4x16 - Der rote Garten (The Waters of Mars)

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    • ich hoffe, dass die time lords inklusive heimat nach the end of time erhalten bleiben. denke da könnten ein paar interessante geschichten entstehen. der master kommt eh wieder. das liegt schon daran, dass man einen "extremen" feind braucht. das gabs ja schon in der mythologie, stichwort böser zwilling und das stellt ja der master mehr oder weniger dar.
    • Ok, "scary" fand ich die Folge auch nicht wirklich - aber vielleicht hätte ich auch nicht einen Tag zuvor Paranormal Activity gucken dürfen *g*

      Dass der Doktor am Ende so durchknallt fand ich schon gut so wie's war. Schwer (manisch-)depressiver Charakter halt ;)
      Es gibt halt so Momente im Leben, in denen, egal was man tut, einfach falsch ist.

      Seine Todespanik allerdings verstehe ich nicht so wirklich. Man könnte meinen er denkt dass er kein Stückchen mehr vom Regenerationskuchen abkriegt....
      "Why you all so happy?" - " 'cause our lives suck"
      Avenue Q

      "Herr und Frau Verwesung?" - "Bis dass der Tod sie zentrifugiert."
      CSI
    • Es war also doch eine brennende Beschleunigungspur, die GadgetGadget da hinter sich her zieht und ich dachte echt, das wäre mal eine Sinnvolle Sache von wegen Feuer als Barriere als nur so ein blödsinniger Schwachsinn. Besonders dann am Ende draußen war das Feuer doch echt albern, damit meine ich wieder die Beschädigungsspur und nicht der brennende Treibstoff.
      Auch hätte das Ding bei so einer Geschwindigkeit und dem extrem unebenen Boden, der Doctor hat ja heftig klettern müssen, umgefallen müssen.

      Da ja, wie schon gesagt wurde, der GadgetGadget war das größte Übel an der Folge und auch sonst überhaupt.

      Ansonsten na ja, ging schon.
    • Vielleicht liege ich ja falsch, aber der Mars hat doch eine Atmosspähre, wenn auch keine gut verträgliche, so das es in einem gewissen Rahmen Feuer geben könnte.
      Nun und GadgetGadget hat einerseits doch Kettenantrieb, was ein Umfallen erschwert, und andererseits vielleicht einfach den direkten weg genommen?
      Der Doktor kann ja auch in einem Halb Bogen um die Station gelaufen sein als er sie vom Gebirge beobachtete.

      Da hat mich mehr irritiert das er mit GadgetGadget die TARDIS steuern / fliegen konnte und dann auch noch so präzise.
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Teylen schrieb:

      Vielleicht liege ich ja falsch, aber der Mars hat doch eine Atmosspähre, wenn auch keine gut verträgliche, so das es in einem gewissen Rahmen Feuer geben könnte.


      Wikipedia schrieb:

      Die Marsatmosphäre besteht zu 95,3 % aus Kohlendioxid. Daneben kommen noch 2,7 % Stickstoff, 1,6 % Argon, geringe Anteile an Sauerstoff (1300 ppm) und Kohlenmonoxid (800 ppm) sowie Spuren von Wasserdampf (210 ppm) und anderen Verbindungen oder Elementen vor.


      Für Feuer brauchr es Sauerstoff und davon gibt es auf dem Mars nicht genügend.

      Die Ketten sind ja schön und gut (auf Sand), aber was glaubst du was passiert, wenn du damit mit sagen wir mal 100 Sachen über einen Stein semelst, da hebst du ab, besonders bei niedrigerer Schwerkraft.
    • Mir hat´s gut gefallen. Richtig gestört hat mich eigentlich nur - wie wohl jeden - das Gadgetgadget-Vieh. Außerdem war ich optisch von den Wasserbesessenen nicht so ganz überzeugt, sah manchmal ein bisschen lächerlich aus.

