7x09 - Kalter Krieg (Cold War)

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    • Seit "The Angels take Manhattan" die erste Folge, die mich wieder wirklich unterhalten hat. (Und das, obwohl ich für gewöhnlich eigentlich gar nicht sooo anspruchsvoll bin.)
      Das Zeit-setting fand ich recht interessant, und war froh, dass es ohne allzugrossen erhobenen Zeigefinger benutzt wurde. Auch das U-Boot-Ambiente fand ich wirklich sehr gelungen, und in dieser Episode habe ich mich zum ersten Mal wirklich mit Clara anfreunden können. (Ich kann zwar auch in den vorigen nicht wirklich was gegen sie sagen, aber viel mehr bleibenden Eindruck als "ganz nett" hat sie bei mir bislang noch nicht hinterlassen.) Es hat mich persönlich an sich auch gar nicht soo gross gestört, dass sie (wieder) den Tag gerettet hat, ich war vielmehr froh, dass die Episode ohne einen dramatischen Knalleffekt oder epische Allüren ausgekommen ist. Kurzum: Im Grossen und Ganzen ziemlich bekömmlich für mich.

      Schön fand ich, dass David Warner sich (mal wieder) im Who-verse die Ehre gegeben hat. (Auch wenn man meiner Meinung nach vielleicht etwas mehr aus seiner Rolle hätte herausholen können, aber sei's drum.)

      Ebenfalls sehr schön fand ich das Einführen und die Umsetzung der (bzw. des) Ice Warriors - Die Folge lässt durchaus Potential für ein mögliches Wiedersehen in der Zukunft offen, was mir pers. ganz gut gefallen würde.

      Kleine Negativpunkte waren für mich zum einen die bereits erwähnte - nicht zur Rüstung passende - Riesenkralle, und Skaldak's Beweggründe:

      Radioactiveman schrieb:

      Wenn man "The Seeds of Death" zum Maßstab nimmt, hätte es das Ziel von Skaldak eigentlich sein müssen, einen Atomkrieg auszulösen, um dadurch den nuklearen Winter herbeizuführen, damit die Erde für die Marsianer bewohnbar wird.
      ...So hätte mir das ganze auch etwas besser gefallen, ich mag meine feinde gerne mit Grips, aber im Grossen und Ganzen konnte ich mich auch mit der Tatsache arrangieren, dass der gute einfach stinksauer war. ^^
      "Nothing is ever forgotten, not completely. And if something can be remembered, it can come back."
      ...Ich bin ein rosa Wölkchen!
    • Hätte man auch einen schlimmen Slapstickmoment draus machen können:
      Doctor: "Die TARDIS könnte sich überall materialisieren, überall, die Antarktis, Jupiter, Marinus...(Er läuft gegen die TARDIS, die sich gerade völlig geräuschlos vor ihm materialisiert hat)


      Clara hätte sich ja auch in die TARDIS gehackt haben...
      Allons-y
      © 2006–2009 Doctor Who
    • Ich finde, die Folge ist ein wunderschönes kleines Kammerspiel: wenig Protagonisten, keine unnötigen Statisten, Spezialeffekte und Außenaufnahmen, viele Dialoge, und als wichtigstes Element die Wirkung der Chemie zwischen den Charakteren.

      Hatte fast schon etwas von Hitchcocks "Die 12 Geschworenen". :)
      Wolfgang.
    • Die Folge hat mir gut gefallen. Der Ice Warrior sah schon mal ziemlich cool aus, wenngleich er in der Tat nicht in seine Rüstung passen dürfte mit seinen Klauen (vielleicht kann er die ja einfahren ;) ). Die Atmosphäre fand ich großartig, natürlich erinnerte es sehr an Alien I aber genau so etwas mag ich.
      Die Charaktere waren nett, allen voran der russische Professor mit seinem Tick für englische Bands und ja ich mochte sogar Clara.

