6x12 - Zeit zu gehen (Closing Time)

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    • 32x12 / 6x12 - Closing Time

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      Inhalt findest du im Guide: drwho.de/drwho/index.php?id=inhalt/003-guide/11doc/26
      Trailer: drwho.de/media/trailer/trailer_32x12.avi (720p HD)

      Schreibt eure Meinung zur zwölften Episode der 6. Staffel: "Closing Time".
    • Wirklich grandiose Folge. Die Cybermen wurden perfekt initiert. Darunter waren einiger wirklich klasse Szenen, wie etwas Amy's Parfumwerbung mit dem Spruch "For the girl who is tired of waiting" :) und der Szene, in der Craig in einen Cybermen umgewandelt werden sollte. Ich konnte es gar nicht fassen als das passiert und es war überzeugend, denn der Doctor sprach die ganze Episode lang über seine Companions und dass diese in Gefahr seien wenn sie mit ihm reisten. Das Ende sorgt für einen riesigen Cliffhanger, ich habe mich schon gewundert warum sie dann noch nen Trailer zeigen.

      Auf jeden Fall eine wirklich gute Episode :)

    • hmmmm okay...anders als erwartet....es war kein 2. lodger...aber schlecht wars auch nicht unbedingt...
      also erstmal dafür das ich die cybermen absolut nicht mag, haben sie mich kaum genervt in dieser folge, das ist schonmal ein plus...obwohl sie auch nur mittel zum zwecks waren, da hätte man jedes alien hinstellen können das diese folge füllt...
      craig finde ich sowieso sympathisch und deswegen hatte ich mich schon auf die folge gefreut...das sophie so kurz nur auftauchte fand ich auch in ordnung... und die ganze baby geschichte war niedlich dargestellt...

      ein absolutes plus waren natürlich die letzten 5 min, weil ich zumindest nicht erwartet habe das in der folge auf den story-arc eingegangen wird und schon gar nicht, das dieser auch noch voran getrieben wird. einige fragen wurden ja beantwortet.

      ich bin wirklich gespannt, und werd mir die folge nochmal mit untertiteln anschauen...
      die weichen fürs finale sind gestellt, und ich hoffe moffat bekommt das sinnvoll hin in 45 min mit soviel handlung.
      weiß jemand vlt die genaue laufzeit der episode? da wir diesmal (zum ersten mal seit new who, glaube ich) kein 2-teiliges finale haben, haben sie denn zumindest die laufzeit erhöht?
    • Klasse Folge! Die Storyline war jetzt nicht so der Reißer aber die Situationskomik zwischen dem Doctor, Craig und Alfie (aka Stormi) war einfach herrlich. Selten habe ich mich einer Folge so amüsiert. Die kurze Szene mit Amy und Rory war sehr bewegend und das Ende hat ja gleich mehr Fragen als Antworten geliefert. Wenigsten wissen wir aber jetzt, das der Doctor nicht von Melody getötet wurde, als sie noch ein Kind war sondern das sie da schon älter war (aber wohl noch jünger als die River, die den Doctor sterben sah, sie muss also gewußt haben, wer in dem Anzug steckt).

      Nur eins irritiert mich etwas: Amy und Rory waren ja mit der jüngeren Version des Doctors (909 Jahre) unterwegs. Nur eine Folge und auf einmal ist der Doctor 1103 Jahre (so alt ist er ja laut The Impossible Astronaut an seinem Todestag). Der Doctor war jetzt also eben mal 200 Jahre solo unterwegs?? Oder habe ich das gedanklich was übersehen??
    • Petrichlor!
      Genau das Richtige, um vor dem Finale nochmal tief durchzuatmen. Hab die Folge gerade direkt zum Abschluss des Fantreffens in Hannover gesehen und bin noch ganz überwältigt. Craig scheint ganz besondere mentale Kräfte zu haben, dass er reihenweise Alien-High-Tech allein durch seine Gefühle zur Selbstzerstörung bringt. War er vielleicht auch der große Unbekannte, der in The Pandorica Opens die Explosion der Tardis verursacht hat?

      Für die Cybermen ist es jedenfalls völlig out of character, dass die sich durch simple Vatergefühle vom Upgrade eines Menschen abhalten lassen. Muss ein sehr alter Typ von Cybermen gewesen sein, mit noch sehr rückständiger Technologie. Die modernen Cybermen entnehmen nur einen Teil des Gehirns und pflanzen ihn sich ein.

