6x10 - Warten in der Ewigkeit (The Girl Who Waited)

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    • Mhm irgendwie weiß ich noch nicht so wirklich, was ich von dieser Folge halten soll.

      Der Doctor reiste mit Amy und Rory nach Apalapucia, weil er ihnen die Schönheit dieser Welt zeigen wollte. Gleich bei der Ankunft wurde Amy von den Männern getrennt. Und da der Planet von einer Pest heimgesucht wurde, welche sich als tödlich für den Time Lord offenbarte, musste sich Rory alleine auf die Suche nach seiner Frau machen. Der Doctor konnte ihn lediglich von der TARDIS aus unterstützen. Dummerweise gab es auf Apalapucia verschiedene Zeitströme und Rory traf nun auf die 36 Jahre ältere Amy, da er sich im falschen Zeitstrom aufhielt. Nach einigem Hin und her fanden sie dann auch die junge Amy, eilten alle gemeinsam zur TARDIS und schlussendlich ließen sie die ältere Amy zurück und zack war die Geschichte vorbei. Klingt nun ziemlich unaufgeregt und so war es im Endeffekt auch. Zumindest für mich.

      Rory gefiel mir in dieser Geschichte ziemlich gut. Nicht nur, weil er mit dieser Videobrille vom Doctor richtig schick aussah, sondern weil er so aktiv war, selbst nach Lösungen suchte und sogar die ältere Amy gern hatte. Ja, war wohl etwas komisch für ihn sie anfangs so fremd, verändert und gealtert zu sehen. Doch er gab ihr eine Chance und am Ende tat es ihm richtig Leid, dass er sich für "seine" junge Amy entschied. Allerdings war er ein klein wenig überfordert, als er mit beiden Damen unterwegs war ^^ Rory ist halt einfach ein herzensguter Kerl und Arthur Darvill hat gute Arbeit geleistet.

      Karen Gillan ebenso, wobei Kostüm und Make-Up bei der älteren Amy etwas besser hätten sein können. Irgendwie passten Gesicht und Statur nicht ganz so dolle mit dem Alter zusammen.
      Es wunderte mich, dass die ältere Amy auf einmal Computer hacken und umprogrammieren, Schallschraubenzieher bauen und so gut kämpfen konnte. Klar, sie hatte lange genug Zeit sich mit diesen Thematiken zu beschäftigen aber komisch fand ich diese Gegebenheiten trotzdem. Schlummerten etwa noch unentdeckte Talente in ihr? Und obwohl sie so lange alleine war, schien sie sich nicht mit dem Wirrwar, dass ihre Tochter umgibt beschäftigt zu haben, sondern nur mit ihrem Hass auf den Doctor und ihrem Überleben. Wobei ich das durchaus nachvollziehen konnte, denn immerhin hatte sie Schreckliches durchmachen müssen.
      Dass "auf den Doctor warten" war wohl Amys Ding. Allerdings waren die Zeitabstände früher immer kürzer. Na ja, am Ende löste sich die alte Amy auf, da die Zukunft ihres jüngeren Ichs umgeschrieben wurde.

      Der Doctor hatte nicht allzuviel zu tun aber einen entscheidenen Anteil am Verlauf der Geschichte. Außerdem machte es ihm scheinbar sehr zu schaffen, dass er Amy so lange hat warten lassen und sie ihn dafür verachtete. Selbst Rorys Zorn zog der Doctor kurzzeitig auf sich. Er wirkte zwischenzeitlich ziemlich nachdenklich. Irgendwas heckte der doch wieder aus.
      Jedenfalls wusste der Doctor von Anfang an, dass sie nur eine der beiden Amys retten konnten und verschwieg es den anderen. Denn nur so konnte er "seine" Amy zurück in die TARDIS holen und sein Versprechen ihr gegenüber halten (Sie zu beschützen und immer zurückzubringen). Er knallte der alten Amy am Ende die Tür von der Nase zu und als Rory protestierte, drückte der Doctor sich vor der schweren Entscheidung und wälzte diese auf Rory ab. Das Ende vom Lied ist bekannt.

      Alles in allem war "The Girl who waited" meiner Meinung nach eine ziemlich kurzweilige Folge, die eher auf Charakterbeziehungen aus war, als auf die Weiterführung der River/ Doctor-Tod-Geschichte. In der Bewertung gibt´s von mir ein "gut", wobei dies eher im unteren Bereich angesiedelt ist.