6x09 - Nacht der Angst (Night Terrors)

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    • happy schrieb:

      Ich habe mal eine etwas provokante These: Jeder, der die Folge als schlecht bewertet ist zu "erwachsen", kann sich also nicht mehr in die Gedankenwelt eines Kindes hineindenken. Man sagt ja auch nicht, dass das Bilderbuch "Wo die wilden Kerle wohnen" langweilig ist ;)


      Vielleicht haben die anderen schon ein soo fortgeschrittenes Alter, dass sie sich aufgrund von beginnendem Alzheimer bereits wieder an der Folge erfreuen können. ;)
    • also, ich fand die folge gut. bei mir ist gruselstimmung aufgekommen(aber seit dead space hab ich eh ne phobie gegen kinderlieder). die characktere waren in ordnung und der doctor super. allerdings finde ich, dass man am verhalten von rory und amy merkt, dass die folge früher hätte kommen sollen. immerhin haben sie gerade erst ihr kind verloren. gut, man könnte jetzt auf die tatsache hinweisen, dass sie die kindheit von mels ja erlebt haben, aber ein bisschen mehr wäre da schon drin gewesen.

      von mir also ein "gut", für eine besserere variante von "fear her".




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Hehe, ich finde es schön, dass man der These mit Humor begegnet :) .

      Auch wenn ich die Kritik an der letzte Folge nachvollziehen konnte (nicht teilen ;) ), verstehe ich es hier teilweise nicht. Wie bereits beschrieben ist das Ende z.B. für mich folgerichtig, weshalb die Kritik daran für mich so wirkt, als ob man den Hintergrund der Folge nicht sehen möchte. Ich sehe auch nicht, dass das Kind nervig wäre. Für mich ist es Rahmen seiner Angst eher ein herzlich normales Kind, dass sich nicht altklug verhält, und in der eigenen Phantasiewelt gefangen ist. So sind die angsteinflößenden Faktoren aus der Sicht des Kindes dargestellt, weshalb z.B. die Oma mit ihrem Keuchen eher comichaft ist.
    • TARDIS schrieb:

      Außerdem wundere ich mich darüber, dass die Melody / River Geschichte ad acta gelegt zu seien scheint. Die 'Ponds' haben ihr Kind verloren... da würde ich schon irgendwie erwarten, dass ihnen daran gelegen ist dieses wiederzufinden... für mich ist es unglaubwürdig, dass Eltern über den Verlust eines Kindes nach 3 Monaten (?) hinweg sind und fröhlich weiter auf Abenteuerreise gehen.


      Prinzipiell gehört die Folge nicht dahin, das wissen wir ja alle, aber das mal außen vorgelassen… woher weißt du das?
      Der Doctor empfängt ein Notsignal, natürlich hat das Vorrang gegenüber einer recht ziellosen suche nach Melody. Wir sehen ja nicht, was sie gemacht haben, bevor der Doctor das Signal bekam.
    • Auf diese Folge habe ich lange gewartet. Moffat's kleine Kinderschreck-Stunde und sein Spiel mit den Ängsten von Kindern. Die bösen Monster im Schrank. Das sie aber von Mark Gatiss überrascht mich, denn sie hätte auch von Steven Moffat persönlich sein können. Sie ist gruselig (in Kinderaugen sicherlich mehr) und für die kurze Zeit recht unterhaltend gewesen. Das einzige Negative ist Rory's Reaktion, als Amy zu einer Puppe verwandelt wurde. Der gute Mann liebt seine Frau doch irgendwie nicht so dolle. ;) Für mich ist es die beste Gatiss-Folge nach Victory of the Daleks und The Unquit Dead.

      Pro:
      - Die Handlung und Idee
      - Der Doctor als Retter
      - Das Puppenhaus
      - Rory und Amy im Zusammenspiel (Ausnahme siehe Contra)
      - Vater Alex (Daniel Mays)
      - Die lebenden Puppen und ihr Gekicher
      - und und und

      Contra:
      - Rory lässt es zu, dass Amy zur Puppe wird :D

      Meine Punktevergabe: 9/10 Punkte.

