3x03 - Festgefahren (Gridlock)

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    • Sonic Screwdriver schrieb:

      Auf den Widerspruch zwischen den beiden Aussagen von Boe wurde ja bereits hingewiesen. Ich könnte mir das aber wie folgt erklären:

      Auch, wenn später den inzwischen mehr oder weniger bestätigten Gerüchten nach der Master und noch andere Bewohner Gallifreys auftauchen sollen, kann es ja sein, daß Boe von denen gar nichts wußte und daß er mit "Du bist nicht alleine" nicht einen anderen Bewohner von Gallifrey meinte, sondern die Tatsache, daß der Doktor Menschen um sich hat, die sich um ihn sorgen und denen er etwas bedeutet. Vielleicht spürte oder wußte Boe, daß dies genau der richtige Zeitpunkt war, um dem Doktor diesen Trost zukommen zu lassen. Schließlich hat dieser kurz hintereinander zwei große Verluste hinnehmen müssen: erst Gallifrey, dann Rose.

      Wie gesagt: das wäre eine Möglichkeit. Warten wir's ab, ich glaube, wir werden es bald erfahren. :)


      Warum wollt ihr alle den Master zurueck? Es gibt noch mehr als genug Moeglichkeiten von "You are not alone" die ohne Master auskommen.

      - jemand aus dem Paralleluniversum
      - irgendwas geht bei human Nature schief und jetzt gibt es zwei Personen mit dergleichen DNA
      - Mr. Saxon ist der Sohn/Enkel von Joan
      - ...

      Lemon
    • Sonic Screwdriver schrieb:


      Auf den Widerspruch zwischen den beiden Aussagen von Boe wurde ja bereits hingewiesen. Ich könnte mir das aber wie folgt erklären:

      Auch, wenn später den inzwischen mehr oder weniger bestätigten Gerüchten nach der Master und noch andere Bewohner Gallifreys auftauchen sollen, kann es ja sein, daß Boe von denen gar nichts wußte und daß er mit "Du bist nicht alleine" nicht einen anderen Bewohner von Gallifrey meinte, sondern die Tatsache, daß der Doktor Menschen um sich hat, die sich um ihn sorgen und denen er etwas bedeutet. Vielleicht spürte oder wußte Boe, daß dies genau der richtige Zeitpunkt war, um dem Doktor diesen Trost zukommen zu lassen. Schließlich hat dieser kurz hintereinander zwei große Verluste hinnehmen müssen: erst Gallifrey, dann Rose.


      Das wäre dann aber wirklich ein Schwaches Geheimniss. Ich glaub kaum das das alte Gesicht unserem lieben Doktor einfach nur Trost spenden wollte. Woher sollte Boe auch wissen, dass der Doctor gerade jetzt Trost braucht ?

      Bis neulich
      So long and thanks for all the Fish :)
    • :thumbdown: Also, ich muß gestehen, daß ich diese Folge wirklich schlecht fand.
      Allein das Ende mit dem Face und das Gespräch mit Martha fand ich gut.

      Die Thematik um die vom Virus dahingeraffte Stadtverwaltung wäre doch interessanter gewesen als diese langweilige und blödsinnige Stau. X(
      Warum ist der Pilot von Martha's Shuttle denn nicht einfach hochgeflogen, weg von den Fängen und warum durften nur Shuttles mit drei Personen da runter? Sind zwei nicht lecker genug? :10:

      Vielleicht sollte RTD sich doch nur um die Dialoge kümmern und andere Leute die Geschichten schreiben lassen. Seine Dialoge sind wirklich klasse, aber der Rest sehr mau, nach einem guten Start in die dritte Staffel der erste Hänger.

      Ob die Dalek es richten werden? :D
    • Diese Folge fand ich einfach großartig. Eine der besten seit langem. Handlung, Dialog, Look, Musik... alles hat gepasst.

      Am anfang stellte ich mir fast dieselbe Frage wie Martha: Warum wieder New Earth? Das hat sich aber sehr schnell vergessen lassen. Die Entführungs-Szene in der kleinen Gasse hat mich vom Look her stark an Back To The Future II erinnert - eine Woche nachdem der erste Film zitiert worden ist. Die Hoffnungslosigkeit, als der Doctor und Martha dann erfahren, wie lange es noch dauern könnte bis sie sich wieder sehen, kam sehr gut rüber, und die Szene mit der Hymne war absolut klassisch.

