3x05 - Evolution der Daleks (Evolution of the Daleks [Part 2])

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    • Ben schrieb:

      Der tanzende Arzt schrieb:



      ... Ob vielleicht Mr Saxon eigentlich Marty McFly heißt?


      Da komm ich mal wieder nicht mit ^^ ! :baeh:


      Filmtip ... Zurück in die Zukunft Teil 1.... :)
      Fliegende Autos, ein blitz der in eine turm uhr schlägt um dann den DeLorian wieder aufzuladen usw...
    • Schon wesentlich besser als noch der erste Teil.
      Die Daleks kommen bedrohlicher rüber und Martha ist wieder mehr sie selbst.
      Sie denkt mit (bzw. alleine), sie behandelt die Verletzten und besiegt die Armee der Schweinesklaven im Alleingang.

      Die ungeduldigen Schweine im Aufzug waren im übrigen ein sehr lustiger Anblick.

      Der Rassismus der Daleks, die sich allem überlegen halten bricht wieder voll durch und wie in die ersten Daleks in Genesis sich gegen ihren Schöpfer Davros wenden, so betrachtet der Cult seinen mutierten Anführer ebenfalls als minderwertig.
      Wie er sich langsam verändert und tatsächlich anders denkt als seine doch beschränkt denkenden Kollegen war sehr interessant zu sehen und es gab tolle Dialoge mit dem Doctor.

      Die fliegenden Daleks sehen auch von mal zu mal besser aus. Man fragt sich nur so langsam, warum sie früher nie abgehoben sind und gerade mal eine Treppe im Schulkeller raufschweben konnten. ;)

      Nachdem die Anspielung auf Logopolis es ja leider nicht in The Idiot's Lantern geschafft hatte, hab ich erst noch gehofft, dass er diesmal etwas zu seinen Klettereien sagen würde. Leider kam wieder nichts.

      Das einzige, was mich in dieser auflösenden 2. Folge gestört hat, waren der "Blitz aus Gammastrahlung" und die Übertragung von Time Lord DNS auf diesem Wege.
      Und dann kam der Blitz auch noch ausgerechnet dann, als die Schweinemenschen den Aufzu verlassen wollten... Nee, das war gar nicht gut. Hätte man anders machen sollen.

      Schade, dass der Screwdriver wiedergefunden wurde. Auch hier hatte ich wieder auf eine endgültige Entsorgung gehofft. :D

      Der tanzende Arzt schrieb:

      Dalek Caan wird wieder auftauchen. Aber sein Abgang fand ich wirklich sehr schwach. "Oh-oh! Schon wieder gegen den Doctor verloren! Was tun? Ach, ja, ich hab's! Emergency temporal shift!" Das war wie in einem kinder Zeichen-Trick Serie, wo der Bösewicht jede Woche wieder entkommen kann.

      Besser als wenn die Daleks komplett vernichtet werden und dann trotzdem mit einer hanebüchenen Erklärung (oder ganz ohne Erklärung) wieder auftauchen.
      Und besser als wenn er sich aufgrund seiner Verzweiflung einfach selbst zerstört hätte. Auch das gab's schon...

      Ich habe in den ganzen Folgen noch nichts von einem Mr. Saxon bemerkt?
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      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Hab bis einschließlich Evolution aber noch gar nichts davon gehört. Da muss doch bisher was gewesen sein.
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    • Als bekennender Dalek-Fan habe ich diese Doppelfolge mit recht hohen (und bei allen bislang von mir gesichteten Folgen auch bestätigten) Erwartungen gesehen; allerdings war ich ein wenig enttäuscht vom Zweiteiler - deshalb gibt es für beide Folgen von mir nur ein "Durchschnitt".

      Im Einzelnen:
      -

      Das Setting war für mich uninteressant: Ich gucke eine britische Sci-Fi-Serie, um britische Leute agierern (und durch Daleks sterben ;) ) zu sehen, daher ist Manhattan für mich eine Enttäuschung, ebenso die Leute/Schauspieler und die Zeit - für meinen Geschmack Alles viel zu amerikanisch. Natürlich kann man sagen, dass Aliens die ganze Welt angreifen und nicht nur London bzw. britische Städte - aber gerade das ist für mich ein ganz großer Pluspunkt der Serie DW.

