3x09 - Blutsbande (The Family of Blood (Part 2])

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    • stevmof schrieb:


      Da gab es anscheinend eine Erklärung, aber leider ist der BBC die entsprechende Szene abhanden gekommen.


      Ich meine es war eher so, dass die Szene im Drehbuch noch komplett einen Sinn ergeben hat, aber die Umsetzung einfach völlig daneben war.
      In the beginning, there was darkness.
      And the darkness was without form, and void.
      And in addition to the darkness there was also me.
      And I moved upon the face of the darkness.
      And I saw that I was alone.

      Let there be light.

      Bomb#20
      in Dark Star
    • mei was war ich geruehrt gestern abend

      klasse gespielt

      fantastisch gespielt

      die menschliche seite also dieser zwiepalt den john smith ausgesetzt war

      und auch die frage von nurse redfern WOW



      und die bestrafung der familie sehr gut

      fand die folge genial

      kann es kaum abwarten sie nochmal zu sehen

      und der gesichts ausdruck von son of mine baines brilliant :)

      gruselig

      klasse
    • Diese Auflösung, aber auch die gesamte Folge fand ich gerade nach diesem tollen ersten Teil total enttäuschend. Ich hab' mich auch gefragt, warum sich der Doktor ausgerechnet vor denen versteckt und "He was beeing kind." reicht mir da als Antwort bei weitem nicht. Was ist denn mit den ganzen Leuten, die wegen dieses "kind" seins sterben mussten ??? Das war die bisher schlechteste Folge für mich. Und wenn ich Martha wäre, dann hätt' ich langsam die Schnauze voll. Ich weiss nur zu gut, wie weh unerwiderte Liebe tut und wie lange man sich, trotz besseren Wissens, Hoffnungen macht, aber irgendwann muss man kapieren und akzeptieren, dass daraus nichts wird, wenn man nicht daran kaputt gehen will. Und spätstens jetzt bin ich vom Doctor im Umgang mit ihr enttäuscht, denn er weiss ganz genau was in Martha abgeht, also sollte er so fair sein, sie daheim abzusetzen und sich vom Acker zu machen.
    • Die Opfer die es gibt, wenn man mit dem Doctor in Berührung kommt, sind ja mitunter das Tragische an seiner Figur, das wird hier vor allem durch die direkte Frage an ihn wieder deutlich. Und das zieht sich durch die ganze Serie, das wurde schon Elton klar in "Love and Monsters".

      Was die unerwiderte Liebe angeht: Diese Story bringt doch genau das zum Ausdruck, was der Doctor trotz seiner Fähigkeit zu emotionalen Bindungen ist, nämlich im Grunde relativ kaltherzig. Deswegen hatte John Smith sich derart gesträubt dagegen, wieder ein Time Lord zu sein. Letztendlich hatte John den Tod gewählt. Er ist ein einsamer Wanderer der jemanden bei sich haben möchte. Das ist Martha, mehr nicht. Auch Rose musste das klar werden. Egal wie sehr er Rose mochte, er konnte und wollte nie den Rest ihres Lebens mit ihr verbringen, das hatte er ihr selbst schon mal gesagt (School Reunion).

      Eine solch innige aufopfernde Liebe wie ein Mensch sie verspüren kann, sowas empfindet er nicht, das ist nur die menschliche Natur. Daher der Titel ;) Das eine Abenteuer, welches er nie haben kann/wird.

      Und fair sein? Er ist fair und nimmt Martha mit, sie will ja unbedingt dabei sein, er zwingt sie nicht.

      Auf jeden Fall gehört dieser Zweiteiler inzwischen zu den stärksten Folgen überhaupt und ich kann verstehen weshalb sie ausgezeichnet wurde. Die ganze Atmosphäre und dieses dramatische Ende - einfach klasse.