      Eine kleine Randbemerkung bzgl. diesem Threads:
      Sind hier im Forum auch Kinderhasser tätig? ;)

      Gruß
    • Ich fand die Folge gut, war mal wieder was anderes und ein kleines Schmankerl abseits des roten Fadens...erfrischend.

      Die Puppen fand ich prinzipiell gut und auch ein bisschen creepy, trotzdem fand ich das ganze Setting in dem Puppenhaus im Schrank etwas unkreativ, da hätte man mehr rausholen können.
      Trotzdem eine solideFolge, auch für die jüngeren Zuschauer finde ich.
    • Torian schrieb:

      Das einzige Negative ist Rory's Reaktion, als Amy zu einer Puppe verwandelt wurde.

      Bei mir war‘s genau anders rum.
      Als sie verwandelt wurde und er stehen blieb, dachte ich, „Lauf weiter Idiot, kannst eh nichts mehr machen!“.
      Oder meinst du davor, dass er besser sie hätte vorgehen lassen? Okay, das hätte er vielleicht tun können.
    • Schlaubi schrieb:

      TARDIS schrieb:

      Außerdem wundere ich mich darüber, dass die Melody / River Geschichte ad acta gelegt zu seien scheint. Die 'Ponds' haben ihr Kind verloren... da würde ich schon irgendwie erwarten, dass ihnen daran gelegen ist dieses wiederzufinden... für mich ist es unglaubwürdig, dass Eltern über den Verlust eines Kindes nach 3 Monaten (?) hinweg sind und fröhlich weiter auf Abenteuerreise gehen.


      Prinzipiell gehört die Folge nicht dahin, das wissen wir ja alle, aber das mal außen vorgelassen… woher weißt du das?
      Der Doctor empfängt ein Notsignal, natürlich hat das Vorrang gegenüber einer recht ziellosen suche nach Melody. Wir sehen ja nicht, was sie gemacht haben, bevor der Doctor das Signal bekam.

      Ähm wieso? Ich wusste es jedenfalls nicht. Habe es eben ein paar Posts weiter oben gelesen und finde das erklärt ne Menge.

      Meiner Meinung nach ist das mit dem verschwundenen Kind ein sehr tückischer Plot, denn Moffat da in den Ring geworfen hat. Es ist nicht normal, dass Eltern sich nicht Tag und Nacht darum bemühen würden ihr Kind wiederzufinden - andererseits können sich jetzt natürlich nicht die kompletten restlichen Folgen der Staffel ausschließlich um das Auffinden von Melody drehen... Sie sofort zu finden geht natürlich auch nicht, sonst würde ja der ganze Anfang der Staffel sinnlos werden... tja. :schulter:

      Das mit den Timelines ist natürlich so eine Sache, andererseits werden Eltern kaum so denken - wenn sie normal ticken werden sie ihr Kind wiederhaben wollen. Ich glaube kaum dass man sie schulterzuckend ihr Kind aufgeben und sagen, ach nein, wenn wir sie jetzt suchen bringt das zu viele Zeitlinien durcheinander. Das mag zwar von außen betrachtet stimmen, wird aber Eltern m. E. nicht von der Suche nach ihrem Kind abhalten... aber gut, es geht um fiktive Charaktäre. ;)

      Wenn man Meldody mit einem Satz erwähnt hätte, was weiß ich, wenn Scann XY durchgelaufen ist wissen wir mehr o. ä., wäre ja gar kein großer HÄ? Effekt bei mir entstanden...

