3x08 - Die Natur des Menschen (Human Nature [Part 1])

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    • War eine ganz nette Abwandlung eines für Mysterie und Sci-Fi typischen Themas. Zwar nicht wirklich neu, aber trotzdem mit dem eigenem Touch.
      Nett war auch der Dramaturgieaufbau. Man hat hier nicht versucht, dem ersten Teil eine eigene Dramaturgie zu geben, so dass dieFolge auch alleine im Aufbau funktionieren könnte. Das macht das natürlich schwer eine Wertung für die Folge an sich zu geben, da es erst zur Geltung kommt, wenn man das komplett Werk sieht.

      Bin jetzt mal auf den zweiten Teil gespannt und ob das ganze dann Rund wird.
    • Auch mir hat die Folge sehr gut gefallen. Mal abwarten, wie der zweite Teil wird, eventuell haben wir hier wirklich einen Zweiteiler, der an The Empty Child/The Doctor Dances rankommt.

      Sehr schön fand ich übrigens die Hommage an die alte Serie mit den Porträts früherer Doktoren. Endlich ist der achte Doktor auch in der Serie offiziell bestätigt.
    • So, heut hab ich mir die Folge dann auch entlich mal angesehen und ist hab ja von vornherein nicht viel von ihr erwartet und genau dsa bekamm ich auch.
      Null Inhalt und die übergreifende Story mit dem Gedechtnisverlust des Helden ist ja auch schon oft genug da gewesen, so dass es da auich keine Überraschuingen geben kann.
      Ich hoffe bloß, das die zweite Folge das viele Gefühlsgeschülze von Human Nature irgendwie rechtfertigen kann, ansonsten gehört diese Folge wie der Rest der 3. Staffel zum absoluten Nullpunkt der Serie.
    • Schlaubi schrieb:

      So, heut hab ich mir die Folge dann auch entlich mal angesehen und ist hab ja von vornherein nicht viel von ihr erwartet und genau dsa bekamm ich auch.


      Oh... und damit stehst Du glaub ich allein auf weiter Flur... Zugegeben, das Buch selber war noch eine Tack besser.
      Aber bißher ist das das negativste, was ich über die Folge gehört hab... Sicher, dass wir über die selbe Folge sprechen? Die Folge die hier und im OU Forum so gefeiert wird? :)

      R:
    • Mal von der Rahmenhandlung (die ich hier nicht rekapitulieren werde - da müsstest Du dann eben den Episodeguide durch den Babelfish jagen), trifft das "viele Gefühle und so" schon den Kern. Denn das ist es worum es (im Buch noch stärker aktzentuiert) ging.
      Aber das macht die Geschichte ja nicht schlecht... "Girl in the Fireplace" z.B. wäre ohne das "Gefühle und so" stink langweilig gewesen. Trotz der ausgeprägteren Rahmenhandlung...

      Ist halt immer die Frage was man von einer Serie erwartet. Eine breite Spanne von möglichen Set-Ups - oder jede Woche eine Actionfolge ala Die Hard. Nur für letzteres braucht man sich nicht drum bemühen Doctor Who Fan zu sein.

      R:
    • The Girl in the Fireplace fand ich auch schlecht. Nur hier war es nicht so schlimm, da die Folgen drum rum gut waren.
      Jetzt in der 3. Staffel ist es aber durch die Bank unterstes Nevou, daher kann es sein, das Human Nature vielleicht besser ist, als der Rest, aber davon dennoch heruntergezogen wird.
      Und wenn ich Gefühlsgesülze sehen will, muss ich kein Doctor Who Fan sein, sondern dann sehe ich mir irgendwelche Julia Robers Filme an.
    • Schlaubi schrieb:

      So, heut hab ich mir die Folge dann auch entlich mal angesehen und ist hab ja von vornherein nicht viel von ihr erwartet und genau dsa bekamm ich auch.
      Null Inhalt und die übergreifende Story mit dem Gedechtnisverlust des Helden ist ja auch schon oft genug da gewesen, so dass es da auich keine Überraschuingen geben kann.
      Ich hoffe bloß, das die zweite Folge das viele Gefühlsgeschülze von Human Nature irgendwie rechtfertigen kann, ansonsten gehört diese Folge wie der Rest der 3. Staffel zum absoluten Nullpunkt der Serie.
      Hm, da Du irgendwann mal schriebst, daß für dich "Time Flight" eine der, wenn nicht gar die beste Episode der klassische Serie ist, weiß ich ja, wie ich Deine Bewertung von "Human Nature" einzuordnen habe. Dementsprechend lohnt es sich auch gar nicht dagegen zu argumentieren (gleiches gilt natürlich für die vermutlich beste neue "Doctor Who" Episode "Girl in The Fireplace").
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Frag mich, was man für Probleme bekommt, wenn mal ein paar Gefühle mit ins Spiel bekommen. Der Doctor ist ja auch nur ein menschliches Wesen (kleiner Scherz am Rande) und da gehören nun mal Gefühle dazu. Wen wir hier ein Melodram hätten würde ich mich aufregen, aber das trifft weder hier und bei Girl in the Fireplace zu.