      Weniger gefallen hat mir die Auflösung, sie hat für mich nicht die Folge versaut war aber jetzt wirklich nicht der Bringer.
      Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
      (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)
    • und Skaldak's Beweggründe:




      Quoted from "Radioactiveman"





      Wenn man "The Seeds of Death" zum Maßstab nimmt, hätte es das Ziel von
      Skaldak eigentlich sein müssen, einen Atomkrieg auszulösen, um dadurch
      den nuklearen Winter herbeizuführen, damit die Erde für die Marsianer
      bewohnbar wird.


      ...So hätte mir das ganze auch etwas besser gefallen, ich
      mag meine feinde gerne mit Grips, aber im Grossen und Ganzen konnte ich
      mich auch mit der Tatsache arrangieren, dass der gute einfach stinksauer
      war. ^^
      Naja, der gute dachte ja, dass seine Volk nicht mehr existiert - für wen soll er denn dann die Erde groß bewohnbar machen?

      R:
    • Ashara schrieb:

      Der Ice Warrior sah schon mal ziemlich cool aus, wenngleich er in der Tat nicht in seine Rüstung passen dürfte mit seinen Klauen (vielleicht kann er die ja einfahren ;) ).
      Naja, zum einen hatte sogar der Doktor gesagt, daß er noch nie einen Eiskrieger *ohne* Rüstung gesehen hat. Das heißt: die Autoren haben sich in den letzten 50 Jahren wohl nie Gedanken darum gemacht, wie diese Rasse aussieht.

      Zum anderen ist diese Art von Widerspruch (Körperbau vs. Rüstung) in vielen SciFi-Filmen und Serien zu sehen. Man denke nur an "Independence Day".
      Wolfgang.
    • @engelskrieger

      es ist radioactiveman, als ob der sich mit so kleinigkeiten wie logik aufhält :whistling:




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Richtig. Das wurde eigentlich gut erklärt, wieso der Ice Warrior alle und sich selbst umbringen möchte. Er denkt sein Volk ist tot, und seine Tochter ja sowieso. Entsprechend fand ich die Auflösung auch sehr gut, weil es dann doch das Auftauchen seiner Leute und nicht die Rede des Doctors/Clara war, was ihn davon abgehalten hat den Knopf zu drücken. Wer nichts zu verlieren hat, lässt sich in der Regel ja schließlich auch nicht mehr umstimmen. Und doch hatte das Wirken der Zeitreisenden einen Sinn, weil dadurch Skaldak nach seiner Rettung wohl auf Rache verzichtet hat. Eigentlich clever gelöst.

      Ansonsten ist es tatsächlich die beste Gatiss-Folge gewesen, die er bis jetzt geschrieben hat. Die Charaktere kamen für russische Soldaten gar nicht mal so abziehbildhaft daher, die Story war kurzweilig und angenehm, und die Folge ansich wirkte trotz B-Movie-Plot eigentlich gar nicht trashig. Letzteres ist natürlich auch der Produktion geschuldet, die verdammt teuer aussah.
      Was ich etwas problematisch fand ist natürlich die Darstellung des Ice Warriors. Ansich eine coole Idee, ihn aus seiner Rüstung zu holen, aber ab dem Moment wirkte er eben eher wie eine Mischung aus Alien und Predator. Weil so etwas in der Art im Who-Universum fehlt, ist diese die Idee in Kombination mit dem IceWarrior-Reboot vielleicht gar nicht so doof, aber es steht eben schon im Kontrast zu den klobigen, langsamen Monstern aus der Schwarzweiß/Fadfarb-Zeit.
      Wirklich negativ ist mir im übrigen nur mal wieder der häufige Screwdriver-Einsatz aufgefallen. Da soll nochmal jemand etwas über dessen übermäßigen Einsatz während der RTD-Zeit sagen ! Nach 3 Jahren Moffat hat der Schallschrauber in den Folgen inzwischen teilweise mehr Screentime als der Companion. Und er ist auch wichtiger für die Handlung, denn vom Scannen bis zum Uboote sprengen kann er ja alles. Dadurch entsteht das größe Spannungselement, wenn der Doctor seinen Screwdriver mal verliert.
      Und die sich vom Acker machende TARDIS war natürlich nicht die optimalste Lösung. Die hätte sich auch einfach in einen kurz darauf überfluteten Teil des Uboots befinden können. Viel zu kompliziert gedacht/gemacht von Gatiss.

