3x08 - Die Natur des Menschen (Human Nature [Part 1])

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    • Hallo erst mal.

      Also ich fand den 2teiler gut.
      DA ich eine starke erkältung hab schreibe ich nciht viel.

      Nur eine frage, was bedeute die kleine blume (ich glaub sie war aus stoff) die engländer am ende der episode sich an ans rever gemacht haben?
      Das hab ich schon bei Top Gear gesehen.

      Gruss Conan
      überlegt sich ob er jemals wieder hier posten soll.
    • Gute Folge mit Tendenz zu Super.

      Immer wieder muss ich auch feststellen, dass die Synchro wirklich gut ist. Schon bevor der Schüler von der "Familie" verwandelt wurde, war er ein ausgesprochenes Ekel, das kam auf deutsch noch widerlicher rüber.

      @Conan: Die kleinen roten Blumen sind mir auch aufgefallen, auch schon bei anderen Sendungen aus GB, aber ihre Bedeutung kenne ich auch nicht. Würde mich auch interessieren.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Oh, vergessen hier meine Meinung zu schreiben. Also: Nach den letzten Enttäuschungen, bis auf das ganz gute/solide 42, musste ja was richtig Gutes kommen. Und in der Tat. Human Nature war genial und das Beste: Tennant war als Nicht-Doctor grandios.

      Alles in allem also eine sehr unterhaltsame Folge.

      "Der Graf wurde geboren um zu leben.
      Lana was born to die.
      Ich wurde geboren um geboren zu sein!"
    • Ben schrieb:

      Ich weiß gar nicht was ich von der Episode halten soll. Ich denke ausführlicher Beitrag kommt nächstes Mal

      GenomInc schrieb:

      rygel schrieb:

      GenomInc schrieb:

      Mich hat allerdings verwirrt das der Doctor sich versteckt anstatt aktiv was gegen die bedrohung zu unternehmen ....


      Dr. John Smith ist feige und will "dazu gehören", wohingegen der Doctor heldenhaft ist.


      das meine ich ja auch, aber als Doctor unternimmt er das doch um sich zu verstecken das er als smith dann angst hat das meinte ich nicht sondern das er sich überhaupt tarnt udn versteckt.


      Dass der Doctor nichts dagegen unternimmt heißt wahrscheinlich dass er nicht weiß wie und dass die Bedrohung zu stark ist. Oder er weiß wie und verändert seine Form um etwas zu wirken.

      Würde ich nicht behaupten.
      Er tarnt sich, weil er weiß, dass die Familie nach 3 Monaten sowieso stirbt.
      (Wurde bestimmt auch schon ein paar mal geklärt, schreib's aber trotzdem)


      Yanthar schrieb:

      Auch mir hat die Folge sehr gut gefallen. Mal abwarten, wie der zweite Teil wird, eventuell haben wir hier wirklich einen Zweiteiler, der an The Empty Child/The Doctor Dances rankommt.

      Sehr schön fand ich übrigens die Hommage an die alte Serie mit den Porträts früherer Doktoren. Endlich ist der achte Doktor auch in der Serie offiziell bestätigt.

      Wo sind den die Porträts?
      Sind mir garnicht aufgefallen.
      Allons-y
      © 2006–2009 Doctor Who

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DerDoktor ()

    • Ich weiß gar nicht mehr genau, wieso ich mir nach den letzten Folgen - 42 ausgenommen - kleine Sorgen um das Niveau der Geschichten machte. Diese Folge hob es sofort wieder auf "Super" an. Allein die ersten paar Minuten reichten vollends aus, um mich in den Bann zu ziehen. Der Camäleon-Bogen, diese Taschenuhr, der Doctor als ganz einfacher Mensch und Lehrer an einem Jungeninternat ohne dem Wissen, wer er wirklich war. Mit Martha als seine Beschützerin und Hausmädchen im Jahre 1913 und das alles nur, weil sich die beiden vor dieser Jäger-Familie verstecken mussten. Das konnte doch nur interessant werden. Weil die Geschichte bekannt ist, versuche ich mich mal kurz zu fassen, um nicht zu sehr ins schwärmen zu geraten.

      John Smith mochte ich sofort sehr. Seine einerseits schusselige und unsichere Art gegenüber Joan aber andererseits sein bestimmtes Auftreten gegenüber den Bediensteten und seiner Schüler, ließen ihn wie einen verträumten, aufrichtigen Mann erscheinen, der genau dieser Zeit entsprang. Je näher er Joan kam, desto weiter entfernte er sich von Martha und seinen Erinnerungen an seine wirkliche Person. David Tennant leistete großartige Arbeit.

      Joan mochte ich ebenfalls sehr. Sie stand ihre Frau in einer männlich dominierten Welt und gab sich mit ihrem Schicksal einer Witwe nicht zufrieden. Sie wollte mehr vom Leben und ließ sich auch deshalb auf diese Beziehung zu John ein. Anfangs versuchte sie Marthas Aussagen noch zu verleugnen, doch sie spürte mit der Zeit selbst, dass John Smith anders war, als andere Männer und schenkte Martha nachher doch noch ihre Aufmerksamkeit.

      Martha fügte sich anfangs ja wirklich ganz hervorragend in ihre Rolle als Hausmädchen ein. Sie kannte als einzige die Wahrheit über John Smith und sollte auf ihn Acht geben bis die Gefahr vorrüber sei. Obwohl sie sich sprachlich und kleidungstechnisch angepasst hatte, wusste sie noch immer wer sie war und wo sie herkam, was dafür sorgte, dass sie sich nicht in dieser Zeit verlor. Auf ihre Art hatte sie zunächst die ganze Situation im Griff. Später begann sie zu improvisieren, um den Doctor zurückzuholen.Wenn sie weiter so hartnäckig bleibt, wird es ihr bestimmt auch gelingen.

      Sogar die außerirdischen Wesen passten sich den Menschen an, indem sie ihre Körper übernahmen. An und für sich recht clever, doch je näher sie ihre Ziel kamen, desto unvorsichtiger wurden sie. Schien mir etwas ungewöhnlich für Jäger. Dass sie die Vogelscheuchen der Bauern zur ihrer persönlichen Armee machten, fand ich sehr gelungen. Sie waren gruselig und wahrlich zum fürchten, wenn sie durch die Gegend torkelten.

      Einzig Timothy Latimer wirkte auf mich ziemlich mysteriös. Wieso konnte der Junge Dinge sehen? Wieso erkannte er, dass die Taschenuhr etwas Beonderes war? Wieso hatte sie diesen Einfluss auf ihn und zeigte ihm diese Bilder und anderen nicht? Ich hoffe, dass diese Fragen in der nächsten Episode beantwortet werden.

      Alles in allem war dies ein sehr gelungener Einstieg in diese wunderbare Doppelfolge und bekam von mir ein "Super" in der Benotung. Ich bin gespannt, wie er weitergeht.
    • Mit "Blink" zusammen vermutlich die beste Folge der 3. Staffel.
      In der ersten Folge hat man eine Narrative, die vorallem auf die Beziehungen der Charaktere untereinander setzt, was auch super funktioniert. Das Setting wird sehr gut eingeführt und wirkt auch durch so viele kleine Dinge wie z.B. der Rassismus gegenüber Martha und den vielen Charaktermomenten sehr realistisch. Außerdem schafft es die Folge in 45 Minuten die Beziehung zwischen John Smith und Joan mit vielen tollen Charakterszenen gut einzuführen, sodass der Cliffhanger einen am Ende wirklich packt. Und auch diese emotionalere Erzählweise der Folge gefällt mir sehr gut; es sind keine RTD-typischen erzwungenen Emotionen, die sich hier aufbauen, sondern echte.

      Tennant spielt den etwas verwirrten John Smith sehr gut, auch wenn ich mir McCoy in der Rolle des verwirrten alten Lehrers noch besser vorstellen könnte und auch Martha gefällt mir in dieser Folge gut, auch wenn ich ihren "Crush" auf den Doktor nun wirklich nicht gebraucht hätte. Joan Redforn ist auch ein super sympathischer Charakter, weshalb auch die ganze Beziehung zwischen ihr und John Smith so gut funktioniert.

      Was mir auch noch gut gefallen hat ist das Journal of Impossible Things, die Scarecrow-Armee und der Cliffhanger gegen Ende.
      Das kleine Mädchen und Baines haben als Gegenspieler auch super funktioniert.

      8.5/10
      "We all have a universe of our own terrors to face"
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      "Entropy demands that everything will not be all right, but sometimes we can rage against the dying of the light"
      -The Seventh Doctor