      Aber dann hebt das Ganze auf, und die Aktion beginnt. Die Art, wie der Doctor durchklettert, war sowohl cool als auch glaubwürdig. Das es dann die Macra waren, die da unten wohnten, war ein riesen Freude-Moment für die alten Fans, aber dann wurde daraus nichts, als ob sie nur deswegen da waren.

      Ich habe mich bewusst ferngehalten von Internet-Diskussionen, deshalb wusste ich nicht, was der Face of Boe sagen würde — und ich habe Gänsehaut gekriegt. Der Schluss, als der Doctor endlich die Wahrheit sagen muss, als die Hymne durch die Luft schwebt, fand ich sehr gelungen. Und er sagt auch, dass die Time Lords den Krieg verloren haben.

      Bei mir kommt Martha sehr gut an, aber noch kommt sie für mich nur als Ersatz vor. Sie muss sich noch etablieren.

      Und noch was: Diese Folge hätte möglicherweise wegen des Halb-Finales des FA-Cups ausfallen können. Hat man das vorher gewusst, oder ist es nur Zufall, dass die Hymne am Ende der Folge Abide With Me ist? Diese Hymne wird nämlich jedes Jahr im Stadion kurz vor dem Endspiel des Cups gesungen...
      Just this once, everybody lives!
    • Schlaubi schrieb:

      Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich diese beiden Themes ähneln, oder? was denkt ihr?

      Das ist kein Zufall, schließlich ist der Doktor in dieser Folge als Anhalter unterwegs. Mal ganz davon abgesehen, daß er Martha als Anhalter mitgenommen hat und Hitchhikers Guide to the Galaxy im Prinzip ja ursprünglich "nur" eine Doctor Who Parodie ist.
      Ford ist der Doktor. Arthur der Companion und der fehlende Tardistransport wird durch abstruse Wasauchimmer ersetzt. Man denke nur an den Unwahrscheinlichkeitsdrive den Teleporter von Disaster Area oder die Explosion die zum Restaurant führt. Auf normalen Wege hätte man für so eine Reise die Tardis gebraucht. Douglas Adams ist mit Doctor Who aufgewachsen und hat seinerzeit auch einiges zu Doctor Who beigesteuert. Alle Ideen, die der BBC für den Doctor zu abstrus waren, sind dann eben beim Anhalter gelandet.
    • stevmof schrieb:

      Schlaubi schrieb:

      Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich diese beiden Themes ähneln, oder? was denkt ihr?

      Das ist kein Zufall, schließlich ist der Doktor in dieser Folge als Anhalter unterwegs. Mal ganz davon abgesehen, daß er Martha als Anhalter mitgenommen hat und Hitchhikers Guide to the Galaxy im Prinzip ja ursprünglich "nur" eine Doctor Who Parodie ist.
      Ford ist der Doktor. Arthur der Companion und der fehlende Tardistransport wird durch abstruse Wasauchimmer ersetzt. Man denke nur an den Unwahrscheinlichkeitsdrive den Teleporter von Disaster Area oder die Explosion die zum Restaurant führt. Auf normalen Wege hätte man für so eine Reise die Tardis gebraucht. Douglas Adams ist mit Doctor Who aufgewachsen und hat seinerzeit auch einiges zu Doctor Who beigesteuert. Alle Ideen, die der BBC für den Doctor zu abstrus waren, sind dann eben beim Anhalter gelandet.


      Wie? Ist das jetzt ehrlich so? (oh-ha!) oder ist das deine eigene meinung?
      Wie alst war denn D.A. als er das buch geschrieben hat (wann kam das nochma raus?)
      Gentlemen, if you could do what I could do, then you would do it too.

      David Tennant in Casanova

      Signed: Nomad
    • douglas Adams

      Also...

