8x01 - Tief Durchatmen (Deep Breath)

    • Deep Breath als Einstiegsfolge?

      Ich bin mir nicht sicher, ob das hier in diesen Thread gehört, aber irgendwie ja schon, deshalb schreibe ich das jetzt einfach mal hier:

      Ich möchte ja natürlich demnächst live die neuen Folgen schauen, allerdings wird wahrscheinlich fast immer meine Freundin anwesend sein, wodurch das an sich etwas problematisch wird. Nun hatte ich überlegt, mit ihr vielleicht hier bei Deep Breath einzusteigen, damit sie zumindest den letztjährigen "Story-Arc" kennt und auch den zwölften Doctor schon kennt. Es wäre kein kompletter Neueinstieg, vor einigen Wochen hat sie mit der Eccleston-Staffel angefangen, Doctor Who zu schauen. Mit dem Grundkonzept ist sie also vertraut.
      Blöderweise kann ich immer so schwer einschätzen, ob eine Folge ein guter Einstieg ist, deshalb frage ich einfach mal euch in diesem Forum:

      Haltet ihr Deep Breath für eine gute Einstiegsfolge oder sollte man vorher schon wesentlich mehr gesehen haben, als nur ca. eine Staffel New Who?

      Danke schon mal im Voraus für die Antworten. :)
      "When you fire that first shot, no matter how right you feel, you have no idea who's going to die!
      You don't know whose children are going to scream and burn! How many hearts will be broken!
      How many lives shattered! How much blood will spill until everybody does
      what they were always going to have to do from the very beginning.
      Sit down and talk!"
    • ich halte deep breath für keine gute einstiegsfolge, weil extrem viel von vorher aufgegriffen wird. sei es die paternoster gang oder der gesamte schluss mit dem verweis auf time of the doctor und mehr... ich würde dann gegebenfalls vorher noch paar smith folgen gucken, als einführung. zumindest die smith folgen mit clara. dann sollte genug wissen vorhanden sein.
    • Solus schrieb:

      Ich würde mit der kompletten 5.Staffel ohne Victory und Venice anfangen.
      Und dann halt Ausgewähltes aus den nachfolgenden Staffeln.
      Das Problem ist ja, dass ich jetzt recht kurzfristig halt mit ihr live schauen möchte, da schaffe ich nicht eine komplette Staffel + Ausgewähltes aus drei weiteren. So schnell geht das nicht. Eine Staffel oder von mir aus auch eineinhalb (in Bezug auf Andrés Antwort) würde man ja noch an einem Wochenende oder vielleicht zweien hinbekommen, aber nicht so viel.
      Aber trotzdem danke für deine Antwort.
      "When you fire that first shot, no matter how right you feel, you have no idea who's going to die!
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    • Die Auflösung des Trenzalore-Arcs wäre evtl. sinnvoll; also "The Bells of Saint John" (oder besser: erst noch "The Snowmen" (da hätte man direkt die Paternoster-Gang dabei)) als Einführung, dann die Doctor-Trilogie und danach dann "Deep Breath" und die übrigen Folgen der achten Staffel.
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg
    • Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Die Männer mit den weißen Kitteln in Bonn sind schon verständigt.
      Ich habe selber weiße Kittel. Berufsbedingt.
      Ansonsten: De gustibus non est disputandum. Lernt jeder Lateinschüler als Beispiel für das Gerundium.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 2_1Doc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nikioko ()

    • Sven Zuvivene schrieb:

      Es wäre kein kompletter Neueinstieg, vor einigen Wochen hat sie mit der Eccleston-Staffel angefangen, Doctor Who zu schauen. Mit dem Grundkonzept ist sie also vertraut.

      Wenn es nur 3-4 Folgen sein sollen, würde ich mit "Listen" anfangen. Überspringe die Regenerationsgeschichte. Dadurch umgehst du ersteinmal den 11. Doctor und unnötigen Fragen wie und warum.
      Der Vorteil von "Listen" ist, es zeigt den Charakter des 12. Doctors, die Beziehung zu Clara und Danny sowie die zwischen dem Doctor und Clara (da sie ja den 9. Doctor kennt und Rose gesehen hat, weiß sie ja, dass der Doctor Begleiter hat). Nicht zu vergessen der "WHAAAT"-Faktor am Schluss der Folge. ;)


      Und dann einfach zu Dark Water/Death in Heaven/Last Christmas und dem Start zur 9. Staffel gehen.
      "Es ist so weit, du wirst dich verbeugen, wie's alle vor dir taten. Auf Stunde 11 folgt nun die 12, Vorbei ist jetzt das warten" "Versteh ich nicht!"
      "I am the Doctor, and I shave people!"

      WATCHING NOW: The Androids of Tara
    • Dann kommt aber Danny zu kurz, der in "Listen" sowie im Finale ja eine zentrale Rolle spielt.
      Ich glaube es hilft alles nichts; die einzige vernünftige Lösung ist, der Freundin den Laufpass zu geben und sich in den nächsten zwei Tagen schnell eine neue Freundin zu suchen, die alle Doctor Who Folgen gesehen hat.
    • Solus schrieb:

      Dann kommt aber Danny zu kurz, der in "Listen" sowie im Finale ja eine zentrale Rolle spielt.
      Ich glaube es hilft alles nichts; die einzige vernünftige Lösung ist, der Freundin den Laufpass zu geben und sich in den nächsten zwei Tagen schnell eine neue Freundin zu suchen, die alle Doctor Who Folgen gesehen hat.
      Wäre vermutlich die beste Lösung...ABER Danny kommt dann eben nicht zu kurz, weil das ganze nervige Hin-und-Her ersteinmal ausgeblendet wird. Bei Listen kommen die beiden zusammen, Clara hat ihm aber noch nix über den Doctor erzählt, bei Dark Water will Clara ihm per Handy die gesamte Wahrheit mitteilen-vom Anschluss her eigentlich gut.
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    • Ich habe diese Folge nach längerer Zeit mal wieder angeschaut und bin erstaunt, wie positiv ich sie in Erinnerung hatte. Nach erneutem Anschauen muss ich nämlich feststellen, dass sie dann doch ziemlich mies ist.

      Zwar hat die Folge einzelne gute bis geniale Elemente, doch es will nichts so wirklich zusammen passen. Die Gags in dieser Folge sind zum fremdschämen und man fragt sich, wie so etwas überhaupt passieren kann. Steven Moffat hat in den Staffeln von Matt Smith so unfassbar guten Humor hervorgebracht - Wie kann es also sein, dass es ab Peter Capaldi diesen Qualitätsbruch gab?

      Eine Theorie könnte sein, dass der frühere Humor gar nicht Moffat zuzuschreiben ist sondern Matt Smith selber. Ich könnte mir allerdings aber auch vorstellen, dass das frühere Skript zu Deep Breath deutlich düsterer gewesen ist und die Produzenten sich gezwungen sahen, überflüssige Gags mit hinzuzufügen. Wie dem auch sei, der Humor funktioniert einfach nicht und steht zudem im krassen Kontrast zu den düsteren Elementen der Folge. Man könnte vielleicht noch drüber hinwegsehen, wenn das erste Drittel der Folge nicht einen sinnlosen Dinosaurier thematisiert hätte, welcher nicht wirklich Relevanz besitzt aber dafür nach furchtbarem CGI aussieht.

      Zudem macht sich auch in dieser Folge das systematische Kaputt-Schreiben von Clara bemerkbar, welche als Fish-Out-Of-Water-Charakter herhalten muss und plötzlich alles unternehmen möchte, mit sich der Doctor wieder zurückverwandelt. Das ist narrativ als auch für die Kontinuität der Serie unfassbar störend, da es aufgrund der Geschehnisse der Folgen zuvor keinen Sinn ergibt, warum Clara so reagiert. Es wäre intelligenter gewesen, den Zuschauer das Wissen um die Regeneration des Doctors selber zuzutrauen und das Thema subtiler anzugehen.

      Es gab auch tolle Momente. Die meisten Dialoge mit dem 12. Doktor sind wunderbar gespielt und geschrieben (Übrigens ist auch das Niveau der einzelnen Dialoge in der Folge extrem schwankend), wir haben einen interessanten Bösewicht und eine interessante Chemie zwischen einigen Figuren. Grade die letzten 10 Minuten der Folge sind toll und geben dem Doctor eine große Bühne.

      Ich würde so, so gerne Peter Capaldi als meinen Lieblingsdoctor bezeichnen. Capaldi ist großartig in jeder einzelnen Sekunde und ist mit seinem schauspielerischen Talent den Meisten, seiner Vorgänger überlegen. Aber einfach alles um ihn herum ist so schlampig in Szene gesetzt, dass seine Folgen einen negativen Beigeschmack erhalten, wenn nicht sogar unanschaubar werden. Es gibt selbstverständlich auch großartige Folgen mit ihm aber letztenendes ist der Gesamtdurchschnitt so mies, dass man versteht, warum die Quoten so stark gefallen sind.
      Man will düster werden, aber anscheinend auch nicht so richtig - dieses Unentschlossene ist es, was die Qualität seiner Staffeln so in den Keller zieht. Ein Kunstwerk ist dann gut, wenn es eine konkrete Idee besitzt und sie radikal umsetzt. Das hat Doctor Who in den meisten Staffeln ab 2005 gefehlt und diese Leere erreicht ihren Höhepunkt bei Peter Capaldi.

      Schade an Deep Breath ist außerdem, dass man einen interessanten Regisseur wie Ben Wheatley total verhunzt hat. Wenn man schon eine belanglose Folge machen will, kann man auch jeden beliebigen TV-Regisseur nehmen.
      Die Folge kriegt eine 4 von 10.
      1. 11thdoc 2. 9thdoc 3. 2_1Doc 4. 7thdoc 5. 5thdoc 6. 10thdoc

      Aus meiner Sicht nicht bewertbar: 8thdoc Wardoc

      Ganz besonderer Stellenwert: 10thdoc ( Der Meta-Doctor <3 )

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