      Der Doctor und Craig haben jedenfalls wieder großartig zusammen gewirkt. Schade, dass Sophie nur einen Gastauftritt hatte.

      Radioactive Man
    • Radioactiveman schrieb:

      Petrichlor!
      Genau das Richtige, um vor dem Finale nochmal tief durchzuatmen. Hab die Folge gerade direkt zum Abschluss des Fantreffens in Hannover gesehen und bin noch ganz überwältigt. Craig scheint ganz besondere mentale Kräfte zu haben, dass er reihenweise Alien-High-Tech allein durch seine Gefühle zur Selbstzerstörung bringt. War er vielleicht auch der große Unbekannte, der in The Pandorica Opens die Explosion der Tardis verursacht hat?

      Für die Cybermen ist es jedenfalls völlig out of character, dass die sich durch simple Vatergefühle vom Upgrade eines Menschen abhalten lassen. Muss ein sehr alter Typ von Cybermen gewesen sein, mit noch sehr rückständiger Technologie. Die modernen Cybermen entnehmen nur einen Teil des Gehirns und pflanzen ihn sich ein.

      Der Doctor und Craig haben jedenfalls wieder großartig zusammen gewirkt. Schade, dass Sophie nur einen Gastauftritt hatte.

      Radioactive Man
      Das ist jetzt ein Witz, oder?
      Besondere Kräfte?
      In der Folge wird ganz klar impliziert das es sich dabei um LIEBE (oder love) handelt, das diese sogar Berge versetzen kann kommt ja auch manchmal im Leben vor. Der Doktor hätte sich Ma-Ti von Captain Planet als Begleiter nehmen sollen der hätte das ganze Schiff mit seinem Ring zerstört ;)

      Für die Cybermen war es ebenfalls nicht Out-Of-Character. Der Doktor hat vor langer Zeit mal gemeint das sie keine Gefühle empfinden da sie die Schmerzen nicht ertragen könnten (Glaube das war der Cybus Zweiteiler) und das sie jetzt die geballte Power der Liebe abbekommen macht ihnen eben richtiges "Kopfzerbrechen" :D

      Diese Folge war vorallem gegen Ende finde kitchig toll und vorallem die Szene mit River und Madam WakaWaka hat mir richtige Gänsehaut gemacht.

      7 Days to go then the Doctors going to Die...
    • Joa, sehr unterhaltsame Episode. Matt Smith und James Corden spielen in diesem Buddy-Movie-Verschnitt ihre Rollen wirklich hervorragend Inklusive der Doppeldeutigkeit die bei Männerfreundschaften in diesen Filmen immer irgendwie mitschwingt. Ich bin zwar kein Fan von James Corden, aber als Craig macht er doch eine sehr gut Figur. Die Episode besticht meiner Meinung durch viele viele kleine aber feine Momente, die in schöner Regelmäßigkeit auftauchen. Das Highlight ist sicherliche die Interaktion zwischen dem Doctor und "Stormageddon". Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass man aus dem Gag "I speak baby" aus AGMGTW eine ganze Episode basteln kann und die dann auch noch funktioniert. Aber Respekt. Mir hat es gefallen. Ich weiß nicht, was man wirklich von dieser Fähigkeit des Doctors halten soll, aber es besteht zur Not immer noch die Möglichkeit, dass er das gar nicht kann und nur so tut als ob er es verstehen würde.

      Es wird jetzt sicherlich wieder der Kritikpunkt kommen, dass wieder mal irgendwelche menschlichen Gefühle die Bösen besiegt haben. Das ist momentan das Kredo in der Serie und das ist natürlich kitschig, aber was solls? ;) Immerhin sind dadurch die Figuren selbst in der Lösung des Problems involviert und es geht nicht nur um langweiliges Knöpfchendrücken wie es vorher so gerne gehandhabt wurde. Wirklich überzeugt hat es mich aber auch nicht. Insgesamt passte es aber auch in das Bild von den Cybermen, welche die neue Serie bisher gezeichnet hat. In "The Next Doctor" gab es doch auch Probleme bei der Konvertierung in den Cyberking.

      Die Cybermen sind in dieser Episode im Prinzip aber nur ein Plot Device und ihre Geschichte wird ganz schnell abgefrühstückt. Das sehe ich durchaus positiv und ich würde die Episode aus diesem Grund als eine der besten Cybermen Episoden der neuen Serie ansehen.

