7x04 - Zusammengewürfelt (The Power of Three)

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    • Nun habe ich die Folge nun auch endlich gesehen und muss sagen: Chibnall hat mich echt überrascht. Die Folge an sich ist eigentlich verdammt gut, wäre vielleicht sogar super, wenn das Ende nicht gewesen wäre. Aber erst einmal zum Positiven: Sämtliche Charaktere waren super und sympathisch, besonders mal einen Einblick in das Privatleben der Ponds zu sehen, war spitze, der Doctor war auch wieder genial und Brian ist eh eine Klasse für sich. Es gab viele witzige Szenen, Kate Stewart war ein schöner Verweis auf den Brigadier, allgemein wenigstens ein wenig von UNIT wiederzusehen, was schön. Die Handlung dazu war noch spannend und dazu natürlich die emotionale Seite der Episode, nämlich dass Amy und Rory versuchen sich zwischen Doctor-Life und Real-life zu entscheiden und sich eigentlich für Real-Life entscheiden, aber nur weil der Doctor dies letzendlich auch tut und erst einmal bei ihnen bleibt. Dass sie sich am Ende für das Doctor-Life entscheiden, auch weil Brian ihnen sozusagen die Erlaubnis dazu gibt, war natürlich klar. Aber nun zum einzigen Negativpunkt, der mich aber so stört und das ist dieses doofe Ende! Jetzt mal im Ernst, die Auflösung soll sein, dass es so eine Rasse gibt, die eine Art Interdimensionaler Seuchenschutz ist, die die Menschheit ausrotten will, bevor sich diese zu weit ausbreitet, da sie sie als Seuche betrachten. Und dann hat man es mal wieder nur mit einem Hologramm zu tun. Stand in irgendeinem Spoiler nicht irgendetwas von der Silence? Ja Pustekuche, von wegen. Ich habe eine großartige Auflösung erwartet und dann so etwas, wird ja nur noch davon getoppt, dass der Doctor einfach mal das Programm umschreibt (mit seinem allmächtigen Sonic Screwdriver) und dann dafür sorgt, dass die Cubes die menschlichen herzen einfach wieder anwerfen.

      FAZIT: Eine tolle Episode, aber mal wieder wie bei "Vincent and the Doctor", der Monsterplot versaut das Emotionale. Nur damals wirkte dieser wo ran gekleistert, dass er genervt hat und hier wäre es ohne Monsterplot nie zu einer Handlung und zu dem Emotionalen gekommen, also hätte man sie nicht weglassen können. Anstatt diese aber toll aufzulösen und das Emotionale (die Entwicklung der Ponds) trotzdem volldurchzuziehen, wird wieder Zeit mit einigen (wirklich tollen) witzigen, aber unnützen Szenen verschwendet. Aber egal, hier gibt es jetzt trotzdem noch, wie bei Vincent, 8,5/10 Punkte und ein "gut", aber zu mehr kann mich, dank der schwachen Auflösung leider nicht durchringen. Trotzdem die eindeutig beste Chibnall Folge überhaupt (was ja auch nciht sonderlich schwer ist).
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    • wieso regt ihr euch auf das der doctor für alle eigentlich als tot gelten muss? schließlich weiß man doch nie welcher doctor (im sinne von seinem alter) vor einem steht. selbst die leute in staffel 6 die vom (vermeintlichen)tod des doctors in der zukunft wussten, waren nicht überrascht auf den doctor zu treffen, weil es halt ein doctor vor dem geschehen war.
      sollte unit also (und das bezweifle ich) wissen das der doctor gestorben ist, wird man wohl einfach davon ausgegangen sein, das dies ein doctor vor seinen tod ist.

      oder der doctor hat tardis-blaue rundbriefe an seine vertrauten geschickt, wo drin steht das sein tod nur eine finte war ;)
    • Na das war doch mal eine richtig gute Sarah Jane Adventures Episode... - dachte ich mir so beim Anschauen. Da wurde sich auch gern mal Zeit gelassen für Dialoge und Familienkram, die Alien-Bedrohungen kamen im besten Falle einfallsreich, aber produktionstechnisch eher preiswert daher, dazu gab es auch gern mal eine ClassicWho-Anspielung, und in den letzten 2 Minuten wurde dann meistens ganz schnell noch die Bedrohung neutralisiert; gern per Lukes Hackerskills oder dem Sonic Lipstick. Wenn das Script von Ford oder Roberts gekommen wäre, ich hätte mein Hintern drauf verwettet, dass das wirklich eine der Geschichten ist, die man auf Grund des Ablebens von Slayden nicht mehr verfilmen konnte. Aber das muss natürlich ansich nichts Schlechtes sein; und ist es im Falle von Power of Three auch nicht gewesen - nur hatte ich schon das Gefühl, dass man da hätte in allen Belangen noch eine Schippe drauflegen können. Vor allem was die Auflösung angeht - soviel Aufwand, um die Herzen von gerade mal 1/3 der Menschen anzuhalten ? Und so wenig Aufwand, um diesen Plan zu vereiteln ? Und leider muss man auch sagen, dass das Cyborg-Mädchen und die Monstermänner samt deren Entführungen aber auch wirklich gar keinen Sinn hatten - letztere waren ja dann auch plötzlich verschwunden, wohl in der Hoffnung, die Zuschauer würden sie sofort vergessen und keine Fragen mehr stellen.
      Auf jeden Fall muss man sagen, dass die letzten 5 Minuten doch etwas den Gesamteinsruck nach unten ziehen. Unter dem Motto "Der Weg ist das Ziel" hat die Episode sicherlich alles richtig gemacht. Der Doctor samt Ponds, und sogar Rorys Vater kamen unterhaltsam und inhaltlich treffsicher daher, UNIT wurde tatsächlich mal sehr angenehm dargestellt, und die Würfel sorgten ja durchaus bis kurz vor Schluss für Spannung. Aber das Ganze hätte dann eben in einem großen Knall kulminieren müssen. Davros höchstpersönlich hätte sich zeigen können, um zu verraten, dass das nur ein großer Test an der Menschheit war, weil er mit der noch etwas Böses vor hat. Oder der Doctor hätte herausfinden können, dass die Würfel von einem feindseeligen Planeten hergebeamt wurden, und die einzige Möglichkeit, sie wieder loszuwerden, ist sie zurück zubeamen - wobei das bedeutet, dass dann alle auf dem Angreiferplaneten sterben. Irgendetwas eben, was über das antiklimatische "Menschheit Böse - gar nicht wahr - egal, ich knipps dann mal die Würfel aus" hinaus gegangen wäre.
      Schade schade. Aber gebe trotzdem mal ein Gut - für das lang nicht mehr gehabte Gefühl, eine Sarah Jane Adventures anzuschauen, für die aufgeregten Nachrichtensprecher, die wir doch schon alle sehr vermisst haben, und für den Doctor, der ganz abfällig "TWITTER !" sagt.
    • yttox schrieb:

      Kann mir jemand bitte nochmal erklären, wozu diese Entengesichter im Krankenhaus Leute entführten?

      Das Frage ich mich auch.
      Außerdem frage ich mich, warum die Cubes so lange warten. Klar, in der Folge wurde gesagt, damit sie sich ausbreiten können, aber das ist Unsinn, da sie sich ja überall auf der Welt materialisiert haben.
      Eigentlich kann man davon ausgehen, dass nach einem Jahr die meisten der Cubes auf Müllhalden liegen, oder sonst irgendwo weggesperrt sind.
    • So, gerade gesehen und ich hab ein paar Schwierigkeiten mit der Folge. Als erstes Mal ist es aber das wohl beste Chibnall Skript bisher. Das mit Sicherheit. Aber das Build Up war gut vierzig Minuten lang, die Auflösung kam dann innerhalb von zwei. Ein bisschen mehr Charakterisierung der Gegner wäre wichtig gewesen. Die Idee ist nämlich sehr gut. Sie wurde nur verschenkt, da man sie für ne Sekunde sieht, bevor das Schiff zerstört wird. Das ist es, was ich der FOlge vorwerfen muss. Das Ende war viel zu schnell.
      Das Getanze vom Doktor war peinlich, das Ende zu schnell und zu einfach - eigentlich alles ab der tatsächlichen Invasion war viel zu vage und schnell lebig. Auch das Power of three am Ende fand ich eher zum Fremdschämen. Ich dachte, dass wären die Führer der Alieninvasion, aber nein, das waren die sieben. Haha, klasse Wortspiel.

      Alles in allem aber eine sehr gute Folge mit einem fatalen Ende. Ich werde wohl gut geben, da es wirklich nur das Ende ist.
    • Iltu schrieb:

      Kaptain Knotter schrieb:

      Nur dass mittlerweile zehn Jahre für die Ponds vergangen sein sollen, finde ich doch etwas... naja... unglaubwürdig. Welches Jahr haben die denn eigentlich? 2022?

      Immer noch 2012 oder so - sie meinen die 10 Jahre die sie rein biologisch gelebt haben, während sie mit dem Doctor immer wieder unterwegs waren, wie z.B. auf der Party: sie werden abgeholt , sind 7 Wochen unterwegs, aber 5 Minuten unserer Zeit wieder da.....
      Okay, so macht das allerdings mehr Sinn.
      Interessanter Nebenaspekt des reisens mit dem Doctor: Zeitreisende altern "schneller". Wie wäre es wohl, wenn Brian das nächste mal, wenn er Amy und Rory wieder sieht, feststellen muss, dass die beiden nicht nur andere Klamotten tragen, sondern auch schon graue Strähnen haben?

      Fenchurch schrieb:

      Kate Steward, und wie sie UNIT "reformiert" hat, "dragged them along, kicking and screaming, which sounds a lot more fun than it actually was".
      Eine meiner Lieblingsstellen!
      Überhaupt eine tolle Figur. Nicht nur, dass sie die Tochter des Brog ist, auch ihre ganze Ausstrahlung, ihre Stimme, die Körpersprache, bis hin zu ihrem Outfit! Ich hoffe, dass wie von der noch mehr zu sehen bekommen. Das macht für mich die Rückkehr von UNIT zum ersten mal zu etwas begrüßenswertem!

      Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Ein Mathewitz. So wie "x hoch zwei" bei uns auch "x zum Quadrat" heißt (x to the power of two/squared), so gibt es dieses im Englischen auch für "hoch drei" ="zum Würfel" (ein Ausdruck, der mir im Deutschen unbekannt ist, oder gibt es den tatsächlich?) sprich: cubed/the power of three..
      Da hat man ja wirklich lange warten müssen, bis die Erklärung für den Titel kam. Gut, jedes englische Schulkind wäre da wohl auch lange vor mir drauf gekommen, aber so speziell sind dann meine Englisch-Kenntnisse leider nicht gewesen, dass ich darauf von alleine hätte kommen können, und auch, als ich es dann endlich gehört habe, habe ich einen Moment gebraucht.

      Ohnehin, die hier schon von vielen Seiten beklagte Auflösung war für mich in vielerlei Hinsicht ein Problem. Allein schon überhaupt zu verstehen, was da gesagt wurde, war für mich extrem schwierig, das ging alles zu schnell und zu unverständlich. Und dann eben dass es so ganz am Ende der Folge hastig dazugeschrieben wirkte, so was ist immer enttäuschend, auch wenn die Invasion eigentlich nie so das wichtigste an der Folge war. Aber man möchte es eben doch gut aufgelöst haben, und nicht wie mit dem Kaninchen aus dem Hut.
      Als sie auf das Raumschiff kamen, dachte ich "Wow, jetzt geht's so richtig los!" und habe in dem Moment erschrocken mit einem Blick auf die Uhr festgestellt, dass die Folge ja schon fast wieder rum war! da war ich dann schon froh, dass der Doctor das tote Drittel der Bevölkerung wenigstens wiederbelebt, und nicht einfach irgendwas mit der Zeit veranstaltet, dass das alles nie passiert ist. (Einer der schäbigsten Erzählkniffe der NewWho-Geschichte, Last of the Time Lords)


      Zu...

      Iltu schrieb:

      offensichtlich hat ihr Papa ihr die ganze Kindheit über so viel vom Doctor erzählt, dass sich sich schlicht geweigert hat, an des Doctors Tod zu glauben und trotzdem hoffte er würde in einer Notsituation auftauchen und helfen....
      &

      Radioactiveman schrieb:

      "Then I don't want to travel with you" hatte Rory in The Girl Who Waited gesagt. Und der Doctor hatte Amy und Rory nach The God Complex abgesetzt, weil das Reisen mit ihm zu gefährlich sei und er ihr Leben retten wollte. Was ist aus diesen Gründen geworden?
      &

      thunder_burn schrieb:

      Hast Du zufällig "Die Frau des Zeitreisenden" gesehen oder gelesen? Zeitreisende können auch nach ihrem Tod nochmal auftauchen. ;)
      Das ist ohnehin eines der großen Probleme aus meiner Sicht, mit der die Serie gerade zu kämpfen hat (oder haben sollte, weil ich mehr und mehr den Eindruck habe, dass sie das Problem infach dadurch lösen, dass sie es ignorieren!): durch die Ereignisse am Ende der letzten Staffel haben sie sich in eine Sackgasse geschrieben! Sie haben zwei maßgebliche, einschneidende Umstände eingeführt, mit denen die Serie nicht mehr so funktionieren kann wie vorher:
      Der Doctor lässt seine Companions zurück, weil er sie nicht gefährden will.
      Der Doctor fingiert seinen Tod und will sich unauffällig verhalten, um seine Feinde nicht auf sich aufmerksam zu machen.

      Dass der Doctor ohne Gefährten nicht richtig funktioniert, ist eine altbekannte Geschichte, das weiss man nicht erst seit Tom Baker; und dass der Doctor im Laufe seiner gesamten ganz bestimmt eines nie gewesen ist, nämlich unauffällig, und dass das gerade in seiner jetzigen Inkarnation gar nicht zu ihm passt - das sind nur die augenscheinlicheren Gründe, warum das große Fehler waren.

      Dass aber der fingierte Tod eines Zeitreisenden, um seine Feinde von seiner Spur abzubringen, etwas in sich widersinniges ist, das scheint den Autoren damals wohl nicht klar gewesen sein.
      Denn was macht man, wenn man jemanden finden will, der an einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Stelle gestorben ist, von dem man aber weiß, dass er theoretisch in jeder beliebigen Zeit, an jedem beliebigen Ort und in verschieden Erscheinungsformen wieder auftauchen könnte, sowohl in der Zukunft, als auch in der Vergangenheit, auf der Erde wie auch auf jedem anderen Planet, in seinem jetzigen Aussehen oder einem seiner früheren?

      Ganz einfach: Man sucht einfach weiter nach ihm wie bisher, weil sein Tod keinerlei Bedeutung hat! :whistling:

      Als die Daleks ihn entführt hatten, waren sie ja ganz offensichtlich auch nicht verwirrt gewesen, wieso er denn noch lebt. Da musste erst ihre Erinnerung gelöscht werden, um den Hattrick der letzten Staffel wirksam zu machen.
      Der fingierte Tod des Doctors wird also weiterhin fröhlich ignoriert, von seinen Gegnern, wie von seinen Verbündeten, wie zB. von Dr. Steward.
      mMn nicht die schlechteste Lösung, weil sein inszenierter Tod, wie gesagt, eh völlig unerheblich war, warum also nicht weitermachen wie bisher? Eine zugegeben billige, aber einleuctende Lösung.
      Eine Regeneration in ein neues, bis dahin unbekanntes Aussehen wäre eine etwas konsequentere Lösung gewesen, aber die Idee des fingierten Todes kam dafür wohl noch ein, zwei Jahre zu früh, und wäre bei einem Hauptdarstellerwechsel besser angebracht gewesen...

      Und was die zurück gelassenen Companions angeht... man sieht ja, dass der Doctor ohne sie nicht kann.

      Rose Tyler & The Master schrieb:

      IT's the doctor who can't give up...
      (Ach. Ich hatte "It's the Doctor You can't give up..." verstanden. Ja, macht vielleicht auch mehr Sinn. Oder...?) Aber der Grund, warum er sie zurückgelassen hat, wird zumindest nicht komplett unter den Tisch gekehrt. Und wenn es nur mit einem ernsten Gespräch mit dem Vater/Schwiegervater der Companions (seit Rose's Mum gehört so was ja auch schon dazu!) "abgetan" wird. Nicht ganz zufriedenstellend, aber es gibt schlimmere Vernachlässigungen. Damit kann ich leben, schließlich wird das Thema auch auch sonst oft genug aufgegriffen. Zu viel raum sollte man der sache auch nicht eingestehen, das wächst sich sonst ganz schnell wieder zu einem Psycho-Bewältigungs-Drama aus.

      (btw: in welchen familiären Verhältnis steht der Doctor eigentlich zu Brian? Der Vater seiner Schwiegereltern... wie nennt man so was eigentlich? Sein Opa-in-law? Sein Schwiegergranddad? ...und weiß Brian eigentlich, dass er schon seit einigen Jahren... oder Jahrzehnten... Opa ist? ;) )

      Radioactiveman schrieb:

      Das sind die Logiklücken vergangener Episoden. The Power of Three hat jedenfalls den Zwiespalt zwischen Pond Life und Doctor Life für heute überzeugend vertreten.

      Sic! 8)

      Fenchurch schrieb:

      Zum Beispiel das "Real Life" der Ponds, das sie langsam dem Leben mit dem Doctor vorziehen. Irgendwie verständlich und auch mal eine schöne Abwechslung zu den ganzen Companions, die mit ihrem normalen Leben nicht mehr klarkommen, sobald sie mal mit dem Doctor gereist sind.
      Das Leben nach dem Doctor ist ja in NewWho eine Erscheinung, die sich spätestens seit der Rückkehr von Sarah Jane Smith in School Reunion immer mehr entwickelt hat. Aber eigentlich auch schon von Anfang an, schon als man Rose's Mutter kennengelernt hat (ich glaube nicht dass es das in der Classic Serie schon mal gab diese Konzetrierung auf den familiären Hintergrund der Companions. Bei Ace vielleicht ansatzweise, aber sonst...), wurde recht schnell klar, dass in NewWho viel größere Aufmerksamkeit auf das "eigentliche" Leben der Companions gerichtet wird.
      Und dass gerade die Companions, deren Erlebnisse mit dem Doctor mit die traumtisierendsten waren, so gefestigt sind, dass sie mit ihrem normalen Alltagsleben "nach dem Doctor" am besten zurecht kommen, finde ich auch sehr interessant. Das könnte durchaus als Widerspruch scheinen, wirkte hier aber plausibel eingeführt, und hat für mich gut funktioniert.


      Pascal schrieb:

      Ist euch aufgefallen, dass der Doctor, Amy und Rory die liegenden Menschen sterbend zurückgelassen haben? Sie haben nur Brian gerettet.

      Autsch. Ja, jetzt, wo du es sagst. Das ist... wirklich gar nicht nett. :07: Sehr unschön.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kaptain Knotter ()

    • Hach, das war doch mal ein schöner Start in den Tag... daran könnte ich mich glatt gewöhnen, den Sonntag mit einem gemütlichen Frühstück und einer neuen Folge vom Doctor zu beginnen. ^^ Irgendwie schade, dass es ab nächster Woche schon wieder vorbei ist.

      Gut gefallen hat mir das Alltagsleben der Ponds (und dass sie dieses Leben wollen und nicht ständig auf das Geräusch der ankommenden TARDIS warten), der Doctor, wie er von dem linearen Zeitverlauf völlig gelangweilt ist und die recht stylische Optik der weltweit herumliegenden Würfel. Und dann UNIT - endlich mal wieder nicht total lächerlich... Plus Kate Stewart, ein netter kleiner Wink an die alten Fans. :thumbup:

      Die Folge hatte einige wirklich nette Szenen, wie die drei auf der Couch sitzen und Fishfingers mit Custard essen, der Doctor an der Wii! :D Aber sie hatte auch sehr schöne emotionale Momente, ohne dabei platt und kitschig zu wirken und irgendwie gefällt es mir, dass sich die Ponds ein Leben ohne den Doctor sozusagen selbst aussuchen und sie nicht die Rolle des verlassenen Companions bekommen.

      Die Cubes waren bis fast zum Ende schön mysteriös und auch etwas unheimlich - die Auflösung dann allerdings etwas... naja... Was ich nicht verstanden habe ist, wieso diese komischen Krankenpfleger Typen einige Menschen entführt haben?

      Insgesamt gibt es ein 'gut'.

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Je länger ich über die Folge nachdenke, umso schlechter finde ich sie, weil so unglaublich viele unnötige Dinge darin waren.

      - Was sollten diese "Menschen" mit den viereckigen Mündern?
      - Warum haben Sie Leute auf das Schiff geholt? Um die menschliche Physiologie kennen zu lernen hätte a) einer gereicht und b) hätten sie dann keinen mehr holen müssen, als alles längst im Gange war.
      - Doctor und Co lassen die sterbenden einfach liegen?
      - Warum warten die Würfel so lange? Das mit dem "in die Wohnungen holen" sollte sich doch wohl nach 48 Stunden erledigt haben.
      - Warum zum Geier stürmt UNIT die Wohnung der Ponds? Da hätte doch auch Klingeln gereicht.
      - Wenn man mal überlegt, wie lange die Würfel die Menschen schon umgemäht hatten, erscheint es mir als totaler Klamauk, dass diese Menschen dann einfach so wieder aufstehen.
      - Warum mit Countdown?
      - Was sollte die Aktivität der verschiedenen Würfel im Vorfeld? Sollen das alternative Mordmethoden sein? Musik machen (ok, die Musikauswahl war natürlich lebensgefährlich *g*)? Flammen sprühen? etc.
      - Ein unnötiges Hologramm dessen einzige Aufgabe es offenbar ist, dem Doctor den großen Plan zu verraten, so dass dieser ihn rechtzeitig stoppen kann.

      etc.
      Ne - sorry, war nicht so mein Ding

      das ganze Gewusel um die Ponds und wie sie sich allmählich vom Doctor lösen, fand ich sehr gut und ich fand auch den ungeduldigen Doctor höchst drollig. Aber ansonsten gab die Folge für mich nicht viel her.
    • Och, schade. Ich dachte schon ich wäre mal wieder ein Aussenseiter, denn in der Runde in der wir die Folge gestern geschaut haben, war ich die Einzige, der die Folge gefallen hat. Aber hier im Forum lese ich ja kaum negatives, also bin ich wohl doch wieder nur Mainstream. ;)

      Mir persönlich ging bei der Folge irgendwie das Herz auf. Ich fand sie total rührend.
      Wir hatten eine wundervolle Doctor - Companion Interaktion, eine geniale Wiedereinführung von Unit mit einer absolut sympathischen Kate Stewart. Selbst wenn sie nicht die Tochter des Briggs wäre würde ich sie mögen, aber mit diesem Zusatz finde ich das ganze sogar noch besser. Absolut genial gecastet die Figur und tatsächlich im Drehbuch die Charakterisierung nicht verhunzt und die Regie hat auch nicht geschlafen. Ich möchte die Frau jetzt öfter sehen, bitte, bitte, bitte.
      Der Humor stimmte in der Folge einfach, ich habe ganz viel gelacht. Brian war auch wieder dabei und hat viel zum Witz der Folge beigetragen. Nicht das der Mann nachher Rory noch als Sympathieträger Nummer 1 ablöst. Wobei sein Gesichtsausdruck einfach zu herrlich war, wie Rory und Amy ihn auf der Krankenhaus liege schieben.

      Gut, zwei negativ Punkte habe ich auch, aber die werden bei mir nicht so sehr Gewichtet. Zum einen war die ganze Herzinfarkt Szene mit dem Doctor einfach zu albern und overacted und erinnerte an sehr schlimme Momente des vorgänger Doctors und zum Anderen war natürlich die Auflösung der ganzen Cube Bedrohung irgendwie viel zu schnell mit dem Sonic Zauberstab gelöst worden.

      Trotzdem gebe ich der Folge ein gut, für mich ich das die bisher beste Folge der Staffel.

    • Okay, ganz langweiliges und "faules Schreiben" schreiendes Ende. Oder, um Chibnall gegenüber nicht ungerecht zu sein, vielleicht hat auch der Chef die Originalversion abgelehnt.
      Dazu die paar Logikprobleme mit dem Doctor, der die Leute zurücklässt und dass diese überhaupt auf dem Schiff sind - was wieder für ein geplantes Ende spricht, dass diese vielleicht genutzt hätte.
      Achja, und die Erzähler-Amy.


      Abgesehen davon hat diese Folge unglaublich Spaß gemacht. Ein wahres Charakterstück, das so viele wunderbare Elemente in sich trägt, dass ich begeistert bin. Die Tochter des Brigs als Anführerin einer ordentlichen UNIT. Amy und Rory in ihrem normalen Leben. Der gelangweilte Doctor bei der Hausarbeit. Der "kurze" Ausflug am Hochzeitstag. Brian. Der Musik-Würfel.
      Dazu kommt dann die doch recht klassische Idee der "langsamen Invasion", die wirklich super umgesetzt wurde. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass die Menschheit so wie dargestellt reagieren würde und die Würfel wirklich allen möglichen Zwecken zuführen würde- das war witzig und schön umgesetzt.

      Ich vergesse mal das Ende und gebe der Folge als Gesamtwerk ein "super".
    • Hmm, das war irgendwie nicht meins. Zumal ich da irgendwie 2 Folgen gesehen habe.
      Den Teil, in dem es darum ging, was nun aus dem Gespann der Doctor und die Ponds wird und diese wunderschöne Szene mit Amy und dem Doctor am Fluss und generell die Tatsache, dass der Doctor mal zu Gast in ihrer Welt ist war toll, nur hätte man da in meinen Augen ein besseres Bedrohungsszenario drum rum aufbauen sollen.
      Was ich mich die komplette Folge über gefragt habe ist, warum man die Cubes einfach liegen lässt. Warum liegen die da über ein Jahr und niemand räumt die weg? Da kommt was plötzlich über die Erde und liegt rum, anstatt man die Dinger einsammelt und irgendwo wegschließt, wenn man keinen Schimmer hat was es ist und was es macht.
      Und was mir richtig sauer aufgestoßen ist, ist der Doctor und sein Herzinfakt. Das war das erste mal, dass ich ihn nicht mochte und das, weil die Szene so richtig schrecklich albern war und das nicht der 11. Doctor war, sondern da der 10. durch kam und den will ich nie wieder sehen.
      Das beste wäre echt gewesen, wenn man hier keine große Alieninvatsion genutzt hätte, sondern irgendwas kleines. Man hätte Papa Pond trotzdem irgendwas sinnvoll unsinniges machen lassen können.
      Wenn man sich mehr auf das eine konzentriert hätte und das andere noch kleiner gehalten hätte, dass man am Ende nicht so ein plattes Ende hätte zaubern müssen, was einer Auflösung in den Staffeln 1 bis 4 im nichts nachstand, dann wäre die Folge wirklich schön geworden. Von mir aus hätte man auch irgendwie erzählen können, dass dr Doctor festsitzt, weil ihm was daran hindern will zu gehen, mir egal, aber nicht dat Ding mit den Cubes. Auch wenn das wohl auch eher Mittel zum Zweck war die Tochter vom Brigadier einzuführen, aber diese Dinger haben mich echt gestört.
      Und interessant find ich ja, dass Amy nach dem Big Bang jetzt ne Mutter und nen kleinen Papa hat, aber der einzige, der auftreten darf ist Rorys Papa. Der wirklich wundervolle Momente hatte.
      Und der Doctor muss nicht draurig sein, wegen dem einen Companion, der gestorben ist, den vermisst eh keiner.
      Ich gebe der Folge 6 Punkte, das wegen dem Handlungsstrang um das Leben ohne den Doctor und wie dieser fast schon verzweifelt versucht einen Platz im Leben seiner Companion zu haben. Der Rest war nicht meins.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Kaptain Knotter schrieb:

      Da hat man ja wirklich lange warten müssen, bis die Erklärung für den Titel kam. Gut, jedes englische Schulkind wäre da wohl auch lange vor mir drauf gekommen, aber so speziell sind dann meine Englisch-Kenntnisse leider nicht gewesen, dass ich darauf von alleine hätte kommen können, und auch, als ich es dann endlich gehört habe, habe ich einen Moment gebraucht.

      Ist auch eher selten, dass wir bei hoch 3 (^3) Kubik, also kubisch/würfelförmig verwenden. Hört sich ja auch etwas komisch an :D

      Und mir ist aufgefallen, dass es in dieser Folge schon wieder eine große Explosion gab. So langsam finde ich das übertrieben, hier war zwar angepasst, aber soll das nun ein Running Gag werden? Was sehen wir dann nächste Woche? Die weinende Freiheitsstatue explodiert in 1000 Steine?