1x01 - An Unearthly Child/The Tribe Of Gum

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    • 1x01 - An Unearthly Child/The Tribe Of Gum



      ... oder 100,000 BC, wie diese Folge auch mal genannt wird. Hier geht’s zur Guide.

      Diese Folge habe ich in zwei geteilt, denn die erste Episode hat mit den restlichen drei wenig zu tun. Für die damalige Zuschauer war das sowieso egal, weil jede einzelne Episode einen eigenen Titel trug.

      Die Sachen, wonach wir Aussicht halten: -


      • William Hartnell stolpert über seinen Dialog.
      • Irgendjemand stolpert über irgendetwas und dreht sich den Fußgelenk.
      • Es gibt eine „lustige“ Anspielung auf „Doctor“ und „Who“.
      • Es bleibt irgendwelcher hilfslosen Frau nichts mehr übrig, als zu kreischen.
      • Der Doctor und/oder seine Gefährten werden irgendwo eingesperrt.

      Und sonst ihre Reaktionen und Meinungen. :thumbup:
      Just this once, everybody lives!

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    • An Unearthly Child

      Wie fandest du diese Episode? 82
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        1. Super (26) 32%
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        2. Gut (39) 48%
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        3. Durchschnitt (11) 13%
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        4. Ausreichend (5) 6%
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        5. Schlecht (1) 1%
      Irgendetwas stimmt nicht mit der so fremdartigen Schülerin Susan. Ihre Lehrer Ian Chesterton und Barbara Wright wissen zunächst noch nicht, wie recht sie mit dieser Ahnung haben. Als sie die Angelegenheit näher untersuchen, ändert sich ihr Leben für immer: Sie treffen auf einen nicht gerade freundlichen alten Herren, der seltsame Dinge von Zeitreisen und Außerirdischen vor sich hin brabbelt. Und in einer blauen Polizeibox lebt, die innen größer ist als außen. Als sich Ian und Barbara plötzlich mitten unter Steinzeitmenschen wieder finden, müssen sie eingestehen, dass der Doctor doch mehr ist als nur ein Verrückter…


      Die erste Episode, An Unearthly Child, wurde am 23. November, 1963, gesendet; 4,4 Millionen Briten schauten zu. Die Ausstrahlung wurde heftig von dem Mord an JFK überschattet, der am vorherigen Tag geschehen war. Deswegen wurde die Episode am folgenden Samstag wieder gesendet, diesmal an 6 Millionen. Edit: Nicht nur deswegen — am 23. gab es auch in großen Teilen Großbritanniens einen Stromausfall.
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    • The Tribe Of Gum

      Wie fandest du diese Episoden? 62
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        1. Super (6) 10%
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        2. Gut (20) 32%
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        3. Durchschnitt (25) 40%
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        4. Ausreichend (10) 16%
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        5. Schlecht (1) 2%
      Die Episoden The Cave Of Skulls, The Forest Of Fear und The Firemaker wurden zwischen dem 30. November und dem 14. Dezember gesendet.
      Sonst zu dieser Zeit: Der Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschießt in Dallas vor laufender TV-Kamera Lee Harvey Oswald, den mutmaßlichen Mörder von US-Präsident John F. Kennedy, bei Überstellung in das Gefängnis (24. November).
      Auch in diesem Jahr: Der Sketch Dinner for One wird in Hamburg aufgezeichnet.
      (Aus Wikipedia)

      Und an der Spitze der britischen Hit-Parade: You'll Never Walk Alone von Gerry & The Pacemakers.
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    • Der unfreundlichste Doktor aller Zeiten....

      Also dann...

      Die Episode hatte mit Susan einen sehr guten und interessanten Charakter der, während die Lehrer im Auto über sie diskutierten, spannend dargestellt wurde. Bis es dann in die Tardis ging fand ich die erste Episode noch richtig gut. Aber dann treffen die Lehrer auf den Doktor... und der kreischt hysterisch rum, wird sogar richtig aggressiv gegen zwei harmlose Menschen. Nein, dachte ich mir, das ist doch nicht der Doktor den ich kennen und lieben gelernt habe. Man könnte das natürlich damit begründen das dies seine erste Begegnung mit Menschen gewesen ist. Aber das finde ich bei dem geschichtlichen Wissen was Susan auf der Erde erworben hat, eher unglaubwürdig.

      Das Abenteuer in der Steinzeit (die nächsten drei Folgen) fand ich eher uninteressant. Die Geschichte mit dem verlorenen Feuer war zwar eine gute Idee wurde aber nur halbherzig umgesetzt. Susan und der Doktor verkommen in diesen Episoden zur reinen Nebenfiguren und man könnte meinen das es in der Serie nur um die beiden Leher geht. Natürlich wollte man dem Zuschauer mit den beiden Menschen einen Bezugspunkt liefern, aber so war von dem besonderen des Doktors rein gar nichts zu spüren. Sein Witz und Esprit fehlen hier noch völlig. Am interessantesten fand ich in der Steinzeit noch das Machtegerangel der zwei Höhlenmenschen und die alte Frau (ich habe nicht wirklich verstanden, warum sie das Feuer verhindern wollte???)

      Alles in allem ein eher schlechter Einstieg in die Serie

      Mein Vorschlag für die nächste Diskussion.... Genesis of the Daleks (ist für das Verständnis der Daleks weit wichtiger als der "The Dead Planet" 7 Teiler....)

      Bis neulich
      So long and thanks for all the Fish :)
    • Die ersten beiden Folgen fand ich super.
      Die Pilotepisode sowieso, auch der erste Teil der Höhlenmenschensgeschichte war recht gut.
      Die beiden weiteren Folgen haben sich dann etwas gedehnt und nicht viel neues gebracht.

      Aber der Einstieg war brillant. Der noch "unfreundliche" und gereizte Doctor, der auch relativ skrupellos seine eigene Agenda versucht durchzusetzen. Er hat hier noch viel Entwicklung vor sich.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • @Marvin Quersumme 6

      Du hast hier einfach einen falschen Blickwinkel. Vergiß die Doktoren 2-10, es handelt sich um die allererste Folge!
      Dieser Doktor ist es nicht gewöhnt mit Companions herumzureisen. Er ist ein Flüchtling, der sich auf der Erde versteckt hat. Die Menschheit ist für ihn ein primitives Volk. Daher war er auch dagegen, daß sich seine Enkelin unter die Eingeborenen mischt, und sich diese primitive Schule als Hobby ausgesucht hat.

      Daß am Anfang alles aus der Sicht der beiden Lehrer geschieht, ist ganz normal, weil man eben den Doktor noch nicht kennt. Also wird er eben von den beiden "normalen Menschen" entdeckt. Daß er auf die beiden ablehnend reagiert, ist völlig normal, weil sie für ihn erst mal eine Gefahr darstellen.
      Alles andere entwickelt sich dann eben erst...

      Daher ist im Prinzip die Rahmenhandlung mit dem Feuer und dem ganzen Steinzeitgedöns eigentlich völlig nebensächlich, es geht nur um die Einführung der Charaktere, daher ist es ganz gut, daß keine zu komplexe Handlung aufgebaut wird.

      Insofern macht es auch Sinn, direkt mit "The Daleks" weiterzumachen, weil sich hier die dann langjährige Companionstruktur erstmals fertig herausgebildet hat (der Doctor als väterlicher weiser Ratgeber, Susan und Barbara als "What's happening" und Kreischcompanions und Ian als Actionman).
      Daß dann auch gleich die Daleks eingeführt werden setzt nur noch einen obendrauf.

      Insgesamt eine gute solide Folge. Daß das ganze etwas langatmig gerät, ist normal für diese Zeit und wird auch bis Jon Pertwee so bleiben.

      LG
      Helmut
    • Natürlich sind die ersten Folgen nicht mit den heutigen zu vergleichen! Keine Animation, keine Farbe, ... kein Geld. Dr Who war ja auf einem sehr niedrigen Budjet aufgebaut und torotzdem finde ich die erste Folge zumindest sehr gut... wenn auch etwas lang. Wir sind durch die heutige Technik einfach verwöhnt. Man muss sich einfach auf die Geschichte konzentrieren und seine Fantasie mitspielen lassen... :) ;) :P 8) :D
      Gentlemen, if you could do what I could do, then you would do it too.

      David Tennant in Casanova

      Signed: Nomad
    • Also ich fand die Folge echt gelungen, klar war unser doc etwas unfreundlich zu seine "Entdeckern" aber man merkte ihm doch einige züge an die bei allen Doctoren dann wieder auftraten ich kann das jetzt nicht an einzelnen sätzen festmachen aber irgendwie hatte ich das gefühl das ist der Doctor den ich kenne. Ein wenig überflüssig fand ich den polizisten am anfang der Folge, dafür waren die Scenen im klassenzimmer in der Rückschauperspektive klasse :)
    • Ich muss auch sagen, dass besonders die erste Folge sehr gelungen war. Die düstere, neblige Athmosphäre trägt sehr gut zum Mysterium um Susan bei. Wer sich auch den Unaired Pilot angesehen hat, wird bemerken, dass der Doktor hier sogar noch unwirscher und abweisender dargestellt wird und das gefällt mir angesichts der Situation sogar noch besser.

      Die weiteren Folgen zogen sich auch für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge, wobei ich allerdings die Urmenschen relativ gut und glaubwürdig dargestellt fand. Das bestimmende Thema ist die Führung innerhalb der Gruppe sowohl bei den Urmenschen als auch bei den Zeitreisenden und auch das kam ganz gut zum Tragen.

      Und Hartnell hat sich - glaube ich - wirklich nur einmal versprochen und kommt auch ohne die nervigen hmh?s aus was wirklich sehr positiv zu werten ist.
      In the beginning, there was darkness.
      And the darkness was without form, and void.
      And in addition to the darkness there was also me.
      And I moved upon the face of the darkness.
      And I saw that I was alone.

      Let there be light.

      Bomb#20
      in Dark Star
    • CyberController schrieb:


      Und Hartnell hat sich - glaube ich - wirklich nur einmal versprochen und kommt auch ohne die nervigen hmh?s aus was wirklich sehr positiv zu werten ist.

      Wobei es ja nicht nur Hartnell ist, der sich verspricht, wenn auch möglicherweise am häufigsten.
      Die "hmh?"s mag ich sehr. :doc1:
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    • Huch, ich hab jetzt irgendwie das ganze ding durchgeschaut *g* War dann doch so spannend, da wollt ich schon wissen wie's ausgeht. Der Doktor war ja sehr sehr grummlig, hatte ich fast schon ein wenig Angst :ohm:


      Ich fand die Höhlenmenschen eigentlich gar nicht mal so schlecht ... ich mein .. man braucht eben für die Folgen ein bisschen mehr Phantasie (vor allem Farbige phantasie *lol*) aber trotzdem fand ich's sehr interessant dargestellt.
    • Bis jetzt habe ich nur Unearthly Child gesehen und fand es sehr gut. Das Schwarz/weiss und der Kontrast zwischen dunkel/Umgebung und hell/Tradis hat in dieser Episode fantastisch funktioniert, vor allem zusammen mit der unheimlichen Musik. Die Effekte waren weitaus besser als ich erwartet hatte. Nur von Susan war ich nicht so ueberzeugt.

      Lemon
    • So, ich habe jetzt auch die ersten vier Episoden geschafft. :25:

      Zu Beginn war es schon etwas gewöhnungsbedürftig von den neuen Seasons auf die allererste umzusteigen. Jetzt kenne ich somit auch den wirklich ersten Doctor. :33:

      'An Unearthly Child': Nach anfänglicher Skepsis, hat mich diese Episode dann noch irgendwie in ihren Bann gezogen, da ich unbedingt die TARDIS von innen sehen wollte. Aber ehrlich gesagt, ohne den Anreiz, dass wir es uns ja gemeinsam ansehen wollen und ohne das Wissen, über die neuen Seasons, hätte ich danach wahrscheinlich aufgehört ... bitte nicht gleich schlagen, aber sooooo toll fand ich diese Episode nun auch wieder nicht. :O

      Sehr gut gefallen hat mir das Innere der TARDIS - nicht so kahl, sondern richtig gemütlich. :D

      Heute hatte ich mir dann vorgenommen, mir endlich 'The Cave Of Skulls' anzusehen, um nicht ganz den Anschluss zu verlieren ... tja was soll ich sagen, statt einer, habe ich mir doch gleich alle drei Episoden angesehen, weil ich dann unbedingt wissen wollte, wie es denn nun weitergeht. :03:

      Spannend fand ich das Ganze schon, wenn auch alles noch ziemlich in den Kinderschuhen steckte, aber das war damals eben noch nicht anders möglich. Von daher ist es auch völlig okay. Die Story an sich, war nun nicht gerade weltbewegend, aber eben doch fesselnd. Schön, dass wir damit die ersten Charaktere kennen gelernt haben. Sicher war einiges etwas unnötig in die Länge gezogen, aber da es für mich völlig neu war, hat es mich eigentlich auch nicht wirklich gestört. Im Gegenteil, ich habe mich immer wieder gewundert, wie schnell noch knappe 25 Minuten vergehen können. :03:

      Der Doctor? ... Stimmt, er ist ein ziemlich schrulliger, alter Mann, aber ich fand ihn trotzdem toll. :03: Auch die Anderen haben sie sehr gut gefallen und ich freue mich auf ihre weiteren Abenteuer.

      Ach ja ... ich bin auch unbedingt dafür, mit 'The Daleks' weiterzumachen, aus dem einfachen Grund, weil ich wissen will, wie es denn nun weitergeht. Die Meisten von euch werden das zwar wissen, aber ICh habe nicht die geringste Ahnung davon. :25:

      Gruß
      Schusy
    • An Unearthly Child

      Es ist immer schwer, sich in die Schuhen der damaligen Zuschauer zu schlüpfen wenn mann diese ersten Episoden anschaut, aber versuchen kann man trotzdem...

      Die allererste Szene von An Unearthly Child fand ich eigentlich übertrieben mysteriös: Der Polizist gibt uns zwar einen Grund, hier rumzuschauen, aber dann geht er vorbei — und die Türe zum Schrottplatz gehen ohne Fremdwirkung einfach so auf. Die Titelmusik lief für mich zu lange, und die Großaufnahme des Notruf-Schilds kam mir unnötig vor; ich nehme an, dass der Regisseur ganz deutlich machen wollte, dass es hier, auf einem Schrottplatz, eine Polizei-Zelle gibt — und zwar eine, die komische Geräusche von sich gibt.

      Der Übergang zur Szene in der Schule fand ich sehr gelungen, und das Rätsel um Susan "Foreman" sehr gut konstruiert. Die Geschichten mit der Währung, dem Buch usw. machen einen wirklich neugierig. Damals gab es nicht mal einen Hauch der Idee, ein anderes Währung-System zu haben, und Susan sagt, mysteriöserweise, "Oh yes, I forgot, you don't have the decimal system yet." (Das Dezimal-System wurde in 1971 eingeführt.) Wie die zwei Lehrer — die bereits in deren ersten Szene sehr gut kombinieren — will man unbedingt mehr wissen.

      "I feel frightened, as if we were about to interfere in something that is best left alone" — so Barbara, kurz bevor sie aus dem Auto steigen. Wenn sie nur wusste... Und dann kommt der ikonische Augenblick, als wir zum ersten Mal den Doctor sehen. Auch er kommt sehr mysteriös vor. Seine Mischung aus Ablenkung, Ablehnung und Herablassung wirkt, wie gewollt, unmenschlich.

      Das Console Room sieht geräumig und edel aus — und muss für die damaligen Zuschauer genauso überraschend gewesen sein als für Ian und Barbara. Obwohl die Erklärung dafür, vonwegen großen Gebäuden in Wohnzimmern dank der Erfindung des Fernsehens usw., fand ich unsinnig. Die Behauptung Susans, sie habe den Namen TARDIS erfunden, bereitet einen großen Kopf-Zerbrecher für die künftige Kontinuität vor — obwohl eigentlich sagt sie "I made up the name from the initials": kein großer Kunst, oder?

      Von allen vier Darstellern bekommen wir einen "historischen" Spruch. Den von Barbara habe ich bereits zitiert, von Ian haben wir die Zusammenfassung, "A thing that looks like a police box, standing in a junkyard — it can move anywhere in time and space?" Susan lässt das Rätsel um ihrer herkunft vergrößen: "I was born in another time, another world!", während der Doctor liefert uns einen Spruch, der von einem Eccleston hätte kommen können:" We are cut off from our own world and our own people, withour friends and without help."

      Insgesamt also ein gelungener, mysteriöser Anfang, der definitiv Lust auf mehr macht. Besonders nach dem tollen Cliffhanger (wie heißt das auf Deutsch?).

      Nebenbei: Mir ist keine Dialog-Stolperei aufgefallen. Einer ist jedoch körperlich gestolpert. Ich weiß aber nicht, ob es zählt: Ian stolpert zwar, aber das einzige, das kaputt gaht, ist seine Taschenlampe. ;)
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    • Zum Piloten:

      Pilotfolgen sind immer sehr heikel. Mann muss es schaffen, den Zuschauern soviel wir möglich über die Charaktere und das Setting zu vermitteln ohne dabei langweilig zu werden. An Unearthly Child schafft das schon ziemlich gut und man weiss nach der Episode, mit wem man es zu tun hat und wie sie sich verhalten.
      Dadurch, dass wir nicht durch den Hauptcharakter eingeführt werden, sondern durch die Companions haben wir auch einen gelungenen Spannungsbogen. Hier störte mich nur etwas die übertriebene Darstellung von Susan bei den Rückblenden. Da war etwas zu viel Overacting dabei, was aber wohl gewollt war, um die Spannung zu erhörhen.
      Der Doctor wird hier schön als grantiger alter Kautz dargestellt und seine Motivation für sein Verhalten ist vollkommen erklärbar.

      Was ich lustig fand, war der Teil, wo der Name John Smith als Pseudonym für eine Person schon erwähnt wird, dies aber in keinstem Zusammenhang mit dem Doctor steht.
    • Hatte mir auf der DVD (USA) das angeschaut, was als Pilot angegeben war. K.A. wie da der Unterschied zu der gesendeten ist. Es war aber auf keinen Fall die Episode mit den ganzen Pannen.

      Der Name John Smith fällt, wenn Ian und Barbara in das Klassenzimmer kommen und Susan Musik von der fiktiven Band John Smith and the Common Men hört. Darauf erzählt dan Ian, das John Smith ein Pseudonym von einem gewissen Aubrey Waites wäre.
    • Ach ja! Heißt denn sowas eine "Voranspielung"? Bestimmt nur, wenn es so gemeint ist!

      Auf der DVD zu An Unearthly Child gibt es sowohl die Pilot Episode als auch An Unearthly Child wie gesendet. Zwischen den Beiden wurde das Verhalten des Doctors ein bisschen entschärft und ein paar Sachen wurden (zum Glück) verallgemeinert: In der Pilot behauptet Susan "I was born in the 49th century", in der gesendeten Version heißt es dann "I was born in another time, on another world." Sie hat auch andere Klamotten an.
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    • Und Susan malt nicht dieses sinnlose, "geheimnisvolle" Bildchen.
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    • The Cave Of Skulls

      Das Mysterium vertieft sich, aber die (zunächst) Neben-Geschichte überzeugt nicht... Die Anspannung zwischen Ian und dem Doctor steigt, während Barbara allmählich die pragmatische Sicht wählt. Während sie den Beweis ihrer Augen zu akzeptieren scheint, kämpft Ian zunächst weiter dagegen. Dieser Kampf um die Glaubwürdigkeit und um die Macht innerhalb der Gruppe fand ich sehr gut aufgebaut. Langsam muss Ian — Naturwissenschafts-Lehrer, nicht vergessen — anfangen, empirisch zu denken. Die Zuschauer teilten sich bestimmt auch: zwischen denjenigen, die dachten "Oh, guck an, es stimmt! Das Ding kann doch durch die Zeit reisen." und denjenigen, die noch nach einer Erklärung suchten.

      Die Sicht der Welt zur Steinzeit, die durch die Türe der TARDIS zu sehen ist, fand ich sehr gelungen und überzeugend. Solche Sachen, wie auch die Kulissen der ganzen Episode, funktionieren wahrscheinlich besser in schwarz-weiss. Und in dieser Szene haben wir den Beweis, dass — zumindest ein bisschen — hinter den Kulissen auch nachgedacht wurde: :!: Mini-Spoiler: Der Doctor besteht darauf, dass man nach Radiation prüfen soll. Es würde mich nicht überraschen, wenn dieser Satz vom Story Editor, David Whitaker, hinzugefügt wurde, mit Sicht auf die kommende Abenteuer. :!: Es könnte natürlich auch Zufall sein. Dass der Doctor auf ein Mal eine Pfeife anzündet, fand ich künstlich und nicht durchgedacht, aber dass hat wahrscheinlich auch mit Nachhinein-Wissen zu tun: Soweit ich weiß, hat der Doctor nie wieder geraucht, deshalb kommt das hier so komisch vor. Damals sah es wohl völlig normal aus, dass ein alter Man sich das gönnt, nach den Strapazen der letzen Momenten. Als er dann verschwindet kriegt Susan einen riesen Anfall. Diese Hysterie war für mich übertrieben, man will ihr nur eine Klatsche geben. Sie haben doch beriets viele gemeinsamen Abenteuer durchgemacht: sowas müss schon zigmal passiert sein, oder?

      Bei den Höhlenmenschen merkt man, dass man sich Mühe gegeben hat, deren Motivation, Denkweise und Gespräch einigermaßen "realistisch" zu gestalten. Das ist zwar ziemlich gut gelungen, aber langsam kommt das Ganze eher so rüber wie eine dramatisierte Schul-Sendung: "So lebte man in der Steinzeit", oder sowas. Sie können den Zuschauer nicht ganz engagieren, aber zum Glück kommen unsere Helden dazwischen — und werden zum ersten Mal in der Serie eingesperrt!

      Dazu zwei Anspielungen auf "Doctor Who" ("Open the doors, Dr Foreman!" — "Eh? Dr who? What's he talking about?"; "Some of the things Dr Foreman said." — "That's not his name. Dr who?") und eine kreischende Frau (Barbara, aber nur kurz). Wir kommen ins Rollen... :thumbsup:
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