      Die Schweinesklaven: Es ist eine nette Idee, dass sich Daleks Menschensklaven für die "Laufarbeit" halten, aber so?!? Ich musste die ganze Zeit lachen, weil mich das Viehzeug an H. Schneider mit seiner Schweinsmaske in der grandiosen Szene aus "Texas" erinnert hat. :D
      Und die Geschichte mit der Liebe, die zu scheitern droht, habe ich auch schon x-mal gesehen...langweilig!

      Martha Jones gefiel mir auch (noch) nicht so recht - sie wirkte sehr "farblos" (von der Strom-Tötungs-Idee mal abgesehen war sie imho sehr unnütz) und dem Doktor nachschmachtend...ich hoffe, sie wird es schaffen, mich in ihren Bann zu ziehen - aber momentan mag ich sie nicht.

      Holprig war die Gen-Mutation durch die Gammastrahlen - und es war klar, dass die ganze Hybridenrasse sterben musste, denn es kann ja nicht angehen, dass die die Timelord-(bzw. Gallifrey-)DNA in sich haben...


      +

      Daleks! :snack: :thumbsup: :thumbup:
      Die Idee mit der Evolution gefiel mir. Aber vor allem der Widerstand der "klassischen" Daleks, die dann einfach ihren Führer exekutieren - cremig! So sind sie, meine Lieblings-Massenvernichtungs-Trashtalk-fabrizierenden-superkuscheligen-Pfefferstreuer-Mutanten!
      Ebenso fand ich des Doktors Handlungsweise, den neuen Hybriden eine Chance auf Rehabilitation zu geben, nachvollziehbar und gut gedacht. Gut, der - von mir begünstigte - 9. Doc hätte das sicherlich nicht so unterstützt wie der 10., aber was solls - jeder Regeneration hat so ihre eigenen Überlegungen und Stärken/Schwächen.


      =
      Ich wurde in meinen Erwartungen enttäuscht - anscheinend gibt es auch schlechte Dalekfolgen...schade, schade, schade. Ich hoffe, es bleibt bei diesem Ausrutscher, der auch mal wieder viel zu lang ist: imho hätte eine Sendung für das Thema gereicht.
      I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx
    • So, meine Gesamtbewertung für den ganzen Zweiteiler. Weniger als ein ''durchschnittlich'' habe ich einfach nicht über's Herz gebracht. Eigentlich fand ich den Gedanken an eine Doppelfolge in den USA der großen Depression ganz verlockend, und Hooverville machte auch einen prima Eindruck. Aber irgendwie kam einem das nur wie Maskerade vor für... irgendwelche Science Fiction. Und genau daraus mache ich mir so gar nichts. Diesen Hybriden fand ich gar nicht mal so ungruselig in seiner Optik, aber alles in allem war mir das alles zu platt, zu vorhersehbar, dafür habe ich nicht angefangen Doctor Who zu gucken.

      Und mit Martha werde ich nicht warm. Vielleicht hätte man mir Donna nicht vorher zeigen dürfen, mit dem Wissen der Zukunft. Die Donna-Typen sind mir in Filmen und Serien immer die liebsten (wer weiß, wahrscheinlich erkenne ich da meine eigene Fettnäpfchen-Magnet-Ambitionen wieder *hüstel*).
    • Ich fand es so lala, aber zu lange. Hätte in eine Folge gepasst.

      Den Hybriden fand ich sowas von schlecht, der war überhaupt nicht gruselig. Gruselig schlecht gemacht ja, aber sonst? Er gibt ja alles auf? Er hat keine Waffen mehr, Keine Rüstung, kein Tarnschild, gar nichts. Er wirkt überhaupt nicht bedrohlich. Und das nachdem das verschlucken meiner meinung nach richtig gut gemacht war.

      Die Sklaven in Schweineform, was sollte das denn? Gruseliger wären meiner meinung nach Menschen gewesen, die "zombihaft" gewirkt hätten. Wie nach einer Gerhinwäsche oder so und das nun ausgerechnet der Freund dieser Tänzerin nciht so schweinisch aussieht war ja wohl so ein toller Zufall.

      Solomon hat mich auch nicht überzeugt, von Gram gebeugt, unfreiwillig den Chef in Hooverwille spielen und dann die absolut unnütze Rede, nach der er ja GsD erschossen wurde.

