7x03 - Wilder Westen (A Town called Mercy)

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    • Fühlte mich zwar unterhalten, aber die Western Klischees hingen mir nach 5 Minuten irgendwie zu den Ohren raus. Unbd die recycleten Gags (I speak horse).... Man kann es mit den running Gags auch übertreiben, sonst stolpert man irgendwann.

      Der moralische Zwiespalt war ganz OK, es gibt halt kein schwarz-weiss böse. Aber dann hat man sich ziemlich preiswert aus der Affäre gezogen.

      Alles in allem Durchschnitt. Wollten ´ne Klischee Westernfolge machen, haben sie gemacht. Iss nicht so mein Geschmack.

      Bisher habe ich noch keine Folge der Matt Smith Ära für Schlecht befunden, aber wie sagt man so schön: Es gibt für alles ein erstes Mal...
      Na, ja, das bereits genannte Flesh&Stone fand ich wirklich nicht dolle. Schlechter, als Mercy jedenfalls.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von thunder_burn ()

    • thunder_burn schrieb:


      Bisher habe ich noch keine Folge der Matt Smith Ära für Schlecht befunden, aber wie sagt man so schön: Es gibt für alles ein erstes Mal...
      Na, ja, das bereits genannte Flesh&Stone fand ich wirklich nicht dolle. Schlechter, als Mercy jedenfalls.


      Herz aus Stein hatte wenigstens noch einige witzige Passagen und baute etwas spannung auf. Mercy währendessen hat ausgelutschte One-Liner, Western Klischees und ein fades Finale.
      Spoiler anzeigen
      Die Folge wäre wesentlich besser gewesen WENN der Doktor den Außerirdischen erschossen hätte so wie er es vorgehabt hätte und dannach von Amy darauf angesprochen wäre was in letzter Zeit mit ihm los ist. Daraufhin hätte er die verbleibende Folge mit dem psychologischen Dilemma ins Reine kommen können. Er hätte sozusagen ein Spiegelbild im Gunslinger sehen können usw.
      Ginge zwar ansolut gegen das Naturell des Doktors wäre aber wesentlich interessanter gewesen als eine Schnitzeljagd nach einem Kriegsverbrecher der sich auf leichte Art und Weise dann selbst in die Luft sprengt!
    • Ich finde es irgendwie ein bisschen merkwürdig das Amy in dieser Folge den Koller kriegt weil der Doctor das Alien fast zum Abschuß frei gibt.
      Schließlich hat er genau das gleiche, nur noch bis zum Schluß durchgezogen, doch auch in der letzten Folge getan. Also das verbrecherische Alien zum Abschuß abgeworfen.
      Zudem macht Amy ihm Vorwürfe das das wäre was passiert wenn er ohne Companions reist,...

      Naja aber er hat doch zwei Companions dabei? Davor hat er sich noch ein ganzes Team zusammen gestellt?
      So rein nach der Serie war der Doctor kaum mal 10 Minuten oder so einsam,.. ich mein er hätte es doch irgendwie erwähnen können? Nun oder man es so leicht zeigen?
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Hmmm... nach dem ersten gucken kann ich mich noch nicht zu einer Bewertung durchringen - ich werds mir nachher zum Frühstück noch mal ansehen... aber das war irgendwie, nunja.... im Trailer interessanter würd ich jetzt mal sagen... irgendwie ungar das Ganze und lahm.

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Großartige Klischee-Folge...Was habt ihr denn alle erwartet ? Hm...

      Also ich persönlich fand sie besser als 7x02,aber nicht als 7x01.... Ich fand den ganzen Plot sehr interessant und spannend. Die Auflösung war natürlich etwas... naja... Nicht die schlechteste Auflösung einer DW-Folge.
      Auf alle Fälle fand ich gut wie man den Doctor hier thematisiert hat und Amy's Frage/Einwand von wegen, seit wann denn Töten eine Option geworden ist, fand ich auch sehr gut.
      Manchmal macht mir Matt Smith, bzw. der Doctor doch ziemlich Angst. Mit seinen aggressiven Gesichtsausdruck oder Ausbrüchen... Da krieg ich immer Panik. Wie z.b. bei dem Sit Down. Woah. Wenn der einmal schreit oder ausrastet,will ich nicht dabei sein :D

      Auf alle fälle ist Matt Smith als Doctor großartig...: ,,Give me a Dalek everyday !'' Schade das hier die Daleks wieder als Lachnummer Gegner gewählt wurden. Siehste, nichtmal der Doctor nimmt die Daleks mehr ernst.

      Im großen und ganzen eine gute Folge. Auf alle fälle waren die 3 Folgen besser als die 1.hälfte der 6.Season. Just my Opinion
    • Die Folge hat mir persönlich bewiesen, dass Doctor Who ohne roten Faden nicht so gut funktioniert wie mit. Wenigstens so kleine Details wie in Season 4, als man immer ganz kurz ein Zeichen von Rose gesehen hat, das war klasse!

      Ohne eine Story, die die komplette Season umspannt, ist es nur: Die kommen irgendwo hin, jemand will jemand anderem was, der Doctor dreht kurz durch, dramatische Szene und *PUFF* alle sind glücklich. Das reicht mir nicht, deswegen von mir nur ein "Durchschnittlich".

      Was anderes: Habe das zweite Anschauen noch vor mir, aber habe ich das richtig verstanden, dass er jetzt schon 1200 Jahre alt ist? Wenn ich mich richtig erinnere, hatte der eingeladene Doctor am Lake Silencio doch gerade mal 1100 Jahre aufm Buckel?! Da können die doch ohne Problem nochmal 10 Staffeln raushauen, in denen der Doctor ohne Companions rumreist...
      "Nice to meet you, Rose. Now, run for your life!"
    • Schön: Ein Western-Setting, Unschön: ...das nur ein paar Klischees lieferte, sonst aber ungenutzt blieb.
      Schön: Es wurde ein Science-Fiction-Plot erzählt, Unschön: ...den man so schon aus allerlei anderen Serien kennt.
      Schön: Es ging auch um Moral,, Unschön: ...aber um eine "Moral von der Geschichte" drückte sich selbige
      Schön: Und auch des Doctors Abgründe wurden beleuchtet, Unschön: ...und zwar aus dem Nichts heraus, und auch nur eine Minute lang
      Unschön: Amy und Rory hatten rein gar nichts zu tun.

      Trotz all dieser Negativpunkte hatte ich nach dem Anschauen nicht das Gefühl, eine wirkliche schlechte Episode gesehen zu haben. Es hat nur eben in allen Bereichen immer irgendetwas gefehlt. Eine Westernstadt als Spielplatz - was da alles möglich wäre, vor allem für die Companions. Rory als Möchtegern-Cowboy, der alle fünf Minuten in einen Pferdeapfel tritt, Amy als fesches, Lasso-schwingendes Cowgirl, oder gar storybedingt als Saloon-Tänzerin...Chance verpasst.
      Und so sehr ich eine echte Handlung begrüße - die hat sich doch ziemlich gezogen. Wohl auch, weil nach einer viertel Stunde schon alle Fronten geklärt waren, und dann nur noch über Moral geredet wurde, ohne dass zu erwarten war, dass noch irgendwelche überraschenden Erkenntnisse daraus resultieren würden.

      "A Town called Mercy" ist kein Stinker, gibt sich aber wenig Mühe, den Zuschauer in irgendeiner Form zu begeistern. So wie Vanilleeis, Pizza Margherita oder Fichtennadel-Badezusatz.
    • Arp schrieb:

      Wie war das nochmal in ner Classicfolge (ich meine es war bei Tom Baker), Regeneration 12, oder 12.5 oder sowas ist böse gewesen?

      Du meinst Colin Baker, "Trial of a Timelord" und den Valeyard .....

      Arp schrieb:

      Also einen Dunklen Doctor fände ich prinzipiell gar nicht mal schlecht. Schluss mit Friede Freude Eierkuchen und jeder kriegt ne zweite Chance, und mehr zu "Du ärgerst mich? Du fliegst aus der Luftschleuse". Bei all der Macht die der Doctor hat könnte extrem gute Geschichte bei raus kommen.

