4x00 - Reise der Verdammten (Voyage of the Damned)

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    • Jetzt geht wieder das Tennant-RTD-Bashing los.... :22:

      Die Folge ist GUT jawohl GUT. Sie ist nur deswegen nicht super, weil sogar mir etwas zuviel RTD-Kitsch drin ist (Engel-Aufzug und Astrid-Glitter, also das hätte es jetzt nicht gebraucht). Ansonsten war es gute Unterhaltung, keine Kürzung, alles drin: Drama, Liebe, Wahnsinn. Und wie üblich falscher Schnee.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Also, ich habe sicher nichts gegen Tennant, ganz im Gegenteil :)
      Und gefuhsduselig soll und darf es Weihnachten ja sein - ich liebe Kitsch zu dieser Jahreszeit.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Ja, auch ich mag Tennant. Er ist keinesfalls mein Lieblingsdoctor, aber hassen tu ich ihn sicherlich auch nicht. Hängt auch stark vom Skript ab und wer für die Folge zuständig ist (siehe u.a. Blink). Und nun aber zur Folge: Voyage of the Damned ist durchaus eine solide Episode. Eine normale Folge in special-typischer Überlänge und mit, logischerweise, Weihnachtsbezug. Sowohl Stärken (das Ende mit dem älteren Herren mit den 1.000.000 Pfund fand ich überaus nett; auch die Engel haben mir gefallen vom Konzept her; ein möglicher neuer Companion wurde gleich wieder vom Tisch gefegt; nur um wenige Beispiele zu nennen), als auch Schwächen (Superman-Flug der Engel mit Tennant; ungewohnte Anzahl von Toden und das in einer Weihnachtsepisode etc.) vorhanden. Also im Endeffekt: Für den Übergang in die vierte Staffel gut, mehr nicht.

      "Der Graf wurde geboren um zu leben.
      Lana was born to die.
      Ich wurde geboren um geboren zu sein!"
    • Naja, um ganz ehrlich zu sein fand ich dieses Special irgendwie lahm. Der Witz mit Banafakalata war schon ganz okay, und wie der Überhebliche sich über die anderen lustig macht fand ich auch ironisch, aber an sich fand ich dieses Special langweilig. Das Doctor-Who-Thema hätte man ruhig so lassen können wie es war ohne rockige Riffs. Kylie Minogue als Begleiterin wäre cool gewesen, aber ich denke die Serie braucht eher unbekanntere Darsteller dafür.
    • Same procedure as every year

      Alle Jahre wieder liefert(e) uns RTD ein Weihnachtsspecial, was mit Weihnachten nicht so wirklich viel zu tun hat. Es spielt eben an Weihnachten, aber wenn weder Astrid in ihrem knappen Serviererinnen-Outfit, noch die Queen im Morgenmantel sichtbar frieren, und auch sonst kein Schnee liegt, dann fällt es schon schwer das zu glauben, globale Erwärmung hin oder her. Sogar der Doctor kann sich da einen Kommentar nicht verkneifen ('One of those days i want it to snow for real').
      Leider macht der Rest der Episode es nicht besonders viel besser. Der Masterplan von Max Capricorn ist doch mal ganz ehrlich Schrott. Wenn er wirklich so ein Riesenego hat, warum geht er dann in Rente und setzt sich nicht wieder an die Spitze seines Unternehmens? Dann kann er noch mehr Geld machen (oder verschwenden, ein besonders guter Unternehmer scheint er ja nicht zu sein) und allen Kritikern zeigen, dass er doch der Größte ist... oder so ähnlich, wirklich spannend finde ich diese Konstellation jedenfalls nicht.
      Zu allem Überfluss gibt es dann ja NOCH einen arroganten Schnösel, diesmal auf der Seite der Guten; dass den keiner leiden kann ist sooo nachvollziehbar.

      Ein paar Lichtblicke gibt es aber doch. Die Folge spricht immerhin ein unbequemes Thema an, das auch noch Auswirkungen auf die Folge hat, nämlich die Frage nach der Gleichberechtigung von Cyborgs. Wirklich beantwortet wird sie nicht, noch werden irgendwelche „Argumente“ genannt, aber mit Banakafalata und Capricorn werden uns zwei Fälle präsentiert, wo man mit dem Holzhammer zu zwei völlig konträren Reaktionen getrieben wird: Mitleid mit Banakafalata und „Der hat's nicht anders verdient“ bei Capricorn. Eine etwas dezentere Bearbeitung dieses Thema hätte der Folge gut getan.
      Der Humor kommt in dieser Folge nicht zu kurz, was mir gut gefällt. Die Szene auf der Erde, wo der Doctor mitten im Satz wieder hochteleportiert wird und Wilf seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt sieht, ist einfach lustig. Ebenso die sehr seriösen Vorträge von Mr. Copper zum Thema Weihnachten auf der Erde passen in jedes Comedy-Programm, vor allem wenn der Doctor erst widersprechen will und dann doch feststellen muss: „Actually, it's pretty much like that“.

      Richtig schlimm wird es erst am Ende: Nicht genug, dass sich der Doctor nach 900 Jahren ohne Romanzen jetzt innerhalb kürzester Zeit zum Dritten Mal verliebt (Grace, Rose, Astrid), das ganze führt auch noch zu einer schwachsinnigen und übermäßig pathetischen Szene, die Doctor Who unwürdig ist („You're not falling... you're flying“).

      FAZIT: Licht und Schatten, leider viel Schatten, daher nur
      5/10 Pkt. - 'Durchschnitt'
    • Bullshit! Die Folge ist eine einzige Katastrophe. Hat eigentlich niemand RTD mal gesagt, dass Katastrophenfilm nicht heißt, dass der Film scheiße ist sondern dass es sich dabei um eine Katastrophe handeln muss? Gut, hier haben wir auch eine "Katastrophe", wobei die Katastrophe ist eigentlich eine Art Anschlag. Die Folge ist einfach nur Mist. Von den nicht witzigen Gags (allen voran der Caffee Latte) bis hin zum Auftritt der "Queen", alles, aber wirklich alles war eine Frechheit. Der Plan von Max Capricon war so was von bescheuert und jeder, der sich in der aktuellen Staffel über Physik aufregt, dem sei mal gesagt: Schaut auch diese Folge noch einmal an. Wie in drei Teufelsnamen sollen Asteroiden durch das Magnestisieren der Schiffshülle angezogen werden? Das geht einfach nicht! Nichts an dieser Folge ergibt irgendeinen Sinn. Der Bösewicht war ein Ben Kingsley für Arme und auch an sich frage ich mich, wie er so lange leben konnte und keiner misstrauisch wurde. Verdammt hat die Folge viele Plotholes. Die Musik ist scheiße, die Regie teilweise auch, die Dialoge, die meisten Schauspieler sind maximal mittelmaß. Aber es gibt auch etwas positives: Bernard Cribbins, Mr. Copper alias Clive Swift, Astrid (ja, ich fand Kylie Minogue gut) und in den ersten zwanzig Minuten auch den Doctor. Das war es aber auch schon. Für den Rest der Folge war der Doctor einfach nur scheiße und hat eine verdammte Catchphrase nach der anderen herausgehauen. Wenigstens scheint es hier Tennant noch Spaß gemacht zu haben!

      FAZIT: Die Folge ist eine absolute Katastrophe! Bis auf ein paar Schauspieler und Charaktere alles zum vergessen! 0,25 Punkte! Selbst Fear Her war besser!
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