7x09 - Kalter Krieg (Cold War)

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    • Die Clara, die wir gerade sehen ist einfach ein ganz normales Mädchen. Und der Rest ist ein Mysterium.

      Clara hatte keine Ahnung vom Internet und singt gerne Karaoke. Sie passt auf Kinder auf, hilft befreundeten Familien
      und lässt sich aus der Fassung bringen, liest gerne und führt eine Art Poesie Album. Also, eine recht einfache Dame.
      Wäre da nicht das Geheimnis. Also mir ist das zur Zeit genug!
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Ja, das mit Clara sehe ich aber auch ein wenig so.
      Sie ist so konturenlos, nicht greifbar - und ja, auch irgendwie langweilig
      Ich finde sie nicht so schlimm, wie ich nach den ersten beiden Folgen mit ihr befürchtet hatte, aber eine charakterliche Einführung, die gab es nie.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Also ich finde Clara gut. Sie ist mir sympathisch, die Schauspielerin ist gut, wir wissen bereits einiges über sie (wir wissen, dass sie mutig sein kann, zuvorkommend, hilfsbereit ist, eigentlich auch ganz clever und immer noch um ihre Mutter trauert, auch wenn sie das nicht so offen zeigt, außerdem wissen wir, dass sie Kindermädchen ist, vor Bells of Saint John keine Ahnung vom Internet hatte und gerne Bücher liest) und es herrscht eine gute Chemie zwischen ihr und dem Doctor, obwohl ich immer noch Angst davor habe, dass diese ins Romantische abrutschen könnte. Auch Amy war in ihrer ersten Staffel charakterlich nur in den Moffat-Folgen wirklich zu greifen, weil alle anderen Autoren es nicht geschafft hatten, ihre verschiedenen Charakterzüge zu erfassen und sich deswegen immer auf einen oder zwei konzentriert haben (am besten im Hungry Earth Zweiteiler zu sehen). Daher sehe ich das noch nicht als Negativpunkt. Wenn wir aber keinen weiter zu greifen Charakter am Ende der Staffel haben, dann werde ich auch ziemlich angepisst sein.
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    • Kaoru schrieb:

      Sonic Screwdriver schrieb:


      Hatte fast schon etwas von Hitchcocks "Die 12 Geschworenen". :)

      Es gibt von den "12 Geschworenen" ja mittlerweile mehrere Verfilmungen, aber keine einzige ist von Hitchcock. ?( Oder meintest du vielleicht "Cocktail für eine Leiche" oder "Bei Anruf Mord"?

      Die Folge bekommt von mir ein 3 minusminusminus. Eine schlechte Episode war sie nicht, nur halt eine "übliche" mit den "üblichen" Zutaten und dem "üblichen" Handlungsablauf - mit etwas albernen Toys R Us-Krallenhänden die ein wenig zu oft und zu lang eingesetzt wurden weswegen man sie auch nicht wirklich verzeihen kann.

      Die Zeit hat sie gut totgeschlagen, aber spätestens nächste Woche wird die Erinnerung wohl an sie verblasst sein. Nicht zuletzt weil die nächste Folge sehr viel interessanter aussieht, und zumindest so wirkt als würde sie (zumindest was Doctor Who angeht) mal eine neue Art von Geschichte erzählen. Etwas was man über diese Folge die nach dem Doctor Who DIN-Standard 93B gestrickt wurde ja nun nicht gerade behaupten kann.

