James Bond: Spectre

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    • Für mich ist James Bond einfach ein netter Film für einen Kinoabend, gut zum abschalten und einfach mal Spaß haben. Ich bin an recht vielen Filmen interessiert und weiß auch, bei welchem Genre man mit welcher Tiefgründigkeit rechnen kann. Grossartig dafür bekannt war Bond wirklich nie, aber die Geschichte die erzählt werden sollte, wurde erzählt. Und das meiner Meinung nach nicht schlecht.

      Skyfall ist nach wie vor besser, aber Spectre dürfte von der Craig-Reihe auf Platz 2 landen, gefolgt von Casino Royale und natürlich Quantum ganz zum Schluss.

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      Spectre ist eine Geheimorganisation die die Finger in allen Geschehnissen der Vorgängerfilme hatte. Kann man so stehen lassen, wurde gut in die Story eingewoben, die Ereignisse wurden einigermaßen realistisch begründet. Was mir nur überhaupt nicht gefallen hat war das Motiv: Bond schaden weil der geliebte Vater zu wenig Aufmerksamkit geschenkt hat. Typischer Racheplot und für mich schon sehr ausgelutscht.

      Aber die Hintergründe mit der totalen Überwachung etc. haben sehr aktuellen Bezug, sogar aktuelleren als die Filmmacher wohl damals dachten da Großbrittanien ja jetzt sogar Verschlüsselungen verbieten will die die Firmen selbst nicht knacken können. Das hat mir gefallen.


      Christoph Waltz ist echt ein grandioser Schauspieler. Diese ruhige Art, diese Ruhe beim sprechen und trotzdem zu sehen was um ihn herum passiert oder was er selbst macht... das wirkte meistens sehr glaubhaft bedrohlich und ich hab mir gedacht "hoffentlich treffe ich niemals so einen Menschen". Grandios! =O

      Ich würde abschliessend sagen: Einmal kann man sich den Film im Kino angucken, danach ist der trotz der Länge etwas für knallige Abende zuhause.
      "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."
    • SupremeDalek schrieb:

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      Was mir nur überhaupt nicht gefallen hat war das Motiv: Bond schaden weil der geliebte Vater zu wenig Aufmerksamkit geschenkt hat. Typischer Racheplot und für mich schon sehr ausgelutscht.

      Sam Mendes scheint ein Fan von den Austin Powers-Filmen zu sein. Ich sage nur Austin Powers in Goldständer. ;)

      Spectre ist auch in erster Linie Fan-Service pur. Es sind so viele Referenzen und Anspielungen versteckt, da macht ein mehrmaliges sehen Sinn. Ich behaupte spontan, dass Spectre das Jurassic World oder Day of the Doctor der Bondfilme ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toriana ()

    • Ein typischer Mendes. Ordentlich inszeniert, tolle Atmosphäre, starker Cast, (teilweise) hervorragende Musik*, dafür aber eine in diesem Fall zwar etwas üppiger ausfallende, aber immer noch recht vorhersehbare, eher aufgeputschte als wirklich gefüllte Handlung. Die macht schon einiges richtig, aber tut wichtiger, als sie ist, und oftmals wurde da nicht ganz zu Ende gedacht. Gut fand ich, wie die vorherigen Filme eingearbeitet wurden, obwohl mich Mendes' Selbstzitate nerven, aber das machten die zahlreichen Anspielungen dann wieder wett. Ansonsten: Intro war in Ordnung, Titellied überraschend belanglos, Die (eigentlich gute) Melodie des Titelliedes wurde wieder - ganz klassisch - mit im Score verarbeitet, wie früher auch öfters, Q war großartig, er brachte den guten alten Desmond Llewlynn-Humor mit, Ralph Fiennes als M funktioniert ebenfalls gut und das Wichtigste: Die Gunbarrel-Sequenz ist wieder am Anfang. Danke! Sogar im Maurice Binder-Design. Wobei die "Casino Royale"-Gunbarrel-Sequenz immer noch die beste ist.

      *Anfangs wurde das Bond-Thema in allen möglichen Variationen gespielt, aber im dramatischen Teil entschied man sich dann für ein eher schwaches Plagiat des "Dark Knight"-Scores. Na ja.

