4x14 - Der andere Doktor (The Next Doctor)

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    • Hallo,

      leider bin ich im immer noch nicht wirklich fit genug um ausfürhlich zu antworten. Da ich da vermutlich auch gegen die Wand anreden würde, gegen die David Tennant nach Meinung einiger gespielt worden ist, mach ich mir gerade gar nicht grooss die Mühe - zumal sich eine Antwort auf Deinen Post recht schnell zusammenfassen lässt (denn Du betonst es selbst):

      Serienfan schrieb:

      Und das gilt für mich für Russel T. Davies
      Auf mich wirkte er phasenweise
      "Auf Dich" und "für Dich" . Dein GAAAANZ persönlicher Geschmack und Deine gaaaaaaaanz persönliche Einstellung - Und keine "unumstößliche Tatsache" - also nicht mehr oder weniger wert als die anderen Meinungen, denen Du genau das absprichst.


      Und eines kann ich mir dann doch nicht verkneifen:

      Serienfan schrieb:

      "Wenn es um eine Abstimmung geht und um die Frage, ob Gates McFadden zurückkehrt, werdet ihr alle 'ja' sagen. Aber ich sage 'nein'. Das 'Nein' überwiegt. Das müsst ihr akzeptieren. Denn wenn ich auf euch hören würde, dann hätte ich auch auf das Network hören müssen und auf andere Leute, die sagten: 'Tu dies, tu jenes!'. 'Star Trek' wäre fürchterlich geworden. Wirklich. Man kann dem Künstler sagen, was man will und mag. Aber dann überlässt man es ihm, was er macht. Nur so kann es gehen."
      Jo und wer war dann nach einem Jahr wieder da? Weil auch die Produzenten gesehen haben, dass der Charakter nicht wie gewünscht funktioniert? ;)

      R:
    • Serienfan schrieb:

      Teylen schrieb:


      Mir fällt kein Disney ein der den Endgegner als Effekt 10 Minuten vor Ende herbei zitiert und innerhalb von gefühlten 2 Minuten weggeblastert. Dabei haben die meisten Disneys, insbesondere die alten, auch kaum mehr als eine Stunde.

      Wie wäre es mit dem Wal am Ende von "Pinnochio"? Mit dem Drachen am Ende von "Dornröschen"? Mit der Riesenschlange am Ende von "Aladdin"?

      Dornröschen ist etwas her, aber der Wal hatte eine wesentlich größere Rolle als der Mecha und etwa den selben Zeitraum wie der Fuchs und die Katze sowie der Esel Jahrmarkt. Bei Aladdin hatte der fiese Magier die Haupt Bösewicht Rolle und das ziemlich lange Zeit über.

      Und das noch mal klarzustellen. Wenn jemand sagt: Mir war der Showdown zu kurz, zu willkürlich, zu banal, zu albern oder was weiß ich, kann ich das akzeptieren.

      Wieso sollte man so tun als hätte die Sendung keinen Regiseur?
      Wenn ich feststelle das der Showdown zu kurz, zu willkürlich, zu albern, nicht ausgearbeitet war und einige Elemente kein richtiges Element der Geschichte, kann man ja schauen wer den die Geschichte geschrieben und so inszeniert hat. Das ist in diesem Fall noch RTD. Der auf seine Art und Weise ja auch noch stolz darauf ist.
      Das hat nichts damit zu tun ob er schwul ist.
      Aber joah, wenn jemand derartigen mist baut, halte ich ohn für unfähig, dumm und blöd.
      Das selbe gilt für die Leute die der Filmwelt sowas wie Scarlett angetan haben. Oder die Typen die die ganzen schlechten deutschen Eigenproduktionen produzieren.

      Nur weil Russel T. Davies einen bestimmten Geschmack hat und bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise tut, heißt das nicht, dass er unfähig ist.

      Doch eingentlich schon.
      Wieso sollte RTD über jede Kritik erhaben sein nur weil es ein paar Menschen gibt die ihm zu alles was er macht kritiklos zu jubeln.
      Nur weil er ja ach so schwul, cool, per se bombastisch, hip und in ist und mal Dickens Namen erwähnt hat.

      Hart aber Fair hat auch tausende von Fans, dennoch halte ich den Moderatoren für eine blasierte, aufgeblasene, elende, dumme Plage der Fernsehlandschaft und das ganze für das übelste was man sich an "Politik" Talkshows auf den ÖR antun kann.

      Aber dauernd zu behaupten, Russel T. Davies habe in bestimmten Dingen versagt, weil er ja dieses oder jenes hätte angeblich ausweiten oder vertiefen können oder müssen und weil es dann ja so wahnsinnig viel besser geworden wäre, das ist nichts anderes als Bashing, [..]

      Nein.
      Es ist schlicht ein Fakt das die Geschichte so wie sie ist schlecht ist - hinsichtlich der Einbindung der Mecha sowie Steampunk Komponente.
      Ich kann doch nicht, so aus einem Anfall blinden RTD Jubels, behaupten das sei gut gewesen.
      Es ist Mist. Wenn es Disney gemacht hätte, wäre es Mist. Hätte es Otomo gemacht, wäre es Mist. Hätte es Stanislaw Lem getan, wäre es Mist. Hätte es Spielberg getan, wäre es Mist. Es ist mir im Prinzip scheiß egal wer da seinen Namen drunter schreibt, es unterhält nicht besser und es beleidigt meine Intelligenz sowie Geschmack gleichermaßen.