      Jedenfalls muss ich mal ein paar Worte über Clara verlieren. In der Dalek-Folge und dem Christmas-Special ging sie mir auf den Wecker wie es zuletzt nur die Donna geschafft hat. Mit dem Start von Series 7B hat man jedoch ihre "übercoolen" Oneliner stark zurückgefahren, was eine sehr erholsame Sache ist. Was allerdings bisher immer noch versäumt wurde ist ihr einen Charakter zu verleihen. Weil... mal ehrlich, wer ist sie eigentlich? Und damit spiele ich nicht auf dieses "spannende" Geheimnis das sie umgibt an. Streicht das mal weg... und was bleibt da eigentlich übrig? Die Frau Kohlmann versucht ja wirklich ihr Bestes dieser Figur Leben einzuhauchen, aber es gibt für sie einfach nichts zu spielen. Hin und wieder versucht man ihr ja einen Knochen zuzuwerfen indem man sie für eine halbe Minute über die Leiche eines U-Boot-Typen aus der Fassung sein lässt, aber das ersetzt leider immer noch nicht eine vollständige Charakterisierung. Ich glaube es hat seit Dodo keinen Companion gegeben der dermassen ohne Eigenschaften war. Zwar kann man vermuten dass sie sich als Charakter entfalten kann sobald erst einmal aufgedeckt ist was genau es mit ihr auf sich hat, aber das wird nicht vor dem Staffelfinale passieren und zeigt nur noch genauer wie falsch aufgezogen diese Figur wirklich ist. Und was sogar noch bedenklicher ist: In dem kleinen 3-Minuten-Prolog von "Rings of Akhaten" haben ihre Eltern sehr viel mehr Profil und Charakter bekommen als sie es in mittlerweile bereits 5 Folgen hatte. Eigentlich haben sogar fast alle Gastfiguren jeder Folge mehr Profil und Charakter als sie! Auweh...

      Bis zur Mitte der siebten Staffel haben deine Reviews mir meistens aus der Seele gesprochen. Du fandest oft bessere Worte für meine eigene Meinung als ich selber fähig war. Aber seit 7b stimme ich dir in fast keinem Punkt überein. Wirklich merkwürdig! :ohm: ;)
    • Endlich wieder eine Folge, bei der man sich ein paar positive Punkte aus vielen aussuchen muss und nicht genötigt ist, wirklich welche zu suchen. Die negativen Punkte (Klauen, Screwdriver) wurden angesprochen und stellen einen kleinen Dämpfer dar, sind aber sowas von verzeihlich, dass ich kaum drüber nachdenken will.

      Das Setting bietet alles, was ich von der Folge erwarten konnte. Eine schöne, realistische Atmosphäre, düstere Gänge und Wasser. Dazu kleine Luken (das Ziel war für mich erreicht, als der Professor sich in die eine rein setzte und man sich in jedem Moment fragen muss, wann er denn nach hinten weggezogen wird) und viele Winkel, in denen was lauern kann. Mark Gatiss wird in manchen Szenen mit großer Sicherheit an "Alien" gedacht haben. Und wenn man schon etwas kopiert, dann bitte so wie hier von den wahren Könnern.

      Die Charaktere sind durchweg gut. Gut geschrieben, gut gespielt, passend eingesetzt. Vom sympathischen Captain über den kriegstreiberischen (und dabei nicht klischeehaften) Offizier bis hin zum Ice Warrior, dessen Motiv mir persönlich absolut gereicht hat. Dann schmeißt man noch den Doctor (eine gute Weile ohne Screwdriver) und Clara (s.u.) rein und es ist eine Freude, zuzusehen.

      Ich fand das mit der russischen Sprache super gelöst. Die entsprechenden Szenen wirkten auf mich sehr selbstironisch, was ich dem Doctor Who Fan Gatiss auch als Absicht unterstellen würde.

      Tichy schrieb:

      - Clara! Die Schauspielerin (Und ja ausnahmsweise handelt es sich wirklich um eine wirklich talentierte Schauspielerin) kann sprechen! Schön sprechen!
      Sie kann Angst darstellen, sie findet ihre Höhepunkte in den Leisen Momenten, sie spielt viel mit ihren Augen, sie sieht gut aus (besonders in Nass, mit der Jacke!) und ihr Charakter ist nicht so Hilflos oder gestellt Cool, sondern einfach angenehm Taff und clever.
      Ja! Ganz, ganz großartig. Es ist eine Freude, ihr zuzusehen.
      Und dass wir nicht direkt eine vollständige Charakterisierung bekommen, finde ich super. Der Zuschauer schaut zu. Wir lernen das, was gerade wirklich relevant ist und in die Geschichte passt. Eine gekünstelte Szene zur Erklärung des Charakters brauchen wir einfach nicht.

      Sehr angenehm fand ich auch die Tatsache, dass der einzige Verdienst des Doctors (und Clarars) das Hinhalten des Gegners ist, bis seine Leute kommen. Alle Versuche ihn zu bekehren sind ja gescheitert und ich glaube auch nicht, dass er wirklich bewusst hat Gnade walten lassen. Viel wahrscheinlicher ist für mich, dass seine Retter der diplomatische Typ Ice Warrior sind, wie wir sie aus den Peladon-Folgen kennen.