      Aber das sind eigentlich alles keine Kritikpunkte, aus denen ich der Folge einen Strick drehen möchte. So wie "Dinosaurs on a Spaceship" ganz geradlinig genau das auch liefern wollte, so sollte "Cold War" wohl primär eine straighte "Ice Warrior on a submarine"-Story sein, und hat im direkten Vergleich mit der Saurierfolge ihren Job besser gemacht. Über den damit einhergehenden IceWarrior-Reboot kann man sich streiten, aber er ist auf jeden Fall mutig und hat es geschafft, dass die eisigen Kämpfer auch in der Neuzeit funktionieren, indem es dieser Rasse die Schwäche der kaum vorhandenen Mobilität genommen hat.
      Damit ist "Cold War" auch eine Folge, mit der sich Gatiss tatsächlich für Posten des Showrunners empfohlen hat. Und auch, wenn mich der langfingrige Eisflitzer((C)TVJ) nicht gegruselt hat, DAS gruselt mich schon ein wenig. Aber Ehre wem Ehre gebührt - für die gute Unterhaltung, dem mutigen Reboot und weil in dieser Staffel bis jetzt nicht sehr viel besseres zu sehen war, haue ich heute mal ein sehr knappes und Gatiss-motivierendes "super" heraus. Ausnahmsweise !
    • Clara war in der Folge wieder toll und der Wissenschaftler hat mir, obwohl er eigentlich absolut nicht in die Geschichte gepasst hat, irgendwie auch gut gefallen.

      Damit hat es sich auch schon mit den Dingen, die ich an der Folg gut fand.

      Das Setting wirkte, trotz U-Boot und beinahe-Untergang keineswegs bedrohlich (was bei mir was heißen will, weil ich mit solchen Settings sonst echt Probleme habe), dass die TARDIS nun inzwischen nicht mehr nur noch zum Schutz zurückgelassen wird, sondern sogar selbständig das Weite sucht, egal ob den Doctor das evtl. das Leben kosten kann oder nicht, ist einfach saublöd und die Geschichte um den Ice-Warrior hat mich an keiner Stelle fesseln können. Sie war in sich durchdacht und logisch, aber ... völlig uninteressant ...

      Der Doctor war eigentlich nur Statist.

      Es waren super Gaststars und die Grundidee war klasse, aber aus meiner Sicht wurde daraus absolut nichts gemacht.

      Nein. Hat mir überhaupt gar nicht gefallen.

      Clara ist für mich im Moment das Highlight jeder Episode. Mal sehen, wo das noch hin geht.
    • dass die TARDIS nun inzwischen nicht mehr nur noch zum Schutz
      zurückgelassen wird, sondern sogar selbständig das Weite sucht, egal ob
      den Doctor das evtl. das Leben kosten kann oder nicht, ist einfach
      saublöd
      Ist aber keine neue Idee. Das HADS kam schon in "The Krotons", "The Mutant Phase", "The Bodysnatchers" und "Dead of Winter" vor und wurde in der Target-Novelisation von "Time and the Rani" benutzt, um zu erklären warum die Rani die TARDIS "traktorstrahlen" konnte (der Doctor hatte das HADS abgestellt).
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Satia schrieb:

      Ich finde es nicht besser, nur weil es schon mal da war.

