4x02 - Die Feuer von Pompeji (The Fires of Pompeii)

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    • @Satia: Wieso muß(!) man Deiner Meinung nach unbedingt etwas positives zu einer Episode sagen? Nur weil Du keine Kritik hören bzw. diese bitteschön in "positive Bewertungswatte" verpackt haben möchtest? Genau diese Einstellung ist es, die Menschen wie mich an s.g. "Neufans" nervt. Man hat gefälligst wenigstens irgendetwas gut zu finden, ansonsten hat man kein Anrecht mehr darauf die Serie zu bewerten oder sollte am besten gleich gar nicht mehr gucken und der "Wir-haben-uns-alle-lieb-und-die-Serie-ist-so-supersüß-toll"-Fraktion überlassen. Witzigerweise kam von Dir kein lauter Aufschrei nach den ersten (meiner Meinung nach völlig überzogenen) positiven Bemerkungen, daß man doch bitte auch mal die negativen Sachen auflisten solle. Positive Rantings sind ok, negative nicht. Finde ich suspekt.

      Witzig finde ich ürbigens i.a. momentan auch, daß tatsächlich einige Schreiber hier meinen, daß die Sets (die für viele das positivste Merkmal der Folge sind) extra für diese Episode erstellt wurden (ähnlich wie manche Forenuser immer noch denken, daß diese "neuen" Smileys tatsächlich extra "für uns" erstellt wurden). Das Produktionsteam nutzte einfach die bestehenden Kulissen zur bereits erwähnten BBC-Serie "Rome".

      Ich habe übrigens für "ausreichend" gestimmt, da vieles schon einmal früher besser gemacht worden ist und die Folge i.a. wenig tolles hergibt. Das zentrale Problem fpr "Doctor Who" im Moment sind und bleiben die beiden Hauptcharaktere, denen es kaum noch Spaß macht wirklich zuzusehen. Aber mehr dazu von mir im nächsten :whocast:
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      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Hoppla, ich glaub hier ist grad ein Eber durchs Feld gerast :D

      Als Fan alter Schule muß man sich wohl schon vorhalten lassen, daß old Who teils rechter SciFi Trash ist. Daß sich hinter dieser "Fassade" ansprechende und anspruchsvolle Geschichten verbergen, tritt erst mit der Zeit zum Vorschein. (Fassade deshalb, da Who ja nie als B-Movie Trash geplant war noch zu seiner Zeit als solcher empfunden wurde).

      Ich möchte sogar soweit gehen Kolja, daß wenn du Who gar nichts mehr abgewinnen kannst - mach doch mal Pause! Etwas positives sollte man jeder Folge abgewinnen können. Auch wenn der kleinste gemeinsame Nenner heißt: Who ist wieder auf dem kleinen Schirm.

      Und wenn ich mir so ansehe wie die Konkurrenz aussieht - das an sich ist schon ein kleines Wunder.

      Es ist zumindest für mich eine Bereicherung jetzt samstags wieder vor dem TV zu sitzen und Who zu gucken. Auch wenn ich dann vielleicht mit einem BiFi ins Bett gehe.

      Daß Who immer wieder hinter meinen Erwartungen und sicherlich auch hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt, das ärgert.

      Fires of Pompeii war kein so großer Wurf, aber es war solide Who-nterhaltung. Donna hat sich in meinen Augen recht gemacht, und ist es nicht gerade ein spannender Konflikt, daß Mensch mit seinen (Moral)Vorstellungen den Alien vorführt? Wenn man eine ganze Metropole auslöscht macht es für den Doctor keinen Unterschied, ob 4 Menschen überleben. Für Mensch Donna ist es der Knackpunkt. I used to have so much compassion... No second chances... Das wären (!) Charakterzüge eines Doctors, den ich gerne sehen würde. Und hier habe ich mal wieder ein Fitzelchen bekommen (auch wenn sich das leider! nicht durch die Staffeln zog).

      Der Aufbau der Geschichte war doch auch recht nett: Doctor marschiert rein, hat sich natürlich mal wieder in der Türe geirrt, macht einen auf dicke Hose und guckt recht dumm aus der Wäsche, als die locals ihm Paroli bieten. Das Finale fand ich recht holtertipolter und ich hab nicht so recht verstanden, warum man Pompeii in die Luft jagen muß. Jetzt. Sofort. Was mir für ein Historical auch fehlte, war der Geschichtsunterricht. Man hätte ja wenigstens einen Sklaven verkaufen können oder zumindest einen Christen steinigen. Fußbodenheizung, Orakel und Togas waren recht dünn.

      Die Optik dieser Folge fand ich recht schlimm - sah so aus wie "naturidentische Geschmacksstoffe" schmecken. Es gibt italienische Dörfer die mehr nach "altem römischen Reich" aussehen als die Kulissen von "Rome".

      Wie auch immer - konnte man sich geben, war durchaus ok.
      All hail Moffat! All hail the talking Scot!
    • e^2 schrieb:

      Etwas positives sollte man jeder Folge abgewinnen können.
      Ja, das war in den meisten Fällen - auch wenn man mit der Geschichte ansich so gar nichts anfangen konnte - der Doctor. Nur wenn man mit dem grundsätzlich nicht wirklich viel anfange kann im Moment, bleibt halt manchmal tatsächlich nichts übrig.
      Wobei ich persönlich Koljas Unmut da nicht wirklich Teile, im vergleich zu letzter Woche war es Quantensprung. Wirklich genervt haben mich nur die ersten 15 und die letzten 2 Minuten - weil mir die Römer zu "modern" und "asterixlike" dargestellt wurden - Aber das schieb ich mal auf den üblichen Verdächtigen ;)

      und @Satia (hatte deinen Post erst gar nicht gelesen und bin jetzt durch Kolja drauf gekommen)

      Wie wäre es, wenn man in den Episodenbesprechungen nicht nur generell seine Meinung kundtut, sondern immer sowohl etwas Positives, als auch etwas Negatives aufzählt?
      Da hab ich einen Gegenvorschlag. Wie wäre es, wenn das jeder so handhabt, wie er gern möchte? ;)



      R:
    • e^2 schrieb:

      Ich möchte sogar soweit gehen Kolja, daß wenn du Who gar nichts mehr abgewinnen kannst - mach doch mal Pause! Etwas positives sollte man jeder Folge abgewinnen können. Auch wenn der kleinste gemeinsame Nenner heißt: Who ist wieder auf dem kleinen Schirm.
      Bevor hier wieder falsche Behauptungen aufgestellt werden: Ich habe mit "ausreichend" gestimmt, d.h. in meinen Augen eigentlich immer noch ganz im Sinne einer Schulnote "zwar nicht wirklich gut, gerade aber mal noch so bestanden".Aber gleich noch mehr hierzu...

      Engelskrieger79 schrieb:

      Wobei ich persönlich Koljas Unmut da nicht wirklich Teile, im vergleich zu letzter Woche war es Quantensprung.
      Yep, deswegen ja - wie gesagt - "ausreichend". Nun wäre aber ein spannendes Experiment gewesen, wie man auf diese Folge reagiert hätte, hätte es diese Katastrophe namens "Partners in Crime" nicht gegeben. Wirklich gut war die Folge meiner Meinung nach wirklich nicht. Sie war zu hektisch, der Doctor agiert nur noch wie ein Frettchen auf Speed, Donna ist als Mensch nicht glaubwürdig, sondern wird immer so hingebogen, wie es die Handlung gerade so braucht, und die Story selber ist typisch RTD (ich weiß, er hat's nicht geschrieben, wohl aber in Auftrag gegeben): Hauptsache groß und bunt und am Ende explodiert etwas... ach ja, und natürlich muß es der Doctor sein, der wichtige historische Ereignisse erst geschehen läßt. Vielleicht in einem Wort: Überladen. Aber, wie gesagt, mehr im :whocast:

      Sicherlich war "Fires of Pompeii" unterhaltsam und es machte ansatzweise wieder Spaß zuzuschauen, aber deswegen muß ich sie ja nicht "gut" finden, oder? Ganz abgesehen davon finde ich aber die Forderung, daß man sich doch gefälligst irgendetwas gutes ausgucken soll und wenn das nicht geht, soll man halt nicht mehr zuschauen, etwas daneben. Diese Keule wird aber heutzutage immer wieder gerne geschwungen, fast so als möchte man sich nicht mit negativen Dingen auseinander setzen. Wie etwas weiter oben: suspekt. Nach dieser Logik müßte ich mich doch eigentlich auch darüber beschweren, daß andere User immer nur positive Aspekte hervorheben und somit "die Augen vor den schlechten Sachen verschließen". Mache ich doch auch nicht. Solange also überschwengliche Positivismen hier ihr Unwesen treiben, so müssen auch entsprechende Negativismen akzeptiert werden, oder etwa nicht. Hier soll es nun aber nicht um Grundsatzdiskussionen gehen, sondern um die Folge. Ich habe meinen Senf abgegeben, genauso wie jeder andere auch. Wenn mir eine Folge super gefällt, werde ich das genauso schreiben. That's it.
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    • Donna ist als Mensch nicht glaubwürdig, sondern wird immer so hingebogen, wie es die Handlung gerade so braucht


      Ich fand Donna das glaubwürdigste an der ganzen Geschichte O_o

      Ihr Handlungen waren nachvollziehbar und ihrem Charakter entsprechend. Ich fand sie in keiner einzigen Szene hingebogen oder "nicht menschlich". Unglaubwürdig schonmal gar nicht.


      Nach der Folge hab ich Donna schonmal lieber gewonnen als ich z.B. Martha je hatte.
    • @LilyRose
      Der Doktor hatte schon die Chance zur Mildtaetigkeit. Sei es zum Beginn der Folge eine entsprechende Rettungsaktion zu veranlassen, die Leute zu vielleicht zu warnen oder gegen Ende der Folge einige Personen mehr mit der Tardis herraus zu fliegen. Da steht die Entscheidung ob man lediglich Pompeji vernichtet oder gleich die Erde aussen vor.
      Es ist zudem, meiner Meinung nach, sehr wohl eine moralisch gute Entscheidung zumindest die Familie welche ihnen soviel half zu retten. Es ist nicht Ideal, aber besser als gar nichts. Zumal der Vorfall vom Doktor verschuldetet wurde und dieser nicht bereit war mehr Personen zu retten. [Quasi ein Anfang (ein bisschen Frieden) ^^]

      Nun und wieso sollte ich nicht sagen was ich von Rose halte?
      Als ob ich dir die schlecht machen wuerde, zumal ich dir dann vorhaelten koennte das du das selbe mit Donna tust. Vielleicht opfert sich Donna auch noch, vielleicht reisst sie keine Aktionen wie die, die zu Doomsday fuehren? Haette Roses Ex nicht den Gefaengnis Dalek angetakt.. ^^;
      Es stimmt zwar das Donna zuerst nicht mit wollte, aber wenn ich ansehen wuerde, wie da jemand eiskalt eine Mutter samt Brut umbringt waehrend sich der nun Ex als Ekelpaket entpuppte waere ich auch nicht gleich Reise willig. Sie hat zwar in der Adipose Fabrik nachdem Doktor geschaut, wollte aber wohl ebenso helfen, schliesslich konnte sie nicht wissen das sie ihn da trifft, am suchen war sie wohl immerhin schon laenger.

      Das Martha bei Smith & Jones nicht quickte war positiv, negativ das sie sich gleich wegen eines einfachen Kuss in den Doktor verliebte und allzuviel mit Helfen war da auch nicht drin. Medizinischer Support beim Shakespeare-Code? Du meinst nicht die peinliche ein Herz-Setzt-Aus-Pruegel-Ihn Szene, oder?
      Was ich noch akzeptieren wuerde waere das Verhalten bei Family of Blood sowie die Aktion beim unsaeglichen Abschluss Zweiteiler. Aber immerhin hatte Donna bis jetzt auch nur zwei Folgen.

      Nun und ich halte nichts was im Skript steht fuer Zufall.
      Erst recht nicht auffaelligkeiten wie das Donna die englische Schrift bemerkt und mal nach fragt was passiert wenn man die richtige Sprache benutzt.

      @Sylvester McCoy
      Wären das dann nicht 4 Personen, die eigentlich "vorher" nicht weiter existiert haben?

      Woher wissen wir das sie "vorher" nicht weiter existiert haben?
      Ohne den Doktor waere der Vesuv nicht in dieser Form ausgebrochen. Das heisst es kann durchaus auch festgelegt gewesen sein das er die vier Personen retten wird.

      @Rygel
      Wieso muß(!) man Deiner Meinung nach unbedingt etwas positives zu einer Episode sagen?

      Man koennte behaupten das Satia fordert das man etwas positives sagen muss und ihr im Gegenzug doch fordert etwas negatives zu finden. Wenn mir eine Folge ausnehmend gut gefaellt, wie diese, wieso sollte ich dann so 'ne Art "Zwangs-Meckern" veranstalten? Nachdem Motto man hat gefaelligst wenigstens etwas schlecht zu finden weil man sonst von Altfans das recht entzogen kriegt die Folge / Serie zu bewerten.
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Teylen schrieb:

      Man koennte behaupten das Satia fordert das man etwas positives sagen muss und ihr im Gegenzug doch fordert etwas negatives zu finden.
      Ah, und genau da liegt das Mißverständnis. Mitnichten fordere ich (oder wer auch immer), daß man etwas negatives aufzählen soll - genau das tue ich nämlich nicht und betone dies auch entsprechend. Ich habe nur meine Meinung kund getan, wie alle anderen auch. Die Forderungen nach der Auflistung von gegensätzlichen Beispielen kommt zumeist nur von der "Ich finde alles toll"-Seite.
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      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Snuffkin schrieb:



      Ich fand Donna das glaubwürdigste an der ganzen Geschichte O_o

      Ihr Handlungen waren nachvollziehbar und ihrem Charakter entsprechend. Ich fand sie in keiner einzigen Szene hingebogen oder "nicht menschlich". Unglaubwürdig schonmal gar nicht.


      Du findest also normal, dass jemand der entführt und gefesselt wurde, um geopfert zu werden, der also vollkommen wehrlos einer Horde Besessener ausgeliefert wird und der angesichts eines erhobenen langen scharfen Messers dass ihn wenige Sekunden später in den Tod befördern wird, folgendes sagt:


      Donna: "You have GOT to be KIDDING me!"

      Soothsayer: "The false prophet will surrender both her blood... and her breath."

      Donna: "I'll surrender you in a minute. Don't you dare..."

      Soothsayer: "You will be silent."

      Donna: "Listen, sister, you may have eyes on the back of your hands, but you'll have eyes in the back of your head when I'm finished with you! Let me go!"


      Was daran glaubwürdig sein soll, muss mir mal jemand erklären. Ich fand es zwar lustig, aber eben auch total überzogen. Vor allem nervt, dass wir jetzt zwei unerschrockene Helden in den Hauptrollen haben!
    • Bei dem ganzen Disput hier, traut man sich ja fast gar nicht was zu schreiben. ;)

      Mal zu der Folge: Mich hat sie gut unterhalten. Wesentlich besser als letzte Woche.
      Ums mit Engelskrieger79 auszudrücken: Ein Quantensprung!
      Und um gute Unterhaltung soll es doch gehen, oder?

      Auch wenn es gut für einen Zweiteiler hergehalten hätte, war es eigentlich genau richtig. Das Ende von Pompeii ist ja sowieso klar, muß man ja nicht noch bis zu einem zweiten Teil durchziehen.
      Es war insgesamt sehr schön anzusehen, wie Donna sich verhalten hat. Außer bei der "Fesselszene". Da war sie doch etwas zu aufmüpfig.
      Mal schauen, wie Donna sich noch weiter entwickelt.

      Der Trailer zur nächsten Folge sah ja auch sehr spannend aus. Mal schauen, ob das noch eine Steigerung wird.
      Der Stillstand ist der Tod! :06:
    • Du findest also normal, [..], folgendes sagt:

      Ja, insbesondere das "You Gotta be kidding me".
      Man kann sich streiten ob man fuer den restlichen Teil schlagfertig genug ist, aber es passt durchaus zu der Figur. Das sie dumme Sprueche am Stueck reisst (Galgenhumor) heisst ja nicht das sie keine Angst hat. Und angenehmer als Schreien ist es allemal. Auch logischer als traurige Augen machen?

      @Alex
      Bei dem ganzen Disput hier, traut man sich ja fast gar nicht was zu schreiben.

      Och, wir tun nur so - eigentlich sind wir lieb.
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      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Ich hab mich mit dem bewerten der Folge seit Samstag zurückgehalten, denn ich hab mich die ganze Zeit gefragt, was mich an der Episode gestört hatte. Die Story war aus meiner Sicht sehr solide. Donna war nicht nervig - im Gegenteil - ich find sie gut weil sie auch endlich mal wieder ein Companion ist, der mit dem Doctor reist um des Reisens - Willen. Klar hatte es auch einige Patzer drin wie z.B. die letzte Szene oder auch das mit der Wasserpistoe, die total daneben war, aber im Grunde ist die Folge eigentlich gut.
      Nachdem ich mir dann den Kopf zerbrochen hatte, wieso ich mich nach der Folge trotzdem nicht fühlte, als müsste ich sie in den Himmel loben, kam mir dann Gestern irgendwann die 'traurige' Einsicht: Der Doctor ist mehr oder weniger total unnütz. Man könnte ihn auch gut gegen andere Personen austauschen, die dann wahrscheinlich interessanter wären als der momentane Doctor. Und das ist etwas, dass nicht sein darf. Als ich damals anfing auch die alte Serie zu gucken, hatte ich die Befürchtung, dass ich sie nicht mögen würde, weil ich da so gar keine Anhaltspunkte hätte der neuen Serie gegenüber. Da war ich dann doch positiv überrascht, weil der Doctor, trotz vieler verschiedener Darsteller, immer der Punkt war an dem man sich orrientieren konnte. Und genau dieser Punkt fehlt mir (speziell seit dem Christmas Special) beim 10. Doctor. Er ist austauschbar geworden und ich finde es ist traurig wenn man so etwas über den Hauptcharakter sagen muss.



      "You were the Doctor on the day it wasn't possible to get it right."
    • vielleicht sollten wir einen donna-fan- und einen donn-hass-thread einrichten, bevor das hier noch ausartet. :Mastertapping:

      Sei es zum Beginn der Folge eine entsprechende Rettungsaktion zu veranlassen

      konnte er ja schon mal nicht, da er ja (zu recht) annahm, es sei ein historischer fakt. hätte er da eingegriffen, hätte sich das fathers`day-spektakel in der tat wiederholt.

      Es ist nicht Ideal, aber besser als gar nichts. Zumal der Vorfall vom Doktor verschuldetet wurde und dieser nicht bereit war mehr Personen zu retten.

      es ist ganz und gar nicht ideal. der arme kleine junge auf der straße bspw ist qualvoll erstickt oder verbrannt. aber die paar hanseln, die dem doktor und donna zufällig geholfen haben, dürfen leben. moral von der geschicht? hilfst du mir, so rett`ich dich. inkonsequenter autor nenne ich sowas. außerdem hat der doctor den vorfall nicht verschuldt, er hatte nur letztendlich das pech, die ganze sache entscheiden zu müssen.

      Haette Roses Ex nicht den Gefaengnis Dalek angetakt.. ^^

      was nicht roses schuld war...

      Es stimmt zwar das Donna zuerst nicht mit wollte, aber wenn ich ansehen wuerde, wie da jemand eiskalt eine Mutter samt Brut umbringt waehrend sich der nun Ex als Ekelpaket entpuppte waere ich auch nicht gleich Reise willig.

      ach, und jetzt ist das alles nicht mehr so schlimm? sie sagt ihm während der weihnachtsfolge (*in erinnerung wieseln*) doch - glaube ich- sogar noch, er bräuchte jemanden, der ihn zurückhält. damals wollte sie das nicht sein. warum hat sie ihre meinung geändert? "er hat mir die augen geöffnet..." ja? wie man möglichst effektiv spinnen killt? ist die aktion von damals mit einem mal nicht mehr so grausam oder guckt sie da jetzt drüber hinweg? donna wird in der tat so zurechtgebogen, wie man sie gerade braucht.

      negativ das sie sich gleich wegen eines einfachen Kuss in den Doktor verliebte und allzuviel mit Helfen war da auch nicht drin

      das kann man ihr doch nicht vorwerfen. erstens mal hat der doctor sie geküsst, also ist es eigentlich seine schuld. außerdem hat er sich danach auch nicht gerade rar gemacht: bei der b-day-party aufgetaucht, "ich schenk dir einen trip..." etc. und natürlich hat martha in smith & jones ordentlich mitgeholfen. die wiederbelebung nach dem blutsaugen zum bsp..
      What's going on with Rose Tyler? Went off with another bloke, is what. Tall, dark, handsome. Good sense of humor . . . Time machine. When he gets killed, he just comes back better looking. . .
      (DMW 368)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lily Rose ()

    • Carlyle schrieb:

      Und genau dieser Punkt fehlt mir (speziell seit dem Christmas Special) beim 10. Doctor. Er ist austauschbar geworden und ich finde es ist traurig wenn man so etwas über den Hauptcharakter sagen muss.
      Und hier kann ich Dir einfach nur ohne weitere Kommentare zustimmen. Kurz und knackig ausgedrückt, was momentan falsch läuft.
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      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • rygel schrieb:

      Wieso muß(!) man Deiner Meinung nach unbedingt etwas positives zu einer Episode sagen? Nur weil Du keine Kritik hören bzw. diese bitteschön in "positive Bewertungswatte" verpackt haben möchtest? Genau diese Einstellung ist es, die Menschen wie mich an s.g. "Neufans" nervt


      Ich bin NICHT der Meinung, daß man unbedingt etwas Positives sagen muß - man kann auch schreiben: "Positiv? In dieser Folge absolut gar nichts" - damit kann ich problemlos leben.

      Mein Vorschlag ergab sich aus der Erkenntnis, daß so mancher durchaus viele Teile einer Episode gut fand, in seiner Kritik aber, weil die Folge insgesamt nicht sein Ding war, ausschließlich auf die negativen Aspekte eingeht. Und das nervt.


      Teylen schrieb:

      Man koennte behaupten das Satia fordert das man etwas positives sagen muss und ihr im Gegenzug doch fordert etwas negatives zu finden. Wenn mir eine Folge ausnehmend gut gefaellt, wie diese, wieso sollte ich dann so 'ne Art "Zwangs-Meckern" veranstalten? Nachdem Motto man hat gefaelligst wenigstens etwas schlecht zu finden weil man sonst von Altfans das recht entzogen kriegt die Folge / Serie zu bewerten.

      Exakt so läuft's leider... und das hat auch nichts damit zu tun, daß wir eine andere Einstellung haben, sondern damit, daß wir "Neufans" sind.... *klasseargument...pffff*
      Ich wäre auf die Definition von Alt- und Neufan gespannt...
    • Irgendwie macht solch eine "Diskussion" keinen Sinn, da man hier Dinge in den Mund gelegt bekommt, die man so nie gesagt bzw. geschrieben hat, weswegen ich jetzt auch hierzu nichts mehr sage. Nur noch einmal, da es der Episodenthread ist, zur Folge:

      • Die Folge war besser als die erste
      • Trotzalledem ist sie für sich genommen nicht gut (sie wirkt besser als sie es wirklich ist, aufgrund der vorhergehenden Folge)
      • Donnas Verhalten ist extrem unglaubwürdig
      • Der Charakter The Doctor hat fast nichts mehr an sich, was auch nur ansatzweise mit dem tatsächlichen Charakter zu tun hat
      • Die Sets waren nett, wurden aber nicht extra für "Fires of Pompeii" errichtet
      • Die Aliens wirkten recycelt - wie so einiges an dieser Folge
      • Viele weitere kleinere und größere Punkte - manches davon im nächsten :whocast:
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      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • ach, und jetzt ist das alles nicht mehr so schlimm? sie sagt ihm während der weihnachtsfolge (*in erinnerung wieseln*) doch - glaube ich- sogar noch, er bräuchte jemanden, der ihn zurückhält. damals wollte sie das nicht sein. warum hat sie ihre meinung geändert? "er hat mir die augen geöffnet..." ja? wie man möglichst effektiv spinnen killt? ist die aktion von damals mit einem mal nicht mehr so grausam oder guckt sie da jetzt drüber hinweg? donna wird in der tat so zurechtgebogen, wie man sie gerade braucht.


      Schonmal was davon gehört, dass Leute ihre Meinung ändern? Ich finde jedenfalls Donna's Verhalten realistischer als das von Rose und Martha. Nicht jeder rennt hals über Kopf in's Ungewisse. Donna ist da sehr viel Erwachsener. Macht sich Gedanken und trifft dann die Entscheidung.

      Sie guckt in der Tat nicht darüber weg. Sie schaut auch jetzt nicht weg, sonst wär sie mit dem Doctor davon geflogen und hätte nicht mehr darüber nachgedacht.

      es ist ganz und gar nicht ideal. der arme kleine junge auf der straße bspw ist qualvoll erstickt oder verbrannt. aber die paar hanseln, die dem doktor und donna zufällig geholfen haben, dürfen leben. moral von der geschicht? hilfst du mir, so rett`ich dich. inkonsequenter autor nenne ich sowas. außerdem hat der doctor den vorfall nicht verschuldt, er hatte nur letztendlich das pech, die ganze sache entscheiden zu müssen.


      Es soll auch nicht ideal sein. Die Szene ist so geschrieben, weill die Autoren zeigen wollten, was für Entscheidungen der Doctor treffen muss. Zu welchen Entscheidungen er fähig ist. Donna fungierte als Folie zu ihm, weil gerade sie ALLE retten wollte und er KEINEN. Natürlich ist es nicht ideal jemanden über andere zu Stellen. Aber so ist das Leben.
      Das ist nicht von den Autoren inkonsequent (zumal .. Inkonsequent im Vergleich zu ... ? WAS )
      Die ganze Geschichte wurde von Grund auf dazu ausgelegt solche Diskussionen anzurgen (ist es moralisch richtig das Leben einiger für das Leben vieler zu opfern? Ist es moralisch richtig Menschen zu retten, die einem geholfen haben oder sollte man andere retten). Auch das ist nicht inkonsequent, sondern von Anfang an so geplant und auch so umgesetzt worden.


      Auch die Szene auf dem Opfertisch war imho nicht weit von Donna wie sie einfach ist. Teylen hat das ja schon gesagt.


      Nur weil Donna den Doctor nicht anschmachtet und ihm hinterher rennt wie ein hündchen macht sie das nicht zu einem schlechten Companion bzw. schlecht gezeichneten Charakter.
    • Snuffkin schrieb:

      Schonmal was davon gehört, dass Leute ihre Meinung ändern? Ich finde jedenfalls Donna's Verhalten realistischer als das von Rose und Martha.
      Sie sagt ja am Anfang sogar zu ihrem Großvater, daß sie bereut, daß sie ihn einfach hat davonfliegen lassen. Sie hat offensichtlich viel und intensiv darüber nachgedacht und ist zu dem Schluß gekommen, daß das ein Fehler war und seit dieser Erkenntnis hat sie ihn gesucht, in der Hoffnung, eine zweite Chance zu bekommen. Gerade unter diesem Aspekt fand ich den Moment ziemlich klasse, als sie mit ihrern zahllosen Koffern da steht, die sie die ganze Zeit im Kofferraum hatte (!!!!!) und es für einen Moment so aussieht, als wolle er sie nicht mitnehmen. (die A mate!!!-Diskussion war so albern wie göttlich *lach*)

      Snuffkin schrieb:

      Auch die Szene auf dem Opfertisch war imho nicht weit von Donna wie sie einfach ist
      Stimmt... sie gehört zu den Leuten, die offenbar gerade in solchen Situationen anfangen, IRGENDWAS zu reden, um nicht durchzudrehen... damit ist sie in meinen Augen an eine Superheldin so dicht dran, wie eine Kuh am Sonntag. Sie ist weder cool, noch sonstwas - sie ist ein bißchen bauernschlau und sie hat das Herz am rechten Fleck.

      Wow... gemessen daran, daß ich sie nicht leiden können wollte, war das jetzt eine sehr glühende Rede FÜR Donna *lach* :thumbsup:
    • Mir hat die Folge auch gut gefallen. Genauso wie der Staffelbeginn. Es verspricht, zumindest für mich, eine gute Staffel zu werden.
      Besonders das Ende, als der Doctor wieder mal etwas düsterer wurde, hat mir gut gefallen. Ich mag es einfach, wenn man mal hinter das ständige Lachen und die endlosen Sätze sehen kann.
      Ob der Balrog ein Überlebender der Pyrophil ist? :D


      Ich finde aber Satia hat mit ihrem ersten post in diesem Thread recht. Man kann kaum noch Sachen entdecken, die die Leute hier mögen. Und dann fragt man sich zurecht, warum die "Doctor Who" überhaupt noch ansehen, wenn doch "früher" alles besser war.
      Das ist mir auch bei Torchwood aufgefallen und ich hatte nach den Reviews der ersten Folge gar keine Lust mehr, mich zu beteiligen und habe das auch ziemlich beschränkt. Und das hat gar nichts mit rosaroter, heile Welt Malerei zu tun.
      Ich suche mir Sachen, die mir gefallen und an denen ich Spaß habe. Ich hätte keinen Spaß daran, mich jede Woche zu ärgern, wie schlimm dumme Autoren sind, die "gute" Serie zugrunde schreiben.
      Aber jeder hat halt andere Hobbys. :04:
    • Absolut fantastische Folge.

      Oh, wir sind nicht in Rom. lol.

      Handlung. Sinnfragen. Optischer Genuß. Licht. Tempo.

      Nur der Shadowproclamation-Quatsch und die lächerliche Wasserpistole fand ich daneben. Wobei ich mich bei Ersterem vielleicht vom Gegenteil überzeugen lasse. Wo hat der Doctor die blödsinnige Idee her, dass er nur irgendeine Vorschrift/Regelung/was auch immer zitieren muss, um eine auch noch ehrliche Antwort zu kriegen. Welches echte "Monster" würde sich denn so verhalten?

      Der Charakter "Doctor" ist nicht austauschbar und hatte auch in dieser Folge interessante innere Konflikte. Nur hat die Tate Mr. Tennant an die Wand gespielt und war diesmal schauspielerisch um Längen besser als er. Das läßt seine Figur etwas blass erscheinen, aber ganz ehrlich, es ist "bunt" und "am Ende explodiert was", da stört mich das einfach nicht ; )