      Mark Gatiss hat hier eine tolle und sehr klassische Geschichte geschrieben, die auch noch in bester Form umgesetzt ist. Super.
    • Zweites Mal angesehen. Gebe jetzt ein "Gut", gestern Abend war mir irgendwie mäh. (Apropos mäh: Hab' beim ansehen mal Jamie Dodgers probiert (für Hannoveraner: Gibt's neben Jelly Babies & Co in einem Laden namens "Britannia" in der Lister Meile) und mir sind die deutschen Marmeladenkekse lieber.)
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Dito.
      Habe es eben auch -nach getaner Gartenarbeit- zum zweiten Male gesehen und auch ein "gut" vergeben.

      Ich finde es aber immer irgendwie nicht so einfach, einzelne Episoden zu bewerten, ohne die ganze Staffel zu kennen.
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    • Tichy schrieb:

      Die Clara, die wir gerade sehen ist einfach ein ganz normales Mädchen. Und der Rest ist ein Mysterium.

      Clara hatte keine Ahnung vom Internet und singt gerne Karaoke. Sie passt auf Kinder auf, hilft befreundeten Familien
      und lässt sich aus der Fassung bringen, liest gerne und führt eine Art Poesie Album. Also, eine recht einfache Dame.
      Wäre da nicht das Geheimnis. Also mir ist das zur Zeit genug!


      ich würde sogar weiter gehen. das ist genau richtig und gerade dienlich für charakter + mysterium.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Oh Vienna,
      beim zweiten Durchlauf rundet sich das Bild etwas ab, die Episode wirkt auch bei näherer Betrachtung ziemlich gut, aber im Vergleich zur Vorwoche:

      Der Doctor bietet Akhaten all seine Erinnerungen an - Der Doctor fordert Skaldak zum Blickduell heraus
      Clara opfert ihr wertvolles Blatt - Clara singt zaghaft das Lied vom hungrigen Wolf

      Es gab diesmal dann allerdings auch nicht diese Augenblicke, wo man denkt, dass die Handlung gerade in einen unaussprechlichen Void abgedriftet ist. In "The Rings of Akhaten" hatten wir also erheblich höhere Höhen und abgrundtief tiefere Tiefen, "Cold War" ist dagegen eine sehr solide Folge, die vor allem die Fans der Klassik Serie zufrieden stellen dürfte.

      Aus Sicht der Ice Warriors war das übrigens ihre erste Begegnung mit dem Doctor. Es handelt sich damit um die Vorgeschichte von "The Seeds of Death". Wie schon in "The Snowmen" erschafft sich der Doctor seine eigene Vergangenheit.

      Von dem Rätsel um Clara wurden wir diesmal verschont. Allerdings, die Art wie sie den Anblick der Leichen als "real" bezeichnet, - so als ob sie von irgendwo anders herkäme und sich an die Realität erst gewöhnen muss. Was auffällt, letztes Mal wurde Clara wieder bei dem Maitlands abgesetzt. Warum? Da ist offenbar nicht richtig koordiniert worden, ob Clara nun als ständiger Companion mitreist oder bei jeder Episode wieder neu eingesammelt werden soll.

      Diesmal befanden sich Doctor und Clara dann also ohne jede weitere Erklärung auf dem Weg nach Las Vegas. Und in dieser überwiegend guten Episode gab es dann doch einen Augenblick, wo mich der Schüttelfrost überkam. Amy "dressed for Rio" fror bereits in Cwmtaff. Jetzt befinden wir uns angeblich am Nordpol und vom U-Boot aus schauen Kapitän, Professor, Doctor und Clara mit gewöhnlichen Jacken bekleidet dem Raumschiff hinterher.

      Das wird nur übertroffen von dem luftigen Outfit von Wonderwoman in "For The Man Who Has Everything", wo sie zusammen mit Batman ihren Kollegen Superman zu dessen Geburtstag in seiner geheimen Festung am Nordpol besucht.

      Aber wer sagt denn, dass es am Nordpol kalt sein muss. Ein Bericht über die Nordpol-1 Expedition sagt: "Die Meteorologen waren bis dahin überzeugt gewesen, dass der Nordpol ständig von einer Kaltluftkappe bedeckt sei; dabei war es auf der Eisscholle gelegentlich wärmer als in Moskau."

      Radioactive Man


      @Engelskrieger, Post 26,
      das hättest Du bei mir im Post 8, wo das Zitat ursprünglich herkommt, im nächsten Satz dann ebenfalls lesen können. Und bei mir gings dann sogar noch ein Stück weiter. Skaldak hat schließlich irgendwann erfahren, dass sein Volk doch noch existiert, was seine Motivationslage entsprechend umgekrempelt haben müsste.
    • Eine Sache, die mir neben anderen positiv aufgefallen war, und die ich mal getrennt nennen kann, ohne mir die Folge ein zweites mal angesehen zu haben (bislang noch keine zeit dazu gehabt):

      Die tolle Chemie zwischen Clara und dem Professor!

      Die zwei haben so gut zusammen gepasst, dass ich mir auch mal wieder einen alten Doctor vorstellen und sogar wünschen könnte.

      Wird wahrscheinlich nicht passieren, aus Zielgruppen-Gründen seitens des Senders (junge Zuschauer wollen auch immer nur junge Schauspieler sehen, blabla, etc.), aber es war mir in den letzten Folgen schon aufgefallen, dass die Vaterfigur-Rolle, die der Doctor zB. bei Amy noch hatte - wohl auch wegen der Vorgeschichte in ihrer Kindheit - bei Clara nicht funktioniert. Da wirkt der Doctor zu jung. Was nicht zuletzt an Claras Verhalten gegenüber dem Doctor liegen mag, die ihn ja bisher eher als einen Gleichaltrigen (oder unwesentlich älteren) behandelt hat.
      Der Professor hat hier in diesen kurzen Szenen sehr viel eher und natürlicher die Rolle der Vaterfigur eingenommen, obwohl das wahrscheinlich gar nicht thematisiert werden sollte.

      Also: ein älterer Doctor, eine rüstige Vaterfigur à la Pertwee konnte ich mir beim Betrachten der Szenen mit Clara und dem Professor wirklich gut vorstellen!
    • woher kommt eigentlich die annahme, dass kinder immer andere kinder im schauspielkader brauchen? die hab ich schon mit 10 gehasst und seitdem ist es eigentlich nur schlimmer geworden(wobei, die aus sarah jane sind erträglich).




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Ich fand die Folge toll. Wenn man mal von dem "The Thing" meets "Alien" Thema absieht war alles andere echt gut. Mir fielen vor allem auch die hervorragenden U-Boot Effekte auf, die diesmal laut Making-of mit im oldfashioned style mit Modellen gemacht wurden. Deshalb sah es auch wesentlich besser aus als die oft viel zu hektischen CGI-Aufnahmen, die man aus anderen Filmen kennt.
      Dass man die Icewarriors jetzt wieder aktiviert finde ich toll. Sie sind noch/wieder da und wie der Doctor so sagte: Die "Kuhfinger" sind wohl ein Fehler im Anzugdesign und er wundert sich, wieso sie das noch nicht geändert haben. hahaha....

      Die Schauspielerriege war wirklich superb. Angefangen von Liam Cunningham, der mir schon in einer anderen SciFi-Produktion namens "Outcasts" als Leiter einer Erdkolonie aufgefallen war. Seine Rolle in Game of Thrones vertieft seinen guten Eindruck nur noch mehr. Über David Warner muss man wohl nicht viele Worte verlieren. Er ist ja auch Zeitmaschinen-erfahren. Hat er doch in "Time after time" dem H.G.Wells als Jack, the Ripper die Zeitmaschine geklaut und Malcom McDowell musste ihm ins Jahr 1985 nach San Francisco nachfliegen.... Die Rolle in dieser Folge war aber sehr liebenswert und hat mich an die Rolle von Bernard Cribbins des Großvaters von Donna erinnert.
      Der einzige Schauspieler, der mir in der Folge "Cold War" auffiel war der Maat, der beim durchsuchen des Bootes ständig mit offenen Mund herumlief. Der Arme muss ja wohl literweise Tropfwasser geschluckt haben. hihihi...
      Übrigens glaube ich, der einzige Grund, wieso wir nichts über Claras weitere Hintergründe erfahren haben war, weil Mark Gatiss das Buch wohl unabhängig von der Storyline schreiben sollte. So hätte man die Folge im Ablauf der Serie nach vorne oder hinten schieben können ohne Bezug auf eine Vorfolge nehmen zu müssen.
      Leider erklärt es uns dadurch nicht den Spruch aus der letzten Folge "Mein Haus sieht so anders aus" - so wirkt es, als ob es Clara nur so vorkommt.

      Wie auch immer. Die Folge war eine sehr schöne, in sich geschlossene Geschichte und eignet sich auch für den Einstieg für Doctor Who-Neulinge.

      Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"
    • Guy schrieb:

      woher kommt eigentlich die annahme, dass kinder immer andere kinder im schauspielkader brauchen?

      Das kommt aus representativen Umfragen und Studien, die angeblich erwiesen haben, dass Kinder gerne etwas ältere Personen zu sieht (sprich Jugendlichen). Und Matt Smith wurde der Doctor, weil er ein guter Schauspieler ist und nicht weil er damals unter 30 war. Warum man aber generell davon ausgeht, dass auch Jugendliche lieber jüngere Akteure sehen wollen, ist mir schleierhaft. Mir ist es recht egal, wie alt die Schauspieler und Charaktere sind, so lange sie mir sympathisch sind.
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    • We all live in a russian submarine (with an Ice Warrior)

      So jetzt geht die endlose Faktenauflistung wieder los. Wird diesmal vermutlich etwas kürzer als letztes Mal. Ich weiß zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht, wie ich die Folge bewerten soll. Wird sich hoffentlich bis zum Ende des Reviews herausstellen.

      Figuren/Setting


      +der Doctor: ist nicht der die Folge beherrschende Doctor, sondern hilflos, dennoch bemüht die Konrolle zu behalten. Hat mir gut gefallen. Allerdings sonict er wieder sehr viel.

      +Clara hat mir nach dem Durchhänger letztes Mal wieder super gefallen (eigentlich besser als in jeder anderen Folge bisher). Trotz ihrem "Problemlöser"-Dauerauftrag super. Außerdem denke ich, dass sie hier nun endgültg am Abenteuer Blut geleckt hat. "Saving the world. Thats what we do"

      -Skaldak der IceAlien: Ich hatte mich im Vornherein darauf gefreut die Ice Warriors wiederzusehen. Insofern tut es mir weh ihn hier schlecht zu machen, aber bis au das Rüstungsredesign...Naja. Die Stimme war mir zu grollend und zu wenig zischelnd. Nackte Ice Warriors sind wie nackte Daleks. Brauch ich nicht! Die Motivation war mir zu simpel. Und er war konstant austauschbar. Während der gesamten Story hätte zum Beispiel ein Sontaran genauso gut funktioniert. Sogar noch besser. Bei dem störts mich nicht, wenn er seine Rüstung verlässt.

      +der Doctor Professor: Ich wünsche mir, dass David Warner im Jubiläumsspecial den ersten Doctor spielt. Super Schauspieler, Neter Charakter...

      +die anderen Russen: Der Captain und seine gesamte Crew waren nett inszeniert. Es ist schön die "Bösen" des kalten Kriegs als Helden zu sehen (lief die Folge eigentlich schon in Amerika?) und auch die verschiedenen Ansichten auf diesen Konflikt waren nett. Der Klischee-"wir sind toll und müssen angreifen"-Kommunist hat mich hier auch nicht gestört.

      +Setting: Das U-Boot war schön aber teilweise schlecht inszeniert. Später mehr...

      Handlung

      -warum machen die Russen am Anfang die Atomsprengköpfe scharf? Wurde mir nicht wirklich klar.

      +die Einführung des Professors fand ich sehr lustig

      -der glaubt er hat ein eingefrorenes Mammut. In dem Eisblock in den kaum ein Ice Warrior reinpasst. Das lustige Taschenmammut oder wie?

      -Welche Strafen standen in Russland wohl darauf Befehle zu missachten? Piotr tauteinfach mal das "Mammut" auf, dass er bewachen soll. Aus Neugier. Ist ja egal, ob er danach theorethisch erschossen oder zumindest eingesperrt werden könnte. Den Eiskrieger hätte man doch auch durch einen Fehler im Kühlsystem da rausschmelzen lassen können.

      -während der ganzen Folge sieht man, ab dem Untergang, wie Wasser im Uboot rumfliesst, tropft etc. Die Frage ist nun: Wo kommt das her? Von draußen wohl nicht, bei einem Hüllenbruch in 600 Meter Tiefe wären die alle sofort tot. Hatten die einen riesigen Wassertank dabei? Hatten die Jungmatrosen Angst und haben sehr viele Körperflüssigkeiten verloren?

      + Die Aufmachung des Doctors und Claras, sowie der erneut gescheiterte Versuch des Doctors "Party zu machen" (Silurian-Zweiteiler) war witzig

      +Ebenso der Spruch des Doctors "A sinking Submarine!. This is better than Vegas"

      +-der Soldat der Clara durchsuchen soll, sollte sich vorsehen. Denn mir ist es nach der Folge wieder aufgefallen: Ich empfinde bei Clara etwas, dass ich bisher nur bei Romana II empfunden habe: Einen Beschützerinstinkt. Ich weiß nicht woher der kommt, aber jedes Mal, wenn sie in Gefahr gerät möchte ich da sein und helfen

      +die Taschendurchsuchszene war wie immer sehr nett, aber...

      -dafür werden mich Leute strafen, aber trotzdem: Ich mochte die Barbiepuppe nicht, weil sie mich (insbesondere als der Doctor sie noch abschmatzt) an Rose erinnert hat

      +Ich fand es schön das HADS wiederzusehen, auch wenn der Doctor eine Prioritätsschaltung einbauen sollte. So nach dem Motto: "Da ist die TARDIS-Kapputmach-Anlage, hau bloß ab!" & "Das ist ein bisschen Wasser, bleib gefälligst da!"

      -als Clara "abtaucht" sieht man, dass der Screwdriver auf dem Boden liegt und rumsonict. 1. Warum sonict er rum? Und 2. Warum passiert dabei nichts? Sonst dreht sich das Universum plötzlich anders, wenn man ihn auch nur schief anschaut und hier passiert anscheinend gar nichts

      +"No pretending to be an Earth Ambassador" hat mich an die gute alte Zeit (z.B. Power of the Daleks) erinnert, als der Doctor sich noch häufiger als Erden-Offizieller ausgegeben hat

      +Der Ice warrior bezeichnet sich (getreu der Namensgebung durch Victoria) nicht selbst als solcher

      -ein elektrischer Angriff in einem sinkenden U-Boot. Und der Ice Warrior steht auf dem überfluteten Boden. Das heißt wohl sie sind alle tod. Obwohl...Wenn man bedenkt, dass da eigentlich kein Wasser sein sollte (s. Hüllenbruch) ergibt es wieder Sinn. das Wasser war nur eine Illusion...

      +das Ice-Warrior-Briefing, dass der Doctor durchführt war für neue Fans bestimmt nett

      -hier wird als Schwachpunkt der Warriors Hitze genannt. Werfen wir also einen Blick auf die Innentemperatur des U-Boots. Diese halte ich nämlich für sehr schlecht dargestellt. Entweder ist es sehr kalt (Ice Warrior ist unbeeindruckt, simple Logik) oder es ist sehr warm (kein Atem vor den Mündern, eindeutig Schweiß {nicht Wasser, eindeutig Schweiß} in ein paar Szenen). Kälte hat man schon besser dargestellt.

      -der eine Russe hält die TARDIS-Crew für Spione. Natürlich. Die Amerikaner haben teleportierende Angriffszellen gebaut und schicken dann zwei Spione, die sich dann auch ganz unauffällig mitten auf der Brücke materialisieren. Suupi so ein schlauer Offizier...

      -Clara fragt den Doctor, warum sie russisch versteht. In "Masque of Mandragora" war es noch ein wichtiger Plotpoint, dass man als Companion daran gar nicht denken kann. In der neuen Serie merkt das jeder Companion früher oder später

      +netter Spruch des Professors: "Big green man from Mars"

      +der Doctor riecht nach feindlichem Krieger und kann dshalb nicht mit dem Ice Warrior verhandeln

      -der Ice Warrior hat der gesamten Menschheit den Krieg erklärt und will alle umbringen. Aber Clara kann man zu ihm reinschcken, weil sie für ihn kein Feind ist. Ah ja...

      +die Kontaktaufnahme fand ich sehr gut inszeniert

      -das Innenleben des Ice Warrior Anzugs war mir mit ein paar Kabeln 1. zu spartanisch und 2. zu irdisch

      -das ist jetzt wieder etwas, dass negativ ausgelegt werden könnte, aber warum kann die Tochter Skaldaks kein Sohn sein? Ganz ehrlich, was hat eine Frau (in einer Rasse, in der bisher alle Krieger männlich waren) an Bord eines Kriegsschiffes verloren?