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    • Galaxy Surfer schrieb:

      Auch Rose musste das klar werden. Egal wie sehr er Rose mochte, er konnte und wollte nie den Rest ihres Lebens mit ihr verbringen, das hatte er ihr selbst schon mal gesagt (School Reunion)
      Ich würd Rose in dem Bezug vielleicht wirklich als Ausnahme sehen - wenn du den entsprechenden Dialog aus School Reunion nochmal anschaust (wichtige Stelle von mir rot markiert):

      Rose: I thought you and me were- Well, I obviously got it wrong. I've been to the year 5 billion, right, but this.... Now, this is really seeing the future. You just leave us behind. Is that what you're gonna do to me?
      The Doctor
      : No. Not to you.
      Rose
      : But Sarah Jane. You were that close to her once, and now, you never even mention her. Why not?
      The Doctor
      : I don't age. I regenerate. But humans decay; you wither and you die. Imagine watching that happen to someone that you l- [The Doctor breaks off]
      Rose
      : What, Doctor?
      The Doctor
      : You can spend the rest of your life with me.... but I can't spend the rest of mine with you. I have to live on. Alone. That's the curse of the Time Lords.

      Ansonsten stimm ich dir aber zu ;)

      "It's not a bad old cosmos. Flowers, cups of tea, trees, mugs of tea, sunsets, pots of tea... As you can see, I don't expect to much of this universe."
    • Nun, er sagt zuerst "Not to you" - aber ich denke, er meint damit lediglich, dass es ihr nicht genauso gehen wird wie Sarah Jane, einfach so "ausgesetzt" zu werden auf dem Klumpen namens Erde. Es wird anders laufen. Jedoch erkennt man an der weiteren Aussage, dass sie früher oder später doch getrennte Wege gehen müssen.

      Und wenn man nun an "Doomsday" denkt, merkt man, dass er sich wieder geirrt hat. Er HÄTTE Rose im Gegensatz zum damaligen Glauben doch kurzerhand in die Parallelwelt geschickt. Ohne grosses Traraa. Ein schneller tränenloser Abschied wäre es gewesen, wäre Rose nicht nochmal herüber gehopst. Zunächst! Der Doctor hätte sicher auch in dem Fall nochmal versucht, Kontakt aufzunehmen um sich richtig zu verabschieden.

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    • Harridan schrieb:

      Mit dem ersten Teil die beste Doppelfolge der drei neuen Staffeln, die ich je gesehen habe (und ich habe auch nur die drei Staffeln gesehen). Super Schauspiel, großes Script, und ein tolles Ende. Das der Doctor menschlich wird, um seine Feinde vor seiner Unmenschlichkeit zu schützen ... einfach schön.
      Kann ich nur voll und ganz zustimmen, eine absolute Hammer-Folge mit einem genialen, traurigen Ende.
      Und die Bestrafung der Family of Blood für mich ein Instant-Classic, ich habe richtiggehend gezittert, kommt sogar dicht an Blade Runner ran, wo Roy vor seinem Tod sagt: "I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser Gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain... Time to die."

      Die ganze Family fand ich schauspielerisch herausragend, "The Son" mit seinem schrägen Blick ganz besonders. *shudder*
      Den kleinen Jungen empfand ich hingegen nicht als sooo überragend wie andere hier, naja, sicher auch Geschmackssache.

      Der tanzende Arzt schrieb:

      Ach ja. Eins habe ich vergessen. Die Frage von Joan, ob jemand dann gestorben wäre, hätte der Doctor nicht zufällig dieses Dorf ausgesucht, fand ich unglaublich scharf. Vielleicht eine der treffendste, verletzendste Fragen, die ihm je gestellt wurden. Darauf hatte er keine Antwort. Diese Frage wird ihm unheimlisch viel Weh getan haben.
      Gut beobachtet, genau das kam mir auch in den Sinn. Und diesen Schmerz sieht man auch gut im Gesicht des Doctors in dieser Szene.
      Sarah Jane: "You're serious?"
      The Doctor: "About what I do, yes. Not necessarily the way I do it."
    • Eine überaus interessante Folge - zum ersten Mal hat mir Tennant die ganze Zeit über gefallen. Besonders das Ende mit den Bestrafungen zeigte wieder die dunkle Seite, die ja auch vom 9. Doc wunderbar umgesetzt wurde: er ist nicht zimperlich, nachdem der "nette Weg" (hier das Verstecken im Menschsein) nicht funktionierte, und es können eben auch unbeteiligte sterben, dass lässt sich eben nicht vermeiden.