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Meiner Meinung nach ist das mit dem verschwundenen Kind ein sehr tückischer Plot, denn Moffat da in den Ring geworfen hat. Es ist nicht normal, dass Eltern sich nicht Tag und Nacht darum bemühen würden ihr Kind wiederzufinden - andererseits können sich jetzt natürlich nicht die kompletten restlichen Folgen der Staffel ausschließlich um das Auffinden von Melody drehen... Sie sofort zu finden geht natürlich auch nicht, sonst würde ja der ganze Anfang der Staffel sinnlos werden... tja. :schulter:

      Das mit den Timelines ist natürlich so eine Sache, andererseits werden Eltern kaum so denken - wenn sie normal ticken werden sie ihr Kind wiederhaben wollen. Ich glaube kaum dass man sie schulterzuckend ihr Kind aufgeben und sagen, ach nein, wenn wir sie jetzt suchen bringt das zu viele Zeitlinien durcheinander. Das mag zwar von außen betrachtet stimmen, wird aber Eltern m. E. nicht von der Suche nach ihrem Kind abhalten... aber gut, es geht um fiktive Charaktäre. ;)


      Das sehe ich genauso. Dem ganzen Handlungsstrang geht sehr viel dadurch verloren, dass die Eltern so wirken, als würde ihnen das Schicksal ihres Kindes im besten Falle eine Unannehmlichkeit. Da verreckt die Handlung auf halber Strecke und Moffat traut sich nicht, die Konsequenzen dessen zu zeigen, was er selbst ins Drehbuch schreibt. Alles ruft ja immer nach Charakterentwicklung, aber das ist hier auf dem Niveau der 70er Jahre.

      Und wenn jetzt wieder irgendjemand sagt "Das ist aber eine Kindersendung" etc, dann erwidere ich schonmal vorher: Dann sollte Moffat von vornherein nur solche Handlungen einbauen, die er auch im Rahmen einer Kindersendung umsetzen kann.
    • toberman schrieb:

      Das sehe ich genauso. Dem ganzen Handlungsstrang geht sehr viel dadurch verloren, dass die Eltern so wirken, als würde ihnen das Schicksal ihres Kindes im besten Falle eine Unannehmlichkeit. Da verreckt die Handlung auf halber Strecke und Moffat traut sich nicht, die Konsequenzen dessen zu zeigen, was er selbst ins Drehbuch schreibt. Alles ruft ja immer nach Charakterentwicklung, aber das ist hier auf dem Niveau der 70er Jahre.


      Viele rufen aber auch wieder nach den Einzelepisoden. Man kann Moffat sicher Inkonsequenz vorwerfen, aber der Mann versucht gerade einen durchaus komplizierten Storyarc mit umgedrehter Erzählweise durchzubringen und noch Raum für Einzelabenteuer zu lassen. Das funktioniert dann auch nur, wenn er den Storyarc ab und zu einfach komplett ignoriert. Solche Episoden wie "Night Terrors" beschäftigen sich dann auch wirklich so gut wie überhaupt nicht mit den Hauptcharakteren und deshalb sehen wir auch keine wirkliche Charakterentwicklung was irgendwie ausgeschlachtet wird. Ist sicherlich ein berechtigter Kritikpunkt, aber letztendlich ist das typisch für Doctor Who, wo nun mal keine wirklichen Charakterveränderungen vorkommen.

      Diese Episode besitzt natürlich noch den mildernden Umstand, da sie ja ursprünglich überhaupt nicht in diese Staffelhälfte hätte ausgestrahlt werden sollen und erst nachträglich verschoben wurde. Natürlich fällt dadurch auch auf, dass sich die Figuren unter Moffat nicht wirklich groß, sondern höchsten subtil, verändern.

      Zur Episode an sich:

      Ich fand sie ganz okay. Sicherlich viel Standardzeugs drin, aber strukturell habe ich auf den ersten Blick nicht viel daran auszusetzen. Die Geschichte macht durchaus Sinn und verfolgt letztendlich auch konsequent ihren Weg bis hin zum logischen Happy End. Die Figuren haben ihre Funktion und ich fand sie auch interessant in Szene gesetzt. Zumindest in unserer Gruppe kam zeitweise Gruselfeeling auf und die Episode funktioniert diesbezüglich dann wohl auch bei Erwachsenen.

