6x10 - Warten in der Ewigkeit (The Girl Who Waited)

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    • 32x10 / 6x10 - The Girl Who Waited

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      Inhalt findest du im Guide: drwho.de/drwho/index.php?id=inhalt/003-guide/11doc/24
      Trailer: drwho.de/media/trailer/trailer_32x10.avi (720p HD) (1080p HD)

      Schreibt eure Meinung zur zehnten Episode der 6. Staffel: "The Girl Who Waited".
    • Mhm, der Ersteindruck: Gegen Ende hin ziemlich klasse.

      Der Anfang war irgendwie etwas "meh" und die Episode braucht ein bisschen um Fahrt aufzunehmen. Aber vor allem in der zweiten Hälfte war die Episode richtig gut. Vor allem die Charaktermomente überzeugen.

      Durch das ganze Timey Wimey gab es zwar einige Logikproblemchen, aber im Großen und Ganzen eine gut erzählte Geschichte und wir erfahren dann auch endlich mal etwas mehr von Amy und Rory.

      Mein größter Kritikpunkt an dieser Episode ist dann der Screwdriver von Amy. Warum kann die sowas bauen? Entweder ich habe da etwas nicht mitbekommen oder es ist doch etwas zu unglaubwürdig.

      Und beim Ende soll noch jemand sagen, dass es unter Moffat keine Emotionen gibt. ;) Ich fand Karen Gillian ziemlich überzeugend als ältere Version der sonst so hibbeligen Amy und Arthur Darvill sorgt für die nötigen Emotionen in diesem Dilemma.

      Ich bin auch froh, dass es dieses Mal auch kein richtiges Happy End gegeben hat. Davon könnte es durchaus mehr in Docotor Who geben.



      Achja und dieses Mal gab es dann überhaupt keine Anspielung auf den Storyarc. Das dürfte einige sicherlich freuen. ;) Aber die berühmten Catchphrases waren dieses Mal trotzdem wieder dabei. :P

      Zum Confindential: Diese Woche war es ja irgendwie sehr offensichtlich welche Passagen für den Cutdown geschnitten werden. :whistling:
    • Mir hat diese Folge sehr gefallen. Die Dialoge zwischen den beiden Amys sowie Rory und Amy waren sehr berührend und bewegend. Und auch die kleinen lustigen Momente wie der Rory-Roboter oder die Brillengläser (die ältere Amy sah mit der Brille wie ein Little Britain Charakter aus :D) fehlten nicht. Herrlich fand ich auch das die Tardis überhaupt keine Lust auf Doppelgänger hatte und sich einfach zwischendrin mal so eben aus der Affäre gezogen hat.

      Was mir auffällt, ist die Tatsache, das das jetzt schon die zweite Folge mit einem sehr surrealen Hintergrund war und die nächste Folge scheint auch wieder sowas zu werden. Irgendwie kommt da etwas Einseitigkeit auf. Und der Story-Arc darf meiner Meinung nach ruhig wieder aufgegriffen werden. Man will ja wissen wie es weitergeht.
    • Da ich an diesem Samstagabend mal nichts anderes zu tun hatte, als Doctor Who zu schauen, bin ich mit meinem Review mal etwas früher dran als sonst.

      Kurzfassung: Juchu, endlich mal wieder ne Folge, die mir gefällt! Bisher war die sechste Staffel für mich nämlich so ziemlich ein Komplettreinfall.

      Den Anfang der Folge fand ich auch nicht so dolle. Erstmal fand ich es extrem nervenzermürbend wie die sich erst minutenlang durch das Timeglass angeschrien haben, diese "am Sterbebett sitzen oder 24 Stunden das Leben angucken" Choice find ich ein bisschen merkwürdig (muss die Folge noch mal ansehen um zu verstehen, wie die Argumentation funktioniert), und des Weiteren konnte ich nur mit den Augen rollen, weil wir schon WIEDER Roboter vorgesetzt bekommen haben, die ständig ihre 2 Standardsätze wiederholen, und dann hab ich eigentlich ne recht doofe Auflösung erwartet, weil ich echt dachte, die würden sich da rausschummeln wirklich ne Entscheidung zwischen den beiden Amys zu treffen. Als der Doctor der alten Amy die Tür vor der Nase zugeschlagen hat, hab ich gejubelt! Nicht, weil ich kein Mitgefühl mit der alten Amy hätte, sondern einfach, weil sich die Serie traut da so etwas konsequentes zu tun. :) Man hätte ja auch einfach was machen können in Richtung "die andere Amy löst sich dann auch so einfach auf, wenn sie sie mitnehmen". Das man sich da doch nicht rausgeschummelt hat, sondern daraus sogar gute Charaktermomente für Rory und Doctor rausgeschlagen hat, finde ich toll. Das hab ich von Moffat!Who schon gar nicht mehr erwartet. "You’re turning me into you" ist mein Lieblingssatz dieser Folge. Der elfte Doctor IST ein düsterer Geselle, auch wenn er gute Gründe hat, für das, was er tut.