      Es hat sich bei dir aber so angehört, als wäre es doof, weil es neu wäre ;) Ich persönlich finde das HADS auch ein wenig schwach, aber eine schöne Referenz an Classic Who und daher hat es mir doch gefallen. Ich gehöre ja zu den wenigen, denen "Victory of the Daleks" gefiel, daher ist dies für mich nicht die beste Gatiss-Episode, aber eine der besseren. Und zum Sonic Screwdriver: Der sollte auch mal wieder zerstört werden und zwar für längere Zeit als vielleicht eine Folge, sondern ein paar Staffeln. Nächster Punkt auf meiner Wunschliste.
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    • Ich finde es nicht besser, nur weil es schon mal da war.
      Wie Balko gesagt hat, der Satz klang für mich so, als ob du es für eine neue dumme Idee hältst. Es schlecht zu finden steht dir natürlich frei.


      Wirklich negativ ist mir im übrigen nur mal wieder der häufige
      Screwdriver-Einsatz aufgefallen. Da soll nochmal jemand etwas über
      dessen übermäßigen Einsatz während der RTD-Zeit sagen ! Nach 3 Jahren
      Moffat hat der Schallschrauber in den Folgen inzwischen teilweise mehr
      Screentime als der Companion. Und er ist auch wichtiger für die
      Handlung, denn vom Scannen bis zum Uboote sprengen kann er ja alles.
      Dadurch entsteht das größe Spannungselement, wenn der Doctor seinen
      Screwdriver mal verliert.
      Wirklich verstärkt aufgefallen ist mir das nur in der siebten Staffel. Wollte noch nachfragen, ob dieser Eindruck nur davon kommt, dass ich von Akhaten geschädigt bin. Aber anscheinend bin ich ja nicht der Einzige. Wegen mir muss er allerdings nicht wieder zerstört werden. Das fand ich schon in der Klassik-Serie unglaubwürdig, dass der Doctor nicht in der Lage ist einen neuen zu bauen/kaufen (im Sonic Obi an der Ecke). Ich würde mir einfach wünschen, dass man die Benutzung wieder auf scannen und Türen öffnen beschränken würde, und das Scannen dann nicht fünf Minuten der Folge ausmacht.
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      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Also nochmal, was für eine tolle Episode.
      Gehe sogar soweit, sie als eine der besten NewWho Episoden zu feiern und auf ein Level mit manch einer Moffat episode zu heben.
      Es gab so viel, wirklich so viel das mir gefallen und so unvorstellbar wenig negatives.

      Ich fange mal mit den Negativa an:

      - Wer bitte kommt auf die Idee, in einem völlig durchnässten Raum, in dem das Wasser über den Füßen steht und es wie Regen von der Decke tropft einen Stromschocker zu benutzen? Also meinem Verständnis nach wäre das eie Fatale Katastrophe. Vielleicht irre ich mich in diesem Punkt ja und es gibt irgendeine Erklärung, wieso nur der Ice Warrior geschockt wird.

      - Dann gab es da noch eine Stelle, in der die Aufnahme irgendwie falsch eingefangen wird, direkt nach dem Vorspann.

      Das war es aber auch schon, jetzt zu all den guten Sachen:

      - Super Setting, das Uboot war klein, kompakt und einfach nur schön anzusehen
      - Super Effekte, wie im Rest der aktuellen Staffel sind die Effekte wirklich kaum zu beanstanden. Das Icewarrior Raumschiff sah ein wenig zu künstlich aus, aber machte dennoch ordentlich Eindruck.
      - Super Darsteller! Die Bank durch!
      - Angenehmer, unpathetischer Plot um einen wütenden Icewarrior der allesamt Nass macht.
      - Gute Dialoge, gute Onliner
      - Clara! Die Schauspielerin (Und ja ausnahmsweise handelt es sich wirklich um eine wirklich talentierte Schauspielerin) kann sprechen! Schön sprechen!
      Sie kann Angst darstellen, sie findet ihre Höhepunkte in den Leisen Momenten, sie spielt viel mit ihren Augen, sie sieht gut aus (besonders in Nass, mit der Jacke!) und ihr Charakter ist nicht so Hilflos oder gestellt Cool, sondern einfach angenehm Taff und clever.
      -Der Doctor ist so gut wie immer und arbeitet wieder viel mit seinem Gesicht
      - Alle Szenen zwischen dem russen Doc und Clara fand ich besonders schön.
      - Es war eben nicht Clara, die den Icewarrior überzeugt hat, sondern wie Solus schon sagte das ankommen der Icewarriors. Was Gleichzeitig die Rückehr der IW´s ins Whoniverse markieren könnte. In dem Sinne eine tolle Auflösung! Wirkte nicht halb so dahingeruscht wie die letzten beiden male.

