6x13 - Hochzeits-Song (The Wedding of River Song)

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    • Danke, das Pompeji Beispiel ist schon mal sehr gut. Ich stelle mir die Fixpunkte bisher als "Knoten" vor, an denen Zeitlinien miteinander verknüpft sind. Werden diese durchschnitten fällt die Zeit in sich zusammen.
      Soweit ich dieser Folge entnehme, können diese aber letztendlich kaum durchschnitten werden, auf irgendeine Art und Weise führen die Ereignisse immer zum selben Ergebnis, zumindest von einem bestimmten Wahrnehmungspunkt her. Was die Frage aufwirft, ob überhaupt jemals der Doktor zu Tode kam oder der Zuschauer dieser Wahrnehmungsfixpunkt ist und durch die erlebte "Zukunft" nur Zusatzinformationen zur Veränderung der Wahrnehmung erhält. Fällt wahrscheinlich unter den Punkt Paradoxon.
      DON'T DO THAT!! You'll frighten the fish!
    • Der Drehbuchautor sagt: "Ich brauche irgend einen Grund, warum der Doctor so handelt, mir fällt aber keiner ein." Dann wirft er eine Münze und bei Kopf schreibt er "Fixed point in Time", bei Zahl "Deadlock Seal".

      (Sorry, aber eine sinnvolle In-Universe-Erklärung wirst du nicht finden.)
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Hab ich mir leider schon gedacht. Ich bin jedoch leider abgesehen von den 89er RTL Sachen kaum im Classic Stuff drin , weshalb mich interessieren würde, ob die Fixpunkte eine NewWho Erfindung sind oder früher schon mal vorkamen. Ersteres würde dann ja dafür sprechen, dass das wirklich nur ein Autorentrick ist.
      DON'T DO THAT!! You'll frighten the fish!
    • Übrigens, wenn der Doctor, River und die Ponds sich auf der Pyramidenspitze befinden, ist es inzwischen Nacht geworden, obwohl es ja weiterhin 17:02 Uhr sein müsste. Da man davor bei der Einfahrt des Zuges sah, dass über der Pyramide ein Tageshimmel herrschte, kann dies auch nicht mit der unterschiedlichen Zeitzone zu Greenwich erklärt werden.

      Obscuriosity schrieb:


      Zur zweiten Frage: Nach den bisherigen Fällen scheinen sich Fixpunkte nur auf die Ereignisse zu beziehen bzw. darauf, ob diese Ereignisse im Auge der Geschichte so stattgefunden haben, unabhängig davon ob sie tatsächlich eingetroffen sind. Der "festgelegte" Tod des "11". Doctors beispielsweise hat nie tatsächlich stattgefunden, doch solange es aus der Perspektive der Zeugen und der (sich eine Staffel darauf wieder veränderten!) "Geschichtsschreibung" passiert ist, hat sich dieser Fixpunkt "erfüllt". Gleiches gilt für die Vernichtung Pompeiis. Obwohl diese eine Familie gerettet wurde, hat sich der Fixpunkt "bewahrheitet", da das Ereignis an sich stattfand.
      Bei "The Waters Of Mars" hat das Ereignis alleine (die Explosion der Marsstation) aber nicht ausgereicht. Es war auch der Zusammenhang dessen mit dem Tod von Brooke notwendig, da dieser die Enkelin zu ihrer Karriere inspirierte und sogar das Entstehen einer neuen Spezies bedingte.
      Stand: 8x09 Flatline
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    • Don and the Bannermen schrieb:

      Bei "The Waters Of Mars" hat das Ereignis alleine (die Explosion der Marsstation) aber nicht ausgereicht. Es war auch der Zusammenhang dessen mit dem Tod von Brooke notwendig, da dieser die Enkelin zu ihrer Karriere inspirierte und sogar das Entstehen einer neuen Spezies bedingte.
      Ich erinnere mich zwar nicht mehr in Gänze an die Handlung der Episode, aber soweit Ich es rekonstruiere, hat der Doctor durch die Rettung von Adelaide den Fixpunkt insofern angetastet, als dass er damit die Geschichtsschreibung und nicht direkt Adeleids Lebens bzw. Lebenslinie massiv verändert hat. Insofern könnte man spekulieren, ob der Fixpunkt sich erfüllt hätte, wenn sie gerettet und die Erde in dem Glauben gelassen worden wäre, sie wäre bei ihrer Mission gestorben. Damit hätte sich die Geschichtsschreibung nicht verändert, ihre Enkelin wäre zum Beschreiten ihres Fixpunkts inspiriert worden und der Fixpunkt wäre eventuell intakt geblieben. Es ist natürlich fraglich, ob es Sinn macht, in der Fixpunkt-Geschichte nach irgendwelche Gesetzmäßigkeiten zu suchen, da es sich um ein plumpes Plotdevice handelt, dass immer so funktioniert, damit die Dramatik der Folge funktioniert. Geht man noch genauer ins Deteil, müsste man auch die nach ihrem einmaligen Auftritt längst wieder in Vergessenheit geratenen Reaper mit auf den Plan rufen, aber die scheinen ja Gott sei Dank auf unerklärliche Weise ausgestorben zu sein.
    • Obscuriosity schrieb:

      Es ist natürlich fraglich, ob es Sinn macht, in der Fixpunkt-Geschichte nach irgendwelche Gesetzmäßigkeiten zu suchen, da es sich um ein plumpes Plotdevice handelt, dass immer so funktioniert, damit die Dramatik der Folge funktioniert. Geht man noch genauer ins Deteil, müsste man auch die nach ihrem einmaligen Auftritt längst wieder in Vergessenheit geratenen Reaper mit auf den Plan rufen, aber die scheinen ja Gott sei Dank auf unerklärliche Weise ausgestorben zu sein.

      Ja klar, da gebe ich Dir recht, letztendlich ist das nur ein Kniff des Drehbuchautoren, um die Freiheitsgrade zu verringern, damit der Zuschauer nicht sagen kann: "Aber wenn er das so und so gemacht hätte, dann wär das doch alles nicht passiert!?" Antwort: "Tada, Fixpunkt!"

      Ich weiß nicht, ich fand die Reaper gut. Die fressen einfach so mal nen Doctor! :thumbsup:
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    • Also ihr macht euch das zu einfach. Bei einer Erklärung innerhalb der Handlung (dafür gibt es bestimmt ein superschlaues Fachwort) muss man schon mal ein paar kühne Theorien aufstellen und kann nicht einfach auf die Autoren-Ebene wechseln wenn es nicht sofort klappt.

      Wichtig ist, was hinten herauskommt, also beim Fixpunkt jetzt:

      Don and the Bannermen schrieb:

      dass über der Pyramide ein Tageshimmel herrschte, kann dies auch nicht mit der unterschiedlichen Zeitzone zu Greenwich erklärt werden.
      Ägypten und Greenwich liegen zeitzonenmäßig gar nicht soo weit auseinander, jedenfalls nicht auf unserer Erde. Also muss es eine Erklärung geben, warum es trotz stillstehender Zeit dunkel wird. Was genau steht da eigentlich still? Menschen und Tiere und Dinge bewegen sich doch, und Bewegung ist eine Ortsveränderung innerhalb einer gewissen Zeit. Die Erde könnte man grob gesehen unter Menschen, Tiere und Dinge einordnen, demnach spricht nichts dagegen, dass sie sich auch bewegt. Nur die Uhren gehen nicht, was man dadurch lösen könnte, dass man neue Uhren baut. Wenn man jetzt noch die Dinosaurier irgendwie loswerden könnte, wäre doch eigentlich wieder alles in Ordnung.

