6x13 - Hochzeits-Song (The Wedding of River Song)

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    • Kaoru schrieb:

      Und erfahren wir irgendwann nochmal was es mit der explodierenden TARDIS in "The Big Bang" auf sich hatte?

      Das war Plan A der Silence. Da der misslungen ist, sind sie auch Plan B umgeschlagen (also die Handlung der 6. Staffel) und nun scheinen sie ja erfolgreich gewesen zu sein, weil der Doctor offiziell ja tot ist.


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • Mhhm ich weiß noch nicht wirklich was ich dazu sagen kann. Klar war es mal was anderes aber die Auflösung mit den Tesselecta... Seit wann können Roboter Regeneration vortäuschen?! Ich hab einfach auf den Flesh-Doctor gehofft... Aber naja.

      Also die Frage und die Silence spielen dann wohl in der 7. Staffel weiter eine Rolle. Wirklich aufgelößt hat sich ja diese Story Arch noch nicht. Heißt also bestimmt erst 2013 im Finale der 7. Staffel werden wir wohl endlich Antworten kriegen...

      P.S. Achso, hieß es nicht das Amys Frage an den Doktor aus "Space" noch mal in Staffel 6 gestellt wird, hab ich die irgendwie verpasst...
      Meine Lieblings-Johanna, 18: Ich hab endlich den ROTEN Star-Wars-Löffel!
    • TheNextDoctor schrieb:

      Mhhm ich weiß noch nicht wirklich was ich dazu sagen kann. Klar war es mal was anderes aber die Auflösung mit den Tesselecta... Seit wann können Roboter Regeneration vortäuschen?! Ich hab einfach auf den Flesh-Doctor gehofft... Aber naja.

      Na ja... In "Let's Kill Hitler" sieht man, dass die auch Motorräder vortäuschen können. Da wird so ne goldene Energiewolke jetzt nicht so das Problem sein. Schlimmer finde ich da eher, dass dieser Roboter vorher immer stark an den Terminator erinnert hat und hier war dies plötzlich weg.

      TheNextDoctor schrieb:

      Also die Frage und die Silence spielen dann wohl in der 7. Staffel weiter eine Rolle. Wirklich aufgelößt hat sich ja diese Story Arch noch nicht. Heißt also bestimmt erst 2013 im Finale der 7. Staffel werden wir wohl endlich Antworten kriegen...

      Es muss ja nicht die 7. Staffel sein. Dieses "Fall of the Eleven" ist halt wie "Silence will fall" wieder nicht eindeutig. Damit kann u.a. das Ende des 11. Doctors gemeint sein und das muss ja nicht schon in der nächsten Staffel passieren. Vielleicht gibt es jetzt auch erstmal eine Staffel lang etwas ruhigere Geschichten, die nur für sich selbst stehen.


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • Ich gehöre auch zu denen, die von der Auflösung des Handlungsbogen in dieser Staffel sehr enttäuscht sind. Ich hätte mit allem möglichen gerechnet, angefangen von einer Flesh-Kopie des Doktors bis hin zu einem absolut brillanten Meisterplan, den der Doktor in den 200 Jahren ausgebrütet hat, die er laut der ersten Folge der Staffel älter war, als am Ende der vorherigen Staffel. Aber die Lösung mit dem Chamäleon-Raumschiff ist mir ehrlich gesagt zu billig. Außerdem wirft sie weitere Frage auf, z.B: was passierte mit der Besatzung des Raumschiffes, als es auf dem See verbrannt wurde? Wieso hat es keine Explosion oder andere Anzeichen für technische Defekte gegeben, als das Raumschiff verbrannte? Und wieso hat keiner der Anwesenden am See bemerkt, daß der Körper vor ihnen auf dem Boden nicht biologischen Ursprungs ist?