      Ein wenig trashig waren die Scarecrow men schon - vor allem hat mich ein bisschen gestört, dass sie alle identisch aussahen, was nicht unbedingt realistisch ist, da sie ja aus überschüssigen Lumpen hergestellt werden....aaaber egal :) - aber irgendwie auch herzallerliebst klassisch.

      Besonders grandios fande ich mal wieder Jessica Hynes (Shauns Ex und Daisy in Spaced) als Joan; es freu mich immer wieder, wie viele schöne Gastauftritte es in der NewSeries gibt =)

      Aber auch der Junge mit der Uhr, gespielt von Thomas Sangster, war super.

      Eine Frage habe ich allerdings, da ich dies nicht recht verstanden habe): Als der Doktor (nicht mehr John Smith) bei der Familie erscheint, sagen sie nach einem Scan oder so, er sei noch Mensch; dann stellt sich aber heraus, dass er dich schon wieder Timelord ist - wie hat er das verbergen können?
      Über eine Erklärung würde ich mich freuen, vielleicht habe ich beim einmaligen Schauen der Folge ja etwas übersehen/-hört.

      p.s.: Der Schauspieler von Jeremy Baines heisst Harry Lloyd, Harold Lloyd starb schon 1971... Bio
      I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx
    • Koyeronti schrieb:

      Eine Frage habe ich allerdings, da ich dies nicht recht verstanden habe): Als der Doktor (nicht mehr John Smith) bei der Familie erscheint, sagen sie nach einem Scan oder so, er sei noch Mensch; dann stellt sich aber heraus, dass er dich schon wieder Timelord ist - wie hat er das verbergen können?
      Über eine Erklärung würde ich mich freuen, vielleicht habe ich beim einmaligen Schauen der Folge ja etwas übersehen/-hört.
      Das wurde gleich danach geklärt: "Oh, I think the explanation might be you've been fooled by a simple olfactory misdirection--little bit like ventriloquism of the nose. It's an elementary trick in certain parts of the galaxy."

      "It's not a bad old cosmos. Flowers, cups of tea, trees, mugs of tea, sunsets, pots of tea... As you can see, I don't expect to much of this universe."
    • Mariakaefer schrieb:

      Koyeronti schrieb:

      Eine Frage habe ich allerdings, da ich dies nicht recht verstanden habe): Als der Doktor (nicht mehr John Smith) bei der Familie erscheint, sagen sie nach einem Scan oder so, er sei noch Mensch; dann stellt sich aber heraus, dass er dich schon wieder Timelord ist - wie hat er das verbergen können?
      Über eine Erklärung würde ich mich freuen, vielleicht habe ich beim einmaligen Schauen der Folge ja etwas übersehen/-hört.
      Das wurde gleich danach geklärt: "Oh, I think the explanation might be you've been fooled by a simple olfactory misdirection--little bit like ventriloquism of the nose. It's an elementary trick in certain parts of the galaxy."


      Ah, Danke! Da war ich wohl kurz abgelenkt... ;)
      I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx
    • Ich bin noch ganz aus dem Häuschen! Ich fasse meine Kritik für die Doppelfolge wieder zusammen, aber eigentlich könnte ich sie in zwei Worten zusammen fassen: Danke BBC! :14: DAS DA war genau die Erzählweise, die ich an BBC-Serien und -Filmen so schätze. Tolle Optik, da kamen die ganzen Klassiker a la Brideshead wieder hoch, und auch die Erzählweise war eine Reminiszenz dorthin. Die Idee - Ich entnehme älteren Postings, daß sie aus einem Roman stammt? - war komplex, die Durchführung hatte Tiefgang, der Rahmen stimmte, und der Abschied zwischen Joan und Doctor/John ging gaaaanz tief ans Herz. :26: Die Mischung aus Gesellschaftsgeschichte, den Schatten, die der 1. Weltkrieg vorauswirft und der Fantasy funktionierte für mich einfach perfekt.