      Überhaupt war es beruhigend für mich, dass sich die Folge eigentlich nur um Rory und Amy dreht, und der Doctor diesmal die Randfigur ist. Klar, der Doctor ist die Titelfigur, aber das war einfach mal drigend nötig. Die zwei Companions wurden bisher sträflich vernachlässigt, und das passt nicht zu New!Who. Selbst der Story-Arc um Amy und Rorys Tochter hat man ja bisher genutzt um den Doctor wichtiger zu machen und weiter auszubauen, anstelle von Melodys Eltern.

      Die Folge überzeugt des Weiteren mit ihrer Schlichtheit. Außer dem Team!TARDIS und der zweiten Amy keine weiteren Charaktere. Simple aber schöne Sets (die sterilen Räume hatten Stil, so wie sie gefilmt wurden). Keine übermäßige Epik, die Folge ist nicht vollgestopft mit triefenden, von Story-Arc-Geschwüren-überzogenen, überschwappenden Plots. Me likes. :)

      Punktabzug gibt es für den teilweise unerträglichen Kitsch, von zu unvergesslichen Dialogzeilen wie „you’re asking me to fight destiny“ und “Something so powerful that it can rip through time”. AAAAAAAAAARGH KITSCH HITTING in 3 … 2… 1…

      Wird aber gerettet durch so absurde Momente wie MACARENA (passt aber irgendwie zu Amy und Rory. Die SIND so dorky) und dass Rory die Mona Lisa zerstört (Mona Lisa in Doctor Who ist immer lustig, dank City of Death ;) )

      Ich fand auch das Timing etwas seltsam. Die alte Amy entscheidet sich, mit ihren Erinnerungen und Erfahrungen weiterleben zu wollen, und fünf Minuten später hat man schon das Gespräch mit der jungen Amy und eine neue Lösung. Aber gut, man hat ja nur 45 Minuten, und da nach dieser Entscheidung noch längst nicht alles erzählt war, kann ich damit sehr gut leben.

      Und ja, obwohl ich mich grad gefreut hab, dass das keine sehr Story-Arc relevante Folge ist, finde ich es nen schlechten Zeitpunkt, den ganz zu ignorieren. Welchen Sinn machte es die Melody-Sache schon in der ersten Folge nach dem Break aufzulösen, wenn man sich jetzt eigentlich noch nicht weiter mit den Folgen/Reaktionen der Charaktere beschäftigen möchte? Oder möchte Moffat uns einreden, dass jetzt doch alles gut ist? Jetzt wo sie die Melody-Sache, bzw. den Story Arc mal wirklich gut immer mal erwähnen KÖNNTEN (muss ja keine super große Sache sein) tun sie es nicht? Das sie das jetzt 2 Folgen, die Folgen direkt nach Let's Kill Hitler, gar nicht mehr erwähnen find ich etwas merkwürdig. Klar, die letzte Folge hat eigentlich in die erste Hälfte der Staffel gehört, aber der Punkt ist: dann hätte man einfach irgendwie verhindern müssen, dass dieser Switch überhaupt passiert. :/

      Aber egal: Die Folge trägt sich selbst so gut, und macht mich auf so vielen anderen Ebenen glücklich, dass ich das jetzt einfach mal ignoriere und ein "gut" vergebe. :)
    • Hmmm, war für mich nix besonderes...
      Die Idee ist an der Folge war toll, mal etwas anderes, Umsetzung fand ich gut, auch die Lebens-Entscheidungen die Alt-Amy getroffen hat ist meiner Meinung nach realistisch.
      Die Entscheidung am Schluss war ziemlich hart, selbst für den Doctor, aber jemand musste Sie treffen, auch wenn er die Entscheidung an Rory abgetreten hat.
      Bisher gesehen:



      wibbely-wobbely... timey-wimey...
      or "Hello. I'm the Doctor. Basically: run!"
    • Through The Looking Glass!
      "No-one's going to come for you." - musste diese bittere Lektion nicht einst auch Kazran Sardick lernen? Für ihn ist der Doctor dann jedoch gekommen und hat ihm die Fische gezeigt und ihn mit Abigail zusammengebracht. Amy dagegen wartete vergeblich und ist endsprechend sauer. Sie überwindet es aber ebenso schnell wie damals, nachdem sie 12 Jahre hatte warten müssen.

