6x12 - Zeit zu gehen (Closing Time)

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    • Guy schrieb:

      bei RTD wurde immer gezeigt wie toll es ist homosexuell zu sein und dass es auf jeden fall erstrebenswert ist.

      Örghf. Als ob er Propagandafilme gedreht hätte die für Terrorismus werben..... :rolleyes: "Das" hat er garantiert nicht gezeigt und es war weder die Intention noch die Aussage von diesen Szenen. Er hat nichts weiter gemacht als hetero/homo gleichwertig darzustellen, bzw letzteres in einem positiveren Licht gestellt als es anderswo gemacht wird. In anderen Filmen und Serien sind Schwule und Lesben meist nicht mehr als Nebenfiguren die immer an AIDS sterben oder mindestens Selbstmord begehen. Man kann sicherlich über die Umsetzung streiten... und ja, in vielen Fällen wirkte es verkrampft und überzogen... Aber daß er "homo" über "hetero" gestellt hätte ist ne urbane Legende die von Leuten in die Welt gesetzt wird die nicht richtig hingesehen haben... oder einfach nur nicht gerafft weil fehlinterpretiert...

      Aber egal... das Thema ist nun schon Jahre alt und gehört nicht zur Folge... (aber es wird uns scheinbar noch bis ans Ende aller Tage verfolgen )

      Die Folge selbst fand ich jedenfalls großartig. Wie schon damals bei "The Lodger" habe ich viel und laut gelacht... und genau das wollte die Folge erreichen. Also Mission gelungen, Patient zufrieden. :)

      Wenn der Doctor ein mal pro Jahr Craig besuchen sollte, so habe ich absolut nichts dagegen. War jedenfalls ne schöne Auflockerung nach all den Folgen die sich selbst viel zu ernst nahmen.

      Den Auftritt der Ponds mochte ich ebenfalls sehr. Das sie an irgendeiner Stelle vorkommen mussten war zwar klar... aber ich hatte eher damit gerechnet, daß er sie am Ende der Folge nochmal abholt um mit ihnen in das Staffelfinale zu reisen. Daß sie mitten in der Handlung ins Bild liefen war sehr überraschend... und irgendwie schön. Vor allen Dingen mochte ich es wie der Doctor nicht wusste ob er auf sie zugehen oder sich vor ihnen verstecken sollte. Fand ich sehr rührend, die Szene. :26:

      Ich gebe ein "gut" mit Tendenz nach oben.
    • Radioactiveman schrieb:

      @hudemx,
      wenn die Liebe als normales menschliches Gefühl bereits ausreichen würde, dann hätten die Cybermen in allen New Who Episoden, wo sie massenhaft Menschen konvertiert haben, schon unzählige Male darauf stoßen müssen und wären jedesmal durch Migräneanfälle von selbst explodiert, ohne dass ein Eingreifen des Doctors nötig gewesen wäre.

      Wenn diesmal die Vaterliebe von Craig ausreicht, um die Cybermen zu besiegen, dann offensichtlich deshalb, weil diese Vaterliebe von Craig etwas ganz Besonderes ist, was bei allen anderen Begegnungen des Doctors mit den Cybermen nicht zur Verfügung stand, sonst hätte es ja bereits in früheren Episoden gegen die Cybermen eingesetzt werden können.

      Und dass es diesmal überhaupt funktioniert, liegt zum einen an der Stärke der Vaterliebe von Craig und zum anderen an der Schwäche der Cybermen, die offenbar einer veralteten Generation angehören, die noch ganze Körper einschließlich der emotionalen Anteile in ihre Metallrüstung einbaut, statt des eigentlich nur benötigten rationalen Gehirnteils. Eine derart unlogische Technik ist für Cybermen völlig untypisch. Man wird es schwer haben, in der Serie irgendwo ein vergleichbares Vorgehen der Cybermen zu finden.
      Einfach zu erklären: Bisher wurden alle Cybermen die umgewandelt wurden mithilfe von Earpods oder anderem Willen & Gefühllos gemacht. In The New Doctor waren die Menschen bewusstlos (sofern ich mich erinnere) Sie konnten keine Gefühle zu dem Zeitpunkt haben. Craig war der erste Mensch der bei "vollem Bewusstsein" in einen Kybermann verwandelt wurde und so hat er auch Stormageddons geschrei gehört. Das hat seinen Vaterinstinkt geweckt und er begann sich während der Verwandlung an seinen Sohn zu erinnern.
      Selbes passierte in The New Doctor nur war es hier nicht liebe sondern Angst. Als der Doktor den neuen Cyberleader "die Augen geöffnet hat" blickte sie sich um sich und musste erkennen was für Monster die Cybermen sind und begann sie zu fürchten. Ebenfalls ein Gefühl das die Cybermen nicht ertragen.
      Cybermen + Gefühle = Kaboooooom!