      Achja und der Storyarc bleibt wie in den Wochen zuvor auch nicht gänzlich unbedient. :whistling:
    • @hudemx,
      wenn die Liebe als normales menschliches Gefühl bereits ausreichen würde, dann hätten die Cybermen in allen New Who Episoden, wo sie massenhaft Menschen konvertiert haben, schon unzählige Male darauf stoßen müssen und wären jedesmal durch Migräneanfälle von selbst explodiert, ohne dass ein Eingreifen des Doctors nötig gewesen wäre.

      Wenn diesmal die Vaterliebe von Craig ausreicht, um die Cybermen zu besiegen, dann offensichtlich deshalb, weil diese Vaterliebe von Craig etwas ganz Besonderes ist, was bei allen anderen Begegnungen des Doctors mit den Cybermen nicht zur Verfügung stand, sonst hätte es ja bereits in früheren Episoden gegen die Cybermen eingesetzt werden können.

      Und dass es diesmal überhaupt funktioniert, liegt zum einen an der Stärke der Vaterliebe von Craig und zum anderen an der Schwäche der Cybermen, die offenbar einer veralteten Generation angehören, die noch ganze Körper einschließlich der emotionalen Anteile in ihre Metallrüstung einbaut, statt des eigentlich nur benötigten rationalen Gehirnteils. Eine derart unlogische Technik ist für Cybermen völlig untypisch. Man wird es schwer haben, in der Serie irgendwo ein vergleichbares Vorgehen der Cybermen zu finden.

      @jibgood,
      ich hatte geschrieben, dass die besonderen Kräfte von Craig in seinen Gefühlen und in seiner Vaterliebe bestehen. Was Du da von Supekräften und Telekinese redest, entstammt allein Deiner Fantasie. Lerne erst mal Lesen!

      @Engelskrieger,
      au au au, schon klar, was da bei Dir so wehtut. Richtig Lesen könnte auch Dir helfen.

      Radioactive Man
    • Das dritte Mal in Folge bin ich so richtig zufrieden. Es war zwar mal wieder keine "Wow! Boah! Boah! Wow!"-Folge, aber das brauch ich auch gar nicht so oft. Ich glaube, irgendjemand hat's mal im Whocast gesagt: Doctor Who ist weniger "Boah ey!" als viel mehr "Höhö!" - das sagt eigentlich alles. Und das hier war sehr "höhö". Ich mochte diese heimelige Atmosphäre, Craig mag ich sowieso, die Art, wie der Doctor mal wieder jedermanns bester Freund und gleichzeitig total alienhaft neben der Spur ist, war super, und dass die Cybermen mal nicht im grossen Stil angreifen, sondern sich einfach mal in einem Kaufhaus einschleichen (vor der Invasion), fand ich auch ganz prima. Und übrigens macht SO sogar die Gay-Agenda Spass... obwohl sie hier ja eigentlich auch gar keine echte Gay-Agenda ist.

      Ich habe mich die ganze Folge über prima unterhalten gefühlt und überhaupt nix zu meckern. Das war einfach nur schön.
      All hail Frobisher! All hail the big talking bird!
    • Skeletor schrieb:

      Es wird jetzt sicherlich wieder der Kritikpunkt kommen, dass wieder mal irgendwelche menschlichen Gefühle die Bösen besiegt haben. Das ist momentan das Kredo in der Serie und das ist natürlich kitschig,

      Das ist auch mein Kritikpunkt an der Folge - schon wieder waren menschliche Gefühle die Lösung, um den Bösewicht in die Flucht zu schlagen. Wobei man das ja hätte sogar ganz clever miteinander verknüpfen können; nachdem der Doctor in den letzten Folgen gesehen hat, dass die Menschen mit ihren "Superkräften" am Ende jedes Alien selbst in die Flucht schlagen, kommt er zu dem Schluss, dass die Menschheit ihn vielleicht doch nicht so dringend braucht und entscheidet sich daraufhin, seinem Tod entgegen zutreten. Das hätte die Auflösung der Folge, und ja auch der Folgen davor durchaus aufgewertet. So fand ich es aber doch etwas grenzwertig, dass Babygeschrei einfach mal so eine Cyberman-Konvertierung negiert, und dass dem/den Produzenten nicht aufgefallen ist, dass wir nun recht nah beieinander drei Folgen mit ähnlichen Lösungen hatten.

