3x00 - Die aufgelöste Braut (The Runaway Bride)

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    • Die Folge ist klinisch tot. Nerviger Companion, total übertriebender Bösewicht, eine sinnfreie Handlung, dieser MTV-Schnitt am Anfang, einige wirklich sinnfreie Füllerszenen, dagegen steht eigentlich nur ein Doctor, der seine "Ich vermisse Rose"-Momente hatte und bis auf zwei, drei andere Momente wirklich gut war, aber ansonsten war das wirklich nichts, gar nichts! Ich meine, wieso mussten die Partikel erst bei Donna in den Körper eingeführt werden, wenn man sie danach so einfach befreien konnte. Habe ich da die Stelle verpasst, wo erklärt wurde, wieso man sie nicht einfach aus dem Wasser extrahieren könnte? Weitere Probleme der Folge: Der Kern der Erde ist heiß und flüssig, nicht nur in der Realität sondern auch im Whoniverse, siehe "THe Dalek Invasion of Earth"; die Themse kann man nicht einfach so leer spülen, besonders alles was Strom abwärts ist, das fließt nicht wieder zurück; die Panzerschützen sollten mal ein wenig Zielwasser trinken, damit sie das nächste Mal das Raumschiff eher treffen; Donna hat natürlich keine bisherige In-Your-Face Invasion mitbekommen, weil sie gerade wo anders war; die Erde ist innerhalb von wenigen Sekunden entstanden. Das ganze ist einfach nur eine Frechheit, die durch die nervige Donna, der noch nervigeren Bösewichts-Trine, der teilweise nervigen Musik und diesen schlimmen MTV-Musikvideo-Schnitt noch verstärkt wurde. Wenn man eine Definition bräuchte, was eine klinisch tote Episode ausmacht, sollte man sich diese Episode oder "Planet of the Dead" ansehen.

      FAZIT: Eine schlimme Episode, die nur deswegen einen Punkt bekommt, weil es noch schlimmeres gibt und der Doctor hier gut war, bei diesern Inkarnation muss man ja schon ausnahmsweise einmal sagen.
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    • Witziger Weise habe ich diese Folge vorgestern noch einmal sehen müssen. Mein kleiner Bruder ist riesiger Fan des zehnten Doctors und nötigte mich dazu die DVD in den Player zu schmeißen.
      Ich kann mir nicht helfen aber am Ende hatte ich einfach sehr gemeine Kopfschmerzen. Der Doctor war nicht gut. Der Companion war grauenhaft. Und das Monster war (bis auf einige Momente) viel zu Comichaft und peinlich. Die Dialoge waren (erneut bis auf einige Ausnahmen) sehr albern und stumpf und haben stark zu meinen Kopfschmerzen beigetragen.
      Das Konzept mit dem Erdkern fand ich irgendwie interessant, aber dann auf der anderen Seite sehr (ich hoffe ich finde jetzt das richtige Wort) heuchlerisch. Einen so wichtigen Punkt in der Historie der Erde mit so einem Quatsch zu belegen, beleidigt mich als Bewohner dieses Planeten etwas.
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      „In the land of Ny'alotha there is only sleep.“
    • Wie immer, mit Ausnahme der ersten Staffel, beginnt die dritte Staffel mit einer Weihnachts-Geschichte rund um den Doctor. Die Folge hat mir sehr gut gefallen! Catherine Tate war ganz lustig, hier fällt auch auf, das sich die Serie in Richtung Kino-Film bewegt - ich weiß auch nicht wie ich das beschreiben soll, aber bei den klassischen DW-Folgen ist man so eine schrille Handlung nicht gewohnt. ;) Dennoch ein sehr guter unterhaltsamer und flotter Einstieg in die dritte Staffel. Bei mir läuft die dritte Staffel immer Sonntags. ;) Damit die Warte-Zeit bis zur vierten Staffel auf DVD nicht so lang ist. Besonders der 5.1-Ton hat mir sehr gut gefallen! Ich besitze zwar "nur" den Surround-Kopfhörer von Sony (MDR DS6500) aber der macht seinen Job ganz gut. Optischer Ausgang am Ausgabegerät (bei mir die PS3) vorausgesetzt.
    • Was für ein kurzweiliges Weihnachtsspecial. Es nun im Hochsommer zu sehen war gar nicht so tragisch, denn irgendwie war in dem Film nicht wirklich Winter. Abgesehen von der Stelle am Ende, wo der Doctor es schneien ließ. Das weihnachtliche Thema war für die Handlung nicht ausschlaggebend und wirkte teilweise deplaziert. Wenn Donna Weihnachten so sehr hasste, wieso sollte sie dann ausgerechnet diese Deko für ihre Hochzeitsfeier auswählen? Nur, weil sie an Weihnachten stattfand? Wäre für mich kein Grund. Egal, schlimm fand ich es nun nicht. Musste wohl so sein für ein Weihnachtsspecial. Die Story hätte aber auch ohne das weihnachtliche Thema funktioniert.