      Ich weiß nicht was da noch so schwer zu verstehen ist! DIe Cybermen kennen keine Gefühle, sie werden mithilfe von Chips in deren Gehirnen unterdrückt, sie kennen keine Furcht, keine Liebe etc. Das sie dann wenn diese Gefühle frei werden nicht damit umgehen können ist eigentlich ganz klar.

      Auch ein beispiel: Im Cybus Zweiteiler schaltet der Doktor mithilfe von Mickey die Cyberkontrolle aus wodurch alle verwandelten Menschen ihre Erinnerungen und Gefühle zurück bekommen. Was passiert als sie sich selbst im Spiegel ansehen? Sie fürchten ihr Aussehen, sie verstehen nicht was mit ihnen passiert ist. Sie haben Panik - alles Gefühle die der Cyberkörper nicht ertragen kann, weshalb einer nach dem anderen zerstört wird oder Offline geht.

      Untypisch? Von wegen!
    • Skeletor schrieb:

      Ich bevorzuge diese Art der Lösung durchaus, trotz des Kitschfaktors, da es letztendlich logischer und passender für die Story ist, als wenn der Doctor plötzlich einen Geistesblitz hat, irgendwas unverständliches noch unverständlicher durch die Gegend geschrien hat um dann mit seinen Sonic Screwdriver zu wedeln und alles wäre wieder gut. Das hatten wir unter Tennant ja schon zu genüge.

      Es ist jetzt aber sicher die Frage was man lieber mag.

      Stell Dir vor, es gäbe noch einen dritten Weg: Eine schlüssige, originelle Auflösung. Ohne Screwdriver, aber auch ohne "All you need is love"-Lösung. Das geht nämlich auch. Und zumindest eine 2.5-Weg-Lösung kann selbst ich mir spontan aus dem Ärmel schütteln: Der Doctor fummelt an der Steckdose herum und ermöglicht den Cybermen die volle Stromladung, sodass alle erwachen. Doch natürlich hat der Doctor einen cleveren Trick auf Lager: Der Strom stammte nämlich aus verschiedenen Quellen; grüner Ökostrom, neoliberal-konservativer Atomstrom und sozialdemokratischer Kohlestrom. Dadurch entstehen drei Cybermen-Gruppierungen, die sofort beginnen sich gegenseitig die Blechköpfe einzuschauen, bis keiner mehr übrigbleibt. Cybermen alle tot, Welt gerettet. - müsste zwar mit Technobabble erklärt werden, aber wäre trotzdem origineller als die doofe Liebe gewesen !

      Skeletor schrieb:

      Das ist aber nicht der Punkt des Storyarcs. Es geht nicht darum, dass er erkennt, dass die Menschheit ihn nicht braucht. Die Erkenntnis "ihr braucht mich nicht, ich gehe dann mal" wäre ziemlich lahm und würde auch die ganze Staffel ad absurdum führen.

      So war es auch nicht von mir gemeint. Nur nachdem ja schon mit des Doctors Devise, sich nicht mehr einzumischen, eben jener Gedankengang "Die müssen eh bald ohne mich zurecht kommen" angeklungen ist, hätte man das eben durchaus noch vertiefen können. Also nicht, dass er sich deswegen in den Tod stellt, sondern dass er das mit ruhigen Gewissen tut.
    • Wow... wirklich nicht schlecht!
      War eine sehr spannende Folge. Craig hat zusammem mit dem Doctor eine gute Beziehung und als Companion würde er sich sicher gut machen.
      Die Cyberman haben mir auch gut gefallen.

      Die Auflösung am Schluss mit River Song kam unerwartet.
      Da sie betäubt wurde, denke ich, dass sie nicht viel machen kann und der Anzug sich selber bewegt?
      Bei Impossible Astronaut, nachdem der Doctor gestorben ist, schiesst River Song auf den Astronaut. Sie trifft den Astronauten nicht und sagt, "Of course not", ist ja logisch das sie sich selber nicht töten konnte, da sie ja später noch lebt.
      Bisher gesehen:



      wibbely-wobbely... timey-wimey...
      or "Hello. I'm the Doctor. Basically: run!"
    • Turf_MAsk schrieb:

      Da sie betäubt wurde, denke ich, dass sie nicht viel machen kann und der Anzug sich selber bewegt?