      +die ganzen "Alien"-Szenen waren spannend gemacht

      -warum seziert der Ice Warrior hier nicht Clara, wenn er mehr über die Menschen erfahren will?

      -das
      Hilfesignal des Ice Warriors wird nicht mehr gesendet, trotzdem scheinen
      die Ice Warriors dieses später noch empfangen zu haben

      -was macht der Russe im Torpedoraum, als die E.T.-Horrorhände ihn angreifen?

      +die Motivationsrede des Captains war einfach aber schön

      -"Together we will win the Cold War" Was glaubt der Torpedoraumrusse, was Skaldak der kalte Krieg interessiert?

      +-der Abschnitt über die "changed History" hat mich sehr an einen ähnlichen Dialog in "The Unquiet Dead" erinnert

      +die Gespräche zwischen dem Professor und Clara waren alle sehr schön. Besonders, dass Clara hier auch mal ängstlicher wird

      +-dass die Vermutung des einen Matrosen, dass der Kremlin Alienzeugs zurückhält, ist meine ich in"Alien Bodies" schon bestätigt worden.

      +"he dismantled them" ist zwar eine gute Idee...

      -aber für den Rest der Handlung komplett irrelevant

      -dem Klischee-Russen wurde noch ein wenig Tragik eingeprügelt, indem man das blutverschmierte Foto seiner Freundin zeigt. Charaktertiefe von der Stange

      +"do Ultravox split up?" :D

      +dass der Professor auf den Ice Nudisten schießt fand ich sehr nett. Der Gute ist zwar ein alter Mann, aber nicht wehrlos.

      +eine Referenz auf des Docors Kumpel Churchill

      -der Ice Warrior steckt im Anzug, läuft normal zur Brücke, der Doctor und Co. folgen und kommen rennend mindestens eine Minute nach Skaldak dort an. Der ist wie K-9 oder die Weeping Angels. immer wenn keiner hinschaut wird der ganz schnell

      -dass die Menschheit noch Kinder sind ist eine abgenutze Rede. Das geht besser Doctor!

      +die Variation von "Look into my eyes". Zwar in der Gattiss-Weichspül-Billigvariante, aber er hats versucht

      -der Doctor zieht eine Kausalkette zwischen seinem Wissen um Schalltechnologie und seiner Spezies. Das ist falsch. Die Timelords waren nie die großen Schallmeister, dass war immer nur der Doctor und sein "Deus-ex-Machina-Glimmstängel". Und der färbt sich auch gleich rot, weil er ist ja im kalten Krieg. Mit Russen. Und soll eine Explosion auslösen

      -wenn es so unehrenhaft ist seine Rüstung abzulegen, warum zeigt hier der Ice Warrior hier dann noch mal sein Gesicht?

      -das mir nicht gefällt

      -Clara trägt schon wieder den kleinen Stups dazu bei, dami des Doctors Lösung funktioniert. Ich will den klassischen "Terrance Dicks"-Companionanteil wiederhaben

      +-schon wieder wird gesungen. Allerdings ist es hier auch sinnvoll

      -warum kennen die Ice Warriors Skaldak nach 5000 Jahren noch? Beziehungsweise glauben sofort wer er ist? Ist jetzt nicht so schlimm wie nach den Millionen Jahren in "Frozen Time" aber...

      +ich mochte das Schiff der Ice Warriors

      -hätte man nicht nur Musik und die sich drehende Tiefennadel zeigen können? Warum muss der Professor das noch laut vorlesen?

      +der Blick des Doctors, als er Clara umarmt

      -Ist das Schiff überhaupt fähig die Beiden zum Südpol zu bringen? Es war doch ziemlich beschädigt

      +der Doctor ist kindisch und imitiert den Captain

      FAZIT: Trotz der Kritikpunkte schöne Folge, in der vielleicht ein anderes Alien besser aufgehoben wäre. Ich gebe gute 6,5 bis 7/10 Punkten
      Ich finde es aber immer irgendwie nicht so einfach, einzelne Episoden zu bewerten, ohne die ganze Staffel zu kennen.
      Ein wahres Wort Donna. Sieht man z.B. an Silence in the Library. Einzeln nicht besonders toll, im Kontext das Juwel der 4. Staffel.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Dann müsste man ja andersrum auch sagen, dass ältere Zuschauer dann eher ältere Schauspieler sehen würden.