      Rory's Choice? Einige Fans glauben, das wäre der passende Titel für die Episode gewesen. Zum Schluss ist es aber doch wieder Amy's Choice. Sie ist wirklich grandios und hat große Momente als Companion. Und sie hat noch irgendein großes Geheimnis. Die Fähigkeit, Computer umzuprogrammieren und einen "sonic probe" zu basteln, besteht sicher nicht nur so nebenbei.

      Rory stirbt oft und Amy erscheint häufig doppelt, als Ganger, als Kopie durch den Teselecta oder gemeinsam mit Amelia. Wir werden sehen, ob irgendein Plan von Moffat dahintersteckt.

      Wer behauptet, diese Episode sei frei vom Story Arc? Die doppelte Amy zeigt die Probleme auf, die für einen doppelten Doctor bestehen könnten. Und sonst vertritt Amy immer voller Zuversicht, dass "time rewritten" werden kann, z.B. wenn es um den Tod des Doctors geht. In eigener Sache ist sie jetzt jedoch plötzlich strikt dagegen. Ihre letztliche Einsicht, dass es doch nur eine Amy geben darf, ist vielleicht Grundlage für später nötige Entscheidungen zwischen zwei Doctoren oder zwischen einem Baby Melody, das in Leadworth aufwächst, und einem Baby Melody, das im Graystark Hall Waisenhaus zu River Song wird. Und dass die Tardis stirbt, wenn ein Paradox zu stark ist, könnte ein Hinweis auf die Explosion der Tardis in The Pandorica Opens sein.

      Der Doctor zeit seine ganz dunkle Seite, wie damals, als er Susan ausgesperrt hat. Und die Stimmung an Bord der Tardis dürfte im Moment ebenso gedrückt sein, wie damals nach dem Tod von Adric. Man spürt förmlich, wie alles auseinanderbricht. Ich an Stelle von Amy und Rory würde mich vom Doctor schnellsten zu Hause absetzen lassen und ihn auffordern, nie mehr wieder zu kommen.

      Auch diese sehr ernste Episode hat ihre heiteren Momente. Einst hat Amy Rory dazu gebracht, sich wie der Doctor zu kleiden. Jetzt hat sie einen Roboter wie Rory hergerichtet. Aber, alles ist besser als ein Fez? Da gibt es Fans, die widersprechen werden.

      provided for you with kindness

      Radioactive Man
    • Radioactiveman schrieb:

      Und die Stimmung an Bord der Tardis dürfte im Moment ebenso gedrückt sein, wie damals nach dem Tod von Adric.
      Der beste und glücklichste Moment in 48 Jahren Doctor Who (Adrics Tod) hat nicht zu einer gedrückten Stimmung geführt.
      Die Fans waren begeistert, die Schauspieler waren begeistert, und das bisserl Pseudotrauer der Charaktere war schnell vergessen.
    • Die Folge hat mir gut gefallen, auch wennn mir die Storyline so vorkam als hätte Moffat ein Szenario erzwingen wollen, indem ebendieser Konflikt zwischen den Charakteren entsteht. Meiner Meinung nach schreit diese Folge: Amys und Rorys Reise mit dem Doctor muss langsam dem Ende zu gehen. Die Folge zeigt nicht nur erneut die dunklen Charakterzüge des Doctors auf sondern auch, dass Amy&Rory irgendwann Konsequenzen ziehen müssen. "We can't do this anymore..." So wirds wahrscheinlich enden, Amy ist sowieso schon viel zu wichtig. Ihre Story mit dem Doctor muss aufgelöst werden!
      "Nice to meet you, Rose. Now, run for your life!"
    • Die ersten drei Minuten fand ich etwas holprig geschrieben vom Herrn MacRae, dem man sonst aber tatsächlich nur vorwerfen kann, dass es in der Mitte der Episode einen Tick zu schmalzig wurde. Aber ansonsten toll, ganz toll ! Neben dem Staffelbeginn das Highlight dieses Jahr. Und mir ging es da auch wie Moogie - als der Plan plötzlich war, beide Amys zu retten, dachte ich sofort, "Pff, die alte Amy wird doch bestimmt von einem Roboter erwischt !", gefolgt von "Na sag ich doch !" als sich Old-Amy zurückfallen ließ, um gegen die Roboter zu kämpfen. Und da war es dann wirklich erfrischend, dass sich dieses Problem doch nicht von allein beseitigt hat, und dass der Doctor sogar noch Rory die Entscheidung überließ, was ja noch mal eine Steigerung gegenüber dem ja immer mal wieder vorkommenden Szenario, indem der Doctor vor unliebsamen Entscheidungen steht, darstellt.
      Auf jeden Fall eine sehr gute Autoren-Leistung hier, wie auch schauspielerisch von Darvill und vor allem Gillan, die es sehr gut hinbekommen hat, die Kampf-Omi zu spielen - sowas kann auch schnell mal lächerlich oder gekünstelt wirken. Einziger Kritikpunkt wären natürlich die Sets - die sahen zwar sehr hübsch aus und kamen in drei Geschmacksrichtungen (eng-steril, miefig-maschinenraumig, weitflächig-gartengrün) daher, wirkten aber teilweise etwas zu unaußerirdisch. Vor allem in dem Garten mit den fantasiereichen Bäumen erschienen die menschlich-aussehenden Statuen etwas fehl am Platz, und die Sitzreihe aus schwarzem Leder wurde wahrscheinlich auch maximal vom Planeten Ikea eingeflogen. Dafür haben mich die Hitlergruß-Roboter mit ihren Standardsätzen wenig gestört; das Stilmittel gehört nun mal zur Serie und machte in dem Szenario auch halbwegs Sinn.