      Und das gilt für mich für Russel T. Davies. Er könnte nichts Dümmeres tun, als auf all die Basher und Nörgler zu hören.

      Dann sollte er, oder seine stellvertretenden Jubelperser, sich aber nicht aufregen wenn man feststellt das was er macht Schrott ist.
      Immerhin hat es bisher noch keiner geschafft mir zu erklären wieso die beiden von mir bekrittelten Punkte nicht schrottig umgesetzt sind.

      Zunächst einmal fehlt bisher hier sowie, soweit ich mich erinnern kann, das Tennant-Bashing.

      Natürlich ist es Tennant-Bashing, wenn ohne konkreten Hinweis oder Anhaltspunkt behauptet wird, Morrissey habe Tennant an die Wand gespielt. In welcher Szene soll er das bitte getan haben? Auf mich wirkte er phasenweise eher wie eine Karikatur eines Doctors. Das war bewusst so geschrieben und sicher keine geeignete Vorlage, um irgendjemand an die Wand zu spielen.

      Die Figur mag als Karikatur geschrieben worden sein, leider - wer immer das geschrieben hat und inszeniert - wirkte sie abgesehen von den falschen Geräten nicht als eine Karikatur.
      In wie weit die Vorlage die Schauspielerischen Möglichkeiten beschränkt, kannst du gerne ausführen. Ob man eine Karikatur spielt, einen Companion, ein Kind aus dem Zeitalter der Industriellen Revolution hat doch nichts damit zu tun wie gut man sie spielen kann.
      Im Gegensatz zu Tennant kam mir (allgemein) beim Spiel Morriseys nicht einmal der Gedanke das es ein Schauspieler sein könnte, zudem schaffte er es (in dem Special) seine Figur derart plastisch darzustellen das er meine Aufmerksamkeit bekam, ich die Gefühle welche er darstellte glaubwürdig fand und mich die Figur interessierte - was bei Tennant nicht gelingen wollte.

      [Sohn des unechten Doktor,..]
      mehr Mascara auftrug als Pornosternchen oder Prostituierte.

      Woran ja wahrscheinlich auch Russel T. Davies oder Tennant schuld waren, so wie die beiden ja wohl schon schuld daran waren, dass irgendwo in Pompeji die falsche Karrottenart zu sehen war... :rolleyes:

      Also irgendwer wird dem Kind das viele Mascara so aufgelegt haben.
      Irgendwer hat es in's Skript geschrieben oder den Maskenbildern gesagt, irgendwer dann die Regie Anweisungen gegeben, irgendwer hat es dann gefilmt und irgendwer hat in der Nachbearbeitung es so gelassen. Der Junge wird nicht gesagt haben "Hey, ich will soooooo viel Mascara wie nur irgendwie geht". (Und der Junge hat nunmal 'ne größere Rolle und mehr Scheinwerfer als die Karotten bei Pompeji)
      Genauso wie den "England sucht den Super Oliver Twist Musical Star" alike Aufmarsch der Kinder irgendwer zu veratworten hat.

      Vielleicht liege ich ja komplett falsch, aber vermutlich ist es doch der Regiseur der einen Hauptanteil hat.
      Schließlich führt er die Regie und hat, wahrscheinlich wenn auch nicht zwingend, das Drehbuch geschrieben.
      Der darf auch noch mal drüber schauen und sowas.

      Vielleicht war es auch nicht RTD, vielleicht hatte der kurz einen Herzinfarkt bekommen oder Blackout, halte ich aber auch für unwahrscheinlich.
      Selbst wenn es nun nicht RTD war sondern, keine Ahnung vielleicht der Grinch, ändert das nichts dran das die Szenen mistig sind.
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Teylen ()

    • Serienfan schrieb:

      Natürlich ist es Tennant-Bashing, wenn ohne konkreten Hinweis oder Anhaltspunkt behauptet wird, Morrissey habe Tennant an die Wand gespielt. In welcher Szene soll er das bitte getan haben? Auf mich wirkte er phasenweise eher wie eine Karikatur eines Doctors. Das war bewusst so geschrieben und sicher keine geeignete Vorlage, um irgendjemand an die Wand zu spielen.

      Natürlich war er als Karrikatur des Doctors geschrieben (mit seinem überzogenen "the one and only") und genau das hat er auch prima gespielt, aber selbst ich, als ziemlich übersensibler DT-Fan sehe es nicht als Bashing, zu behaupten, ein anderer Schauspieler habe ihn an die Wand gespielt. Unter Bashen läuft für mich alles was in den beleidigenden Bereich reingeht "der Arsch, der Dorftrottel, der blabla..." - aber einfach nur seinen persönlichen Eindruck zu nennen, dass ein Schauspieler deutlich besser gewesen sei als ein anderer ist nun wirklich kein Bashen... darauf reagiere ich höchstens mit einem "sehe ich auch so" oder "sehe ich nicht so, weil..."

      by the way - was seine schauspielerische Leistung betrifft, bin ich ganz deiner Meinung. Ich sehe auch nicht, dass Morrisey Tennant irgendwo an die Wand gespielt hat. Er hat prima gespielt (obwohl es mir in einigen Szenen zu dick war - aber das hat - ähnlich wie bei schlechten DT-Szenen in anderen Folgen - leider das Drehbuch so vorgegeben) Mir hat Tennant in der Folge super gefallen - aber da ich ihn in allen Folgen liebe ist das jetzt vielleicht für die meisten nicht gaaaaaaanz so aussagekräftig ;) :D
    • Schlaubi schrieb:

      Serienfan schrieb:

      Mir "wir" meinst Du wohl die 41 Prozent, die die Folge bislang nicht als "Super" oder "gut" bewertet haben.
      Nein, ich meine jeden ausser dir. Selbst die die Gut abgestimmt haben geben zu, dass die beiden Storys nicht gut miteinander harmonieren
      Also, *das* habe *ich* nicht gesagt! Bitte keine Verallgemeinerungen. ;)
      Dass ich den Handlungsstrang um die Cybermen nicht so ganz so mochte, liegt nur daran, dass ich beide Davids lieber laenger und mehr zusammen gesehen haette, was aber aus den Gruenden, die ich schon angegeben habe, wahrscheinlich einfach nicht moeglich war. Ich habe aber nie gesagt, dass das meiner Meinung nach nicht harmoniert hat.

      Und ich will mich ganz sicher nicht in diese Diskussion einmischen ... ist mir viel zu anstrengend ... *gg*
      Allerdings weist Engelskrieger Serienfan darauf hin, dass ja alles, was er schreibt *seine* Meinung sei, die hier jedem zugestanden werden sollte. Richtig so! Auf der anderen Seite heisst es dann bei Teylen, dass es ein Fakt (also nix mit eigener Meinung) sei, dass die Story schlecht war ... hm ... irgendwas passt da nicht. ;)

      Ich sag dazu nur, lasst doch allen ihre eigene Meinung. Jeder kann nunmal anderer Meinung sein, ob das Special gut oder nicht gut war, ob irgendwelche Plots oder Begebenheiten ausreichend genutzt wurden oder nicht ... nicht wahr?

      Nur eine Sache muss ich noch mal richtigstellen, es heisst hier oefter, dass RTD als Regisseur das in seinen Haenden hatte ... und das ist nunmal ein Fakt, der nicht stimmt. Wenn ihr euch beim Regisseur beschweren wollt, dass der Kleine zu viel Mascara drauf hatte (was er ohne Zweifel hatte *gg*) oder wie einzelne Szenen genau von welchem Schauspieler wie gespielt worden sind, dann beschwert euch bei Andy Goddard oder bei der Produzentin der Folge Susie Liggat. RTD hat "nur" das Drehbuch geschrieben, wie das aber hinterher auf dem Schirm aussieht, da haben noch ganz andere Finger drin. :)
    • Schlaubi schrieb:

      Chayiana schrieb:

      Also, *das* habe *ich* nicht gesagt!
      Behaupte ich ja auch nicht. Ich bezog das auf den Engelskieger, der die Folge auch mit Gut bewertet hat. Allerdings hatte ich hier auch nur das Gefühl das er das so denkt, ob er es wirklich auch geschrieben hat weiß ich nicht auswendig.
      Hatte mir schon gedacht, dass du so etwas aehnliches gemeint haben koenntest. Das Problem ist nur, dass du es nicht auch geschrieben, sondern verallgemeinert hast.
      Und ich denke, dass das ein Hauptproblem bei diesen Diskussionen ist und warum sie fast regelmaessig in Streit ausarten. Es wird oftmals zu viel verallgemeinert und auch der Anschein erweckt, dass die eigene Meinung ein unumstoesslicher Fakt sei, worauf dann die, die das nicht so sehen, reagieren und schwupps ... geht's wieder los ... *gg*

      Okay, das dazu und jetzt wieder zum Special:

      Hatten wir eigentlich nach dem Crash schon wieder erwaehnt, dass die Szenen mit den Kindern und dem Energieladegeraet im Torchwood-HUB gedreht worden sind? Fand ich interessant, weil ich das anfangs echt nicht erkannt habe. Nach nochmaligen Schauen kann man es sich aber gut vorstellen, wenn die Kamera in die Hoehe geht und dieses lange Etwas zeigt. *gg*

      Und es gibt auch noch eine kleine Verbindung zu Torchwood: Jacksons Sohn Frederic hat naemlich schon einmal bei Torchwood mitgespielt, in der Folge "From out of the rain" war er der Junge, der am Ende ueberlebt hat.
    • Ich finde, das es etwas sehr viel von der 2. Staffel hatte. Nicht nur wegen den Cyberman, auch so.
      "if you are an Alien, how comes that you sound like you´re from the north?" [Rose] "Lots of planets have a north!" [9th Doctor]

      http://www.saveiantojones.com/ -Because what would we do without our coffeeboy?-
    • Schlaubi schrieb:


      Serienfan schrieb:

      Die Kinder zum Beispiel waren für die Story wichtig, weil auf diese Weise der "neue Doctor" seinen Sohn wiederfinden konnte.
      Der war genau so überflüssig. Die Kinder hätte man sich kompeltt, inklusive des Kindes von Jackson sparen können und an dessen stelle entweder normale Obdachlose, die Cybermen selber oder gar nichts stellen können. Alles wäre realistischer gewesen aber man wollte ja den Dickens drinn haben.

