7x10 - Geisterjagd (Hide)

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    • yttox schrieb:

      Engelskrieger79 schrieb:

      Bin sehr auf den Bericht gespannt.

      Da sowohl Engelskrieger als auch Scharfschütze meine Meinung zu MAMA hören wollten (auch von Neil Cross mitgeschrieben) und ich dafür nicht extra ein eigenes Thema eröffnen will, hier mal ganz kurz offtopic:

      Eigentlich fand ich den Film gar nicht schlecht, konnte die meiste Zeit über eine gute Atmosphäre aufbauen. Zum Schluss hin gingen aber scheinbar die Ideen aus, weshalb man mal ganz tief in die Klischeekiste griff. Als da auch nichts mehr drin war, hat man noch eine Prise Pathos hinzugefügt. Wenigstens war der Schluss in zumindest einer Hinsicht relativ überraschend. Bin schon auf Teil zwei gespannt, in dem die Überlebenden die Sache der Polizei erklären müssen. ;)

      Sorry für den kurzen Exkurs. Falls jemand anderes ein Thema dazu eröffnen will, kann ein Admin den Beitrag gerne dorthin verschieben.


      Habe mir gerade den Trailer angeschaut. Hatte von dem Film noch gar nichts gehört. Viel vom Inhalt kommt da aber nicht herüber. Spoiler mal ein wenig! :)
    • NOT top-notch

      So, nach einer Woche komme ich dann nun dann doch noch dazu mein Review abzugeben:
      Allgemein:

      -der Doctor: hat mich hier wieder in mehreren Szenen an den zehnten erinnert. Das geschah in machen Dialogstücken, als auch in mehreren Szenen, von denen ich ein paar weiter unten noch nennen werde. Auch handelt er in der ganzen Folge, als würde er an Geister glauben. Das halte ich für den Doctor für falsch.

      +wo der Doctor verliert gewinnt der Companion: Clara gefiel mir hier ausnehmend gut. Sie zeigte auch mal Angst, hatte was zu tun und hatte nur eine Szene, die durch ihr Verschulden ruiniert wurde. Später mehr.

      -TARDIS: So. Freunde der Nacht! Lieber Neil Cross! DIE TARDIS IST KEIN LEBEWESEN! Man kann mit ihr nicht einfach so ein Schwätzchen führen! Sie handelt nicht beleidigt! Und sie kann sich schon gar nicht ohne Doctor besser fliegen als mit! Dann braucht er sich in Zukunft ja nur reinzusetzten, wenn die das alleine kann. Ist auch praktisch, da nutzen sich die Schalter auf der Konsole nicht so schnell ab. Dicker, Dicker, Dicker Minuspunkt.

      +der Professor: Gefiel mir als Figur relativ gut, war gut gespielt und hatte eine nette Motivation.

      +-Gwyneth 2.0: Gefiel mir schon mal besser als das Vorgängermodell. Aber sie war mir egal. Sie hat für mich nichts positives zur Handlung beigetragen, aber auch nichts negatives. Gleiches gilt für ihre Beziehung mit dem Professor.

      -Hila Statistian: War ünnötig wie ein Kropf. Wir erfahren, bis auf ihre Profession und ihre Familie, nichts über sie. Keine Motivation, kein Charakter....Sie reagiert quasi nicht auf den Fakt, dass sie jetzt in der Gegenwart bleiben muss und ist nachdem sie zwei Worte mit den Geisterjägern gewechselt hat plötzlich deren beste Freundin. Und eine optische Bereicherung war sie meiner meinung nach auch nicht.

      -Monsterpärchen: Wurde für mich durch die angebundene Liebesgeschichte und die Betrachtung ihres Gesichtes im Licht völlig ruiniert. davor waren sie ganz nett, gruselig, im Schatten....Und dann sehen sie aus wie ein Zentauer, der von mehreren Zügen überfahren wurde. Und sind verliebt. Och nö!

      +Athmosphäre: Sehr schön gemacht, mit vielen klassischen Methoden des Genres. Allerdings:

      -wurden diese in der Handlung zu großen Teilen überhaupt nicht erklärt. Dazu später mehr. Und auch der Rest der Handlung ist meiner Meinung nach nicht weiter erwähnenswert. Die Idee war nichts neues und die Liebesgeschichte der MKonster , die in den letzten 4 Minuten noch drangepappt wurde war unnötig wie ein Kropf.

      Chronologisch:

      -das Blitzgewitter mit verschiedenen Ansichten des Hauses ist einmal ganz nett, zweimal geht auch noch, ab dem dritten mal beginnt es zu nerven. Das war überbeanspruchtes Stilmittel.

      -Warum gibt es bei der ersten Beschwörung mehrere Szenen, die so aussehen sollen, als wären sie aus den Augen eines durch die Gänge fliegenden Geistes aufgenommen? Macht keinen Sinn!

      -Gwyneth 2.0: "She is so dead" Diese Aussage hätte nur Sinn gemacht, wenn Hila ein echter, toter Geist gewesen wäre.

      +Ich mochte die Einführung des Doctors...

      -aber Claras "Ghostbusters" spruch wirkte seltsam. Irgendwie viel zu ernst gesagt, als das es ein spontaner Witz hätte sein können. Hatten wir (und ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage) auch schon besser mit dem zehnten Doctor und Rose (s. Army of Ghosts)

      +-"Doctor what" "If you like" Schöner Spruch, aber so langsam könnten sie die Anspielungen auf die Frage etwas zurückfahren.

      -die Intentiion des Doctors: Ergibt vorn und hinten keinen Sinn. 1. Warum sucht er sich die unerfahrene Gwyneth 2.0 aus, wenn er doch ein ganzes Universum mit erfahreneren Empathen zur Verfügung stehen würde? und 2. Warum ist er am Anfang so komplett desinteressiert an ihr? Er rennt rum, faselt was von Geistern und redet erst in den letzten 7 Minuten mit ihr über Clara! Wirkte wie die Liebesgeschichte: drangeklatscht.

      -das Psychic Paper wird vorgezeigt. Für mich noch eine Lage schlimmer als der Sonic Screwdriver. Besonders, weil hier später so getan wird, als ob der Doctor sich nicht ausgewiesen hätte und der Professor nur geraten hätte als er in ihm einen Ministeriumsmitarbeiter vermutet. Und warum wird ein Ministeriumsmitglied von dem Professor einfach als Mitgeisterjäger akzeptiert? Was glaubt der Professor warum der Doctor da ist?

      -Zehnter-Doctor-Moment 1: Der Doctor rennt hyperaktiv durch das Geisterjägerquartier, freut sich über Toggle-Switches, sonict dies, sonict das und sagt auch noch Tennants "Oy!"

      +Der Doctor sonict rum, dreht sich um und plötzlich ist der Screwdriver wie weggezaubert. Falls das mit Intention geschah war es positiv und hat an die "Cartoonmomente" bei Sylv erinnert (wechseln des Fahrers in Remembrance, Fezumkleide in Silver Nemesis etc.)

      +-Nur eine Anmerkung: "Witch from the Well" war schon der Titel eines BiFis. Halte ich als Titel für Hila für schlecht gewählt.

      -Warum bezeichnet die Empathin den Musikraum als Herz des Hauses? Klar später öffnet sich dort das Portal. Aber bis jetzt war da doch nichts.

      -Warum ist da ein kalter Fleck? Und warum steigt da rund um die Kreide Energiestaubzeugs auf? Wird nicht erklärt.

      -Warum sagt Clara hier "I'm not happy". Sie ist doch nicht die Empathin. Wird nicht erklärt die zweite.

      -Warum kühlt sich das ganze Haus ab? Wird nicht erklärt die dritte.

      -Warum bildet sich da gerade jetzt ein Portal ins "Pocket-Universe"? Was hat das ausgelöst? Wird nicht erklärt die vierte.

      -Warum erscheint an der Wand "Geister-Schrift"? Wird nicht erklärt die....ich hör ab jetzt auf zu zählen

      -warum sieht man kurz die auf die Geisterjäger zeigende Hila, als es blitzt? Wird....ihr könnt euch den Rest denken

      +die Zeitreise Sequenz fand ich sehr schön...

      -...aber (Zehnter-Doctor-Moment 2) den Raumanzug des Doctors weniger. Auch seine Dialoge und seine hektische Art war hier sehr "tennantig"

      +den Anfang des Gesprächs über den Doctor war noch ganz nett...

      -...ab dem "all Ghosts"-Moment aber stark gekünstelt. Pathetischer Mist.

      -"Not love. Not always" DOCH! Wenn zwei Liebende tot sind ist auch ihre Liebe T-O-T. Das war so ein billiger, nach Seifenoper.-Aufmacher riechender, Schrott

      -Zehnter-Doctor-Moment 3: "Den Diaprojektor fass ich nicht an! Da sind Keime! Da benutz ich lieber meinen Zauberstab! Davon hab ich nämlich den längsten!"

      -Wie schon diverse Male dargelegt: Das "Eye of Harmony" gibt es nicht mehr!

      -Hätte jemand Matt Smith mal sagen können wie man Metebilis III ausspricht? Danke!

      +Den blauen Kristall einzusetzen machte im Kontext Sinn...

      +-allerdings hat dieser doch den letzten menschlichen Benutzer ziemlich schnell umgebracht. Ich weiß jetzt nicht, ob und wie er außerhalb von "Planet of the Spiders" von Menschen eingesetzt wurde. Aber hätte Gwyneth 2.0 nicht sterben müssen?

      -wenn die TARDIS in das Taschenuniversum reist ist sie laut Doctor gefangen, laut sich selbst ( :cursing: ) innerhalb von 4 Sekunden zerstört. Hat man ja nichts von gemerkt.

      +"I don't know if it hurts. It'll be interesting to find out" Eventuell etwas zu düster für den Doctor. Aber ich fand es irgendwie cool.

      -das gesamte Taschenuniversum machte keinen Sinn! Es wurde uns so vorgestellt: Ein Splitter unseres Universums, in dem die Zeit langsamer vergeht als bei uns. Seit Beginn der Erde sind dort 3 Minuten vergangen. 1. hätte Hila bei ihrer Rettung nach dieser Logik nicht Jahrmillionen später entkommen müssen? Schließlich hat ihre Rettung doch nach "Taschenzeit" fast 2 Minuten gedauert. Und 2. sagt der Doctor sie haben 2 Minuten bis das Taschenuniversum untergeht. Aber es geht nicht unter. Nur der Durchgang schließt sich. Und warum ist das "Taschen-Monster" so verzweifelt? Es dürfte doch maximal seit 5 Minuten (seiner Zeit) von seinem Gefährten getrennt sein.

      -Warum lacht das "Taschen-Monster"? Beziehungsweise versucht dem Doctor Angst einzujagen / sich bedrohlich anzuschleichen. Und dann wundert es sich, warum der Doctor es anfangs nicht mitnehmen will.

      -das Gespräch zwischen dem Professor und der besseren Gwyneth war ab dem Satz "You brought me back from the dead" so dermaßen klischeebelastet und von einer schlechten Seifenoper abgekupfert.

      -Ist das zweite Mal, dass sie das Portal öffnen nicht völlig unnötig? Clara wird von der TARDIS ja selbstständig ( :cursing: ) dorthin geflogen

      -die ganze Monsterliebesgeschichte war doch nur drin, damit man stolz sagen kann: "Ja, wir sind anders! Wir haben keine typische Geistergeschichte draus gemacht! Bei uns gibt es was fürs Herz!" Ich sage "Nein für den Arsch!" Ich hätte völlig mit einem motivationslosen Monster leben können. Und im Haus war dann nochmal eins weil...es nur halb im Taschenuniversum drin war und zersplintert ist. Und jetzt ziehen diese beiden Hälften die beiden Univere´sen zusammen, weil sie sich wiedervereinigen wollen. Nur eine spontane Idee, aber gefällt mir jetzt schon besser als...

      -"Blood calls Blood". Ui toll. Heißt das, sobald ich ein Problem habe und um Hilfe schreie ziehe ich automatisch alle meine meine Blutsverwandten zu mir hin?

      FAZIT: Beim ersten Schauen hielt ich es für eine gute Folge mit einem großen Berg and Handlungslöchern. Beim erneuten Sichten halte ich es für das was auch Akhaten war: eine düstere Version der RTDschen Gefühlsduselei. Weil ich mich aber besser unterhalten gefühlt habe und sie spannender war als "Rings of Akhaten" gebe ich trotz der vielen Negativpunkte eine 4,5/10. Ich weiß zwar nicht woher die Punkte kommen, aber irgendwie ist das der Eindruck, der sich bei mir gefestigt hat.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Puuh - das ist aber ordentlich auseinandergepflückt....

      Aber woher diese Tennant-Smith-Vergleiche kommen, erschließt sich mir so gar nicht. Ich sehe das absolut nicht, die beiden sind einfach grundverschieden.
      Ich jedenfalls fand Smith hier ziemlich gut.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Der Witz daran ist, dass ich eigentlich vergleichsweise positiv an die Folge rangegangen bin. Die ganzen Negativpunkte haben mich dann selbst überrascht.


      Aber woher diese Tennant-Smith-Vergleiche kommen, erschließt sich mir so
      gar nicht. Ich sehe das absolut nicht, die beiden sind einfach
      grundverschieden.
      Ein Beispiel: die Zeitreisesesequenz, auf der Endzeiterde, der Doctor ermahnt Clara:

      DOCTOR: Well, don't press any buttons or pull any
      levers or make any funny faces. Actually, don't move. Stand completely
      still.
      Don't breathe. Well, you can breathe, but shallow breaths.
      Dieser ganze Redeschwall erinnert mich unheimlich an an ähnliche Ausbrüche des zehnten Doctors. Nur wären da noch ein paar "well"s mehr dagewesen. Kann auch daran liegen, dass ich heute in einer seltsamen Stimmung war. Ich möchte hier aber noch mal betonen, dass mir der Smith-Doctor ausnehmend gut gefällt und er sich zusammen mit McGann und Tommie Baker in meiner Top3 der Doctoren befindet. Aber hier fand ich ihn einfach schlecht geschrieben.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Diesmal hat sich der Doktor also eine Geistergeschichte ausgesucht, um weiter über Clara zu recherchieren. Das Medium ist ein wenig Standardkost, dafür finde ich den ehemaligen Geheimagenten interessant, der über die "Geister" seiner eigenen Vergangenheit zu diesem Beruf gekommen ist. Die philosophischen Gespräche sind gut, die Liebesgeschichte etwas vorhersehbar, aber auch in Ordnung.

      Die Spurensuche quer durch die Erdgeschichte ist großartig - ich bin immer froh, wenn das Zeitreisen für mehr genutzt wird als nur für die Ankunft am Hauptschauplatz. Nachdem dann die SciFi-Erklärung gefunden wurde, gibt es eine hübsche Flickschusterei aus Psi-Kräften, Alien-Technologie und ganz banaler Kletterausrüstung. Und heh, da hat wer gleich zwei Classic-Anspielungen abgestaubt, um sie beiläufig einzustreuen... Aber okay, ein Hypnose-Kristall in Verbindung mit Empathie ergibt irgendwie Sinn. ("Planet of the Spiders" hab ich noch nicht gesehn, aber ich hatte gleich wieder den kollateral geschädigten Brigadier aus "The Green Death" vor Augen. ^^)

      Das Taschen-Universum ist sehr schön gemacht. Faszinierend, dass die richtige Lichtstimmung, ein Blick auf die Sterne und ein paar atmosphärische Kleinigkeiten reichen, um ein nebliges Waldstück in eine dem Untergang geweihte Welt zu verwandeln. Das Echo-Haus und das bizarr gestaltete Monster tragen ebenfalls gut zur unwirklichen Stimmung dort bei.
      Während Frau Tacorian dann in Sicherheit gebracht wird, erkennt der Doktor den Grund für eines der Spuk-Elemente, reagiert mit typisch doktorischer Begeisterung... und verpasst den Anschluss. Okay, klettern wäre ohne Seil sowieso schwierig geworden, aber das Timing ist fies. Und die plötzliche Stille unterstreicht den Moment hervorragend.

      Jepp, ganz auf sich allein gestellt in einem fremden Universum festzusitzen, das in bald in sich zusammenfallen soll, sowas ist eindeutig beängstigend. Schon ohne den mysteriösen Stalker, vor dem man sich nirgends verstecken kann. Brrr.
      Und nach der Cloister Bell zu urteilen, ist auch das alte Mädchen offensichtlich nicht glücklich darüber, dass der liebe Dieb/die wichtige Systemkomponente außer Reichweite ist. Was aber noch nicht heißen muss, dass man sich sofort selbst ins Verderben stürzt, also darf Clara schon wieder erfolglos an der Tür rumrütteln. Hm, so langsam könnte diese Version auch mal einen Schlüssel gebrauchen... Hätte die TARDIS dann eigentlich immer noch ein Veto-Recht?

      Nett, dass das Voice Interface wieder Verwendung findet, um das mit dem Regenschirm rumkleckernde Menschlein erstmal über die Risiken aufzuklären. Nunja, vier Sekunden könnten doch reichen, um mal kurz durch zu flitzen und ihn aufzuschaufeln, denk ich mir noch... Und tatsächlich, kaum ist das Wurmloch auf, tut das Schiffchen genau das!
      :bouncy: Woohoo! Genial.

      Nachdem die Geistersache geklärt ist, kann der Doktor die geplanten Informationen einholen, ist aber schon wieder nicht mit der Antwort zufrieden. Nichts gegen Gründlichkeit, aber ich verstehe echt nicht, wieso er so hartnäckig daran zweifelt, dass diese Clara normal ist. Wenn sie bis jetzt nichts Ungewöhnliches an sich hat, dann kommt das eben später in ihrer Zeitlinie - der Böse Wolf, dessen unsterbliches Nebenprodukt oder der letzte Zenturio haben schließlich auch so angefangen. Tss, denk doch mal vierdimensional, Time Lord.