      Alles in allem ist "The girl who waited" auf jeden Fall eine dieser Episode, die man anderen Leuten zeigen kann, um denen Doctor Who vorzustellen. Action, Drama, Science-Fiction, hübsches nicht-alltägliches Setting; verbunden in einer originellen Story - so ist's brav, so möchte ich das sehen. Darfst nächstes Jahr gern wiederkommen, Mr.MacRae.
    • stevmof schrieb:

      Der Anfang hat mich irgendwie an Mind Robber (ohne Konsolenszene) erinnert und die ältere Amy hatte was von Ace bzw. vielleicht sogar von Psycho Ace.
      Es war endlich mal eine richtige klassische Doctor Who Story ohne den Storyarcklimbim.


      Ja, nach der vorherigen Episode ich fühle mich (von der Handlung her) ein bisschen "in der Zeit" zum 7th zurückversetzt. Der Vergleich zu Ace ist garnicht sooo weit hergeholt. Gerade die Vorschau für die nächste Episode sieht schon sehr extrem nach dem 7th aus. ;) Ich freue mich darauf.

      Aber nun zur Folge: Ich fand Sie stimmig. Es passte alles. Ok, am Anfang bisschen lahm, aber es passte zur Situation. Allerdings fand ichs (noch recht früh am Anfang) ein bisschen bescheuert, das Amy den einen Roboter anspicht. In so einer Situation hätte ich den doch gemieden. Gerade im Hinblick auf "Medizin die dich umbringt"...

      Das Problem "ältere Amy" und "junge Amy" und das sich daraus folgende Paradox ist garnicht so uninteressant. Allerdings habe ich da folgenden Einwand: Wenn "alte Amy" an Bord der Tardis geht, muss das nicht zwangsläufig als Paradox enden. Einigen von euch dürfte die Theorie der "Eypansion alternativer Zeitlinien" bekannt sein - mit jeder Entscheidung erhöht sich die Anzahl der Zeitlinien. Ein "anderes Ich" könnte demzufolge also irgendwann einmal anders entschieden haben und ein anderes Leben führen als das "jetzige Ich". Im Prinzip ist die "alte Amy" eigentlich nicht die "gleiche Amy" und demzufolge muss es nicht zwangsläufig zu einem Paradoxon führen, denn: Das Leben der "alten Amy" wurde geführt und ist eine andere Zeitlinie, selbst dann, wenn die "junge Amy" zurückgeholt wird. Folgerichtig bleibt Sie existent. Oder anders gesagt: Alte und Junge Amy sind 2 unterschiedliche Zeitlinien, denn wenn "junge Amy" aus der Vergangenheit entfernt wird, hat das keine Wirkung auf die "alte Amy" (denn das ist ja passiert - nur in einer andere Zeitlinie, in der Sie nicht gerettet wurde).

      Ja, ich weiss, verwirrend. Wibbel-Wabbel halt... hehehe Aber ich glaube, ihr Versteht worauf ich aus bin.