      Ich würde eher denken, dass dieser Kinderreim der Trigger ist, um ein Programm, das Melody als Kind eingehirngeschwaschen wurde, zu aktivieren. Frau Augenklappe hat ja schon mal mit dem Trick gearbeitet, einzuplanen, dass Plan A sowieso in die Hose geht, und mit Plan B den eigentlichen Plan zu verfolgen. Und auch hier könnte Plan A einfach gewesen sein, dass sie damit gerechnet hat, dass Melody zu River wird, es aber eben noch eine zweite, tiefere Gehirnwäsche gab.
    • Ganz Großes Daumenhoch! :daumen: :thumbsup: Einfach nur großartig, die Folge, hier ist wirklich alles richtig gemacht worden! (...oder zumindest fast alles. Die Lösung mit Craigs Vater-gefühlen fand ich auch ein wenig cheap, aber im Eifer des Gefechts, will sagen, so wie sie in Szene gesetzt worden ist, hat sie zumindest in dem Moment sehr gut funktioniert)
      Ich hatte so viel Spaß und Spannung wie schon lange nicht mehr in dieser Folge, die absolut perfekte Mischung aus komischen Momenten, Drama, Spannung und Action!
      Allein der ganze Anfang, das hin- und Her zwischen dem Doctor, Craig und Alfie (Stormageddon! Ich hab mich fast nicht mehr eingekriegt!), oder die komischen Szenen im Kaufhaus, mit dem Doctor als Verkäufer, der sen Kindern die Spielsachen vorführt, oder stolz auf sein Namensschild verweist (ohne das er schon mal gerne seinen Namen vergessen würde! :D - übrigens: zum Brüllen, die Stelle in Craigs Küche "So, waht did You call him? Will I blush?" "Well, we didn't call him 'The Doctor'!" "No, I didn't think you would!" Allein Matt Smith's Mimik in der Szene, erst die naiv-glückliche Vorfreude, dann die Enttäuschung, sind schon das volle Eintrittsgeld wert! :D )

      saoirse schrieb:

      Nur eins irritiert mich etwas: Amy und Rory waren ja mit der jüngeren Version des Doctors (909 Jahre) unterwegs. Nur eine Folge und auf einmal ist der Doctor 1103 Jahre (so alt ist er ja laut The Impossible Astronaut an seinem Todestag). Der Doctor war jetzt also eben mal 200 Jahre solo unterwegs?? Oder habe ich das gedanklich was übersehen??


      Er sagt ja, dass er eine Weile allein unterwegs war. Vielleicht erfährt man über die zeit noch mehr, mir würde es aber auch reichen, wenn nicht. Nach der Entwicklung der letzten Folge ist das eigentlich schon ausreichend, auch wenn es elliptisch ist und eine erzählerische Lücke lässt ... oder vielleicht auch gerade wegen der elliptischen Erzählweise.
      Passt aber übrigens, die Lücke von 200 Jahren. So wie der Doctor agiert, nimmt man ihm ab, dass er eine ganze weile ohne menschliche Gesellschaft unterwegs war. Er wirkt noch seltsamer und fremdartiger als jemals zuvor.

      Nahezu perfekt übrigens, wie ich finde, wie hier der Story-Arc mit einbezogen wurde:
      Nicht zu aufdringlich, nicht einfach nur hinten angehängt. Die Story-Arc-Elemente wurden taktisch geschickt in die Episoden-Handlung eingebaut, dezent, aber wirkungsvoll, haben aber nicht von der eigentlichen Story abgelenkt. Am Ende der Episoden-Action wird ziemlich gekonnt eine Brücke von der Episode zum Story-Arc gebaut, die die Handlung der Folge abrundet und abschließt und sehr schön zum Story-Arc überleitet.

      Genau so gefällt mir das mit dem Story-Arc und anderen Season-übergreifenden Handlungssträngen! :thumbup:


      AL333 schrieb:

      Er hat tatsächlich den zweiten Doctor zitiert! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      Ists sonst wem aufgefallen?
      Was, wie wo? Ah! das hier:

      Dr. Constantine schrieb:

      "Redecorated. I dont like it" Das ist was für Fans der alten Serie... habs sofort bemerkt. Klasse
      <<:( Ich nicht, Asche auf mein Haupt! (Dabei hab ich die Szene erst neulich noch in diesem herrlichen Patrick Troughton Tribute gesehen!) Woran ich aber später in der Folge sofort gedacht habe, war ... als der Doctor zu dem Cyberman sagt "What? The six of You?" "You know that is enough!"...
      Spoiler anzeigen
      ...die großartige Cybermen-Invasions-Armee aus den 60ern, die auch nur aus immer denselben 5 Cybermen bestand! :D )

      (Ich spoilermaskierier das mal lieber, falls jemand diese schöne, alte Folge noch nicht gesehen hat, und sich die Überraschung nicht verderben lassen will.)