      Ansonsten wirkte die Folge natürlich etwas seltsam; da stehen hübsche Cybermen im Keller herum, aber der Doctor spielt die meiste Zeit lieber mit Craig und der Cyberratte. Da fehlt im Grunde noch ein zweiter Teil, in dem Doc und Craig direkt gegen die Silbermänner kämpfen. Auch da muss ich noch mal sagen: Chance vertan. Denn vom Ende mal abgesehen war diese Episode natürlich mit all ihren ulkigen Dialogen und herrlich albernen, kleinen Szenen wieder äußerst gelungen. Die Konvertierung als Cliffhanger, das Babygeschrei als Auflösung in der nächsten Folge und dann Herumblödelei mit den Cybermen in Schiff und Kaufhaus - und schon hätte die Staffel einen exzellenten Zweiteiler vorweisen können. So ist es nur eine gute, wenn auch leicht deplaziert wirkende Einzelepisode geworden. Schade.

      Gareth Roberts, Craig und Stormageddon dürfen aber nächstes Jahr auf jeden Fall gern wieder vorbeischauen. Und dann vielleicht ja auch mal vor einer größeren Kulisse.
    • Erstens: "Redecorated. I dont like it" Das ist was für Fans der alten Serie... habs sofort bemerkt. Klasse

      Zweitens: Warum werden den Cybermen wohl die Emotionen genommen? Weil es sie überlädt (Age of Steel zum Beispiel) Cyberschiff - Mondas-Cybermen, denn die sind auch noch da. RTD hat sich immer was ausgedacht um die aus Petes World auftreten zu lassen.

      Drittens: Schön, der Doctor spricht wieder Baby, man schöpft aus früheren Folgen

      Viertens: Denkt sonst noch einer an die Dinos bei "Not Mummy"?

      Das alles und noch viel mehr fand ich an der Folge spitze. Und ich kaufe Matt Smith den 1100 Jahre alten Time Lord voll ab, in jeder Minute.
    • Radioactiveman schrieb:

      @hudemx,
      wenn die Liebe als normales menschliches Gefühl bereits ausreichen würde, dann hätten die Cybermen in allen New Who Episoden, wo sie massenhaft Menschen konvertiert haben, schon unzählige Male darauf stoßen müssen und wären jedesmal durch Migräneanfälle von selbst explodiert, ohne dass ein Eingreifen des Doctors nötig gewesen wäre.

      Wenn diesmal die Vaterliebe von Craig ausreicht, um die Cybermen zu besiegen, dann offensichtlich deshalb, weil diese Vaterliebe von Craig etwas ganz Besonderes ist, was bei allen anderen Begegnungen des Doctors mit den Cybermen nicht zur Verfügung stand, sonst hätte es ja bereits in früheren Episoden gegen die Cybermen eingesetzt werden können.
      Ich muss Radioactive Man zustimmen: Auch mich hat die Plotauflösung nicht begeistert. Wenn einfach nur Liebe - und sie wurde ja jetzt nicht auf Vaterliebe oder ähnliches eingegrenzt - ausreicht, um a) den Umwandlungsprozess zu verhindern und b) auch noch die anderen Cybermen zur Selbstzerstörung zu bringen, dann hätte es Ausfälle dieser Art in der 2. (neuen) Staffel auf der Parallelerde geben müssen und ebenso auch am Ende der 2. (neuen) Staffel. Dort ist es zwar einzelnen Menschen gelungen, sich mental zu wehren - man denke an die patriotische Torchwoodchefin ("I did it for England" oder so ähnlich) - aber die für wen auch immer enpfundene Liebe hat zu einem Malfunctioning nicht ausgereicht. Das hätte nochmal in dieser Floge erklärt werden müssen, denn die Erklärung, dass die gestrandeten Cybermen einfach eine der menschliche Liebe unterlegene Konversions-Technik verwenden, finde ich plausibel, plausibler als dass Craig ein besonderes emotionales Potential hat.

