James Bond 007 (Allgemein)

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    • was hat das Ganze denn mit dem Geburtsdatum zu tun?
      Bin ich 48 kann ich noch einen Film machen und mit 50 dann nicht mehr...oder gar 52?

      Aus nem Spruchband: Das Alter ist nur die Zeit die man schon auf Erden verbracht hat.

      Ist der körperliche Zerfall von 48 bis Anfang 50 so groß? Ich wage es zu bezweifeln.
      Die Frage ist wie man plant und wie der Darsteller an sich ist!

      Idris Elba z.B. hat eine sehr gute Konstitution und Physis. Der ist auch schon über 40 und könnte...sagen wir mal......3-4 Filme machen.
      Während andere Darsteller die in den "30er" sind jetzt schon platt wirken, trotz jungem Alter.

      Btw: Es müssen ja nicht immer 6 oder mehr Filme sein.
    • Aus drei Gründen:

      1. Laut den Büchern ist das Rentenalter für einen 00-Agenten 45 Jahre. Klar wurde darauf bisher nie wirklich geachtet, aber bis auf die letzten paar Moore Filme sahen alle Schauspieler, auch wenn sie älter waren, aus als wären sie maximal 45.

      2. Diese Filme zu drehen ist enorm anstregend. Zwar gibt es Schauspieler die über 50 wären und es aushalten könnten, aber es schlägt auf die Physis. Und damit auch auf das äußerliche Alter. Craig bekommt auch schon graue Haare, fallst es noch niemanden aufgefallen ist.

      3. Bereits bei For Your Eyes Only war es ziemlich verstößerend zu sehen wie sich Bibi, die aussah als wäre sie noch nicht einmal 20 (was sie laut Plot glaube ich auch nicht war) sich an den bereits über 50 jährigen Moore ranwirft. Und über das Pedo-Feeling was durch den gesamten Film A View to a Kill aufkommt möchte ich gar nicht erst sprechen.



      Und zur Idris Elba Thematik: Ein schwarzer Bond passt überhaupt nicht. Bond wurde geschaffen als Eskapismus für die weiße Mittelklasse, er ist dazu bestimmt der unerreichbare Traum eines jeden weißen, heterosexuellen Mannes zu sein, die Verkörperung des White Privileges, wie es so schön heißt. Wenn man das wegnimmt und ihn zu einem Schwarzen macht, nimmt man den Kern der Figur wegt, und dann kann man die Reihe gleich einstellen.
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    • Ja, hat Hand und Fuß was du sagst :)

      Allerdings kann man dies nach wie vor nicht an einem Alter festmachen, sondern es kommt auf die Person an.

      Daher kommt es eher auf den Typus Schauspieler an den man castet, eher weniger auf das Alter.
      Das man natürlich keinen 50 jährigen castet sollte auch klar sein...........außer man plant halt nur einen 1-2 Filme Bond.

      Btw: Ich glaube die Dreharbeiten einer Serie wie Doctor Who (die 8 Monate dreht) ist gesamt anstrengender als ein 2 Monats Film, auch wenn der mehr "Action" enthält.
    • Arathas schrieb:

      Ich glaube die Dreharbeiten einer Serie wie Doctor Who (die 8 Monate dreht) ist gesamt anstrengender als ein 2 Monats Film, auch wenn der mehr "Action" enthält.
      Die Dreharbeiten zu Bond sind zumeist wesentlich länger als 2 Monate. Und wie bereits festgestellt, kommt da viel Stuntwork hinzu, die die Darsteller selbst machen müssen, weil man ihre Gesichter sieht, was das Ganze sehr viel anstregender macht.
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    • Ich weiß nicht wirklich, was ich zu diesem SZ-Artikel sagen soll. Auf der einen Seite, hat der Autor ja durchaus recht, auf der anderen Seite, nun ja, hat er eben recht. James Bond ist eben das Symbol eines inzwischen nicht mehr zeitgemäßen Bildes von Männlichkeit. Aber gerade das macht den Charakter aus und ich würde sagen, gerade das macht ihn interessant. Das er eine Art Anarchonismus in unser heutigen Zeit darstellt. Mal ganz abgesehen davon, dass das Video, auf dem der Artikel basiert, doch ein wenig lächerlich ist. Die erste Szene aus For Your Eyes Only hat nichts sexistischen an sich, überhaupt nichts; die berühmte Szene aus Thunderball, in der Bond Volpe Latschen reicht während sie in der Badewanne ist, ist ebenfalls nicht sexistisch, da Bond in diesem Moment bereits weiß, dass sie nur da ist um ihn zu verführen und er sich nicht auf ihr Spiel einlässt; die Szene aus der Pre-Titel-Sequenz von Diamond Are Forever kommt direkt nachdem Bond einen Typen durch eine Wand geprügelt hat um an Informationen über Blofeld zu kommen, ist also auch nicht sexistisch sondern zeigt nur wie aggressiv und zielgerichtet Bond sein kann; und in der Skyfall-Szene lädt sie ihn sogar noch ein.

      Natürlich ist James Bond in gewisserweise als Charakter fraunfeindlich, die Reihe und die Filme aber eher weniger. Und die Kommentare unter dem YouTube sind teilweise noch dämlicher. Leute, die alles zum Sexismus erklären und Sexisten, die alles negative Verhalten gegenüber Frauen (und davon gibt es bei Bond leider genügend) entschuldigen und meinen, Frauen wollten ebenso behandelt werden.

      Egal, zum Artikel zurück: Nein, Bond sollte, darf keine Frau werden und genauso wenig jemand, der über seine Emotionen spricht. Damit würde der einzige Grund genommen, warum James Bond als Charakter immer noch existiert und eben immer noch als besonders angesehen wird und nicht als Agent x, der mal eben gegen y ausgetauscht werden kann. Er ist ein "sexist, misogynistic dinosaur. A relict of the cold war." Wenn man ihm das nimmt, dann kann man die gesamte Reihe gleich einstellen.
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    • Mario schrieb:

      Ich weiß nicht wirklich, was ich zu diesem SZ-Artikel sagen soll.
      Was man dazu sagen soll? Bei Connery und Moore (ja, auch bei Lazenby) war die Bond-Welt noch in Ordnung. Kein beknackte aufgezwungene Political Correctness. Bond ist nun mal ein chauvistisches Schwein, ein Kind seiner Zeit (also, als Ian Fleming die Romane geschrieben hat), und das wird dort (in den alten Filmen) auch gut dargestellt. Roger Moore lässt dabei deutlich weniger physische Gewalt walten, macht es in seine ersten Filmen (zumindest Live and Let Die und The Man with the Golden Gun) ebenso. Und was die Macho-Sprüche und Verführungstaktiken angeht, so tragen diese enorm zum Unterhaltungswert bei. Nicht umsonst (und auch wegen des langsameren Erzähltempos) sind die alten Bond-Filme deutlich besser als die mit Action überladenen Streifen, die heutzutage in die Kinos kommen, sie haben einfach ihren eigenen Charme.
      Kann man die Filme nicht als das nehmen, was sie sind, als Zeichen ihrer Zeit? Und sich darüber freuen, dass wir über dieses antiquierte Rollenbild in der echten Welt mittlerweile hinweg gekommen sind (und dafür andere Probleme haben)? Oder kurz: um über die aus heutiger Sicht grotesk wirkenden Szenen mal herzlich zu lachen wie über Connerys zynische Lakonismen wie "nicht sehr bekömmlich" zur Zyankalikapsel in der Zigarette?

      Mario schrieb:


      Er ist ein "sexist, misogynistic dinosaur. A relict of the cold war."
      Ich liebe dieses Zitat aus GoldenEye. Sagt im Grunde alles über das Verhältnis vom Judy-Dench-M zu Bond aus. Und ja: so muss Bond sein. Und er kann es sich erlauben, denn er ist gut und hat mit seiner Art mehrmals die Welt gerettet. Aus dem gleichen Grunde kann es sich Dr. House erlauben, ein komplettes Arschloch zu sein. Und dieses Verhalten gegen sämtliche gesellschaftlichen Gepflogenheiten des respektvollen Umgangs (was es bei Bond in seiner Zeit ja noch nicht mal ist) macht die Charaktere doch erst interessant.

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