      Überhaupt: ich mag die Cybermen einfach! Jede Cybermen-Folge, egal, ob sie silberben Blechottos große oder kleine Rollen haben, hat bei mir schon von vornherein große Pluspunkte! Sie sind einfach herrliche Alien-Monster! Fremdartig und bedrohlich, aber menschenähnlich genug, um wirklich angsteinflößend zu wirken. Allein dass sie sich ihre Opfer einverleiben, anstatt sie einfach auszulöschen, stellt sie auf der Skala klassischer Who-gegenspieler auf eine weitaus höhere Stufe als zB. die Daleks, die in ihrer starren Form auf ewig einfach nur verzerrt quäkende Riesen-Gewürzmühlen bleiben werden.

      Ach ja, und was noch?
      Richtig Amy und Rorys Mini(sofern man von Mini sprechen kann, angesichts einer raumfüllenden Plakatwand! ;) )-Auftritt! Einfach klasse, der Moment!

      Insgesamt: eine der besten Folgen (auch wenn ich mich mit der Aussage wiederhole! Hab ich letzte Woche auch schon gesagt!), die mir wieder mal klar gemacht hat, was ich an dieser Serie so mag!
      Wenn die Final-Episode auch annähernd so gut wird, ist die Welt wieder in schönster Ordnung!
    • Cybermen-Folgen haben mich IMMER genervt ...
      ... diese nicht! Im Gegenteil fand ich sie in dieser Folge zum allerersten Mal tatsächlich bedrohlich, und das, obwohl sie so abgewrackt aussahen und eigentlich nicht mehr gemacht haben, als sonst auch. Trotzdem fand ich sie ... weiß auch nicht ... atmosphärischer? Gruseliger? Ich kann es nicht genau fassen, aber es hat mir sehr gefallen.

      Ich fand die Folge generell einfach klasse. Viele kleine und ein paar große Gänsehaut-Momente.
    • Solus schrieb:

      Stell Dir vor, es gäbe noch einen dritten Weg: Eine schlüssige, originelle Auflösung. Ohne Screwdriver, aber auch ohne "All you need is love"-Lösung. Das geht nämlich auch. Und zumindest eine 2.5-Weg-Lösung kann selbst ich mir spontan aus dem Ärmel schütteln: Der Doctor fummelt an der Steckdose herum und ermöglicht den Cybermen die volle Stromladung, sodass alle erwachen. Doch natürlich hat der Doctor einen cleveren Trick auf Lager: Der Strom stammte nämlich aus verschiedenen Quellen; grüner Ökostrom, neoliberal-konservativer Atomstrom und sozialdemokratischer Kohlestrom. Dadurch entstehen drei Cybermen-Gruppierungen, die sofort beginnen sich gegenseitig die Blechköpfe einzuschauen, bis keiner mehr übrigbleibt. Cybermen alle tot, Welt gerettet. - müsste zwar mit Technobabble erklärt werden, aber wäre trotzdem origineller als die doofe Liebe gewesen!
      Sorry, aber du willst mir weiß machen, dass eine nichtssagende Technobabble-Lösung besser und orgineller ist als eine andere nichtssagende Technobabble-Lösung? Finde ich nicht überzeugend.Technobabble-Lösung bleibt Technobabble-Lösung und nichtssagend bleibt nichtssagend. Ob er jetzt den Screwdriver benutzt, ein paar Knöpfe drückt oder irgendwelche Stecker umsteckt. Das sind Lösungen, die absolut nichts hergeben. Formal sicherlich der bequemste Weg um aus einer Story rauszukommen, aber in meinen Augen ist das eher Gift für die Story und ziemlich substanzlos wenn man das nicht anderweitig kompensiert. Diese Episode hatte ja in Bezug auf das Cyber-Matt durchaus eine Technobabble-Lösung wo der Doctor mal eben schnell ein neues "App" für seinen Screwdriver aus dem Hut gezaubert hat der die kleine Silberratte dann erledigte. Sehr bequeme und nichtssagende Lösung ohne Mehrwert für die Story.

      Ich will damit auch nicht sagen, dass man unter Moffat das Patentrezept für "gute" Auflösungen von Geschichten gefunden hat. Das hat man definitiv nicht, aber sie haben zumindest immer irgendetwas auszusagen und bringen Charakterarcs innerhalb der jeweiligen Episode zu einem Höhe- oder Wendepunkt und auch manchmal zum Abschluss. Sie sind damit meiner Meinung nach auch den Technobabble-Lösungen haushoch überlegen.