      Vielleicht ist der Stillstand tiefergehend, indem z.B. die Entropie nicht mehr zunimmt. Oder ... ach verdammt, ich weiß es doch auch nicht!!
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Mhm. Das war nun also das Finale der sechsten NewWho Staffel. Das erste, welches nicht über mindestens zwei Folgen ging.

      Das Prequel zu dieser Episode warf dieses Mal nicht so viele Fragen auf, wie die anderen zuvor. Aber ich kann mir vorstellen, dass es damals für jede Menge Spekulationen und Ideen sorgte. Nun, wo ich es direkt vor der eigentlichen Geschichte sah, verlor es seinen Reiz und war ziemlich unspektakulär. Genauso wie das Ende dieser Staffel. Irgendwie habe ich mit etwas anderem gerechnet. Wobei, wenn ich recht überlege, eigentlich nicht. Na egal.

      Die Story lässt sich recht zügig zusammenfassen: Der Doctor, anfangs ziemlich zerlumpt und mit Bart (nicht sehr schick :whistling: ) , erzählte Winston Churchill, der gar nicht Churchill war, wieso die Zeit still stand bzw. zerfiel und die komplette Geschichte verrückt spielte. Zahlreiche geschichtliche Ereignisse fanden nämlich zeitgleich zur falschen Zeit statt. Und das alles nur weil River den Doctor töten sollte, dies aber nicht tat. Da das Ereignis um den Tod des Doctors ein Fixpunkt in der Zeit war, spielte die nun vollkommen verrückt.
      Irgendwann holte Amy den Doctor ab, kleidete ihn gescheit ein und brachte ihn zu River, damit sie ihm ihren Lösungsvorschlag für dieses gravierende Problem darbieten konnten. Der Plan stellte sich jedoch als überflüssig heraus, weil der Doctor bereits selbst alles zu seiner Rettung in die Wege geleitet hatte. Er heiratete River in einer flotten Zeremonie (Keine Ahnung wieso das unbedingt stattfinden musste) und als sie sich küssten, lief die Zeit normal weiter, beide tauchten wieder am See auf und River erschoss den Doctor, der bloß ein Teselecta war. Der echte verschwand einfach putzmunter.

      Diese Idee mit dem Teselecta war recht simpel und im Nachhinein die einzig logische, wobei ich gestehen muss, dass ich an diese Lösung zuvor nicht gedacht hatte. Ich denke mal, die Spanung blieb bei mir aus, weil ich wusste, dass es mit Matt Smith als Doctor weitergehen würde. Selbst die Hochzeit mit River überraschte mich nimmer, denn seit ihrem Auftreten gab es genügend Hinweise dafür.

      Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte war, dass Dorium wieder auftauchte. Immerhin wurde er auf Demons Run geköpft und ich ging davon aus, dass der das nicht überlebt hatte. Dass sein Kopf nun in dieser Kiste und merkwürdigen Höhle herumstand, gefiel mir :lach: Und er schien auch noch immer eine Menge zu wissen und mitzubekommen. Er offenbarte dem Doctor die eine große Frage und nannte ihm den Grund weshalb die Stille ihn tot sehen wollte.

      Ich hatte mich innerlich schon darauf eingestellt, dass Moffat nicht alle Handlungsstränge auflösen würde und von daher war ich über einige neue Geheimnisse nicht verwundert sondern erfreut. Ich bin gespannt, wie die Geschichte um den Doctor weitergehen wird. Der Großteil des Universums denkt ja nun, dass er tot sei. Wer weiß, ob Dorium ihn nicht verrät ;)
      Dieser Umstand verschaffte dem Doctor nun etwas Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Wie er selbst sagte, er war viel zu groß und zu laut geworden. Mein Reden aus den letzten Folgen. Irgendwie schön, wenn eigene Vermutungen bestätigt werden. Mehr weiß ich nun zu dieser Folge auch gar nicht zu sagen.

      Alles in allem haute sie mich nicht von den Socken aber richtig mies fand ich sie nun auch nicht. Ich vergebe mal ein wohlwollendes "gut".