4x14 - Der andere Doktor (The Next Doctor)

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    • Serienfan schrieb:

      Noch bevor die Folge gelaufen war, wusste ich, dass die üblichen Tennant-Basher versuchen würden, mit völlig überzogenem Morrisey-Lob dem üblichen Tennant-Bashing eine neue Note zu verleihen. Gähn.
      Na komm... ich schimpf hier ganz sicher immer gerne mit, wenn mal wieder, einfach nur um des Herziehens willen über DT hergezogen wird, aber (bisher) hält man sich in diesem Thread SEHR zurück was das betrifft. Sogar rygel hat sich dazu hinreißen lassen, zu schreiben, dass er "nicht gestört hat" - was ich so ungewöhnlich fand, dass man es sich ausdrucken und einrahmen sollte *lach* - ich weiß nicht WIE oft ich während der Folge an den Whocast gedacht habe und schon ihm Ohr hatte, was sie über die Folge sagen würden - und war daher erstaunt und höchst angenehm überrascht, als ich meine Befürchtungen hier gar nicht bewahrheitet fand. (ok... den entsprechenden Cast gibt's ja noch nicht *schmunzel*)

      Serienfan schrieb:

      Daran ändert auch nichts der durchschaubare Trick 17 aus dem Lehrbuch für Verrisse-Schreiber, solchen Elementen vorzuwerfen, sie seien nicht genug vertieft worden.
      hmm.... ich hab die Folge wahrlich nicht verrissen - ich finde sie großartig und trotzdem bin ich ebenfalls der Meinung dass viele Sachen nicht genug vertieft worden sind, weil einfach nicht die Zeit war. Du hast Recht, dass mehr in einer Stunde nicht unterzubringen war - aber genau das ist das Problem - man erzählt ja auch den Herrn der Ringe nicht in einer Stunde. Die Folge war so toll, dass ich von dem Tollen einfach gerne mehr gesehen hätte. Ich finde es nicht "schlecht", sondern "schade", dass man von verschiedenen Elementen nicht mehr zu sehen bekommen oder erfahren hat.

      Serienfan schrieb:

      Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte beide Storys einzeln für sich erzählt. Vielleicht wäre es dann aber auch völlig banal und langweilig geworden, weil die beiden Storys erst in der Kombination neu und frisch wirken.
      Das hatte schon jemand gesagt, dass das vermutlich besser gewesen wäre, beide Stories separat zu erzählen - aber, wie du schreibst - das hätte eventuell auch schief gehen können... wir werden es nicht erfahren - leider...

      Serienfan schrieb:

      Wenn so eine Folge 1985 gelaufen wäre, hätte jeder Who-Fan geglaubt, er sei gestorben und im Himmel aufgewacht.
      Das ist ja ein süßes Zitat! Und ich bin sicher dass sie damit absolut Recht haben!

      Bad Wolf schrieb:

      Hmm, ich bin noch unschlüssig, wie ich abstimmen soll. Die Cyberdogs gefielen mir überhaupt nicht. Gut, es wäre ein ganz hübsches Karnevalskostüm, aber irgendwie wirkten sie lächerlich.
      Wenn ich über sie nachdenke MUSS ich sie eigentlich schlecht finden, weil es irgendwie logisch gesehen nichts gibt, das für sie spricht, außer den Kostümen - aber.... sorry.... ich fand sie saugeil! Ich kann nicht sagen warum, aber es ist so. Allerdings finde ich auch, dass sie NUR in dieses Umfeld passen. Auf einem normalen Raumschiff würde ich sie z.B. nicht sehen wollen. Aber in diesem Set, in diesem Historical fand ich sie klasse.

      Teylen schrieb:

      - Jubel Fraktion für Emo Tennant-Doktor; - uah
      Ach komm... der Jubel war ok und verständlich und wenn der Doc eines in dieser Folge nicht war, dann doch wohl Emo. Die Rede vorher, die zu dem Jubel geführt hätte, die hätten sie sich kneifen können, die war zu dick.

      Teylen schrieb:

      - Sie denn besten Bösewicht bisher auf kreuzdämliche art und weise killten
      Leider unbestreitbar wahr...

      Kitany schrieb:

      - schwadronierende "blabla niemals ist ihm gedankt worden" - Rede am Schluss
      auch wahr - das war mir ebenfalls zu dick. Aber den Jubel fand ich in Ordnung... vor allem als das Ding dann verschwunden ist. Ich denke, da hätte ich als Nicht-Davon-Erschlagene auch gejubelt.
    • Okay, dann schreib ich auch noch mal was zu der Folge ...

      Mir hat sie sehr gut gefallen, ich habe mich koestlich amuesiert, aber auch mitgefiebert, und auch das Emotionale darin hat mich wirklich beruehrt. Miss Hartigan war ein klasse Boesewicht und seitdem ich in London gerade einem Cyberman Aug in Aug gegenueberstand, der im Dunkeln auf mich zugestampft kam, finde ich die einfach auch langsam richtig scary ... *gg*. Und auch die Cybershades fand ich klasse. Ich bin mir zwar auch ueber die Funktion von denen nicht ganz klar, ausser dass sie wohl als Wachhunde und Kutscher angestellt waren, aber irgendwie lockerten sie das Ganze noch mal auf.

      Aber am allerbesten hat mir das Zusammenspiel der beiden Doctoren gefallen. Zum einen wegen dem David-Duo, dem man anmerkte, dass beide wirklich Spass bei der Sache hatten, aber auch die beiden Charas an sich in der Folge. Das fing mit dem Slapstick am Anfang an, ging ueber die genialen Dialoge bis hin zu den emotionalen Momenten, wo Jackson klar wird, wer er wirklich ist, und das Gespraech am Ende. Mich hat das Gestaendnis des Doctors, dass ihm seine Companions doch irgendwie das Herz gebrochen haben, wirklich beruehrt.

      Denkwuerdige Momente waren vor allem die Szenen, in denen die Symbole eines Time Lords wie der Sonic Screwdriver, die Fobwatch und insbesondere die TARDIS so herrlich auf die Schippe genommen wurden. Ich sag nur: „It makes noise!“ Und die TARDIS als Heissluftballon passte einfach genial gut ins Szenenbild.
      In dem Zusammenhang fand ich auch die Erwaehnung von „Don’t blink!“ genial oder die Cameoauftritte aller zehn Doctoren. Es war einfach schoen zu sehen, dass es in dieser Folge mal wirklich um den Doctor ging, die Cybermen waren im Prinzip nur das Mittel zum Zweck, um diese Geschichte zu erzaehlen.

      Was nun die zwei Handlungsstraenge betrifft, muss ich sagen, dass man von meiner Seite auch den kompletten Cybermen-Strang haette weglassen koennen und nur die Geschichte um die beiden Doctoren erzaehlen koennen. Fuer mich flachte die Epi ab der Mitte auch etwas ab, weil dann leider schon um Jackson alles klar war und es eben mehr um die Invasion ging. Aber ich denke, hier muss man sich wieder klarmachen, an welche Zielgruppe sich Doctor Who hier hauptsaechlich wendet, naemlich an die Kinder! Und fuer die waere es wahrscheinlich schnell langweilig geworden, wenn man sich nur auf das Drama um Jackson und Ten konzentriert haette. Da musste dann schon etwas Action her! ;) Den Riesenroboter fand ich deshalb aus dieser Perspektive heraus ein schoen bombastisches Finale, nur wie sie sich dann Miss Hartigan entledigt haben, hat mir auch missfallen. Sie haette ein besseres Ende verdient gehabt.

      Was ich dann wieder sehr schoen fand, war die Tatsache, dass die Leute dem Doctor dann am Ende doch mal zugejubelt und damit registriert haben, wer ihnen das Leben gerettet hat. Auch wenn die Rede von Jackson dazu vllt etwas dick aufgetragen war, passte sie meines Erachtens zum Character von Jackson Lake und ausserdem war es eventuell auch noetig, damit auch die Kinder die Denkwuerdigkeit dieses Moments begreifen konnten. Nur eine Vermutung, ich versuch eben das Ganze mal aus der Sicht eines 8-Jaehrigen zu sehen ... *gg*

      Was mich ein wenig hier im Moment stoert, ist, dass einige so ablehnend auf die Sache mit Kindern und dem Verweis auf Dickens reagieren. Fuer mich passte es total in die Geschichte (auch zu der von Jackson Lake selbst) und machte eben auch historisch Sinn. Wie haette die Story denn ausgesehen, wenn man die Kinder aussen vorgelassen haette? Man haette die alten Maenner, die Vorsteher der Arbeitshaeuser, nicht gebraucht, deren Unterwerfung mit den Ohrstoepseln waere unsinnig gewesen und selbst die Friedhofszene haette weniger Sinn gemacht. Irgendwer meinte sogar vor dem Crash, dass die Cybermen doch selbst die Raeder haetten drehen koennen? Aeh, hallo? Die sich selbst als eine ueberlegene Rasse sehenden Cybermen sollen praktisch die Slavenarbeit verrichten? Ich denke, das haette mehr als laecherlich ausgesehen und haette wohl ueberhaupt nicht ins Konzept der gesamten Serie gepasst. ;)

      Die einzigen Dinge, die wirklich schade waren, waren zum einen, dass man leider nur eine Stunde zum Erzaehlen hatte (wobei ich finde, dass man es dafuer gut gemacht hat) und zum anderen, dass es diesmal keinen spezifischen Song fuer das Special gab. Aber ansonsten ist „The next doctor“ fuer mich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Weihnachtsspezial bisher ueberhaupt.
    • Serienfan schrieb:

      Die Kinder zum Beispiel waren für die Story wichtig, weil auf diese Weise der "neue Doctor" seinen Sohn wiederfinden konnte.
      Der war genau so überflüssig. Die Kinder hätte man sich kompeltt, inklusive des Kindes von Jackson sparen können und an dessen stelle entweder normale Obdachlose, die Cybermen selber oder gar nichts stellen können. Alles wäre realistischer gewesen aber man wollte ja den Dickens drinn haben.

      Serienfan schrieb:

      die in einer Stunde erzählt wird. Hierfür hat Russel T. Davies sehr geschickt zwei unterhaltsame Handlungsstränge ineinander verwoben: Die Cyberman und der neue Doctor.
      Sicher nicht, da hast du wohl ein anderes Weihnachtsspecial gesehen als wir.

      Serienfan schrieb:

      Dieses "wenn er das so oder so gemacht hätte, dann wäre es besser gewesen"-Gefasel ist wirklich albern und letztlich wertlos.
      Das stimmt, da das an der Sache nichts ändern brauchen wir eigentlich auch nicht über was wäre wenn Szenarien nachdenken.

      Serienfan schrieb:

      Kein Mensch kann wissen, ob die Folge wirklich besser geworden wäre, hätte man irgendein Element weiter ausgewalzt oder gekürzt. Das würde man erst wissen, würde man eine solche Folge auch tatsächlich zu sehen kriegen.
      Auch richtig, daher ist die Folge nur Durchschnitt, da sie eben besser, aber auch schlechter hätte sein können.

      Serienfan schrieb:

      Die, die hier im Thread wirklich die Folge wie sie war bewerteten, kamen meist zu einem sehr positiven Ergebnis. Andere mussten sich erst ihre angeblich besseren Phantasie-Episoden zurechtspinnen und mit "The Next Doctor" vergleichen.
      Ich hab sie mit Voyage of the Damned verglichen und das war in meinen Augen besser. Für dich ist also das letzte Jahr Phantasie... man wach auf.
    • @ Serienfan ;)

      Vermutlich wirst Du bei OG genausoviele Zitate finden, die genau den gegenteiligen Tenor vertreten - so ist das nunmal im Fandom. Und sobald man einen anderen Doctor im Vergleich zu Tennant besser findet ist das Tennant-Bashing? Brave New World, sag ich da nur...

      Mal ganz davon ab sind viele Kritikpunkte, die Du "doof" findest, in meinen (und vielerlei anderer Leuts) Augen durchaus berechtigt - selbst von den Leute die das gaze mit "GUT" oder besser bewertet haben - was ich im übrigen auch getan habe.

      Also mach Dir deswegen doch nicht gleich so ins Hemd?

      R:
    • Schlaubi schrieb:

      Der war genau so überflüssig. Die Kinder hätte man sich kompeltt, inklusive des Kindes von Jackson sparen können und an dessen stelle entweder normale Obdachlose, die Cybermen selber oder gar nichts stellen können. Alles wäre realistischer gewesen aber man wollte ja den Dickens drinn haben.

      Doch - es mußten die Kinder sein. Die Obdachlosen hätte man nicht so schnell und so problemlos einsammeln, können, Schlaubi - das hat gar nichts mit Dickens zu tun. Die Waisenkinder standen schnell, problemlos und in großer Zahl zur Verfügung - und deshalb waren sie die logische Wahl.
    • Engelskrieger79 schrieb:

      ich denke da wäre die logischere Wahl gewesen, die sehr viel schnellere, stärkeren Cybermen Kohle schaufeln zu lassen - als die wenig effektiven Kinder (wenn es jetzt HUNDERTE gewesen wäre - aber DAS grüppchen)
      Ich denke sie hatten nicht so viele Cybermen (sonst hätten sie bspw auch keine Cybershades erschaffen müssen). Und wenn ich das richtig verstanden habe, haben die Cybermen vier ganze Waisenhäuser leergeräumt - das waren schon eine ganze Menge Kinder. Die sieht man halt nicht alle auf einem Haufen, weil sie wohl nicht genügend Kinderdarsteller hatten (ich stells mir auch grausam vor, hundert Kinder auf einmal zu filmen - bis die endlich mal alle gleichzeitig das tun was sie tun sollen...)

      "It's not a bad old cosmos. Flowers, cups of tea, trees, mugs of tea, sunsets, pots of tea... As you can see, I don't expect to much of this universe."
    • Engelskrieger79 schrieb:

      Cybershades - zum rädchen drehen taugen die doch sicher auch odeR? ;)
      Ja eben, deswegen brauchen sie daneben auch Kinder ;) Ich meinte nur, dass sie die Cybershades gemacht haben, weil sie so wenige Cybermen sind, und für Sachen wie Lagerverteidigung oder andere niedere Jobs eben Verstärkung brauchten. Und weil die Cybershades nicht für Maschinenarbeit taugen, die Cybermen aber immer noch zu wenige sind als dass sie es allein machen könnten, haben sie eben die Kinder geholt.

      Aber ich geb dir Recht, dass man die Größe des Ganzen ruhig mit etwas CGI zeigen hätte können. Wahrscheinlich ist aber das ganze CGI-Budget für den Cyberking drauf gegangen ;)

      "It's not a bad old cosmos. Flowers, cups of tea, trees, mugs of tea, sunsets, pots of tea... As you can see, I don't expect to much of this universe."
    • Serienfan schrieb:

      Die Story war sehr spannend erzählt, die Auflösung um den neuen Doctor nicht zu sehr hinausgezögert und die Idee mit der neuen Tardis war gut mit der Auflösung und dem originellen (fast disneyhaften) Showdown verstrickt.

      Mir fällt kein Disney ein der den Endgegner als Effekt 10 Minuten vor Ende herbei zitiert und innerhalb von gefühlten 2 Minuten weggeblastert. Dabei haben die meisten Disneys, insbesondere die alten, auch kaum mehr als eine Stunde.

      Es gab sehr viele literarische Anspielungen, nicht nur Dickens, auch Don Quijote kam mir in den Sinn. Mehr ist in einer Stunde, so bin ich überzeugt, nicht drin.

      Serien wie Lost, Babylon5, Farscape, Buffy, Simpsons und viele, viele andere schaffen mehr literarische Anspielungen in 30 Minuten pro Episode. Ohne das sie dem Zuschauer mit dem Holzhammer über gebügelt werden.

      Noch bevor die Folge gelaufen war, wusste ich, dass die üblichen Tennant-Basher versuchen würden, mit völlig überzogenem Morrisey-Lob dem üblichen Tennant-Bashing eine neue Note zu verleihen. Gähn.

      Hast du abgesehen vom Phrasendreschen auch Argumente?
      Zunächst einmal fehlt bisher hier sowie, soweit ich mich erinnern kann, das Tennant-Bashing. Vielleicht kannst du mal entsprechende Stellen anführen, aber ich befürchte du wirst nichts finden.
      Zudem stimmt es das Morrisey gelobt wurde, nur wo bitte ist es überzogen?

      Und die üblichen Russel-T.Davies-Basher [..]

      Ist dir beim ganzen aufblasen aufgefallen das es dabei nicht um RTD geht?
      Es ist mir ehrlich gesagt scheiß egal ob RTD, Shakespeare oder die gottverdammten Schreiber der Lindenstraße eine Sendung dramaturgisch verhunzen - wenn sie es den tun.

      Auch glaube ich das Shakespeare einen auf den Deckel bekommen hätte, hätte er in sein Romeo und Julia noch eine halbgare Geistergeschichte wegen der Effekte gequetscht. Nun oder wenn man am Ende nicht halbwegs betroffen von Romeo und Julias Geschichte wäre weil das ganze so dramaturgisch ebenerdig gehalten wäre.

      Letztlich wird also nicht die Folge kritisiert.

      Natürlich wird die Folge kritisiert.
      Ich finde die Folge so wie sie die Elemente verwendet, relativ schlecht.
      Was mich nicht daran hindert mir Art und Weisen zu überlegen was besser geschehen hätte können. Denn leider kann ich mir das Denken und vor allem Nachdenken, im Gegensatz zu so ein paar Jubelpersern, nicht verkneifen, geht einfach net.

      In Wahrheit weiß niemand, ob die Folge nicht absolut scheiße geworden wäre, hätte Russel R. Davies um die Kinder eine Riesenstory gesponnen oder hätte er irgendwelche Steampunk oder Mecha-Elemente ausgewalzt.

      Natürlich hätte es absolut scheiße werden können.
      Nun ist es so ziemlich schlecht wie er es tat.

      Im Gegensatz zu der Geschichte um Hartigan, den Morrisey Doktor, hat er es nämlich weder geschafft den Steampunk Mecha sinnvoll in die Geschichte einzubetten noch ihn irgendeine Rolle einzuräumen. Außer dem "Boah guck mal da! Weg!". (Ich werde grantig wenn man mir ein Bonbon zeigt und anstelle auch nur mit dem Papier zu knistern es einfach in den Mülleimer..hier Void kippt)

      Wenn bei Vom Winde verweht kurz vor Ende Ashley in einen riesigen Mecha gestiegen wäre, Scarlett mit einem Heißluftballon hoch und ihm sowas gesagt wie "Verdrück dich und leb mal im Heute!", Ashley reuig und anschließend von Rhett weggezappt worden wäre damit das Ding nicht auf Tara fällt - das innerhalb von 10 Seiten des 600 Seiten Wälzer - wäre das genauso scheiße.
      Es wäre auch Mist wenn bei Jules Verne sich die Chars 300 Seiten lang anschmachten und man dann in 10 Seiten einen kurzen Ausflug zum Mittelpunkt der Erden macht. Nur der Effekte wegen.

      Und bloß, weil ein Element keine absolut tragende Rolle spielt, ist es nicht überflüssig, [..]

      Die Rolle eines riesigen Steampunk Mecha aus der Themese, der mit einem Finger schnippen verpufft würde mich doch mal interessieren. Das Ding hatte nicht nur eine fehlende tragende Rolle, es kommt komplett beliebig daher.
      Bei einem Woody Allen Film ist es ja okay, irgendwie, wenn da eine Brust durch die Gegend rollt, einfach so. Sinnlos.
      Der ist klein, hat eine Brille, Amerikaner und hat eh einen nervösen, gestressten Humor.
      Aber bei Doctor Who? Ausgerechnet bei meiner Lieblingsthematiken des SF? Ne.