      Skeletor schrieb:

      So war es auch nicht von mir gemeint. Nur nachdem ja schon mit des Doctors Devise, sich nicht mehr einzumischen, eben jener Gedankengang "Die müssen eh bald ohne mich zurecht kommen" angeklungen ist, hätte man das eben durchaus noch vertiefen können. Also nicht, dass er sich deswegen in den Tod stellt, sondern dass er das mit ruhigen Gewissen tut.
      Okay, ich sehe was du meinst. Halte das aber für dramaturgisch kontraproduktiv. Der Doctor will immer helfen und wenn er sich opfert, dann nicht weil er innerlich beruhigt ist, dass die Menschheit auf sich selbst aufpassen kann, sondern er macht dies obwohl er der Menschheit gerne noch weiter helfen würde.
    • Vorweg: Mir gehts wie den meisten hier auch: Cybermen oder Daleks, also die "klassischen" Gegner des Doctors nerven mich i.d.R sehr. Nicht so hier. Ich fand sie wesentlich angenehmer und die Sache mit Craig war auch relativ gut gelöst.
      Aber irgendwie ist es nicht mehr so recht Sci Fi als mehr ein Drama - whatever Thing. Ist mir nur so aufgefallen. Ich finde es nicht schlimm, ich denke, das hat die Zeit so mit sich gebracht. Ich drifte ab.

      Ich fand den Erzählbogen sehr gut, also auch der Bogen zu The impossible Astronaut. Irgendwo hatte ich schon gelesen, dass diese River eine ganz junge River sein muss, also in etwa nach Let's kill Hitler. Jaaah, ich finde so nicht die rechten Worte, ausser dass ich mich wahnsinnig auf das Finale freue und diese Folge ein super Auftakt dazu war, wie ich finde! Ich hatte auch ein paa Tränchen in den Augen, besonders aus Sicht einer Mutter. ;)
      Ich denke, ich muss es noch etwas sacken lassen. :D
    • Kaoru schrieb:

      Wenn der Doctor ein mal pro Jahr Craig besuchen sollte, so habe ich absolut nichts dagegen. War jedenfalls ne schöne Auflockerung nach all den Folgen die sich selbst viel zu ernst nahmen.


      Ich hätte nichts dagegen, wenn Craig samt Frau und Kind Dauercompanions werden. So für die nächste Staffel. Amy und Rory haben halt die Gastauftritte.
      1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 12thdoc 4. 2nddoc 5. 1stdoc 6. 11thdoc 7. 6thdoc 8. 9thdoc 9. 8thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. 10thdoc ... Doctröse!
    • Zwei Negativpunkte:
      -Die Auflösung mit den Gefühlen war prinzipiell ok, aber das hätte man besser inszenieren müssen. Die häten einfach den verdammten Bildschirm ausschalten müssen. Und wieso bricht der Cyberhelm auf, wenn der Mensch nicht konvertiert werden nöchte?
      -Der Storyarc war am Ende doch sehr rangepappt. Die Silence wiederzusehen ist ja nett gewesen, aber dieses doch sehr klischeehafte Kinderreim-Ding und Mme Kovarian, die aus den Schatten kommt ... ne, das war nix.


      Ansonsten kann ich nur die unterstützen, die Matt Smith verehren. Ganz, ganz toller Doctor, super Schauspieler und eine brilliante Ausstrahlung. Und dann seine kleinen Handlungsweisen, die ihn "anders" machen. Herrlich.
      Stormi war endlich mal ein absolut nicht nerviges Kind und Craig in der Interaktion mit ihm und dem Doctor war toll.
      Das Troughton-Zitat ist mir auch sofort aufgefallen. Ganz toll auch die Fähigkeit des Doctors, jeden mit einem Zischlaut zum Verstummen zu bringen.


      Ein wirklich gutes "gut", wenn auch nicht handlungssmäßig, so werden die Schwächen dort durch Mr. Smith absolut herausgerissen.
    • Scharfschütze schrieb:

      Die häten einfach den verdammten Bildschirm ausschalten müssen.
      Ich habe eher ein Problem damit, warum "Stormageddon" überhaupt auf dem Bidlschirm zu sehen ist. Die Art der Auflösung ist eigentlich OK, aber das hätte man durchaus besser und logischer einbauen können. Es ist sowieso verwunderlich, warum die Cybermen plötzlich dem Geschrei des Babys soviel Beachtung schenken. Da hat man es sich dann doch etwas zu einfach gemacht.
    • Yappy the robot dog?
      Die Kids in England werden wohl doch weiterhin lieber K-9 auf ihren Wunschzettel schreiben. Allerdings hätten auch die Transmats große Chancen darauf, die Kinderzimmer zu erobern, während ein Silent Sonic Screwdriver sicher den Bedürfnissen der Eltern sehr entgegenkäme.

