1x01 - An Unearthly Child/The Tribe Of Gum

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    • RE: The Cave Of Skulls

      Der tanzende Arzt schrieb:

      ... Als er dann verschwindet kriegt Susan einen riesen Anfall. Diese Hysterie war für mich übertrieben, man will ihr nur eine Klatsche geben. Sie haben doch beriets viele gemeinsamen Abenteuer durchgemacht: sowas müss schon zigmal passiert sein, oder?

      Hihi ... das war auch mein erster Gedanke. :05: Susans hysterischer Anfall war wirklich sehr übertrieben dargestellt. Klar hatte sie Angst um ihren Großvater, aber mit ihrem Geschrei konnte sie ihm auch nicht helfen.

      Die ganzen Szenen um die Höhlenmenschen, fand ich aber durchaus gut gelungen. Richtig toll sahen sie aus und sooooo schön schmuddelig. :33: Schmunzeln musste ich über die Versuche des Möchtegernanführers Feuer zu machen. Ich habe jeden Moment darauf gewartet, dass seine Hände anfangen zu qualmen und er sich die Finger verbrennt. :03:

      Die ganze Handlung um den Doctor kam zwar etwas kurz dabei weg, aber nun, interessant und spannend war sie trotzdem. :thumbup:

      Gruß
      Schusy
    • Man darf nicht vergessen, dass zu der Zeit damals im Fernsehen viele Theaterschauspieler gearbeitet haben. Und die Darstellung auf der Bühne und im Kino sind schon um einiges Unterschiedlicher. Die Gestik ist um einiges ausgeprägter was häufig zum Overacting auf dem Bildschirm führt.
      Bei Susan fällt es aber besonders auf.

    • Sie haben doch beriets viele gemeinsamen Abenteuer durchgemacht: sowas müss schon zigmal passiert sein, oder?

      Sie sind herumgereist, aber ob sie wirklich großartig Abenteuer erlebt haben?
      Man kann auch reisen ohne Abenteuer oder Gefahren zu durchleben.

      Kreisch-Companions wird es auch in den folgenden Jahrzehnten noch zur Genüge geben. Sehr schade, was da an Potential teilweise verschenkt wurde.
      Mel, zum Beispiel, hätte ein großartiger Companion sein können, verkam jedoch zur Schreierin.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • The Forest Of Fear

      Diese Episode hat sehr erfolgreich die erschreckende, teilweise anscheinend hoffnungslose Lage unserer Helden rübergebracht. Den Wald fand ich sehr gelungen — vielleicht noch was, dass viel besser in Schwarz/Weiss funktioniert. Ich habe die Panik und die Angst sehr stark gespürt. Die Machtkampf spitzelt sich zu, genau wie im Stamm.

      Ein paar Sachen sind wirklich komisch für den heutigen Zuschauer. Dass der eingesperrte Doctor so fatalistisch wirkt ("It's hopeless!") kommt ein bisschen fremd vor, obwohl er zeigt gleich danach, dass er die ganze Zeit trotzdem nachdenkt. Aber die Szene mit Za ist im Nachhinein sehr schwer zu schlucken. Erstens, dass der Doctor sich für den verletzen Mann nicht interessiert; zweitens, dass er dann einen Stein in die Hand nimmt und denkt offenbar mit, den Tod Zas vollzustrecken. Seine Ausrede, wie Ian, habe ich keine Sekunde abgekauft. Dabei bringt er einen Spruch, der nicht zum letzten Mal in der Serie auftaucht: "I am not a doctor of medicine!" Nimmt man diesen Spruch, und dazu die Erklärung von Susan, "He's alway like this if he doesn't get his own way", sieht man aber doch irgendwas vom bekannten Doctor. Solche Sachen darf man sowieso nicht als Kritik benutzen: Die hier ist nur die dritte Episode von (damals) voraussichtlich 13, und fahndet noch nach die Richtung, die man einschlagen will.

      Angesichts dieser Bedanken, und dank der sehr glaubwürdigen Atmosphäre, fand ich diese Episode im allgemein gut. Obwohl ein hysterischer Anfall (diesmal von Barbara) hat wiedermal gestört. William Hartnell hat auch zum ersten Mal (glaube ich) über sein Dialog gestolpert. :21:
      Just this once, everybody lives!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt ()

    • The Firemaker

      Von der Qualität her konnte die letze Episode dieser Folge weiterhin an den ersten drei anknüpfen. Die primitive Sprech- und Denkweise der Höhlenmenschen wurde konsequent und glaubwürdig durchgesetzt; die zwei verschiedene Machtkämpfe haben sich zugespitzt und wurden logisch und erfolgreich erledigt. Bereits am Anfang der Episode sahen wir den Doctor, wie wir ihn kennen und lieben: Er reisst die ganze Aufmerksamkeit des Stamms an sich durch seinen klugen Fragen an Kal, dann gelingt es ihm, den Mörder durch seinen eigenen Stolz auszutricksen. Plötzlich hat sich der Doctor die Autorität geschaffen, und zwar auf genau der schnellen Weise, wie es in der Zukunft immer wieder der Fall sein wird. Za fragt "Friend", ob er, Ian, der Führer der Gruppe sei, es gibt einen Spannung-geladenen Augenblick und dann kommt die Antwort: "No, he is our leader." Die Würfeln sind gefallen.

      Den Kampf zwischen Kal und Za fand ich sehr gut inszeniert außer der Tatsache, dass der Übergang zu Film viel zu offensichtlich war. Es schien, als ob der Kampf in einer ganz anderen Höhle stattfand. Der Gewalt war auch relativ gesehen ausgeprägt. Eventuell habe ich es mir eingebildet, aber als Kal den Wachmann getötet hat habe ich einen Knacks gehört.

      Bereits zum zweiten Mal sind unsere Helden eingesperrt worden, aber dieses Mal sind wir ohne großes Kreischen ausgekommen. Dafür ein mal sprachlich und ein Mal körperlich gestolpert (beide Barbara).

      Den drei Episoden insgesamt habe ich die Note "Gut" gegeben.
      Just this once, everybody lives!
    • Ich habe jetzt auch endlich die ersten vier Episoden durch und bin zwiegespalten.

      An Unearthly Child fand ich nicht wirklich schlecht, auch wenn irgendwie für einen gewohnen Doktor-Gucker doch recht wenig passiert. Den Umgang des Doktors mit den beiden Menschen fand ich sehr seltsam, da wären imho der die neuen (neunte und zehnte) Doktoren vielfach souveräner gewesen.
      Klatschen wollte ich bei den letzten Einstellungen, nach dem Sprung mit der Tardis. Wie die Kamera vom tristlosen Aussenbild auf dem Schirm zum durchatmenden Doktor und dann auf den am Boden liegenden Ian geht. Um dann -cut!- draussen in der Wüstnis einen sich nähernden Schatten zu zeigen und man weiß nicht, ist das ein Mensch? Ein Oger? Ein Alien? Schriftzug THE CAVE OF SKULLS lässt einen sofort das England der 60er Jahre vergessen und mit der einsetzenden genialen Doctor Who Melodie war ich dann endgültig atmosphärisch angekommen.

      An The Tribe Of Gum hatte ich daher recht hohe Erwartungen, auch der so völlig andere Doktor (der Unterschied ist viel viel größer als zwischen dem neunten und dem zehnten Doktor) sorgte eher für Spannung... letztlich haben mich die drei Folgen dann eher etwas enttäuscht.
      Für mich gab es klare Längen. Ich finde ja im Prinzip toll, dass die alten Episoden manchmal fast drei Stunden gehen, hier hätten statt 3x25min aber auch 2x25 gereicht, denke ich. Wie sich der Doktor anfangs überrumpeln lässt fand ich nicht so gut. Ian, Susan und Barbara blieben eher noch etwas blass, waren aber ok.
      Die kleine Enttäuschung mag auch daran liegen, dass mich Steinzeitmenschen nicht die Bohne interessieren. ;)
      Detailfrage: Was soll die Angst vor den Speeren (?) am Ende? Ich glaube der zehnte Doktor sagt irgendwann mal es käme NIEMAND unbefugt in die Tardis rein, warum flüchten sie dann blindlings vor ein paar Primitiven in eine andere Zeit??? Sobald sie drin waren, hätten sie doch alle Zeit der Welt gehabt, oder?

      Ich denke man sollte das schon gucken, es den perfekten Einstieg zu nennen wäre allerdings übertrieben. Es werden manche Grundlagen geklärt (warum ist die Tardis eine Policebox), deswegen sind die 4 Folgen wertvoll. Deutlich spannender wird es dann mit der nächsten (und richtig langen) Episode.
      Sarah Jane: "You're serious?"
      The Doctor: "About what I do, yes. Not necessarily the way I do it."
    • Ich war sowohl von An Unearthly Child als auch den darauf folgenden Firemaker Episoden begeistert.
      Beim ersten einschalten, kam bei mir ein wenig die Befuerchtung auf, das es vielleicht, ein wenig, anstrengend langweilig wuerde. Das heisst das Erzaehltempo von diesem Stummfilm "Die Ehre" hat. Aber das wurde relativ schnell zerstreut.
      Weder die erste Episoden noch die folgenden drei haben, meiner Meinung nach, irgendwelche Laengen sondern sind erstaunlich flott erzaehlt.

      Fasziniert haben mich in der ersten Episode die Lehrer, die eine ihrer Schuelerin quasi stalken. Die annahme das sich Susan auf dem Schrottplatz, nachts, mit einem Freund trifft, fand ich angesichts der Zeit gewagt. Ich dachte die waeren damals prueder.
      Die Reaktion des Doktors fand ich nachvollziehbar. Also das er so negativ auf Ian und Barbara reagierte. Wieso soll der sich da freuen? Zumal er sich dort doch mehr oder weniger versteckte. Und die Ueberlegung das es nicht gut ist wenn man Menschen Alientech zeigt fand ich auch verstaendlich.

      Die Reaktionen von Ian und Barbara fand ich gut dargestellt, wobei mich Ian etwas an den Major erinnerte der Jeannie fand. Was Susan betraf hat sie einen guten Musik Geschmack.
      Dafuer schreit sie zuviel und zu laut und ist doch etwas arg panisch. Aber besonders das Schreien fand ich grausam. So einem zierlichen Wesen haette ich gar nicht die Stimme zugetraut. Ich hoffe mal das sie es in Zukunft unterlaesst.

      Die Hoehlenmenschen fand ich cool.
      Wobei die fast alienhafter waren als die Aliens der aktuellen Staffel. Der Konflikt war nachvollziehbar. Die Hirachie Kaempfe glaubhaft ausgetragen und durchaus interessant zu sehen wie denen versucht wurde selbstloses Handeln zu erklaeren. Was ja nun nicht so gut klappte. Auch ganz interessant das die Ian, den Doctor, Susan und Barbara nicht einfach so ziehen liessen sondern "Zwangs Aufnahmen".
      Ich haette mich auch verdrueckt wenn man mein Auto mit Speeren bewirft. Selbst wenn es nicht hilft, kratzt es doch den Lack an.

      Der Doktor wirkte in der Folge arg gebrechlich und die Aktion mit dem Stein. Also um den Hoehlenmenschen umzubringen war der doch zu klein. Vielleicht war der Doktor da nur etwas verwirrt?
      Sein Hut war aber schick :D
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • also ich hab das ganze hier jetzt mal überflogen,
      ich hätte eigentlich nur eine frage, bin grad in der Versuchungen mir an unearthly child zu kaufen... aber bin mir nich sicher ob sich das ganze für 40 euro lohnt..
      könnt ihr mir da helfen? ich will mir jetzt auch keinen guide durchlesen um zu wissen worums da geht weil das ja totaler schwachsinn wäre wenn ich mir die folge dann kaufen möchte...
      :CptnJckspikyerHTARDISct:
    • Nun, spoilern würd ich mich auch nicht wollen. Aber den Inhalt zu kennen und die Folge zu sehen (mit dem genialen William Hartnell) ist ja nochmal was anderes.
      Zumal ich mir ja auch Serien und Filme mehrmals ansehe, und dann kenn ich den Inhalt ja auch schon.

      Für eine einzige Klassikfolge ist 40,00€ natürlich viel, aber man bekommt noch die allererste Dalekfolge dazu, sowie die wirklich gute Geschichte Edge of Destruction.
      Aber schau doch mal hier bei Ebay. Das ist nur Unearthly Child.

      Oder hier über Amazon Market Place. Kann den günstigsten Anbieter DVDCOUK_DE wirklich empfehlen.
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    • So, meine allererste Classic-Folge. :doctor:

      Ich hatte keine allzu hohe Erwartungen an "The Beginning". Dachte eher, das ganze würde eher von historischem Interesse sein. Aber sehr zu meinem Erstaunen fand ich die ersten vier Folgen sehr atmosphärisch und spannend, wenn auch manchmal etwas langgezogen.

      Mit Doctor Who, wie ich es in der neuen Serie kennenlernte, hat das ganze allerdings nicht viel zu tun. Der Doctor selbst ist ein alter, ziemlich unsympathischer Arroganzling, der insbesondere in der ersten Folge eher als der Bösewicht rüberkommt. Welch ein Kontrast zu dem Humanisten von heute. Auch seine körperliche Schwäche wirkt für einen Neuling wie mich befremdlich. Es gab nur ein paar wenige Momente, in denen ich die heutige Figur zu erkennen glaubte, nämlich sein "Splendid, splendid" Gebrabbel beim Bedienen der Tardis und als er den bösen Höhlenmenschen überlistete - was bei dessen Intellekt nicht sonderlich schwierig war. 8)

      Ansonsten hoffe ich doch, dass der erste Doctor im Laufe der Zeit ein wenig sympathischer wird, insbesondere sein Desinteresse an seiner Umwelt ist doch arg gewöhnungsbedürftig.

      Susan gefiel mir in der ersten Folge noch ausnehmend gut, da hatte sie so was "Spock"-mäßiges, außerdem sieht sie ziemlich alienmäßig aus. Ab dem Zusammentreffen mit den Höhlenmenschen verwandelte sie sich aber leider in eine ziemliche Heulboje, auch die Idee mit den brennenden Totenköpfen konnte sie da nicht mehr von dem Nervfaktor retten. Barbara dagegen fand ich erstauntlich cool, und war abgesehen von ihrem einmaligen - verständlichen - Rumgekreische eine absolut starke, interessante Figur. Ian ist wohl der klassische Held, finde ihn ganz sympathisch.

      Toll fand ich, dass hier in den Folgen wirklich die Stimmung rüber kam, dass alle Charaktere - inklusive Doctor - arg um ihr Leben fürchteten, das gibt´s in der neuen Serie leider so gut wie gar nicht. Die Kostüme der Höhlenmenschen fand ich super, insbesondere durch den ständigen Wind im Hintergrund fühlte man sich tatsächlich nach 10.000 BC versetzt. Wahrscheinlich hilft´s, dass das ganze in S/W ist, da fallen die schlechten "Effekte" nicht so auf. :)

      Alles in allem jedenfalls überraschend gut, das Ding, hätt ich mir nicht gedacht.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • Helmut schrieb:



      Insgesamt eine gute solide Folge. Daß das ganze etwas langatmig gerät, ist normal für diese Zeit und wird auch bis Jon Pertwee so bleiben.

      LG
      Helmut
      Ich finde viele der heutigen Folgen als zu schnell. Mir gefällt, dass die ersten Folgen ausgespielt werden und stark auf Dialog basieren. Mir gefällt auch, dass sie noch keine "naturalistischen" Tricks haben. Es ist eher ein Gefühl der Bühne.
      Das macht einiges unheimlicher, weil man als Zuschauer ein Teil des Systems ist.
      Die Sprache ist völlig klar, fast heroisch. Mehr Theater als Kino.

      In der neuen Serie ist es immer noch derselbe Doctor, wenn er auch anders aussieht und scheinbar jünger ist, er ist älter. Das vergisst man, wenn man die alten Folgen nicht kennt.
    • Habe zwar noch nicht den kompletten Episodenkomplex gesehen, aber "An Unearthly Child" und fand es irgendwie merkwürdig. Da haben mir persönlich die Episoden der späteren Doktoren, die ich bisher gesehen habe, alleine von ansehen her besser gefallen. Finde die Art zu schauspielern sehr merkwürdig. Die Folge an sich war ganz interessant zu sehen, wie das ganze so überhaupt angefangen hat, was für mich als Neuling auch ganz nützlich ist, aber es hat mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu jung dafür, da ich es nicht gewohnt bin so alte Sachen zu gucken. Die Susan hat mir in "The five Doctors" auch besser gefallen. Hier wirkte sie eher so, als wäre sie auf nem schlimmen Tripp, aber mal sehen, wie sich das noch entwickeln wird. (Was aber nur mal wieder meine These bestätigt, dass mein Lieblingscharakter kein weiblicher Companion werden wird). Den Doctor selber fand ich ziemlich anschreckend. Der war ja nun wirklich boshaft. Lustig war das Versteckspiel der Lehrer. Die waren so schön "unauffällig", wie sie sich in dem Auto direkt vor dem Tor und dann hinter dem Geländer (?), bestehend aus einer Leiste, versteckt haben. Ich bin jetzt gespannt, wie sich das noch weiter entwickelt.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • @ chandy

      Mit Susan entwickelt sich das nicht so positiv weiter. Ich fand sie eher nervig mit ihren akustischen Höchstleistungen. Schade, sie ist ja ansich ein hübsches Mädchen (aber so laut...)

      Barbara und Ian entwickeln sich aber zu einem tollen Team. Da kannst Du dich auf was freuen. Und der Doctor taut auch etws auf. Dass er mißtrauisch ist, ist ja klar, er versteckt sich schließlich auf der Erde.

      Bleib ruhig bei der Stange, wenn man erstmal im S/W-Modus läuft, macht die Sache großen Spaß. :)

      EDIT: Eigentlich wird der Doctor hier doch nicht wesentlich freundlicher, aber das macht auch seinen Reiz aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • So, ich habe fertig. Was bin ich froh, dass das nicht meine erste Folge war.

      An sich war es ja nicht schlecht, aber die Story war alles in allem etwas platt. Der Doctor wurde ja dann doch noch etwas sympatischer. Susan nur noch nerviger. Aber die beiden anderen, Barbara und Ian waren doch ganz angenehm. Die haben aber ne merkwürdige Beziehung, die ich nicht so ganz durchblickt habe. Diese ganzen Urzeitmenschen konnte ich irgendwie schwer unterscheiden und auch was die Sprache anging fand ich das alles etwas wirr. Haben die sich nun verstanden oder nicht? Und wenn ja, woher konnten die bitte englisch? Ich weiß, hier müsste ich alles ausschalten, was ich in Sprachwissenschaften gelernt habe, aber leider geht das nicht.

      Alles in allem habe ich mich zwar unterhalten gefühlt, aber es war sicher keine Glanzfolge. Wäre sie nicht die erste, würde sie bei mir eher eine von vielen werden.

      Und wer gerne Trinkspiele spielt, hier kann man das ganz toll. Immer wenn jemand das Wort Feuer sagt (das alleine sollte nach Folge 1 schon besoffen machen) oder wenn eine Frau schreit oder hysterisch reagiert muss man einen heben.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Ja, der erste Doctor in mehr als einer Hinsicht.
      Ich denke, ich hätte eventuell auch nicht weiter geschaut, wäre das meine erste Folge gewesen.

      Dieser Doctor ist - ebenso wie Susan in ihrer Schule auch - genial aber irgendwie weltfremd und (mit Ausnahme von Baker 2) der Doctor, dem ich nicht ruhig den Rücken zukehren könnte.
      Für die beiden Lehrer ist er nicht ungefährlich, verletzter Urmensch sollte man wohl auch besser nicht sein.
      Ich hatte den Eindruck vor Susans Schulbesuch müssen de beiden eine ganze Weile für sich gewesen sein, irgendwie eigenbrödlerisch wirken sie schon.
      An Susan prinzipiell habe ich freilich nichts auzusetzen. Frauen, respektive Schulmädchen damals wurden halt so dargestellt und sie hat auch nicht mehr gekreischt als diverse Companions nach ihr.

      Als "historisches" Dokument ist diese Folge hier natürlich kostbar, wie aus diesem alten Herrn stets an der Grenze zum tödlich-beleidig-sein der heutige alons-y Doc wird.
      Natürlich macht es auch nur darum Spass, WEIL der Doc sich ändert, wäre er seit 50 Jahren derselbe geblieben ...
      Sehenswert, wenn man sich auf die Weltsicht und den Stil der 60er einstellen kann!
    • Die Einstiegsfolge fand ich, sagen wir mal: zweckdienlich. Da sind zwei Leute aus der Gegenwart (der 60er), mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann, ein Fremder, der es (aus gutem Grund) barsch ablehnt, ihnen irgendwelche Auskünfte zu geben, und ein Chaosfaktor in Form seiner Enkelin, die die Handlung so ins Rollen bringt, wie es eigentlich keiner der Beteiligten will. Macht Sinn als Auftakt und läßt genug Spannung für die nächsten Folgen offen.

      Die 3 Steinzeitfolgen sind (relativ) überzeugend, da die primitiven Regeln des Stammes ("er kann Feuer machen und was zu essen besorgen, er ist jetzt der Chef") wohl durchaus realistisch sind. Erinnert trotzdem an damals schon alte, possierliche Filme wie "Tumak, der Herr des Urwalds" (1940) und mehr war vom Budget her natürlich nicht zu machen. Unterhaltsam und insgesamt "gut".
    • Die Serie war halt eine Serie, die den Kindern etwas über Geschichte beibringen sollte (Bildungsauftrag der BBC). Ich fand die erste Folge recht mysteriös und gelungen (war zu gleich meine erste Classic-Folge), die zweite fand ich auch noch ziemlich gut. Die dritte und vierte Episode wurden dann langsam langweilig.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 2_1Doc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Balko ()

    • Kein Doctor zuvor, nichtmal meiner, der neunte, hat mich so schnell überzeugt und in seinen Bann gezogen, wie der erste in An Unearthly Child, wobei mir der "Unaired Pilot" sogar noch etwas besser gefallen hat als die dann tatsächlich gesendete erste Folge.

      So, der Doctor löste also den ersten Kriminalfall der Menschheitsgeschichte und erfand so ganz nebenbei das Steinigen. :D