      Und diese komischen, außerirdischen Weihnachtsmännerroboter mit ihren gefährlichen Tannenbäumen waren auch wieder mit von der Partie. Kommen die in jedem Weihnachtsspecial vor? Tradition? Dieses Mal hatten sie immerhin eine Aufgabe, wenn auch eine bescheidene. Sie waren die Handlanger der unheimlichen Racnoss-Königin. Beeindruckendes Wesen aber für mich als Spinnenphobikerin ekelig und gruselig. Jedenfalls kam die Dame auf die Erde, um ihre Kinder zu befreien, die seit Anbeginn des Planeten im Erdkern darauf warteten zu schlüpfen. Alles sehr phantastisch erzählt. Für diese Befreiung brauchte sie Huan-Partikel, die vor langer Zeit von den Time Lords vernichtet wurden, da sie tödlich sind. Praktischerweise wurden diese Partikel in dem Keller einer Firma von Torchwood hergestellt. Sie mussten in einem Menchen reifen (Donna/ später auch Lance), um dann die Racnoss-Kinder aufwecken zu können. Irgendwie so in der Art. Ist auch eigentlich nicht so wichtig, weil die Viecher am Ende eh alle starben. Und zwar durch den Keine-zweite-Chance-Doctor. Wie er da auf der Feuertreppe stand und mit kaltem Gesichtsausdruck alles überflutete und brennen ließ, nachdem die Racnoss-Königin sein nettes Angebot ausgeschlagen hatte, war schon recht heftig.

      Er hörte er auf, als Donna ihn wieder zur Besinnung rief. Schade, dass sie am Ende nicht mit ihm gegangen ist. Ihre Erklärung dafür konnte ich jedoch nachvollziehen. Sie hatte die Vor-und Nachteile dieser Reisemöglichkeit an einem Tag erlebt. Das musste sie wohl erstmal verdauen. Generell mochte ich Donna. Sie war ein herrlich erfrischender, wenn auch lauter Companion. Sie war definitiv kein Mädchen mehr wie Rose, sondern eine Frau, die wusste, was sie wollte und wie sie es bekam, äußerst hartnäckig. Sie ließ sich nicht so einfach vom Doctor und seinen Sachen beeindrucken, sondern ging stets mit etwas Skepsis an die Dinge herran und hinterfragte sie. Herrlich waren die Szenen in denen sie dem Doctor Kontra gab, entweder durch Sprüche oder Ohrfeigen. Wie sagte sie so treffend am Ende: "Sie brauchen jemanden, der sie manchmal aufhält." Und das passte nicht nur zu seinen Handlungen, sondern auch zu seinem Rededrang. Ich fand, dass die beiden gut harmonierten. Donna holte den Doctor immer wieder runter, obwohl sie auch nicht grad die Ruhe in Person war. Bei dem ganzen Chaos allerdings kein Wunder. Kurz vor dem Traualtar, weggebeamt zu einem fremden Kerl, der sich als Außerirdischer entpuppt, entführt von einem Weihnachtsmannroboter, befreit durch einen freundlichen Außerirdischen, gefangen von der Racnoss, falscher Ehemann, kurz vor dem Tode und das alles in ihrem Hochzeitskleid. Das kann einen schon mal kirre machen.

      Es gab jedoch auch viele besinnliche Momente, wo Donna zeigte, dass sie auch anders sein konnte. Das gefiel mir gut. Ein Stück weit half sie dem Doctor sogar die Sache mit Rose zu verarbeiten. Diese Szenen waren wichtig, denn immerhin war es erst vor kurzem geschehen und die Wunde noch ganz frisch. Da sah man, dass Arbeit, Abenteuer und Stress eine gute Ablenkung für den Doctor sein konnten. Ansonsten hing er sich ja wie immer voll rein ins Geschehen. Es erstaunt mich immer wieder, was er mit dem Überschall-Schrauber so alles anstellen kann. Diesmal kamen Geld abholen, Krach machen und Telefonzellenknacken hinzu. Wahrlich ein Allround-Werkzeug. Gibt es irgendwas, was das Teil nicht kann?

      Die TARDIS schien mit ein wenig durch den Wind zu sein mit all ihren Mätzchen. Sie war doch wohl nicht traurig darüber, dass Rose weg ist? Immerhin kannten die beiden sich sehr gut und wenn sie tatsächlich sowas wie eine Seele besitzt und lebendig ist, wäre das immerhin denkbar.

      Alles in allem fand ich dieses actiongeladene und rasante Special ganz unterhaltsam. Aus diesem Grund gibt´s in der Bewertung ein "Gut" von mir.
    • "The Runaway Bride" ist nicht nur nervig und hektisch sondern einfach nur dumm. Und das schlimmste daran ist: Das Ding geht auch noch 60 Minuten.