      Natürlich, auch ist mir klar, das dann der Folge die Spannung genommen wird. Aber vielleicht auch nicht. Beispielweise Alternatives Ende: Rory lässt auf Betteln die "alte Amy" rein --- es gibt erstmal Chaos in der Tardis und in Endeffekt -> Nichts passiert <-. Der 11th Doctor stand dann erstmal vor einem Rätsel, wie es sein kann, das "alte und junge Amy" doch zusammen existieren könnten... hehehe... Ich befürchte aber, das Rory mit 2 Amys ein bisschen überfordert wäre! ;)

      Naja, zurück zur Story. Ich fand gut, das sie etwas tiefgreifender auf diese Charakteren einging. Ich fühlte mich auch ein bisschen an "Vatertag bzw. Fathersday" beim 9th erinnert. Auch wenn die Handlung natürlich eine andere war. Mir gehts da eher um den Eindruck, was passieren kann, wenn Zeitlinien schwer verletzt werden könnten und die Entscheidung "jemanden Zurück zu lassen oder Sterben zu lassen" emotional mit den Charakteren anstellen kann.

      Bezüglich Roboter/Maschinen und ihre einfäligten Sätze. Den meisten "Classic-Who" Schauern dürfte es nicht unbekannt sein, das der Doctor diesen nciht besonders viel Symphatien gegen bringt. In der Serie wird das in gewisserweise immer dadurch verdeutlicht, das Maschinen gerne beschränkt, unkreativ und "Dumm" und (eigentlich immer) als Gefahr dem Zuschauer vorgeführt werden. In gewisser Weise ist das ja auch richtig: Maschinen sind dumm und haben (außer Skynet *lach*) keine eigene Intelligenz und arbeiten nur Ihr Programm/Code ab. :)

      Insofern ein vernünftiges "Gut" von mir.

      Grüße

      Phoenics
      Beste Grüße

      Phoenics

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Phoenics ()

    • Gute Folge.

      Langsam entwickelt sich Amy zur Leidtragenden dieser Halbstaffel, ein Part, den davor ja Rory innerhatte.

      Besonders gelungen fand ich den Moment, an dem sich der Doktor davorstiehlt, kurz bevor Rory Amy erklären ist, was mit der älteren Amy passiert ist. Sowas von ... feige. Herrlich, den Doktor so zu zeigen.

      Die alte Amy - fantastisch gespielt und maskentechnisch sehr glaubwürdig in Szene gesetzt. Überhaupt - die Inszenierung war erstklassig und auf der Höhe der Zeit, das Setdesign herrlich apple-ig. Finde es toll wie man mit etwas blauem Licht und etwas blinkendem Schnickschnack einen Turbinenraum in irgendso ein Zeitgeneratorendingsbums verwandeln kann.

      Natürlich wurde auch unklug agiert.

      Wer drückt schon ohne Not auf rote Knöpfe (Amy), womit das ganze Schlamassel erst begann und wer läuft unbekümmert durch einen mit tödlichen iRobots verseuchten Park (Rory)?

      Am Ende wurde es mir dann etwa zu gefühlsduselig und schwafelig, aber das ist ja immer Geschmackssache.

      Immer noch seltsam finde ich, dass Amy Ihr Kind nicht vermisst...

      VLG
      s/tnd
    • Nur noch mal eben kurz für die ganzen "Let's Kill Hitler"-Hochjubler: SO muß eine Charakterfolge aussehen! Die Figuren und Charaktermomente müssen atmen können... und nicht wie in dem völlig überladenen Naziberlin-Spaß von wahllos umherfliegen Pseudoplotsplittern erdrückt werden.

      Für mich war's bis jetzt auch das Staffelhighlight (neben der 1x01) ...und auch ein definitives Smith-Ära-Hightlight. Ich wage mal die Prophezeiung daß sie in Zukunft auch eine der Vorzeigeepisoden aus der Moffatzeit sein wird...

      Der große (und einzige) Schwachpunkt war für mich jedoch Karen Gillans Makeup. Jedenfalls sobald man mehr als das Gesicht gesehen hat. Oder sobald es stärker beleuchtet wurde. In dunkleren Einstellungen fand ich es ziemlich überzeugend. Aber es bringt ja alles nichts wenn der Körperbau an sich immer noch der einer 23jährigen ist! Oder wenn man nur die Hände auf "alt" schminkt, aber dann die Arme komplett außen vor lässt. Man konnte ja richtig sehen wie das Makeup direkt nach dem Handgelenk einfach aufhörte. Da hätte man ruhig noch etwas tiefer in die Kostüm- und Maske-Kasse greifen können. Ein bisschen schade, das Ganze. Denn Karen spielt die Oma-Amy an sich nämlich sogar ziemlich gut! Ihre Schuld ist es jedenfalls nicht warum die Zukunftsversion von dem Charakter am Ende nicht so ganz überzeugt wie man es gerne hätte.

