7x11 - Das Herz der TARDIS (Journey to the Centre of the TARDIS)

    • Rachel schrieb:

      h man da mal in der Tardis das Teleskop aus der Folge "Mit Zähnen und Klauen"? Oder hab ich mir das nur eingebildet?

      Nein, das steht im Torchwood Haus des 18ten Jahrhunderts.
      Unwahrscheinlich dass der Doctor das dort abgebaut hat, technisch ja wohl kaum in der Lage irgendwas zu vergrößern, daher unbrauchbar für die TARDIS.
      Das Teleskop, dass an Bord der TARDIS ist, düfte wie wohl alles Time Lord Technik sein.


      Zur Folge: Es ist schon irgendwie Unterhaltend, auch wenn es teilweise etwas komisch ist. Also das verhalten des Bergungsteams und es gibt auch Wiedersprüche im generellen, doch beides ist jetzt nicht untypisch für Doctor Who und stören mich daher nicht.
      Was mich stört und das schon seit der ersten Ausstrahlung ist der Reset-Button am Ende, weil halt dadurch alles unnötig und unwichtig wird. Niemand weiß mehr was passiert ist, nicht mal der Doctor, daher hätte man sich das auch einfach schenken können und das obwohl in der Fogle ansich schon wichtige Dinge passieren.
      Gregor wird weiter Tricky in dem glauben lassen, dass er ein Androide ist und der Doctor wird weiter Clara für eine Falle halten.
      Nur der Zuschauer weiß, was passiert ist, doch der wusste schon länger, das Clara nicht weiß, worum es geht.
    • In der Urzeit der Timelords baute der Stern-Ingenieur Omega einen sogenannten Sternschiff, den er in das Herz einer Stern steuerte. Er starb dabei (so dachte man, zumindest), aber dem Timelord-Visionär Rassilon gelang es, die Kraft der von Omega geschaffenen Super-Nova zu zähmen. Diese Kraft wurde nach Gallifrey "verlegt" und fortan in dem Eye of Harmony gebunden gehalten. Dieses Eye lag unter dem Panopticon, der Zentralhalle der Timelords, und diente als Quelle für deren Macht, insbesondere für das Zeitreisen. In The Deadly Assassin versuchte der Master, diese Kraft zu entbinden, um sich ein neues Lebenszyklus zu erschaffen.

      Seit dem Fernsehfilm mit Paul McGann liegt das Eye of Harmony allerdings in der TARDIS. Wieder versuchte der Master, es für seine Zwecke zu missbrauchen. Diese Verlegung des Eyes wurde nie erklärt. Man kann nur spekulieren ob es vielleicht eine Art Ableger des Originals darstellt.
      Just this once, everybody lives!
    • Schlaubi schrieb:

      Gregor wird weiter Tricky in dem glauben lassen, dass er ein Androide ist und der Doctor wird weiter Clara für eine Falle halten.
      Nur der Zuschauer weiß, was passiert ist, doch der wusste schon länger, das Clara nicht weiß, worum es geht.
      Nicht unbedingt. Einem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass auf dem Familienbild nun alle drei Brüder zu sehen sind, während es am Anfang der Folge nur zwei waren und Gregor macht sich Gedanken ...

      Ich muss allerdings gestehen, dass mir solche Feinheiten auch erst beim zweiten Schauen in deutsch auffallen. Beim ersten Schauen in Englisch geht doch Einiges mangels Untertitel verloren ....

      Gruß
      Roland
      (wartet gespannt auf die restlichen Folgen in deutsch und ist sich sicher, dass der eine oder andere Aha-Effekt nicht ausbleibt)
    • Nett gemacht, aber das Zentrum der TARDIS habe ich mir epischer vorgestellt :(
      Clara war wie immer zugefasst für meinen Geschmack (Hallo?! Sie begegnet sich als verkohlte Leiche?)
      Da war der Titel mla wieder mehr Aufreißer wie alles andere, schade....
    • Zumal der Doctor ja irgendwann mal erklärte, sobald man Teil der Ereignisse wird, darf man zeit-manipulierend nicht mehr dran rumspielen, da die eigene Zeitlinie verändert wird.

      Fand ich als Erklärung immer ausreichend, warum der Doktor nicht bei jedem Problem weiter in die Vergangenheit reist, das Problem gar nicht zum Problem werden lässt und alles ist gut.

      Und sich dann selbst eine"Ist gar nicht passiert"- Fernbedienung zu bauen und sich die auch noch selber zu liefen,... Sagen wir, ich fand das etwas dünn. :whistling:

      Generell fand ich die Folge recht schwach. Clara war so gefasst, als würde sie das gar nichts angehen, die Brüder waren mir zu Klischeehaft und warum verbrannte Leichen auf Wanderschaft gehen hab ich so auch nicht begriffen,... timey-wimey halt.

      Allein die Andeutung, dass der Time-War wohl bald Thema sein wird,war recht interessant. War zwar nicht Moffat´s bester versteckter Hinweis, eher ein Schwenk mit dem Zaunpfahl, aber was sol´s^^


      "Vernunft ist nichts Automatisches, jene die sie leugnen können nicht durch sie erobert werden."

      - Ayn Rand (vielleicht der einzige vernünftige Satz von ihr)
    • Ich mag die Folge. Aber könnte man (die Autoren) bitte mal aufhören, den Doctor immer wieder als "Madman" zu bezeichnen. Das ist er nicht.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Hab mir die Folge gerade noch mal angeschaut, eigentlich nur, weil ich nicht mehr wusste wie viel Pool man zu sehen bekommt. Genau wie beim ersten Schauen, war ich vor allem enttäuscht, dass die Folge nicht so großartig war, wie sie hätte sein können. Gegenteiliges ist der Fall. Einige Einfälle sind grandios, z.B. dass sich Clara und der Doctor im selben Raum befanden oder dass (und damit stehe ich eher allein da) das ganze am Ende nie stattgefunden hat (hätte die Möglichkeit eröffnet, ziemlich vieles kaputt zu machen, wurde nur teils gemacht). Andere Ideen sind aber einfach ziemlich dämlich. Warum z.B. mussten Clara und Co. in Zombies verwandelt werde? War unnötig und hätte mit etwas nachdenken auch anders funktioniert. Hauptproblem ist aber die Story, die mit viel zu viel drumherum klarkommen muss. Keine nervigen Van Baalens und keine Zombies, stattdessen mehr relevante Story und vor allem mehr von der TARDIS, also, nicht nur (übertrieben gesagt) Gänge und 'n Konsolenraum (so schön das alles auch aussah) sondern mehr Nebenräume und Ähnliches. Und das ganze wäre hervorragend geworden. So reicht's nur zu 6 Punkten, die es aber auch nur wegen der Visualisierung gibt.
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg
    • Also was man von der TARDIS sah, hat mich sehr enttäuscht - außer ein paar Kleinigkeiten wie die Bibliothek oder die Referenzen an vergangene Ären (die auch sehr sparsam waren, aber etwas mehr würde wohl New Who Fans verstören). Sonst fand ich es wie im Whocast eine vergeudete Chance, um eine Folge nur um den Doctor und Clara zu spinnen und ihre Beziehung zu ergründen. Stattdessen mussten wir das dämliche Monster of the week bekommen und ein unpassendes Familiendrama um mehrere Brüder die mich nicht interessiert haben ...