      Insgesamt ist "Spectre" für mich ein aktzeptabler Bond, aber weit hinter "Casino Royale"
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Salyavin ()

    • Hab' den Film am Mittwoch erneut gesehen, dieses Mal in IMAX. Er verliert beim zweiten Mal schon enorm. Eigentlich ist das nur wieder ein genauso bedeutungsschwangerer und wichtigtuerischer (möchtegern) Actionfilm bzw. eher noch ein Drama mit eher zwanghaften Actionszenen, wie einst "Skyfall", nur dass einige Handlungspunkte auch noch extrem vorhersehbar sind, und andere einfach nur dumm. So zum Beispiel die total beschränkte Folterszene, die nichts als Show ist. Traurigerweise funktioniert die nicht mal als Effekthascherei gut, denn da Bond ja zwei Minuten danach doch wieder Hochpräzisionsschüsse abfeuern kann, ist das ganze so unnötig wie ein Sandkasten in der Wüste. Dann wäre da Madeleine, die Bond ihre Liebe gesteht, dann aus heiterem Himmel einen Rückzieher macht, um dann am Ende doch wieder mit ihm wegzufahren. Warum? Nur damit sie als Anreiz für's Finale hinhalten kann. Oder: Warum versucht Hinx Bond im Zug zu töten, während ihn Blofeld danach freundlich empfängt? Und Blofeld ist eigentlich ja die größte Enttäuschung. Wieso um alles in der Welt muss er Bonds Ziehbruder sein und was will er eigentlich? Was macht ihn überhaupt zu einem BÖSEwicht? Gute Darstellung hin oder her, das war schwach. Dann war da auch noch die Sache mit dem Ring. Habe jetzt erst verstanden, dass das ein Speichermedium ist, aber zu welchem Zweck? Um da alle relevanten Spectre-Mitglieder drauf abzuspeichern, dass Bond schneller vorankommt und der Film nicht noch länger ist? Oh, und welche Funktion hatte Monica Bellucs Figur nochmal? Das Problem mit den Sam Mendes-Filmen ist, dass sie ernst genommen werden wollen, aber dann muss der Film eben auch gut genug sein, um ihn ernst nehmen zu können. Nä, der Film kann storymäßig eigentlich gar nichts, überzeugt aber immerhin mit Cast und (teilweise) Inszenierung. Für mich daher deutlich besser als "Quantum of Solace", aber trotzdem ziemlich grenzwertig. 5,5/10

      Hier mal noch meine Meinung zu den anderen Craig-Filmen:

      "Skyfall": Die Actionszenen wirken fast so, als hätte Mendes sie nur eingebaut, weil Bond ohne halt nicht funktioniert. Ordentlich in Szene gesetzt, aber auch recht uninspiriert, finde ich. Der Protagonist musste natürlich völlig dekonstruiert werden, aber warum? Um dann 20 Minuten lang zeigen zu können, wie sehr er doch nachgelassen hat, nur um ihn am Ende dann aus 300 Metern Entfernung wieder souverän Teetassen wegballern zu lassen? Es musste natürlich tiefgründig und bedeutungsvoll wirken. Das ist für mich genauso unnötig und inkonsequent wie die bedeutungsschwangere Folterszene in "Spectre". Am Schlimmsten finde ich aber den Plot: Die Handlung dient ja eigentlich nur dazu, um in Bonds Vergangenheit zu wühlen und fällt im Grunde auch äußerst minimalistisch aus. Sie enthält aber trotzdem viele unnötige Ereignisse (allen voran Bonds "Tod") und wird dermaßen wichtigtuerisch und bierernst abgehandelt. Doch so funktioniert ein Bond nicht. Einerseits ernstes Drama, andererseits over-the-top Action; das passt für mich nicht. Auch den Bösewicht finde ich ziemlich lahm. Super dargestellt, keine Frage, aber seien wir mal ehrlich. Ein Ex-Agent, der sich am MI6 rächen will - war da nicht mal was? Ach ja, der Mann hieß Alec Trevelyan und war der Antagonist im Film "GoldenEye". Klar, es gibt bei Bond einige Schurken, die durch ähnliche Ereignisse motiviert werden oder ähnliche Ziele verfolgen. Aber Silva wird eben so hingestellt, als sei er ein unglaublich innovativer und angsteinflößender Schurke. Um das abzunehmen, bräuchte ich aber schon mehr, als seine modrige Zyankali-Fratze.
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      Das ist es, was mich an "Skyfall" stört. Aber der Streifen macht auch vieles richtig. Sam Mendes setzt die Schauplätze gekonnt in Szene und baut einige filmisch doch sehr ansehnliche Szenen ein. Die Prügelei vor dem Screen in Shanghai (ha, reimt sich) kommt immer wieder ziemlich cool. Da wurde auch viel mit den Spiegelungen der Glaswände gearbeitet, das hatte fast schon was von Orson Welles. Toll finde ich auch, dass Mendes die Wurzeln des Franchises nicht weiter ignoriert, sondern altbekannte Charaktere, Q und Moneypenny, von den Toten erweckt. Ben Whishaw finde ich als Quartiermeister klasse (auch wenn der Desmond Llewlyn-Humor hier völlig deplatziert ist) aber Naomi Harris wurde als Moneypenny eher unpassend eingeführt, finde ich. Generell schlägt er eine wieder recht klassische Richtung ein, so bekommen wir auch wieder einen männlichen M, glücklicherweise dargestellt von Ralph Fiennes, der für mich ein würdiger Nachfolger für Judi Dench ist und einen Bond, dem nicht piepegal ist, ob er seinen Martini geschüttelt oder gerührt bekommt, und wieder mehr Wert auf seine Garderobe legt. Allerdings, das Problem mit der Modenschau besteht für mich hier genauso sehr, wie bei "Spectre". Jedoch eher, weil das für mich einen Bruch zum Craig-Bond in den ersten beiden Filmen, darstellt. Aber dass Bond sich eben durch Vesper so verändert hat, fände ich als Erklärung ausreichend. Das Highlight des Films sind für mich die Szenen in Schottland, bevor Silvas Handlanger auftauchten. Eine unglaublich schöne Gegend, ein sehr charakteristisches Haus und beides fabelhaft in Szene gesetzt. Zudem gibt es dieses Mal auch wieder ein recht klassisches Intro und Titellied. 5,5/10