      Letztendlich ist die Episode nicht wirklich wahnsinnig spannend, aber auch nicht uninteressant. Ich habe mich auch nicht wirklich nach dem Storyarc gesehnt und mich einfach mal auf das Kasperletheater eingelassen.

      Ich mochte es, dass die Episode für Kinder eben doch eine sehr lobenswerte Botschaft vermittelt. Man sollte sich eher seinen Ängsten stellen und über Probleme reden, anstatt sie in den Wandschrank (Hitler ick hör dir trapsen!) zu verfrachten.

      @toberman: Über die Verschiebung wurde natürlich berichtet. Letztendlich muss man aber akzeptieren, dass es diesen Umstand gab und Gatiss z.B. einfach nicht darauf eingegangen sein kann, da die Episode zum Zeitpunkt der Verschiebung bereits abgedreht war. Ein reingepopeltes "Hach wir müssen Melody finden", wäre genauso kritisiert worden.
    • Der arme Mann. Nee, ich gehöre nicht zu den Leuten, die ständig Entschuldigungen suchen, warum dieses oder jenes nicht sein könne etc. Und wenn in doctor who keine Charakterentwicklungen vorkommen, dann darf man eben keine Handlungen schreiben, bei denen "Charakterentwicklungen" unvermeidlich wären.

      Wenn Moffat in der Vorwoche diesen handlungstechnisch überflüssigen Nazi-Hintergrund weggelassen hätte, hätte er Sendezeit genug gehabt, sich dem Innenleben der Elten zumindest ansatzweise zu widmen. Dann würde das mit der Einzelepisode auch besser funktionieren.

      edit: und die meisten Zuschauer lesen auch keine Mitteilungen zu doctor who. Da muss man mal von seinem eigenen Interesse abstrahieren.
    • toberman schrieb:

      Der arme Mann. Nee, ich gehöre nicht zu den Leuten, die ständig Entschuldigungen suchen, warum dieses oder jenes nicht sein könne etc. Und wenn in doctor who keine Charakterentwicklungen vorkommen, dann darf man eben keine Handlungen schreiben, bei denen "Charakterentwicklungen" unvermeidlich wären.
      Sei mir nicht böse endar, aber ich habe keine Lust diese Diskussion auch in diesem Forum zu führen. ;)
    • Schlaubi schrieb:

      Das ist Episode 3. Zu dem Zeitpunkt hatte Amy noch kein Kind.

      Ja, das habe ich dann in den folgenden Posts auch erfahren... das wusste ich aber noch nicht zu dem Zeitpunkt als ich die Episode gesehen habe und danach den ersten Beitrag schrieb. Wie ich ja schon weiter oben bemerkte, erklärt dass so einiges. :)

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Ich glaube, was viele einfach vergessen ist, dass Amy für ihr empfinden nicht wirklich schwanger war... Sie war mit dem Doctor Unterwegs, wachte auf und es kam ein Kind aus ihr raus. Dann war sie mit dem Kind ein paar Tage zusammen (und in wie weit, weiss man auch nicht genau) bevor es ihr wieder weg genommen wurde. Das die Mutter Gefühle da vielleicht ein wenig geringer sind als nach 9 Monaten Schwangerschaft finde ich da recht verständlich. Zumal die große Sorge um Melody und der Wille sie Aufwachsen zu sehen im Preview zu "let's kill Hitler" sehr deutlich kommuniziert wurde. Ebenso wie die "Lösung" (wenn man das so nennen will), dass sie sie haben aufwachsen sehen... (finde ich persönlich schwach, ist aber nichtsdestotrotz ebenfalls "DA")...

      R: