The Great Detective (Children in Need Special)

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    • Bin auch gespannt - Matt Smith fand ich ja in dem kurzen Teil schon sehr gut. Mal sehen, was daraus gemacht wird.

      Vastra - die Maske sah so anders aus. Gerade um den Mund herum.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Ob der Doctor wohl bei einem Scrooge look-alike-contest mitmacht? ;)

      Das Setting fand ich richtig schön... in den ersten Sekunden kam sofort Weihnachtsstimmung auf.

      Strax sah zwar etwas seltsam aus in seiner Klamotte, dafür hatte er den mit Abstand besten Satz: 'I declared war on the moon'. :thumbsup:

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Bow Ties are cool schrieb:

      Schön mal wieder den 11.ten Doctor zu sehen der in diesem Special sehr mysteriös wirkt .

      Hhm - mein Eindruck war weniger mysteriös sondern eher, dass der Doctor aktuell ziemlich frustriert / deprimiert und traurig ist und die drei schon fast verzweifelt versuchen irgendetwas zu finden, dass ihm aus dem "dunklen Loch" in dem er emotional gerade steckt, heraushilft ... Das schien ja nicht das erste mal zu sein, dass sie versuchen den Doctor wieder für irgendwas, egal was, zu interessieren und die erwähnten mysteriösen Ereignisse wirken von Moment zu Moment ja mehr "an den Haaren" herbeigezogen (und das ist den dreien auch völlig klar ... denn jedesmal relativieren sie ihre Aussagen ja sofort :D " unsichtbare Frau" .... "nun ja er könnte ja auch keine Frau haben...." :D )
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Ich glaube, daß wir wieder eine typische Weihnachtsfolge sehen werden: ein beliebtes Thema der Weihnachtszeit wird im Stil von DW zu etwas Mystischem, etwas Geheimnisvollen, etwas Bedrohlichem. Dieses mal sind es Schneemänner. 8) Bin gespannt auf die Folge.

      Was Madame Vastra angeht, hatte ich dazu schon mal etwas geschrieben: ich weiß nicht, wie SciFi-Autoren darauf kommen, daß sich Angehörige so unterschiedlicher Spezies sich ernsthaft ineinander verlieben und erotische Gefühle füreinander entwickeln können. Könnten ein Mensch und ein Gorilla eine Liebesbeziehung miteinander führen, wenn dieser Gorilla sprechen könnte und Abitur hätte? Ich habe da so meine Zweifel.

      Was mich ebenfalls etwas stört, ist die Tatsache, daß Vastra sich bei dem Wetter überhaupt aus dem Haus traut: sie ist eine Echse, also ein Kaltblut! Sie würde im Schnee innerhalb weniger Minuten erstarren, da hilft ihr auch keine wärmende Kleidung, denn wenn ihr Körper keine eigene Wärme erzeugt, kann die Kleidung auch keine Wärme isolieren! Sie müsste, um nicht zu sterben, schon einen geschlossenen Raum-/Thermoanzug mit Heizung tragen!

      Den grummeligen, abweisenden und trauernden Doktor finde ich gut! Er erinnert mich, zumindest in dieser kurzen Vorschau, sehr an den ersten Doktor, der außer seiner Nichte auch niemanden in seiner Nähe haben und sich aus allem raushalten wollte.

      Jenna-Louise Coleman... tja, da bin ich wirklich gespannt. Zum einen nehme ich den Beiden das Gesäusel von "a totally different character" in dem Video nicht eine Mikrosekunde ab. Zum anderen wissen wir, daß in DW wirklich absolut nichts unmöglich ist: Tote bleiben nicht tot, Zerstörtes kann gerettet werden, ja selbst die Geschichte kann neu geschrieben werden. "History can be re-written" — diesen Satz haben wir zu oft gehört.

      Und woher weiß das Kindermädchen, das sie spielt, überhaupt vom Doktor?

      TARDIS schrieb:

      Strax sah zwar etwas seltsam aus in seiner Klamotte, dafür hatte er den mit Abstand besten Satz: 'I declared war on the moon'.
      Schön auch dieser Dialog:

      Doktor: Was ist das erste, woran Du denkst, wenn Du auf der Welt etwas neues findest?
      Strax: Eine Granate!

      :lach:
      Wolfgang.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sonically Screwed ()

    • Mir hat die Minisode sehr gut gefallen, ebenso der Trailer.