      Scharfschütze schrieb:

      Wurde irgendwie erklärt, wieso die Zeitanzeige durch Uhren nicht mehr funktioniert, aber trotzdem ganz eindeutig Zeit vergeht? Dass der Doctor als Zentrum der ganzen Sache altert ist ok, aber wieso kann der Zug sich mit einer Geschwindigkeit (Strecke je Zeiteinheit) fortbewegen, aber eine Uhr geht nicht?
      Das ist in allen SF-Filmen oder Serien, die ich kenne, immer wieder der größte Klopfer: irgend jemand oder irgend ein Effekt lässt die Zeit stillstehen, aber der Held kann dann in aller Seelenruhe schalten und walten, wie es im beliebt.

      Merke: Drehbuchautoren sind keine Physiker! :27:
      Und wenn alles gleichzeitig passiert, wieso nicht auch die Erdfrühgeschichte mit giftigen Gasen, fetten Vulkanen und so Zeug? Wieso nur die Flugsaurier vor dem römischen Imperium?
      Ebenfalls eine sehr gute Frage! Wenn alles auf einmal passiert, wäre der Planet Erde in einem absolut instabilen Zustand, auf dem kein Leben möglich wäre. Man denke nur mal an die Entstehung des Mondes oder der Einschlag des Meteors im Golf von Mexiko, oder andere Katastrophen.

      Guy schrieb:

      so wie ich es verstanden habe, ist die zeit schlichtweg eingefroren. nichts verändert sich, es wird nicht mehr nacht da es immer 17:02 ist. das wäre ungefähr so, als ob man in einem raum ohne fenster eingesperrt ist, nur dass hier das gesamte universum betroffen ist. natürlich wird die geschwindigkeit in kilometer pro stunde gemessen. im endeffeckt hat das aber nichts mit der funktionsweise der bewegung zutun. ein zug kann auch ohne tacho fahren.
      Nein, das ist ein Irrtum. Raum kann nicht ohne Zeit existieren und Zeit nicht ohne Raum.

      TheNextDoctor schrieb:

      Seit wann können Roboter Regeneration vortäuschen?!
      Nun, ein optischer Effekt, der einer einsetzenden Regeneration ähnelt, wäre wahrscheinlich weniger das Problem für diesen Roboter. Aber andere Dinge stören mich dabei sehr, siehe oben.

      Insgesamt kann ich nur sagen: keine wirklich gute Folge. Herr Moffat hat eine Menge Erwartungen geschürt, aber nur sehr, sehr wenig davon realisiert. Ich hoffe sehr, daß die Weihnachtsfolge die wirkliche Auflösung aller immer noch offenen Fragen bringen wird.
      Wolfgang.
    • Joa, geht doch ! Wobei es vielleicht auch an meine weit heruntergeschraubten Erwartungen lag, dass mir die Episode gefallen hat, denn was einige hier beanstanden, kann man ja durchaus auch beanstanden, wenn man sich noch nicht mit ein paar Dingen abgefunden hat; nämlich...
      1. Moffat klärt nicht jede Frage auf
      Wer die TARDIS zerstören wollte ? Die Silence-Religionstypen, und mehr werden wir darüber wahrscheinlich auch nicht mehr erfahren (außer Moffat liest im Fandom mit und kommt zu der Entscheidung, da doch noch mal was zu erklären.) Aber für Moffat selbst ist die Frage glaube ich abgehakt.
      2. Moffat pfeift auf Logik
      Über so Dinge wie Regenerationseffekte beim Tesseleta sollte man sich, wenn Moffat schreibt, nun wirklich keine Gedanken machen. Man braucht sich nur mal anschauen, wie er eine zeitlose Welt darstellt. Jeder, der mal zwei Sekunden darüber nachdenkt, wird z.B. schnell auf die Idee kommen, dass dann ja auch Urknall und das Ende des Universums gleichzeitig stattfinden würden, und weil das Universum expandiert, alle Planeten eher Materie-Schläuche sein müssten, weil sämtliche Expansionsschritte gleichzeitig stattfinden - und selbst das ist noch eine extrem naive Vorstellung. Wir sehen daran, und noch viel mehr z.B. an der Szene mit dem Wikinger, der von Totenköpfen gefressen wird: Moffat hat hier 1A Kinderfernsehen veranstaltet. Und Kinder denken über viele Sachen nicht sooo sorgfältig nach.
      3. Moffat ist kein Planer
      Moffat schreibt zwar staffelübergreifende Plots, aber wahrscheinlich nach dem Motto "Wenn es soweit ist, wird mir schon was einfallen", und so wusste er garantiert nicht, was "Silence will fall" mal bedeuten wird, als er es zum ersten mal verwendete. Und nicht nur das, die Pläne, die Moffat hat, ändert er auch gern noch. Ebenfalls eine Vermutung, aber auch da bin ich mir recht sicher, dass Moffat natürlich ursprünglich auf die Flesh-Auflösung gesetzt, aber den Plan im Laufe der Staffelproduktion wieder verworfen hat (was auch erklären würde, wieso "Lets kill Hitler" so unausgegoren wirkte). Sieht man ja auch an River. Plötzlich will sie von anfang an alles gewusst und nur geschauspielert haben, in "Impossible Astronaut" hingegen ist aber noch ganz bewusst die Stelle drin, als sie "Of course" sagt und sich da erst wieder an alles erinnert. Als Moffat das schrieb, hat er garantiert noch nicht gewusst, wie "The Wedding of River Song" aussehen würde.