      Das Mysterium um Donna ist zwar ganz gut, wird aber total lapidar aufgelöst. Da sind irgendwelche Partikel in ihr und auch in der TARDIS und weil die sich anziehen, wird sie in die TARDIS teleportiert. Was? Dann wäre sie doch an die TARDIS angezogen worden oder sowas. Außerdem existiert das Innere der TARDIS doch sowieso in einer anderen Dimension.

      Aber der größte Negativpunkt der Folge ist sowieso Donna. Sie schreit nur rum, beklagt sich über jede Kleinigkeit, ist unglaublich dumm und nervt einfach nur. Die ersten paar Minuten sind gefühlt nur Rumgeschreie zwischen dem Doktor und Donna, gefolgt von einer hirnlosen 10-minütigen Actionszene, in der die peinlichen Santa-Roboter zurückkehren und versuchen Donna zu entführen. Der Doktor fliegt dann mit der TARDIS über der Autobahn um sie zu retten, was zwar ganz nett aussieht, aber gar keinen Sinn macht. Warum sollte der Doktor die Leben von allen Leuten auf der Autobahn riskieren nur um Donna aus dem Auto zu retten?

      Gut finde ich dann aber später die etwas ruhigere Szene zwischen dem Doktor und Donna auf dem Hausdach. Aber auch die Szene kippt relativ schnell ins Negative und zwar spätestens als Donna dem Doktor in Form von "witzigen" Flashbacks von ihrem Mann erzählt, die aber einfach nur peinlich sind. Naja, die Folge hat generell einen sehr komischen "Humor".

      Auch der Sonic Screwdriver wird hier wirklich für jeden letzten Scheiß benutzt. Und genau da merkt man auch die vielen Probleme des Skripts: der Sonic Screwdriver muss hier benutzt werden um Geld aus einem Automaten zu holen, um ein Handy zu durchforsten, um Donna zu scannen, als Waffe, um geheime Karten auf einem Computer freizulegen und um Donna aus dem Netz zu befreien. Das ist doch einfach nur noch dämlich.

      Dann kommen der Doktor und Donna wieder zurück zu ihrer Hochzeit, wo mittlerweile alle ohne sie feiern und alle Partygäste gedacht haben, dass ihr Verschwinden lediglich ein "Witz" von ihr war. Welcher normale Mensch denkt denn so? Und außerdem ist dieses ganze Soap-Zeugs hier wieder unglaublich unnötig und Donna's Mutter nervt sogar noch mehr als Donna selber.

      Genau wie bei "Christmas Invasion" hat man es hier auch wieder nicht geschafft, erfolgreich Weihnachten in die Geschichte einzubauen sondern hat eher irgendwie versucht das Thema Weihnachten noch mit reinzuquetschen. Dazu haben wir wieder die beknackten Santa-Roboter und die Killer-Weihnachtsbäume, ein Remix von Jingle Bells als Actionmusik, Weihnachtsstern-Raumschiffe und den "Schnee" am Ende. Außerdem hasst Donna Weihnachten und heiratet deshalb an Weihnachten. Das ganze ist halt 0 authenthisch, vorallem da man in den Szenen draußen ganz deutlich sieht, dass es eigentlich Hochsommer ist. Achja, und das ganze spielt natürlich wieder im modernen London...

      Dazu kommt dann noch ein peinlicher Gegenspieler und stumpfe Dialoge. Die Empress Racnoss ist nicht bedrohlich oder witzig, sondern einfach nur schlecht. Und auch Donna's böser Ehemann ist nicht wirklich überzeugend. Damit am Ende dann noch mehr Bedrohung aufkommt, fangen die Racnoss auch plötzlich noch an Menschen zu töten und der Doktor befreit Donna mit dem Screwdriver. Dann überflutet der Doktor die Racnoss Babies um die Erde zu retten und zeigt dabei wie "düster" er ist, indem er einmal böse in die Kamera schaut und die Racnoss Empress "My children, my children" schreit, mit denen sie gerade noch die gesamte Menschheit ausrotten wollte. Aber schließlich hört der Doktor dann nach Donna's Ermahnung auf, die Kinder zu ertränken, was sich ganz gut trifft, denn weiter hätte er auch gar nicht machen können, weil er die Themse leer gemacht hat. Was zur Hölle? :18: :18: :18:

      Positiv anmerken kann ich noch die Szenen des Doktors, die sich auf den Verlust von Rose bezogen haben und sein Endgespräch mit Donna. Ansonsten finde ich da nichts.

      1.5/10 Die Folge ist eigentlich eine einzige Katastrophe, weshalb es mich auch sehr wundert, dass die Allgemeinheit die Folge hier zu mögen scheint. Bei meinen "Top 10 Worst Stories of all Time" wäre sie sicher dabei. Und mir ging es genauso wie "TheManthei": Die Folge hat bei mir einfach Kopfschmerzen verursacht.

      Und ich habe hier auch nur so viel geschrieben, weil ich mir während der Folge dauerhaft Notizen gemacht habe, um mich abzulenken :D
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"