4x16 - Der rote Garten (The Waters of Mars)

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    • Das Ende mag Kontrovers gewesen sein und man mag sehen wohin es den Doctor getrieben hat, dennoch, die Folge im Ganzen mag mir immer noch nicht wirklich gefallen.
      Es ist so eine 08/15 Folge, wo ein Alien ;) die Besatzung meuchelt, bis der Letzte alles sprengt und in der Rettungskapsel entkommt. Gab‘s halt schon viel zu oft.
      Besonders mitfühlen tue ich bei den vorgestellten Charakteren halt auch nicht, da man es versäumt, die näher vorzustellen. (Ja, die kurzen Einblendungen ihrer Lebensläufe hilft da gar nichts.)
      Der Roboter und das RTD-mäßig Schlagwort „Roger-Roger“ gehen mir auch nur auf den Geist.

      Wenn der Schluss nicht gewesen wäre, würde ich die Folge gerade noch so als ausreichend einstufen, aber der Schluss reißt es dann doch noch heraus, auch wenn bedauerlicherweise später nie wieder darauf eingegangen wird.
    • Schlaubi schrieb:

      Wenn der Schluss nicht gewesen wäre, würde ich die Folge gerade noch so als ausreichend einstufen, aber der Schluss reißt es dann doch noch heraus, auch wenn bedauerlicherweise später nie wieder darauf eingegangen wird.

      Ich habe die Aussage des Doctors gegenüber Wilfred im Café ("I did some things that went wrong") immer auf die Geschehnisse in The Waters of Mars bezogen.

      Aber ich finde auch, dass dieser Handlungsstrang einfach zu kurz gefasst wurde, es hätte schon mehr gebraucht um diese Entwicklung wirklich überzeugend darzustellen.
      Live a life less ordinary.
    • Aksuaho schrieb:

      Ich fand den Schluss von dieser Folge absolut genial und mit das beste was ich jemals bei New Who gesehen habe...
      Ok, entweder hast du nicht sehr viele Folgen NewWho gesehen oder einen ausgesprochen perversen Geschmack.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Aksuaho schrieb:

      Ich fand den Schluss von dieser Folge absolut genial und mit das beste was ich jemals bei New Who gesehen habe...
      Ok, entweder hast du nicht sehr viele Folgen NewWho gesehen oder einen ausgesprochen perversen Geschmack.

      Eigentlich kenne ich New Who sehr gut, viel besser als die Classic Folgen. Und wenn man mal im "Waters of Mars" Thread (wo das eigentlich mal am besten hingeschoben werden sollte) bin ich absolut nicht allein mit meiner Meinung ;) Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten, gerade bei so extremen Szenen. Die fasst jeder völlig anders auf.
    • Aksuaho schrieb:

      Und wenn man mal im "Waters of Mars" Thread (wo das eigentlich mal am besten hingeschoben werden sollte) bin ich absolut nicht allein mit meiner Meinung ;) Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten, gerade bei so extremen Szenen. Die fasst jeder völlig anders auf.
      Ja, und offenbar eine Menge Leute falsch.

      Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten,
      Nicht? Ok Schlaubi, du kannst den Stecker aus dem Forum ziehen, es gibt hier nichts mehr zu tun.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Eine "SUPER" Folge, welche ich im Zuge der auf DVD in Deutsch herausgekommenen Specials endlich mal wieder schaue! Adelaide Brooke gehört mMn zu einen der TOP-Companions des zehnten Doctors (obwohl sie leider nur eine Folge hatte)! Ich finde Lindsay Duncan großartig in ihrer Rolle - besonders in der letzten Szene vor Adelaides Selbstmord. TimeLord Victorious fand ich in der Hinsicht toll, dass Adelaide ihm mal gezeigt hat wie der Hase läuft :P Ich mag deshalb diese älteren Companions, wie Wilf, Adelaide oder auch Evelyn. Tja, die Story nimmt zum Ende hin eher Fahrt auf als zu beginn, sonst habe ich eigentlich nichts zu meckern - außer das der Doctor die meiste Zeit nur am Rand stand.
    • Ich muss auch sagen: Eine der spannendsten Episoden, neben "Don't Blink" und anderen Moffat-Episoden. Die Mischung aus Humor, Action und Thrill stimmt hier. Besonders das Ende war genial gemacht: Der Doktor wollte helfen, hat aber leider das Gegenteil gemacht ohne das es ihm bewusst wurde.
    • Waters of Mars hätte eigentlich echt richtig gut sein können, wenn die Folge einfach nach den ersten 45 Minuten aufgehört hätte. Der Doktor kann die Leute nicht retten, geht und gut ist.

      Dieser Teil der Folge hat mir nämlich sowohl von der Dramaturgie als auch von der Athmosphäre her sehr gut gefallen. Die Wasserzombies waren echt gruselig, Adeleide Brooke war ein toller Charakter und auch die Darstellung des Dilemmas, dass der Doktor die Menschen nicht mehr retten konnte, war wirklich richtig gut. Auch die "Bowie Base One" war eine nette Referenz. Es gab zwar auch ein paar doofe Sachen wie z.B. "Gadget Gadget", die Darstellung vom Gedächtnis des Doktors in Form von Wikipedia-Artikeln, teilweise ziemliches Overacting und dass "Gadget Gadget" durch den Sonic einfach mal 50km/h schneller fahren kann, das alles waren aber eher Kleinigkeiten, die mich zwar gestört haben, aber eben nicht so sehr gestört haben. Hätte die Folge hier aufgehört, hätte sie von mir 8/10 Punkte bekommen.

      Alles was danach kommt, hat mich aber einfach nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lassen. Der Doktor entwickelt nämlich aus dem Nichts einen Gotteskomplex und entscheidet sich einfach, das Schicksal der Zukunft der Menschheit nur für 6 Leute, die er nichtmal kennt, aufs Spiel zu setzen und kommt dann in einer wirklich komplett überzogenen pathethischen Szene zurück in die Station, nur um dann von der Station aus Gadget loszuschicken um die TARDIS zu holen :18: Durch den Sonic kann Gadget jetzt natürlich plötzlich 200 km/h fahren und der Doktor sieht auch recht dämlich aus während er ihn steuert. Und während vor 3 Folgen noch davon geredet wurde, dass die TARDIS von 6 Leuten gesteuert werden muss, kann der Doktor jetzt innerhalb von 10 Sekunden mit einem Roboter eine Punktlandung hinlegen.

      Dem Doktor reicht es aber nicht, die Leute zu retten, sondern er bringt sie sogar noch zurück auf die Erde in ihre Zeitzone. Und dann ist er auch noch total stolz auf sich und will, dass die anderen sich bei ihm bedanken. Das ist einfach komplett out-of-character. Adelaide Brooke versucht den Fehler noch irgendwie hinzubiegen, indem sie Selbstmord begeht, aber so wirkliche Konsequenzen für den Doktor gibt es nicht. Und in späteren Folgen wird das "Timelord Victorious"-Zeug auch total ignoriert, also wofür war es überhaupt da???

      Insgesamt gebe ich aber doch noch 6.5/10 Punkte wegen der guten ersten Hälfte.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"