      Ach ich kann gar nicht aufhören.
      Kurz gesagt: Wenn Gattis es schafft dieses Niveau zu halten, kann er Moffat gerne den posten abnehmen. Aber das so sein wird, ist alles andere als sicher.
      Wenn er die nächste Folge und eventuelle Season 8 Folgen richtig nutzt, kann er viel wieder gut machen.

      :thumbsup:
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Sonic Screwdriver schrieb:


      Hatte fast schon etwas von Hitchcocks "Die 12 Geschworenen". :)

      Es gibt von den "12 Geschworenen" ja mittlerweile mehrere Verfilmungen, aber keine einzige ist von Hitchcock. ?( Oder meintest du vielleicht "Cocktail für eine Leiche" oder "Bei Anruf Mord"?

      Die Folge bekommt von mir ein 3 minusminusminus. Eine schlechte Episode war sie nicht, nur halt eine "übliche" mit den "üblichen" Zutaten und dem "üblichen" Handlungsablauf - mit etwas albernen Toys R Us-Krallenhänden die ein wenig zu oft und zu lang eingesetzt wurden weswegen man sie auch nicht wirklich verzeihen kann.

      Die Zeit hat sie gut totgeschlagen, aber spätestens nächste Woche wird die Erinnerung wohl an sie verblasst sein. Nicht zuletzt weil die nächste Folge sehr viel interessanter aussieht, und zumindest so wirkt als würde sie (zumindest was Doctor Who angeht) mal eine neue Art von Geschichte erzählen. Etwas was man über diese Folge die nach dem Doctor Who DIN-Standard 93B gestrickt wurde ja nun nicht gerade behaupten kann.

      Jedenfalls muss ich mal ein paar Worte über Clara verlieren. In der Dalek-Folge und dem Christmas-Special ging sie mir auf den Wecker wie es zuletzt nur die Donna geschafft hat. Mit dem Start von Series 7B hat man jedoch ihre "übercoolen" Oneliner stark zurückgefahren, was eine sehr erholsame Sache ist. Was allerdings bisher immer noch versäumt wurde ist ihr einen Charakter zu verleihen. Weil... mal ehrlich, wer ist sie eigentlich? Und damit spiele ich nicht auf dieses "spannende" Geheimnis das sie umgibt an. Streicht das mal weg... und was bleibt da eigentlich übrig? Die Frau Kohlmann versucht ja wirklich ihr Bestes dieser Figur Leben einzuhauchen, aber es gibt für sie einfach nichts zu spielen. Hin und wieder versucht man ihr ja einen Knochen zuzuwerfen indem man sie für eine halbe Minute über die Leiche eines U-Boot-Typen aus der Fassung sein lässt, aber das ersetzt leider immer noch nicht eine vollständige Charakterisierung. Ich glaube es hat seit Dodo keinen Companion gegeben der dermassen ohne Eigenschaften war. Zwar kann man vermuten dass sie sich als Charakter entfalten kann sobald erst einmal aufgedeckt ist was genau es mit ihr auf sich hat, aber das wird nicht vor dem Staffelfinale passieren und zeigt nur noch genauer wie falsch aufgezogen diese Figur wirklich ist. Und was sogar noch bedenklicher ist: In dem kleinen 3-Minuten-Prolog von "Rings of Akhaten" haben ihre Eltern sehr viel mehr Profil und Charakter bekommen als sie es in mittlerweile bereits 5 Folgen hatte. Eigentlich haben sogar fast alle Gastfiguren jeder Folge mehr Profil und Charakter als sie! Auweh...

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