      Bleibt nur noch das Monsterpaar. Eigentlich gefällt mir gut, wie sie den anderen Teil der Geister-Phänomene zur Geschichte beitragen und gleichzeitig völlig harmlos sind, aber dass die Auflösung zu diesem Handlungsstrang so knapp in den letzten Minuten abgehandelt wird, ist schade. Auch wenn im Grunde alles gesagt ist, etwas stromlinienförmiger hätte man das schon gestalten können.


      Insgesamt eine stimmungsvolle und sehr abwechslungsreiche Folge. Das Ende liegt mir etwas quer im Magen, weswegen ich eigentlich keine volle Punktzahl geben will. Andererseits ist es ja im Grunde schon in Ordnung, und dafür waren andere Stellen echt toll... Ein paar aber auch nur neutral... :10: Hmmmpfff... So richtig entscheiden kann ich mich immer noch nicht, aber dann wird es halt ein "gut".
      "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")
    • "Ausreichend", mehr ist nicht drin, was mir für die prima Darsteller leid tut. Da sich die Geschichte auf nur 2 Gaststars beschränkt, konnten die ihren Rollen Emotionen und psychologische Details geben, wie es nur selten so gut gelingt. Aber die Story war einfach komplett Murks. Was Cutec in den zwei Dutzend Minuspunkten oben detailliert zerpflückt hat, möchte ich auf eine simple Formel bringen: die Geschichte wirkt, als wäre sie für eine Fantasy-Serie verfasst ("Ghostbusters im Jurassic Park" oder so?) und dann mit Mühe und Not als ein Doctor-Who-Drehbuch umgeschrieben worden. Man besaß wenigstens den Anstand, wissenschaftliche Erklärungen einbauen zu wollen, wodurch das Schloßgespenst eine Zeitreisende wurde und die Traumwelt als real existierendes "Primeval-Taschenuniversum" gelabelt wird, in dem ein Pilotenanfänger mit wild trudelnder Tardis lustig eine Runde drehen kann. Aber die ganze Chose hätte wesentlich besser funktioniert in einer Fantasyserie, die keine Erklärungen an den Haaren herbeiziehen hätte müssen.
    • 7x10 - Geisterjagd (Hide)

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      Inhalt findest du im Guide: drwho.de/drwho/index.php?id=inhalt/003-guide/11doc/38
      Trailer: drwho.de/media/trailer/trailer_33x10.avi (720p HD)
      Trailer 2: drwho.de/media/trailer/trailer_33x10c.avi (720p HD)

      Schreibt eure Meinung zur zehnten Episode der 7. Staffel: "Geisterjagd".
    • Wieso? Haben die das nicht mit 'das einzige Rätsel, das es wert ist gelöst zu werden ' übersetzt?
      Üblicherweise übersetzt man mystery doch mit Geheimnis, Rätsel oder Mysterium und in Kombination mit 'solving' passt Rätsel lösen doch gut? Was hättest du denn stattdessen erwartet?
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Ich denke ScarScrow meint eher die Tatsache das der Doktor gesagt hat "Ihr seid das einzige Rätsel" also bezogen auf die ganze Menschheit, anstelle von einem direkten Bezug auf Clara - wobei im Deutschen die Doppeldeutigkeit nicht übernommen werden kann. Ergo bin ich da mit dem Bezug auf die Menschheit ganz zufrieden anstelle von direkt auf Clara.
    • Eben, auch auf englisch bezieht sich Clara auf die Menschen, denen der Doctor begegnet, und nicht ausschliesslich auf sich selber...

      Clara: Then what are we?
      What can we possibly be?

      Doctor:
      You are the only mystery
      worth solving.


      ... und damit dürfte sich das "you" des Doctors im Original auch eher auf die Menschen an sich und nicht auf Clara im Speziellen beziehen...
      Und somit ist die Übersetzung völlig korrekt, denn die anklingende Doppelbedeutung mit dem Rätsel um Clara, geht nun mal nicht ins Deutsche zu übersetzen.
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Falls das hier schon steht, bitte ignorieren.
      Ich schaue die Folge gerade so nebenher beim Werkeln in der Küche und da fällt mir ein Fehler auf. Der Doctor im Wald, er hat keine Fliege um, die hatte er ja in der Tasche seines Gehrocks. In einer Szene ganz kurz darauf sieht man ihn dann mit Fliege. In der nächsten Szene wieder ohne. Da hat jemand geschlampt.

      Tja, oder ich habe da DEN Schlüssel für alle offenen Rätsel gefunden - darauf ein Fischstäbchen 8)
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."