      Aber ansonsten eine schöne Folge, die (bei mir jedenfalls) natürlich auch ein bisschen den Bonus hat, dass man als Fan so lange in der Dürre dahinvegetierte. Erst mal hat es mich sehr gefreut, dass sie den Mars so schön hingekriegt haben. Sowohl der Planet selbst als auch die Station sahen toll aus, ich kann mich an keine andere New Who-Folge erinnern, wo mir ein SciFi-Set so gut gefallen hat.

      Handlungsmäßig stand natürlich das klassische "Base under Siege"-Element stark im Vordergrund, das aber gut gemacht war. Die Besatzung der Station wurde trotz der kurzen Zeit gut eingeführt, ich mochte vor allem den Russen sehr. Auch der Moment, als dem jungen Burschen der Wassertropfen auf die Wange fällt und er mit einem "Not one single drop" zurückbleibt, hat mich berührt. Trotz gewisser Sprachauffälligkeiten war auch das Ende der Deutschen ein trauriger Moment.

      Adelaide war ein hervorragend gespielter Charakter, ich fand ihre innere Stärke beeindruckend, alle ihre Unterhaltungen mit dem Doctor waren tolle Szenen. Dadurch war auch ihre Entscheidung am Ende absolut glaubwürdig. Auch David Tennant fand ich ausgezeichnet. Wenig Rumgezapple, dafür hat er die Trauer über seine erzwungen Hilflosigkeit schön rübergebracht, besonders als er Adelaide von der Zukunft ihrer Nachkommen erzählte. Und ich war sehr gespannt, ob er es wirklich durchhalten würde, nicht einzugreifen. Das Konzept der Fixpunkte in Raum und Zeit sorgte hier jedenfalls für einen leicht tragischen Unterton, den ich sehr mochte, vor allem in den Momenten, als der Doctor sich selbst immer wieder überrreden wollte, die Menschen einfach ihrem Schicksal zu überlassen. Dass er letztendlich dazu nicht in der Lage war, hat mich gefreut, aber das war auch ein Moment, wo ich einen zu süßlichen Schluss erwartete und die Folge ein bisschen abschrieb.

      Ein Fehler. Im Gegensatz zu vielen hier mag ich den zehnten Doctor, und ich hätte auch nichts gegen weitere Folgen mit ihm gehabt. Was aber nicht heißen will, dass mich seine Arroganz und Selbstherrlichkeit und so manche Gottpose nicht gestört hat. Ich finde es super, dass genau das jetzt in aller Klarheit als sein Makel herausgearbeitet wird, er tatsächlich Gott spielt, sich über alle bisher gekannten Regeln seines ausgelöschten Volks hinwegsetzt und macht was er willt. Und ganz offenkundig nunmehr die Rechnung dafür bezahlen muss. Der Verlust von Donna, das alleinige Herumreisen scheint ihm wirklich - wie er im Weihnachtsspecial schon sagte - das Herz gebrochen zu haben, von der fröhlichen Zappelphillipversion ist nicht mehr viel übrig, er ist nun wesentlich dunkler als selbst der neunte Doctor in seinen Anfängen. Wie irgendwer hier schon angemerkt hat - der Weg zum Master ist nicht mehr fern, wenn er auch (noch?) aus Mitgefühl handelt.

      Ich finde diese Entwicklung spannend und hoffe, dass die Weihnachtsspecials einen gebührenden Abschluss dieser Abwärtsfahrt liefern können. Natürlich - er ist ja der Doctor - mit einer Art von Rehabilitierung. :)

      Ich bin also zufrieden, von mir gibt´s ein "Super". Ach ja, und das "State you name, rank and intention! - The Doctor, Doctor and fun!" war sehr nett. :)
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • Schlaubi schrieb:

      Ansonsten na ja, ging schon.
      man hätte sich das special auch sparen können, denn so special wars nicht. mir ist nichts überragendes im gedächtnis geblieben. bei the next doctor gabs den wirklich guten teaser, bei planet of the dead die kleinen streitgespräche zwischen doctor und companion, aber hier...nichts.
    • Trotz anders lautender Versprechen habe ich es mir doch schon heute angeguckt. Als würde ich wirklich bis zum Samstag warten :D
      ... Ich fand die Folge jetzt nicht so schlecht, wie sie einige hier
      machen. Sie ist nicht die Creme de la Creme von NewWho, aber ein "gut"
      hat sie sich meines Erachtens durchaus verdient.



      very well

      • Plot. Nix zu ausgefallenes, aber nicht unspannend. Die Ausweglosigkeit der Situation hatte schon einen gewissen Charme. Man fragte sich: Wer muss als nächstes dran glauben? Schaffen sie es noch heil von der Basis? Ich hab schon mitgefiebert.
      • Charaktere. So extremst viel wissen wir ja nicht von ihnen. Ich
        hab mir mal aus Spaß die eingeblendeten Webseiten im Standbild
        angeguckt - und hab nichts dazu gelernt. Die Zeit war einfach zu kurz.
        Rein oberflächlich betrachtet, kamen aber alle recht sympatisch und
        real rüber. Vorallem Steffi und Adelaide. Steffi wohl weil sie Deutsche war (PS. ich kenne mindestens 1 Kind in England, das fließend deutsch spricht!!!) und Adelaide hatte eben viel Charakter und Persönlichkeit. Jemand, der freiwillig mutige Entscheidungen trifft, ragt immer heraus.
      • Ende. Das Ende war ein Knaller. Nach dem klassischen Der-Doctor-spielt-Gott fürchte ich schon, ich müsste mich auf noch mehr Fremdschämen einstellen. Aber nein, sie haben echt die Kurve gekriegt. Endlich steigt dem Doctor mal sein eigenes Schicksal zu Kopf und nicht nur wir sondern auch er selbst hält sich für Gott. Mit dieser überheblichen und arroganten Art setzt er sich endlich mal über dieses langweilige Gutmenschen-Image hinweg, auf das er sich in den letzten Jahren so versteift hat. Großartig, hätte ich länger haben können. Adlaides Selbstmord war ein guter Plot device, kam aber zu schnell. Ich mochte den neuen "bösen" Doctor (aka The New Master) gerade so gerne. Auch der Angst erfüllte Moment der Stille am Ende war toll.
      • Set. Es passte einfach. Das sterile Weiß harmonierte mit dem Wasser. Es sah so aus, wie ich mir eine Mars-Basis vorstellen würde. Und ein toller Name *lol* Life on Mars... Bowie hatte recht...
      • Aliens. Mal was neues. Sonst kriegen wir ja meistens nur Daleks oder Cybermen oder Daleks und Cybermen. Ich fand es schon bei Midnight und Children of Earth ganz angenehm, mal nicht zu wissen, was die Aliens genau wollen oder wie sie heißen. Und die Idee mit dem Virus bewahrte uns vor einer neuen (peinlichen) Variation von Menschenkörper + Tier/Alien-Kopf.
      Not so well
      • Der Doctor wurde von der ganzen Story ziemlich in den Hintergrund gedrängt. Man guckte ihm eine gefühlte Stunde dabei zu, sich zu entscheiden, ob er intervenieren will oder nicht, obwohl man die Antwort kennt. Tennant hat diese innere Zerissenheit schauspielerisch brilliant gemeistert. Aber interessiert hats mich nicht wirklich.......
      • Humor. Entweder will ich mich richtig gruseln oder ich will richtig lachen, hier gabs keines von beidem. Das einzige Schmunzeln bekam der Doctor dafür, als seinen Rang Doctor zu nennen.
      • Stimmen aus dem Off. *nerv* Als könnte ich mich nicht daran erinnern, was Aderlaide gerade gesagt hat. Für wie dämlich halten die einen eigentlich.
      Waiting for Christmas!
      What's going on with Rose Tyler? Went off with another bloke, is what. Tall, dark, handsome. Good sense of humor . . . Time machine. When he gets killed, he just comes back better looking. . .
      (DMW 368)
    • Steffi wohl weil sie Deutsche war (PS. ich kenne mindestens 1 Kind in England, das fließend deutsch spricht!!!)
      Huhu, Lily Rose :34: Fand ich auch, ich mochte Steffi und war ganz traurig ob ihres traurigen Endes.

      Narib Schuf schrieb:

      na dann mit "DVDVideoSoft Free Studio" schnell downloaden und dann später gucken.

      Na mal sehen, wie lange der Post so stehen bleibt :)

      CosmoGirl schrieb:

      Zitat von »Tzeentch«
      Ich fand die Folge ziemlich gut aber wegen diesem "Gadget-dingens" konnte ich dem einfach kein super geben :13:.

      Geht mir genauso. Gadgetgadget war einfach nur extrem nervig.

      Genau so sollte Gadgetgadget ja auch sein. Hat RTD extra im Confidential so gesagt. Jawoll.

      Teylen schrieb:

      Vielleicht liege ich ja falsch, aber der Mars hat doch eine Atmosspähre, wenn auch keine gut verträgliche, so das es in einem gewissen Rahmen Feuer geben könnte.

      Zu wenig Oxygenium. Das Feuer würde sehr schnell ausgehen, außer es ist Sauerstoff aus Bowie One ausgetreten, dann könnte das noch ein bisschen länger gehen.


      Ein Fehler. Im Gegensatz zu vielen hier mag ich den zehnten Doctor, und ich hätte auch nichts gegen weitere Folgen mit ihm gehabt. Was aber nicht heißen will, dass mich seine Arroganz und Selbstherrlichkeit und so manche Gottpose nicht gestört hat. Ich finde es super, dass genau das jetzt in aller Klarheit als sein Makel herausgearbeitet wird, er tatsächlich Gott spielt, sich über alle bisher gekannten Regeln seines ausgelöschten Volks hinwegsetzt und macht was er willt. Und ganz offenkundig nunmehr die Rechnung dafür bezahlen muss. Der Verlust von Donna, das alleinige Herumreisen scheint ihm wirklich - wie er im Weihnachtsspecial schon sagte - das Herz gebrochen zu haben, von der fröhlichen Zappelphillipversion ist nicht mehr viel übrig, er ist nun wesentlich dunkler als selbst der neunte Doctor in seinen Anfängen. Wie irgendwer hier schon angemerkt hat - der Weg zum Master ist nicht mehr fern, wenn er auch (noch?) aus Mitgefühl handelt.

      Ich finde diese Entwicklung spannend und hoffe, dass die Weihnachtsspecials einen gebührenden Abschluss dieser Abwärtsfahrt liefern können. Natürlich - er ist ja der Doctor - mit einer Art von Rehabilitierung. :)

      Kann ich jeden Satz 100%ig unterschreiben. Ich finde die Entwicklung sehr spannend und mutig und schlüssig und hoffe auf einen gelungenen Abschluss.

      s/tnd

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von the next doctor ()

    • Super,
      war mein erster Gedanke. Jetzt, nach genügend Zeit des Nachdenkens bekommen die Schwachstellen der Handlung ein größeres Gewicht. Warum konnte der Doctor die Besatzung der Marsstation nicht einfach in ein Exil in einer anderen Zeit transportieren? Leben gerettet und der nicht nachprüfbare Tod in der Explosion auf dem Mars hätte weiterhin in den Geschichtsbüchern stehen können. Aber offenbar ist es Teil der Sinnkrise unseres Doctors, auf so einen einfachen Gedanken nicht zu kommen.

      Ein Sendetermin zwei Wochen eher zu Halloween hätte der Folge gut getan. Wasserspeiende Zombies, die einem langsam hinterherschlurfen und - egal wie schnell man davonrennt oder ob man ein schnelles Fahrzeug nimmt - stets dicht hinter einem bleiben, passen eher in einen Horrorfilm bzw. in das Halloween-Umfeld und wirken zu einem anderen Zeitpunkt ebenso deplaziert wie z.B. ein Angriff von Weihnachtsmännern mitten im Sommer.

      Wie schon in den Pyramiden des Mars sieht man wenig von der Oberfläche des Mars. Damals brauchte der Doctor auf dem Mars keinen Schutzanzug. Heute sind wir den physikalischen Tatsachen schon etwas näher. Auf dem realen Mars ist übrigens kein luftleerer Raum, die Atmosphäre besteht allerdings fast vollständig aus Kohlendioxid. Ein Brand wäre also tatsächlich auf den von der Erde mitgebrachten Sauerstoff angewiesen und würde durch das Kohlendioxid ziemlich schnell erstickt. Auch Wasser gibt es nach bisheriger Kenntnis auf dem Mars fast keins. Ob noch eventuell Wasser im Boden gebunden existiert, ist noch unbekannt. Warum sich ausgerechnet dort ein Wesen manifestieren konnte, das Menschen in Springbrunnen verwandelt, ist mir verborgen geblieben. Als Anhänger der klassischen Folgen hätte ich mir eher einen Bezug zu den Ice Warriors gewünscht, die ja bekanntlich vom Mars stammen sollen.

      Nun, den Zweck, für den 10ten Doctor einen grandiosen Abgang vorzubereiten, erfüllt The Waters of Mars zweifellos. Während ich weiter darüber nachdenke, ob ich die Folge weiterhin als "super" oder einfach nur "gut" einschätze, gönne ich mir ein Glas schweres Wasser -
      Radioactive Man
    • Na, ist ja schon fast alles gesagt, was die Folge betrifft.
      Fand sie bis zu den letzten paar Minuten durchschnittlich, wäre ohne das Ende eine gute Mittelfolge einer Staffel gewesen.
      Über Plot-Löcher kann ich eigentlich ganz gut wegsehen - musste mich aber doch wundern, das beim Türenöffen erst Strom den -uhm- Wasserwesen nichts anhaben konnte, dann aber plötzlich sie abschreckte (oder hab ich da was falsch verstanden?)
      Was mich aber am meisten störte, und dass schon seit spätestens Journeys End, ist diese oberdramatische, unpassende Musik! Himmel! Wenn der Soundtrack den Dialog verdrängt, läuft was falsch. Nicht alles braucht eine Wagner Untermalung.
      Und brauchen wir wirklich für jedes einzelnes einen Zeitungsausschnitt? Einmal, nach dem der Doktor die Crew runtergerattert hat, hätte die Einblendung gereicht. Ich kann es nicht leiden, wenn man mit dem Holzhammer bearbeitet wird. Das hat mir auch das Ende etwas vergallt, warum den Satz wiederholen, der keine 2 Minuten vorher gesagt wurde.

      Das Ende, mit der Erkenntnis, dass er zuweit gegangen ist, hat RTD dann doch noch den Bogen bekommen (nettes Detail: während der Doktor zur Tardis geht während die Crew langsam dezimiert wird, schienen die Lampen im Anzug vom Doc, das sein Gesicht aussah wie ein Schädel - kann kein Zufall gewesen sein,oder? Überall wohin ich gehe, bringe ich den Tod). Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit, bis der gute Doktor selber einen braucht... Damit ist eine gute Überleitung zum Finale gelungen.
      Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
      - Charlie Brooker (frei nach)


      25. Mai ist Towel Day
    • Zu Beginn: Ich habe die Folge mit einem "gut" bewertet.

      In den ersten Szenen werden die Bewohner auf der Marsstation durch die relativ enge Umgebung und den intimen Moment am Bildschirm kontrastiert mit dem großen Auftreten des Doctors auf dem roten Planeten. Auch im weiteren Verlauf wird immer wieder der Unterschied aufgebaut: einerseits die Menschen, die an ihrem Leben hängen und sich an ihre Nächsten in Form von Videoübertragungen (oder dem Roboter) klammern, andererseits der Doctor, der durch einen weitergehenden Blick und einen gewissen Fatalismus gekennzeichnet ist. Ein Beispiel wäre hierbei auch das Genörgel in den Gängen, weshalb niemand auf die Idee kam, ein Fahrrad bereitzustellen. Darauf konnte hier natürlich nur der Über-Doctor kommen, die engstirnigen Menschen müssen erst davon überzeugt werden. Gerade in dem Moment, in dem sich die Rollen aber ändern (die vernünftige Dame gegen den egozentrischen Doctor, der sich durch seine Taten eher selber retten möchte), verliert der Doctor das, worum er gekämpft hat: das Leben der Menschen, die Emanzipation von der Geschichte und Erlösung von seiner eigenen Einsamkeit. Gerade in seinem Gott-Status wird er dekonstruiert und von einfachen Personen ausgespielt. Die bösen Wassermonster mit extremen Lippenherpes waren nur Statisten und auch die Begründung für ihr Auftreten war eher unwichtig. Wirkliche Spannung ist bei mir dadurch nicht aufgekommen, da half auch kein Countdown. Wieso konnte man sich auf ein Thema einigen: entweder die Charakterstudie und -entwicklung des Doctors oder Spannung mit ausreichend wichtigen Bösewichten und Opfern. Achja, und warum muss man einen superschnellen Roboter mit brennenden Reifenspuren zeigen? WARUM???
    • So ich hab noch ein paar Ergänzungen zu meinem gestrigen Beitrag.

      Ich hab mir in der Nacht noch das Confidential angeschaut, was ich leider bereut hab.
      Ich hab schon ewig kein Confidential mehr geschaut, da mir die Selbstherrlichkeit irgendwann auf den Geist gingen.
      Gestern dacht ich, probierst es mal wieder - aber immer noch die gleiche Schleimerei :thumbdown:
      Wenn ich RTD sehe, z.B. wenn er Bilder präsentiert, und dann übers Papier herüber seine Untergeb...Mitarbeiter anschielt.AAH! Als wollte er schauen, wer aus der Reihe tanzt.. Schrecklich! Ich könnte nur reinschlagen! *sorry* :whistling:

      Und dieser blöde Gadget.. RTD natürlich "We're loving gadget". Und Tennant "Evrybody loves a funny robot". Hö naja :bad:
      Leider war Gadget - in der Form, wie er in der Episode vorkam - einfach nur nervig und lächerlich. Die Flucht-Szene war genauso schrecklich, wie die Promobilder vorher vermuten ließen. Die fahren da angeblich so schnell, daß Gadget Feuer spuckt, aber der Doctor & Brooke stehen absolut senkrecht.. alles klar. Und selbst das Feuer-Speien hatte nicht mal einen Zweck (z.B. Verdampfen des Wassers) - NEIN, es war einfach nur *BLING*BLING*. Oh man...

      Lustig hingegen fand ich die "deutschen" Kinder. Darum mußte ich auch Lachen beim Tot der Steffi :whistling: Denn in den wenigen Szenen spricht "die Quoten-Deutsche" Englisch mit schönen Deutsch-Akzent, und dann kommen ihre Kinder und sprechen ausgerechnet Deutsch mit lustigem englischen Akzent. HAHA :thumbsup:
      Klar, in England werden es nicht sooo viele Zuschauer überhaupt bemerkt haben. Und klar wär es sicher kein großer Aufwand gewesen, ordentlich zu synchronisieren - aber das haben sie ja noch nie geschafft :D Und so gab es in dieser Szene wenigstens was zum Lachen für uns Deutsche :thumbup:
      Denn ihr Ende kam ja alles andere als plötzlich - als das Wasser zu tröpfeln begann, war eh schon klar, was mit Steffi gleich passiert...
      Übrigens fand ich bereits die Namensgebung sehr lustig - ein noch typischerer Name als Steffi konnte ihnen ja nicht einfallen :D