      Ich habe darin gar nicht unbedingt eine Dickens-Anspielung gesehen: Waisenkinder und Arbeitshäuser gab es ja nicht nur in dessen Büchern, sondern auch in anderen und natürlich in der Wirklichkeit. Allein, dass sie vorkommen, ist daher genausowenig eine Anspielung auf Dickens wie es eine Anspielung auf Patrick O'Brian wäre, wenn die britische Marine zur Zeit Napoleons vorkäme. Da muss schon eine etwas konkretere Ähnlichkeit sein.
      Irgendwie kommt es mir (nicht nur hier) so vor, als ob manche Leute Kinder in Filmen grundsätzlich im Verdacht haben, nur als Tränendrücker da zu sein. In diesem Fall jedenfalls finde ich es vollkommen plausibel, dass die Cybermen Kinder verwenden würden, wenn sie Arbeitskräfte brauchen, denn sie sind wirklich die am einfachsten, billigsten und unauffälligsten zu bekommenden - auch einfacher als 'normale' Obdachlose, da man gleich ganze Waisenhäuser voll 'besorgen' kann. Zugegeben, man hätte natürlich auch Erwachsene aus ähnlichen Arbeitshäusern nehmen können... aber gestört hat's mich jedenfalls nicht. Und dass Kinder nicht effektiv genug sind - nun, das scheinen die Kapitalisten zu jener Zeit ja auch nicht gefunden zu haben.

      Zagreus schrieb:


      Kein Schuß fällt und auch die Chance durch den Säbel Strom in den Doc zu jagen wird nicht genutzt...

      Das ist mir auch aufgefallen. Die Szene hat mir zwar für sich genommen gefallen, aber im Kontext von allem, was man über die Cybermen weiß, ist es eigentlich ein Plotloch (und leider nicht das einzige in dem Cybermen-Handlungsstrang). Außerdem wirkten die dadurch plötzlich so harmlos.

      Wie viele andere fand ich die Geschichte um den 'falschen' Doktor sehr gelungen und die erste Hälfte der Folge, bis dieses Rätsel aufgelöst war, deutlich besser. Überhaupt gefielen mir die Charaktere von Jackson, Miss Hartigan und auch Rosita sehr gut, auch im Vergleich zu der ziemlich blassen Rolle von Kylie Minogue im letzten Weihnachtsspecial (was ich übrigens nicht auf Kylie schiebe: Ich sehe sie deutlich lieber schauspielen, als ich sie singen höre!)
      Aber die übrigen Elemente: die Cybermen, die Kinder, Miss Hartigan, kamen alle irgendwie zu kurz. Das:

      Zagreus schrieb:

      Wäre ohne Cybermen besser geworden, Miss Hartigan hätte auch anders böse Intrigen schmieden können, die Folge hätte so ruhig wie sie angefangen hat auch enden können. Hätte, hätte, aber RTD lernt es halt nicht, wozu auch...

      kann ich abgesehn von "RTD lernt es halt nicht" - da ich durchaus nicht der Meinung bin, dass alles, was er macht, schlecht ist - unterschreiben.

      À propos:

      Serienfan schrieb:

      Letztlich bleibt nur, die Geschichte zu bewerten, wie sie ist. Hat sie mir Spaß gemacht, mich unterhalten, fand ich sie gut… Oder fand ich sie scheiße, langweilig, witzlos... Die, die hier im Thread wirklich die Folge wie sie war bewerteten, kamen meist zu einem sehr positiven Ergebnis. Andere mussten sich erst ihre angeblich besseren Phantasie-Episoden zurechtspinnen und mit "The Next Doctor" vergleichen.

      Eben nicht "erst", sondern wenn ich die Folge gesehen habe und weiß, was mir daran gefällt und was nicht, was meiner Meinung nach funktioniert und was nicht, dann überlege ich, wie man es hätte besser machen können. Mir wurde beigebracht, es sei unhöflich, zu kritisieren, wenn man keine bessere Idee hat. Außerdem verstehe ich ohnehin nicht ganz, wie ich etwas als schlecht kritisieren kann, ohne zumindest implizit zu sagen, was ich besser gefunden hätte.

      Serienfan schrieb:

      In Wahrheit weiß niemand, ob die Folge nicht absolut scheiße geworden wäre, hätte Russel R. Davies um die Kinder eine Riesenstory gesponnen oder hätte er irgendwelche Steampunk oder Mecha-Elemente ausgewalzt.

      Klar weiß man das nicht. Deshalb kann man aber trotzdem der Meinung sein, dass ihm das, was er stattdessen gemacht hat, auch nicht so ganz gelungen ist und dass das z.B. daran liegt, dass zu vieles in eine Stunde gestopft wurde, wodurch mehrere Elemente nicht ausreichend entwickelt werden konnten, um plausibel zu wirken und/oder emotional anzusprechen. Hätte man sich also z.B. mehr auf die Kinder oder Miss Hartigan konzentriert und dafür die Cybermen weggelassen, hätte die Geschichte schon eine größere Chance gehabt, zu 'funktionieren', weil die Kinder weniger den Eindruck erweckt hätten, dass man einfach unbedingt ein paar Waisenkinder drin haben wollte, oder Miss Hartigans Potential als Bösewicht besser hätte ausgenutzt werden können, weil man eben mehr Zeit dafür gehabt hätte.

      Ach ja: Ich habe für "Durchschnitt" gestimmt.

      ETA: Ach ja, eins noch:

      Engelskrieger79 schrieb:

      "Jubelperser" wird schnell noch in meine Hitliste der "Worte des Jahres 2008" eingeschoben - und von nun an auch in meinen persönlichen Wortschatz :)

      Das Wort ist aber schon von 1967. Trotzdem ein gutes Wort :thumbup:
      Is this the real life, is this just Battersea?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cagey Bea ()

    • Chayiana schrieb:

      Auf der anderen Seite heisst es dann bei Teylen, dass es ein Fakt (also nix mit eigener Meinung) sei, dass die Story schlecht war ... hm ... irgendwas passt da nicht. ;)

      Was den Sachverhalt betrifft halte ich meine Meinung auch für einen Fakt bis zudem Zeitpunkt an welchen mir jemand aufzeigt das ich falsch liege.

      Selbst wenn es eine Geschmacksfrage wäre, was es in dem Fall von der Art und Weise wie ich argumentiere m.E. nicht ist, könnte es sein das ich etwas Beispielsweise esse und es nicht schmeckt, da es falsch gewürzt ist, so ist die Behauptung das es schlecht schmeckt ein Fakt. Es schmeckt ja nicht besser wenn ich mir vorstelle das es Leute gibt denen es besser schmeckt als mir respektive die unter einer genügend großen Geschmacksverwirrung leiden.
      Der Koch der es verbrochen hat, besonders wenn er es absichtlich tat, muss dann auch damit leben das ich ihn für einen unfähigen Stümper halte.

      Cagey Bea schrieb:

      Ich habe darin gar nicht unbedingt eine Dickens-Anspielung gesehen: Waisenkinder und Arbeitshäuser gab es ja nicht nur in dessen Büchern, sondern auch in anderen und natürlich in der Wirklichkeit.

      Die Kinder allein wohl nicht.
      Allerdings ist das Auftreten inszeniert wie das öffentliche Casting der BBC zum Oliver Twist Musical (Das Musical Casting hat wohl auch indirekt das Mascara des Jungen zu verantworten). Welches sich auf Dickens bezieht. Es schaut auch alles ein wenig so aus wie in der Serie dazu,..
      Hätte man es realistischer dargestellt und tatsächlich die Ausbeutung der Kinder von Kapitalisten zu Gunsten der Industrialisierung thematisiert wären die Szenen, meiner Meinung nach, besser gewesen.
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Teylen schrieb:


      Nur weil Russel T. Davies einen bestimmten Geschmack hat und bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise tut, heißt das nicht, dass er unfähig ist.

      Doch eingentlich schon.

      Wenn ein Künstler seine Bilder nur in blauen Farben malt, dann ist es einfach ein Unterschied, ob man sagt: Gott, wie langweilig, immer nur blau, das hält der wohl für besonders cool. Oder ob man sagt: Mann, der Typ ist offenbar total blöd und unfähig, der weiß ja anscheinend noch nicht mal, dass es auch Farben wie gelb oder rot gibt.

      Russel T. Davies hat einen sehr klaren Stil und eine sehr klare Vorstellung von dem, was er für gutes "Doctor Who" hält. Mag sein, dass andere eine ganz andere Vorstellung von gutem "Doctor Who" haben. Das kann ich nachvollziehen. Aber dann ist es kein "Versagen" von Russel T. Davies, wenn er Episoden macht, die er für gut hält. Wenn Russel T. Davies gesagt hätte: Ich widme nun "Doctor Who" dem Steampunk, dann hätte ich auch gesagt: Sorry, so war es nichts. So aber war es eine Steampunk-Anleihe, wie es eben sehr sehr viele SF-Anleihen in "Doctor Who" gibt. Und das hat auch nichts mit verschenkten Potenzialen zu tun. Genauso wie eine solche Folge nicht die psychologischen Auswirkungen des plötzlichen Verlusts einer Ehefrau problemfilmartig vertiefen wird (weil das im Rahmen dieser Serie einfach nicht funktionieren würde), sehe ich hier keinen Raum für ausgewalzten Steampunk.