      Mir hat die Folge insgesamt nicht gefallen - es gibt nur ein ausreichend - liegt hauptsächlich an dem nicht überzeugenden Ende mit den Cybermen. Wenngleich ich es schön fand, wie Craig in dieser Folge entdeckt, dass auch er "Vaterinstinkte" hat und sich liebevoll um sein Kind alleine kümmern kann, fand ich die Gay Agenda, gegen die ich prinzipiell ja nichts habe, hier einfach deplaziert und auch schade. Denn dass zwei Männer, die sich um ein Kind kümmern, gleich für schwul gehalten werden - ich weiß nicht. Es sollte normal für Väter sein, sich liebevoll um ein Baby zu kümmern. :)

      Und warum der Doktor ausgerechnet in dieser Staffel ein schlechtes Gewissen bekommt, alle seine Companions in Gefahr zu bringen? Ich mein, das war doch die ganze Zeit schon immer so. Kann es vielleicht sein, dass er sich doch ein wenig in Amy Pond verliebt hat? Mir kam es in dieser Folge fast so vor, als wenn da doch mehr Gefühle für Amy sind, als er es sich zugesteht und sagt.

      Und glaubt ihr wirklich, dass der Doktor in der nächsten Folge stirbt? Und was ist mit den 200 Jahren? Ist er innerhalb dieser Staffel wirklich um 200 Jahre gealtert? Irgendetwas stimmt da nicht.
    • Uhhh, das war schön. Es war wie schon bei "The Lodger" die Matt Smith Show und es war großartig. Die Folge besticht durch einen tollen Humor (in Wort und Situation), gemischt mit den ruhigen Momenten und wie schon erwähnt - Matt Smith. Ich bin jetzt schon traurig, dass er irgendwann nicht mehr der Doctor sein wird. Diesen alten Doctor und den ruhigen Szenen nehme ich ihm in jeder Sekunde ab. Dass er nicht so erpicht darauf ist morgen zu sterben kann man verstehen, weil wer geht schon gerne zu seiner eigenen Beerdigung, doch sehe ich hier auch einen Unterschied zum 10. Doctor. Wo es nachher nur noch erbärmlich gewirkt hat.
      Klar war die Handlung nicht so doll und man könnte sie vielleicht wirklich mal in 3 Sätzen zusammen fassen, aber hier empfinde ich das als nicht schlimm.
      Wunderbar war auch die Interaktion zwischen dem Doctor und Stormageddon/Alfie. Wie er dem Baby bei der Begrüßung diese Küsschen auf die Wange gegeben hat war eine wunderbare Wiederaufnahme der Geste aus "The Lodger" und wirkte einmal mehr so fremd. Die ruhige Szene nachher mit dem Kleinen fand ich auch sehr schön, da sie nicht überkitschig war und spätestens mit "Run Stormy" schon wieder komplett kippte.
      Craig war zwar wieder nett, nur wurde der von den anderen beiden an die Wand gespielt.
      Das Kaufhaussetting erinnert mich zwar etwas an Rose, aber na gut, das nur kurz.
      Was es für mich nicht unbedingt gebraucht hat war die Szene mit Amy und Rory. Dass er sie sieht OK, aber das Amy jetzt berühmt zu sein scheint, ich weiß nicht.
      Schön war der Verweis auf die Briefe des Doctors an Amy, Rory, River und den CIA-Mann. Die Umschläge hat er sich bei Craig gemoppst. Schönes Detail.
      Hmm, am Ende fand ich etwas schade, dass man die Sache mit River noch in die Folge gekloppt hat, weil das etwas deplaziert wirkte im Kontext der Folge. Auch wenn der Doctor von seinem Tod redet, aber das war dann irgendwie...
      Eine wunderbare Folge, die den Storyarc zwar immer wieder streift, aber dennoch eine super Monster-of-the-Week-Folge ist. Diese sind in der 2. Staffelhälfte eh viel besser geworden und hierfür gebe ich gerne 8,5 Punkte.
      Und nun auf zum großen Finale, der Trailer sah schon klasse aus, auch wenn ich mich frage, wie das in eine Folge passen soll. We will see...

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • die folge an sich fand ich schon gut, allerdigns hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet. die cybermen hätte es nicht wirklich gebraucht, da hätte es auch ein anderes wald-und-wiesen getan. das in letzter zeit so viel auf gefühle eingegangen wird(Angst, Vertrauen/Glaube, Liebe) hat vielleicht einfach mit der auflösung in der nächsten folge zutun. man weiss es ja noch nicht^^. so ist die auflösung ein bisschen billig gewesen.

      insgesamt bin ich mir nicht sicher ob ich die folge "gut" oder "durchschnittlich" bewerten soll. da die cybermen aber meine lieblingsgegner sind, gibts einen kleinen bonus ;)