      Das sollte man als Zuschauer alles verinnerlichen, dann macht die Episode auch durchaus Spaß. Das liegt vor allem auch daran, dass Moffat diesmal ein paar Sachen besser gemacht hat. Die Geschichte ist zwar erneut mall wieder in 4 Sätzen erzählt, kam aber diesmal nicht so leer, orientierungslos und als reines Informationsdumping daher wie "Lets kill Hitler", sondern versuchte durchaus mehr als nur die Stichpunkte auf einer imaginären "Muss noch schnell erzählt werden"-Liste abzuhaken. Und im Gegensatz zu "A good man goes to war" stimmte diesmal auch das Timing. Anstatt einer gehirnüberladenden Collage von schrägen Szenen wurde die Folge zwar auch mit allerlei sehenswertem Schauplatzwechsel eröffnet, nur waren die Szenen weniger hektisch und auch schlüssiger ineinander verknüpft, und führten etwas sanfter zur zweiten Hälfte. Und die war in Sachen Inhalt und Action auch gut ausgewogen, sodass als Hauptkritikpunkt wohl nur die Hochzeit bleibt, die wie Adolfchen auch mal wieder nur den Zweck des Vorkommens in der Story besaß, damit man der Folge einen interessanten Titel geben kann. Aber im Gegensatz zur Hitlertötung kann man sich diesmal immerhin nicht beschweren, dass Moffat den Zuschauer damit um eine interessante Geschichte gebracht hat - eine ganze Folge RiverSong-Heirat will sicherlich wirklich niemand sehen.

      Was bleibt am Schluss zu sagen... Es war eine gute Episode, solange man nicht darüber nachdenkt, es war eine Folge, die nach den letzten zwei Moffat-Werken vielleicht ja wieder einen Trend nach oben ankündigt, sie hat -wie erwartet- recht offensichtliche Lösungen geliefert, was aber nicht heißt, dass diese Lösungen damit schlecht wären. Der Kniff mit dem Tesselecta geht in Ordnung, für mich persönlich (und sicherlich auch für Moffat) sind auch damit alle Fragen der 5. und 6. Staffel soweit abgehakt, und die Überleitung zum nächsten Thema der entweder nächsten Staffel und/oder letzten Staffel von Math Smith mit der Überschrift "Doctor Who ?" ist durchaus hübsch, vor allem auch in Verbindung mit dem Versprechen, dass der Doctor aus dem Licht des Scheinwerfers zurücktreten möchte. Eine gute Vorlage, und Moffat hat wohl diesmal auch ein bißchen mehr Zeit, die nächste Staffel zu planen. Ich hoffe mal, er nutzt sie auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Solus ()

    • Guy schrieb:

      @scharfschütze
      so wie ich es verstanden habe, ist die zeit schlichtweg eingefroren. nichts verändert sich, es wird nicht mehr nacht da es immer 17:02 ist. das wäre ungefähr so, als ob man in einem raum ohne fenster eingesperrt ist, nur dass hier das gesamte universum betroffen ist. natürlich wird die geschwindigkeit in kilometer pro stunde gemessen. im endeffeckt hat das aber nichts mit der funktionsweise der bewegung zutun. ein zug kann auch ohne tacho fahren.
      Dann erkläre mir mal, warum die Uhren nicht mehr funktionieren. Es kann ja gerne so sein, dass es immer 17:02 ist, aber warum versagt die Mechanik?


      Komohdo schrieb:

      Das war Plan A der Silence. Da der misslungen ist, sind sie auch Plan B umgeschlagen (also die Handlung der 6. Staffel) und nun scheinen sie ja erfolgreich gewesen zu sein, weil der Doctor offiziell ja tot ist.
      Und weil es so cool ist, haben sie vorher einen Lautsprecher installiert, damit sie ihren Spruch loslassen können?
      Und warum sowas kompliziertes, wenn man den Doctor offensichtlich in Plan B einfach erschießen kann? Sollten die zweifelhaften Pläne nicht nach den einfacheren kommen?


      Komohdo schrieb:

      Vielleicht gibt es jetzt auch erstmal eine Staffel lang etwas ruhigere Geschichten, die nur für sich selbst stehen.
      Ich hoffe es ohne viel Hoffnung zu haben...


      Solus schrieb:

      Moffat hat hier 1A Kinderfernsehen veranstaltet. Und Kinder denken über viele Sachen nicht sooo sorgfältig nach.
      Nur besteht das Publikum halt zu einem verhältnismäßig kleinen Teil aus Kindern. Sicher nicht mehr als ein Drittel oder so.


      Solus schrieb:

      in "Impossible Astronaut" hingegen ist aber noch ganz bewusst die Stelle drin, als sie "Of course" sagt und sich da erst wieder an alles erinnert.
      Ich denke nicht, dass sie sich da erinnert. Sie weiß bloß, dass sie für den Mord am Doctor im Knast ist, und da dieser hier offensichtlich stattfindet, geht sie davon aus, dass sie es sein muss.
    • Also von vornherein würde ich sagen, dass ging mir alles viel zu schnell. ABER ich fand es gut, dass die Gangersache eine falsche Fährte war. Und am Ende hatte man doch Recht, dass es einzig und allein darum ging, den Doc wieder unbekannter zu machen. Also freu ich mich mal auf die siebte, in der der Doktor einfach mal so auf eine Party gehen und so tun kann, als würde er dazugehören.
      Big Bang von letztem Mal hat mir besser gefallen, aber ich fand sie gut. Und natürlich gibt es unlogisches oder "unnatürliche" Szenen, aber es ist eine Fernsehserie und irgendwie muss es erzählt werden. Nur als Zweiteiler wäre die Folge wohl besser gekommen, so wirkt es - wie Hitler auch schon - zu schnell abgehakt.
      Größter Kritikpunkt ist für mich die "hochzeit". Eine Sache mitgeteilt und zack, schon verheiratet. Aber die Sterbeszene spielt ja im Süden Amerikas, da passt das irgendwie :P Nee, das fand ich zu hetzerisch. Aber was solls. Am liebsten hatte ich mal wieder Rory. Wenn er als Williams auf der Pyramide steht. "Was ist los?" "Wir werden heiraten, das ist unsere Tochter und er wird sterben" "Oh, okay." Fantastisch XD
      Doch wie gesagt, dass ging mir zu schnell. Ein paar Anspielungen auf früheres hätte ich mir gewünscht, um die Sache runder zu machen, aber das ging mit der Zeit nicht. Blöd. Kann man aber nunmal nicht ändern. Im Großen und Ganzen eine recht gute FOlge, kann aber mit den Großen nicht mithalten und die beste der Staffel ist und bleibt die Eröffnung. Auch mit dem jetzigen Wissen, finde ich, verliert die Folge nicht an Wirkung. Nur Camden hätte man meiner Meinung nach noch prominenter einbringen sollen - irgendwie jedenfalls. Denn der Charakter war ein echtes Highlight.