      Die Kinder zum Beispiel waren für die Story wichtig, weil auf diese Weise der "neue Doctor" seinen Sohn wiederfinden konnte. Es war eine nette Idee, optisch gut umgesetzt und ein Element, das wichtig war, um die Story voranzubringen.

      Den Sohn hätte er wohl auch ohne Kinder wieder finden können.
      Wobei mich da mehr die optische Umsetzung störte als die Tatsache an sich.
      Direkt angesprochen den Aufmarsch der Kinder der sehr viel von dem Oliver Twist Musical Casting der BBC hatte und die Tatsache das der lebensmüde Sohn (wieso auch immer der nicht wie die anderen Blagen raus lief) mehr Mascara auftrug als Pornosternchen oder Prostituierte.

      Nu und wo man dann bei Dickens und YaddaYadda-fieses-Industriezeitalter Anspruchsprügeln ist, sollte man in der Darstellung vielleicht konsequent sein? Ich mein davor gab es aufmüpfige Zeitungsjungen (whocares welche Zeit ist) und danach wurden die einfach so aus der Fabrik gejagt [wo sie dann in der nächsten Fabrik schwere Maschinen bedienen müßen]?
      Sowas bringt die Story vielleicht vorran, irgendwie, aber es kullert so rund wie ein Ei.

      Hierfür hat Russel T. Davies sehr geschickt zwei unterhaltsame Handlungsstränge ineinander verwoben: Die Cyberman und der neue Doctor. Das war hervorragend durchkomponiert und durchgehend kurzweilig, was ich bislang von keinem einzigen Weihnachtsspecial sagen kann.

      Der spontan auf(und wieder ab)tauchende Mecha was das übelst disharmonischste/cacophonistische Element was sich bisher eine Weihnachtsepisode geleistet hat.

      Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte beide Storys einzeln für sich erzählt. Vielleicht wäre es dann aber auch völlig banal und langweilig geworden, weil die beiden Storys erst in der Kombination neu und frisch wirken.

      An der Kombination von Mecha/Steampunk sowie einer romantischen oder identitätsfinderischen Geschichte ist nichts direkt erfrischendes neues. Zudem ist das Problem das ich sehe, das man keine zwei Geschichten hatte.
      Man hatte eine Geschichte.
      Und man hatte Effekte. Die leider auch etwas Geschichte vertragen hätten können.

      Wenn so eine Folge 1985 gelaufen wäre, hätte jeder Who-Fan geglaubt, er sei gestorben und im Himmel aufgewacht. Und das eben nicht nur wegen der besseren Effekte.

      Doch, eigentlich schon wegen der besseren Effekte, eigentlich nur.


      Satia schrieb:

      Jubel Fraktion für Emo Tennant-Doktor; - uah

      Ach komm... der Jubel war ok und verständlich und wenn der Doc eines in dieser Folge nicht war, dann doch wohl Emo. Die Rede vorher, die zu dem Jubel geführt hätte, die hätten sie sich kneifen können, die war zu dick.

      Bis zu dem Zeitpunkt nicht.
      Nur fand ich es aufgesetzt, übertrieben und dramaturgisch einfach eine Ecke zu lang.
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Engelskrieger79 schrieb:

      Naja,

      ich denke da wäre die logischere Wahl gewesen, die sehr viel schnellere, stärkeren Cybermen Kohle schaufeln zu lassen - als die wenig effektiven Kinder (wenn es jetzt HUNDERTE gewesen wäre - aber DAS grüppchen) - insofern von der Idee her nett gedacht - was mic in dem Fall störte war die Umsetzung (schreiberisch und bildlich).

      R:
      Das war auch einer meiner Negativ-Punkte im leider verloren gegangenen Beitrag.

      Ich sehe das nämlich aus dem Plot heraus als völlig unnötig die Kinder ranzukarren, die dann die Maschine von wenn ich mich recht erinnere 60% auf 100% hochschaufeln... Das hätten die cybermännchen zehn Mal schneller und ohne riesen Aufsehen geschafft. Es passte einfach storymäßig nicht, die Kinder waren nur wegen der Emotionen drin und das ist halt öfters so, man setzt Elemente aus falschen Gründen ein.

      Kurz und knapp versuche ich nochmal ein paar Dinge aus meinem Gedächtnis zu kramen, die ich letztens geschrieben habe:

      Bewertung: gestimmt für Durchschnitt.
      Durchaus besser als vieles aus der Staffel 4 (wenn auch nicht schwer).

      Gute Grundstory, halbe bis 3/4 Stunde ne gute Folge, dann alles vermasselt durch Action & Plotholes. Hier kam mal wieder weniger "ich möchte erzählen, dass" als "ich möchte das und das drin haben" zum Zuge, schade für den ersten Teil der Geschichte, da hätte RTD es fast geschafft was ordentliches abzuliefern und verheddert sich doch wieder in seiner Welt.