      Und wo wir schon mal bei guten schauspielerischen Leistungen sind: Arthur Darvill hat hier eine seiner besten Leistungen hingelegt. Ganz besonders seinen "Then I don't want to travel with you!"-Wutausbruch fand ich großartig. (Und jener hat auch unter anderem deswegen so gut funktioniert weil er sonst, selbst bis hierhin in dieser Folge, eher der Comic Relief-Charakter ist. Wenn so einer einen wirklich ernsten Moment hat wirkt jener dadurch umso gewichtiger und bedeutet auch mehr.) Und seine Comedy war klasse wie immer. Sein leicht genervter/desinteressierter Gesichtsausdruck als er zu Beginn der Folge den Doctor einfach sein Doctording machen lässt und den Raum verlässt um seine eigene Lösung zu probieren war "priceless". :D

      Bei Smith genau das gleiche, super wie immer. Manchmal auch toller als immer. Wie er, Oma!Amy im festen Blick, die TARDIS-Tür zumacht wird wohl einer der einprägsamsten Smith-Doctor-Momente werden... und einer jener die einem sofort in den Sinn kommen wenn man an den elften Doctor zurückdenkt.

      Ehe mir Solus aber wieder irgendwelche Abschreibunterstellungen ankleistert, quote ich ihn dieses Mal jedoch besser mal gleich. :D

      Solus schrieb:

      Und mir ging es da auch wie Moogie - als der Plan plötzlich war, beide Amys zu retten, dachte ich sofort, "Pff, die alte Amy wird doch bestimmt von einem Roboter erwischt !", gefolgt von "Na sag ich doch !" als sich Old-Amy zurückfallen ließ, um gegen die Roboter zu kämpfen. Und da war es dann wirklich erfrischend, dass sich dieses Problem doch nicht von allein beseitigt hat, und dass der Doctor sogar noch Rory die Entscheidung überließ, was ja noch mal eine Steigerung gegenüber dem ja immer mal wieder vorkommenden Szenario, indem der Doctor vor unliebsamen Entscheidungen steht, darstellt.

      Eeeeeben! Sowas von eben! Als sie alle in den Kampf zogen war mein erster Gedanke "Och nööö. Bis hierhin war es so gut und nun entscheidet man sich doch noch für die billigste und vorhersagbarste Lösung von allen. Muß ich also doch noch zwei Sterne von der Wertung abziehen, seufz.", aber als die junge Amy gen Boden flog und dann auch noch der Doctor die VERDAMMTE TÜR ZUMACHTE zog ein gewaltiges "YEAH! Sie haben es sich tatsächlich getraut!"-Begeisterungerdbeben durch mein Wesen! (Spätestens in diesem Moment habe ich definitive Lust bekommen endlich wieder die NA-Reihe weiterzulesen die ich zugunsten anderen Büchern erstmal zur Seite legen musste. Also keine Sorge, ihr alten vergilbten von Amazon Marketplace weggekauften Taschenbücher... Ihr kommt sehr bald endlich wieder zum Zuge...) Supertoll war das! Das war genau die Paradoxon-Lösung die uns millarden von "Star Trek"-Episoden mit ähnlicher Grundprämisse schuldig geblieben sind! Endlich isses passiert...

      Eine kleine Frage habe ich dennoch. Bestimmt gab's dafür eine Erklärung die nur wieder in einem Nebensatz dahingenuschelt wurde damit man sie überhört und im Diskussionsthread dumm dastehen kann... aber was genau war denn nun das Problem mit Oma!Amy in der TARDIS? Zwei Amys haben's in "Time/Space" doch auch geschafft? Oder ist es am Ende doch nur eine Ungereimtheit...?

      Aber Ungereimtheiten hin, Ungereimtheiten her... Das Zeitparadoxon oder eventuelle Plotlöcher sind eh nicht der Punkt der Folge. Hier ging es darum das Amy/Rory-Verhältnis genauer zu zeigen/zu untersuchen/zu festigen, und ist hervorragend gelungen. Tollste Folge seit langem!
    • Kaoru schrieb:

      Das war genau die Paradoxon-Lösung die uns millarden von "Star Trek"-Episoden mit ähnlicher Grundprämisse schuldig geblieben sind! Endlich isses passiert...