      Das geheimnisvolle Bild aus dem Flur der Aickman Road hat den Umzug leider nicht mitgemacht. Dafür haben wir jetzt Craig und Sophie im Stil von Andy Warhol über dem Kamin, auch sehr schön. Ich finde es auch gut, dass Craig und Sophie zusammenleben, ohne geheiratet zu haben. Es ist wirklich nur ein unbedeutendes Stück Papier.

      Craig verfügt wohl immer noch über Doctor-Wissen vom Kopfstoß aus The Lodger, jedenfalls erfasst er die Situation sehr schnell und handelt dann sehr Doctor-ähnlich, fast wie The Next Doctor. Seine Erkenntnis, dass der Doctor jemanden braucht, erfordert allerdings kein spezielles Wissen. Das ist ganz Craig, es ist sein Einfühlungsvermögen als Kumpel, das ihn unter anderen Umständen auch zu einem guten Companion an Bord der Tardis hätte werden lassen.

      Genial, was der Doctor da mit dem Pfefferstreuer macht. Und genial diese Theorie von Craig über die Alien-Gase, die der Doctor absondert. Die subtilen hypnotischen Kräfte des Doctors wurden endlich mal wieder unübersehbar vorgeführt. Ich glaube in Battlefield war es das letzte Mal in dieser Deutlichkeit.

      Es ist irgendwie diskriminierend, wie oft der Doctor Kelly shusht, besonders nachdem es nach seiner Behauptung nur auf ein "underdeveloped brain" wirkt. Rose war auch nur eine Kaufhausangestellte, bevor sie zu seinem Companion wurde.

      Bei 14m05s sieht man hinter dem Doctor ein Logo, das rein zufällig beabsichtigt eine Ähnlichkeit mit dem Zeichen der Cybermen aus Tomb of the Cybermen hat. Die Kleinigkeiten an Rande sind wieder absolut großartig. Mich begeistern schon die Schachspieler ganz am Anfang. Die Partie mit dem Wikinger wirft bereits ihre Schatten voraus.

      Der Doctor sagt, es sei der Tag vor seinem Tod. Das Datum auf der Zeitung 19.4. 2011 verrät, dass wir uns auch nach dem Kalender der Erde in diesem Zeitraum befinden. Amy und Rory im Kaufhaus sind also Amy und Rory vor The Impossible Astronaut. Amy hat es innerhalb der zwei Monate nach A Christmas Carol geschafft, ein Parfüm mit dem Namen Petrichor auf den Markt zu bringen, und ist dadurch so berühmt geworden, dass Jugendliche im Bravo-Alter sie erkennen und Autogramme haben wollen.

      Es gibt da nur ein kleines Problem. Erst in The Doctor's Wife hat Idris/Tardis Amy überhaupt erklärt, was Petrichor bedeutet. Amy hätte sich an ihr eigenes Parfüm erinnern müssen, wenn es das zu diesem Zeitpunkt bereits gegeben hätte. Also ein Drehbuchfehler oder der beginnende Zusammenbruch der Zeit, wo vorher-nachher schon keine Rolle mehr spielt.

      Radioactive Man

      @hudemx,
      ich erinnere mich an lange Schlangen von Menschen, die von den Cybermen hinter Plastikvorhänge getrieben wurden, wo man sie mit Kreissäge und Skalpell zerstückelt hat. Laute Schreie waren zu hören. Also nichts mit vorheriger Betäubung. Und selbstverständlich sind Cybermen gegen Gefühle empfindlich und können dadurch zerstört werden, dazu gab es schon in Invasion so eine Art Strahlenkanone. Das völlig Ungewöhnliche hier ist jedoch, dass jetzt angeblich ein Mensch die Möglichkeit hat, sein Upgrade zu verhindern, indem er sich ganz doll auf seine Gefühle konzentriert. Und dafür gibt es in der ganzen Serie kein Beispiel. Und dass die Cybermen einen Menschen unversehrt lassen, um ihn zu konvertieren, ist ebenso ungewöhnlich. Ich dachte deshalb spontan an alte Cybermen. In Attack of the Cybermen gab es das z.B. schonmal, dass sich ein Mensch die Montur eines deaktivierten Cyberman angelegt hat, um sich als Cyberman zu tarnen. Übrigens auch für den Helm aus The Pandorica Opens hätte Craig erst enthauptet werden müssen.
    • Ja das habe ich auch gemerkt. Und sogar bei Serienjunkies gelesen.
      Kann es vielleicht auch sein das er Amy und Rory vor ihrer normalen Zeit abgesetzt hat und es jetzt 2 Ponds gibt. Denn die Ponds von S06e01 müssten ja schon unterwegs nach Amerika sein.
      Oder?

