7x05 - Die Macht des Wortes (The Angels take Manhattan)

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    • Katedoc schrieb:

      also das mit der Freiheitsstatue das war für mich naja. Aber ansonsten fand ich diese Folge toll und sehr traurig. OK Amy und Rory sind zusammen, aber ich versteh immer noch nicht warum der Doc sie nicht besuchen kann.
      Ja, so ganz hab ich das auch nicht verstanden, er sagte ja nur kurz die Zeitlinien wären da jetzt zu verworren, da könnte er nicht mehr hin... aber warum zb nicht einfach mit dem Vortexmanipulator dorthin gehen? Naja, schade, aber vielleicht kommen die beiden ja doch nochmal irgendwie vor *hoffnung stirbt zuletzt haha*..... ;)
      (p_p) Geronimo! (p_p)
    • Nun ja, dass der Vortex-Manipulator so toll sein soll, ist ja auch eine Erfindung von Moffat. Wenn wir uns daran erinnern: Die Time Agent sollten mit dem Ding eigentlich umgehen können, da sie dazu ausgebildet wurden, aber sowohl Jack als auch John hatten damit Probleme, Jack hat sich auch um über 100 Jahre vertan, als er ins Cardiff des frühen 21. Jahrhunderts reisen wollte und stattdessen im Cardiff des späten 19. Jahrhunderts gelandet. Aber River kann mit den Dingern natürlich so super umgehen, dass sie besser funktionieren als die TARDIS selbst. Deus-Ex-Machina damit River besser darsteht als der Doctor, mal wieder dieser Moffat-Komplex, dass er immer super starke Frauencharaktere braucht.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • Balko schrieb:

      Nun ja, dass der Vortex-Manipulator so toll sein soll, ist ja auch eine Erfindung von Moffat. Wenn wir uns daran erinnern: Die Time Agent sollten mit dem Ding eigentlich umgehen können, da sie dazu ausgebildet wurden, aber sowohl Jack als auch John hatten damit Probleme, Jack hat sich auch um über 100 Jahre vertan, als er ins Cardiff des frühen 21. Jahrhunderts reisen wollte und stattdessen im Cardiff des späten 19. Jahrhunderts gelandet. Aber River kann mit den Dingern natürlich so super umgehen, dass sie besser funktionieren als die TARDIS selbst. Deus-Ex-Machina damit River besser darsteht als der Doctor, mal wieder dieser Moffat-Komplex, dass er immer super starke Frauencharaktere braucht.
      Lass den Moffat doch seine Fetische haben haha XD
      Vielleicht hat River auch einen weiter entwickelteren Vortexmanipulator als Jack... oder sie ist eben wirklich einfach super schlau ;)
      (p_p) Geronimo! (p_p)
    • Nicht einmal der Doctor, gut es war der zehnte, aber trotzdem, konnte den Manipulator so gut kontrollieren und manipulieren, dass dieser richtig auf den Tag genau arbeitete, er, Jack und Martha sind ja schließlich auch einige Zeit nach der ersten Szene von Utopia in Sound of Drums wieder auf der Erde der Gegenwart gelandet und nicht wie angepeilt am selben Tag. Aber wie gesagt: Moffat ist halt einfach auf starke Frauencharaktere fixiert. Wenn man dann aber einen toughen Companion hat und dann noch einen toughen nebencharakter, River, dann reicht das, vor allem da er es nicht immer schafft, das beides unter einen Hut zu bringen, wie in Beast Below bewiesen. Die Folge sollte zeigen wie toll doch Amy ist, dabei hat man sich dann aber zu sehr auf Liz Ten konzentriert, weil sie halt auch als starker Charakter ausgearbeitet werden musste, wie fast jede Frau in einem Moffat-Skript. Genauso wie man RTD vorwerfen konnte, in jedes seiner SKripte Homosexuellen einzubauen, oder Jack als Omnisexueller auftreten zu lassen, kann man Moffat auch seine Fixierung auf starke Frauen vorwerfen und genauso wie bei RTD fängt dies an, irgendwann zu nerven und bei mir ist dieser Punkt seit Weihnachtsspecial letztes Jahr erreicht.

      Ach ja, zur Handbremse: Wieso wusste das eigentlich kein Time Lord? In der gesamten Serie, seit 1963, ist jede TARDIS, nicht nur die des Doctors, mit diesem Geräusch materialisiert und dematerialisiert, also warum? Das ist mal wieder so ein Gag um des Gags Willen, der damals zwar witzig war, aber wenn man nur ein wenig darüber nachdenkt total unlogisch wird.
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    • d-fiant schrieb:

      Also mal ganz im Ernst. Das war doch einer der witzigsten Sprüche von River überhaupt!

      Über sowas lacht oder grinst man kurz und dann widmet man sich anderen Dingen. ;)
      Diese Neckereien die River da so loslässt von wegen sie wüsste diese ganzen Dinge soviel besser als der Doctor sollen denke ich sowieso nicht so ernst genommen werden... ich denke das sollen von ihr teilweise auch nur Witze sein, eben um den Doctor zu ärgern... und er ist eben ein Gentlemen und ärgert nicht zurück ;) haha
      (p_p) Geronimo! (p_p)
    • d-fiant schrieb:

      Also mal ganz im Ernst. Das war doch einer der witzigsten Sprüche von River überhaupt!

      Über sowas lacht oder grinst man kurz und dann widmet man sich anderen Dingen. ;)

      Ich fand die Szene total witzig!
      Und wie der Doctor sich dann empört über das Fehlen seines geliebten Bremsgeräusches - ich fands echt köstlich.
      Und mir würde das Geräusch auch fehlen 8)
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Habe heute die Folge gezeigt und da fiel mir ein Fehler auf.
      Rory tragt auf dem Dach und auch in der ersten Szene noch sein Sakko. Dann aber ploetzlich nicht mehr.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • *Staub von Notizen pust* Bevor heut das Staffelfinale kommt, sollte ich endlich mal die Bewertungen loswerden, die sich in der Zwischenzeit bei mir angestaut haben. Los gehts...

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      Das Buch und alles, was sich daraus entwickelt, gefällt mir sehr gut. Fängt erstmal harmlos damit an, dass der Doktor auf eine Romanfigur abfährt, die rein zufällig den Vornamen seiner Angetrauten trägt - hehe, jede Wette, dass die ihr Werk mit purer Absicht so yowza-würdig gestaltet hat. Der Schockmoment, als sich die Realität ins Lesevergnügen mischt, ist gelungen, ebenso wie das parallele Mitlesen, um Treffpunkt und Orientierungshilfe zu organisieren. Die ins Schriftliche verlagerte Rivalität ist ein netter Gag, und die Vasen-Kommunikation ist sowohl witzig als auch schlau gelöst.

      Der dritte Aspekt ist die Vorauslese-Problematik, die prinzipiell sehr gut erklärt wird. Vor den Kaptitel-Titeln, die leider doch zwei böse Spoiler enthalten, stellt sich noch für die Extra-Portion Grausamkeit - äh, erzieherische Botschaft - heraus, dass Amy durch fahrlässigen Umgang mit der Informationsquelle nicht nur irgendwas, sondern ihr liebes Töchterchen kaputt gemacht hat. Whoops...
      Leider ist die unausweichliche Zukunft selbst nicht mehr so sauber begründet. So, wie es dargestellt ist, hat Amy ja nur die Diskussion gelesen, aber nicht den tatsächlichen Vorgang, und die Frage, wessen Handgelenk nachgiebiger ist, hätte sich sowieso gestellt... Amy hat zwar bewirkt, dass jetzt keiner mehr auf die Idee kommt, überhaupt nach einer anderen Lösung zu suchen, aber das ist eher psychologisch bedingt. Naja, wenigstens lässt sich daraus ein schöner trügerischer Hoffnungsmoment machen.

      Die Heilung sieht sehr simpel aus, hätte nicht gedacht, dass der Doktor sowas kann... Aber es wird wohl die gleiche Art Energietransfer sein, mit der River ihn damals wiederbelebt hat. Die nötige Infrastruktur müsste bei ihr ja noch vorhanden sein.
      Dass sie sich wegen den Almosen so aufregt, find ich etwas unfair, allerdings macht es Sinn, dass die Professorin mittlerweile immer deutlicher zu spüren kriegt, wie vergänglich sie ist. Schließlich weiß jede Doktor-Version, auf die sie ab jetzt trifft, was der Karrierefortschritt über ihre Lebenserwartung aussagt. Dass das nur indirekt mit Alterserscheinungen zu tun hat, darf sie ja erst später erfahren.

      Die Verbindung zwischen dem van-Statten-Verschnitt und der Engel-Speisekammer ist ein bisschen wackelig, irgendwie fehlt mir da was. Besteht überhaupt eine Verbindung, oder ist er nur zufällig in diese Sache verwickelt? Weiß er, dass er die Engel dort drüben und im Keller füttert, oder merkt er nur, dass dabei Leute verschwinden? Ein bisschen klarer hätte man das schon machen können, der Wechsel zwischen den beiden Schauplätzen fühlt sich ziemlich abrupt an.
      Aber auf jeden Fall kriegt er, was ihm zusteht :) - irgendwie siehts niedlich aus, wie die steinerne Dame gemütlich mit ihrer Tasche reinspaziert...

      Währenddessen rennt die Familie in einen weiteren Spoiler, der Rorys Schicksal besiegelt. Nun jaaa... Streng genommen haben sie ja nur gesehen, wie er endet, aber nicht, was dazwischen passiert. Meine Idee in dem Moment war, dass er durchaus fliehen und in Ruhe weiterleben könnte, so lange man ihn irgendwann vor seinem Ende in dieses Zimmer zurück bringt. Rivers Vortex-Manipulator käme ja durch die Zeitverzerrungen durch, es müsste also nicht zwingend ein Paradoxon ergeben. Und was die weitere Verfolgung anbelangt - sobald er sich zur TARDIS durchgekämpft hätte, wäre es für die Engel doch eigentlich wirtschaftlicher, einfach den nächstbesten Passanten von der Straße aufzusammeln. Es wird zumindest nichts erwähnt, dass der Zenturio aus irgendeinem Grund Sonderstatus hätte, er war halt als unbeobachteter Kaffeeholer ein leichtes Ziel.

      Soweit die Theorie. Aber da der Fluchtweg sowieso abgeschnitten ist, ist diese Haarspalterei gleich wieder hinfällig und es bleibt nur das Paradoxon übrig. Die ganze Selbstmord-Szene ist sehr gut durchargumentiert und nachvollziehbar für diese beiden Charaktere - Rory darf mal wieder zeigen, wie toll er mitdenken kann, und dass Amy keinen Bock auf ein Leben ohne ihn hat, wissen wir schon seit der Traumwelt.
      Zurück bleibt ein furchtbar geschockter Schwiegersohn, der seinen Schützlingen hilflos hinterherschreien darf und dann entsprechend erleichtert ist, als alle wieder wohlbehalten auf dem Friedhof sitzen. Da, wo sie hingehören - denn vor lauter Erleichterung vergessen alle Beteiligten, das frisch gerettete Engelfutter im Auge zu behalten. Seelische Grausamkeit vom Feinsten, die Aussicht auf einen friedlichen Familienausflug war auch zu schön, um wahr zu sein.

      Dass River vollkommen hinter Amys Entscheidung steht und die ganze Situation ein bisschen besser wegsteckt, ist logisch. In eine ungewisse Vergangenheit überzusiedeln ist schließlich noch harmlos gegen das, was die selber für Sweetie anstellen würde.
      Nur das Gerede, dass Amy einen Fixpunkt schafft, verstehe ich nicht - die Grabstein-Inschrift, auf die sie abzielt, sagt alleine nur aus, wann und wo die beiden beerdigt sind, aber nicht, was in ihrem Leben noch passiert. Dass ihre neue Heimatepoche für die TARDIS unerreichbar ist, liegt am vermurksten Zeitgefüge dort und nicht an irgendeinem Ablauf, der eingehalten werden muss. Gleiches Ergebnis, aber falsche Begründung.

      Tja, das wars dann also mit der Familie - Römer weg, Klein Amelia weg, aber wenigstens bleiben die jeweiligen Ehepaare zusammen. Das Nachwort ist ein schöner Einfall, weil es einerseits den nötigen Trost spendet und andererseits den Kreis zum unbekümmerten Picknick vom Anfang schließt. Dass der Doktor die Lesebrille erbt, ist auch irgendwie nett. Bei den gezielten Spoilern für das wartende Mädchen weiß ich nicht ganz, was ich davon halten soll - aber nachdem Amys Leben sowieso schon so chaotisch ist, macht das auch nicht mehr viel aus.


      Joa, anders als bei der Klappsmühle hat Moffat diesmal sein Versprechen gehalten - die Folge war hundsgemein. Ein verzweifelter Kampf gegen das Unvermeidliche, schön gespickt mit falschen Hoffnungen und Sackgassen. Auf der Charakterseite gibt es schon mal nix zu meckern, und ein paar nette Details waren dabei. Besonders die Parallelen zwischen den Pond-Mädels, sei es jetzt bei den Verschleiß-Erscheinungen oder dem Umgang mit den Ehemännern.
      Schade fand ich allerdings, dass all die zukünftigen Ereignisse als unausweichlicher dargestellt sind, als sie es nach der bisherigen Logik wären. Letzte Staffel haben wir und auch die Pond-Familie gelernt, dass man einen offiziellen Fixpunkt austricksen kann, so lange die sichtbaren Eckdaten beibehalten werden, aber hier fällt diese Erkenntnis komplett unter den Tisch.
      Weil Moffats vorherige Zeitspielereien irgendwie konsequenter durchdacht waren, zieht das dann doch die Bewertung runter und es gibt leider nur ein "gut".
      "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")
    • Wenn du Dir einen größeren Paken DW geben willst, aber erst mal noch bei 11thdoc und Amy/Rory bleiben willst, empfehle ich Dir, mit Season 5, "The Eleventh Hour" zu beginnen*, und dort die ganze Geschichte von Doctor-Amy-Rory von Anfang an aufzurollen.
      Zwar hast du Dir nun selbst leider schon ein paar heftige Spoiler verpasst, aber das lässt sich halt nun nicht mehr ändern.
      Es ist für Neueinseiger in TV-Serien (generell, nicht nur bei DW) mittlerweile den richtigen Einstiegspunkt zu finden, ohne dass durch "zu späten" Einstieg schon zu viel von den vorherigen Story-Arcs verraten wird. Das ist halt der große Nachteil von episodenübergreifenden Handlungsbögen mMn.

      *An un dfür sich aber würde ich natürlich vorschlagen, idealerweise mit der ersten Folge der ertsen Season 2005 zu beginnen, "Rose".