      Jedoch bin auch ich nicht so begeister von der Folge, wie es viel ja zu sein schein. Ich finde, dass gerade die Wandlung des Doctors zu John Smith nicht wirklich rüberkommt. Wenn ich nicht einige Beiträge hier und im StudiVz gelesen hätte (hab die Vorlage nicht gelesen), wäremir das auch nicht wirklich klar geworden.
      Es wird zwar gesagt, dass seine Biostruktur oder was auch immer vollkommen umgeschrieben wurde und er ein Mensch ist, aber die Folge inszeniert das nicht wirklich. Von Anfang an haben wir John Smith, der von seinen Träumen und dem Doctor mit der Tardis erzählt. Dies rückt viel mehr in den Vordergrund, als die Tatsache, dass er nun ein vollkommen noirmaler Mensch sei.

      Erst nachdem ich die Folge zum zweiten Mal gesehen habe, konnte ich darauf schließen, dass die Erinnerungen und Fähigkeiten (Gallifrey, der Wurf mit dem Cricket Ball) dadurch zustande kamen, dass der Junge die Uhr geöffnet hatte (geh mal davon aus, dass dem so ist). Beim ersten Mal hatte bin ich davon ausgegangen, dass nur der Junge sich veränderte nachdem er die Uhr geöffnet hatte.

      Ich hätte mir gewünscht, dass die Sache mit seinen Träumen und dem Buch mehr als Nebensache abgehnadelt worden wären (ein zwei Sätz oder so) und man sich mehr auf das normale Leben von Smith konzentriert hätte. Vielleicht auch ein bisschen weniger Martha, aber das ist halt das Problem an so einer Folge. Es ist zwar ein Zweiteiler, da ich aber davon ausgehe, dass der zweite Teil um einiges Actionreicher ist und weniger Handlung haben wird, war einfach zu wenig Zeit vorhanden, da man ja auch den Plot vorantreiben musste.

      Werd ja gleich sehen, wie es weitergeht.
    • Schlaubi schrieb:

      Mich wundert's etwas, das ihr sowas so toll findet, in der klassischen Serie hat es sowas ja nie gegeben.


      Ich finde auch CGI, orchestralen Soundtrack, einen durchgehenden roten Faden innerhalb einer Staffel und den Effekt, dass man durch die Tür direkt den Konsolenraum sieht klasse... Ist ja nun nicht alles schlechter, was nicht so ist wie in der klassischen Serie...


      R:
    • Schlaubi schrieb:

      Mich wundert's etwas, das ihr sowas so toll findet, in der klassischen Serie hat es sowas ja nie gegeben.


      Sowas heisst "Weiterentwicklung" :P
      Wenn wir nicht flexibel genug waehren uns weiterentwickeln koenntest du sicher nicht deine alten Episoden auf DVD anschauen :D (und Kids wuerden DW nicht anschauen da zu altmodisch und langweilig, wobei ich das Gefuehl habe dass diese Saison sowieso bis jetzt relativ wenig fuer Kinder zu bieten hat)

      Ernsthaft, Army of Ghosts/Doomsday und den groessten Teil von der zweiten neuen Serie fand ich furchtbar schnulzig und nervig, aber bei Human Nature funktioniere es meiner Meinung nach gut, weile es keine lineaere Liebesgeschichte ist sondern weil es so viele andere Level gibt auf deren die Geschichte ablaueft. Meiner Meinung nach hat der Doctor ueberhaupt nicht an die Moeglichkeit gedacht, dass John Smith sich verlieben koennte. Er hatte eine Art Hilfsdatei zu Johnsmith.exe fuer alle moeglichen Umstaende und Probleme aufgenommen, nur nicht fuer die warscheinlich am meisten Menschliche: sich zu verlieben. Vergiss Rose und letztes Jahr. Er hat einfach kein Interesse an zwischen-alienischen Beziehungen und nimmt Martha meiner Meinung nach nur aus purem Egoismus mit, weil er nicht alleine sein will. Und dann geht alles schief. Nimm dazu noch die Alienbedrohung und all die Menschen, die sterben nur weil der Doctor die Family nicht bekaempfen wollte, die Drohung vom ersten Weltkrieg.. Human Nature erzaehlt mehr als viele andere Folgen.

      Lemon
    • lemoncloud schrieb:

      Sowas heisst "Weiterentwicklung"
      Möchte nur kurz anmerken, dass rygel es war, der mit der alten Serie hier ankam. ;)

      Die Folge gefällt mir halt nun mal nicht und das ist nun mal so. Denke nicht, dass ich deshalb nicht weiterentwicklungsfähig bin.
      Ihr fandet auch schon oft Folgen schlecht, die ich gut fand, (siehe z. B. rygels Beitrag) aber hacke ich deshalb auf euch rum? Ich kann das in Zukunft gerne tun, wenn ihr wollt.
    • Schlaubi schrieb:

      Möchte nur kurz anmerken, dass rygel es war, der mit der alten Serie hier ankam. ;)


      Wer richtig lesen kann ist wie immer klar im Vorteil. Mitnichten habe ich die alte und neue Serie in diesem Thread zusammen gebracht, sondern nur eine Deiner "Lieblingsfolgen" erwähnt, um für mich Deine Bewertungskriterien ins rechte Licht zu rücken.