      Will ich nicht noch mal kucken. Dann lieber 3mal hintereinander "blink" und mir vor Angst in die Hosen machen.
      Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume.
    • white magic schrieb:

      Er gibt ja alles auf? Er hat keine Waffen mehr, Keine Rüstung, kein Tarnschild, gar nichts. Er wirkt überhaupt nicht bedrohlich.

      Sollte ja auch nicht unbedingt eine Bedrohung darstellen.
      Die Daleks sind trotz Rüstung und Schilden nicht sehr weit gekommen zu diesem Zeitpunkt. Sie waren nur noch zu viert, eine definitive Sackgasse.
      Die Menschheit hingegen hat sich immer wieder aufgerappelt und weiter ausgebreitet.
      Davon wollte er für die Daleks profitieren, daher die Verschmelzung zu einem Dalek/Mensch-Hybriden, was seine Einstellung ja ebenfalls geändert hat. Leider konnten das die sturen Rassisten Daleks nicht verstehen.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

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      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Seit die Daleks im großen Timewar “alle” geplättet wurden, tauchen jedes Jahr an irgendeiner Straßenecke welche auf - the show must go on. Wenn der Doktor in Anlehnung an den weißbärtigen Holländer fragt: “Sagt mal, wo kommt ihr denn her?” antworten sie zwar nicht “aus Schlumpfhausen, bitte sehr”, sondern murmeln verlegen etwas von einem Zeitloch, durch das sie neulich irgendwie gepurzelt sind - auch nicht besser. Trotz meiner Abneigung dagegen, schon wieder die “letzten, allerletzten, ehrlich!” Daleks gezeigt zu bekommen, muss ich der Doppelfolge ein dickes “Gut” mit Tendenz nach oben attestieren.

      Für altmodische SF-Fans wie mich sind die Anspielungen von H.G. Wells’ “Moreau” (die Schweinemutanten) bis zum 1931er “Frankenstein” (ein Blitz ins Labor, und sie wachen auf) ein Genuss. Sehr präsent auch “Metropolis” (Fritz Lang hat sich durch den Anblick von New York zu den Film inspirieren lassen) mit den Arbeitern in der Unterstadt und dem Kapitalisten in der Oberstadt. Merkwürdigerweise schleicht sich auch biblische Symbolik ein: der Streitschlichter, der das salomonische Urteil fällt, das gestohlene Brot zu teilen, heißt - Solomon.

      Dass Daleks heimlich Nazis sind, wissen wir spätestens seit 1964 (“The Dalek Invasion of Earth”), hier wird jedoch die Thematik gelungener behandelt denn je: wie der Chefdalek richtig erkennt, ist eine genetische Verbesserung nur durch Zusammenlegen guter Eigenschaften verschiedener Rassen möglich, wohingegen die übrigen glauben, nur “rassereine” Daleks könnten überlegen sein, was sie direkt in den Krieg führt.

      Trotz der sehr guten Ideen und des gelungenen Ambientes (ganz ohne London, aber inklusive Tänzerinnen) konnte ich mich nicht zur Bewertung “super” durchringen, weil einige Fehlgriffe störten. Insbesondere die Idee, Sonneneruptionen und Gammastrahlung mit einem Allerwelts-Gewitterblitz zu einem Superstrahl zu verknoten, hätte schon 1930 keiner gekauft. Trotzdem ein sehr interessanter und höchst sehenswerter Beitrag zur 3.Staffel, der mir hier nicht genügend gewürdigt zu sein scheint.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pacifico ()

    • Erscheint Dir nicht genügend gewürdigt? Armer Pacifico, dieses Schicksal wird Dich als bekennenden "Timelash-Möger" noch öfter treffen. :P


      Sorry, aber das unterhaltsamste an dieser Folge war für mich bis jetzt Dein Papa-Schlumpf-Gag. :)

      Ich wollte mir heuer im Jänner die dritte Staffel wiederholungsweise reinziehen, hab dann aber bei diesem Zweiteiler entnervt aufgegeben. Für mich kam keine Atmosphäre auf, die Nebenfiguren waren uninteressant und die Plotauflösung eher ärgerlich. Vor allem war´s ganz einfach entsetzlich langweilig. Gute Ideen waren ja da, aber an der Umsetzung hat´s meiner Meinung nach ganz gewaltig gehapert. Für mich einer der (leider vielen) Tiefpunkte der dritten Staffel.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • Wie schon Teil 1 ebenfalls keine gute Folge. Habe auch hier für ausreichend gestimmt. Immerhin, von beiden Folgen war diese die etwas bessere. Das lag wahrscheinlich daran, dass man sehen konnte, wie die Kreuzung aus Dalek und Mensch doch menschlicher wurde.