      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das so stimmt - dass man immer gleichaltrige Personen bevorzugt. Kann ich von mir aus so nicht behaupten.
      Wenn er Charakter gut und glaubhaft dargestellt wird, ist mir das Alter egal.

      Wobei das bei Kindern - also so bis 14 oder so - wohl wirklich so ist, dass sie mit älteren Personen nicht so viel anfangen können. Für Kinder ist aber auch ein Mensch ab 40 meist halt schon "soooo alt" ;)

      Und ja, Smith wurde ja wohl genommen, weil er einfach überzeugt hat (zu Recht) und nicht aufgrund seines Alters.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Cutec schrieb:

      -während der ganzen Folge sieht man, ab dem Untergang, wie Wasser im Uboot rumfliesst, tropft etc. Die Frage ist nun: Wo kommt das her? Von draußen wohl nicht, bei einem Hüllenbruch in 600 Meter Tiefe wären die alle sofort tot. Hatten die einen riesigen Wassertank dabei? Hatten die Jungmatrosen Angst und haben sehr viele Körperflüssigkeiten verloren?
      Antwort hier drauf: Suspense of Disbelieve.

      Cutec schrieb:

      -das
      Hilfesignal des Ice Warriors wird nicht mehr gesendet, trotzdem scheinen
      die Ice Warriors dieses später noch empfangen zu haben
      Ist dasselbe wie mit dem Licht der Sterne: Die Sonne ist tot, das Licht sieht man bei uns aber immer noch, weil es eine gewisse Zeit braucht, um eine gewisse Strecke zurückzulegen. Gilt genauso für jede Art von Funksignalen.

      Cutec schrieb:

      +-dass die Vermutung des einen Matrosen, dass der Kremlin Alienzeugs zurückhält, ist meine ich in"Alien Bodies" schon bestätigt worden.
      Noch einfacher: UNIT ist eine Organisation der UN und die UdSSR war Mitglied der UN, daher weiß der Kremel auch etwas über Aliens.

      Cutec schrieb:

      -warum kennen die Ice Warriors Skaldak nach 5000 Jahren noch? Beziehungsweise glauben sofort wer er ist?
      Sie haben einen Notruf eines Artgenossens erhalten. Dem sind sie erst einmal nachgegangen. Warum sollten sie das nicht tun?

      Und zu den Schwierigkeiten eine Folge zu bewerten: Da ich dies nicht im Zusammenhang der Staffel sondern im Zusammenhang mit DW allgemein machen, kann ich es nicht ganz nachvollziehen, aber doch irgendwo verstehen.
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    • Cutec schrieb:

      -warum machen die Russen am Anfang die Atomsprengköpfe scharf? Wurde mir nicht wirklich klar.

      Wurde direkt am Anfang aufgelöst. Es war einfach ein Drill...also eine Übung wie man sie regelmäßig auf Ubooten abhält wenn selbiges keine direkten taktischen Befehle hat.

      -während der ganzen Folge sieht man, ab dem Untergang, wie Wasser im Uboot rumfliesst, tropft etc. Die Frage ist nun: Wo kommt das her? Von draußen wohl nicht, bei einem Hüllenbruch in 600 Meter Tiefe wären die alle sofort tot. Hatten die einen riesigen Wassertank dabei? Hatten die Jungmatrosen Angst und haben sehr viele Körperflüssigkeiten verloren?

      Das kann aber wirklich passieren. Man hat ja in Ubooten eine Außenhülle, dann eine Tauchzelle in die je nach Wassertiefe selbiges rein und rausgepumpt wird um abzutauchen, die Höhe zu halten und aufzusteigen. Da kann es durchaus zu Rissen innerhalt dieser Tauchzelle und damit zu Wassereinbruch in den bemannten Teil des Ubootes kommen.
      "Colonel, ich, äh ..."
      "Wenn Sie den Operationsplan gelesen hätten, wüßten Sie, daß heute das Dorf Tai-Dong beschossen wurde."
      "Wahrscheinlich haben sie's provoziert. Ihre Kinder gewaschen, gefrühstückt oder andere böse Aggressionen gestartet."


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