      Douglas Adams hat 1977 mit 25 Jahren parallel zum Skript für das erste Anhalter-Hörspiel das Skript zu 16x02 the Pirate Planet verfasst; daraufhin wurde er als Nachfolger von Bob Holmes Zum Skript-Editor für die 17. DW Staffel gemacht und hat wesentliche Teile zum Auswendiglern-Klassiker 17x02 City of Death beigetragen.
      Dazu kommt noch die legendäre Episode Shada, von der er wichtige Elemente ( Prof. Chronotis + TARDIS ) für The Electrical Monk - Dirk Gently's Holistische Detektei verwurstet hat. Dazu kommt ein unbenutztes Skript Doktor Who und die Krikkitmen, das dann in Das restaurant am Ende des Universums Eingang fand.

      Gleichzeitig produzierte er für die BBC ein SF-Hörspiel mit der Prämisse, dass die Erde am Ende jeder Folge zerstört wird und der Rest dürfte wohl bekannt sein.

      Das sind so grob gesagt alle stichfesten Verbindungen von DA zu DW.

      Quellen: Neil Gaiman: Keine Panik
      Douglas Adams: Lachs im Zweifel
      In the beginning, there was darkness.
      And the darkness was without form, and void.
      And in addition to the darkness there was also me.
      And I moved upon the face of the darkness.
      And I saw that I was alone.

      Let there be light.

      Bomb#20
      in Dark Star

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CyberController ()

    • CyberController schrieb:

      Dazu kommt ein unbenutztes Skript Doktor Who und die Krikkitmen, das dann in Das restaurant am Ende des Universums Eingang fand.

      Ich dachte, das war Life, The Universe and Everything, wo die Roboter bei einem Cricket-Spiel auftauchen.

      Die Geschichte soll vom damaligen Produzent, Graham Williams, abgelehnt worden — aus dem Grund sie sei zu albern. Woraufhin Herr Adams soll sowas "Wie soll denn bitte eine Geschichte zu albern sein für eine Serie, in der der Held reist durch das All und die Zeit in einer Polizei-Telephonzelle und kämpft gegen das Böse mit einem langen Schal, einem robotischen Hund und eine Tüte Jelly-Babies?"
      Just this once, everybody lives!
    • RE: douglas Adams

      CyberController schrieb:

      Gleichzeitig produzierte er für die BBC ein SF-Hörspiel mit der Prämisse, dass die Erde am Ende jeder Folge zerstört wird und der Rest dürfte wohl bekannt sein.
      Das klingt aber eher nach LEXX als nach Doctor Who, oder?
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Nomad schrieb:


      Wie? Ist das jetzt ehrlich so? (oh-ha!) oder ist das deine eigene meinung?


      Also das Hörspiel lief 1978, die Bücher kamen kurz darauf heraus. Da lief der Doktor schon 15 Jahre im Fernsehen.
      Man denke nur mal an das Setting. Zwei Typen tauchen aus dem nichts in einem Raumschiff, einer Arche, in einer Raumstation,... auf und geraten in Schwierigkeiten, werden verhaftet, beballert, getrennt und wieder zusammengeführt und hatte ich schon die Zeitreisen ans Ende des Universums oder zur Besiedlung der Erde erwähnt ?
      Nach was klingt dies ?
      Nach Star Trek ? Eher nicht.
      Nach Star Wars ? Das schon gar nicht.
      Nach Dune oder einer der Asimovschen Roboterstories, nein das Setting klingt eindeutig nach Doctor Who, ist aber Hitchhiker.
      Wovon mag da ein Engländer, der bei Beginn der Serie 11 Jahre alt war, inspiriert worden sein ? BTW, die BBC war damals noch der einzige landesweite Fernsehsender.
      Doctor Who ist die Hauptinspiration des Hitchhikers um nicht zu sagen ohne Doctor Who hätte es den Hitchhikers Guide sicher nicht gegeben. In seiner Schulzeit hat er schon ein Stück namens Doctor Which geschrieben. Wenn Douglas Adams nicht so früh gestorben wäre, bin ich mir sicher, daß er für den aktuellen Doctor ähnlich wie Moffat ab und an mal was schreiben würde.
    • Der tanzende Arzt schrieb:


      Ich dachte, das war Life, The Universe and Everything, wo die Roboter bei einem Cricket-Spiel auftauchen.


      Ja, ja. War schon spät.
      In the beginning, there was darkness.
      And the darkness was without form, and void.
      And in addition to the darkness there was also me.
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      And I saw that I was alone.