      Ich gehe jetzt davon aus, daß das Christmas Special wieder ein "klassisches" Dark Fairy Tale wird. Dieser Tim Burton-Style ist für die Ära des 11. Doctors ja schon fast typisch. Gemeint sind damit Filme wie "Edward mit den Scherenhänden", "Charly und die Schokoladenfabrik" oder "Sweeney Todd".

      Realismus spielt in Filmen dieser Machart (und in Doctor Who auch von jeher) eine eher untergeordnete Rolle (anders als z. B. in Star Trek). Insofern mache ich mich über das Verhalten und die Rolle von Madame Vestra in der Geschichte keine ernstaften Gedanken. Vielleicht gehört sie ja einem warmblütigen Stamm der Silurians an.

      Was die Vermischung von Rassen angeht, da war die Science Fiction von Beginn an sehr frei. Selbst bei Star Trek gibt es Gestalten wie Spock, deren Vorfahren nicht nur von verschiedenen Spezies abstammen, sondern sogar von verschiedenen Planeten - die also auf zwei komplett unterschiedlichen Biologien aufbauen müßten...
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • Ich mochte den Stil der letzten beiden auch........und im Burton-Stil ist auch gut.
      Bin schon sehr gespannt, mal sehen, wann ich Zeit finden werde, das zu schauen.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Goettrik schrieb:

      Was die Vermischung von Rassen angeht, da war die Science Fiction von Beginn an sehr frei. Selbst bei Star Trek gibt es Gestalten wie Spock, deren Vorfahren nicht nur von verschiedenen Spezies abstammen, sondern sogar von verschiedenen Planeten - die also auf zwei komplett unterschiedlichen Biologien aufbauen müßten...
      Naja, Mischlinge wie Spok sind noch halbwegs vorstellbar, denn zum einen sind Vulkanier und Menschen in ihrer Erscheinungsform sehr ähnlich, und zum anderen kann im StarTrek-Universum die Medizin nachhelfen, wenn Biologie und Genetik darin versagen, Nachkommen zu ermöglichen.

      Aber selbst bei der Kombination Menschen und Ferengis habe ich schon den Kopf geschüttelt, und wenn ich sehe, daß sich ein Ferengi von einer menschlichen Frau "verwöhnen" lässt, bekomme ich Würgeanfälle. Ich glaube einfach, daß die Gene einer Spezies es normalerweise nicht zulassen, daß jemand "romantische Gefühle" für einen Angehörigen einer völlig anderen Spezies entwickelt.

      Um ein krasse Beispiel zu bringen: ein Reiter kann sein Pferd auf gewisse Art lieben, aber wer erotische Gefühle beim Anblick eines Pferdes bekommt, und mit dem Pferd "in die Kiste steigt", hat meiner Meinung nach eine sehr gefährliche Persönlichkeitsstörung!

      Goettrik schrieb:

      Vielleicht gehört sie ja einem warmblütigen Stamm der Silurians an.
      Gibt es einen solchen Zweig?
      Wolfgang.
    • WAs man bei der guten Vastra nicht außer Acht lassen sollte (und das ist MEIN Problem an der Sache), sie ist nicht nur eine andere Rasse als ihre Liebschaft (das wäre, ja gerade in der SciFi gar kein Problem), sondern ihr Liebschaft ist für Vastras Rasse eigentlich etwas, das wir heut' zu Tage bestenfalls als "Nutztier" bezeichnen würden... Und mir Madame Müller mit ihrer Kuh vorzustellen... Nein danke

      R:
    • Sonic Screwdriver schrieb:

      Naja, Mischlinge wie Spok sind noch halbwegs vorstellbar, denn zum einen sind Vulkanier und Menschen in ihrer Erscheinungsform sehr ähnlich, und zum anderen kann im StarTrek-Universum die Medizin nachhelfen, wenn Biologie und Genetik darin versagen, Nachkommen zu ermöglichen.
      Nun ja, die Biologie von Vulkaniern und Menschen unterscheidet sich laut Star Trek TOS fundamental bis in die einfachste Biochemie hinein. So enthält das Blut von Vulkanieren als Oxidationsmittel in den Blutkörperchen kein Eisen (wie beim Menschen), sondern Kupfer. Womit die grüne Farbe erklärt wird. Und so geht es von Folge zu Folge weiter ... Wenn man Spock mit moderner Gen-Technik erklärt, hat man das Problem, daß selbst der Träger des vulkanischen Erbguts auf anderen Molekülen basiert. Spock wäre dann kein Mischling mehr, sondern ein vollkommenes Kunstgeschöpf aus der Genschmiede, das lediglich äußere Merkmale beider Völker in sich vereint... Jedenfalls, wenn man das alles so ernst nimmt...

