7x03 - Wilder Westen (A Town called Mercy)

    • Um hier mal den Übersetungsfehler anzusprechen "Sie merken, dass wird langsamer altern"
      Als direkte Übersetzung wäre das zwar total falsch, hat aber auch ein Stück Wahrheit.
      Wer sich in der Physik rumtreibt, kennt wahrscheinlich Einstein's Theorien und die Raumzeitkrümmung. Hier auf der Erde verläuft die Zeit sagen wir mal neutral aber schon auf Höhe der ISS verläuft sie minimal langsamer (wegen Abstand und Geschwindigkeit). Dass heißt, die Zeit verläuft außerhalb von Raumzeitkrümmung also außerhalb von Gravitationsfeldern langsamer wenn man sich schnell bewegt. Nimmt man nun an ,dass die TARDIS nahe zu Lichtgeschwindigkeit fliegen kann (im Raum) und sie dort auch die meiste Zeit verbringt , altern sie langsamerer. Da sich die Tardis auch nicht gerade langsam durch die Zeitvortex bewegt ( welches ein Wurmloch zu allen Punkten in Raum (& Zeit) sein kann), vergeht auch doch die Zeit relativ gesehen langsamerer.
      Sieht man die Tardis auchnoch als ein kompliziertes Raumzeitobjekt an mit gekrümmten und gefalteten Dimensionen, kann das ganze noch größere Ausmaße annehmen.
      Also nicht ganz falsch übersetzt :D
      9thdoc 10thdoc 11thdoc
    • Hab' die Episode gestern nochmals angeschaut. War irgendwie besser als in meiner Erinnerung... :)

      + Die Location ist für mich als großen Western-Fan natürlich ein Traum
      + Das Schauspiel von Matt Smith ist großartig. Die Szene mit dem Zahnstocher :D
      + Die Grundidee ist ausgesprochen gut; besser als in "Cowboys & Aliens"
      + Murray Golds Musik ist ein Traum. Auch wenn er tief in die Klischeekiste gegriffen hat
      + Die Dorfbewohner sprechen tatsächlich einen richtigen amerikanischen Akzent

      - Die Auflösung war schon sehr schwach
      - Mit dem Gunslinger werde ich nicht so warm

      Gebe daher ein "Gut" (auf IMDB eine 8)
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg
    • Salyavin schrieb:

      Hab' die Episode gestern nochmals angeschaut. War irgendwie besser als in meiner Erinnerung... :)


      So geht es vielen. Irgendwie enttäuscht die Folge in der 7. Staffel doch ziemlich, wenn man zB grad vorher Asylum geschaut hat, aber als Stand-Alone funktioniert sie gut und wird vermutlich wirklich durch Matt Smith gerettet. Fast jeder stimmt dir zu, dass die Folge beim wiederholten Sehen besser wird. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Vermutlich weil die primäre Geschichte nicht so viel tragen kann, aber auf der zweiten Ebene passiert doch da einiges, was man wohl erst beim zweiten oder dritten Mal so wirklich realisiert. Im Whocast meinten sie damals, dass man hieraus einen Zweiteiler hätte machen sollen, damit die Geschichte sich besser entfalten kann. Vielleicht stimmt das sogar und 40+ Minuten hierfür sind zu wenig gewesen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Setting wirklich 90 Minuten gefüllt hätte, eher so 60, wenn nicht noch ein komplett neuer Handlungsstrang hinzugekommen wäre.


      "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
      Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
      Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.

      Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
      It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."
    • Mhm diese Folge war absolut nicht meins. Liegt aber wohl daran, dass ich kein Western-Fan bin. Das Prequel und das erneut angepasste Intro fand ich noch ganz interessant aber von da an wurde es für mich anstrengend und ziemlich unspannend. Nichtsdestotrotz eine kurze Zusammenfassung:

      Kahler Jax, ein Erschaffer des Gunslingers (kriegerischer Cyborg), versteckte sich in einer kleinen amerikanischen Stadt namens Mercy, um dem Tod durch den Gunslinger zu entgehen. Der befand sich nämlich auf einem Rachefeldzug und tötete nur im absoluten Notfall Zivilisten. Durch Zufall tauchten der Doctor und die Ponds in Mercy auf und alles nahm seinen Lauf. Der Doctor entdeckte das düstere Geheimnis des Wissenschaftlers Jax und lieferte ihn ziemlich rüde an den Gunslinger aus. Diese Verhaltensänderung schien sich also fortzusetzen. Allerdings konnte Amy ihn im letzten Augenblick von seinem Vorhaben abbringen und ihm ins Gewissen reden. Recht schnell änderte der Doctor seinen Standpunkt, wurde Marshall von Mercy und versuchte eine gewaltfreie Lösung für das Problem zu finden. Nach jeder Menge typischer Westernklisches und einem ziemlich ausgeklügelten Rettungsplan, wich Kahler Jax jedoch von diesem ab und sprengte sich selbst samt seinem Schiff in die Luft. Seiner Lebensaufgabe beraubt wollte der Gunslinger sich ebenfalls töten, was jedoch verhindert wurde, als er den Posten des Marschalls übernahm und er fortan als Beschützer von Mercy galt. Ende gut, alles gut sozusagen.

      Alles in allem war diese Episode nicht schlecht, sie traf nur einfach nicht meinen Geschmack. Der Doctor stand halt im Mittelpunkt, was an und für sich ok war, die Ponds waren bloß schmückendes Beiwerk (abgesehen von Amys Gewissensrede an den Doctor) und der "Böse" erledigte sich selbst. Von mir gibt's ein "Durchschnitt" in der Bewertung. Dabei belasse ich es nun auch und freue mich auf die nächste Folge.
    • Mooncat schrieb:

      Liegt aber wohl daran, dass ich kein Western-Fan bin.
      Glaube ich nicht. Ich mag Western, aber die Folge wie auch die Western-Folgen in anderen Serien, die ich gesehen habe und nicht zuletzt "The Gunfighters" mit 1stdoc sind einfach nicht gut. Ausnahme ist für mich nur (wenn auch keine Serienfolge) "Zurück in die Zukunft 3".
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)