      @kirsten
      hätte RTD die Gay-Agenda immer nur so, mit einem augenzwinkern, umgesetzt, hätte mich das damals nicht so gestört. ausserdem sind das 2 paar schuhe. bei RTD wurde immer gezeigt wie toll es ist homosexuell zu sein und dass es auf jeden fall erstrebenswert ist. hier hat craig aber sofort versucht klarzustellen, dass es sich um ein missverständniss handelt.(auch als der doctor ihn umarmt hat und küssen wollte, hat craig nicht gerade mitgespielt und wollte eigentlich weg). von daher würde ich hier nich von der "Gay-Agenda" sprechen.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Guy ()

    • So fand ich es aber doch etwas grenzwertig, dass Babygeschrei einfach mal so eine Cyberman-Konvertierung negiert, und dass dem/den Produzenten nicht aufgefallen ist, dass wir nun recht nah beieinander drei Folgen mit ähnlichen Lösungen hatten.
      Diesen Kritikpunkt werde ich in dieser Form einfach nicht verstehen. Wir haben jeztt 26 Episoden gehabt wo ein Großteil der Probleme der Geschichten mit "Menschlichkeit" aufgelöst wurden. Wenn dir das sowieso nicht gefällt, dann ist das für dich natürlich ein Problem. Aber die Verwendung solcher Lösungen gehört mittlerweile einfach dazu und ist mit Sicherheit auch so voll beabsichtigt, weswegen die Produzenten mit Sicherheit nicht zu blöd sind um dies zu bemerken. ;)

      Ich bevorzuge diese Art der Lösung durchaus, trotz des Kitschfaktors, da es letztendlich logischer und passender für die Story ist, als wenn der Doctor plötzlich einen Geistesblitz hat, irgendwas unverständliches noch unverständlicher durch die Gegend geschrien hat um dann mit seinen Sonic Screwdriver zu wedeln und alles wäre wieder gut. Das hatten wir unter Tennant ja schon zu genüge.

      Es ist jetzt aber sicher die Frage was man lieber mag.

      Solus schrieb:

      Das ist auch mein Kritikpunkt an der Folge - schon wieder waren menschliche Gefühle die Lösung, um den Bösewicht in die Flucht zu schlagen. Wobei man das ja hätte sogar ganz clever miteinander verknüpfen können; nachdem der Doctor in den letzten Folgen gesehen hat, dass die Menschen mit ihren "Superkräften" am Ende jedes Alien selbst in die Flucht schlagen, kommt er zu dem Schluss, dass die Menschheit ihn vielleicht doch nicht so dringend braucht und entscheidet sich daraufhin, seinem Tod entgegen zutreten. Das hätte die Auflösung der Folge, und ja auch der Folgen davor durchaus aufgewertet.
      Das ist aber nicht der Punkt des Storyarcs. Es geht nicht darum, dass er erkennt, dass die Menschheit ihn nicht braucht. Die Erkenntnis "ihr braucht mich nicht, ich gehe dann mal" wäre ziemlich lahm und würde auch die ganze Staffel ad absurdum führen.

      Der Doctor soll sich nicht zufrieden auf die Schulter klopfen, weil er die Menschheit jetzt solange beschützt hat, bis sie alleine auf sich aufpassen kann. Es geht darum, dass ihm vor Augen geführt wird, dass seine Taten, trotz guter Absichten, mit der Zeit auch viele negative Konsequenzen mit sich bringen, die er bisher aber nicht erkannt oder wahrhaben wollte. Er versucht in dieser Staffel auch lange Zeit einfach so weiter zu machen wie er es immer getan hat. Der Erkenntnisgewinn, dass er zu lange gelebt hat, der kam letzte Episode vom Minotaurus und diese Episode ist die logische Konsequenz daraus. Er läuft jetzt nicht mehr weg und das ist sehr gut in den Episoden davor vorbereitet und vermittelt worden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skeletor ()

    • Ich fand diese Gefühle schlagen Cybermen-Sache eigentlich nicht so schlimm. Immerhin waren wir noch nicht beim Schädeldecke abschrauben, sondern beim neuronalen Umgebastel und wir hatten eine Extremsituation, die wir vorher in der Form noch nicht gesehen haben - kann ja sein, dass so was öfter mal passiert ist, als "die Kamera" nicht dabei war. Ich persönlich mag diese Menschen-mit-Herz-Tour zwar nicht besonders, denn das war in New Who echt mal genug davon (da fand ich "I picked up another stupid ape!"-Eccleston schon erfrischend), aber sooooo abwegig fand ich die Lösung diesmal nicht.