      Und genau das ist für mich durchschaubares Bashing. Natürlich wird man in einer 55-Minuten-Folge immer Elemente finden, die zu kurz kommen. Das kann ich bei fast jeder Serie und jeder Episode exerzieren. Und natürlich kann ich mich an Kleinigkeiten aufgeilen, wie falschen Karotten oder blödem Make-Up (für wenige Sekunden zu sehen). Wenn aber dieses Aufgeilen an Details erfolgt, die in keinem Verhältnis zu den Schwerpunkten der Folge stehen, dann ist eben auch nichts anderes als durchschaubares Bashing.
    • die in keinem Verhältnis zu den Schwerpunkten der Folge stehen,

      So wenig ich Deine Meinung auch teile und so wenig ich auch noch Lust habe da was zu zu sagen - eine Frage hab ich dann doch.
      Du sagst der Verlust der Frau (und die damit Verbundene "wandlung zum nächsten Doctor") ist nicht Schwerpunkt der Folge ("wird kaum vertieft werden") und auch die "Cyberpunk anleihen" (aka "kraftlose Cybermen sind in der Vergangenheit gestrandet und müssen mit den Mitteln die dort zur Verfügung stehen das tun, was sie sonst so tun (Cybershades, Riesensteampunkcybmermen, etc.) sind nicht Schwerpunkt der Folge...

      Was ist dann DEINER MEINUNG nach Schwerpunkt dieses Christmas Special gewesen?


      R;
    • Engelskrieger79 schrieb:

      So wenig ich Deine Meinung auch teile und so wenig ich auch noch Lust habe da was zu zu sagen

      Und sowas soll mich motivieren, zu antworten? :rolleyes:

      Du sagst der Verlust der Frau (und die damit Verbundene "wandlung zum nächsten Doctor") ist nicht Schwerpunkt der Folge

      Ich habe geschrieben, dass eine solche Folge nicht die psychologischen Auswirkungen des plötzlichen Verlusts einer Ehefrau problemfilmartig vertiefen wird, weil das im Rahmen dieser Serie einfach nicht funktionieren würde.

      (aka "kraftlose Cybermen sind in der Vergangenheit gestrandet und müssen mit den Mitteln die dort zur Verfügung stehen das tun, was sie sonst so tun (Cybershades, Riesensteampunkcybmermen, etc.) sind nicht Schwerpunkt der Folge...

      Ich schrieb, "ich sehe ich hier keinen Raum für ausgewalzten Steampunk." Es war ein Element der Episode, das aber nicht zentral war. Wenn eine "Doctor Who"-Folge einen Mondflug in die Handlung integriert, erwarte ich doch auch nicht, dass man da detailliert die Komplexität "Mondflug" zum zentralen Bestandteil der Handlung macht.

      Was ist dann DEINER MEINUNG nach Schwerpunkt dieses Christmas Special gewesen?

      Es ist für mich in erster Linie eine spannend-witzige Actionepisode. Mein Vergleich mit einem Disneyfilm war nicht ironisch oder abwertend gemeint. Schwerpunkt: Kampf gegen die Cybermen, mit allem, was einen Disneyfilm ausmacht. Witzige Gegner, boshafte Gegner, Obergegnerin, die sich am Ende quasi in einen Riesen "verwandelt". Die Atmosphäre war stimmig: Die Jules-Verne-artigen Cybermen, die wunderbare Hauptgegnerin und der merkwürdige neue Doctor. Diese Action-Geschichte wurde flott und sehr unterhaltsam mit ausgesprochen stimmungsvollen Bildern erzählt. Der Aufbau funktionierte. Witzige, nachdenkliche und actionreiche Szenen wechselten sich recht gut ab, der Showdown war tatsächlich der Actionhöhepunkt der Folge.

      Um diese Story origineller zu machen, war als zweiter Schwerpunkt die kleine, aber originelle Mystery-Story um die Figur enthalten, die behauptet, der nächste Doctor zu sein. Dies wurde gut mit der Cybermen-Story verwoben und auch schnell genug aufgelöst.

      Wenn man analytischer an die Folge herangeht, kommt man zu dem Schwerpunkt, dass wir durch den "falschen" Doctor eine Facette des echten Doctors erkennen sollen. Der falsche Doctor wird als eine Art Don Quijote dargestellt. Don Quijote ist eine Figur, die den Zugang zur Realität verloren hat. Russel T. Davies' These ist ja, dass der Doctor immer auf der Flucht ist. Der falsche Doctor hat etwas verloren, nämlich seinen Sohn und seine Frau. Also wird er zum ausgeflippten Doctor, der alle möglichen Abenteuer besteht, die ihn davon ablenken sollen, was er verloren hat. Hier baute die Folge eine Parallele zum echten Doctor auf, der sich kürzlich von einer Reihe von Charakteren hatte verabschieden müssen. Am Ende erkennen alle Figuren, wer sie sind. Der "falsche Doctor" erkennt, wer er ist und findet zu seinem echten Leben zurück. Miss Hartigan wird der Kontrolle durch die Cybermen entzogen und erkennt, was sie geworden ist, wodurch sie sich und die Cyberman vernichtet. Und unser Doctor gibt am Ende auch zu erkennen, was es wirklich heißt, der Doctor zu sein, entschließt sich aber kurz dazu, an dem echten Leben von "Morrissey" teilzuhaben. In "Morrissey" hat er den ersten Menschen gefunden, der verstehen kann, was es heißt, der Doctor zu sein, und "Morrissey" ermöglicht dem Doctor, am Ende an einem Weihnachtsessen teilzunehmen, wodurch sich der Kreis schloss. Fand ich reizvoll und in seiner unaufdringlichen Art der Message sehr positiv, letztlich aber viel entscheidender als das Make-up des Jungen oder die Frage, inwieweit man auf SF-Ebene den Steampunk hätte vertiefen sollen.
    • Ich habe mit "Gut" gestimmt, auch wenn das vielleicht keiner glauben mag.