      Klares Highlight: Miss Hartigan. Da sind sich wohl alle einig.

      Tennant: Kein gebashe, war gut bis akzeptabel/übersehbar.

      Großes Minus:
      Cybermen haben verlernt zu schiessen, Cybermen müssen zum töten jemanden berühren...
      Wäre mir beinahe nicht aufgefallen, wenn Miss Hartigan am Ende nicht plötzlich geschossen hätte und ich nicht zuvor Silver Nemesis gesehen hätte...

      Aber irgendwie war es einfach merkwürdig, wie die Cybermen ständig versucht haben den Doc zu "deleten" und dann gemächlich hinter ihm herstampfen, sich ihren Arm wegschlagen und sich fast von der Treppe schubsen lassen... Sind die plötzlich aus Alu?!
      Kein Schuß fällt und auch die Chance durch den Säbel Strom in den Doc zu jagen wird nicht genutzt...
      Sicher, der Doc kann und wird nicht getötet werden, aber dann sollte man auf gewisse Szenen einfach verzichten und die Cybermen nicht als dumme Roboter dargestellt werden, die es einfach nicht gebacken bekommen.

      Das Cyberkingchen war einfach unnötig, genauso wie das anschliessende rumstampfen... naja. Kawumm um des Kawumm-Willens...

      Wäre ohne Cybermen besser geworden, Miss Hartigan hätte auch anders böse Intrigen schmieden können, die Folge hätte so ruhig wie sie angefangen hat auch enden können. Hätte, hätte, aber RTD lernt es halt nicht, wozu auch...
    • Mir ist das ja auch erst aufgefallen, als ich das Review zur Folge auf Zukunftia.de laß - die Kinder haben gerade mal ein Stündchen am Rad gedreht, dann war der Akku voll. Und dafür haben die Cybermen wochenlang geplant und gemordet. Da wären sie mit Selberdrehen (notfalls auch die Cybershades in kleine Laufräder packen) sehr viel schneller zum Ziel gekommen.
      Es ist dann eben leider doch so, daß der Cybermen-Plot sehr undurchdacht daherkommt. RTD hat sich wahrscheinlich zu stark auf die NextDoctor-Handlung konzentriert und den Rest zu lange als ungefähres Konzept beiseite gelegt. Dabei wäre da noch viel drin gewesen - z.B. hätten die Cybermen ja erst planen können, den Sohnemann zu ihrem König zu krönen, und der wiederum hätte das dann sogar noch spitze gefunden, weil er damit nach dem Verlust seiner Mutter in die Emotionslosigkeit fliehen kann. Was für ein emotionales Finale wäre das geworden, wenn der Vater seinem Sohn das mit Liebesbekundungen hätte wieder ausreden müssen. Und den Rest kann man auch hinbiegen - dann sind die alten Zylinderträger eben alle Besitzer kleinerer Schmiedewerkstätten, die nach der Gedankenkontrolle zu ihren Gesellen eilen und sie spezielle Bauteile für den Roboter schmieden lassen. Und die Kinder werden benötigt, weil diese Bauteile von jemanden in den Robo eingebaut werden müssen und die Cybermänner dafür zu groß sind und zu dicke Finger haben.
      Mit ein paar zusätzlichen Erklärungen und Szenen hätte man jedenfalls auch aus der Cybermen-Geschichte eine runde Sache machen können, aber dafür wäre eben eine Spiellänge von 80 oder 90 Minuten nötig gewesen.
    • Fremduniversumkybermänner beim selber arbeiten ? Wie uncool wäre das denn ?

      Das ist ja fast so, als würde man Sturmtruppler eine Latrine ausheben lassen.
      Da die Kybermänner die Bösewichtprogrammierung des alternativen 21. Jahrhunderts haben ist selber arbeiten darin nicht vorgesehen.
      Dort gibt es nur Delete und Upgrade.

      Unsere eigenen Kybermänner sind da anders, siehe Spare Parts. bei denen ist arbeiten wenigstens noch im Programm vorgesehen.
    • Södele, dann schick ich mich mal an, meinen Beitrag zu rekonstruieren:

      nun, die Folge war bis zu einem gewissen Punkt eine durchaus solide Folge. Zwar mochte bei mir kein Funke überspringen, keine große Spannung, keine großen Überraschungen. Nun gab es diemal mehrere nette Wendungen und Entwicklungen, doch war recht schnell klar, dass Morissey (?) nicht wirklich ein künftiger Doctor sein kann. Aus vielen Gründen. Okay, gut gespielt hat der Kerl. Und ich dachte sogar, das Plotloch mit dem Aufladen und den Kindern könnte noch gefüllt werden ( jaja, wir laden einmal eben die Batterie auf, dann zertören wir die "Ladestation" ... weiiiiil dann ist die ja voll ... *ahem*, niemand, der hier ein Problem bemerkt hat? Gut, ich dachte zunächst, die bräuchten die Energie vieleicht nur kurz für einen Zeitsprung oder einen Spung in das andere Universum. Aber so ... naja, vielleicht kein Beinbruch. Aber der kam dann ja noch ... )

      Als bei Minute 47 plötzlich der Godzillabot anstapfte, bekam ich einen Lachflash und die Folge verlohr für mich komplett ihre Glaubwürdigkeit. Dann platzten auch noch die Lady in Red und ihre Cybermen, weil sie ja nun einsieht, wie furchtbar pöhse sie doch wirklich ist .... Oh, nein, was habe ich getan? *BUMM, PLATZ*! Und die Cybermen: BRIZZEL-BLIZ BUMM! Gut, ein wenig übersteigert, aber was soll man schon DAZU sagen.