      Das Lebewesen sich äußerlich ähneln, biologisch aber voneinander unterscheiden ist in der Natur übrigens nichts ungewöhnliches ... Die Ichthyosaurier im Erdmittelalter als Extrem unterschieden sich äußerlich und im inneren Körperbau verblüffend wenig von heutigen Delphinen, sie waren vermutlich sogar warmblütig und lebendgebährend, trotzdem waren sie keine Säugetiere, sondern hatte gemeinsame Vorfahren mit den Dinosauriern und werden daher zu den Reptilien gezählt.

      Auch das umgekehrte Phänomen ist bekannt, daß eigentlich eng verwandte Tier, wie z. B. die verschiedenen Hunderassen, sich optisch und im Körperbau deutlich voneinander unterscheiden, aber bioloisch weiterhin eine einzelne Art bilden, deren Mitglieder sich problemlos miteinander paaren können. Nun ja...

      Menschenrassen unterscheiden sich im Prinzip sogar nur durch die Hautfarbe voneinander, weshalb die meisten Biologen die Bezeichnung Rasse in Verbindung mit menschlichen Völkern ablehnen, aber das ist ein anderes sehr heikles Thema. Um das es dem Erfinder der Silurians Edmund Hulke beim Schreiben der Episode "Doctor Who and the Silurians" allerdings genau ging.

      Vom Aussehen allein ausgehend, kann man also nichts begründen, solange es um die Biologie an sich geht.

      Um ein krasse Beispiel zu bringen: ein Reiter kann sein Pferd auf gewisse Art lieben, aber wer erotische Gefühle beim Anblick eines Pferdes bekommt, und mit dem Pferd "in die Kiste steigt", hat meiner Meinung nach eine sehr gefährliche Persönlichkeitsstörung!
      Das ist eine Ansicht, die wohl nicht so selten anzutreffen sein wird. Wobei ich diesen Vergleich für unpassend halte... Die Silurians oder Homo Reptilia sind wohl biologisch enger mit dem Menschen verwandt als es ihnen selbst recht wäre, wenn es sie gäbe... Das geht soweit, daß laut dem PDA "Spiral Scratch" sogar Silurian-Human-Hybrids möglich sind. Laut dem selben Buch hat, zumindest in einem Paralelluniversum, sogar Mel Bush (Companion des 6. & des 7. Doctors) Silurier unter ihren Vorfahren... Nähme man dies ernst, bestünde zwischen Silurians und Menschen wohl eine enge Verwandtschaft, mindenstens so eng wie zwischen Modernen Mensch und Neandertaler.

      Das die Silurians die Menschen für Nutztiere halten ist ein Thema anderer Natur. Schließlich gab es in der Vergangenheit auch Menschen, die andere Menschen, wegen ihrer Hautfarbe oder aus anderen Gründen, das Menschsein absprachen. Mit den ganzen Geschichten über Sklaverei und Kannibalismus will ich gar nicht erst ernsthaft anfangen...

      Goettrik schrieb:

      Vielleicht gehört sie ja einem warmblütigen Stamm der Silurians an.
      Gibt es einen solchen Zweig?[/quote]Warum nicht. In der TV-Serie kann ich mich nicht daran erinnern, aber bis in die 90er Jahre ging man im Volksmund ja auch davon aus, daß alle Reptilien immer Kaltblüter sein müssen. Dunkel mein ich mich an einem am Pol beheimateten Stamm zu erinnern, der allerding nur in einem Buch auftaucht. Die Sea Devils zählen ja auch zu den Silurians im weitesten Sinne und weisen gravierende Unterschiede zu allen anderen Silurians auf. Die alten Silurians aus der Ära des 3. Doctors, die Silurians aus Warriors of the Deep und die Silurians aus der NewSeries, unterscheiden sich schon optisch und in der Funktion ganzer Organe, wie dem dritten Auge (bzw. im Fehlen eines solchen), extrem. Ach ja, die Ice Warrior zählen zwar offiziel nicht zu den Silurians, sondern stammen vom Mars, sind aber ansonsten auch Echsenmenschen - Allerdings solche, die im Gegenteil zu durchschnittlichen Reptilien keine Wärme vertragen, sondern Kälte lieben...