      Der Grund ist einfach, daß mir der Ansatz und die schauspielerische Umsetzung mit dem falschen Doktor so gut gefallen hat, daß es mir nicht mal der darangepappte Unsinn mit den falschen Kübermännern verderben konnte.

      Ein durch ein Trauma in Verbindung mit einem kleinen Unfall enstandener Pseudo-Doktor ist - zumindest für mich - etwas neues, und die Gestaltung des Charakters und die Auflösung des Themas fand ich so gut gelungen, daß ich fast nicht glauben konnte, daß das von RTD sein sollte.
      Und dazu eine schauspielerische Leistung des "falschen" Doktors, daß ich ihn gerne für den "echten" eingetauscht hätte. DT wird hier nicht nur an die Wand, sondern durch die Wand gespielt.

      Aber der zum Nebendarsteller reduzierte David Tennant wirkt hier mal zeitweise fast gut, da er kaum Gelegenheit zum Hampeln und Nerven findet.

      Miss Hartigan war ein genialer Bösewicht, und hätte eine bessere Story verdient.

      So, und bevor mich jetzt jemand für krank hält, zum Kübermänner-Teil:

      1. Warum wieder diese Imitationen aus dem Parallel-Universum, wann kommen denn mal die echten?
      2. Riesen-Cybermats mit Fell, einfach albern.
      3. Die Kinder. Völlig überflüssig. Bei der Szene wo der völlig überschminkte Junge gerettet wird, habe ich nach Ewoks im Bild gesucht.
      4. Der Cyberking. Was für ein Quatsch. Ist Doctor Who jetzt eine japanische Koproduktion, oder was soll diese Renegade/Transformer/wasauchimmer- Gestalt?
      5. Der Generator, den die Kinder füttern. Blödsinn. Wenn die Kübermänner jetzt neuerdings wieder elektrisieren können, dann würden selbst die wenigen vorhandenen schon mehr elektrische Energie erzeugen können, als dieses Kohleöfchen.
      6. Die Vernichtung von Miss Hartigan. Wenn die Transformation zum "Cyberking" aufgrund ihres überlegenen Intellekts fehlgeschlagen ist, aus was bitte will sie der Doktor denn mit seinem Strahlenkanönchen aufwecken?
      7. Tenannt nervt eben doch wieder. Nach der Superman-Nummer letztes Jahr jetzt eine Tarzan/Indiana Jones-Nummer. Frühere Doktoren hatten eine eigene Identität. Tennant ist eine ewige Parodie wechselnder Originale.

      Aber wie gesagt, die Folge war "Gut". Trotzdem. Trotz allem.

      LG
      Helmut
    • Sei es die Anfangs-Szene, die jeder Weihnachtskarte würdig wäre, sei es die Steam-Punk Akku für den Cyber-König, sei es (insbesondere) die Szene im Friedhof, The Next Doctor sah auf jeden Fall verdammt gut aus. Das knallrotes Kleid gegen den weißen Hintergrund mag zwar kein neuer Trick sein, wurde jedoch sehr wirkungsvoll eingesetzt. Viele Szenen wirkten fast wie eine Komik-Verfilmung à la Liga der Außergwohnlichen Gentlemen – aber das meine ich hier positiv. Die Erklärung, man habe auf Kinderarbeit gesetzt weil sie leicht anzuschaffen und ohnehin vergessen sind, finde ich durchaus nachvollziehbar. Bei mir kamen nicht unbedingt Dickens-Feeling auf, sondern eher Chitty Chitty Bang Bang – ein Kinderfilm, der traditionell zur Weihnachtszeit gesendet wird und dessen Bösewicht (The Childcatcher) einen festen Platz in den Alpträumen von Kindern vieler Generationen hat. Die Cyber-Hunde fand ich dagegen völlig daneben, wie billige Panto-Figuren.

      Schauspielerisch haben mich sowohl Dervla Kirwan als auch David Morrissey überzeugt, obwohl Letzterer gelegentlich Probleme mit seinem Akzent zu haben schien. Die Auflösung des Rätsels um die Identität des "anderen" Doctors fand ich gut gelöst und (zumindest für mich) nicht vorhersehbar. Ich hatte auf einen Schwindler, der sich als der Doctor ausgibt, getippt, und lag dabei ziemlich daneben! Es war auch schön, alle alten Doctoren im Rückblick zu sehen.