      Allerdings war das auch nichts neues. Der Dalek der damals die DNA von Rose übernommen hat, ist ja ebenfalls menschlicher geworden und wurde von seinen Gefühlen überwältigt.

      Hm, mal eine etwas "dumme" Frage. Dieser letzte Dalek, den Rose getroffen hat und der sich mit ihr verband, war das der selbe, der in dieser Folge hier am Ende als einziger überlebt hat? Oder war das nur ein gewöhnlicher Dalek, der einfach den Irrglauben hatte, er sei der Letzte gewesen?
    • Das war damals nur ein gewöhnlicher Dalek. Der hier entkommene gehört dem Cult of Skaro an, sein Name ist mir gerade entfallen und ob wir den wiedersehen oder nicht wäre ein Spoiler. :)
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    • Atlan schrieb:

      Das war damals nur ein gewöhnlicher Dalek. Der hier entkommene gehört dem Cult of Skaro an, sein Name ist mir gerade entfallen

      Ja, dass die 4 besondere Dalek waren, ist mir schon klar. Das wurde ja schon in der 2. Staffel aufgegriffen - die einzigen 4 mit namen, die den Fortbestand der Rasse sichern sollen.

      Aber da dieser eine dann der letzte war, hätte ich es irgendwie nett gefunden, wenn sie dort auf die 1. Staffel noch mal eingegangen wären. Wird ja manchmal gemacht, als Zugabe für Fans die schon länger dabei sind. (Hätte ja sein können, dass der sich damals mit Namen vorgestellt hätte und ich das bloß vergessen hab, oder so. Merk das auch immer bei Lost, was andere alles behalten und verknüpfen können, mit schon gesehenem, was mir so gar nicht auffällt.)

      Nun, jetzt bin ich mal gespannt. Er wird ja dann nun sicher irgendwann noch mal auftreten, wenn er das in Staffel 1 nicht war. Nun heißt es für mich abwarten und Tee trinken.
    • Angelus schrieb:

      hätte ich es irgendwie nett gefunden, wenn sie dort auf die 1. Staffel noch mal eingegangen wären. Wird ja manchmal gemacht, als Zugabe für Fans die schon länger dabei sind.
      Ich denke, die zwei Staffelchen (also von 1 bis 3) gelten eher nicht als Definition für "Fans, die schon länger dabei sind" ;)

      Aber einen Ansatzpunkt hätte es tatsächlich nicht gegeben, da beide, also der "letzte der Daleks" und die "Culties", nichts miteinander zu tun hatten. Beim "Cult" ging es mehr darum, alternative Wege zu suchen und zu beschreiten, während der "letzte der Daleks" ein simpler, einfacher Dalek ist, der überlebt hat. Das Original zu "Dalek" ist hier übrigens deutlich besser: "Jubilee"
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Ist es ein Vogel? Ist es Flugzeug? Nein, es ist Super-Doctor! Nicht nur dass er Stürze aus Raumschiffen und eine große, allgmein wohl eher tötliche Menge an Röntgenstrahlen überlebt, nein, auch Gammastrahlen machen diesem Doctor wirklich nichts aus. So langsam glaube ich ja, er war am Ende von EoT einfach nur müde und wollte doch gehen. Und auch die Explosion am Ende erschließt sich immer mehr. Hat er doch zusätzlich zur Radioaktivität auch noch so manch andere Strahlung in sich aufgenommen, die auch mal hinaus möchte. Aber nun doch zu dieser Folge.
      Das war nun wirklich der Tiefpunkt. Man hätte noch einiges retten können, was den ersten Teil schlecht gemacht hat, aber nein, man setzt noch einen drauf. Dass Solomon drauf geht war nach der Rede klar, aber wer will das den Daleks schon verübeln? Aber viel schlimmer als diese Rede war ja der neue Dalekmensch. Ist ja an sich nette Idee, die Daleks auch mal mit menschlichen Gefühlen auszustatten, aber das war dann doch ein Tick zuviel. Besonders der clevere Plan, dass man die entseelten Menschen, denen man quasi alles genommen hat, was sie im Inneren zum Menschen gemacht hat, jetzt etwas menschliches geben möchte. Ja klar, man wusste ja vorher nicht, wie toll sich so ein bisschen Menschlichkeit mit dem Daleksein verträgt, aber irgendwie wirkt es dadurch auch nicht besser. Über die Daleks in Menschengestallt schweige ich mich jetzt mal aus.
      Die sich gegen ihren Anführer verbündenden Daleks, die sich eben mal in ihrer Pause über ihren übergeschnappten Chef unterhalten waren amüsant und irgendwie waren sie auch die einzig glaubwürdigen Figuren in dem ganzen Theater. Der Doctor war mir etwas zu sehr auf Grawall gebürstet und die gute Martha nimmt von Folge zu Folge immer mehr ab. Da hat sie mir in Torchwood wirklich besser gefallen.
      Dass der Doctor am Ende den armen Schweinmann gerettet hat war ja an sich wirklich nett, doch die Art und Weise war etwas zu konfus. Dass er wahllos irgendwelche Dinge zusammen gekippt hat machte die Szene schon wieder lächerlich.
      Die einzig wirklich gute Szene war die, in der der letzte der Timelords und der (wir spielen jetzt einfach mal so, es wäre so) letzte Dalek zusammen trafen. Da hätte man zwar noch mehr raus holen können, aber an sich hat mir das eigentlich gefallen, auch wenn man offensichtlich jetzt dabei ist, auch noch das "X ist der/die/das Letzte seiner Art"-Pferd totzureiten. Aber wenn der größte Feind der Timelords alleine und in dem Augenblick auch als letzter, dem Doctor gegenüber steht wartet man auch ein wenig drauf, wer zuerst schießt. Nur rettet das die Folge nicht.
      2,5 von 10 Punkten