      "Quantum of Solace": Die Story ist im Grunde äußerst minimalistisch und knüpft ungewöhnlicherweise direkt an Casino Royale an. Sie ist aber von der Basis nicht mal das Problem des Filmes, das ist viel mehr die oberflächliche Abhandlung der Charaktere und die Inszenierung. Die "ruhigen" Szenen spielen Marc Forster direkt in die Karten, und das beweist er auch, doch die Actionszenen sind unglaublich hektisch, ja, regelrecht totgeschnitten. Die Handlung dagegen funktioniert eigentlich sogar einigermaßen. Klar, die Background-Story, die Olga Kurylenkos Figur bekommen hat, ist nichts als ein Griff in die Klischee-Kiste und es ist halt viel, viel zu wenig für 100 Minuten, aber es gibt Schlimmeres. Von daher ist Ein Quantum Trost für mich bezüglich der Substanz noch vor Skyfall anzusiedeln, dessen gesamte Handlung im Prinzip ja nichts, als eine Entschuldigung ist, um in Bonds Vergangenheit zu wühlen, doch die Inszenierung ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Man könnte sagen, der Film ist ein "Casino Royale 1.5" mit unglaublich schlechten Actionsszenen und viel zu wenig Substanz. 4/10

      "Casino Royale": Der Streifen macht vieles anders, aber er zeigt den Agenten auch unmittelbar nach seiner Beförderung. Dementsprechend bietet der Film, mit der Liebesgeschichte und letzten Endes Vespers Tod, eigentlich eine verdammt starke Erklärung, warum der Protagonist nun zu dem wurde, der er heute ist. Vespers Kritik an Bonds Aufzug darf man retrospektiv betrachtet auch als Auslöser für den sehr gut gekleideten Agenten, in den beiden Sam Mendes-Filmen verstehen. Inszenatorisch ist der Streifen eine Wohltat. Er bietet so viele spannende Einfälle, schafft es perfekt, das Poker-Turnier spannend darzustellen und auch mit den Action-Szenen wurde überaus gekonnt umgegangen. Das Highlight des Filmes bleibt für mich aber die Verfolgungsjagd zu Beginn. Diese enthält so viele schöne Einfälle: So rennt Bond einfach durch die Rigips-Wand hindurch, statt sich durch das kleine Fenster zu schlängeln oder beschädigt kurzerhand die Gaskartusche der Arbeitsbühne, um mit dieser einen Abgang zu machen. Aber allein der Anfang ist schon phantastisch. Die Gunbarrel-Sequenz ist hier nicht nur ein Erkennungsmerkmal, sie bekam hier auch erstmals Kontext zum Film und hält dabei einen historischen Moment fest: Bonds erste Tötung. Zudem war es schon ein netter Kniff, die Eröffnungssequenz in Schwarzweiß zu filmen und den Film dann, nach dem schön gestaffelt herunterfließenden Blut, regelrecht vor Farben explodieren zu lassen. Das Intro gefällt mir auch sehr, wobei dieses natürlich in der Tat etwas ganz anderes ist. Der Film bekam auch einen sehr schönen Titel-Song, interpretiert von Chris Cornell und geschrieben von selbigem und Filmmusik-Komponist David Arnold, der die Melodie auch zum Musik-Thema des Filmes machte. Das eigentliche James Bond-Thema dagegen, wurde nur zwei Male eingespielt, den Abspann mit eingerechnet. So ist Casino Royale für mich inzwischen nicht nur der beste Film innerhalb der 007-Reihe, sondern auch der beste Bond. 9/10
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg
    • Sorry, hab' im Skyfall-Review aufgehört zu lesen. Nicht weil ich da gross was gegen hätte (auch wenn ich anderer Meinung zu dem Film bin), sondern weil ich gerade keine Lust auf einen Beitrag von radioaktiver Länge hatte.

      Zum Ring: Speichermedium? Sicher? Wurde nicht erzählt, Q würde nach DNA und Fingerabdrücken scannen? (Ja, es ist Quatsch, dass da alle Fingerabdrücke/DNA aller Spectre-Führer drauf ist. Des is ja des.)
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • @Salyavin
      Nette Analyse der vier Filme, bin in vielen Punkten bei dir. Nur mit "Casino Royale" kann ich mich bis heute nicht anfreunden und gehöre zu der Minderheit, die "Quantum of Solace" in der Tat besser findet. Kein Superfilm, aber besser als Craigs erster Einsatz.

      "Spectre" hätte ruhig etwas kürzer ausfallen und dadurch mehr Tempo haben können. Wirkte sehr langatmig. Ansonsten kam schon stellenweise der klassische Bond durch.
    • Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Sorry, hab' im Skyfall-Review aufgehört zu lesen. Nicht weil ich da gross was gegen hätte (auch wenn ich anderer Meinung zu dem Film bin), sondern weil ich gerade keine Lust auf einen Beitrag von radioaktiver Länge hatte.

      Zum Ring: Speichermedium? Sicher? Wurde nicht erzählt, Q würde nach DNA und Fingerabdrücken scannen? (Ja, es ist Quatsch, dass da alle Fingerabdrücke/DNA aller Spectre-Führer drauf ist. Des is ja des.)
      Jo, ist bisschen lang geworden, aber mir war danach...

      Ich glaube, es wurde nicht gesagt, was genau Q mit dem Ring macht. Jedenfalls bin ich eigentlich auch davon ausgegangen, dass Q ihn nach DNA scannt (was schlimm genug wäre, nicht nur weil so jeder der Personen das Teil mal in der Hand gehabt haben müsste, sondern auch weil er offenkundig gereinigt wurde) aber mir wurde dann erklärt, dass der Ring scheinbar Daten enthält, die von Q entschlüsselt wurden. Das wäre allerdings noch blöder, weil - wie gesagt - welche Funktion hätte er dann für Spectre? Erschließt sich mir nicht ganz.
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg
    • Ich halte Spectre jetzt auch nicht für die riesige Offenbarung, aber es war ein solider Bond und mehr wollte ich auch nicht haben. Ich bin auch einer derjenigen, die Casino Royale sehr als Film an sich schätzen und wenn es nur um den Film ginge, wäre er der Hammer, als Romanverfillumg ebenfalls, aber leider steht er in der Tradition der anderen 20 vorherigen Bond-Filme und geht da unter, weil es halt kein richtiger Bond ist und das haben ihm eben Skyfall und Spectre beide voraus.
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    • Kurz zu Craig Bonds:

      Casiono Royale = 9/10 ( für mich einer der besten Bonds überhaupt, ich fand ihn auch ziemlich "bondig" mit kessen Sprüchen ala Bond sowie guter Story, richtiger Würze zwischen Action und ruhigen Momenten sowie tiefgründigem Bondgirl)

      Quantum of Solace = 5/10 (ein wirklich guter Action Film, leider reiht sich eine Actionszene an die nächste und übertrifft damit sogar die Brosnan Bonds. Zudem weniger Bond mehr Bourne. Daher kein guter Bond, aber da solide inszeniert immer noch durchschnittlich)

      Skyfall = 8/10 (guter Bond, der vor allem in der 2 Hälfte und im Finale an die klassischen Bonds anschließt und zudem dem Charakter James Bond eine gewisse Tiefe verleiht.Mit dem "alternden Bond" haben Sie aber etwas das Thema verfehlt. Immerhin galt er nur 6 Jahre vorher noch als "junger Bond" der gerade seine Karriere beginnt und dann plötzlich zu alt? Immerhin war Craig gerade einmal 43/44 Jahre. Aber in gesamten ein wirklich guter Bond.)

      Spectre = 7/10 (guter Streifen, solider Bond. Der Film wirkt stellenweise etwas langatmig und springt relativ oft von Szenario zu Szenario. Es gibt klassiche Bond Momente aber auch viel Moderne. Die Bond Girls fand ich etwas flach. Also kein Meisterwerk aber im gesamten einer der besseren Bonds und für mich würdiger Abschluss von Craig. Sollte sein Letzter gewesen sein)
    • Spectre bleibt auch heute für mich noch der beste Craig-Bond. Sogar in die Top 5 schafft er. Keine Ahnung, aber ich mag...

      ...Mexiko und ihr Totenkult-Karneval
      ...die lange Kamerafahrt
      ...der Übergang zur Titelsequenz
      ...den Moore-Humor (Bond landet auf der Couch, Bond kriegt sein Wagen nicht, kein Wodka-Martini in der Klinik)
      ...die Ironie generell, die in Skyfall zu kurz kam
      ...den Song (aber ohne den Gesang von Sam Smith) :D
      ...Rom bei Nacht und die Verfolgungsfahrt
      ...Mr. Jinx als stummer Handlanger
      ...erstes Auftreten von Waltz in Rom
      ...die Schneelandschaft (auch wenn es generisch wirkt) in Österreich
      ...das Bondgirl (endlich wieder eine Blondine)
      ...auch das ältere Bondgirl
      ...Waltz als Oberhauser/Blofeld im Allgemeinen
      ...die Zugfahrt durch die Wüste
      ...Blofeld's geheime Basis in der Wüste
      ...die Folterszene
      ...Blofeld's Katze
      ...über das Finale kann man aber streiten ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toriana ()

    • Über Einiges in der Liste kann man streiten. (Wie haben die es eigentlich geschafft, Waltz als Blofeld zu besetzen und ihn dann so interessant zu machen wie salzfreie Reispappe?!)
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Blofeld ist der Ober-Oberbösewicht, der weitesgehend im Hintergrund die Fäden zieht. Das war bisher in jedem Bond so, wo er direkt oder indirekt auftauchte. Eine direkte Beziehung zwischen Bond und ihm findet erst in Im Geheimdienst Ihrer Majestät statt, aber auch dort sah man ihn viel später. Dass man von Waltz nicht viel gesehen hat, spricht für die Figur.
    • Torian schrieb:

      Eine direkte Beziehung zwischen Bond und ihm findet erst in Im Geheimdienst Ihrer Majestät statt, aber auch dort sah man ihn viel später.
      das gilt nur für die Romane, im Film treffen sie sich zum ersten Mal bei Man lebt nur zweimal
    • stevmof schrieb:

      Torian schrieb:

      Eine direkte Beziehung zwischen Bond und ihm findet erst in Im Geheimdienst Ihrer Majestät statt, aber auch dort sah man ihn viel später.
      das gilt nur für die Romane, im Film treffen sie sich zum ersten Mal bei Man lebt nur zweimal
      Und dann gibt es noch ein intensives Zusammentreffen in Diamond are Forever und ein kurzes aber tödliches in der Anfangsszene von For Your Eyes Only, nachdem Bond das Grab seiner Frau besucht hat. Interessanterweise sehen sich Bond und Blofeld sowohl in You Only Live Twice als auch in On Her Majesty's Secret Service anscheinend zum ersten mal, wobei er in ersterem Film bereits entstellt ist.

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    • Nikioko schrieb:

      stevmof schrieb:

      Torian schrieb:

      Eine direkte Beziehung zwischen Bond und ihm findet erst in Im Geheimdienst Ihrer Majestät statt, aber auch dort sah man ihn viel später.
      das gilt nur für die Romane, im Film treffen sie sich zum ersten Mal bei Man lebt nur zweimal
      Und dann gibt es noch ein intensives Zusammentreffen in Diamond are Forever und ein kurzes aber tödliches in der Anfangsszene von For Your Eyes Only, nachdem Bond das Grab seiner Frau besucht hat. Interessanterweise sehen sich Bond und Blofeld sowohl in You Only Live Twice als auch in On Her Majesty's Secret Service anscheinend zum ersten mal, wobei er in ersterem Film bereits entstellt ist.
      Sie haben halt zwischen den beiden Filmen beide regeneriert und sich nicht gleich erkannt ;)