      Let there be light.

      Bomb#20
      in Dark Star
    • Im schon erwähnten "Keine Panik" von Nei Gaiman antwortet Adams auf die Frage nach seinen Einflüssen alles mögliche(z.b. Monty Python), nur nicht Dr. Who. Die Idee zum Anhalter kam ihm schon lange bevor er für den Doktor gearbeitet hat... laut der Einleitung zu seinem ersten Anhalter Buch kam ihm die Idee 1971 bei einer Reise durch Europa (bei Innsbruck).

      Ich sehe eher wenig parallelen zum Doctor beim Anhalter. Es hat zwar beides mit SciFi zu tun aber im Gegensatz zu Doktor, der ja gewissermaßen auf einer Mission ist, stolpern die Protagonisten bei Adams eigentlich nur durch ihr Schicksal und sind die Spielbälle des Zufalls.

      Bis neulich
      So long and thanks for all the Fish :)
    • Die Mission des Doktors ist es den Zeitstrang zu schützen....(meistens jedenfalls) und für das gute zu kämpfen. Beim Anhalter hat sich noch nie jemand dafür entschieden für das Gute zu kämpfen oder gar ein Held zu sein (wir reden jetzt hier nicht vom Kinofilm)

      Ford Prefect´s Antwort auf die Aufforderung das Universum zu retten....
      "Wenn das Universum es wert ist, wird es schon einen Weg finden sich selbst zu retten" :)

      Als Adams die Scripts zum Anhalter(1. Radioserie) fertiggestellt hatte wurde ihm der Job beim Doktor angeboten. Die Dr. Who Ideen sind dan erst in die späteren Bücher mit eingeflossen.

      Bis neulich
      So long and thanks for all the Fish :)
    • Marvin-Quersumme-6 schrieb:

      Die Mission des Doktors ist es den Zeitstrang zu schützen....(meistens jedenfalls) und für das gute zu kämpfen.

      Das ist so nicht ganz richtig... er ist definitiv nicht mehr Time's Champion - das war eine Erfindung der New Adventures von der man sich inzwischen doch wieder lichtjahre entfernt hat.

      Und wie Colin Baker einmal wunderbar sagte: Der Doctor kämpft für das "what is right" und das muß nicht unbedingt "das Gute" sein.

      Er ist damals (und danach immer mal wieder) von Gallifrey geflohen und das hat nun so gar nichts mit irgendwelchen Missionen zu tun. Er lebt einfach seine Leben und tut "das richtige".
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • rygel schrieb:



      Er ist damals (und danach immer mal wieder) von Gallifrey geflohen und das hat nun so gar nichts mit irgendwelchen Missionen zu tun. Er lebt einfach seine Leben und tut "das richtige".


      Na gut, er hat halt keine Mission im Sinne des Wortes, ausser vielleicht für "das richtige" zu Kämpfen. Aber eindeutig ist der Doktor ein Held und das ist ein markanter Unteschied zu allen Charakteren im Anhalter.

      Bis neulich
      So long and thanks for all the Fish :)
    • Marvin-Quersumme-6 schrieb:

      Die Mission des Doktors ist es den Zeitstrang zu schützen....(meistens jedenfalls) und für das gute zu kämpfen. Beim Anhalter hat sich noch nie jemand dafür entschieden für das Gute zu kämpfen oder gar ein Held zu sein (wir reden jetzt hier nicht vom Kinofilm)

      Ford Prefect´s Antwort auf die Aufforderung das Universum zu retten....
      "Wenn das Universum es wert ist, wird es schon einen Weg finden sich selbst zu retten" :)

      Als Adams die Scripts zum Anhalter(1. Radioserie) fertiggestellt hatte wurde ihm der Job beim Doktor angeboten. Die Dr. Who Ideen sind dan erst in die späteren Bücher mit eingeflossen.

      Bis neulich


      Eben... genau deswegen

      Für mich waren die Douglas Adams Bücher ein Sci-Fi Klassiker, so wie eben Star Wars oder Dr Who...
      Deswegen ist es einfach schwer für mich zu glauben dass ein Schreib-Genie wie D. A. seine Idee nur "kopiert" hat... wahrscheinlich habt ihr recht, aber trotzdem bleibt Mr A. einer der Besten :P
      Gentlemen, if you could do what I could do, then you would do it too.