      Dies machte mir dann doch Angst vor dem "radioaktiven Piano", das vielleicht doch nicht pure Blödelei des Showrunners war, sondern etwa vom gleichen Schlage, die dies, wenn auch noch einen Tick schlimmer.


      Schade, schade, schade ...


      Ich bin mal auf die Meinung der Whocaster gespannt, die das Ende wohl nicht so fatal für die Folge sehen wie ich es tue.
    • Serienfan schrieb:

      Im englischen Gallifrey-Forum hat jemand so treffend geschrieben: Wenn so eine Folge 1985 gelaufen wäre, hätte jeder Who-Fan geglaubt, er sei gestorben und im Himmel aufgewacht.

      Wenn man sich die Staffel die 1985 gelaufen ist mal so ansieht, wäre das sogar nicht komplett verkehrt. Nur wäre ich wohl nicht gestorben und im Himmel aufgewacht, sondern hätte eher "Na siehste! Geht doch!" gedacht. Das selbe hätte übrigens auch gegolten wäre diese Folge in der 2008er Staffel gelaufen. ;)

      Und das eben nicht nur wegen der besseren Effekte. Wenn man dieses Special z.B. mit der sehr guten Cyberman-Folge "The Invasion" vergleicht (wohl mit die beste "erhaltene" Story um den zweiten Doctor), dann muss man erkennen, dass dieses Christmas-Special deutlich besser ist. Es hat eine komplexere Story (die mit dem neuen Doctor), einen besseren Gegner (wunderbare Femme Fatal), spritzigere Dialoge und mehr Spaß an abgedrehter Action, in der sich der zweite Doctor ja auch gerne versuchte. Und das ist der Vergleich von zwei tatsächlich existierenden Folgen!

      Och nö, find' ich nicht. "The Next Doctor" find ich zwar schön und schick, aber sie ist nun auch kein ganz grosser Wurf. Ein überraschend unlautes Christmas Special mit schönen Momenten, aber auch nicht mehr oder weniger. Aber sicherlich eine der besseren Cybermen-Folgen. Und die sind in der Regel ja meist nicht so dolle.
    • Satia schrieb:

      GRINS... :03: :thumbsup: :06:

      Ich konnte mich nicht beherrschen, weil die Cybershades in den Laufrädern hier nun schon mehrfach erwähnt wurden.... so einen will ich bitte auch haben!



      8o :D 8o :D :06:

      Oh ja, den hätte ich dann auch gerne.....aber nur wenn er "nicht beißt"

      Super Foto!
      Fly me to the moon. Let me play among those stars. Let me see what spring is like on jupiter and mars." (Frank Sinatra)

      AND REMEMBER: "BANANAs ARE GOOD" 9thdoc 10thdoc AND "BEANS ARE EVIL" 11thdoc :thumbsup:
    • Schlaubi schrieb:

      Sicher nicht, da hast du wohl ein anderes Weihnachtsspecial gesehen als wir.

      Mir "wir" meinst Du wohl die 41 Prozent, die die Folge bislang nicht als "Super" oder "gut" bewertet haben.

      Teylen schrieb:


      Mir fällt kein Disney ein der den Endgegner als Effekt 10 Minuten vor Ende herbei zitiert und innerhalb von gefühlten 2 Minuten weggeblastert. Dabei haben die meisten Disneys, insbesondere die alten, auch kaum mehr als eine Stunde.

      Wie wäre es mit dem Wal am Ende von "Pinnochio"? Mit dem Drachen am Ende von "Dornröschen"? Mit der Riesenschlange am Ende von "Aladdin"?

      Und das noch mal klarzustellen. Wenn jemand sagt: Mir war der Showdown zu kurz, zu willkürlich, zu banal, zu albern oder was weiß ich, kann ich das akzeptieren.

      Etwas anderes ist aber die Meinung: Typisch, Russel T. Davies schafft es in seiner Unfähigkeit nicht, die Mecha und Sonstwas-Elemente auszuwalzen, ihm gelingt es nicht, die Kinder zu einem wichtigen Story-Teil zu machen und er streift vieles, weil er ja blöd ist, so wie er ja damals schon den Master wahnsinnig machte und keine glückliche Ehe mit der schnuckeligen Tussi gönnte, weil er ja schwul, unfähig und überhaupt der Anti-Who-Luzifer ist, und überhaupt wäre es anders ja viel besser gewesen.