      @Jumbo:
      1. Pass mal ein bisschen auf. Der Roboter kann aussehen, wie er will! Das wurde groß und breit in mittlerweile zwei Folgen gezeigt und erklärt.
      2. Und wo soll das danan schlimm sein? Schießt man auf ihn, wird ein Backup gemacht - turn it off and on again - wurde in Hitler auch gemacht
      3. Keine Ahnung, ist für mich auch Kritikpunkt - aber ich hab da schon schlimmeres in anderen finalen gesehen.... och, end of time - warum bist du so crappy...
      4. Warum nicht Nero, Augustus, Atthila oder Napoleon... also bitte. Churchill weil er ein Nationalheld Englands ist. SIch +ber sowas wundern ist doch unnötig
      5. Nein, wie denn. Hat doch keiner gewusst - dass ist doch Sinn der Sache gewesen.
      6. Gute Frage. Scheint so, als hätten wir die Chance auf einen echt guten wiederkehrenden Gegner. Juhu, was neues. nicht immer Cybermen und Daleks^^

      Und um es nochmal deutlich zu sagen: Es ist nicht minder unlogisch als die Finalen des zehnten Doktors. Nur wie ich finde, ist der Doktor und die Umwelt (Companions, Gegner, Ambiente etc etc) besser.

      @Scharfschütze:
      Die Uhren: Um es zu verdeutlichen, einfach nur deshalb. Es ist ein Autorenkniff, nicht mehr, nicht weniger. Ein simpler Effekt, über den man sich keine Gedanken machen soll (te).
      Der Plan: Es war essentieller Bestandteil, dass es River sein sollte. Denn gegen River würde der Dok nie richtig kämpfen. Und eine Entführung, um dei Entführte zum Killer zu machen, was gibt es denn komplizierteres?
    • Jumbo schrieb:

      -Was passiert wen die Silence merken dass der Doktor lebt

      SILENCE WILL BRAWL !

      Scharfschütze schrieb:

      Nur besteht das Publikum halt zu einem verhältnismäßig kleinen Teil aus Kindern. Sicher nicht mehr als ein Drittel oder so.

      Wie ich weiter oben geschrieben habe, will ich ja die Folge auch nicht verteidigen. Moffats Kinderkurs kann man durchaus bemängeln. Aber da hat eben nun mal jeder Showrunner seine Eigenheiten. Und sollte Moffat direkt für seine Kinder schreiben, wird Doctor Who immerhin mit jeder Staffel wieder etwas erwachsener werden.
    • Wie gesagt, Verwandlungsroboter, der genau für diesen Zweck gebaut und entworfen wurde, finde ich nicht unlogisch. Und das ist ganz allgemeine, römische durchschnittskleidung, nicht Jesus - der hat das auch auf den Bildern an, weil es nunmal Alltagskleidung zu der Zeit war. Also so kann man ja über jedes Kostüm meckern. (Deshalb hatte der Doktor als Waffe ein Pillum - oder wars ein Dreizack? Keine Ahnung mehr.)
    • Wow, ein super Staffelfinale für meinen Geschmack! Die Erzähltechnik der Geschichte fand ich sehr gut.

      Das mit dem Teselecta war nicht vorherzusehen. Die Regeneration vortäuschen fand ich ehrlich gesagt auch einwenig übertrieben von Herrn Moffat. (Klar, ein Motorrad war auch schon drin, aber eine Brille nicht, und jetzt eine Regeneration?)
      Eine Werbung bei BBC war ja der Sonic der unter dem Wasser bei einer knochigen Hand auf dem Grund des Sees liegt.
      War das demzufolge der Teselecta der sich in ein Knochengerüst verwandelt hat nachdem es verbrannt wurde? Versteh ich irgendwie nicht ganz....
      Bisher gesehen:



      wibbely-wobbely... timey-wimey...
      or "Hello. I'm the Doctor. Basically: run!"
    • Jumbo schrieb:

      -Was passiert wen die Silence merken dass der Doktor lebt
      Da der Tesselecta ein Roboter ist, der dafür konstruiert wurde, sich so gut wie möglich zu tarnen, wird dies nicht so bald geschehen. Dann hat er ja noch Amys und Rorys nichtsahnende jüngere Versionen als Zeugen des Todes des Doctors. Genauso wie einen der Silents. Aber irgendwann, ist den Beteiligten sicher aufgefallen, daß da was nicht stimmt...

      Womit wir bei folgendem Punkt wären...

      Scharfschütze schrieb:

      Komohdo schrieb:

      Das war Plan A der Silence. Da der misslungen ist, sind sie auch Plan B umgeschlagen (also die Handlung der 6. Staffel) und nun scheinen sie ja erfolgreich gewesen zu sein, weil der Doctor offiziell ja tot ist.
      Und weil es so cool ist, haben sie vorher einen Lautsprecher installiert, damit sie ihren Spruch loslassen können?
      Und warum sowas kompliziertes, wenn man den Doctor offensichtlich in Plan B einfach erschießen kann? Sollten die zweifelhaften Pläne nicht nach den einfacheren kommen?
      Komohdo meinte in seinem Post mit Plan A eigentlich die Handlung der Staffel 5 mit den Rissen im Universum und der Explosion der TARDIS. Was er und Scharfschütze vergessen, ist, daß das wir die Geschichte von River Song und allem was damit zusammenhängt in umgekehrter Reihenfolge erzählt bekommen.

      Die Silence mit ihrem Plan den Doctor zu töten, gehören jedoch zur Time Line Rivers, sie haben sie ja erst erschaffen. Deshalb gehe ich davon aus, daß wir auch die Geschichte der Verschwörung gegen den Doctor insgesamt in entgegengesetzter Reihenfolge erzählt bekamen.

      Das heißt... Staffel 5 spielt chronologisch nach Staffel 6. River Song ist Plan A und die Pandorica war Plan B. Der Plan in Staffel 5 war es ja eigentlich nur, den Doctor in die Pandorica zu stecken, weil man ihn nicht töten kann. Die Explosion der TARDIS sehe ich jetzt (mit dem Wissen der 6. Staffel) als den Versuch der Silents an, die Verräterin River aus den Weg zu räumen.

      Die Risse im Raum-Zeit-Gefüge, welche uns durch die 5. Staffel verfolgten, waren wiederum nur eine Folge der Explosion der TARDIS am Ende der 5. Staffel. Was dort ja auch ausgesagt wurde. Und es wurde am Ende der 5. Staffel auch gesagt, warum der 11. Doctor Amy überhaupt zu Beginn der 5. Staffel aufgesucht hat. Amy ist einfach nur die Mutter einer Raum-Zeit-Störung. Seit Mitte der 6. Staffel wissen wir, diese Störung im Raum-Zeit-Gefüge heißt: River Song.
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • Was für eine tolle Episode, fantastisches Finale der Staffel. Ich hab's geliebt! Allein schon wegen der Optik! Der Beginn mit den Flugsaurieren, den Heißluftballonautos, dem römischen Streitwagen vor einer roten Ampel (!), Charles Dickens, Cäsar Churchill, Buckingham Senat etc. So was von genial! Auf meiner Seite Begeisterung pur. Später dann kein Mord im Orient Express, die Pyramiden werden zu Area 52 (!) und die Auflösung zu den Eyepatches – hatte mich über die stylischen Eypatches ständig gewundert und mich gefragt, was es mit denen wohl auf sich hat. Alles in allem: Sehr schön! :thumbsup:

      Natürlich war klar, dass der Doctor nicht sterben kann. Wie die Aufgabe seines "Nichtsterbens" gelöst wurde, fand ich gut, wenn auch nicht all zu überraschend, da ja klar war, dass der Doctor nicht wirklich sterben darf. (End of the Show – und dafür ist DW zu erfolgreich). Was die neuaufgeworfenen Fragen angeht, die „Logikfehler“ etc.: Hey, dass ist eine Familienshow, die auf Unterhaltung abstellt. Es muss eine Ballance zwischen den Interessen für Erwachsene und Jugentliche/Kinder stattfinden. Da kann es nicht immer bestechend logisch zugehen. DW ist keine Wissenschaftssendung, sie greift lediglich einige populäre Erkenntnisse aus der Wissenschaft auf (z.b. Schrödingers Katze/weeping Angles). Mir gefällt die Mischung. Ich mag Moffatts Schreibe. Warum sollte man jetzt auch schon alle Fragen lösen? Wieso sind so viele darauf so versessen? Dann muss man doch neue Fragen aufwerfen, um die Show am Leben zu erhalten.

      Was die Frage nach dem Doctor „Who“ angeht: Klar, das ganze von Moffat entworfene Konzept läuft darauf hinaus. Daher war es jetzt nicht allzu überraschend, dass die Frage endlich mal ausgesprochen wurde. Ich denke aber auch, es geht hierbei nicht wirklich um den Namen des Doctors, sondern vielmehr darum, wer er ist, welches Potential in ihm steckt und was er damit alles anrichten kann. Madame de Pompadour, die ja kurzzeitig auch mit dem Verstand des Doctors verbunden war, hat das erkannt, als sie daraufhin sagt: „Doctor...Doctor who? It's more than just a secret, isn't it?". (The Girl in the Fireplace). Und ich denke, darauf läuft es hinaus. Ich glaube, der Doctor selbst weiß noch nicht (oder erinnert sich nicht), wer bzw. was er in Wirklichkeit ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das zum 50. Jubiläum aufgeklärt wird.

      Sieht man sich die Liste seiner verschiedenen Bezeichnungen / Aliase genauer an, bekommt man eine Ahnung, das die Frage nach dem „Who“ sich kaum mit seinem Namen erklären läßt. Hier mal die interessantesten Varianten: The Bringer of Darkness, the Oncoming Storm, President of the High Council of the Time Lords, Keeper of the Legacy of Rassilon, Defender of the Laws of Time, Protector of Gallifrey, The Traveller from Beyond Time, The Evil One, The Watcher, The Dark One / He Whose Name Dare Not Be Mentioned, Time's Champion, The Trickster of Time, Destroyer of Worlds, Time Lord Victorious.

      Steven Moffat erwähnte einmal, dass er immer glaubte: „the Doctor's name was never revealed only because it must have been some "terrible secret".

      Ich habe da so einige Ideen, worauf das alles hinauslaufen wird und denke, dass die Frage nach dem „Who“ zum 50sten Jubiläum von DW aufgeklärt sein wird. Alles in allem war die sechste Staffel für mich sehr befriedigend. Ich kaufe sie mir auf jeden Fall.

      Im übrigen ist die ganze Geschichte des DW (also schon seit dem ersten) von Anfang an voller Lücken, Widersprüche und Logikfehler. Also warum sollte man da auf jeden unlogischen „Pups“ achten. Hauptsache die Serie macht Spaß! Wie logisch sind denn bitte Zeitreisen und annähernd omnipotente Aliens, die dann auch noch ausgerechnet Fans der Menschheit sind?

      Ich hab Spaß am gegenwärtigen DW Team. Und darum gehts doch. ;)
      "The boundaries of Time and Space have been destroyed. No longer
      are we mere Gallifreyans - from this instant on, we are the Lords of
      Time!"
      - Rassilon

      "Never trust a Time Lord" (presumably said only by Gallifreyans)
    • Children of Time schrieb:

      Ich hab Spaß am gegenwärtigen DW Team. Und darum gehts doch.
      Keine Frage- den haben hier wohl fast alle, und ich auch.
      Nur ist mir halt einiges sehr übel aufgestoßen.