      David Tennant in Casanova

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    • Marvin-Quersumme-6 schrieb:

      Im schon erwähnten "Keine Panik" von Nei Gaiman antwortet Adams auf die Frage nach seinen Einflüssen alles mögliche(z.b. Monty Python), nur nicht Dr. Who. Die Idee zum Anhalter kam ihm schon lange bevor er für den Doktor gearbeitet hat... laut der Einleitung zu seinem ersten Anhalter Buch kam ihm die Idee 1971 bei einer Reise durch Europa (bei Innsbruck).


      Er konnte ja schlecht sagen, dass sein Hauptwerk nur eine Parodie auf Doctor Who ist. Das kommt nicht so gut.
      Mel Brooks berühmtestes Werk ist auch nicht Spaceballs und Airport(Oscar) gilt als großes Kino während Airplane (Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug) als Trash gilt.

      Das die Parallelen aber ein paar Leuten durchaus bewußt sind, zeigt zum Beispiel, daß beim Hitchhikers Guide Making of der Fernsehserie am Anfang mal so eben die Tardis durch Bild fliegt, bzw. abgeschleppt wird.

      Marvin-Quersumme-6 schrieb:


      Ich sehe eher wenig parallelen zum Doctor beim Anhalter. Es hat zwar beides mit SciFi zu tun aber im Gegensatz zu Doktor, der ja gewissermaßen auf einer Mission ist, stolpern die Protagonisten bei Adams eigentlich nur durch ihr Schicksal und sind die Spielbälle des Zufalls.


      Mission ?
      Also die ersten beiden Doktoren, also die aus Douglas Adams Jugend, waren definitiv nur Spielbälle des Schicksals. Die sind doch nur ziellos von einem Schlamassel in den nächsten gereist. Eigentlich wollten Ian und Barbara ja nur wieder heim. Aber entweder war der Planet falsch oder die Zeit, oft aber beides. Also genau wie beim Anhalter.
      Der dritte war ja eher stationär.
      Der vierte hatte einen Randomizer, damit nur noch das Schicksal weiß, wohin es ihn verschlägt. Also genau wie beim Anhalter.
      Und wenn ich an den fünften denk, bei dem ging eigentlich genau genommen alles schief.
      Den sechsten ignorier ich mal.
      Der siebte hatte eine Agenda (Wow der erste nach 25 Jahren mit einer Agenda).
      Der Achte war zu kurz am Ruder.
      Der Neunte verwechselt mal eben Italien mit Wales.
      Aber eins haben Sie alle gemeinsam, grundsätzlich stolpern sie meist völlig ungeplant in irgendeinen Schlamassel und überleben es irgendwie. Klingt für mich ganz nach dem Anhalter.
      Für Douglas Adams war 1971 SciFi bewußt oder unbewußt gleichbedeutend mit dem Doctor, so wie für mich bis 1977 (StarWars) SciFi gleichbedeutend mit StarTrek bzw. Mondbasis Alpha war. Es gab nur ein, zwei Sender und so etwas prägt.
      Heute kann man sich mit niemand über Life on Mars unterhalten, weil es kaum jemand gesehen hat. In den siebzigern wäre eine solche Serie Gesprächstoff auf jedem Schulhof gewesen.
    • Marvin-Quersumme-6 schrieb:

      Im schon erwähnten "Keine Panik" von Nei Gaiman antwortet Adams auf die Frage nach seinen Einflüssen alles mögliche(z.b. Monty Python),


      Gerade Monty Python ist ein tolles Beispiel.
      Was wäre Ritter der Kokusnuss ohne die ganzen Ritterfilme der 50er und 60er?
      Was wäre Leben des Brian ohne die ganzen Bibelmonumentalfilme der 60er.
      Und der Hitchhiker ist dann eben die Kokosnuß der SciFi.

      Douglas Adams bleibt der größte, allerdings hätte er die Geschichte mit dem Babelfish im Infocomadventure ruhig etwas einfacher gestalten können. Es ist immer noch das einzige Adventure, dass mich je offen vera... hat.