      Das ist dann wie mit CD-Kritikern in Fachmagazinen: Wenn sich ein Kritiker als "Modern Talking"-Liebhaber outet, so kann ich für mich dessen Kritiken nicht mehr ernst nehmen. Ähnlich ist dies hier mit dem "Timeflight"-Vergleich, weswegen ich auch auf Deinen Beitrag nicht weiter eingegangen bin. Wer "Timeflight" als so gut empfindet, dessen "Kritik" kann und werde ich gewiß niemals teilen.

      Jegliche weitere Zusammenführung in diesem Thread von "Timeflight" und der neuen Serie (insbes. hier halt "Human Nature") stammt definitiv nicht von mir und den Schuh ziehe ich mir auch nicht an.
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      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Der Serie Doctor who eine emotionale Ebene zu geben, finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Es muss eben nur vernünftig und glaubwürdig integriert werden. Ich denke das ist hier - aber auch in ein paar anderen Folgen recht gut gelungen. Darüber hinaus wäre eine Serie, die sich niemals ändert, wohl früher oder später zum Quotentod verurteilt. Ja besonders die jenigen SciFi-, Fantasy- und Mysterieserien, die es wagen Genres zu vermischen ( vor allem wären da Soap Elemente zu nennen ), strahlen durch ihre Erfolge bei den Zuschauern. Man beachte Lost, Buffy und dergleichen. Ja selbst "Star Trek - The Next Generation" hatte sich schon von seinem "reineren" Vorgänger in diese Richtung hin entwickelt. Aber auch in der letzten Staffel der klassischen Serie gab es Aces Charakterentwicklung. Liebesdinge wurden in der alten Serie meines Wissens zwar nicht behandelt, wenn nur als Schmückendes Beiwerk am Rande, aber Gefühlle und Charakterentwicklungen sind der Serie nicht völlig fremd, wenn auch bloß eher sporadisch und rudimentär.

      All diese Tendenzen scheinen einem allgemeinen Bedürftnis zu entsprechen.

      Gut, ein kleiner Kritikpunkt an "Human Nuture - Part 1": David Tennant hat den Doctor und John Smith doch sehr ähnlich gespielt, das hätte man besser machen können. Das fand ich aber halb so wild, denn drotzdem habe ich die Episode auf anhieb kapiert.
    • Schlaubi schrieb:

      lemoncloud schrieb:

      Sowas heisst "Weiterentwicklung"
      Möchte nur kurz anmerken, dass rygel es war, der mit der alten Serie hier ankam. ;)

      Die Folge gefällt mir halt nun mal nicht und das ist nun mal so. Denke nicht, dass ich deshalb nicht weiterentwicklungsfähig bin.
      Ihr fandet auch schon oft Folgen schlecht, die ich gut fand, (siehe z. B. rygels Beitrag) aber hacke ich deshalb auf euch rum? Ich kann das in Zukunft gerne tun, wenn ihr wollt.


      Wenn meine Antwort total serioes gemeint waehre hatte ich keine Smileys gebraucht. Falls es aber doch anders rueberkam entschuldige ich mich hiermit. Allerdings hast du auch geschrieben, dass es sowas in der klassischen Serie nicht gegeben haette und dass dir die dritte neue Staffel bis jetzt nicht so gefaellt. Zugegben, bis jetzt gab es (vor Human Nature) wenige herrausragendes, und viele Geschichten waren einfach zu simple um lange im Gedaechnis zu bleiben, aber unterhaltsam ist es sicher.
      Lemon
    • Schlaubi schrieb:


      Null Inhalt


      Hm. Also... jetzt nichts gegen dich persönlich oder so... aber ich glaube nicht dass du das wirklich beurteilen kannst, wenn du (wie du mal selbst gesagt hast) kein Englisch kannst und dich deswegen nur an den Bildern orientierst. Also ist es nicht weiter verwunderlich wenn du dich mit einer dialoglastigen Episode wie dieser eher schwertust. Wenn man die nicht verstehen kann, ist es eigentlich nur logisch, dass sich dir der Inhalt nicht erschliessen will.

      rygel schrieb:

      Hm, da Du irgendwann mal schriebst, daß für dich "Time Flight" eine der, wenn nicht gar die beste Episode der klassische Serie ist, weiß ich ja, wie ich Deine Bewertung von "Human Nature" einzuordnen habe.


      Och naja, jeder sollte sein Anrecht auf die peinliche Lieblingsfolge haben. *g* Im Whocast wolltet ihr uns schliesslich auch schon "Underworld", die mit Abstand schlechteste Tom Baker-Folge, als grosses Fernsehen verkaufen. :D

      Ich glaube, die Briten wundern sich eh alle den Kopf wund warum unter uns Deutschen ausgerechnet "Paradise Towers" so populär ist... *lol*