      Man muss fairerweise sagen, dass Voyagers Tuvix das ganz ähnlich gemacht hat. Da hat Captain Janeway auch ohne mit dem Dutt zu zwinkern den Tuvok-Neelix-Hybrid wieder auseinanderbeamen lassen, obwohl der etwas dagegen hatte.

      Zur Frage mit dem Paradoxon - der Unterschied ist, in Time/Space gab es ja im Grunde gar kein Paradoxon, sondern nur eine sich selbst auf den Weg bringende Kausalitätskette. Future Amy war immer die Zukunft-Version der Gegenwarts-Amy, während wir in der Folge hier nun ein echtes Paradoxon gehabt hätten - denn Omi-Amy war eben nicht mehr die Zukunft-Version der Gegenwarts-Amy, in dem Moment, als sie gerettet wurde. Als nix mit Huhn und Ei, sondern Huhn und anderes Huhn aus dem selben Ei.
    • Solus schrieb:

      Man muss fairerweise sagen, dass Voyagers Tuvix das ganz ähnlich gemacht hat. Da hat Captain Janeway auch ohne mit dem Dutt zu zwinkern den Tuvok-Neelix-Hybrid wieder auseinanderbeamen lassen, obwohl der etwas dagegen hatte.

      Der VOY-Teil "Tuvix" regt mich heutzutage noch auf!!! Aber die Umstände und Vorraussetzung waren (im Vergleich zur Who-Episode) andere. Bei "Tuvix" wurden unzulässigerweise 2 Leben gegen 1 Leben gewertet. Dabei ist das ein heftiger Denkfehler gewesen. Denn das 1 Leben bestand aus 2 Personen (oder auch Persönlichkeiten) und sind demzufolge nicht als "Tot" anzusehen und haben Sie auch nciht "verloren". Das eine Leben spricht für 2 Personen - und das sogar ziemlich deutlich. Wenn, dann hätte Janeway damals 2 Personen gegen 2 Persönlichkeiten werten dürfen. Die Gewichtung von Janeway war also falsch. Ganz zu schweigen davon, das nach "Sternenflotten-Statuten" eine einmalige Lebensform nicht verletzt oder getötet werden darf. Wäre ich (rein Hypothetisch) im Star-Trek Universum Staatsanwat, dann hätte sich Janeway (nach Ihrer Heimkehr) sehr, sehr, sehr warm anziehen müssen und hätte Sie wg. Folter, Hinrichtung, Mord, Völkermord (und alles was ich noch so hätte gefunden!) angeklagt und wirklich alles daran gesetzt, das Sie bestraft wird.

      Und PS: Vom Charakter Tuvix war ich sehr begeistert. War absolut Top! Auch Schauspielerisch. ;)

      Solus schrieb:

      ... während wir in der Folge hier nun ein echtes Paradoxon gehabt hätten - denn Omi-Amy war eben nicht mehr die Zukunft-Version der Gegenwarts-Amy, in dem Moment, als sie gerettet wurde. Als nix mit Huhn und Ei, sondern Huhn und anderes Huhn aus dem selben Ei.

      Genau. 100 Punkte! Sehe ich genau so. Denn: "Alte Amy" kann nicht die "Junge Amy" sein. Sonst hätte sie sich an Ihre Rettung erinnert (genauso wie an das Gespräch, das "alte Amy" mit "junger Amy" geführt hat. Demzufolge hätte "alte Amy" gewusst, das 1.der Doctor najaaa gelogen hat bzw. wird und 2.Sie nicht mit in die Tardis kommt (und hätte sich sogar vorbereiten können *nebenanmerkung*). Folgerichtig hat "alte Amy" ihr Leben gelebt (weil Sie als junge Amy nicht gerettet wurde). Das führt m.E. schon fast zwangsläufig zur "alternativen Zeitlinie" - man könnte "alte Amy", "Oma-Amy" praktisch schon "alternative, alte Oma-Amy" nennen. ;)

      the next doctor schrieb:

      Wer drückt schon ohne Not auf rote Knöpfe (Amy) ...

      Ja, wie wahr und wie Recht du da hast. *lach* Rot ist eine "Warnfarbe"! Ich würde in so einem Fall auch keinen roten Knopf drücken.