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Brrrr, jetzt hat mich doch glatt die "neue Beiträge"-Funktion auf etwas gestoßen, das ich eigentlich geplant hatte, zu verdrängen. Sei's drum, jetzt ist es wieder da, dann werde ich halt auch gleich mal meine Meinung dazu los.

      Zusammenfassend gesagt: fürchterlich. Allen voran schon die Geschichte: die Prämisse ist etwas seltsam, und der Plan der Daleks ist nicht nur völlig bescheuert (das wäre unter gewissen Umständen noch verzeihlich gewesen), sondern auch noch absolut schlecht inszeniert. "Dalekanium"??? Und eine Sonneneruption??? Fällt einem Schreiber denn da WIRKLICH nichts besseres ein?

      Dass der Doctor die ganze Zeit rumschleimt, Menschen wären so toll, ist schon schlimm genug. Müssen jetzt auch die Daleks anfangen, Menschen toll zu finden (wenn auch auf eine andere Art)? Langweilig.

      Und überhaupt, der Doctor... was hat den Mann dazu gebracht, plötzlich so lebensmüde zu werden? Als er sich dann zum x-ten Mal den Daleks gestellt hat und sie aufgefordert hat, ihn abzuschießen, hab ich mir fast gewünscht, sie tun es endlich mal und setzen dem Leid ein Ende. Und zu der Zeit fand ich den 10. Doctor eigentlich insgesamt noch gut...

      Martha, die ich sonst auch ziemlich gerne mochte, wechselt in dieser Doppelfolge ständig zwischen Überflüssigkeit und bedeutungsvoller "Ich muss das jetzt ganz alleine lösen, der Doctor ist nicht da"-Panik. Und in beiden Zuständen wirkt sie völlig deplaziert.

      Der Rest ist mehrheitlich sehr amerikanisch und pathetisch. Vor allem letzteres kann ich auf den Tod nicht ausstehen.

      Punkte gibt es von mir nur für eine einzige Szene: als die Daleks Solomon "exterminieren". Diese Rede an den Dalek war so pathetisch, dass sie mir schon fast körperliche Schmerzen bereitet hat. Dann kam das "What say you?"... eine bedeutungsvolle Pause, in der ich so vor mich hinsagte: "Exterminate!"... und schon sagt der Dalek "Exterminate!" Ich glaube, mein Mann hat absolut nicht verstanden, warum ich plötzlich freudig lachend auf dem Sofa herumgehüpft bin. Für diesen einen Moment der Freude: 1 Punkt. Der Rest verdient nichtmal Mitleidspunkte.
      All hail Frobisher! All hail the big talking bird!