      Klar könnte ein Dunkler Doctor spannend werden, nur wenn das konsquent durchgesetzt wärde wäre es nicht mehr Doctor Who, welches als Familienshow konzipiert wurde(die Classics laufen sogar unter "Kinderprogramm, ursprünglich mit Bildungsauftrag"). Der Doctor ist nunmal derjenige, der kommt und dich rettet, wenn ein Monster unter deinem Bett lauert ... und nicht der, der sich wie ein Monster verhält ( Und ja - die Show ist und bleibt durchaus für Kids und Erwachsene die sich das Kind in sich selber bewahrt haben .... so und nicht anders ist sie konzipiert.)
      Irgendwie habe ich den Eindruck manche vergessen diese Grundprämisse der TV Show Doctor Who. Steven Moffat hat von Anfang an gesagt, seine Grundausrichtung wäre "dark fairytale" - und plötzlich regt sich ein Teil auf, wenn es zu Handlungen und Auflösungen der Storys kommt, die exakt diesem Genre entsprechen (Wo ist der moralische Unterschied, wenn Gretel die Hexe im Ofen einsperrt und bei Lebendigem Leibe verbrennen lässt zu der Doctor sorgt dafür, dass Solomon statt den vielen unschuldigen Dinos in die Luft gesprengt wird?)

      Und auch der Schluss von a Town called Mercy passt perfekt als "they lived happily ever after"- Märchengenre - die Folge fängt ja mit der Erzählerin in genau dem "Es war einmal" Stil an .... und selbst wenn man den Märchenaspekt weglässt - das war ein Westen, in Amerika spielend - ist doch logisch, dass der Aspekt des "Land der zweiten Chancen" betont wird - denn rein historisch gesehen war der wilde Westen genau das, ein Neuanfang, eine zweite Chance - egal was in Europa vorher war - hatten die Auswanderer es erst einmal nach Amerika geschafft, lag es an ihnen was sie aus ihrem Leben machten....
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Zu der Folge fällt mir vor allem ein Adjektiv ein: solide. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber grossartig aufregend war es nicht.

      Bei mir hatte die Folge den Western-Bonus, obwohl ich sonst eigentlich kein Freund von Western bin. Aber bei Doctor Who mag ich Cowboy-Fun, dementsprechend habe ich mich gefreut. Und damit liessen sich auch die ganzen Western-Klischees ganz gut ertragen.

      Die Story war geradlinig und handwerklich nicht schlecht. Allerdings hatte sie ein grosses Manko: sie wollte Charakterentwicklungen zeigen, für die sie einfach nicht die Zeit hatte. Allen voran betrifft das natürlich den Doctor: dass er Jex aus der Stadt werfen wollte, war natürlich eine schöne Weiterführung seines Handelns gegenüber Solomon in der Folge davor, fiel dann allerdings innerhalb von Minuten in sich zusammen, nur weil Amy die Moralische gibt. Das Ganze hätte ein paar Folgen mehr und eine weniger stiefmütterliche Behandlung verdient. Schade eigentlich. Immer, wenn sich der Doctor nur ein bisschen in Richtung der "dunklen Seite" bewegt, wird's abgewürgt. Das hat mich schon beim "Time Lord victorious" genervt, und hier haben wir dasselbe.

      Eine zweite Figur, deren Charakter nicht genug Platz hatte, war Jex. Aus dem Kriegsverbrecher, der - vielleicht sogar aus den richtigen Motiven, wer weiss - das Falsche (oder auch nicht?) getan hat und der neu anfangen möchte, hätte man mit mehr Zeit und mehr Story auf jeden Fall etwas machen können. Hat man nur leider nicht. Auch das Gespräch mit dem Doctor, dass Jex getan hat, was getan werden musste, und der Doctor dazu nie den Mut hätte, hatte leider viel zu wenig Bedeutung. Und dass Jex sich am Ende selbst opfert, war wirklich eine sehr langweilige Auflösung.

      Auch der Cyborg hätte eigentlich mehr verdient. Ich fand es sehr beeindruckend, wie maschinenartig am Anfang und wie menschlich er am Ende gewirkt hat, aber auch da hätte es halt etwas mehr gebraucht. Sowas wie eine Thematisierung seiner Situation als "Monster", wie er es selbst sagt.

      Insgesamt also sehr viele verschenkte Chancen.

      Ein "gut" bekommt die Folge trotzdem, allerdings nur ein schwaches 6.5-Punkte-Gut. Eben, weil ich beim Schauen gut unterhalten wurde und weil im Gegensatz zu letzter Woche immerhin eine Story da war.
      All hail Frobisher! All hail the big talking bird!
    • 6,6 mio overnights. Bisheriger Spitzenreiter.

      A Town Called Mercy had an overnight audience of 6.6 million viewers, a share of 29.1% of the total TV audience.

      Doctor Who was third for the day, behind the big entertainment hitters, The X Factor with 9.0 million and the launch show of Strictly Come Dancing which has 8.0 million watching, providing a strong lead in for the Doctor.

      Against Doctor Who, ITV1's Red and Black managed 3.6 million viewers, while Dad's Army on BBC Two had 1.9 million watching.

      Last year's third story of the autumn, The Girl Who Waited, had 6.0 million watching with a lower audience share while the 2011 launch of Strictly Come Dancing had an audience of 7.6 million viewers.

      The rating for Doctor Who puts it at 14th place for the week, with Sunday's ratings still to come, although final consolidated figures, which will be available next week, should see this position rise.


      EDIT: Vergesse ich öfters mal: doctorwhonews.net/2012/09/dwn1…012overnight-ratings.html

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    • Zudem macht Amy ihm Vorwürfe das das wäre was passiert wenn er ohne Companions reist,...
      Genaugenommen sagt Amy, das so was passiert, wenn er zu lange alleine reist. Kurz davor oder danach erklärt der Doctor er wäre 1200 Jahre alt. Und wie jemand schon weiter oben schrieb, war der Doctor am Ende von Staffel 6 um die 1100 Jahre alt. Dazwischen liegen also etwa 100 Lebensjahre des Doctors. Viel Zeit, um einsam herum zu streunern und eigenartige "Angewohnheiten" zu entwickeln. ;)
    • Nach dem zweiten Mal sehen fällt das Urteil nicht mehr ganz so düster aus... Eigentlich keine schlechte Folge, nur irgendwie eine in der ich häufig dachte 'schade'.

      Schade dass
      • die dunkle Seite des Doctors recht schnell von Amys Moral-Rede abgewürgt wurde
      • die Ponds außer Staffage zu sein nichts beitragen durften
      • die vorhersehbarste und einfachste Möglichkeit gewählt wurde um Jex los zu werden
      • eine als Charakterfolge sicher gut funktionierende Story doch nicht konsequent durchgezogen wurde

      Wirklich gut gefallen hat mir mal wieder Matt Smith... gerade die Momente wo er in seinen eigenen Gedanken und Erinnerungen feststeckt.

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Hm wie fand ich die Folge.
      Meine erwartungen waren ähnlich niedrig wie vor der letzten Folge. Letztendlich gefiel mir diese aber schlechter. Der Anfang noch war wirklich toll. Es wurde Stimmung aufgebaut und die Szene als der Doctor ausrastete und den Alien Doctor, dessen Name ich vergessen habe, erschießen wollte war klasse. Ich habe komplett mitgefiebert. Ich fand auch die Szene von Amy toll als sie den Doctor damit konfrontrierte. Danach ging es aber bergab. Der Doctor entscheidet sich dagegen und die ganze Stimmung war mit einen mal verpufft. Alles was übrig blieb war eine zähe klischee beladene Souce. Es kommt wirklich selten vor, dass ich bei einer Folge nachschaue wie lange die denn noch läuft, dies mal war es leider so. Ich fand die letzte hälfte einfach nur noch langweilig. Einzig das Gespräch als der andere Doctor in der Zelle saß und sich mit dem Doctor unterhielt fand ich gut. Die auflösung ist auch wirklich sehr schwach gewesen und hätte ganz einfach damit gelöst werden können, dass der Doctor den Typen gleich erschießt. Hätte das selbe Ergebniss gehabt ohne alle Menschen im Dorf in Gefahr zu bringen.

      Das hätte man eindeutig besser aufbauen können finde ich. Beispielweise, der Doctor erschießt den anderen und muss dann die restliche Folge mit den folgen klar kommen. Man hätte sehr viel mit vom Charakter des Doctors zeigen können. Vielleicht noch ein Gunslinger, der sich um seine Rache betrogen fühlte und den Doctor deswegen "bestraft". Eine Story die eben kein Happy End hatte und die Abgründe des Doctors beleuchtet hätte. Aber gut es bringt nichts darüber zu reden wie es hätte sein können. Es ist wie es ist und mir gefiel es nicht sonderlich. Auch schade, dass Rory nichts zu tun hatte.

      Aber es gibt auch Positive Punkte. Der Sherfif war wirklich klasse. Auch der Doctor gefiel mir wie immer recht gut. Aber diese Punkte liesen ja leider alle nach ab der hälfte der Folge. Doch aufgrund der wirklich starken ersten hälfte denke ich 5 Punkte und ein knappes Durchschnittlich sind angebracht.



      Rhak schrieb:

      Ohne eine Story, die die komplette Season umspannt, ist es nur: Die kommen irgendwo hin, jemand will jemand anderem was, der Doctor dreht kurz durch, dramatische Szene und *PUFF* alle sind glücklich. Das reicht mir nicht, deswegen von mir nur ein "Durchschnittlich".


      Hm mag deine Meinung sein gut. Jedoch ist beinahe die Kompletten Classic Folgen so und das sind nun mal 26 Jahre, die genau so abliefen. Funktioniert hat es da doch auch oder?

      8thdoc 11thdoc 2nddoc 4thdoc Wardoc 9thdoc 3rddoc 7thdoc 10thdoc 5thdoc 1stdoc
    • Ich weiß gar nicht, was die meisten hier haben. Ich habe mich toll unterhalten gefühlt. Klar, die Handlung kann man wohl in 4 Sätzen zusammenfassen und es passiert hier auch nicht DIE große Geschichte, aber hier hat man innerhalb von 45 Minuten eine Geschichte erzählt, die mich persönlich unterhalten hat und auch voll in das Zeitlimit gepasst hat.
      Was haben wir hier? Eine Westerngeschichte im klassischen Sinne. Fremder kommt in die Stadt, Sheriff findet den knorke, Sheriff stirbt => es ist ein neuer Sheriff in der Stadt. Es gibt einen Feind, den es zu bekämpfen gibt oder ein Problem, das eine Lösung verlangt => neuer Sheriff löst das ganze, geht dann wieder und macht das schwächste Glied, den heimlichen Helden oder ähnliches zum neuen Sheriff => fertig ist die Laube. Mehr und auch nicht weniger hatte man hier. Da wir uns in einem Sci-Fi/Phantasie-Universum befinden mixt man das ganze eben noch mit diesen Elementen.
      Hab mich definitv besser unterhalten gefühlt als im Kinobeispiel "Cowboys vs. Aliens"
      Wenn ich mir die anderen 3 Episoden von Toby Whithouse ansehe, die er für die Serie geschrieben hat, dann sind diese für mich alle auf einem Level, mal abgesehen von School Reunion, weil ich die Folge einfach nicht so gut fand.
      Schade hier ist, dass Amy und besonders Rory wirklich kaum etwas zu tun haben und Amy wieder, wie schon in der letzten Woche, so den Frau-bleib-mal-zurück-wir-Männer-Regeln-das-schon-Part hatte. Schade um die Figur und die Zeit, die ihr noch bleibt.
      Den Ausbruch des Doctors fand ich jetzt auch nicht so pralle, aber wenn es ihn nicht gegeben hätte, dann hätten auch wieder viele geschrieen, dass er doch auch sein Volk ausgelöscht hat und dieses und jenes. Dann lieber so und zeigen, dass er nach dem 10. Doctor das nicht einfach vergessen hat.
      Die Folge hat für mich wieder viele tolle Einzeiler, gute Charaktere, ein tolles Setting und ein Ende, das sicher nicht so überraschend war, aber eben auch dem Genre geschuldet ist, das hier voll ausgefüllt wurde.

      Wenn man das Genre an sich nicht mag, dann glaube ich, dass man mit der Folge nicht soviel anfangen kann. Ich würde mich jetzt nicht als Westernfan bezeichnen, aber ich mag das staubige wilde, mit den raubeinigen Charakteren. Mich spricht das an und so auch die Folge. Dass man lauter Klischees aneinander reiht finde ich nicht schlimm, schließlich war es nicht die Aufgabe der Folge ein ganzes Genre neu zu erfinden.
      Ich gebe gerne 7,5 Punkte.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"