      Und finde es schade das die Ponds nicht mehr den Doctor begleiten. Hoffe immer noch das es ne Wende gibt und sie in Staffel 7 wieder voll dabei sind.
    • Die Folge hat mir ganz gut gefallen. Sicher nicht die beste, oder lustigste Folge aller Zeiten, aber sie war nett. Das Drehbuch war zwar jetzt auch nicht super originell, aber was man gesehen hat, war durchaus gut umgesetzt und geschauspielert. Vor allem Matt Smith hat mir wieder sehr, sehr gut gefallen. Wie er den Kindern am Ende erzählt, dass er doch immer gerne den Retter gespielt hat, und dann in die TARDIS steigt ... das war einfach super. Auch seine Blicke zwischendurch, als wir kurz eine Begegnung mit Amy und Rory hatten (ich denke nicht, dass die Folge die Szene unbedingt gebraucht hat, aber es war ganz nett zu zeigen, statt uns nur zu erzählen, dass die ehemaligen Companions in ein normales Leben reingefunden haben), oder sein Monolog gegenüber Stormageddon (ja, so einen Unsinn, wie diesen Namen, find ich lustig :D) in dessen Kinderzimmer. Ich bleib dabei, Matt Smith spielt den Doctor großartig, auch wenn ich von den Geschichten, in denen er zu sehen ist, oft enttäuscht bin.

      Was mich gestört hat waren allerdings so Dinge, wie das mal wieder die Lösung durch die große Macht der Liebe eintritt. Das hängt mir ein bisschen zum Halse raus mitlerweile.

      ein "gut" von mir, auch wenn ich The Lodger damals ein Stück besser fand. Hätte aber auch nichts dagegen, wenn wir Craig auch nächstes Jahr in der Vor-Finalsfolge wiedersehen. :)
    • Ich hab es jetzt endlich auch geschafft, die Episode zu sehen. Ist halt mehr eine witzige Episode für Kinder und Frauen (ist nicht wertend gemeint). Ich fand sie gut, aber eben nicht mehr. Ich hab auch keine Ahnung, was man noch so dazu schreiben soll. Ich fühlte mich hhalt gut unterhalten, aber es gab keine wirklichen Highlights. Ich fand sogar, dass es passte, die Cybermen nicht so oft zu zeigen.
      Aber das Ende etc. unterstützt meine Theorie (nicht nur meine natürlich), dass der Fleshdoctor vom Doctor während Hitler ausgetauscht wurde. Denn wann sonst? Allerhöchstens noch vor dieser Episode, aber ich fände das bei weitem nicht so passen. Jedenfalls halte ich das Erzählen für richtig gelungen. Insbesondere da in der nächsten allem Anschein nach Fenric vorkommen wird. Und auch, wenn man Curse nicht gesehen hat, kann man durch god complex wissen, was Fenric für eine Bedeutung bzw. Funktion hat. Da kann mir keienr sagen, dass sich Moffat keine Gedanken macht. Mit dem Nichtvermissen von Melody durch Amy und Rory ist zwar ein Schnitzer drin, aber was solls. Ist aus meienr Sicht halt einer.

      @Kaoru: In welchen Großteil der Filme sterben homosexuelle denn an Aids? O.o also wenns nicht gerade junies sind, fällt mir da kein Film ein. Und Gleichstellung war es nicht. Es gab nämlich nicht eine heterobeziehung, die glücklich verlief. Außer wenn es sich um Mernsch/Alien handelte. Aber Mann/Frau, nie.

      @Radio....: Totaler Quatsch. Schon wieder behauptest du einfach absoluten Blödsinn, stellst ihn als hundertprozentig wahr hin und beschwerst dich dann über Plotholes. ... Wer sagt denn, dass das Leben von Amy und Rory nach dem Verlassen nicht weitergeht? Es gibt GAR KEINEN Grund, genau diesen Zeitpunkt anzunehmen, ...

      Ich war mal so frei, die Stellen in denen Du Dich - sagen wir es mal freundlich - ein wenig im Ton vergriffen hast, zu entfernen. In Zukunft solche "Ausbrüche" bitte via PN loswerden :)

      Admin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Utopia ()

    • Utopia schrieb:

      Ich hab es jetzt endlich auch geschafft, die Episode zu sehen. Ist halt mehr eine witzige Episode für Kinder und Frauen (ist nicht wertend gemeint).