      Was diesmal in des Doctors menschlichem Ich stattfand, war ganz großes Kino. Die Zerrissenheit, das Nicht-wahr-haben-wollen, die Angst. Sich bei diesem Blick in die Zukunft trotzdem für das Timelord-Ich zu entscheiden - Ich weiß nicht, ob ich es könnte, wenn mir plötzlich wer erzählte, ich wäre ein... eine Time Lady... Öööhmmm... |8 In jedem Fall großartig von Tennant dargestellt, was mich darin bestätigt, daß er vorletzte Woche in Stratford nur mit halbem Arsch gespielt hat. :17:

      Martha hat mir diesmal gut gefallen, das erste Mal. Patente Frau, die sich auch in dieser unemanzipierten Zeit behaupten konnte.

      Der kleine Thomas Sangster macht sich wirklich. Für seine Kulleraugen wäre ich schon in Love Actually am liebsten nochmal 10 Jahre alt gewesen. ;)

      Die Scarecrows - nun ja - darüber kann man hinwegsehen. Die Family selber hatte was, wobei die Kleine mit dem Luftballon noch etwas unheimlicher hätte sein dürfen. Die Bestrafung war etwas plakativ, aber auch darüber kann man bei einem so exzellenten Gesamtpaket hinwegsehen.

      Fazit: Für mich bisher nicht nur eine der besten Doctor-Geschichten, die ich gesehen habe, sondern auch generell ein Highlight der Fensehunterhaltung.
    • @Strangefruit
      Du hast das wirklich schoen zusammengefasst! :) Diese Doppelfolge ist wirklich ein Highlight.

      Wobei ich zu dem Buch sagen muss (okay, ich hab's nicht gelesen und auch erst spaeter erfahren, dass es als Vorlage diente), auf jeden Fall musste ich, nachdem ich die Folge das erste Mal gesehen hatte, spontan an "Das letzte Einhorn" denken. Der Grundgedanke, dieses "Sich verwandeln" wegen eines Feindes, um diesem zu entgehen und auch der Einwand "ich werde dich nicht lieben koennen, wenn ich erst mal zurueckverwandelt bin" am Ende, kamen mir wahnsinnig bekannt vor. ;)
      Und auch das Vergessen ... beim Doctor war es sofort, bei dem Einhorn eher ein schleichender Prozess, aber am Ende mussten sich eben beide entscheiden, welches Leben, welchen Weg sie gehen wollten ... und beide wollte lieber menschlich bleiben, wurden aber durch ihre Companions und ihre menschliche Liebe auf ihren urspruenglichen Weg zurueckgefuehrt.

      Ich finde schon, dass die Parallelen deutlich vorhanden sind ... Wer weiss, vllt hat sich Paul Cornell bewusst oder unbewusst an Beagles Vorlage orientiert. *gg*
    • Ich frage mich ja nur, warum sie nicht die kompletten NAs und MAs anbieten... sondern nur eine kleine Auswahl. Verlegt werden die ja nun schon seit Ewigkeiten nicht mehr... und das selbe gilt für die Bücher die die BBC herausgebracht hat.

      Oder hat das irgendwelche rechtlichen Gründe?
    • Copyright für die BBC-Bücher liegt immer noch bei BBC Worldwide, nicht bei den Autoren. Einige der Virgin-Bücher gehören mittlerweile wieder den jeweiligen Autoren zu (und konnten dementsprechend auf dieser Art und Weise veröffentlicht werden), aber längst nicht alle. Gäbe es keine neue Serie, hätten sie wohl weitergemacht...
      Just this once, everybody lives!
    • lemoncloud schrieb:

      Oh wunderschoen, ruehrend, spannend, ebenso gut wie der erste Teil. Das Dilemma von John Smith war fantastisch dargestellt und ebenso fantastisch gespielt. Die Szene mit der Bestrafung der Familie war vielleicht etwas uebertrieben dargestellt, aber ebenso fantastisch dunkel. Mist, ich glaube ich werde doch noch ein David Tennant Fan...

      Lemon
      Hallo!

      Kann mich dem nur anschliessen, bis auf einen Punkt - Ich fand die Bestrafung mehr als passend. Wie er sagte "The Doctor was hiding , because he was kind"... Sie hatten ihre Chance.

      Man müsste das Ende jemandem zeigen, der Tränen aus Freude nicht versteht - Er würde sie genau dort kennenlernen. Der kleine Tim mit der Uhr, die nur eine Uhr ist, und doch mehr.

      Die Begegnung mit dem Doktor , und wenns nur ne Sekunde ist, verändert die komplette Existenz - Fantastisch dargestellt. Und als alter Mann im Rollstuhl, man hat sooviel gesehen und ein Leben gelebt dass einem stolzen Menschen würdig ist, sieht man den Doktor, den jungen, immerfrischen Doktor mit seiner Begleiterin an einem Eck stehen ... Unglaubliche Gänsehaut bekommen.

      Es ist schwer auszudrücken welche Gefühle diese Serie weckt - Einfach eine unglaubliche Leistung. Ich lebe leider erst 23 Jahre und weiß nicht, wie die Serie früher war, aber wenn dieses Niveau schon immer existierte, verstehe ich nicht wieso man ein StarTrek auf der ganzen Welt kennt und diese Serie so unbekannt ist...
    • Wunderbare Folge. Vor allem Tennants schauspielerische Leistung als John Smith war grandios und das beste, was ich bisher (Stand Last of the Timelords) von ihm gesehen habe. Natürlich vor allem die letzten Szenen von Smith, aber auch die ganze Doppelfolge durch bringt er den Charakter sehr gut rüber.
      Das sollte einem zu denken geben - scheint so, als wäre Tennant besser, wenn er nicht den Doctor spielt.*

      Was soll ich sonst sagen? Die Geschichte war spannend, emotional (der Schluss!), die Nebencharaktere haben allesamt gut gepasst, und Martha hatte auch endlich mal wieder was zu tun. So eine aktivere Rolle hätte ich mir öfter für sie gewünscht.

      *@Liynka: Zufrieden? ;)
      Boom Shika-Boom Shika ba-ka-tu-ka / Boom Shika doo-ba-boom-ba-tacka-chooka
      Boom Shika Boom Boom Chika Ba-koom-ta / Shika-ba-ku-ta Brrrr Chika ba-kum-ta
      Boom Chica brrr brr brrr chi-koom-pa / Brrr-cha-kum-ta brr-Chica ba-poom-pa
      Boom ta-ta boom boom Shi-ka-ti-ka / Rra-ka-kack Rra-ka-tu-ka pa-ka-tu-ka
    • Auch wenn ich es schon fast befürchtet hatte, aber der 2. Teil verliert zum Glück nicht gegenüber dem ersten. Zwar ist mir am Ende etwas zuviel Pathos, aber OK, das war noch im Rahmen des erträglichen.
      Ich finde es großartig, wie der Doctor in Form von John Smith damit kämpft, ob er wieder der werden soll, der er war. Ein einsamer Timelord, der zwar auch viel Gutes bewirkt, doch auf der anderen Seite Tot und verderben bringt. Der sich gegen ein Leben mit der Frau entschieden hat, die er liebt und dafür die Welt zu retten. Auch wenn ich die Gute am Ende für etwas zickig halte. Weil an der Stelle ist es dann wirklich so, dass er ja eigentlich keine Wahl hatte.

      Ich fand auch den Ausblick auf den ersten Weltkrieg sehr gelungen. Angelehnt an "Im Westen nicht neues" verfallen die Jungs hier schon einer Romantik des Kämpfens und werden schnell eines besseren belehrt, dabei steht ihnen der wahre Horror erst noch bevor.

      Die Strafen, die er nachher vergeben hat wirkten zwar auf mich etwas heftig und für einen Doctor auch sehr brutal, aber irgendwie passte es dann doch wieder ins Gesamtkonzept. Eine richtig Runde Episode, die über die ganze Zeit glaubwürdig geblieben ist und sich nicht wieder in irgendwas verrannt hat. Da hat mal einer sein Drehbuch durchdacht.

      9 Punkte und ein großen Dank, dass es in dieser Staffel doch auch wirklich gute Folgen gibt und ich war nach dem gucken des ersten Teils wirklich sehr traurig, dass mich die Müdigkeit übermannt hatte und ich mit dem 2. noch warten musste. Ich wurde nun wirklich nicht enttäuscht.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"