      Wie wäre es mit einer zukünftigen Torchwood Folge, in der Jackson der Londoner Abteilung zugehört...?
      Just this once, everybody lives!
    • Stark gestartet, schwach gelandet.

      Vielleicht lag es an meinen hohen Erwartungen im Vorfeld, angefeuert durch die absolut geniale Titelwahl und die gelungene CIN-Vorschau. Die ersten Minuten des Specials sind wirklich unglaublich inkl. der Slapstick-Szene auf dem Dachboden.

      Dann sieht man einen erstaunlich einfühlsamen 10. Doktor, der einen Mann bei seiner Trauerarbeit begleitet - auch super. Wunderbares Zusammenspiel von Tennant und Morrissey. Vielleicht sogar seitens RTD gedacht als Möglichkeit zur Trauerarbeit für Tennant, dessen Mutter letztes Jahr verstorben ist und der ja gesagt hat, daß das Beiseitestellen seines alten Kumpels Morrissey ihm in diesem Special viel Kraft gegeben hat. Bis hierhin allet supi.

      Abbberrr dann Auftritt Miss Hardigan und Cyberking inkl. Dickens-Kinderarbeiter am Weihnachtstag. Das Massaker auf dem Friedhof (gibt es eigentlich Bestattungen an Heilig Abend?) hat mich eigenartig kalt gelassen und der Rest auch inkl. dieses sonderbaren Godzilla/Transformerangriffs auf London auch. Sorry, aber das geht viel viel besser und packender und relevanter.

      Vielleicht hatte ich zu viel Kekse gegessen, vielleicht war ich zu verliebt in die Idee, dass David Morrissey tatsächlich THE NEXT DOCTOR sein könnte, vielleicht ist die kreative Substanz von RTD bezogen auf das Doctor Who-Universum nach 3 Serien aber auch einfach verbraucht.

      Ich habe beim Schauen der Episode auf jeden Fall zum ersten Mal seit Beginn der New Series das Gefühl gehabt, RTD und des 10. Doktors müde zu werden...

      :CptnJckspikyerHTARDISct:
    • Mir hat die Folge sehr gut gefallen, ich hätte mir nur die Zeit gewünscht, die "Voyge of the Damned" hatte, denn hier hätte man auf einige Sachen besser eingehen können. Der Doctor erkennt zu schnell was mit dem next Doctor geschehen ist. Das hatte durchaus Potenzial für mehr. Sehr gut gespielt von Herrn Morrisey.
      Genau wie Mrs. Hartigan. Fand ich auch schade, daß die so schnell und problemlos beseitigt werden konnte. Eine durchaus würdige Gegnerin für den Doctor dahin.

      Das Setting hat mir auch gefallen und die Tatsache, daß es nicht um die Zerstörung der Welt ging.

      Negativ aufgefallen sind mir nur die CyberShades, mir erschließt sich nicht, wo die auf einmal herkamen und was die sollen (außer neues Merchandise verkaufen) und der CyberKing am Ende. Der Cybergodzilla im alten London war für mich dann etwas viel des Guten. Manchmal ist weniger halt mehr, aber das scheint noch niemand an Herrn Davies herangetragen zu haben. ;)
    • Diesmal nur ein durchschnittlich von mir.
      Hat mich irgendwie nicht so gegriffen. Das auf der DVD enthaltene Doctor at the Proms war unterhaltsamer.
      Tennant wie gewohnt klasse (für mich), David Morrisey ebenfalls sehr gut solange man noch nicht so recht wusste, wen er nun wirklich darstellt, die Kostüme und Kulissen hervorragend, die Musik diesmal nur gut, die Handlung... okay. Großer Pluspunkt war die Darstellerin von Miss Hartigan, die mir bekannt vorkam, aber ich nicht zuordnen kann.

      Die neuen Cyberwesen sahen aus wie das Ohngesicht aus Chihiros Reise, aber was waren sie?
      Tiere? Wohl kaum. Menschen? Auch nicht.

      Der Cyberking war nett anzusehen, aber den anzutreiben braucht es wohl doch etwas mehr als den Cybermen selbst damals zur Verfügung stand.
      Sie müssen ja inzwischen einiges erlebt haben, sonst hätten sie wohl kaum die ganzen Inkarnationen des Doctors gekannt (was ich geil, geil, geil fand! Endlich wurden sie in der neuen Serie gezeigt, und das nicht nur als Zeichnung.) Oder haben Sie das aus dem Torchwood Tower runtergeladen?

      A propos Cyberking. Was wollten sie damit? Die Menschheit konvertieren? Warum machen Sie dann London platt. Und warum erinnert sich niemand heute daran. Der Doctor kommentiert dies ebenfalls als merkwürdig, aber ob das nochmal erklärt wird?
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Atlan schrieb:

      Sie müssen ja inzwischen einiges erlebt haben, sonst hätten sie wohl kaum die ganzen Inkarnationen des Doctors gekannt (was ich geil, geil, geil fand! Endlich wurden sie in der neuen Serie gezeigt, und das nicht nur als Zeichnung.) Oder haben Sie das aus dem Torchwood Tower runtergeladen?

      Sie haben das Info-Stick von den Daleks geklaut.
      Just this once, everybody lives!