      Ansonsten wurde zum vorletzten Special inzwischen wohl alles gesagt.

      happy schrieb:

      Das ist keine Antwort auf mein WARUM?? :D

      Doch klar:
      Warum nur? - Na RTD halt!
      Find ich ne eindeutige, zutreffende Antwort! :D
    • Na gut, dann nehme ich dies mal als Antwort hin :)

      Die deutschen Kinder sind mir auch aufgefallen, jedoch nicht wirklich negativ. Es war ein kleiner Schmunzler für Kenner, hat aber für mich die Szene nicht weniger (oder stärker) dramatisch gemacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von happy ()

    • Radioactiveman schrieb:

      Jetzt, nach genügend Zeit des Nachdenkens bekommen die Schwachstellen der Handlung ein größeres Gewicht. Warum konnte der Doctor die Besatzung der Marsstation nicht einfach in ein Exil in einer anderen Zeit transportieren? Leben gerettet und der nicht nachprüfbare Tod in der Explosion auf dem Mars hätte weiterhin in den Geschichtsbüchern stehen können. Aber offenbar ist es Teil der Sinnkrise unseres Doctors, auf so einen einfachen Gedanken nicht zu kommen.


      Ein höchst legitimer Einwand, aber da legst Du für mich den Finger in die nicht ganz kleine Wunde, an der Doctor Who für mich sowieso zu sehr krankt: Wenn man ein wenig über die Art und Weise, wie er Zeitreisen betreibt, nachdenkt, funktioniert´s ja nicht wirklich. Die meiste Zeit mischt er sich mit Vergnügen in alles mögliche ein und verändert so pausenlos die Geschichte von irgendjemandem. Die Erklärung mit den fixed points hilft da auch nur auf den ersten Blick raus, denn es kann ja wohl nicht sein, dass der Doctor abgesehen von monumentalen Ereignissen wie etwa Pompeji oder hier die Zerstörung der ersten Marsbasis tun kann, was er will, ohne dass er eine Zeitlinie ändert. Will für mich heißen: Über diese Problematiken denke ich lieber nicht nach, weil´s (für mich jedenfalls) sowieso nie aufgeht. :)

      Radioactiveman schrieb:

      Als Anhänger der klassischen Folgen hätte ich mir eher einen Bezug zu den Ice Warriors gewünscht, die ja bekanntlich vom Mars stammen sollen.


      Aber immerhin wurden sssssiiieee erwähnt. :) Wenn ich das richtig verstanden habe, meint der Doctor, dass sie die Wasservirusmonster eingefroren haben dürften.

      happy schrieb:

      Wieso konnte man sich auf ein Thema einigen: entweder die Charakterstudie und -entwicklung des Doctors oder Spannung mit ausreichend wichtigen Bösewichten und Opfern. Achja, und warum muss man einen superschnellen Roboter mit brennenden Reifenspuren zeigen? WARUM???


      Weil es zur Veranschaulichung der Charakterstudie einen Motor braucht, einen Anstoß? Ich kann schon verstehen, was Du meinst, aber im luftleeren Raum kann die Prämisse
      1. Doctor schaut sich gequält einen fixed point an und darf nicht eingreifen
      2. Doctor sch**** auf die Prime Directive
      3. Doctor beschließt, ab sofort alles zu tun was ihm gerade richtig vorkommt
      4. Doctor sieht, dass er zu weit gegangen ist und muss weinen

      ja nicht funktionieren. Ich bin aber bei Euch, dass es sicher nicht perfekt harmoniert hat. :)

      Hab übrigens noch die veränderten Zeitungsartikel nach der Veränderung der Zeitlinie studiert. Die Öffentlichkeit weiß demnach, dass Adelaide sich umgebracht hat (woher auch immer, ihr Suizid wird zumindest als "mysteriös" beschrieben), die beiden Überlebenden haben alle Geschehnisse auf der Station geschildert und wohl auch gesagt, dass Adelaide die Erde gerettet hat. (Wovor auch immer.)
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • michael_who schrieb:

      Weil es zur Veranschaulichung der Charakterstudie einen Motor braucht, einen Anstoß? Ich kann schon verstehen, was Du meinst, aber im luftleeren Raum kann die Prämisse
      1. Doctor schaut sich gequält einen fixed point an und darf nicht eingreifen
      2. Doctor sch**** auf die Prime Directive
      3. Doctor beschließt, ab sofort alles zu tun was ihm gerade richtig vorkommt
      4. Doctor sieht, dass er zu weit gegangen ist und muss weinen

      ja nicht funktionieren. Ich bin aber bei Euch, dass es sicher nicht perfekt harmoniert hat. :)


      Hehehe, mein starkes "Warum" war eher auf die brennenden Reifenspuren gemünzt. Es ist mir schon klar, dass jede Geschichte einen Motor braucht :) . Es wurde nur nicht klar deutlich, welcher der einzelnen Storyteile die Hauptbedeutung hat. So ist beides leider hinter den Möglichkeiten geblieben. Entweder möchte ich Psycho-Hirn-Fick (etwas rüde geschrieben) oder einen Herzkasper, keinen Jammerlappen mit uninteressanten Zombieimitaten (auch etwas provokativer geschrieben).
    • Nun, gruselig war die Episode nicht im geringsten und auch sonst recht generisch und durchschnittlich. Die CGI, die Kamerarbeit und dergleichen waren die meiste Zeit sehr gut, ausgenommen peinlicher Aussetzter. Genannt seien da die "Wasserspeier" auf dem Kuppeldach. Der Roboter? Der war mir eher egal als nervig. Sehr schön die Szene, wie der Doctor zum ersten mal ihre Rolle ( wie hieß die noch?^^ ) für die Entwicklung der Menschheit schildert und ihr unvermeidliches Schicksal. Den Wendepunkt, an dem seine Hybris im letzendlich ein schlechtes Omen birgt, habe ich durchaus willkommen geheißen. So könnte Davies die Würde der Figur des Doctors halbwegs glaubwürdig wiederherstellen, indem er anerkennt: ja, sein Verhalten ist falsch, sogar neurotisch bis krankhaft, und es wird nicht ohne Konsequenzen bleiben. Etwas erschummelt, aber besser als die übliche mangelhafte Makulatur.


      .... ich wage zu hoffen und bin sogar gespannt auf das Finale, wenn auch dort das Bedrohungsszenario sein finales und hoffentlich nicht allzu theatralisches Ende finden wird und seinen Gipfel.
    • Radioactiveman schrieb:


      Auch Wasser gibt es nach bisheriger Kenntnis auf dem Mars fast keins. Ob noch eventuell Wasser im Boden gebunden existiert, ist noch unbekannt. Warum sich ausgerechnet dort ein Wesen manifestieren konnte, das Menschen in Springbrunnen verwandelt, ist mir verborgen geblieben. Als Anhänger der klassischen Folgen hätte ich mir eher einen Bezug zu den Ice Warriors gewünscht, die ja bekanntlich vom Mars stammen sollen.

      Was das Wasser auf dem Mars betrift: Nun, da bist Du nicht auf dem Laufenden! Das wurde auch im Confidential erwähnt, dass es so gut auskam, dass kurz vor den Dreharbeiten in den Nachrichten eine Meldung der Nasa war, dass auf dem Mars Spuren von flüssigem Wasser gefunden wurden, die keine 10 Jahre alt sein können. Die Existenz von Wasser auf dem Mars wird heutzutage nicht mehr bestritten, auch wenn es nahezu immer gefroren ist. Früher muss es auf dem Mars sehr viel mehr Wasser gegeben haben.
      Was die Ice Warrior betrifft: Ja, die hätte ich auch lieber wieder gesehen. Immerhin erwähnt der Doctor diese ja und vermutet eine Verbindung zwischen den "Wasserviechern" und den Ice Warriors.