      Ändert aber nix daran, das ich diese Episode gut fand! :thumbup:

      Grüße

      Phoenics
      Beste Grüße

      Phoenics

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Phoenics ()

    • Ich kann mich den positiven Meinungen hier im Forum nur anschließen. Ich habe die Folge gerade gesehen und bin hin und weg.
      Den Anfang fand ich ebenfalls etwas holperig und fast schon zu viel Timey Wimey. Hier muß ich mir die Folge definitiv noch einmal ansehen, um das ganze komplett zu verstehen.
      Was dann danach kam fand ich allerdings große klasse. Die gealterte Amy Pond hat Karen Gillan sehr gut dargestellt und ich persönlich fand das Make Up auch recht überzeugend. Gerade die Szenen mit Rory und der alten Amy waren toll, sie schwankten irgendwie zwischen Drama und kleinen Momenten in denen man schmunzeln/lachen musste, wobei der Ton eben eher ernst blieb. Hier ist wirklich die richtige Mischung zwischen Handlung und kleinen Lachern getroffen worden.

      Das Ende war dann in der Tat überraschend. Ich bin auch fast davon ausgegangen, dass das Problem der zweiten Amy harmloser gelöst wird. Das es in allen Konsequenzen weiter geführt wurde war ganz großes Kino.
      Nun bin aber auch ich gespannt wie es mit Amy und Rory in der Tardis weitergehen wird. Gerade nach diesem Erlebnis hätten sie wirklich gute Gründe zukünftig auf das Reisen in der Tardis zu verzichten.

      Was den Storyarc angeht, nun ja, so wie es ausschaut wird dazu auch nächste Woche nicht viel kommen und das finde ich dann auch schon ein wenig schade. Für ein, ja auch zwei Folgen lasse ich mir das mal gefallen aber dann hätte ich schon gerne Hinweise darauf das es weitergeht oder zumindest, dass das ganze nicht vergessen wurde.

      Nun ja, man wird sehen wie es weitergehen wird, für diese Folge vergebe ich ein super.
      Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
      (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)
    • Eine ausgezeichnete, mutige und kreative Folge.

      Wir haben nur drei Schauspieler, was bedeutet, dass bei darstellerischen Mängeln sofort ein ziemlicher Einbruch stattgefunden hätte- der blieb aber aus. Denn alle waren einfach nur genial.
      Matt Smith hat eine sehr starke Leistung abgeliefert, ganz besonders bleibt sein sehr finsteres Gesicht beim Schließen der Tür in Erinnerung. Da kann man richtig Angst vor ihm kriegen. Es ist wunderbar zu sehen, wie dieser freundliche und lustige Doctor plötzlich in ein absolut kaltes und dunkles Wesen verwandelt wird, wenn die Situation es erfordert.
      Karen Gillan hatte schon wieder die Aufgabe, zwei Charaktere zu spielen, was sie aber auch wieder toll hingekriegt hat. Beide Amys waren in der Darstellung unterscheidbar und nachvolziehbar.
      Arthur Darvill war auch klasse, die Emotionen beim Gespräch mit der alten Amy durch die Tür, sein Wutausbruch- alles super.

      Auch die Geschichte war eigentlich ziemlich gut und nachvollziehbar. Sicherlich, ein bisschen Timey-Wimey, aber alles in einem erträglichen Rahmen. Dass Amy den roten Knopf drückt, na, da haben wir schon ganz andere Dummheiten erlebt im Laufe der Zeit. Und dass man sich am Ende wirklich entscheiden musste, fand ich auch klasse.

      Einziger Kritikpunkt ist für mich an manchen Stellen die Musik, bei der eine Frau gejault hat, wo es unpassend war. Aber das ist verzeihlich und wenn man nicht drauf achtet, mag es auch nicht stören.






      Kaoru schrieb:

      Nur noch mal eben kurz für die ganzen "Let's Kill Hitler"-Hochjubler: SO muß eine Charakterfolge aussehen! Die Figuren und Charaktermomente müssen atmen können... und nicht wie in dem völlig überladenen Naziberlin-Spaß von wahllos umherfliegen Pseudoplotsplittern erdrückt werden.
      Let's Kill Hitler war, wie du gesagt hast, Naziberlin-Spaß. Und es hatte gute Charaktere. Und damit ist es für mich eine richtig gute Folge.
      Die aktuelle Episode hingegen wollte kein "Spaß" sein, sondern eine ausgesprochen erwachsene, rein auf Charakteren basierende Geschichte. Und das ist sehr gut gelungen. Was allerdings nichts daran ändert, dass der Naziberlin-Spaß auch gelungen war.