      @Goettrik: Interessante Ausführungen. Ich war davon ausgegangen, dass der Zuschauer den Zeitstrahl des Doctors verfolgt und habe dabei vergessen, dass die River/Silence-Sache ja entgegengesetzt passiert.
      Also war es doch die logische Reihenfolge vom einfachen Erschießen zur groß angelegten Wegsperraktion.
      Schade, dass man in Staffel 5 nicht mehr Dinge wie die Lodger-Tardis eingebaut hat, um das zu zeigen.
    • @Jumbo: Weil es vollkommen und absolut egal ist! Es interessiert odch einen Dreck, was für Zeug der Doktor an hat. Wenns dich interessiert, okay, aber das als Kritikpunkt zu benutzen - so what?! Wen interessiert denn so ein kleines unwichtiges Ding?

      @Scharfschütze: Jo, ich mein halt auch solce Sachen hätte man einfügen sollen. Aber dafür wars halt zu kurz, was soll man machen.
    • @goettrik
      daran hab ich noch nicht geacht, das könnte hinhauen(river plan a/pandorica plan b).


      meines erachtens nach war die tardisexplosion schlicht ein unfall. river hat die energieversorgung falsch angeschlossen, das wars. die pandorica war in der beziehung glaube ich viel wichtiger.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Irgendwie fühlte ich mich wie nach dem Ende von Lost: eine Handlung, die sich nicht so recht in den Rest der Staffel einfügen will und ein unbefriedigendes Gefühl, dass man um die Lösung diverser Rätsel betrogen wurde. Obwohl die meisten "Rätsel" ja dem Fandom entsprangen, wie z.b. wer steht am Strand hinter dem Schuppen, oder die verschiedenfarbigen Fliegen.
      Die Auflösung war zwar ein wenig billig, aber ganz ok im Vergleich zu den bombastischen (höhö) Finalen der RTD-Ära.

      Ein paar Punkte, die mir aufgefallen waren:
      -Amys Gesicht, als ihr bewusst wurde, dass sie ja nun des Doktors Schwiegermutter ist :) Sehr schön.
      -Offenbar hat niemand ein Problem damit, wenn die Zeitlinie normalisiert wird, dass alle aufhören zu existieren. Ich erinnere da nur an Amys rumgeheule in the girl who waited.
      -Der Doktor wollte wirklich freiwillig sterben, nicht so ein armseliges Gewinsel wie Doktor 10 an Ende abgeliefert hat.
      -Die Silent machen sich auch darüber lustig, dass Rory derjenige ist, der andauernd stirbt :)

      Eigentlich war es ganz ok, mal nicht so ein superduper bombastisches Ende zu haben, in dem sämtliche Feinde noch einmal auftreten müssen.
    • HuiBuh schrieb:

      -Offenbar hat niemand ein Problem damit, wenn die Zeitlinie normalisiert wird, dass alle aufhören zu existieren. Ich erinnere da nur an Amys rumgeheule in the girl who waited.

      Weil der Doctor ja sagt, dass das zeitlose Universum sowieso zusammenbrechen wird.

      HuiBuh schrieb:

      -Der Doktor wollte wirklich freiwillig sterben, nicht so ein armseliges Gewinsel wie Doktor 10 an Ende abgeliefert hat.

      Gilt für diese Episode nicht, denn er hatte ja in der Zeitlinie, in der er erschossen wird, dafür gesorgt, dass er nicht sterben wird. In Closing Time hingegen, als er diesen Plan noch nicht hatte, war er ja schon etwas ningelig drauf.

      TheNextDoctor schrieb:

      Ist Madame Kovarian nun auch in der richtigen Timeline tot?! Oder nur in der Alternativen?!

      In der Tat, gute Frage. Ich würde mal darauf tippen, dass Moffat sich beim Schreiben wahrscheinlich nicht direkt bewusst war, dass der Charakter ja damit überlebt hat, inzwischen aber weiß er das garantiert und wird die Chance sicherlich auch nutzen, Frau Kovarian nochmal auftauchen zu lassen, wenn er den DoctorWho?-Plot weiterspinnt.