte sich vergnügt und recht zielsicher auf die Suche nach dem Baby.

      Alles in allem gefiel mit diese Folge ganz gut, denn der ein oder andere Handlungsstrang wurde beendet oder zumindest interessant weitergeführt. Es war spannend und mit dem Zwist am Ende, als Amy bloß ein Fleischbaby in den Armen hielt, hatte ich absolut nicht gerechnet. Im Nachhinein gab es zwar jede Menge Andeutungen dafür aber im Affekt war ich baff.

      Eine Frage blieb mir aber dennoch zu unbeleuchtet: Wer oder was war der päpstliche Großrechner? Ist das der Chef von den Kopflosen Mönchen? Oder von dieser Neuen Kirche? Ich bin gespannt, ob und wann dieses Geheimnis gelüftet wird.