      Sorry, wenn ich es wage, hier überspitzt zu schreiben. Mir ist natürlich klar, dass gerade die, die gerne selbst große Töne spucken, diese am wenigsten ertragen können. Aber in der Übertreibung will ich einfach nur zeigen, was ich meine. Nur weil Russel T. Davies einen bestimmten Geschmack hat und bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise tut, heißt das nicht, dass er unfähig ist. Denn er ist eben in dem, was er mag und tut, sehr gut. Man kann das Ergebnis ablehnen. Das ist das eine. Aber dauernd zu behaupten, Russel T. Davies habe in bestimmten Dingen versagt, weil er ja dieses oder jenes hätte angeblich ausweiten oder vertiefen können oder müssen und weil es dann ja so wahnsinnig viel besser geworden wäre, das ist nichts anderes als Bashing, der krampfhafte Versuch, zu beweisen, wie unfähig er ist, weil man Probleme mit seinen Storys oder mit seiner Person hat.

      Im Jahr 1988 kam "Star Trek"-Erfinder Gene Roddenberry auf eine Con. Es war gerade bekannt geworden, dass Gates McFadden, die Darstellerin von Dr. Crusher, ab der zweiten Season nicht mehr mitspielen werde. Als Roddenberry auf die Bühne kam, sangen die Fans im Chor: "Bring Gates zurück!" Als bei der Fragerunde ein Fan bat, Gates zurückzuholen, meinte Roddenberry: "Wenn es um eine Abstimmung geht und um die Frage, ob Gates McFadden zurückkehrt, werdet ihr alle 'ja' sagen. Aber ich sage 'nein'. Das 'Nein' überwiegt. Das müsst ihr akzeptieren. Denn wenn ich auf euch hören würde, dann hätte ich auch auf das Network hören müssen und auf andere Leute, die sagten: 'Tu dies, tu jenes!'. 'Star Trek' wäre fürchterlich geworden. Wirklich. Man kann dem Künstler sagen, was man will und mag. Aber dann überlässt man es ihm, was er macht. Nur so kann es gehen."

      Und das gilt für mich für Russel T. Davies. Er könnte nichts Dümmeres tun, als auf all die Basher und Nörgler zu hören. (Und zum Glück ist er da ja auch weit von entfernt.)

      Zunächst einmal fehlt bisher hier sowie, soweit ich mich erinnern kann, das Tennant-Bashing.


      Natürlich ist es Tennant-Bashing, wenn ohne konkreten Hinweis oder Anhaltspunkt behauptet wird, Morrissey habe Tennant an die Wand gespielt. In welcher Szene soll er das bitte getan haben? Auf mich wirkte er phasenweise eher wie eine Karikatur eines Doctors. Das war bewusst so geschrieben und sicher keine geeignete Vorlage, um irgendjemand an die Wand zu spielen.

      mehr Mascara auftrug als Pornosternchen oder Prostituierte.


      Woran ja wahrscheinlich auch Russel T. Davies oder Tennant schuld waren, so wie die beiden ja wohl schon schuld daran waren, dass irgendwo in Pompeji die falsche Karrottenart zu sehen war... :rolleyes:
    • Serienfan schrieb:

      Mir "wir" meinst Du wohl die 41 Prozent, die die Folge bislang nicht als "Super" oder "gut" bewertet haben.
      Nein, ich meine jeden ausser dir. Selbst die die Gut abgestimmt haben geben zu, dass die beiden Storys nicht gut miteinander harmonieren

      Serienfan schrieb:

      Im Jahr 1988 kam "Star Trek"-Erfinder Gene Roddenberry auf eine Con. Es war gerade bekannt geworden, dass Gates McFadden, die Darstellerin von Dr. Crusher, ab der zweiten Season nicht mehr mitspielen werde. Als Roddenberry auf die Bühne kam, sangen die Fans im Chor: "Bring Gates zurück!" Als bei der Fragerunde ein Fan bat, Gates zurückzuholen, meinte Roddenberry: "Wenn es um eine Abstimmung geht und um die Frage, ob Gates McFadden zurückkehrt, werdet ihr alle 'ja' sagen. Aber ich sage 'nein'. Das 'Nein' überwiegt. Das müsst ihr akzeptieren. Denn wenn ich auf euch hören würde, dann hätte ich auch auf das Network hören müssen und auf andere Leute, die sagten: 'Tu dies, tu jenes!'. 'Star Trek' wäre fürchterlich geworden. Wirklich. Man kann dem Künstler sagen, was man will und mag. Aber dann überlässt man es ihm, was er macht. Nur so kann es gehen."

      Und das gilt für mich für Russel T. Davies. Er könnte nichts Dümmeres tun, als auf all die Basher und Nörgler zu hören. (Und zum Glück ist er da ja auch weit von entfernt.)


      Ja, aber dann hat Roddenberry es doch getan und es war gut so. Vielleicht sollte RTD das auch tun.