4x09 - Wald der Toten (Forest Of The Dead [Part 2])

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    • Gestern hatten wir diese Folge erstmals in Deutsch gesehen.

      Es ist schon faszinierend diese Folge noch einmal zu sehen, wenn man des Doktors Zukunft und Rivers Vergangenheit in den Staffeln 5 bis 7 schon gesehen hat.
      (Zudem ich bei den deutschen Fassungen aufgrund meiner - ähem - suboptimalen Englischkenntnisse sowieso immer noch das eine oder andere Aha-Erlebnis habe. Im Gegensatz zu den klassischen Doktoren, die ich mit Untertiteln recht gut verstehe, bleibt mir bei Tennant und insbesondere bei Smith doch einiges verborgen.)
      Offensichtlich hatte er die eine ander andere künftige Folge schon in der Schublade - zumindest als Konzept.
      Das Konzept der teilweise gegensätzlich verlaufenden Timelines finde ich hier sehr gut in Szene gesetzt. Ja, es hat schon geholfen, dass z.B. im DWM das Leben von River in der richtigen Abfolge dargestellt war.
      Ich bin da mal gespannt, ob wir sie in der 8. Staffel wiedersehen werden und ob es noch die Szene gibt, in der der Doktor ihr den Sonic Screwdriver übergibt. (Oder habe ich die etwa verpasst?)

      Gruß
      Roland
    • Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Och, so schlecht klingt das jetzt nicht.



      Das ist negativer rübergekommen, als beabsichtigt. Ich erinnere mich, dass ich beim ersten Mal hören gedacht hab: "Na ja", beim zweiten Mal, ist zwar ein bisschen dünn, gibt aber schlimmeres. Man hört ja immer mal wieder: "Oh, wie schlimm. Doctor Who darf man nur auf englisch gucken Die deutsche Synchro ist soooo sch...". Ich gucks gerne auf deutsch und finde übrigens, dass sie für Donna, Gott sei Dank, eine bessere Synchronstimme gefunden haben als am Ende von "Doomsday".
    • Hab ich es mir doch gedacht: Donna wurde auf der Festplatte der Bibliothek gesichert und erlebte in dieser Cyberwelt nun ihr eigenes kleines, leicht verrücktes Leben. Mit dieser Lebensgeschichte hatte ich nun nicht gerechnet aber es war eine nette Idee die Zeit dort zu erklären. Schade, dass der stotternde Mann es am Ende nicht schaffte Donna zu rufen. Er wäre doch tatsächlich der richtige Typ für die gewesen. Hat nicht sollen sein. Gut gefiel mir auch, wie Donna mithilfe von Miss Evangelista mehr oder weniger ihre wahre Identität beibehielt, um nicht völlig in dieser Traumwelt zu versinken.

      Die Auflösung mit dem Mädchen, das also tatsächlich das Herz der Bibliothekt war, mochte ich. Nun konnte ich auch nachvollziehen wieso dieser Lux sich so merkwürdig verhalten hatte in der letzten Folge.
      Dass River Song bei dieser Rettungsaktion anstelle des Doctors ihr Leben opferte, wunderte mich nach ihrer Charakterentwicklung kein bisschen mehr. Erst eine Tochter und nun eine Ehefrau. Und beides aus heiterem Himmel. Der Doctor von beidem überrumpelt. Ich hoffe nicht, dass die TARDIS demnächst für Familienausflüge genutzt wird. Das könnte für ein oder zwei Folgen interessant sein und dann... mhm nee.... darüber denke ich nun nicht nach.

      Jedenfalls gehe ich davon aus, dass River Song in Zukunft noch eine Rolle spielen wird und ich sie wiedersehen werde, obwohl sie da nun in dieser Cyberwelt existierte.
      Mhm ansonsten sind es nur noch Kleinigkeiten, die mir einfallen: Der Schallschraubenzieher ist also in Zukunft noch aufgemotzter und für mehr einsetzbar. Das verspricht nichts Gutes. Die Idee, dass die Vashta Narada aus den Büchern der Bibliothekt entwachsen sind, mochte ich. Damit hätte wohl niemand gerechnet. Allerdings fand ich es etwas merkwürdig, dass sie dort bleiben durften, um ihr Unwesen zu treiben.

      Alles in allem war dies eine nette Auflösung der Bibliotheksgeschichte und deshalb bekam sie in der Bewertung ein "Gut" von mir.
    • Forest of the Dead teilt sich in 2 Handlungsstränge auf: Auf der einen Seite haben wir Donna, die in der Cyberspace-Realität gefangen ist und dort langsam erfährt, dass ihr Welt nicht echt ist und auf der anderen Seite haben wir den Doktor, der die ganze Folge über eigentlich nur durch die Bibliothek läuft und am Ende schließlich den Tag rettet.

      Die Cyberspace-Geschichte mit Donna gefällt mir richtig gut. Auch die Nebencharaktere Lee, Doctor Moon und später dann noch Miss Evangelista können überzeugen und Donna bleibt sympathisch. Sehr tragisch fand ich auch, wie Donna und Lee sich am Ende verpassen.
      Beim Doktor haben wir allerdings ein bisschen viel "Run!" und ein bisschen wenig Handlung. Alles ist irgendwie total hektisch und man jagt von einer Action-Szene zur nächsten, ohne irgendwann einmal zur Ruhe zu kommen. Auch die Musik finde ich hier sehr aufdringlich.

      River Song gefällt mir hier schon besser als in der letzten Folge, teilweise himmelt sie den Doktor aber doch ein bisschen zu sehr an. Ganz toll finde ich aber ihre Opferungs-Szene, die auch durch das Wissen aus späteren Folgen nochmal um einiges aufgewertet wird. Wobei man sich auch hier wieder fragen kann, warum sich schon wieder jemand für den Doktor opfern musste.

      Der Doktor wird hier wieder sehr gottgleich dargestellt: Zuerst fliegt er aus einer Falltüre, die sich hunderte Meter über dem Boden befindet und rettet sich ganz einfach, später gehen die Vastha Nerada einfach weg, weil er ihnen erzählt wie cool er ist und am Ende springt er dann auch eine Gravitationsplatform hunderte von Metern mit dem Kopf vorraus einfach so runter, ohne auch nur einen Kratzer zu bekommen.

      Wirklich gestört hat mich am Ende aber das Happy-End für River. Hätte man ihren Charakter nicht einfach sterben lassen können? Es ist einfach eine richtig billige Wendung, sie im Cyberspace weiterleben zu lassen, die so auch nicht wirklich irgendeine Konsequenz oder Auswirkungen auf anderen Folgen hat. Gut, sie kommt in Name of the Doctor wieder, aber das hätte man sich auch sparen können. Tot ist tot, Moffat!

      6/10
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"