      Was haben denn Kinder und Frauen gemein, das Männer plötzlich verlieren, sobald sie erwachsen sind? ?(

      @Kaoru: In welchen Großteil der Filme sterben homosexuelle denn an Aids? O.o also wenns nicht gerade junies sind, fällt mir da kein Film ein. Und Gleichstellung war es nicht. Es gab nämlich nicht eine heterobeziehung, die glücklich verlief. Außer wenn es sich um Mernsch/Alien handelte. Aber Mann/Frau, nie.

      Also, das ist jetzt wirklich etwas arg schwarz/weiß gesehen.

      Und btw, was ist mit Mickey und Martha? Jacky und der alternative Pete?
      Und die lesbische Frau aus Midnight war auch ziemlich unglücklich mit ihrer letzten Liebe. ;)
    • Skeletor schrieb:

      Sorry, aber du willst mir weiß machen, dass eine nichtssagende Technobabble-Lösung besser und orgineller ist als eine andere nichtssagende Technobabble-Lösung? Finde ich nicht überzeugend.Technobabble-Lösung bleibt Technobabble-Lösung und nichtssagend bleibt nichtssagend. Ob er jetzt den Screwdriver benutzt, ein paar Knöpfe drückt oder irgendwelche Stecker umsteckt. Das sind Lösungen, die absolut nichts hergeben. Formal sicherlich der bequemste Weg um aus einer Story rauszukommen, aber in meinen Augen ist das eher Gift für die Story und ziemlich substanzlos wenn man das nicht anderweitig kompensiert. Diese Episode hatte ja in Bezug auf das Cyber-Matt durchaus eine Technobabble-Lösung wo der Doctor mal eben schnell ein neues "App" für seinen Screwdriver aus dem Hut gezaubert hat der die kleine Silberratte dann erledigte. Sehr bequeme und nichtssagende Lösung ohne Mehrwert für die Story.


      Also ich persönlich würde eine technobabble Lösung dieser kitschigen "all you need is love" Lösung jeder Zeit vorziehen. Das schlimmste war ja noch das man eine bombe überredet hat nicht zu explodieren.... das war ja mal der höhepunkt der Beknacktheit. Für mich ist Doctor Who eine Sci-Fi serie und Sci-Fi hat sich in meinen Augen größtenteils durch Science (aka technik, aka. technobbable) auszuzeichnen. Ich fänds ja ok wenn man mittels Gefühlen einen Gegner überredet nicht zu schießen und lieber Gnade walten lässt, aber Emotionen können Technik nicht überwinden, punkt. Von daher kriegt die Folge mir ein "unteres Durchschnitt, angrenzend zu schlecht". War immerhin nicht ganz so schlecht wie the lodger, aber nochmal muss ich craig jetzt nicht sehen.

      (Negativ)Punkte
      - Warum kann denn sein Screwdriver denn jetzt auf einmal schießen?
      - Emotionen besiegen Technik (bäh)
      - War das Cyber Raumschiff im Kaufhaus, bzw. darunter? Ist das denn keinem beim Bau des Kaufhauses aufgefallen? Das mit dem Durchgang zum Schiff war eh etwas komisch, denn so wie das gezeigt wurde funktioniert das geometrisch einfach nicht. Es sei denn das war ein Portal woanders hin.
      - Das Baby... schon am Anfang hab ich mich gefragt, warum Craig das Baby mit nimmt wenn er mit dem Doc unterwegs ist. Er weiss doch ganz genau das das nur Ärger bedeutet. Das Baby dann noch so in Gefahr zu bringen ist schon sehr verantwortungslos.

      Die letzten Minuten waren wirklich gut, bin schon auf die letzte Folge gespannt. Ich hoffe nur das Moffat das nicht mit nem Fleshdoctor auflöst, und auch nicht mit seiner ausgelutschten Timey Wimey Methode.
      Nun denn, warten wir auf die letzte Folge...
    • Arp schrieb:

      - Das Baby... schon am Anfang hab ich mich gefragt, warum Craig das Baby mit nimmt wenn er mit dem Doc unterwegs ist. Er weiss doch ganz genau das das nur Ärger bedeutet. Das Baby dann noch so in Gefahr zu bringen ist schon sehr verantwortungslos.

      Also DAS wurde ja nun in der Folge explizit von Craig gesagt... Er ist der Meinung, dass ihm (und so mit auch Stormi) in der Nähe des Doctors am wenigsten passieren kann.


      R: