7x05 - Die Macht des Wortes (The Angels take Manhattan)

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    • Ich finde gut, was Moffat gemacht hat. Muss ja nicht jedem gefallen, aber die Leute auf tumblr haben das schon ganz richtig erkannt, wie ich finde.
      Er hat sich einen Spaß gemacht und sich selbst wiederholt. Wer Sherlock kennt, weiß, was ich meine. ;)

      Ich finde auch super, dass er die "Eier" hatte, die Companions quasi komplett auszulöschen, ohne Hintertürchen, aber alles in allem in sich abgeschlossen.

      Ich mochte den Score und freue mich schon auf den Soundtrack. ;) Die Musik zu den beiden vorigen Staffeln (und dem Christmas Special) war einfach fantastisch.
    • Also ich fand die Folge "nett".
      Setting, Musik und so war gut zum gucken und hat mich wirklich auch gut unterhalten. Ich finde, unsere Ponds haben ein schönes Ende bekommen - auch abseits der zahlreichen Logiklöcher, die einem auch schon während des Schauens direkt auffallen. (Freiheitsstatue) Aber ich fands gut, dass Moffat zu dem ursprünglichen Verhalten der Weeping Angels zurück ist, wie sie in Blink eingeführt wurden. Gruselig fand ich sie nie, weder in Blink, noch in Staffel 5, noch jetzt - aber unberechenbare Gegner bleiben sie ja trotzdem.

      Was mich ein wenig irritiert, ist der "ALLES IST SO TRAURG! DW WIRD NIE WIEDER SPASS MACHEN" - Ausbruch diverser Fans auf Tumblr/Twitter/Co.
      Ja klar, dass Ende war emotional, aber nicht SO traurig, dass ich deswegen heulend zusammenbreche. (Oder bin das einfach ich? Emotional am meisten nimmt mich ja Grey's Anatomy mit und da lief auch gerade am Donnerstag der Staffelauftakt mit einer enorm traurigen Folge - eine ganz andere emotionale Liga. Und da flippt das Fandom im Internet nicht so krass aus, wie bei DW).

      Ich bin froh, dass die Ponds ein schönes Ende bekommen haben, aber ich bleib bei meiner Meinung, dass es an der Zeit war, dass die beiden uns verlassen. Man hat in den vorherigen Folgen ja schon gesehen, wie sie sich vom Doctor lösen und ihr Real-Life auch sehr gerne haben - aber der Doctor beide einfach nicht loslassen kann. Jetzt muss er sie loslassen, und es war eine Amy-Entscheidung für ein gemeinsames Leben mit Rory und nicht das unbeständige Umherreisen mit dem Doctor. Schön gelöst. Bin zufrieden.

      uuuuuund ich warte jetzt ganz ungeduldig auf Weihnachten. Ich freu mich SO auf Jenna, dass glaubt ihr gar nicht.
    • Doctor vs River Song,
      beim zweiten Durchlauf wirkte die Episode schon wesentlich besser. Spannungsvolle Momente, gruselige Weeping Angels, beeindruckende Bilder von den Statuen New Yorks, dazu eine ergreifend tragische Geschichte, bei der trotzdem der serientypische Humor nicht zu kurz kommt. Aber, auch wenn sich manches jetzt aufgeklärt hat, es bleiben trotzdem noch Logiklöcher von der Größe Belgiens.

      Julius Grayle entsprach genau meinen Vorstellungen, jemand, der einen Weeping Angel als Sammlerobjekt ansieht und Experimente damit durchführt. Allerdings war er dann ungefähr ebenso schnell aus der Handlung verschwunden, wie Hitler in Let's Kill Hitler. Wie konnte Grayle trotz deren guter Ernährungslage einen Weeping Angel finden, der schwach genug war, um ihn gefangen zu nehmen? Und wie sollten die paar Vorhängeschlösser die Weeping Angels daran hindern, ihren Kumpel zu befreien? In Flesh and Stone wurde doch deutlich gezeigt, dass sich Weeping Angels durch sowas nicht lange aufhalten lassen.

      Weeping Angels, die Menschen in einer Art Farm halten, um sie regelmäßig zu melken, es gibt in der Science Fiction Dinge, die man besser nicht hinterfragt. Es ist für mich aber eine dieser ganz besonders kreativen Ideen, wie der Impact Suit, für die ich Doctor Who so sehr mag, weil es sich dadurch von anderer Science Fiction abhebt. Immerhin eine erstaunliche logistische Leistung für die Weeping Angels, sie müssen über Jahrzehnte die Leute mit Nahrung versorgen, die Stromrechnung bezahlen...

      Trotzdem erschienen die Weeping Angels diesmal vergleichsweise konzeptlos und irgendwie dümmer als früher. In Blink hatten sie die besonderen Eigenschaften der Tardis erkannt und brachten sie deshalb in ihr Hauptquartier. In Flesh and Stone wussten die Weeping Angels von der Bedeutung des Doctors und verlangten deshalb von ihm, in den Crack zu gehen, um ihn zu verschließen. In dem New Series Adventure Touched by an Angel verleiteten Weeping Angels, die sich von Zeitparadoxa ernähren, auf raffinierte Weise einen Menschen dazu, das Paradoxon auszulösen.

      Diesmal kein zielgerichteter Plan, kein spezielles Interesse an der Tardis oder am Doctor, das Drehbuch brauchte ausschließlich Rory als Objekt der Begierde. Und, welch ein Glück, dass diese Weeping Angels Touched by an Angel nicht gelesen haben und deshalb Zeitparadoxa als ein Gift empfinden, das ihnen ihre schöne Farm verdirbt.

      Zeitparadoxa sind vor allem eins: Definitionssache. In The Wedding of River Song hatte River Song den vorgegebenen Zeitablauf verändert und dadurch ein Paradoxon ausgelöst. Dadurch sind dann die Uhren stehen geblieben und etliche Epochen der Menschheitsgeschichte gleichzeitig geschehen. Durch die Berührung von Doctor und River Song wurde die Time Bubble aufgelöst und alle kamen genau dort heraus, wo sie vom Drehbuch gebraucht wurden. Amy und Rory landeten mit dem Wissen um Madame Kovarian jedenfalls nicht am Lake Silencio, sondern irgendwo später in ihrer Zeitlinie.

      Diesmal sorgt das Paradoxon unmittelbar dafür, dass alle dort erscheinen, wo sie vom Drehbuch gebraucht werden, nämlich auf dem Friedhof. Gibt es noch andere Nebenwirkungen? Ist die Zeit, vielleicht nicht ganz so auffällig wie in The Wedding of River Song, wieder irgendwie durcheinander geraten? Wie normal ist die Normalität, in der der Doctor jetzt herausgekommen ist? Könnte das Paradoxon das Ereignis gewesen sein, durch das Amy die Silence gebracht hat?

      Nun, wenn, dann wäre Rory, der mit Amy gemeinsam gesprungen ist, daran ebenso beteiligt. Und da habe ich den Silent aus Day of the Moon doch etwas anders verstanden. Bei Moffat kann man allerdings nie genau wissen, wie etwas gemeint ist.

      Nicht jeder käme lebend aus der Geschichte heraus und diesmal meine er es auch ganz bestimmt und tatsächlich ernst, war Moffat im Vorfeld zitiert worden. -> Amy und Rory sterben nach einem langen, erfüllten Leben an Altersschwäche.

      Rory wird auf dem Friedhof vom Weeping Angel in die Vergangenheit gezappt. Wenn Doctor, Amy und River Song mit der Tardis hinterher fliegen und Rory wieder einsammeln oder Amy bei Rory absetzen, dann wäre das KEIN Paradoxon, denn am ihnen bekannten Ablauf der Zeit wird dadurch nichts verändert. Notfalls bräuchte man nur einen entsprechenden Grabstein aufzustellen. Hier hat das Drehbuch den Doctor und River Song ganz schnell reden lassen, um irgendeine Art zwingender Logik vorzutäuschen.

      Und die Fixzeit, die Amy angeblich erzeugt, indem sie sich ebenfalls durch den Weeping Angel in die Vergangenheit versetzen lässt, sowas hat den Doctor doch bisher nie aufgehalten, warum sollte es ausgerechnet jetzt so unüberwindlich sein. River Song kann mit Amy Kontakt aufnehmen, also kann der Doctor es auch. Und tut er es nicht sogar? Dass der Doctor mit dem Vorauswissen um all ihre späteren Abenteuer und ihren Tod Amelia besucht, wäre nach dem, was vorher gesagt wurde, eigentlich auch völlig ausgeschlossen gewesen.

      Allerdings gibt es dafür eine einfache Erklärung. Der Doctor kann Amelia besuchen, weil es bereits geschehen ist. Wie es Fans seit The Eleventh Hour vermuteten, hat der Doctor Amelia am Tag nach Fish Fingers & Custard noch einmal besucht, ihr Geschichten über zukünftige Abenteuer erzählt und in ihr das Wissen verfestigt, dass er wirklich real ist. Bei der Wiederbegegnung 2008 hat Amy sich selbstverständlich daran noch erinnert, sich aber nichts anmerken lassen. Es war ihr großes Geheimnis.

      Ich hatte im Vorfeld die These aufgestellt, dass River Song den Ablauf des Endgame und das Paradoxon unauffällig steuern wird, da es mit den Besonderheiten ihrer eigenen Existenz oder mit den Interessen der Silence zusammenhängt. Nun, an zwei Stellen gibt River Song jeweils den entscheidenden Anstoß. Sie überzeugt Rory von der Wirksamkeit des Paradoxons und sie versichert Amy, dass sie Rory erreichen wird, wenn sie sich vom Weeping Angel berühren lässt.

      Und sie hat darüberhinaus den endgültigen Abschied von Amelia als Fixpunkt vorgegeben, indem sie es als Kapitelüberschrift in dem Buch verwendete. Ob hinter diesem Verhalten eine Absicht steckt, ob es Teil des Story Arc ist, wie ich es vermute, lässt sich jetzt natürlich noch nicht beurteilen, aber wir sehen die drastische Reaktion des Doctors darauf.

      Der Doctor liest "Chapter 12 ... Amelia's Last Farewell" und er weiß sofort, was River Song dadurch getan hat. Sie erzwingt damit den Abschied von Amy. Dummheit, Absicht, egal, es ist jetzt eine Zukunft, die der Doctor nicht mehr ändern kann. Die Wut des Doctors auf River Song entspricht übrigens der Wut auf Jex in A Town Called Mercy, nachdem der ihm den Spiegel vorgehalten hatte. Ist das die dunkle Seite, die der Story Arc hervorkehren wird? Tut der Doctor jetzt wieder etwas gegen die üblichen moralischen Regeln? Er lässt River Song jedenfalls ohne Gnade mit dem Weeping Angel zurück. Soll sie zusehen, wie sie sich aus dessen Griff befreit.

      Dass River Song sich befreien konnte, lässt die Stimmung des Doctors schlagartig wieder in Euphorie umkippen. Sie beweist damit, dass der Inhalt des Buches nicht in Stein gemeißelt ist. Er musste ihr nicht das Handgelenk brechen, also kann auch das letzte Kapitel noch umgeschrieben werden. Nachdem es am Ende dann aber doch eingetroffen ist, lädt er sie ein, in der Tardis mitzureisen. Als erstes wird er ihr die singenden Türme von Darillium zeigen und ihr einen Sonic Screwdriver schenken. Den neuen Haarschnitt hat er bereits, er wird zu dem besonderen Anlass noch einen Anzug anziehen.

      In dem Abschnitt mit dem Handgelenk entwickelte sich die Handlung folgerichtig und jedes Puzzleteil bekam einen Sinn und passte an seinen Platz. Moffat in Höchstform. Aber dann haben wir währenddessen eine River Song, die den Weeping Angel deutlich erkennbar nicht ansieht - und er bewegt sich trotzdem nicht, obwohl doch sonst bereits ein Blink ausreicht. Das entspricht der River Song, die in Day of the Moon schnell noch auf einen Silent schießt, der von hinten kommt, den sie nicht sieht, bei dem sie sich in dem Moment also nicht mal an dessen bloße Existenz erinnern dürfte. Produktionsfehler oder verborgene Fähigkeiten von River Song, vielleicht irgendeine Art Rundumblick?

      Und River Song hat die Forderung an den Doctor aufgebracht, er solle nicht länger allein reisen, und hat dafür sogar noch Amy mit dem Nachwort zum Buch eingespannt. Denn der Doctor kann Amy keinen Wunsch abschlagen. Der Doctor wird deshalb die nächste Person, die sich anbietet als Companion mitnehmen. Eine Falle?

      Radioactive Man
    • Ja klar, dass Ende war emotional, aber nicht SO traurig, dass ich
      deswegen heulend zusammenbreche. (Oder bin das einfach ich? Emotional am
      meisten nimmt mich ja Grey's Anatomy mit und da lief auch gerade am
      Donnerstag der Staffelauftakt mit einer enorm traurigen Folge - eine
      ganz andere emotionale Liga. Und da flippt das Fandom im Internet nicht
      so krass aus, wie bei DW).
      Nunja, wir sprechen da ja auch von einer Serie, in der in jeder Folge die emotionale Welt untergeht. Da ist es klar, dass das Fandom nach so vielen Jahren nicht mehr so reagiert - im Gegensatz zu DW, wo eben nur alle paar Monate große Veränderungen anstehen. Aber nachempfinden kann ich es auch nicht.
    • Utopia schrieb:





      Zitat


      Ja klar, dass Ende war emotional, aber nicht SO traurig, dass ich
      deswegen heulend zusammenbreche. (Oder bin das einfach ich? Emotional am
      meisten nimmt mich ja Grey's Anatomy mit und da lief auch gerade am
      Donnerstag der Staffelauftakt mit einer enorm traurigen Folge - eine
      ganz andere emotionale Liga. Und da flippt das Fandom im Internet nicht
      so krass aus, wie bei DW).
      Nunja, wir sprechen da ja auch von einer Serie, in der in jeder Folge die emotionale Welt untergeht. Da ist es klar, dass das Fandom nach so vielen Jahren nicht mehr so reagiert - im Gegensatz zu DW, wo eben nur alle paar Monate große Veränderungen anstehen. Aber nachempfinden kann ich es auch nicht.
      Haha! XD Stimmt auch wieder, auch dort gibt es Fans die viel Tara machen (würden sie wohl auch, wenn mal ein "langweiliges" Ende kommt) - aber nach dem ich gestern und heute meine Twitter-TL verfolgte, hab ich ehrlich gesagt schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Aber ich denke, dass ich's auch deswegen nicht "so krass" fand, weil ich nicht sooooo der mega-Fan von Amy/Rory bin. Viele Neu-Fans scheinen wohl mit 11 und den beiden eingestiegen zu sein, da ist eine emotionale engere Verbundenheit wohl logisch. (ich hab mir bei Doomsday ja auch die Augen ausgeweint XD)
    • Iltu schrieb:

      Scharfschütze schrieb:

      Richtig schlecht fand ich die Heilungsszene mit der Regenerationsenergie- das lässt den Doctor in der Vergangenheit in vielen Situationen sehr fies und kalt wirken.

      Es sei denn dieser Heilungstrick funktioniert nur und ausschliesslich bei River, denn streng genommen hat er die Regenerstionsenergie, die er da gerade benutzt ja auch von ihr bekommen .... und "gesund" bzw."ungefährlich" für ihn selber scheint es auch nicht zu sein, denn sonst würde sich River nicht so darüber aufregen....

      Also gegen Susan muss er dann aber echt was gehabt haben. Die hat in jeder zweiten Szene den Knöchel verstaucht, was dann doch mit Daleks und Co. im Nacken echt lästig war.
    • Wwwwooooooooooooooooow... Ich bin noch ganz fertig. Nicht fähig, zusammenhängend zu denken, fürchte ich. Versuchs mal, trotzdem.

      Wenn das nicht der ergreifendste Serien-Tod war, den ich seit langem gesehen habe.
      Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Ponds irgendeinen anderen Tod hätten streben können als diesen: zusammen alt werden. Kein anderer möglicher Pond hätte mich so getroffen und gleichzeitig so versöhnt. Der gemeinsame Sprung war schon stark, aber das war, und gerade weil es viel unspektakulärer war, viel stärker.

      Amy und Rory haben letztendlich und unwiderrruflich das bekommen, was sie eigentlich brauchten und haben wollten: ein normales, gemeinsames, glückliches Leben.
      Und der Doctor bleibt mit einer Lesebrille zurück, die er endlich auch mal wirklich zum Lesen braucht.

      Alzern, zurück bleiben, sterben. Kann es ein symbolisch passenderes Ende für Companions des Doctors geben? Endings. Gutes Thema. Da hat einfach mal alles gestimmt.

      Und endlich töten die Angels wirklich nur so, wie sie es sollten, sie schicken ihre Opfer in die Vergangenheit zurück und lassen sie an Altersschwäche sterben. Und nicht einmal ein Zeitreisender kann was dagegen unternehmen. (Bis dahin für mich der größte Widerspruch an der traditionellen Tötungsmethode der Angels. Gut gelöst.)

      Dass die Freiheitsstatue allerdings ihren Platz verlässt, und scheinbar keinem in New York ist es aufgefallen... Nun gut, die New Yorker sind halt etwas gleichgültiger ihren Mit-Newyorkern, das haben auch Jack Harkness und sein Italiener mit dem Auge schon zu schätzen gewusst.

      Der Moment, in dem dem Doctor klar wird, was er brechen muss, war extrem gut inszeniert, die Wiederholung des vorher gelesenen Dialogs sehr subtil geschauspielert, der Moment der erkenntnis wirkte dadurch umso heftiger.
      Und River, die sich selbst das Handgelenk bricht. Mann, das war auch heftig.
      Der Ehestreit dafür umso witziger, obwohl die Szene eigentlich wirklich nicht gerade witzig war.

      Und: zwei Ehepaare unterwegs!

      Und: Arthur Darvill war einfach großartig! Was für ein großartiger Abschied aus der Serie, fantsstiache schauspilerische Leistung! Und Karen Gillan nicht weniger!

      ...und: hab ich schon die Brille erwähnt? Wann wurde die eigentlich noch mal eingaführt, in welcher folge hat der Optiker bei den Ponds angerufen, um zu sagen, dass die Lesebrille fertig ist? War das Power of three?

      ...und...
    • stevmof schrieb:

      Also gegen Susan muss er dann aber echt was gehabt haben. Die hat in jeder zweiten Szene den Knöchel verstaucht, was dann doch mit Daleks und Co. im Nacken echt lästig war.


      Vielleicht hatte er ja die Hoffnung, dass sie aus Schmerzen lernt und in Zukunft drauf achtet wie sie läuft, oder aber er war wie die meisten von ihren Gekreische so genervt das er sie leiden lassen wollte.
      :D

      8thdoc 11thdoc 2nddoc 4thdoc Wardoc 9thdoc 3rddoc 7thdoc 10thdoc 5thdoc 1stdoc
    • Thorsten Volker Junkie schrieb:

      P.S. Auf mich wirkte das nicht so, als ginge dem Doctor Rory am Arsch vorbei. Zwischen Rorys verschwinden und Amys Engel-Entschluss merkte man das IMHO schon deutlich. Natürlich mit der Priorität, erstmal Amy zu beruhigen.

      Das denke ich auch nicht. Alleine seine Reaktion, als Roman-Rory plötzlich vor ihm stand und er freut sich ja beide wieder zu sehen, nachdem sie vom dach gehoppst sind. Auch er war traurig über den Tod von Rory und wollte immer, dass die beiden zusammen sind.
      Aber es war Amy, die er als kleines Mädchen getroffen hat und es war Amy, zu der er eine enge Verbindung hatte. Rory war am Anfang eben einfach da. Nur muss man eben auch sagen, dass sich da 2 Männer immer um eine Frau gekloppt haben. Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Rory, weil er Amy liebt und mit ihr als Mann und Frau zusammen sein will und Angst hat, dass ihr das Leben mit dem Doctor immer mehr bedeutet, als das mit ihm. Und der Doctor er Angst haben muss, dass sie sich am Ende für ein Leben mit Rory entscheidet und ihn verlässt. Es ist ja auch bewusst so rum aufgezogen, dass sich Amy dafür entscheiden muss, was sie will und das ist nunmal Rory und nicht den Doctor. Und es ist nunmal die Frage, die immer wieder aufkam. Es ist Amy's Choice und war es immer gewesen.
      Der Doctor musste keine Angst haben Rory zu verlieren, weil Rory immer da sein wird, wo Amy ist. Es sei denn, er stirbt mal wieder. Nur konnte er am Ende nichts mehr für Rory tun. Er konnte sich nur noch an das klammern, was ihm geblieben war und das war Amy. Amy hätte nicht vom Dach springen müssen, es war ihre Entscheidung. Amy hätte beim Doctor bleiben können. Der Doctor kann nicht alleine sein, das haben wir immer wieder erzählt bekommen. Und jetzt hat der Doctor den größten Teil seiner Familie verloren. Geblieben ist ihm River, die aber auch nicht immer bei ihm bleiben will oder kann.
      Und es geht eben auch um die Geschichte von Amelia Pond und dem Doctor und nicht um die Geschichte von Rory Williams und dem Doctor.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Utopia schrieb:

      Viele Neu-Fans scheinen wohl mit 11 und den beiden eingestiegen zu sein
      Das haben wir effektiv ja bei jedem neuem Doktor so.
      Kann sein, aber hier ist es mir zum ersten Mal richtig aufgefallen. Ich bin ja auch nicht nicht soooo lange dabei (2008 glaub ich, habe ich meine erste Folge DW gesehen?) und beim Wechsel von 9 --> 10 war ich demnach nicht "live" dabei um das eben vergleichen zu können. Allerdings glaube ich auch, dass die verstärkte Werbung in BBC America und auch die deutsche Ausstrahlung bei Fox da ein bisschen geholfen hat, die Serie etwas populärer zu machen. Seit die 5. Staffel auch hierzulande (wenn auch nur Pay TV) lief, ploppen immer mehr Leute in meinem Bekanntenkreis auf, die Interesse an DW äußern. Und das war vorher überhaupt nicht der Fall. Aber ich denke....dass wird jetzt ein wenig zu off topic, oder? ^^
    • So, nachdem ich letzte Woche noch ordentlich was auszusetzen hatte, hat mich diese Folge wieder versöhnt - trotz der logischen Probleme. :)

      Die Buchidee war wirklich nett und schloss prima an die Idee mit den DVD-Easter-Eggs an. Ich fand es auch schön, dass der Abschied nur in einer einzigen Folge und von der dramaturgischen Logik her eher plötzlich abgehandelt wurde und sich nicht über 1 oder mehrere Folgen erstreckte - sehr deutlich spürte man diesmal die Hin- und Hergerissenheit des Doktors, der sich einerseits nach guten, dauerhaften Freundschaften sehnt, diese Freundschaften aber immer in Gefahr bringt, sobald er sie direkt an seinem Leben teilhaben lässt - abgesehen davon, dass er die Freundschaften irgendwann überlebt.

      Ja, auch ich frage mich, ob man in dieser Staffel nicht diverse Ideen en passent verschenkt hat. Im Moment wirkt es eher so, als wenn man sich wild und ohne Zusammenhang im Doctor-Whoniversum bedient (nehmen wir mal die Weeping Angels...). Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der eine oder andere Faden, die in den vergangenen fünf Folgen gesponnen wurden, nicht doch nochmal irgendwann aufgegriffen werden. Oder um es mit dem Doktor zu sagen: Man sollte nicht immer so linear.
    • Mich hat die Folge jetzt nicht so recht begeistert. Warum? Logiklöcher. Viele hier scheinen ja jeder Folge unter irgendwelchen Scheinargumenten ("Weil erste Folge","weil Spaßfolge", "weil Abschiedsfolge") Narrenfreiheit zu attestieren was Plotholes und Logiklöcher angeht.

      Ich meine, die Angels sollten sich nicht bewegen wenn sie angeguckt werden. Aber speziell am Ende scheint das ja egal zu sein. Auch wenn Amy blinzelt um den Angel nicht mehr zu sehen, Doc und River gucken Amy an und damit auch den Angel. Und trotzdem wird Amy weg gezappt.
      Der Grund nicht mehr zu den Ponds zu können ist ja auch nur sehr Oberflächlich ausgedacht. Es wäre doch wohl kein Problem mit der Tardis woanders zu landen und dann zu fuß hinzugehen, oder, noch krasser, ein Jahr vorher zu landen und dann einfach in die Zeit rein zu leben.
      Dieser Typ am Anfang, der River den angeketteten Angel zeigt. Wofür war der nochmal da? Entweder wurde es nicht erklärt, oder es war so unwichtig das ichs schon wieder vergessen hab.
      Warum war River eigentlich in der Vergangenheit um Rory zu empfangen? Und wenn sie schon einen Vortexmanipulator hat, warum dann nicht einfach mit Rory aus dem Auto heraus zurück in die Zukunft?
      Die Wunderheilung.... Eine so weitreichende Fähigkeit erst mit dem elften Doctor einführen? Nein. Ich verstehe das man bei einer Serie bei der es um Zeitreisen geht es nicht leicht hat was Kontinuität angeht, aber eine gewisse Grundkontinuität sollte man doch wohl auch von einem Moffat erwarten dürfen. Demnächst kann er wohl noch mit einem Finger schnippen und seine Gegner lösen sich in Luft auf, auch wenn es wieder irgendwie Regenerationsenergie kostet um eine Ausrede zu haben wieso es nicht früher benutzt wurde.

      Und die Freiheitsstatue... das war das peinlichste was ich je in Doctor Who gesehen habe. Nein, das zweitpeinlichste... das peinlichste ist immer noch das Gesicht auf den Betonblock.... Aber ich habe das Gefühl das diese Folge im Schreibprozess mit dem Gedanken anfing "Wie geil wär eine Angel Freiheitsstatue...".

      Alles in allem reichts grade noch für ein Ausreichend.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Arp ()

    • Arp schrieb:

      Mich hat die Folge jetzt nicht so recht begeistert. Warum? Logiklöcher. Viele hier scheinen ja jeder Folge unter irgendwelchen Scheinargumenten ("Weil erste Folge","weil Spaßfolge", "weil Abschiedsfolge") Narrenfreiheit zu attestieren was Plotholes und Logiklöcher angeht.
      Nee, gerade bei dieser Episode braucht man eigentlich nicht fünf Augen zudrücken und Bonuspunkte zu vergeben um zu erkennen, dass die hier im Thread häufig genannten Logiklöcher eigentlich gar keine sind und eigentlich die Antworten liefern, die dem Gezeigten überhaupt erst einen Sinn verleihen. Die Episode ist erstaunlich gut durchdacht. Die Details etwas kompliziert, aber die Episode ist für eine mit massiver Zeitreisethematik verdammt gut durchdacht.


      Ich meine, die Angels sollten sich nicht bewegen wenn sie angeguckt werden. Aber speziell am Ende scheint das ja egal zu sein. Auch wenn Amy blinzelt um den Angel nicht mehr zu sehen, Doc und River gucken Amy an und damit auch den Angel. Und trotzdem wird Amy weg gezappt.
      1.) Weil es darum nicht geht. Ein minutenlanger"Staring-Battle" zwischen dem Doctor und dem Weeping Angel bis der Docotor aufgibt wäre mit einer auf ihr Schicksal wartenden Amy doch wohl etwas lächerlich geworden, oder nicht? Zudem wird River sich schon so stellen, dass sich der Engel bewegen kann. Schließlich will sie ja, dass Amy in der Vergangenheit mit Rory glücklich wird. Dann nimmt die Kamera am Ende noch praktisch die Sichtweise des Doctors an. Die Einstellung ist zwar 100%ig POV aber mit der Einstellung über die Schulter von Matt Smith wird genau das ausgedrückt. Der Doctor kann durch Amy nicht hindurch schauen. Wir können das als Zuschauer nicht und dann wird das für den Doctor in dem Moment auch nicht gehen. Ergo bewegt der der Angel und zappt Amy in die Vergangenheit.


      Der Grund nicht mehr zu den Ponds zu können ist ja auch nur sehr Oberflächlich ausgedacht. Es wäre doch wohl kein Problem mit der Tardis woanders zu landen und dann zu fuß hinzugehen, oder, noch krasser, ein Jahr vorher zu landen und dann einfach in die Zeit rein zu leben.
      Das macht keinen Sinn, weil die Einschränkungen die aus der Episode entstehen nicht einfach nur für den Ort gelten. Der Tod von Rory und Amy ist ab jetzt ein "Fixed Point In Time". Der Doctor ist Teil dieser Ereigniskette die diesen Tod überhaupt erst ermöglicht hat. Wenn er jetzt in der Vergangenheit von Amy und Rory irgendetwas ändert und sie sogar durch seinen Besuch in Ereignisse verwickelt werden, die zu ihrem Tod führen könnten, dann würde der Doctor ein weiteres Paradoxon schaffen. Er kann Amy nicht mehr in der Vergangenheit besuchen, außer zu dem Zeitpunkt den Amy im Buch beschreibt. Indem sie es dem Doctor mitteilt, wird dieses Ereignis zu einem "Fixed Point" und der Doctor muss dahin und braucht keine Angst zu haben etwas kaputt zu machen.


      Dieser Typ am Anfang, der River den angeketteten Angel zeigt. Wofür war der nochmal da? Entweder wurde es nicht erklärt, oder es war so unwichtig das ichs schon wieder vergessen hab.
      Das war ein Sammler, der einen Weeping Angel angekettet hatte. River war da, weil sie die Angels in Manhatten untersucht hat.

      Warum war River eigentlich in der Vergangenheit um Rory zu empfangen? Und wenn sie schon einen Vortexmanipulator hat, warum dann nicht einfach mit Rory aus dem Auto heraus zurück in die Zukunft?

      Die Wunderheilung.... Eine so weitreichende Fähigkeit erst mit dem elften Doctor einführen? Nein. Ich verstehe das man bei einer Serie bei der es um Zeitreisen geht es nicht leicht hat was Kontinuität angeht, aber eine gewisse Grundkontinuität sollte man doch wohl auch von einem Moffat erwarten dürfen. Demnächst kann er wohl noch mit einem Finger schnippen und seine Gegner lösen sich in Luft auf, auch wenn es wieder irgendwie Regenerationsenergie kostet um eine Ausrede zu haben wieso es nicht früher benutzt wurde.
      River hat ihre Regenerationsnergie bereits auf ähnliche Art und Weise auf den Doctor übertragen. Das ist jetzt nichts neues. Zumal ist River kein normaler Mensch. Das kann auch nur zwischen den beiden oder zwischen Timelords funktionieren. Die Übertragung von Regenerationen war meines Wissens nach auch schön häufiger mal Teil von Episoden.

      Und die Freiheitsstatue... das war das peinlichste was ich je in Doctor Who gesehen habe. Nein, das zweitpeinlichste... das peinlichste ist immer noch das Gesicht auf den Betonblock.... Aber ich habe das Gefühl das diese Folge im Schreibprozess mit dem Gedanken anfing "Wie geil wär eine Angel Freiheitsstatue...".
      Ja, wahrscheinlich und das kann man gut finden oder nicht. Es war ein nicht ernst gemeinter Gag, mehr nicht. Mich hat das nicht gestört und wir wissen ja spätestens seit Ghostbusters II, dass die Freiheitstatue als Hafenbraut ja ganz schön was aushalten kann. ;)
    • Ein echtes Herzschmerzfinale. Genauso episch, aber zum Glück sind ganz so kitschig wie der Abschied von Rose Tyler. Nachdem Martha Jones und Donna Noble eher Überbrückungs-Companions waren, jetzt mal wieder ein großer Abschied.
      Wer fühlte sich bei der sich ändernden Grabsteininschrift auch an Zurück in die Zukunft erinnert? ;)

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Kurz etwas das mir beim zweiten Ansehen an dem Grabstein aufgefallen ist: Kann es sein, dass wir den unteren Teil erst am Ende sehen? Da könnte theoretisch ja schon immer Amys Name mit drauf gestanden haben. (Andererseits, warum hat Rory dann gesagt "Hey, da steht ja mein Name" statt "Hey, da stehen ja unsere Namen"? Naja, mal so eine Beobachtung am Rande. Zur Not kann man das ähnlich wie "Schrödingers Detektivroman" erklären.)
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.