      Genau wie die Herkunftsgeschichte der Silurians, ist auch deren Biologie extrem widersprüchlich, lückenhaft und in einzelnen Punkten schlicht Nonsens. Der Erfinder Edmund Hulke hatte die Silurians ursprünglich ohnehin nur als Methaper für die verschiedenen realen Völker auf der Erde erdacht. Womit wir wieder beim Dark Fairy Tale- also Märchen-Aspekt der Geschichte sind...
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goettrik ()

    • Das die Silurians die Menschen für Nutztiere halten ist ein Thema
      anderer Natur. Schließlich gab es in der Vergangenheit auch Menschen,
      die andere Menschen, wegen ihrer Hautfarbe oder aus anderen Gründen, das
      Menschsein absprachen. Mit den ganzen Geschichten über Sklaverei und
      Kannibalismus will ich gar nicht erst ernsthaft anfangen...
      Ich glaube da redest Du Dir das "Verwandschaftsverhältnis" von Silurians und Menschen ein wenig arg schön. Oder willst Du einen ähnlich Unterschied auch zwischen "Weißen" und ihren versklavten Völkern sehen?

      R.
    • Engelskrieger79 schrieb:

      Ich glaube da redest Du Dir das "Verwandschaftsverhältnis" von Silurians und Menschen ein wenig arg schön. Oder willst Du einen ähnlich Unterschied auch zwischen "Weißen" und ihren versklavten Völkern sehen?R.
      Laut allem, was ich bisher über die Entstehungsgeschichte der Episode "Doctor Who and the Silurians" gesehen und gelesen habe, war das genau die Intention des Autors der Story selbst also Malcolm Hulke (Sorry - natürlich nicht Edmund, daß war ein anderer).

      Es ging ihn einfach darum, was wohl passieren würde, wenn die Weißen in Europa sich plötzlich selbst in der Position als "Primitive" wiederfinden würden...

      Außerdem ging es ihn darum, wie man in Europa mit Gastarbeitern damals umging. Ende der 60er Jahre entstanden die ersten fremdenfeindlichen Parteien, die speziell gegen Gastarbeiter gerichtet waren. Er wollte darauf hinweisen, daß wir letztendlich alle Nachkommen von Einwanderern sind... Hulke dachte dabei ursprünglich wohl nur an einen rebellischen Keltenstamm, der sich in Südwales nach der Invasion der Römer in irgendwelche Höhlen zurückzog. Daher auch in Wahrheit der Name Silurians... (Ursprünglich ein Keltenstamm, der in dem südwalisischen Gebirgszug Silur wohnte). Es war dann angeblich Terrance Dicks, der als Skript Editor Nägel mit Köpfen machen wollte und aus dem Keltenstamm ein Volk von Echsenmenschen aus Dinosauriernachkommen machte. Wobei er gleich mit der Datierung der Entstehungszeit der Silurians einen kräftigen Klopps baute. Da er den Namen nicht mehr vom Gebirge und Keltenstamm ableitete, sondern von dem nach dem Gebirge benannten Erdzeitalter, daß jedoch hunderte Jahrmillionen vor der Entstehung der ersten Dinosaurier endete. Hinzu kommt die Begründung für den Rückzug der Silurians in die Höhlen (Entstehung des Erdmondes vor vier Milliarden Jahren). Wie gesagt, die ganze von Dick erfundene Hintergrundgeschichte zu den Silurians ist purer Nonsens und sollte nicht ernster genommen werden als die Geschichte und Biologie irgendwelcher Hobbits.
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • Ah, da bin ich ja beruhigt. Hatte schon befürchtet, Du würdest das "in Story" gleichsetzen. Auf der Metaebene und der dahinterstehenden Intention hast Du natürlich vollkommen recht mit Deinem Vergleich.
      In Story sehe ich das aber doch etwas anders... Denn da gibt es ja nun mal diese Metaebene nicht... Und da werden die Figuren ihrer (erfundenen..) Historie nun mal leider Rechnung tragen müssen...



      R:
    • Engelskrieger79 schrieb:

      Und da werden die Figuren ihrer (erfundenen..) Historie nun mal leider Rechnung tragen müssen...
      Nur daß diese soviel Nonsens enthält, daß der erste Autor, der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, sie sofort als Lüge oder Legende abtun wird und sich was eigenes einfallen lassen wird. Erste Versuche dazu gab es ja schon durch Hulke in der Novelisation von "Doctor Who and the Silurians" und in "The Sea-Devils", wobei man eher halbherzig vorging und das Chaos noch vergrößerte...

      Ich bleib dabei, alles was sich um die Silurians dreht ist pure Fantasy und daher nicht anders zu behandeln als eine Ehe zwischen einem Menschen und einer Elbin oder zwischen einem Ork und einem Hobbit.

      Edith: Innerhalb des Who-Universums gibt es zudem noch das Hörspiel "Bloodtide" mit dem 6. Doctor. Da wird unter anderem über die Frage diskutiert, wie die Silurians mit ihrer wirren Überlieferung in die reale Historie hineinpassen und was Evolutionsbiologen und Archäologen darüber herausbekommen haben wollen. Letztlich fallen alle Beteiligten immer wieder auf den Punkt zurück, daß das alles nur funktioniert, wenn es ein paar Fehler in der Überleiferung der Silurians gibt. Letztlich kommt heraus, daß die Silurians gar nicht so alt sind, wie sie immer behaupten und keine echten Reptilien. Vorallem entstand, laut dem Hörspiel, der Moderne Mensch als das Produkt eines biologischen Experiments, bei dem Vormenschen- und Siluriererbgut bewußt vermischt wurde...

      Das ganze Hörspiel verliert massiv an Wirkung, wenn man die Metaeben und die Wendung am Ende verdrängt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goettrik ()

    • Goettrik schrieb:

      Ich bleib dabei, alles was sich um die Silurians dreht ist pure Fantasy und daher nicht anders zu behandeln als eine Ehe zwischen einem Menschen und einer Elbin oder zwischen einem Ork und einem Hobbit.

      Das ist ein guter Vergleich, den Du da anbringst: man stelle sich vor, Legolas und Gimli würde plötzlich erotische Gefühle füreinander entwickeln... Nein, ich will mir das gar nicht vorstellen, und ich hoffe, ich kann das Kopfkino wieder abstellen! :18:

      Goettrik schrieb:

      Menschenrassen unterscheiden sich im Prinzip sogar nur durch die Hautfarbe voneinander, weshalb die meisten Biologen die Bezeichnung Rasse in Verbindung mit menschlichen Völkern ablehnen, aber das ist ein anderes sehr heikles Thema.
      Du wirst feststellen, daß ich nur den Begriff Spezies benutzt habe. Für mich gibt es nur eine Rasse Menschen, und die ist gleichbedeutend mit der Spezies Mensch. Welche Haar-, Haut- oder Augenfarbe die Angehörigen dieser Spezies haben, ist für mich völlig irrelevant.

      Pascal schrieb:

      Als ob Liebe und romantische Gefühle etwas mit Genen zu tun hat...

      Natürlich haben unsere Gene damit etwas zu tun. Die vordringlichste Eigenschaft unserer Gene ist es, sich selber replizieren zu wollen. (Das nennt man Arterhaltungstrieb.) Und das geht nur innerhalb der eigenen Spezies. Eine Paarung eines Menschen mit einem Pferd wäre daher nicht nur moralisch ein sehr, sehr fragwürdiges Ereignis, sondern aus Sicht der beteiligten Gene völlig kontraproduktiv.
      Wolfgang.
    • Sonic Screwdriver schrieb:

      Goettrik schrieb:

      Ich bleib dabei, alles was sich um die Silurians dreht ist pure Fantasy und daher nicht anders zu behandeln als eine Ehe zwischen einem Menschen und einer Elbin oder zwischen einem Ork und einem Hobbit.

      Das ist ein guter Vergleich, den Du da anbringst: man stelle sich vor, Legolas und Gimli würde plötzlich erotische Gefühle füreinander entwickeln... Nein, ich will mir das gar nicht vorstellen, und ich hoffe, ich kann das Kopfkino wieder abstellen! :18:
      Dann denk halt lieber an Menschenkönig Aragorn und seine Elbenprinzessin Arwen 8) Tolkin hatte da weniger Hemmungen...

      Wenn man die in Bloodtide begonne Ideenlinie konsequent zuende denkt, käme man zu dem Ergebnis, daß die Silurians etwa so eng mit den Menschen von heute verwand sind, wie die Neandertaler, Pekingmenschen und anderen Vormenschengruppen. Sie würden dann im Whoniversum eine ähnliche Rolle spielen, wie die Lemurer bei Perry Rhodan oder die Antiker bei Stargate.

      Die Siluriens sehen halt (typisch Doctor Who) nur etwas sehr komisch aus... ;)
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...